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20. bis 26.12.2014live

 

Das billionphotos-1511853_xsmall150Nussknacker Match der Generationen findet von 20 bis 25 Dezember 2014 in Moskau statt. Ein Schachturnier mit einem Team von erfahrenen “Königen” GM Peter Leko (2731), GM Alexander Morozevich (2724),GM Alexei Shirov (2691) and GM Alexey Dreev (2654) stoßen auf ein Team von jungen Spielern Prinzen (GM Vladislav Artemiev (2666), GM Vladimir Fedoseev (2661),GM Daniil Dubov (2627) and GM Grigoriy Oparin (2552). Beginnend mit 4 klassischen Spiele und danach zwei Tage je 4 Partien Schnellschach.

 

Vom dritten Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Aalen berichtet RALF MULDE, Bremen

 

Yannik Linder!!!

Yannik Linder!!!

Aalen! Oberkochen, Unterkochen, vermutlich auch Nebenkochen, Ellwangen, … das sind die Namen der Orte, in deren Region die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] diesmal Zelte und Tannenbäume aufklappte. „Aalen 2014“ wurde ein Triumph der Spieler dieser Region. Das ist keineswegs immer so; oft nehmen die Zugereisten den örtlichen Kräften nicht nur die Butter vom Brot, sondern nehmen auch noch das Brot nebst letzten Krümeln gleich noch mit nach Hause.

 

Und so siegte denn auch in der „Königsklasse“, der A-Gruppe, der Oberkochener Christian Fiekers mit 4,0 Punkten. Ein Remis gegen Gerald Löw sicherte ihm nach fünf Runden im dritten DSAM-Qualifikationsturnier den ersten Platz. Sehr zu beeindrucken wusste in dieser Gruppe auch Arnold Hemmann, Rheinbach, den zuvor wohl niemand auf dem „Zettel“ hatte (a propos: hat „Zettel-Ewald“ Lienen nicht gerade einen neuen Kicker-Trainer-Job?) und der dann doch mit 3,5 Punkten Zweiter wurde. Und auch der mitfavorisierte Dr. Stefan Egle, Unterkochen, war in Form: Als Sechster ist er nun für das Finale und damit für die Deutsche Schach-Gala 2015 qualifiziert, die vom 4. bis 6. Juni in Wiesbaden-Niedernhausen ausgetragen wird.

 

Beste Frau einzige Starterin war hier WGM Barbara Hund. Das ist auch insofern wichtig, weil das Turnier noch immer Teil der Deutschen Frauen Amateurmeisterschaft ist. Nebenbei gesagt, waren insgesamt doch 15, nicht 14 Damen am Start, wie es zunächst irrtümlich verlautbart wurde. Wegen der schon begonnenen Karnevals-Saison mag sich bei der ersten Zählung eine verkleidet gehabt haben. – – Na gut, wir hatten uns einfach verzählt …

 

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Meine Spieler des Jahres 2014 – ein persönliches Ranking von IM STEFAN LÖFFLER, Wien

 

carlsen

Magnus Carlsen

Wie jedes Jahr um diese Zeit erstelle ich eine Liste der zehn Spieler, die mich schachlich am meisten beeindruckt haben. Mit dieser Rangliste beteilige ich mich an der Wahl für den vom russischen Magazin 64 vergebenen Schach-Oscar. Aus Tradition begründe ich öffentlich, wer meine Spieler des Jahres sind. Wer sind Ihre?

 

1. Magnus Carlsen hat mit 2889 eine neue Elorekordmarke gesetzt und seinen WM-Titel verdientermaßen verteidigt. Für mich genug für Platz eins.

 

2. Fabiano Caruana hat mit 8,5 aus 10 bei seinem überlegenen Sieg in St. Louis und einer Performance von fast 3100 ebenfalls einen Rekord aufgestellt. Er hätte ins Kandidatenturnier gehört, weil er nach jedem Kriterium (Rating, Weltcup, Grandprix) als nächster dran war, statt Russland einen vierten Spieler zu gewähren. Trotz unbeständiger Resultate ist der Vielspieler derzeit in der Eloliste die klare Nummer zwei. Er ist es auch hier.

 

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Indien gewinnt die Jugend-Schacholympiade vor Russland und dem Iran – deutsches Team verfehlt TOP 10-Platzierung – Ein Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE

 

Jan-Christian-Schroeder

Jan-Christian-Schroeder

Obwohl vor der zehnten und letzten Runde am Sonntag [21. Dezember] der Jugend-Schacholympiade U16 im ungarischen Györ mit den Teams aus dem Iran, Indien [jeweils 16:2-Mannschaftspunkte] und Russland [15:3] die drei Medaillenkandidaten feststanden, war doch Spannung pur angesagt. Jeder aus dem Trio hatte nämlich seine Chance auf den Olympiasieg. So durften die beiden Vertreter Asiens auf keinen Fall verlieren, denn bei einem Sieg der Russen wären diese der „lachende Dritte“ gewesen. Würden der Iran gegen Ungarn I und Indien gegen die Türkei Unentschieden spielen, dann hätte Russland selbst bei einem 4:0 gegen die Ukraine keine Chance auf Gold. Als zweite Wertung würde darüber nämlich die Brettpunkte entscheiden, und da sah es vor dem Finale wie folgt aus: Iran 28,5, der Setzranglistenerste Indien 23,5 und Russland 24,0. Indien wäre im Fall eines Sieges bei gleichzeitigen Unentschieden der Iraner auf Platz 1 gelandet.

 

Für unser deutsches Team waren spätestens nach dem 1,5:2,5-Niederlage gegen Russland tags zuvor alle Medaillenträume geplatzt. Aber ein TOP 10-Platz war in jedem Fall möglich, vorausgesetzt, die Favoriten würden jeweils ihre Matche gewinnen ein eigener Sieg gegen Israel zustande kommen. Soweit die Rechenspiele…

 

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„Tiger von Madras“ hauchdünn bei London Chess Classic in Front
Von Hartmut Metz

 

Das Schach-Jahr endet doch noch versöhnlich für den „Tiger von Madras“: Zwar vemetzrpasste Viswanathan Anand die Rückkehr auf den Schach-Thron beim WM-Match vor wenigen Wochen gegen Magnus Carlsen. Nun aber hat sich der 45-Jährige selbst verspätet zum Geburtstag beschenkt und die London Chess Classic gewonnen. Der Baden-Badener Bundesliga-Spitzen- spieler widerlegt damit die Unkenrufe, die ihm den Rücktritt nahelegten. Anand gehört weiter zur Weltspitze und hat noch immer Lust auf Schach, wie er zuletzt mehrfach betonte. Der Turniersieg in der britischen Metropole fiel denkbar knapp aus: In dem Mini-Turnier mit nur fünf Runden gewann der indische Nationalheld nur die letzte Partie gegen seinen Baden-Badener Mannschaftskameraden Michael Adams. Die vier Duelle davor hatte Anand durchweg remisiert. Die Feinwertung bescherte ihm Platz eins: Wie Wladimir Kramnik und Anish Giri kam er aufgrund der Drei-Punkte-Wertung für einen Sieg auf sieben Zähler. Doch als einziger hatte der Brahmane seinen Erfolg als Nachziehender mit den schwarzen Steinen errungen … Weiter

Petrosjans Verteidigungskunst Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Feb1ruar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 gerade gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 24. Folge mit dem Titel Petrosjans Verteidigungskunst wir heute veröffentlichen.

 

Garri Kasparow gegen Tigran Petrosjan, zwei frühere Ex-Weltmeister im Duell! Man könnte auch sagen, einer der größten Angreifer aller Zeiten gegen einen der größten Verteidiger aller Zeiten. Und in der vorliegenden Stellung sind beide in ihrem Element – Kasparow im Angriff und Petrosjan, in der Defensive. Der „eiserne Tigran“ findet mit Schwarz einen unglaublichen Zug, um seine Probleme zu lösen. Schauen Sie selbst und finden Sie heraus, wer in diesem epischen Duell die Oberhand behalten hat…

 

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Ost Impuls aus Berlin organisiert drei Reisen zur Mannschafts-Weltmeisterschaft im Schach nach Jerewan

 

Infos

Reisen zu sportlichen Großereignissen wie beispielsweise den Olympische Spielen. den Fußball-Europa- und Weltmeistermeisterschaften oder den Formel 1-Rennen sind heute völlig normal. Es gibt die entsprechenden darauf spezialisierten Veranstalter beziehungsweise Partner camerader entsprechenden Sportverbände. So kann, wer will, in einer Gruppe ein Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft buchen, und die Betreuung wird dann sogar von ehemaligen Top-Spielern übernommen.

 

Das Projekt von Ost Impuls [ www.ost-impuls.de ] dürfte allerdings bislang einmalig sein. Jörg Schäfer organisiert nämlich zur Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft in Armenien [18. bis 29. April 2015] exklusive Gruppen-Reisen, bei denen Schachfreunde aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in drei Durchgängen die Gelegenheit haben, einen Großteil der Weltelite live zu erleben und nicht zuletzt auch Autogramme zu sammeln. Und natürlich wird es in jedem der drei Durchgänge auch ein abwechslungsreiches Ausflugsprogramm geben, dass sowohl Freunde der Architektur und Geschichte als auch der zauberhaften Natur und einzigartigen Bergwelt anspricht.

 

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Ein Exklusiv-Beitrag für den Schach-Ticker von KLAUS TRAUTMANN, Frankfurt/Oder

 

GM Thomas Paehtz gegen GM Dr. Malich

GM Thomas Paehtz gegen GM Dr. Malich

Mein Freund Horst Ewald war ein angesehener und sympathischer Schachfreund, ein mit vielen Talenten ausgestatteter Schreiber und Zeichner und in den jungen Jahren Spitzenspieler des Oderbezirkes. Einmal hielt man ihn für mehr, für viel mehr.

 

Im September 1979 fand im Casino des Berliner Stadions der Weltjugend ein Großmeisterturnier statt, an dem neben den acht Meistern aus den befreundeten Ländern ebenso viele DDR-Spieler vom Groß- bis zum Nationalen Meister teilnahmen. Es siegte schließlich der 58-jährige Exweltmeister Wassili Smyslow vor dem punktgleichen Ungarn Istvan Csom und einem weiteren Russen, Wladimir Bagirow. Als bester Deutscher kam Großmeister Lothar Vogt auf den fünften Platz.

 

Wenn es sich irgendwie einrichten ließ, fuhr Horst Ewald, begünstigt durch seinen Freifahrtschein als Lok-Sportler, von Eberswalde zu den einzelnen Runden in die Hauptstadt. Die gute Stunde Fahrzeit verbrachte er mit unterhaltsamen Analysen auf dem Steckschach.

 

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Elisabeth Pähtz

IM Elisabeth Pähtz

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Anne Haast

Deutschlands Nummer 1 Elisabeth Pähtz spielt im Rahmenprogramm ein Match gegen niederländische Nachwuchshoffnung Anne Haast

 

Die 52. Auflage des Schachfestival Groningen, findet vom 21. bis Dezember bis einschließlich 30. Dezember statt. Auch in diesem Jahr werden wieder Hunderte von Schachspielern aus Nah und Fern nach Groningen pilgern. Ist es doch eines der wenigen Turnier, das über Weihnachten stattfindet. In diesem Jahr feierte die Universität Groningen ihren 400. Geburtstag.

 

Neben dem normalen Open gibt es zwei interessante Zweikämpfe. IM Elisabeth Pähtz (2477) spielt gegen die Nachwuchshoffnung der Niederländer Anne Haast (2357) 6 Partien mit normaler Bedenkzeit ebenso wie GM Dimitri Reinderman ( 2592) gegen Jorden van Foreest (2455).

 

Auszug aus der Teilnehmerliste Open:

1 GM Tiviakov, Sergei liveNED M 2677 2 GM Rakhmanov, Aleksandr RUS M 2647 3 GM Ma, Qun CHN M 2621 4 GM L’Ami, Erwin NED M 2613 5 GM Andriasian, Zaven ARM M 2609 6 GM Ipatov, Alexander TUR M 2599 7 GM Vocaturo, Daniele ITA M 2590 8 GM Bok, Benjamin NED M 2572 9 GM Ernst, Sipke NED M 2553 10 GM Alsina Leal, Daniel ESP M 2540 11 GM Werle, Jan NED M 2531 12 GM Brandenburg, Daan NED M 2530 13 IM Donchenko, Alexander GER M 2523 14 GM Popilski, Gil ISR M 2522 15 IM Svane, Rasmus GER M 2507 16 IM Azaladze, Shota GEO M 2499 17 GM Dobrov, Vladimir RUS M 2495 18 IM Raznikov, Danny ISR M 2494 19 IM Wan, Yunguo CHN M 2482 20 IM Stark, Lars GER M 2450 …

Turnierseite Infos

 

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

kersten

Uwe Kersten

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

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Vom dritten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Aalen berichte RALF MULDE, Bremen

 

Dr. Dirk Jordan

Dr. Dirk Jordan

Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] hat nun im vorweihnachtlichen Aalen 2014 die ersten Züge der 252 Teilnehmer gesehen! Diesmal sind sie in Schwaben nicht dabei, die zuletzt so furios aufspielenden Grötzbach-Zwillinge aus Hamburg.

 

Aber auch viele Damen scheuten diesmal den Weg in das mit 9°C eigentlich recht warme, wenn auch stürmische Aalen, wo das komfortable RAMADA-Hotel mit Wärme und Service auf sie wartete. 14 Teilnehmerinnen verteilen sich bei diesem dritten Qualifikationsturnier über die sechs Leistungsgruppen, nicht gerade viel für eine ja auch Deutsche Damen Schach-Amateurmeisterschaft. Zwar sind mit Annabelle Schäfer, Barbara und Sarah Hund und Susanne van Kempen recht prominente (und nette!) Spielerinnen am Start, aber so richtig viele sind’s insgesamt eben noch nicht.

 

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Eine Schach-Ticker-Chronik zur Erinnerung an die Verstorbenen des Jahres

 

Karlheinz Bachmann

Seit einigen Jahren habe ich ein Wochenend-Kurzabo der Tageszeitung DER TAGESSPIEGEL. Der Grund ist eigentlich die Freitagausgabe, wo es eine ganze Seite NACHRUFE gibt. „Vorbei – ein dummes Wort“ , das Goethe-Zitat aus dem „Faust“, ist das Leitmotiv, und erinnert wird in lesenswerten Kurzportraits an Berliner, die in jüngster Zeit verstorben sind.

 

Beim Schach-Ticker habe ich die Rubrik „In Memoriam“ eingeführt, um aktuell zu reagieren. Einmal im Jahr wollen wir jedoch chronologisch eine Liste jener Personen veröffentlichen und, wo wir es für angemessen halten, auch kurze Texte dazu stellen, die das nationale und internationale Schachleben besonders mitgeprägt haben. Grundlage für die Aufstellung ist dabei das Wikipedia-„Portal Schach/Nekrolog“ des jeweiligen Kalenderjahres [http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Schach/Nekrolog#2014].

 

o7.01. Karlheinz Bachmann [9. Dezember 1938], deutscher FIDE-Meister; bei der deutschen Jugendmeisterschaft 1957 belegte er punktgleich mit dem späteren Großmeister Helmut Pfleger Platz 4. Internationale Turniersiege feierte Bachmann, der mehr als 30 Jahre lang Mitglied bei den SF Katernberg war und in den 1960er-Jahren mehrere Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft absolvierte, 1967 in Eastborne und 1968 in Whitby. Weiterlesen

Schnellschach-Großmeisterduell gegen Jan Gustafsson – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

NICLAS HUSCHENBETH

NICLAS HUSCHENBETH

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können nun die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind u.a. die Trainingsserien Unglaubliche Züge, Let’s blitzGM Special wobei wir Ihnen neu die Rubrik Let’s rapid anbieten möchten.
Niclas hat ein Schnellschach-Duell gegen den deutschen Spitzen-Großmeister Jan Gustafsson gespielt. Zusätzlich zum Minimatch über zwei Partien haben die beiden Großmeister ein gemeinsames Analysevideo aufgenommen.

 

In der ersten Partie spielt Niclas mit den schwarzen Steinen und wählt die Bogoljubow-Indische Verteidigung. Es entsteht eine Struktur, die man sonst eher aus dem Rubinstein-Franzosen kennt und es zeigt sich schnell, dass Gustafsson mit den Feinheiten der Stellung besser vertraut ist. Weiterlesen

Die Russen dominieren die Jugend-Schacholympiade U16, aber das deutsche Team hat in Györ noch alle Chancen auf eine Medaille – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Fiona Sieber

In meinem Vorschaubericht „Team Germany in Bestbesetzung“ [ http://www.chess-international.de/Archive/30987#more-30987 ] hatte ich bereits auf den neuen Teilnehmerrekord bei der FIDE U16 WORLD YOUTH CHESS CHESS OLYMPIAD mit 54 Mannschaften aus fast 40 Ländern von allen Kontinenten hingewiesen. Dass die Gastgeber in Györ allein acht Teams stellen signalisiert die Breite in Ungarn. Das Land ist eben eine Schachnation, und so wundert es nicht, dass man für den ursprünglichen Ausrichter Kasachstan mal eben eingesprungen ist. Als Schirmherr wurde dazu mit Judith Polgar die lebende Ikone des Welt-Frauenschachs gewonnen, der Präsident des nationalen Schachverbandes ist Minister in der Regierung Orban, und auch die beiden wichtigsten Sponsoren sind mehr als potent: das Atomkraftwerk Paks und AUDI-Ungarn mit Sitz in Györ.

 

Wie Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler in seinem Beitrag [ http://www.schachbund.de/news/u16-olympiade-19232.html ] auf der DSB-Webseite schreibt, sind die Rahmenbedingungen bestens. „Als Turniersaal fungiert die Sporthalle der Universität. Die Organisatoren haben sich viel Mühe gegeben und in der Kürze der Zeit vieles auf die Beine gestellt. Metalldetektoren (Flughafenschleuse!), viel Hilfspersonal, alles Live-Bretter, fußläufige Hotels mit sehr gutem Essen und freiem WLAN – Schachspielerherz, was willst Du mehr.“ Weiterlesen

Zwei Russen, eine Russin und eine Chinesin holen zusammen sechsmal Gold

 

Grischuk-rapidGemeint sind, in dieser Reihenfolge, Grischuk und Gunina, dann Grischuk und Hou Yifan, dann Hou Yifan und Nepomniachtchi. Ich kann nur einem das Titelfoto geben (Gu Xiaobing, Turnierseite) und habe mich für Alexander Grischuk entschieden. Zweimal drei Turniere in insgesamt sieben Tagen, und zwar Schnellschach, Blitzschach und “baskisches System” – das ist quasi doppeltes Simultan: zwei Partien gleichzeitig gegen denselben Gegner bzw. dieselbe Gegnerin, wobei keine(r) oder beide Weissvorteil haben. Ich kann unmöglich auf alle gespielten Partien eingehen oder auch nur alle Ergebnisse aller Spieler(innen) nennen, also nur der Spitzenstand plus dreimal die einzige deutsche Teilnehmerin:

 

Im Schnellschach gewann bei den Herren Grischuk (5/7) vor Vachier-Lagrave, Wang Hao, Aronian und Mamedyarov (alle 4.5). Punktgleiche Spieler sind jeweils nach Tiebreak geordnet (was da alles eine Rolle spielte habe ich nicht untersucht). Und bei den Damen Gunina (5.5/7) vor Hou Yifan (5), Ushenina und Dzagnidze (4.5), Anna Muzychuk und Elisabeth Paehtz (4).

 

Blitzschach: Grischuk (der schon wieder) 19.5/30, Vachier-Lagrave (der schon wieder) 18.5, Radjabov 18, Aronian 17.5, Ivanchuk, Mamedyarov und Nepomniachtchi 17. Sowie: Hou Yifan 22.5/30, Gunina und Anna Muzychuk 19.5, Harika und Dzagnidze 17, … 13. Paehtz 12.5.

 

Baskisch: Nepomniachtchi 7.5/10, Radjabov, Vachier-Lagrave und Mamedyarov 6. Hou Yifan 8.5/10, Kosteniuk 7, Zhao Xue und Stefanova 6, … 16. Paehtz 3.

 

 So, die Fakten sind erwähnt, ab hier ein paar allgemeine Bemerkungen zum Turnier und ein paar Vergleiche zu mehr oder weniger vergleichbaren Turnieren. Partien habe ich zwar teilweise durchgeklickt (zumindest die einiger Medaillengewinner), erspare mir aber die Qual der Wahl, Diagramme und Fragmente auszuwählen!

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Durch die Brille von IM Ilja Schneider

 

Heute habe ich mir einen Artikel, geschrieben von IM Ilja Schneider, in der Online Ausgabe “ZEIT-ONLINE” durchgelesen. In seinem Artikel beschreibt Ilja das Benehmen von Magnus Carlsen während der Weltmeisterschaft gegen Anand in Sotschi (Russland). Im ersten Absatz könnte man noch der Meinung sein, dass Ilja das V2erhalten von Magnus Carlsen verurteilt. Wenn man jedoch weiter liest, wird das Verhalten von Carlsen verharmlost.

 

Eine Weltmeisterschaft kann man nicht vergleichen mit der Kreisliga im Schach. Auch das wackeln mit den Füßen ist nicht auf die Kreisliga beschränkt. Tee trinken ist auch nicht verboten. Auch in der 1. Bundeliga wackeln die Füße. Allerdings habe ich in den vielen Jahren nie gemerkt, dass ganze Tischreihen davon bebten. Vergessen hat Ilja noch die Unart, dass Spieler gerne eine geschlagene Figur in die Hand nehmen und permanent drehen.

 

Die Zeiten, wo Spieler stinkende Zigarren rauchen oder eine Katze etc. mitbringen, sind längst vorbei.

 

Magnus Carlsen ist ohne Zweifel der zur Zeit beste Schachspieler auf dem Planeten. Er sieht gut aus und ist perfekt gekleidet. Wenn er lächelt, wirkt er sogar sympathisch. Sein Verhalten am Schachbrett und gegenüber Journalisten ist jedoch eines Weltmeisters nicht würdig.

 

Lesen Sie den kompletten Artikel von Ilja Schneider!

Mit GM Falko Bindrich und GM Artur Jussupow

 

Siegerehrung eines GM-Turniers (Foto: Dr. Anita Stangl)

Siegerehrung eines GM-Turniers (Foto: Dr. Anita Stangl)

Vom 19. bis 21.12. finden in der viertgrößten Stadt Polens die Europameisterschaften im Blitz- und Schnellschach statt. Am kommenden Freitag (19.12.) wird die Meisterschaft im Blitzen ausgespielt. In 11 Runden, beginnend um 11 Uhr, wird der neue Meister ermittelt. Der Sieger erhält 2000 Euro. Die Uhrzeit ist die dieselbe wie in Deutschland.
Schnellschach ist am Samstag und Sonntag angesagt. Am Samstag 7 Runden ab 10 Uhr und Sonntag 4 Runden ebenfalls ab 10 Uhr.

 

Dr. Anita Stangl

Dr. Anita Stangl

Auszug aus der Teilnehmerliste Blitzen:
1 GM KOROBOV, Anton   UKR  2752 2 GM SAVCHENKO, Boris   RUS  2733 3 GM RIAZANTSEV, Alexander   RUS  2707 4 GM NAVARA, David   CZE  2705 5 GM VITIUGOV, Nikita   RUS  2695 6 GM SHIMANOV, Aleksandr   RUS  2691 7 GM CHEPARINOV, Ivan   BUL  2688 8 GM EDOUARD, Romain   FRA  2686 9 GM MATLAKOV, Maxim   RUS  2683 10 GM KOVALENKO, Igor   LAT  2682 11 IM BORTNYK, Olexandr   UKR  2679 12 GM RAGGER, Markus   AUT  2674 13 GM INARKIEV, Ernesto   RUS  2671 14 GM ANTON GUIJARRO, David   ESP  2664 16 IM DEMIDOV, Mikhail   RUS 2656 17 GM RAKHMANOV, Aleksandr   RUS 2652 18 IM CHIGAEV, Maksim   RUS 2645 19 GM EFIMENKO, Zahar   UKR 2640 20 GM KEMPINSKI, Robert   POL 2637 …

Auszug aus der Teilnehmerliste Schnellschach:
1 GM KOliveVALENKO, Igor   LAT 2741 2 GM VITIUGOV, Nikita   RUS 2701 3 GM RAGGER, Markus   AUT 2701 4 GM CHEPARINOV, Ivan   BUL 2699 5 GM RIAZANTSEV, Alexander   RUS 2697 6 GM EFIMENKO, Zahar   UKR 2695 7 GM VALLEJO PONcameraS, Francisco   ESP 2689 8 GM SOCKO, Bartosz   POL 2689 9 GM SALGADO LOPEZ, Ivan   ESP 2685 10 GM WOJTASZEK, Radoslaw   POL 2684 11 GM MATLAKOV, Maxim   RUS 2684 12 GM ALEKSEEV, Evgeny   RUS 2679 13 GM BARTEL, Mateusz   POL 2674 14 GM KOROBOV, Anton   UKR 2673 15 GM MOISEENKO, Alexander   UKR 2670 16 GM FEDORCHUK, Sergey A.   UKR 2664 17 GM INARKIEV, Ernesto   RUS 2653 18 GM EDOUARD, Romain   FRA 2651 19 GM ONISCHUK, Vladimir   UKR 2648 …

Turnierseite Ein Dankeschön an Dr. Anita Stangl für die Fotos.

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Eine Schach-Ticker-Übersicht zu runden Geburtstagen wichtiger Persönlichkeiten und Jubiläen von bedeutenden Turnieren sowie dazu vorgesehenen Beiträgen

Fridrik Olafsson

Fridrik Olafsson

 

Zum Jahresende   2013 haben wir beim Schach die Rubrik Kalenderblätter eingeführt und inzwischen sind bereits 18 erschienen – zuletzt das zum 80. des ehemaligen Bundesnachwuchstrainers Heinz Rätsch [ http://www.chess-international.de/Archive/31232#more-31232 ] .

 

Selbstverständlich s wollen wir auch künftig an runde Geburtstage von Persönlichkeiten der Schachgeschichte sowie Jubiläen von bedeutenden Turniere erinnern. Deshalb veröffentlichen wir zum zweiten Mal eine Jahresübersicht. Natürlich muss auch diese für 2015 subjektiv bleiben, und sie kann gern von unseren Besuchern durch Beiträge ergänzt werden.

 

Ein sehr markanter Jahgang ist übrigens 1935, denn bereits im Januar feiern mit dem Isländer Fridrik Olafsson und mit Alexander Nikitin, dem einstigen Cheftrainer von Weltmeister Garri Kasparow,  zwei Große des Weltschachs ihren 80. Geburtstag.

Hier die  komplette Übersicht

 

Partie Renk vs. Siemens – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie urtznd geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!

 

Im neunten Videocoaching analysiert Niclas die Partie von Cornelius Renk, der mit den weißen Steinen gegen Robert Siemens spielte. Es entsteht aus der Eröffnung eine symmetrische Slawisch-Abtausch-Struktur in der erst einmal nicht viel los ist. Doch mit präzisem Spiel sichert sich Weiß erst das Läuferpaar und dann starken Druck auf der c-Linie. Der Anziehende verpasst in der Folge vielversprechende Möglichkeiten und muss einen Generalabtausch der Schwerfiguren zulassen. Weiterlesen

Vom Reisepartner-Duell USV Volksbank gegen den SK Großlehna berichtet Halles Mannschaftsleiter JÜRGEN LUTHER

 

Jana Ramseier

Vorab von uns ein Dankeschön an alle fleißigen und zuverlässigen Schach-Ticker-Berichterstatter von der Frauen Bundesliga. In der neuen Saison haben wir mit Regina Vossenkaul [Bad Königshofen] und Dr. Thomas Marschner [Schwäbisch Hall] zwei weitere Mitstreiter dazu bekommen. Mannschaftsleiter Jürgen Luther vom USV Volksbank Halle, der Sie heute über das Reisepartner-Duell seines Teams Zuhause gegen den SK Großlehna in Wort und Bild informiert,   ist dagegen schon die zweite Saison dabei.

 

Am vergangenen Sonntag [14. Dezember] fand die Einzelrunde in der Frauen-Bundesliga statt. Dieser Wettkampf ist immer irgendwie etwas Besonderes. Sowohl bei unserem Gegnern SK Großlehna als auch bei uns war die Begegnung diesmal von nachvollziehbaren Absagen im Vorfeld geprägt. So konnte keiner sein Wunschteam an den Start bringen. Mich erreichte die letzte krankheitsbedingte Absage von Natalia Straub am Freitagvormittag. Oh Gott! Wir sind nur noch zu fünft – zu wenige, um zu punkten.

 

Die Telefonate gingen in alle Welt. Jana Ramseier konnte zum Glück alle familiären Dinge kurzfristig noch regeln und flog aus Zürich in der Nacht zum Sonntag ein. Danke Jana! Weiterlesen

 Elisabeth Pähtz im Reich der Mitte

 

Video

Die „World Mind Sports Games“ sind eine seit 2008 durchgeführte Multisportveranstaltung für die Denksportarten Bridge, Dame, Go, Xiangqi und Schach. Es ist geplant diese alle vier Jahre in möglichst zeitlicher und räumlicher Nähe zu den Olympischen Spielen auszutragen.

 

Das IOC hat seinen beiden Mitgliedern Schach und Bridge zu verstehen gegeben, dass auf absehbare Zeit eine Aufnahme in das liveOlympiaprogramm nicht möglich sein wird. Daraus ergab sich die Idee, die IMSA (= International Mind Sports Association) zu gründen. Dieser traten die Weltverbände für Schach, Bridge, Go und Dame bei. Denn das IOC hat bei der Absage (siehe oben) zu verstehen gegeben, dass sie eigene Veranstaltungen durchaus als Ausweg für die Sportarten sehen, die nicht neu zu den Olympischen Spielen zugelassen werden können. Derartige Initiativen werden vom IOC begrüßt und unterstützt (so ist der IOC Präsident Jacques Rogge Vorsitzender des Ehrenkomitees der World Mind Sports Games 2008).

 

Vom 3. bis zum 18. Oktober 2008 wurden die 1. Weltdenksportspiele unter der Schirmherrschaft der General Association of International Sports Federations (GAISF) und unter der Leitung der International Mind Sports Association (IMSA) in Peking ausgetragen. Sie sind mit Unterstützung des IOC neben den Olympischen Spielen und den Paralympics die Ausprägung des olympischen Sportgedankens für Denksportspiele. Organisator war das Pekinger Sportbüro der Staatlichen Chinesischen Organisation für Brett- und Kartenspiele.

Turnierseite Rückblick 2012 Rückblick 2011 Endstände aller Disziplinen 2014
Partien Rapid Männer Partien Rapid Frauen
Partien Blitzen Männer Partien Blitzen Frauen
Partien Basque Männer Partien Basque Frauen

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Ein Bericht vom Duell des Frauen-Bundesliga-Aufsteigers gegen Reisepartner SF Friedberg von DR. THOMAS MARSCHNER

 

Die Frauen-Bundesligamannschaft vom SK Schwäbisch hat das Duell gegen den Reisepartner aus 1Friedberg relativ sicher mit 4:2 gewonnen und bleibt vor dem Duell mit Baden-Baden im Januar verlustpunktfrei.

 

Einige Spielerinnen nutzten den Samstag zu einem Besuch auf dem Schwäbisch Hall Weihnachtsmarkt (Siehe Foto)

 

Vor Beginn des Wettkampfs präsentierten beide Mannschaften gemeinsam in Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Nikolaos Sakellariou ein Plakat der Aktion „Sport und Politik gegen Rassismus“, deren Gesicht die für Friedberg spielende deutsche Nationalspielerin Melanie Ohme ist, die leider aufgrund ihres Einsatzes in der niederländischen Liga dieses Mal in Schwäbisch Hall nicht dabei sein konnte. In dem Rahmen übergab Mannschaftskapitän Mario Meinel an den Friedberger Kapitän Martin Herwig-Päutz ein Plakat der Aktion, das von den Schwäbisch Haller Bundesligaspielern der Frauen und Männer, darunter Größen wie Boris Gelfand, Li Chao und Boris Avrukh, sowie einer Vielzahl von Vereinsmitgliedern unterschrieben worden war. Dieses soll versteigert werden und der Erlös der Aktion zugutekommen.

 

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Giri und Kramnik gleichwertig

 

Adams-AnandKaum hat es begonnen, schon ist es wieder vorbei: das Londoner Turnier dieses Jahr mit klassischer Bedenkzeit. Gespielt wurden nur fünf Runden – da zählt jeder Sieg und jede Niederlage doppelt, und nicht nur wegen dem Fussball-Punktesystem. Das konnte die Abschlusstabelle oben beeinflussen, aber am Ende tauschten dadurch nur zwei Spieler die Plätze, die nicht in den Kampf um den Turniersieg eingreifen konnten. Eine Kuriosität ist, dass alle Spieler weniger als 50% der maximal erreichbaren Punkte erzielten – das ist der offizielle Endstand: Anand, Giri, Kramnik 7/15 (alle +1=4), Nakamura 6/15 (+1=3-1), Adams 4/15 (+1=1-3), Caruana 4/15 (=4-1). Offizieller Sieger ist Anand, da er als einziger Spieler mit Schwarz gewinnen konnte. Offiziell Vorletzter ist Adams, da Fussball-Regeln doppelt angewendet werden: drei Punkte für einen Sieg erzeugen erst Gleichstand, und bevorzugen dann den Spieler der nach konventioneller Zählung einen halben Punkt weniger hätte. Giri und Kramnik teilten nach allen Kriterien Platz zwei, da sie gegeneinander remisierten. [Sonneborn-Berger (Kramnik besiegte Nakamura, Giri gewann gegen Adams) spielte keine Rolle.] Ohnehin beeinflussten Tiebreak-Regeln nur die offizielle Reihenfolge, während punktgleiche Spieler ihr Preisgeld gleichmässig teilten – und das war gut so aus meiner Sicht.

 

Titelfoto (Quelle Turnierseite): die am Ende turnierentscheidende Partie Adams-Anand (man beachte, dass [Sieger] Vishy Schwarz hat)

 

Nun ein Schnelldurchlauf durch die fünf Runden, mit zwischendrin unter anderem Bemerkungen zu Eröffnungen:

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Baden-Baden und Neuling SK Schwäbisch Hall im Gleichschritt nach fünf Runden an der Tabellenspitze der Frauen-Bundesliga

 

Eva Moser

Eva Moser

Zunächst gilt es erst einmal das Rätsel zu lüften, welche der Top-Spielerinnen der Frauen-Bundesliga tatsächlich bei den SportAccord World Mind Games 2014 in Peking am Start sind.

 

Dass dem SC Bad Königshofen dabei Xue Zhao, Walentina Gunina – die Russin gewann die Schnellschachkonkurrenz vor Weltmeisterin Hou Yifan, die sie im direkten Duell bezwang – und Elisabeth Pähtz nicht zur Verfügung gestanden hätten, ist allerdings ohne Bedeutung. Das Match gegen den Reisepartner Rodewischer Schachmiezen wurde bekanntlich auf den 21. Januar 2015 verschoben.

 

Beim OSG Baden-Baden hingegen fehlten gegen die SF Deizisau mit Anna und Maria Musitschuk immerhin zwei „Asse“. Dazu tauchten auch Viktorija Cmilyte , Eva Moser und Jekaterina Kowalewskaja nicht auf. Aber weil der Gegner aus welchen Gründen auch immer mit Zoya Schleining. Hanna Marie Klek und Vera Nebolsina ein Trio aus dem Stammaufgebot nicht einsetzen konnte oder wollte, sollte das ohne Bedeutung bleiben. Zumal die Schachfreundinnen an den Brettern 5 und 6 mit Hannelore Gheng [Elo 1582] und Anna Schütte [1428] zwei Spielerinnen einsetzten, die gegen Julia Bochis [2159] – die hatte immerhin 2012 mit der Hamburgerin Jade Schmidt den Mitropa-Pokal gewonnen – und die Französin Cecile Haussernrot [2129] von vornherein ohne Chance waren.

 

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