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NiclasHuschenbeth„Aus dem Nichts“ – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich  auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können jetzt die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien  Let’s blitz  und  Unglaubliche Züge, deren Folge 8 mit dem Titel „Aus dem Nichts“  wir heute veröffentlichen.
 

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Weltranglistenerste Judit Polgar tritt nach Schach-Olympiade ab
Von Hartmut Metz

 

Dem Schach bleibt die beste Spielerin aller Zeiten treu – an Wettbewerben will Judit Polgmetzar aber künftig nicht mehr teilnehmen. Bei der Schach-Olympiade im norwegischen Tromsö feierte die 38-Jährige noch einmal einen schönen Erfolg: Mit dem ungarischen Männer-Nationalteam holte die Budapesterin hinter China die Silbermedaille. „Ich hielt es für den richtigen Moment, jetzt nach mehr als 30 Jahren Turnierschach den Rücktritt von diesem schönen Spiel zu erklären“, erläutert Polgar, die ein Vierteljahrhundert lang ununterbrochen die Weltrangliste der Frauen angeführt hatte! Mit zwölf Jahren übernahm sie bereits die Spitze und brach im Alter von 15 Jahren und vier Monaten den Rekord von Legende Bobby Fischer als jüngster Herren-Großmeister.

Eine Weile zählte Polgar auch zu den Top Ten der Männer. Nun will sich die Mutter „mehr Zeit für meine zwei Kinder, den zehnjährigen Oliver und die achtjährige Hanna, nehmen“. Außerdem möchte die Frohnatur die Arbeit ihrer vor zwei Jahren gegründeten „Judit Polgar Foundation“ forcieren und „nun mehr Werbung fürs Schach“ machen. „Besonders gilt dies für die Ausbildung mit meinem Lernprogramm ,Schach-Palast’, das schon an fast 100 Schulen in Ungarn genutzt wird“, berichtet Polgar von ihren Plänen… Mehr

1. bis 7. September 2014 in Bergen (Chiemgau)
 


Eine Deutsche Meisterschaft wieder einmal ohne Turnierseite. Die Senioren scheint der DSB nicht so ernst zu nehmen. Dabei sind die Senioren das Gerüst eines jeden Schachvereins. Was wäre der Schachbund ohne seine Senioren? Er könnte sicher einen Großteil seiner Mitglieder abschreiben. Viele Senioren gehen erst in einen Schachverein, wenn sie aus dem Berufsleben ausscheiden. An der letzten Offenen Senioren-Einzelmeisterschaft in Bad Neuenahr kann sich der DSB ein Beispiel nehmen. Eine hervoragende Turnierseite, die keine Wünsche offen ließ..

Wir werden versuchen, Sie im Laufe des Turniers mit Ergebnissen und weiteren aktuellen Informationen zu versorgen. Hier die Ausschreibung.
 

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Caruana oben, Carlsen nicht

 

CaruanaBisher sind in St. Louis drei Runden gespielt – anfangs war ein Zwischenbericht erst zum Ruhetag geplant, zumal da dem Anschein nach eine andere Entscheidung fallen würde. Aber die fällt (“breaking news”) doch erst nach dem Turnier. Ob beim Sinquefield Cup bereits eine Vorentscheidung gefallen ist? Das wäre nach drei von zehn Runden etwas voreilig, aber die Tendenz steht im Untertitel. In Zahlen ausgedrückt: Caruana 3/3, Vachier-Lagrave und Aronian 1.5/3, Carlsen, Nakamura, Topalov 1/3. Nach drei Runden ist Caruana bereits der einzige ungeschlagene Spieler, und ausserdem der Einzige der gar kein remis spielte. (Foto Turnierseite)

 

Im Vliveorbericht hatte ich geschrieben, dass ich das Ende der Partien irgendwann nach Mitternacht europäischer Zeit wohl verschlafen würde. Aber dann habe ich sie alle fast komplett live mitbekommen. Die Entscheidung fiel immer vor, bzw. in einem Fall definitiv genau zur Zeitkontrolle im 40. Zug – schlecht für einen Spieler, der bevorzugt irgendwie im Endspiel gewinnt. Ein Leitmotiv war, dass die Spieler (nicht nur Carlsen) ihre Gegner zum Teil bereits in der Eröffnung überraschen wollten – das funktionierte sicher, aber das Ergebnis war nicht immer nach Wunsch. Und nun der Reihe nach:

 

Runde 1: Vachier-Lagrave – Carlsen 1/2 MVL überraschte seinen Gegner mit Schottisch – das hatte er zuvor nur einmal gespielt, und damals ging es, milde ausgedrückt, schief. Wie überraschend Carlsens 7.-a5 dann war, sei dahingestellt; jedenfalls spielte der Franzose danach zunächst weiterhin zügig. Nakamura sagte, dass Kasparov ihm und Carlsen diesen Zug

Turnierseite Termine

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13. Juli 2004: Bobby Fischer wird auf dem Narita-Flughafen in Tokio verhaftet und es beginnt für ihn  eine wahre Odyssee, die in Island enden wird

 

13. Juli 2004: Auf dem Narita-Flughafen in Tokio wird Robert Bobby Fischer [ http://de.wikipedia.org/wiki/Bobby_Fischer  ] verhaf3tet. 32 Jahre nachdem der  amerikanische Exweltmeister  nach seinem WM-Sieg über den Russen Boris Spasski nach New York zurück kehrte und dort den „goldenen Schlüssel der Stadt“ sowie ein Buch mit persönlicher Widmung von US-Präsident Richard Nixen überreicht bekam, droht ihm eine Auslieferung an die USA und eine mehrjährige Gefängnisstrafe. Dem Helden im „Match des Jahrhunderts“ in Islands Hauptstadt Reykjavik ist eine scheinbare Formalie zum Verhängnis geworden. Die japanischen Behörden beharren darauf, dass sein Pass nicht mehr gültig ist – das  in den USA 1997 für zehn Jahr ausgestellte Dokument war von der amerikanischen Regierung für  ungültig erklärt worden, was die Abschiebung zur Folge hätte.
 

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Zweite Auflage der GRENKE Chess Classic in Baden-Baden mit Olympia-Team und „Schach-Prinzen“

 

Im gebe zu, dass die erste Information auf diese fraglos hoch interessante Turnier auf www.chss.results.com/  am heutigen Frgm_turnier_grenkeeitag [29. August] kurz vor 14 Uhr gefunden habe. Dann begann meine Recherche, aber auf der Webseite des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters OSG Baden-Baden fand ich lediglich den Hinweis: Die GRENKE Chess Classic 2014 findet als Rundenturnier vom 6.-9. September 2014 statt. Die Auslosung wird am 2. September vorgenommen.“

 

Um 13.47 Uhr brachte ich eine Nachfrage an den Pressechef des Vereins auf den E-Mail-Weg, und um 15:05 Uhr traf  von Turnierdirektor Sven Noppes die Pressmitteilung mit allen notwendigen Informationen bei mir ein [siehe online unter dem Link  http://www.zugzwang.de/ ].   

 

Also, die vielleicht wichtigste Botschaft könnte lauten: Es geht vorwärts im deutschen Schachsport, denn zum ersten Mal veranstaltet die Ooser Schachgesellschaft 1922 e.V., gesponsert von der GRENKELEASING AG und unterstützt vom Deutschen Schachbund e.V., ein Großmeister-Turnier mit den führenden deutschen Spitzenspielern. Damit wird das langfristige Ziel von regelmäßigen Wettkämpfen auf höchstem Niveau für die deutsche Spitze in Baden-Baden in der Form weiter forciert, wie es sich die Spieler seit Jahren wünschen.

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird
 

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Weltmeisterin aus China gewinnt in Runde 4 das direkte Duell gegen die Inderin und könnte damit bereits eine Vorentscheidung für ihren dritten Gesamtsieg  herbei geführt haben
 

 

Beim Frauen-Grand-Prix 2013-14  scheint für die FIDE das Prinzip in Bezug auf den  Austragungsort zu gSharjahGP-round4-33elten: Wir treffen uns dann mal dort und dort, wo wir eigentlich nicht sein wollten, live2aber die gute Nachricht ist: Alle sechs Turnier finden statt. Noch Fragen? Natürlich keine!

 

Aus dieser Perspektive  erscheint  es deshalb völlig logisch, dass der sechste und finale Wettbewerb nicht wie vorgesehen  in der Mongolei ausgetragen wird, sondern die „Karawane“ mal eben in den Vereinigten Arabischen Emiraten Station macht. Und das gilt ebenso für den Fakt, dass das zwölf Damen starke Teilnehmerfeld in Sharjah kurzerhand mit Alina L’Ami aufgefüllt wurde. Zu den Qualifikantinnen oder Nachrückerinnen des attraktiven Wettbewerbs stand sie  jedenfalls meines Wissens nicht. Aber  Vielleicht ist diese „Wildcard“ für ihr erstes Grand-Prix-Turnier als Anerkennung für die bislang geleistete Arbeit als Pressechefin zu verstehen, obwohl sie mir nach einem Drittel mit 0/4 doch ziemlich überfordert zu sein scheint.

 

Turnierseite

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Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. FNiclasHuschenbethebruar 1992] ist tatsächlich  auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können nun die Schach-Ticker-Besucher nutzen können: Es sind die Trainingsserien Unglaubliche Züge und   Let’s blitz, wobei wir  Ihnen heute in dieser Rubrik etwas ganz Besonderes anbietet.

 

In diesem Youtuber-Special, einer Variation von Let's blitz, spielt Niclas gegen den deutschen Schach-Youtuber Schach TV zwei Partien 5-Minuten Blitz. In der ersten Partie entsteht aus einem Bogoinder heraus eine benoniartige Struktur. Beim Übergang ins Endspiel übersieht Niclas etwas, aber hat es sein Gegner gesehen?! In der zweiten Partie kommt die Grivas-Variante aufs Brett und es entsteht ein scharfer Sizilianer, in der beide Seiten versuchen den gegnerischen König anzugreifen…

 

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Persönliche Impressionen vom dritten Treffen der  Schachlegenden in Dresden von RAYMUND STOLZE

 

Meinen Vorbericht zu dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung in Dresden, bei der die besten Schachspieler der Nachkriegskorchnoi eit hautnah zu erleben  sind, hatte ich mit der Schlagzeile „Kommen sie, oder kommen sie nicht…“ getitelt [ http://www.chess-international.de/Archive/27364#more-27364  ]. Mehr als „30 Schach-Giganten“, die älter als 75 Jahre sein müssen, hatte der Sponsor PEGASUS Courtyard Dresden GmbH mit ihren Ehefrauen oder Familienangehörigen zum nunmehr dritten „PEGASUS Chess Summit“ [21./22. August] eingeladen, „um Erinnerungen auszutauschen, ohne dem Leistungsdruck eines Turnierwettkampfes ausgesetzt zu sein“, so Geschäftsführer Dr. Rainer Maas zur Philosophie des zweitätigen Treffens. „Auf Grund des fortgeschrittenen Alters der Schach-Nestoren wird eine Wiederholung in der jeweiligen Konstellation kaum möglich sein. Damit erhält de ,PEGASUS Chess Summit’ die Erinnerung an Sternstunden des internationalen Schachspiels für nachfolgende Generationen lebendig.“

 

Wie schon bei den ersten beiden Auflagen waren einige Schachlegenden gesundheitlich verhindert. Das traf auf Exweltmeister Boris Spasski ebenso zu wie auf das einstige spanische Schachwunderkind Arturo Pomar Salamanca  und den deutschen Großmeister Burkhard Malich. Pech hatte der Russe Jewgeni Wasjukow,  bei dem es mit dem Visum nicht klappte. Unmittelbar vor dem Event war der Serbe Dragoljub Ćirić verstorben.
 

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Teilnehmerinnen des I.  Internationalen Erfurter  Frauenschachfestivals vorgestellt: Heute Ketewan Arachamia-Grant [Schottland] und My Linh Tran  [Deutschland]  

 

So,  mit der heutigen Folge haben wir als Medienpartner des 1. Internationalen Erfurter Frauenschachfestivals [ http://www.frauenschachfestival-erfurt.de/  ]  unsshoterer „Pflicht“ erfüllt und alle 20 Teilnehmerinnen des Großmeister- und des Juniorinnenturniers vorgestellt.

Ein Blick auf die Startlisten zeigt, dass das Org.-Team um Thomas Pähtz mit großem Einsatz erstklassige  geschlossene Wettbewerbe [24.-31. August] zustande gebracht hat. Von den zehn Frauen im Großmeisterturnier – Hauptsponsor ist hier die Sparkasse Mittelthüringen – sind sieben derzeit bei der Schacholympiade in Tromsö aktiv.  Beim den Juniorinnen – hier hat sich die Deutsche Bundesbahn engagiert – sind das die norwegischen Zwillingsschwester Monika und Edith Machlik. Das trifft auch die Setzranglistenerste bei der Internationalen Offenen Deutschen Einzelmeisterschaft  der Frauen zu. Barbara Hund ist für die Schweiz an Brett 2 dabei und hat bisher 2/3 in ihrer Bilanz vorzuweisen.  Schön wäre es, wenn diese Veranstaltung – bislang haben sich 35 Mädchen und Frauen angemeldet – zumindest die 40 erreicht. Das sollte doch zu machen sein, immerhin besteht noch bis 23. August die Chance, sich kurzentschlossen auch Online anzumelden [ Link: http://www.frauenschachfestival-erfurt.de/?path=content&contentid=12 ].
 

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St. Louis und Baden-Baden – Parallelen und Unterschiede

 

Warnung: Das wird ein etwas anderer Vorbericht – wer der englischen Sprache mächtig ist und eine konventionelle Vorschau haben will, Sinq Cup logofindet diese zum Beispiel hier (Ian Rogers für die US Chess Federation). Tarjei Svensen nannte diesen Bericht exzellent, offenbar enthält er genug Carlsen-Hype.

 

Nun meine Perspektive: Anlässlich der Unruhen in Ferguson, eine Vorstadt von St. Louis, schrieb Arnon Grunberg in einer niederländischen Zeitungs-“Fussnote”: “2012 besuchte ich einen Schriftsteller in St. Louis. Er war Dozent an der dortigen Universität, wohnte in einem angenehmen Apartment und ass in hervorragenden Restaurants.

 

Am anderen Ufer des Mississippi begann eine arme, heruntergekommene und beinahe ausschliesslich schwarze Welt – wer ein Entwicklungsland besuchen will, findet dieselive2s vielerorts in den USA.” Später ist Europa dran: ”In Europa machen wir es nicht besser, nur anders. Wir lassen Schwarze reihenweise im Mittelmeer ertrinken.” (Ausnahme: die Delegation aus Burundi bei der Schach-Olympiade). Ähnliches wie zu St. Louis könnte man auch über Chennai/Madras schreiben, Austragungsort des ersten WM-Matches Anand-Carlsen – und das tat Team Carlsen auch, zumindest andeutungsweise, als Teil ihrer Kampagne gegen diesen Austragungsort. Später war dann für ihn alles prima, auch das Ergebnis am Brett. Zu St. Louis hat Carlsen keine Bedenken, schliesslich war Rex Sinquefield im Wahlkampf-Team seines Kumpels Kasparov. Dafür stört ihn der geplante Austragungsort des – wenn es stattfindet – zweiten WM-Matches Anand-Carlsen. Was hat das mit dem Sinquefield Cup zu tun? Carlsen lieferte freundlicherweise einen Bezug: erst nach diesem Turnier will er den Vertrag unterschreiben oder auch nicht. Er hat nicht gesagt, was die anderen Teilnehmer tun oder lassen müssen, um ihn so oder so zu beeinflussen.
 

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13. Studenten-Weltmeisterschaften in Katowice ohne deutsche Beteiligung – Titel gehen an Sanan Sjugirow nach Russland und an Klaudia Kulon aus Polen

 

Ich kann mich noch gut an jenes Gespräch im Sommer 2011 erinnern. Ich hatte gerade die Bürde des DSB-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit übernommen, nicht ahnend, dass sich diese Herausforderung für mich als ein Missverständnis erweisen sollte. Aber das ist eine andere Geschichte…

 

Da in jenem Jahr wohl erstmals auf Wunsch der chinesischen Gastgeber die Sportart Schach ins offizielle Programm der 26. Sommer-Universiade aufgenommen wurde und es noch dazu alle zwei Jahre Studentenweltmeisterschaften gibt, machte ich gegenüber dem damaligen Bundestrainer Uwe Bönsch den Vorschlag, dass sich doch vor allem für die studierenden Frauen ein dreijähriger Zyklus geradezu anbieten würde: 2012 WM, 2013 Sommer-Universiade in Kasan und 2014 WM.
 

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Spendenaktion beim 13. Lichtenberger Sommer sichert Kurt-Richter-Grabstätte bis 4. Januar 2020 – René Stern gewinnt das traditionelle Open
 

 

Seit einigen  Jahren zieht es mich im August geradezu magisch nach Karlshorst. Und das nicht auf die Trabrennbahn – da hätte ich in den 1960er-Jahren jene Berliner Schachlegende garantiert treffen können, für den ich mich seit Frühjahr 2013 engagiere. Per Zufall hatte ich damals erfahren, dass das Grab von Kurt Richter zwar aufgelöst ist, aber noch nicht neu belegt. Spontan entschied ich mich zu einer „Rettungsaktion“, ohne zu ahnen, worauf ich mich da einlasse.

 

Zunächst galt es mit nicht unerheblichen privaten Mitteln die Erinnerungsstätte (Foto: Dr. Gabriele Stolze) auf dem Friedhof in der Robert-Siewert-Straße 57/67 in einen würdigen Zustand zu bringen, wobei Bernd Thüring,  der Geschäftsführer des Evangelischen Friedhofverbandes Berlin Süd-Ost, mir ein konstruktiver Partner war.  Allerdings fallen natürlich jährlich Kosten für Nutzungsrecht und Pflege der Grabstelle  W09a /./029 an. Die wollte ich allerdings künftig keinesfalls allein tragen.
 

 

Problemlos Mitstreiter für das Projekt  zu finden, erwies sich allerdings als großer Irrtum meinerseits. Zwar klopfte man mir bisweilen symbolisch  auf die Schulter für meine Aktion, aber damit verbunden war nicht unbedingt die nötige finanzielle Zuwendung.
 

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Entwicklungsvorsprung zahlt sich aus – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA

 

Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich  auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Zwei dieser kreativen Ideen des inzwischen 22-Jährigen können nun die Schach-Ticker-Besucher nutzen können: Es sind die Trainingsserien  Let’s blitz, und  Unglaubliche Züge, deren Folge 7 wir heute veröffentlichen.

 

Der schwarze Koenig steckt noch in der Mitte fest, doch droht in wenigen Zügen zu entwischen. Mit einer versteckten Ressource schlägt Weiß aus seinem Entwicklungsvorsprung Kapital…
 

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Bekannte und unbekannte Spieler

 

Ein heute beendetes offenes Turnier im lettischen Riga (offiziell “Riga Technical University Open”) könnte man unter der Rubrik Kurz & Knapp abhandeln – aber ich habe die Liveübertragung weitgehend verfolgt und nun Zeit und Lust, etwas ausführlicher darüber zu sc

hreiben. Es gibt einige Erfolgserlebnisse aus deutscher Sicht, und generell stand das Turnier auch unter dem Motto “Jugend gegen Erfahrung”: Im vorderen Tabellenviertel (hier definiert als mindestens 5.5/9 – 55 von 212 Spielern) wimmelt es nur so von U20, U18, U16 und sogar U14 – dagegen war S60 (Senioren) und auch w (weiblich) eher spärlich vertreten und konnte keine besonderen Erfolge vorweisen. Erinnerungen wurden bei mir wach an das Limburg Open, wobei ich diesmal nicht vor Ort war und daher die optischen Eindrücke fehlen.

Zwei Spieler dominierten das Turnier – mehr als der Endstand zeigt: Melkumyan und Rapport (U18) 7.5/9, Iturrizaga, Naroditsky (U20), Savchenko, Banusz, Fridman, Aravindh (U16) 7/9, usw. . Der bereits erwähnte U14-Spieler fiel am Ende etwas zurück, das war aus deutscher Sicht eine gute Nachricht.

 

Rapport ist trotz seiner Jugend bereits “etabliert”, Melkumyan ist nicht ganz so bekannt. Immerhin durfte er in der Bundesliga für SF Berlin an Brett 1 spielen, vor seinem etwas bekannteren Landsmann Levon Aronian, und wurde 2011 Blitz-Europameister. Gerne verlinke ich einen der ersten Artikel, die ich jemals geschrieben habe – auch wenn meine Prognose “in due course, he may become part of the Armenian national team” bisher nicht eingetreten ist. Stilistisch gab es grosse Unterschiede zwischen den beiden: Melkumyan spielte eher sauber-positionell, Rapport wie man ihn kennt: Chaos und Kreativität von Anfang an – mit Weiss z.B. 1.Sc3, 1.b3 oder 1.f4. Mit Schwarz musste er sich etwas länger gedulden: 1.e4 c5 2.Sf3 a6!? . Das direkte Duell der beiden Sieger stand auch unter diesem Motto: von Rapport kam 1.e3, 4.g4 und 6.h4 – Melkumyan konnte das u.a. mit frühem Damentausch entschärfen, am Ende war es remis. Zur Schlussrunde komme ich noch.

 

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Baden-Badener gelingt Kunststück bei der Schach-Olympiade
Von Hartmut Metz

 

Siege über Weltmeister sind rar. Noch größeren Seltenheitswert besitzen Siege über Weltmeister bei Schach-Olympiaden, der alle zwei Jahre stattfindenden Mannschafts-WM des Denksports. Erst einem Deutschen war das gelungen: Die DDR-Legende Wolfgang Uhlmann bezwang 1962 in Warna den sowjetischmetzen Weltmeister Michail Botwinnik. Das Kunststück wiederholte nun Arkadij Naiditsch in Tromsö. Der Baden-Badener schlug Magnus Carlsen und sicherte so dem deutschen Quartett den Sieg über Gastgeber Norwegen.

 

„Ich habe großen Respekt vor Carlsen – aber keine Angst!“, wollte Naiditsch einfach seine beste Leistung abrufen, auch wenn der Weltranglisten-38. sein „Leistungsvermögen objektiv betrachtet“ deutlich hinter der Nummer eins einordnet. Mit ein Grund: „Mir fehlt es leider an Konstanz. Mir passieren manchmal Einsteller – da willst du am liebsten aufhören …“, gesteht der deutsche Spitzenspieler. Ohne die Aussetzer würde sich der 28-Jährige durchaus die Top Ten zutrauen. Naiditsch und Georg Meier an Position zwei spielten eine gute Olympiade. Doch weil Daniel Fridman, Debütant Liviu-Dieter Nisipeanu und David Baramidze weniger überzeugten, landete die deutsche Auswahl mit 14:8 Punkten nur auf Platz 30 unter 150 Teams.

 

In der siebten Runde kassierte Carlsen beim 1,5:2,5 der Norweger gegen Deutschland seine erste Niederlage. Auch gegen den Serben Ivan Saric zog der Weltmeister den Kürzeren. Mit 6:3 Punkten schnitt Carlsen letztlich ähnlich ab wie Naiditsch, der 5,5:3,5 Zähler holte.
 

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Zwischen Weltmeisterin Hou Yifan und Humpy Koneru fällt im sechsten Turnier des dritten FIDE-Grand-Prix der Frauen die Entscheidung um  den Gesamtsieg

 

Sie kennen sicher6lich das Spielchen: Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht, welche wollen Sie zuerst hören?

 

Nun, im konkreten Fall ist diese Problem etwas schwieriger zu beantworten. In jedem Fall kommt erst einmal die good News, und dlive2ie lautet: Die sechste und letzte Etappe des dritten FIDE-Frauen-Grand-Prix 2013/14 findet wie geplant vom 24. August bis 7. September statt. Ob die kurzfristige Änderung des Austragungsortes – ich habe das gerade im FIDE-Terminkalender entdeckt [ http://www.fide.com/calendar/fide-calendar.html  ] – von Erdenet in der Mongolei in die Vereinigten Arabischen  Emirate eine gute News ist, werden die zwölf Spielerinnen abschließend spätestens nach Ende diese Veranstaltung beurteilen können. In jedem Fall muss Schardscha am Persischen Golf eine sehr  interessante Stadt sein, denn  Gemäß Beschluss der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO), einer Unterorganisation der Islamischen Weltliga, ist sie  „Hauptstadt der islamischen Kultur 2014“ und wächst ständig. Anfang 2009 lebten dort bereits rund 800.000 Menschen, was 90 Prozent der Emirats-Einwohner von Schardscha [(‏مدينة الشارقة] entspricht [ mehr Infos finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Schardscha ].

Turnierseite

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24. bis 31. August – Einzelmeisterschaften von Österreich
 

 

 austria_07"Brett frei" heißt es ab kommenden Sonntag (24. August) in Kärnten bei den Österreichischen Schach-Staatsmeisterschaften: Bei den Herren gibt es mit dem Wiener Großmeister David Shengelia einen klaren Favoriten. Völlig offen ist in Feistrilive_neu(48)tz das Rennen bei den Damen. Favorit in der offenen Klasse ist Großmeister David Shengelia, der sich zuletzt bei der Schach Olympiade in guter Form präsentiert hat. In Abwesenheit von Österreichs Nummer 1 Markus Ragger sind Titelverteidiger Peter Schreiner und die Internationalen Meister Andreas Diermair, Georg Fröwis, Florian Pötz, Mario Schachinger und Gerhard Schroll seine größten Konkurrenten. Spannung verspricht der Damenbewerb. Die Grazerin Barbara Teuschler (vormals Schink) feiert nach einer doppelten Babypause ein Comeback. Teuschler gehört gemeinsam mit den Olympia-Teilnehmerinnen Veronika Exler, Katharina Newrkla, Julia Novkovic und Lisa Hapala ebenso zum Favoritenkreis wie die vielfache Meisterin Helene Mira oder die ÖSB Nachwuchshoffnung Anna-Lena Shnegg, die zuletzt beim Open in Gleichenberg ganz stark gespielt hat. Die Meisterschaften dauern vom 24. bis 31. August. Zum Auftakt gibt es eine Doppelrunde.  Alle Partien werden von Karl Theny live im Internet übertragen. Die 1. Runde beginnt um 09:30 Uhr. Die Schachvereine SV Raika Rapid Feffernitz und SK Feistritz Paternion organisieren die Meisterschaften für den Österreichischen Schachbund und dem Landesverband Kärnten im Kulturhaus in Feistritz. (wk)

Landesverband Kärnten Ergebnisse Herren Ergebnisse Damen

 

GM Alexander Graf Deutscher Meister

 

Ein Remis in der letzten Runde der 75. Deutschen Schacheinzelmeisterschaften in Höckendorf bei Dresden macht den Triumph komplett. Der Leipziger Alexander Graf gewinnt mit rekordverdächtigen 7,5 Punkten aus neun Runden klar vor den Verfolgern. Nach zwei Vizemeisterschaft 2000 und 2002 siegt er nun bei seiner dritten Meisterschaft. Glücklich ist er, Überschwang droht nicht: "Viele Spitzenspieler haben gefehlt."   Der 24jährige Hamburger Jurasudent und Großmeister Jan Gustafsson wird deutlich Zweiter (6,5/9) vor einem Sechserfeld. Und hier ist es Gustafssons Vereinskollege und Amateur Thies Heinemann, der mit bester Wertung vor einer Handvoll Profis und Nationalspielern Dritter wird. Der Deutsche Pokalsieger 2003 nimmt dank guter Leistung auch eine Großmeisternorm mit an die Elbmündung zurück. "Es ist einfach gut gelaufen."  Der 55jährige Plauener Lutz Espig erlebt seinen zweiten Frühling. Er muß sich nur Alexander Graf und seinem Meisterschaftsvorgänger, der Erfurther Thomas Luther geschlagen geben und wird Neunter im 46 köpfigen Elitefeld. Der 13 jährige Falko Bindrich zeigt vor dem Alter wenig Respekt und belegt einen Mittelplatz ebenso wie Marco Thinius aus Großlehna.

Turnierseite

 

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20. bis 29.8.2014

 

Auszug aus der Teilenhmerliste:
1 GM Wang Hao CHN 2730 2 GM Kryvoruchko Yuriy UKR 2707 3 GM Areshchenko Alexander UKR 2701 4 GM Istratescu Andrei live2FRA 2670 5 GM Kuzubov Yuriy UKR 2656 6 GM Efimenko Zahar UKR 2648 7 GM Gupta Abhijeet IND 2634 8 GM Sumets Andrey UKR 2634 9 GM Pashikian Arman ARM 2631 10 GM Amin Bassem EGY 2629 11 GM Petrosian Tigran L. ARM 2629 12 GM Rakhmanov Aleksandr RUS 2626 13 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2619 14 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2602 15 GM Iordachescu Viorel MDA 2593 16 GM Salem A.R. Saleh UAE 2591 17 GM Burmakin Vladimir RUS 2590 18 GM Volkov Sergey RUS 2575 19 GM Parligras Mircea-Emilian ROU 2574 20 GM Babula Vlastimil CZE 2570 …

Turnierseite Fotoquelle: Chessdom

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Der beste US-Amerikaner gegen das zur Zeit beste Schachprogramm der Welt (Elo 3285 Stand: 16.8.2014)
 

GM Nakamura ist ein Spieler, der nicht lange fackelt, sondern aggressiv auf Sieg spielt. In dem am morgigen Samstag stattfindenden Wettkampf gegen die beste Schachengine auf dem hikaruPlaneten, wird er wohl eine etwas andere Strategie verfolgen müssen wenn er nicht mit Pauken und Trompeten untergehen will. Denn ein winziger Fehler genügt und das unerbittliche und ohne Nerven spielende Programm gibt den Sieg nicht mehr aus der Hand.


Vor nicht allzu langer Zeit glaubte man noch, dass ein Schachprogramm niemals in der Lage sein wird einen guten Großmeister zu schlagen. Heute trainieren und analysieren Großmeister mit einem starken Schachprogramm.
 

Im Duell am morgigen Samstag werden vier Partien gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 45 Minuten zuzgüglich 30 Sek. pro Zug. In den ersten beiden Partien darf Nakamura eine ältere Engine zur Hilfe nehmen. In den restlichen beiden Partien spielt Nakamura ohne Hilfsmittel gegen Stockfish 5. Nakamura hat in den beiden letzten Partien Weiß und Stockfish wird als Handicap ein Bauer entfernt. Man darf wirklich gespannt sein, wie das Duell ausgeht. Die Partien beginnen um 10 Uhr Ortszeit in der kleinen Stadt Hillsborough (Kalifornien USA). Der Zeitunterschied beträgt 9 Stunden. Die Partien werden live übertragen. Ab 17 Uhr in Deutschland.

Turnierseite Wie spät ist es in Kalifornien jetzt LIVE Foto: GM Hikaru Nakamura (Turnierseite)

 

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