Schachtage im Löhr-Center Koblenz vom 01.-04.06. 2016

 

Bereits über 10.400 Kinder kamen, um die  „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat die Schirmherrschaft übernommen. Er wird zusammen mit Centermanager Stephan Antwerpen und der 1 c der Schenkendorfschule den Eröffnungszug am Mittwoch, den 01.Juni 2016 um 10.15 Uhr ausführen.

 

Täglich wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als 10 Schulgruppen aus ganz Koblenz und Umgebung werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10.00 bis 15.00 Uhr wird das Einkaufszentrum in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Nach der Einführung in das königliche Spiel ist Showtime angesagt. Simultanschach mit der Deutschen Vizemeisterin Alisa Frey, der Juniorennationalspielerin My Linh Tran, dem Deutschen Schachlehrer des Jahres und dem internationalen Großmeister Sebastian Siebrecht, sowie den Show-Wettkämpfen wie „Schlag den Großmeister“ im Handicap-, und Konditionsblitz sorgen für Spaß und Bewegung. Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprogramm Fritz & Fertig ist ebenfalls mit von der Partie. Zudem gibt es auch in den  Blitzturnieren und den Qualifikationsturnieren zum Center-Cup Finale zahlreiche Gewinne.

 

Das Finale wird mit dem 1. Kinder,-und Jugend- Cup, einem großen Simultan, sowie dem 1. Löhr-Center-Cup  am Samstag, den 04. Juni 2016 ausgespielt.

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Die Meister wurden gekürt – Ein Schlussbericht von RALF MULDE

 

DSAM Meister Thomas Hoefelsauer Muenchen

DSAM Meister Thomas Höfelsauer München

Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft DSAM kürte heuer in Halle (Saale) nach spannendem Verlauf seine sechs Deutschen Meister. DSB-Präsident Herbert Bastian nahm die Ehrung der Sieger vor. Thomas Höfelsauer, München, wurde mit 4,5 Punkten aus fünf Runden Deutscher Schach-Amateurmeister (A) 2015/16, während Manfred Berner, Kelkheim, C-Gruppe und Klaus Künitz, Mainz, D-Gruppe und Leonhard Thomas, Fellbach, E-Gruppe, ihre Deutschen Meistertitel sogar mit 100% errangen.

 

„Zusammen mit dem jeweiligen Titel für die Frauen haben wir hier im RAMADA-Hotel in Halle zwölf Titel ausgespielt, dazu noch der parallel veranstaltete Dähne-Pokal – das hat wieder Spaß gemacht!“ freute sich DSAM-Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan, den auch seine üble Knie-Verletzung nicht vom Weg von Dresden nach Halle abhielt. „Wir DSAM-Organisatoren treffen hier immer wieder auf so viele Spieler, die schon sehr, sehr oft dabei waren und uns über die vielen Jahre zu netten Freunden wurden“, setzte er hinzu, bevor er sich auch schon wieder mit dem nächsten Fragenden beschäftigte.

 

Der A-Meister

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Bayern München bleibt wieder als Vorletzter in der Bundesliga / Kein Ebay-Gebot für viertes Aachener Bundesliga-Brett – Von HARTMUT METZ

 

Krämer – Romanow: Schwarz spinnt langsam aber sicher ein Mattnetz

Krämer – Romanow: Schwarz spinnt langsam aber sicher ein Mattnetz

Und täglich grüßt das Murmeltier“ – die Schachspieler des FC Bayern München haben ihr Déjà-vu allerdings im Gegensatz zu Bill Murray in dem legendären Film nur jährlich. Sie steigen aus der Bundesliga ab, wachen danach auf und sind wieder dabei im Oberhaus. Im Vorjahr hatte die Amateurtruppe die Saison mit nur zwei Pluspunkten als Tabellenvorletzter beendet. Drei Teams wollten nicht in der Bundesliga bleiben, weshalb der Tabellen-15. in den Genuss kam. Jetzt ist die Situation wieder dieselbe: Der FCB belegte mit 4:26 Zählern Rang 15 und müsste eigentlich in die Zweite Liga. Doch der Tabellenachte Turm Emsdetten hatte bereits vor dem letzten Zug seinen Rückzug vermeldmetzet. Der erste Absteiger, Erfurter SK, verzichtete danach gleich als möglicher Profiteur auf eine weitere Erstliga-Saison. „Zu teuer“, hieß es aus Thüringen. Zu dieser Einsicht kam auch der knapp gerettete Tabellenzwölfte Hansa Dortmund, nachdem der Hauptgeldgeber absprang.

 

Das ist bereits der 27. Bundesliga-Rückzug seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ vor knapp 24 Jahren gedreht wurde! Aufstiegsverzichte von Zweitligisten nicht mitgerechnet. Offensichtlich schaffen es immer weniger Schachvereine, die jährlich rund 30.000 Euro für Reisen und Unterbringung für ihr Achterteam aufzubringen. Meist hängen sie am Tropf eines Mäzens. Um ein Team aufzubieten, das halbwegs mithalten kann, sind ein paar Profis und damit ein mindestens doppelt so hoher Etat nötig. Die Münchner freuen sich: „Wir nehmen das Spielrecht gerne wahr“, betont Bayern-Abteilungsleiter Jörg Wengler, denn die Fußball-Profis spielen genug Geld ein, um die Reisespesen der Schach-Amateure zu decken. Zweitliga-Aufsteiger DJK Aufwärts Aachen versuchte es mit einem Novum – und wollte sein viertes Bundesliga-Brett auf Ebay versteigern! Allerdings vergebens. Kein Spieler mit mindestens 2380 Elo war bereit, das Anfangsgebot von 3000 Euro zu bezahlen, um nächste Saison zehnmal im Oberhaus auflaufen zu dürfen.

 

Bester Spieler der Teams, die sich aus der Bundesliga verabschiedeten, war Jewgeni Romanow. Der Russe trumpfte beim Erfurter SK auf und holte in elf Partien sieben Punkte. Seinen aggressiven Stil demonstriert der folgende Sieg aus der dritten Runde gegen den Berliner Martin Krämer.. Weiterlesen

Am Ende siegt doch der Favorit

Logo

 

Ein bisschen erinnerte das Kurnosov Memorial an die Berliner WM im Blitzschach: Auch da kam Grischuk „von hinten“ und war zum Schluss Weltmeister. Unterschiede gibt es auch: Damals war er nicht klarer oder einziger Favorit, und damals hatte er vier Runden vor Turnierende anderthalb Punkte Rückstand auf den „uneinholbar führenden“ Vachier-Lagrave. Diesmal hatte er nach sieben von elf Runden nur einen Punkt Rückstand auf das Duo Movsesian-Inarkiev; kein anderer Spieler „hatte das Turnier bereits gewonnen“. Damals wie diesmal brauchte und erzielte er 3,5 Punkte aus den wichtigen vier letzten Runden.

 

So stand es am Ende: Grischuk 9/11, Smirnov, Riazantsev 8.5, Rublevsky, Movsesian, Inarkiev, Maletin, Shomoev, Lysyj, Yudin, Khusnutdinov, Bocharov 8, usw. (insgesamt 145 Teilnehmer). Alle Grossmeister, mehr oder weniger bekannte Namen, zwei Nicht-Russen fallen heraus: Sergei Movsesian ist Armenier, Rustam Khusnutdinov ist Kasache. Da es keine Vorschau zum Turnier gab, gibt es nun erst ein bisschen Vorschau hinterher. Danach werde ich auf einige Runden eingehen und das teilweise dramatische Geschehen auch diagrammatisch dokumentieren. Da mag der Eindruck entstehen, dass vor allem üppig gepatzt wurde: das gehört im Schnellschach dazu, aber es gab auch recht hochklassiges Schach – nur dann eben ohne den einen Moment in dem die Partie kippte.

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Die Schachweltmeisterin Hou Yifan vertraut nicht mehr aufs Glück – Johannes Fischer auf dem Blog von Zeit-Online

 

Schach ist kein Glücksspiel. Beide Seiten spielen mit den gleichen Figuren nach den gleichen Regeln, es gibt keine Mitspieler, keine Karten, keinen Würfel, keinen Zufall. Aber troHou Yifantzdem triumphiert in manchen Partien der Außenseiter, der eigentlich schlechtere Spieler. Deshalb nahmen sich die Schachspieler imzeit_Onlinemer viel Zeit, um herauszufinden, wer der Beste ist. 1886, beim ersten Weltmeisterschaftskampf der Schachgeschichte, spielten Wilhelm Steinitz und Johann Hermann Zukertort 20 Partien gegeneinander. Nach fünf Partien lag Zukertort mit 4 zu 1 vorne, am Ende gewann Steinitz mit 12,5 zu 7,5.

 

Aber irgendwann hielt der Weltschachverband Fide lange Wettkämpfe nicht mehr für zeitgemäß und beschloss, den Schachweltmeister von 1997 bis 2004 in kurzen K.-o.-Runden zu ermitteln. 124 Spieler traten in Mini-Matches über zwei Partien gegeneinander an, wer gewann, kam eine Runde weiter, wer verlor, schied aus. Bei Gleichstand entschieden Schnell- und Blitzpartien. Das Finale ging über sechs Partien… Weiterlesen auf Zeit-Online

Markus Ragger – Interview mit Österreichs Nr. 1 in der neuesten Auzsgabe von SCHACH

 

Interview

Interview

Österreich verfügt über das, wovon Deutschland im Moment nur träumen kann: einen Spieler, der jüngst die Elo-Schallmauer von 2700 übersprang! Bereits seit 2007 repräsentiert der heute 28-Jährige sein Land bei Teamwettbewerben am Spitzenbrett, seitdem spielt er auch für die SG Solingen in der Bundesliga. Nun holte er, nachdem er mit Maria Saal schon in Össchach_tickerterreich siegreich war, in seiner neunten Saison für den deutschen Rekordmeister erstmals auch hierzulande den Titel! Markus Ragger stammt aus Klagenfurt. Sein Abitur machte er mit Auszeichnung, studierte ein Semester Mathematik und … wurde Schachprofi! Er ist mit der österreichischen Nationalspielerin und mehrfachen Staatsmeisterin Anna-Christina Kopinits liiert und lebt heute in Graz.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

 

Am Strand – bei Sonnenschein und 35°C!

 

2. Was würden Sie tun, wenn es ab morgen absolut kein Schach mehr in Ihrem Leben geben würde?

 

Das mag und kann ich mir gar nicht vorstellen.

 

3. Was halten Sie a) für die schädlichste und b) für die beste Entwicklung im modernen Schach?


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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 109

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 109. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 109. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Lange Diagonalen“!

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190 männliche und 26 weibliche DSAM-Finalisten plus 27 Dähne-Pokal-Finalisten, also insgesamt 216 Finalschachspieler, Tresenkräfte, Trainer, Begleiter, Ernährungsberater und Turnierpersonal wurden noch gar nicht gezählt, versammelten sich im RAMADA-Hotel Leipzig / Halle – eigentlich in Landsberg/Halle, jedenfalls aber Sachsen-Anhalt. Warum? Um miteinander Schach zu spielen, klar – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

Lara Schulze

Lara Schulze

Fünf Runden noch, dann steht er fest, der Deutsche Schach-Amateurmeister der jeweiligen Leistungsgruppe (es gibt sechs). Und natürlich die liveentsprechende Deutsche Damen Amateurmeisterin, klar. Bei den „Dähnikens“ ist es entsprechend, wenn auch ohne Dame. Spätestens am Sonnabend bei der „Gala des Schachs“ muss der herbei eilende DSB-Präsident ja wissen, wen er zu ehren hat. Obwohl: Genügend dankbare Abnehmer würden sich wohl finden lassen … Eine Teilnehmerin wurde sozusagen schon ehrend bedient, nämlich die Deutsche Jugendmeisterin U14 Lara Schulze aus Lehrte (Gruppe B), zugleich „Spielerin des Jahres“ der DSJ, … das stets bereit liegende Lametta reicht ja oft gar nicht aus, um es all unseren verdienten Spielern umzuhängen.

 

Und dann ist da zumindest noch die Deutsche Jugendvizemeisterin U10, die Dresdnerin Phuong Thao Vivien Nguyen, die ihre erste Partie in der F-Gruppe schneller gewann als wir diesen Artikel fertigstellen konnten – irgendwie empörend. Aber auch verflixt gut.

 

Also guckt doch selbst – es gibt nämlich eine LIVE-Übertragung, die von Buli-Schiedsrichter Martin Sebastian betreut wird (nein, der ist da nicht mit im Bild!) : http://www.ramada-cup.de/live/

Turnierseite

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Dieses Jahr mit „gemischtem“ Teilnehmerfeld

Gashimov
Superturniere experimentieren gerne mal mit dem Format, bzw. passen es eventuell an aktuelle Möglichkeiten (wer hat Zeit und Lust um zu spielen?) an. Das Gashimov Memorial gibt es seit 2014, da Vugar Gashimov (Titelbild von der Tliveurnierseite) am 10.1.2014 im viel zu jungen Alter von 27 Jahren verstarb. Die wichtigste Info gleich zu Beginn, wer ist diesmal dabei? Caruana, Giri, Karjakin, Harikrishna, Eljanov, Mamedyarov, Radjabov, Safarli, Hou Yifan, Mamedov. „Gemischt“ bezieht sich auf vier Azeris und sechs Ausländer(innen), sowie darauf, dass die Spieler ein bisschen überall in der aktuellen top100 zu finden sind. 2014 hatten sie eine ziemlich elitäre A-Gruppe mit sechs Teilnehmern (darunter Mamedyarov und Radjabov), und dazu ein B-Turnier mit fünf Azeris und fünf Ausländern. 2015 dann nur ein Turnier, dafür zehn Teilnehmer – neun mit Elo fast 2750 oder mehr, Mamedov durfte auch mitspielen (soweit ich mich erinnere, da Radjabov abgesagt hatte). Dieses Jahr ist das Feld zwei- bis dreigeteilt:

 

Caruana, Giri und Karjakin sind etablierte absolute Weltklasse, Harikrishna, Eljanov und Mamedyarov nach aktueller Elo knapp dahinter. Radjabov ist zwischendrin: vor drei Jahren war er noch Nummer 4 weltweit, danach ging es bergab, inzwischen hat er sich im Bereich top30 stabilisiert, spielt allerdings eher sporadisch. Die drei anderen haben Elo unter 2700 – Safarli hat sich bei der (nicht allzu stark besetzten) azerischen Meisterschaft qualifiziert, Mamedov ist ebenfalls Lokalmatador, Hou Yifan ist weiblich.

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Die Asien Meisterschaften finden vom 25. Mai bis 5. Juni im Hotel Uzbekistan, in Tashkent (Uzbekistan) statt

 

Männer und Frauen ermitteln ihre Meister und kämpfen um die Qualifikation am World Cup. Die ersten 5 der Männer qualifizieren sich für die WM 2017 und bei den Frauen die Siegerin.
Insgesamt gibt es 75.000 US-Dollar zu verteilen. Open Männer: $11,000, $9,000, $7,000, $5,000, $3,000 etc – Open Frauen: $5,000, $4,000, $3,000, $2,000 etc – Blitz: $4000 Open und $2000 Siegprämie für Frauen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste der Männer:
1 GM Le Quang Liem VIE 2718 2 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2703 3 GM Wei Yi CHN 2694 4 GM Ni Hua CHN 2682 5 GM Adhiban B. IND 2665 6 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2658 7 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2654 8 GM Gupta Abhijeet IND 2654 9 GM Sethuraman S.P. IND 2647 10 GM Nguyen Ngoc Truong Son VIE 2636 11 GM Salem A.R. Saleh UAE 2625 12 GM Lu Shanglei CHN 2614 13 GM Wen Yang CHN 2611 14 GM Kazhgaleyev Murtas KAZ 2582 15 GM Lalith Babu M R IND 2579 live16 GM Vakhidov Jahongir UZB 2578 17 GM Bai Jinshi CHN 2567 18 GM Gao Rui CHN 2556 19 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2551 20 GM Sengupta Deep IND 2543 …

 

Open Frauen:
1 IM Khademalsharieh Sarasadat IRI 2459 2 IM Guo Qi CHN 2447 3 IM Munguntuul Batkhuyag MGL 2442 4 IM Padmini Rout IND 2433 5 WGM Saduakassova Dinara KAZ 2415 6 IM Batchimeg Tuvshintugs MGL 2412 7 WIM Tokhirjonova Gulrukhbegim UZB 2390 8 WGM Hejazipour Mitra IRI 2349 9 IM Pham Le Thao Nguyen VIE 2348 10 WGM Soumya Swaminathan IND 2346 11 WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2336 12 WIM Pratyusha Bodda IND 2336 13 WIM Vaishali R IND 2322 14 WIM Gevorgyan Irina UZB 2311 15 WGM Gomes Mary Ann IND 2304 …

TurnierseiteResultate MännerResultate Frauen

 

 

Elisabeth Pähtz führt das deutsche Quintett bei den 17. Frauen-Europameisterschaften in Mamaia/Rumänien an – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Apart: Elisabeth Paehtz, MOZ 21./22.5.2016, Foto: Luis Esquivel GolcherKaum haben die Männer ihre kontinentalen Meisterschaften in Gjakova/Kosovo beendet – am vergangenen Montag [23. liveMai] holte Ernesto Inarkiev Titel Nummer acht für Russland – da machen sich die Frauen auf nach Mamaia, um ihrerseits vom 26. Mai bis 8. Juni die beste Europäerin zu ermitteln und gleichzeitig 14 Plätze für die K.o.-Weltmeisterschaft 2018 zu ermitteln.

 

Was den Austragungsort angeht, so geht man halt doch getrennte Wege. Nur bei fünf von inzwischen 17 Titelkämpfen – 2003 [Silivri], 2007 [Kusadasi], 2007 [Dresden], 2008 [Plowdiw] und 2010 [Rijeka] – war das nicht so.

 

Was das Teilnehmerfeld in dem bekannten Badeort am Schwarzen Meer angeht, so sind immerhin 104 Anmeldungen aus 27 Ländern eingegangen [Stand 24. Mai]. Wie nicht anders zu erwarten, stellt Russland mit 20 Aktiven das größte Kontingent, gefolgt von Gastgeber Rumänien mit 12 und Georgien mit 11.

 

Für die spielerische Klasse spricht, dass immerhin 104 Teilnehmerinnen einen internationalen Titel tragen. Wobei darunter vier Großmeisterinnen und 32 Internationale Meisterinnen sind. Das kann sich wahrlich sehen lassen!

 

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Vor Jahren noch Entwicklungsland im Schach, heute eine der stärksten Ligen der Welt.

 

Aufstellungen

Top 12, das sind die besten 12 Mannschaften Frankreichs, die im Centrum von Drancy, im prächtigen Chateau de Ladoucette, die vom 28. Mai bis 8. Juni um den Titel der besten Mannschaft Frankreichs kämpfen. Titelverteidiger ist FFE - AFFICHE TOP 12 - 2016 - DRANCY.aiBischwiller (Gesponsert von Grenke Leasing), die mit 33 Punkten eine Runde vor Schluss Meister wurden, gefolgt vom Meister des Jahres 2014 Clichy (31 Punkte) und Bois-Colombes (28 Punkte).

 

Viele Weltklassespieler verdienen in der Eliteliga der Franzosen ihr Geld. Beispielsweise Wesley So für Clichy, Anish Giri für Bischweiler, David Navara und Radosław Wojtaszek für Mülhausen. Die stärksten Franzosen sind: Maxime Vachier-Lagrave, Laurent Fressinet und Etienne Bacrot. Mit der  „Deutschen Bundesliga“, der russischen Major League, zählt die Top12 zu den stärksten Vereinsmannschaft der Welt.

 

liveZahlreiche deutsche Spieler verstärken die französischen Teams. Arkadj Nadisch und Philipp Schlosser für Bischweiler. Fabian Döttling für Strassburg. Mathias Blühbaum und Andreas Heimann für EVRY Grand Roque. Alexander Donchenko für VANDOEUVRE Échec. Florian Grafl und Laszlo Hetey für SAINT QUENTIN. Dennis Wagner für NICE Alekhin.
Im Gegensatz zur „Deutschen Bundesliga“ ist ein Frauenbrett in jeder Mannschaft Pflicht.  Almira SKRIPCHENKO , Judith FUCHS (GER), Marie SEBAG, Sophie MILLIET, Delmante DAULYTE, Anastasia SAVINA und Alexandra KOSTENIUK um nur einige Spielerinnen zu nennen.

 

Französicher Schachverband Europe Echecs

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Nisipeanu einer von 23 Weltcup-Teilnehmern, Donchenko mit „Pech“ in der Schlussrunde

Inarkiev (Bjornsson)
 
Das Geschehen nach dem Ruhetag bei der Europameisterschaft in Gjakova/Kosovo ganz kurz zusammengefasst: In Runde 7, 8 und definitiv 9 fiel bereits die Entscheidung über Gold. Danach und natürlich bereits parallel ging es noch um die anderen Medaillen und weitere Plätze mit attraktivem Preisgeld sowie – für manche vielleicht wichtiger als ganz vorne landen – die ersten 23 Plätze die zur Teilnahme am Weltcup berechtigten. Einige sicherten da das zuvor Erreichte mit (nicht immer ausgekämpften) Remisen ab, andere hatten noch Nachholbedarf bzw. (ein Leidtragender war Alexander Donchenko) Ambitionen auf mehr.

 

Und das kam am Ende dabei heraus: Inarkiev 9/11, Kovalenko 8.5, Jobava, Navara, Vallejo 8, Wojtaszek, Piorun, Fressinet, Goganov, Dubov, Vitiugov, Cheparinov, Najer, Hovhannisyan, Sergei Zhigalko, Palac, Salgado Lopez, Dreev, Anton Guijarro, Nisipeanu, Tari, Demchenko, Ter-Sahakyan, Lupulescu, Bortnyk 7.5. Alle Grossmeister, der erste IM dann auf Platz 42. Die drei Letzten der obigen Liste sind bewusst nicht fett gedruckt, da einige wenige Buchholz-Punkte zur (vermutlichen) Weltcup-Qualifikation fehlten. In der nächsten Gruppe mit 7/11 nach Wertung vorne der zum Ruhetag noch mit 5,5/6 alleine führende Ivan Saric, knapp dahinter Alexander Donchenko. In der nächsten Gruppe mit 6,5/11 unter anderem Ragger, Ponomariov und Matlakov – in der Setzliste unter den ersten zehn, aber es reichte nur für den geteilten 44. Platz.

 

Zu den anderen deutschen Teilnehmern komme ich noch, im Teaser nur noch der Hinweis auf das Titelbild: natürlich Europameister Ernesto Inarkiev. Fotos stammen weitgehend von der European Chess Union, Fotografen Tomasz Delega und Gunnar Bjornsson, gefunden hier und hier.

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Hat man Freude am Spiel – und das ist die Hauptsache – ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück. [David Bronstein – dankbar dem Fernschach-Newsletter der kostenfreien www.desc-online.de entnommen] – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

Das könnte und sollte das Motto jeder Amateur-Partie sein:

Freude am Spiel.

 

Teil des Turniersaales DSAM Halle 2013

Teil des Turniersaales DSAM Halle 2013

Jetzt erst recht, denn gleichsam der „Amateur-Gipfel“ der Saison Fuffzehn/Sechzehn steht nun ganz dicht bevor: Im RAMADA-Hotel in Halle an der Saale wird am Donnerstag, den 26.Mai 2016 wie immer pünktlich um 10:00 Uhr die erste Runde des FINALES der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM angepfiffen werden – und zwar wie jetzt schon traditionell im selben Saal des FINALES des Dähne-Pokals.

 

Das organisierende „DSAM-Team“ war zuletzt von einer mysteriösen Verletzungs-Serie betroffen worden, die geradezu an die Jungs erinnerte, die damals das Grab des Pharaos öffneten, aber einerseits ist die Ersatzbank des deutschen Schachs auch in diesem Orga-Bereich breit besetzt und andererseits geht es bei allen gesundheitlich schon wieder steil bergauf – weiter so! (Also nix mit 1922, Howey Carter beim Ausbuddeln von Tutenchamun, solltest Du noch über den Fluch des Pharao nachdenken.)

 

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Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung der Bayerischen Schachjugend – Von WALTER RÄDLER

 

Dr. Mueller

Dr. Mueller

Ich will zuerst die aktuelle Turnierpraxis beschreiben: Kinder spielen mit 20 Minuten Bedenkzeit siebenrundige Turniere in den unterschiedlichen Altersklassen. Die Kinder haben Spaß  und bekommen Wettkampferfahrung, der Lernzuwachs ist allerdings eher gering.

 

Das Turniersystem von Dr. Konrad Müller. Heute geht es um ein Turniersystem, von dem ich sehr viel halte. Dr. Konrad Müller hat die Württembergischen Jugend-Pokalturniere in den Altersklassen U8, U10 und U12 (WJPT) sowie die Württembergische Amateurmeisterschaft (WAM) kreiert, in München ist sie die Chessimo-Turnierserie.

 

Die U12-Meisterschaft:

Beim U12-Turnier spielen die Kinder fünf Runden mit Mitschreibpflicht bei einer Stunde Bedenkzeit. Die Partien werden DWZ-ausgewertet und mit Trainern analysiert. Bei genügend Teilnehmern spielen U8, U10 und U12 getrennte Turniere. Es gibt Pokale für die besten drei jeder Altersklasse und für das jeweils beste Mädchen. Spieler mit DWZ über 1.000 dürfen nicht bei der U8/U10/U12 mitspielen, sie spielen beim parallel stattfindenden Amateur-Pokal mit.

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Nur Niederlage gegen Vincent Keymer / Held im B-Open im Mittelfeld

 

Zwei Helden auf einmal: Die große Kuppenheimer und die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung unterhalten sich während der Siegerehrung angeregt. Daniel Held (links) und Vincent Keymer kickten auch zusammen in den Pausen

Zwei Helden auf einmal: Die große Kuppenheimer und die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung unterhalten sich während der Siegerehrung angeregt. Daniel Held (links) und Vincent Keymer kickten auch zusammen in den Pausen

 

Bei den 31. Internationalen Haßlocher Schachtagen hat Hartmut Metz stark gespielt. Im mit 120 Spielern besetzten A-Open holte der Kuppenheimer in den sieben Runden fünf Zähler. Dank der zweitbesten Buchholz-Wertung im Feld reichte das zu Rang sieben. Zum zweiten Platz und 1000 Euro Preisgeld fehlte dem FM der halbe Zähler aus der sechsten Runde, als Metz gegen die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung Vincent Keymer in völliger Remisstellung zu arglos war und einen feinen Trick des Elfjährigen übersah. Ansonsten hätte Weiß die Zugwiederholung eingestreut, die dauernd über dem Brett schwebte. Keymer belegte so nach einer insgesamt überzeugenden Leistung und einer Performance von 2566 Elo Platz drei mit 5,5/7. Vor ihm landete der überragende Turniersieger Toms Kantans (Lettland), der alle sieben Partien gewann, und Alexander Dgebuadze (Belgien). Gegen den Großmeister (2511) remisierte Metz in Runde vier mit Schwarz, nachdem er in den ersten drei Runden Amateure geschlagen hatte. Ein Remis gegen den Viernheimer Michael Müller und ein filigraner Schlussrunden-Erfolg im Endspiel über FM Filip Boe Olsen – eine der dänischen Nachwuchshoffnungen – schlossen das Turnier ab. Immerhin verbesserte der Kuppenheimer Topmann seine Elo um sechs Zähler auf 2336.

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[M-]ein Abschlussbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Und jetzt ist die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2016 schon wieder vorbei! Einerseits bin ich froh, wieder Jana1zuhause zu sein, andererseits ist die DEM doch jedes Jahr wieder ein schönes Turnier, auf dem ich viele Freunde aus ganz Deutschland wieder dem2016-grosstreffen und auch neue Kontakte knüpfen kann.

 

Nachdem ich meine sechste Partie gegen Lara Schulze leider unglücklich verlor, habe ich noch einmal mein Bestes gegeben und meine restlichen drei Spiele gewonnen. Da Lara ein Remis gegen Annmarie Mütsch abgab, reichte mir das zum Meistertitel. Ich bin Deutsche Meisterin in der U14 geworden.

 

Als dies nach meiner letzten Partie feststand, hatte ich allen Grund zum Feiern. An diesem Samstagnachmittag haben wir dann noch in großer Runde die unterschiedlichsten Gesellschaftsspiele gespielt und hatten einfach mal Spaß ohne Schach. Am Abend stand dann die Siegerehrung mit den gefürchteten Spielen für die Sieger an. Da gab es dann „Eins, zwei oder drei“, ein Schachquiz und natürlich das bekannte Kondiblitz gegen Großmeister Ilja Zaragatski für die U12.

Ich selbst in der U14 hatte die Aufgabe, ein Puzzle zu lösen. Im ganzen Saal haben Zuschauer die Umschläge mit jeweils einem Puzzleteil oder einer Niete in die Höhe gehalten. Rote Farbe für uns Mädchen, gelb für die Jungen. Die Teile sollten wir an eine Pinnwand heften.

 

LIVE - U18wLIVE - U18LIVE - Alle AltersklassenVideos

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Geschichte eines modernen Märchens – Ein Erlebnisbericht von UWE RITTER

 

Die ACO lud auch 2016 in das 5-Sterne-Hotel Helona Resort auf der Insel Kos ein und 249 Schachfreunde aus aller Welt folgten dem Ruf. Dies war ein neuer Teilnehamateur_chess_organizationmerrekord von dem die wenige Tage zuvor beendete Konkurrenzveranstaltung nur träumen konnte.

 

Der Austragungsort 5 Sterne-Hotel Helona Resort Kos

Der Austragungsort 5 Sterne-Hotel Helona Resort Kos

Erfreulich aus Sicht des Veranstalters, dass bereits 6 Schachfreunde zum 5. Mal dabei waren, darunter die aus Deutschland stammenden Teilnehmer Rene Tückmantel und Dr. Thomas Kummle sowie die schweizer Schach-Ikone Dr. Christian Issler, amtierender und langjähriger Vorsitzender des ältesten Schachvereins der Welt, auch als Organisator vieler Tuniere bekannt.

 

Auch dieses Jahr nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit frühzeitig anzureisen und oder blieben ein paar Tage länger. Vollpension, Vergünstigungen bei den Getränkepreisen, kostenfreie Verpflegung während der Partien, dies zu bezahlbaren Preisen in der Neben-Saison.  Wie mir ein  Teilnehmer aus Heidelberg einen Tag nach Beendigung des Turnieres sagte, „Hier muss man keinen Euro zusätzlich ausgeben, es war alles da, was man zum wohlfühlen braucht“.

Gruppe B

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Norwegischer Weltmeister gewinnt Turnier im vierten Anlauf – Von HARTMUT METZ

 

Carlsen – Grandelius: Weiß schaltet um in den (Opfer-)Angriffsmodus

Carlsen – Grandelius: Weiß schaltet um in den (Opfer-)Angriffsmodus

Heimvorteil? Während dieser im Fußball von enormer Bedeutung ist – außer man ist der SV Darmstadt 98 in der Bundesliga –, hat bisher noch keiner einen im Schach festgestellt. Das mag an den fehlenden Zuschauern liegen, die ihre Heroen lautstark nach vorne treiben. Auf den 64 Feldern geht es eben ruhiger zu. Das gilt inmetzdes nicht für Magnus Carlsen. Um den Weltmeister schwirren in Norwegen zahlreiche Reporter und begehren Auskünfte über die letzten Läufer- und Springerzüge. Das führte dazu, dass der 25-Jährige beim „Heimspiel“ in Stavanger bisher nie seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Erst jetzt bei der vierten Auflage von „Norway Chess“ konnte der stark beanspruchte Carlsen den Wettbewerb gewinnen. Er unterlag zwar dem zweitplatzierten Armenier Lewon Aronjan, überzeugte jedoch in den weiteren acht Begegnungen. Vier Siege und vier Remis summierten sich zu sechs Punkten. Knapp dahinter folgte Aronjan mit 5,5 Zählern. Ebenso wie der Weltranglistensiebte blieben der Franzose Maxime Vachier-Lagrave und Ex-Weltmeister Wesselin Topalow (Bulgarien), der sonst häufig die meisten entschiedenen Partien aufweist, ungeschlagen.
Ebenso schloss sein Erzrivale Wladimir Kramnik (Russland) den hochkarätigen Wettbewerb mit fünf Punkten ab. Die Außenseiter Li Chao (China) und Pentala Harikrishna (Indien/beide 4,5) blieben vor Anish Giri (4). Der Niederländer, der beim WM-Kandidatenturnier alle Partien remisiert hatte, musste diesmal gleich zweimal aufgeben. Enttäuschend schnitt der Ukrainer Pawel Eljanow (3) ab. Letzter wurde erwartungsgemäß der zweite Skandinavier, Nils Grandelius (2,5). Der Schwede zeigte jedoch wenig Respekt vor den Top-Großmeistern und ging nicht nur Weltmeister Carlsen mit den schwarzen Steinen forsch an … Weiterlesen

Chronik des laufenden Schachsinns

dem2016-grossAm Ende haben einige mutige Spieler und Spielerinnes es doch geschafft, den Morbus Willingen überwunden und schließlich den Titel errungen:

 

Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

U10

Der Titel bei den Jüngsten geht an Berlin. Mit 9,5 Punkten holt der an Platz 4 der Setzliste gesetzte Bao Anh Le Bui mit einem halben Punkt Vorsprung den Meistertitel. Gegen die 3 vor ihm Gesetzten erreichte der Spieler vom SV Mattnetz Berlin 2,5 Punkte. Nach zehn Runden purem Kampfgeist reichte sein erstes Remis nun zum Meistertitel.

 

Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

U10w

Bereits gestern ging der erste Meistertitel nach Bayern. Mit unglaublichen 11 aus 11 sichert sich Svenja Butenandt ihren Titel. 100 Prozent holte zuletzt Vincent Keymer 2014 in Magdeburg. Die an zwei gestzte Svenja vom TC Tegernsee dominiert damit ihre Altersklasse und schafft nach ihrem 6. Platz in 2015 nun den Sprung an die Spitze.

 

Ruben Gideon Köllner

Ruben Gideon Köllner

U12

Ruben Gideon Köllner vom SV Bergneustadt/Derschlag (NRW) sicherte sich souverän mit 10 aus 11 den Titel in der U12. Seit er in Runde 6 den bis dahin führenden Tobias Kölle besiegte, war der Zweitgesetzte auf Erfolgskurs. Ruben spielte nur einmal Remis und schlug u.a. den Setzlistenersten.

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Schachturniere in schöner Landschaft hoch im Kurs

 

Strand (by Alina L'Ami )

Strand (by Alina L’Ami )

Gallipoli ist eine malerische süditalienische Hafenstadt mit etwas über 20.000 Einwohnern in Apulien, in der Provinz Lecce, am Golf von Tarent. Gallipoli besteht aus dem Dorf (italienisch: Borgo) und aus der Altstadt (centro storico). Die Nachbargemeinden sind Alezio, Galatone, Matino, Sannicola und Taviano.

 

Hier wird vom 21. bis 28. Mai ein kleines, aber gut besetztes Open ausgetragen. Es wird nicht nur Schach gespielt, sondern in den Pausen Ausflüge in die herrliche Umgebung organisiert.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

Sergey Fedorchuk GM 2623 Ucraina Andryi Vovk GM 2617 Ucraina Daniel Szadinowski IM 2520 Poland Jan Sprenger IM 2506 Germania Arthur Pijpers IM 2470 Paesi Bassi Miroljub Lazic GM 2455 Serbia Edwin van Haastert IM 2448 Paesi Bassi Carlo D’Amore IM 2444 Italy Igor Naumkin GM 2441 Russia Oskar Wieczorek IM 2433 Poland Mohammad Nubairshah Shaikh NC 2413 India Artem Gilevych FM 2404 Italia Alina L’Ami WGM 2350 Rumenia Ivan Babikov FM 2301 Russia Mark Lyell FM 2239 United Kingdom Vladislav Chizhikov NC 2229 Russia Edoardo Di Benedetto -M 2228 Italy Peter Doggers CM 2221 Netherlands dhanush bharadwaj NC 2221 India Alistair Hill CM 2217 United Kingdom Lorscheid Gerhard FM 2214 GER Artem Pugachev NC 2214 Russia Desiree Di Benedetto WFM 2168 Italy Remmelt Otten NC 2166 Netherlands PARNALI DHARIA WIM 2160 India …

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Die SF Bad Ems/Wolfhagen sind mit dem russischen Exweltmeister und drei seiner Landsleute Goldfavorit bei den 33. Titelkämpfen – Von RAYMUND STOLZE

 

Ergebnisse/Tabelle

Ergebnisse/Tabelle

Die deutsche Schachwelt hat an diesem Sonnabend [21. Mai] ihr Highlight in Schifferstadt – ich habe die Stadt eigentlich immer mit dem Ringer Wilfried Dittrich in Verbindung gebracht. Das war der „Kran von Schifferstadt“, der bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 bereits in Runde 1 der Konkurrenz im Griechisch-römischen Stil den 182 Kilogramm schweren US-Amerikaner Chris Taylor auf Schulter besiegte. Diese Fernsehbilder bleiben wahrlich unvergesslich!

 

Nun aber sorgt Schifferstadt als Austragungsort der 33. Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften ganz sicherlich erneut für Schlagzeilen.

 

Ich konnte die folgende Nachricht, die Bundesturnierdirektor Ralph Alt unter der Überschrift „Exweltmeister am Samstag bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft in Schifferstadt“ auf der DSB-Seite veröffentlichte, zunächst nicht glauben [ http://www.schachbund.de/news/ex-weltmeister-am-samstag-bei-der-blitz-mannschaftsmeisterschaft-in-schifferstadt.html ].

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 Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

Nur noch eine Runde ist zu spielen und die Spannung vor der letzten Runde ist riesengroß! Allein eine Spielerin kann der letzten Partie ganz entspannt entgegensehen. Erste Deutsche Meisterin 2016 bereits eine Runde vor Schluss ist in der U10w mit unwiderstehlichen 10/10 Svenja Butenandt!

 

dem2016-grossU10

Bao An Le Bui steht kurz vor dem Titelgewinn! Er führt mit 9/10 seine Altersklasse an und hat einen ganzen Zähler Vorsprung auf seiner ärgsten Verfolger Gino Rössel. Dementsprechend genügt ihm in der letzten Runde bereits ein halber Punkt zum sicheren Titelgewinn, während Gino Rössel alles daran setzen wird zu gewinnen, denn mit etwas Glück kann er auch noch den Titel holen, schließlich hat er deutliche Vorteile in der Buchholz.

 

Mit einer kleinen Kombination sicherte sich der derzeitig Führende sich ausfolgender Stellung heraus seine Tabellenführung vor der letzten Runde:

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 108

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 108. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 108. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“!

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Deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen – Runde 8

 

 Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

Auf der Suche nach weiteren Opfern des Morbus Willingen wurde Euer Autor diesmal bei sich selbst fündig: In der gestrigen Ausgabe habe ich versehentlich eine Begegnung gezeigt, die auch als Partie des Tages zur Wahl dem2016-grossstand. Dabei sollen die Protagonisten doch streng geheim bleiben… Ich gelobe Besserung und wende mich dem heutigen Turniergeschehen zu.

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) bleibt im Vorwärtsgang: Während er heute gegen Adam Lutz einen Mehrbauern im Turmendspiel zum Sieg führte, konnte Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) seinen ebenfalls vorhandenen Endspielvorteil nicht verwerten, weil er seinen guten Springer gegen den schlechten Läufer freiwillig zum Tausch anbot. Somit führt Bao Anh Le Bui (7 Punkte) nun vor Gino Rössel (6,5). Der Favorit Leopold Franziskus Wagner hat sich inzwischen bis auf einen Punkt an den Führenden herangekämpft und teilt mit Nam Tham Platz 3.

 

U10w

Nach dem gestrigen Spieltag ist Svenja Butenandt (TV Tegernsee) die einzige Spielerin, die alle 8 Partien gewinnen konnte. Verfolgerin mit 1,5 Punkten bleibt Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden), auf dem dritten Platz liegt Anna Schneider vom SF Sasbach.

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Chronik des laufenden Schachsinns

 

Eric Wu

Eric Wu

Der Morbus Willingen findet immer weitere Opfer. Ihr habt noch nie von dieser schrecklichen Seuche gehört? Nun – dieser Erreger befällt vor allem die Hirnregionen, die für das Schachspiel zuständig sind, und sorgt für unerklärliche Fdem2016-grossehlleistungen. Nach ungezählten einzügigen Figureneinstellern und übersehenen Mattdrohungen dachte heute eine Spielerin in aller Ruhe über ihren 40. Zug nach – bis sie die Zeit überschritten hatte. Die versammelte Trainerelite Deutschlands sucht verzweifelt nach einem Gegengift, aber solange die Übertragungswege dieser hoch infektiösen Erkrankung nicht geklärt sind besteht wenig Hoffnung auf Besserung. Das Turnier geht unterdessen weiter, und so sieht es nach dem 4. Spieltag aus:

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) konnte durch zwei Siege am Doppelspieltag zu Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) aufschließen. Besonders wichtig war der Punkt gegen den Mitkonkurrenten Robert Prieb in einer strategisch interessanten Partie:

 

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[M-]ein Zwischenbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider

Hier ist mein versprochener Zwischenbericht von der Deutschen Einzelmeisterschaft. Inzwischen habe ich fünf Runden, also schon mehr als die Hälfte gespielt und liege in der U14w auf dem ersten Platz. Bisher habdem2016-grosse ich alle meine Partien gewonnen und werde heute gegen meine Rivalin Lara Schulze spielen. Sie wurde nicht nur Deutsche Meisterin im letzten Jahr, sondern landete auch bei der Abstimmung zur Spielerin des Jahres vor mir auf dem ersten Platz. Mit 1/3 habe ich gegen Lara auch eine eher unglückliche Bilanz, aber dafür stand ich auch in den zwei Verlustpartien zwischenzeitlich um einiges besser, was ich jedoch nur in der Gewinnpartie ausnutzen konnte.

 

Heute werde ich gegen sie wieder einfach Schach spielen. Bisher spiele ich ein wirklich gutes Turnier und schöne, nahezu fehlerfreie Partien. Immerhin stand ich auf dieser Meisterschaft noch in keiner Partie wirklich schlechter und bin sehr zufrieden. Jetzt werde ich versuchen, das beizubehalten und weiter gut zu spielen, dann kann ich jeden schlagen.

 

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Faszination Schach – Schachtage im Rödertalpark Einkaufszentrum   am 19. und 20. Mai 2016 – Von GM SEBASTIAN SIEBRECHT

Bereits üpdfber 10.400 Kinder kamen, um die  „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Landrat Michael Harig hat die SchirmhIMG_1070errschaft übernommen und sein Stellvertreter, der 1.Beigeordnete Uwe Witschas wird zusammen mit dem Vertreter der Stadt, Herrn Stefan Schneider und Centermanager Hans-Jürgen Kleiner den Eröffnungszug am Donnerstag, den 19.Mai 2016 um 10.00 Uhr ausführen.
An den zwei Tagen wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als sechs Kinder-, und Schulgruppen aus Großröhrsdorf und Umgebung werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10.00 bis 15.00 Uhr wird das Einkaufszentrum in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Nach der Einführung in das königliche Spiel ist Showtime angesagt. Neben Simultanschach mit dem Bundesligateam, der internationalen Meisterin und mehrfaligen Olympionikin Mara Jelica,  sowie dem Deutschen Schachlehrer des Jahres und internationalen Großmeister Sebastian Siebrecht, sorgen Show-Wettkämpfe wie „Schlag den Großmeister“ im Handicap-, und Konditionsblitz für Spaß und Bewegung. Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprogramm Fritz & Fertig ist ebenfalls mit von der Partie. Zudem gibt es auch in den  Blitzturnieren zahlreiche Gewinne.

 

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In allen Turnieren sind fünf Runden gespielt, wir sind also schon in der Halbzeit angelangt. Werfen wir also wieder einen Blick auf das nach wie vor sehr spannende Turniergeschehen:

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10

Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) gab heute in einem langwierigen Franzosen zwar sein erstes Remis ab, bleibt aber dem2016-grossmit einem halben Punkt Vorsprung an der Spitze, weil auch die Partie an Brett 2 zwischen Nam Tham und Robert Prieb keinen Sieger fand. In beiden Partien wurde hart gekämpft, von frühzeitigem Remisfieber ist noch nichts zu spüren.

 

U10w

Bei den Mädchen werden keine Gefangenen gemacht: An den ersten sechs Brettern gab es kein Remis! Am Spitzenbrett siegte Svenja Butenandt (TV Tegernsee) gegen Anna Schneider (SF Sasbach) mit der Drachenvariante und liegt nun allein mit 5 aus 5 an der Spitze. Schärfste Verfolgerin ist Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden) mit einem halben Punkt Rückstand. Hier die entscheidende Szene aus der Spitzenpaarung Anna Schneider – Svenja Butenandt:

 

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Saric vor dem Ruhetag alleine vorne

Turniersaal
 
Zumindest der Form halber sollte ich hinzufügen: Gemeint ist Ivan Saric aus Kroatien, Ante Saric spielt auch mit und ist momentan auf Platz 74 zu finden. Ab Donnerstag werden noch fünf Runden gespielt, der Stand nach den ersten sechs von elf ist demnach eine Momentaufnahme: Saric 5.5/6, Wojtaszek, Jobava, Navara, Inarkiev, Kovalenko 5, Vitiugov, Ipatov, Salgado Lopez, Cheparinov, Vallejo, Ponomariov, Zubov, Goganov, Fressinet, Berkes, Anton Guijarro, Bartel, Nabaty, Ter-Sahakyan, Demchenko 4.5, usw. . Ich nannte relativ viele Namen (21), da es neben Titel und Medaillen auch um 23 Qualifikationsplätze für den Weltcup geht. Derzeit reicht bei sehr guter Wertung also auch 4/6 (+2) – das haben die vier deutschen Teilnehmer mit Schachtitel, allerdings keine ausreichend gute Wertung. Da muss im weiteren Turnierverlauf sicher noch mindestens ein Sieg her.

 

Da ich Saric im Fotobereich der Turnierseite nicht gefunden habe, stattdessen ein allgemeiner Eindruck vom Turniersaal. Vielleicht etwas rustikal – zu (Kritik am) Austragungsort Gjakova (ein auf chess.com kommentierender Serbe schrieb Djakovica) im Kosovo komme ich noch. Ansonsten ist die Webseite etwas mager – unter „News“ nur der Hinweis auf Eröffnungsfeier und technical meeting sowie eine Stellungnahme zu einem Protestfall, unter „Press releases“ der Hinweis „kommt noch“. Nun erst zu Ivan Saric:

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Bester neuseeländischer Film 2014 & Publikumspreis-Gewinner der Filmfestivals von Seattle, San Francisco und Rotterdam 2015

 

Genesis Potini (Cliff Curtis) – Spitzname Dark Horse2 – ist manisch-depressiv und seit vielen Jahren Psychiatriepatient. Seine Ärzte sind überzeugt, dass er kaum in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen. Als er wieder DasTalentDesGP_Plakateinmal aus der Klinik entlassen wird, sucht er deshalb Unterschlupf bei seinem Bruder Ariki (Wayne Kapi). Der jedoch ist Mitglied einer kriminellen Biker-Gang, was in Kombination mit Genesis‘ extremen Stimmungsschwankungen jede Menge Zündstoff birgt. Die brüchige familiäre Harmonie ist somit nicht von Dauer, zumal Genesis die Sorge um seinen schüchternen Neffen Mana (James Rolleston) umtreibt: Gegen seinen Willen soll dieser in die Biker-Gang seines Vaters eingeführt werden. Trost und Ablenkung bietet jedoch bald seine eher ungewöhnliche Leidenschaft: das Schachspiel. Genesis verfügt über ein erstaunliches Talent – er beherrscht das Spiel der Könige wie ein Weltmeister. Als er die jugendlichen Mitglieder eines örtlichen Schachclubs kennenlernt, erhält er die Chance seine Gabe zu nutzen und beschließt die unterprivilegierten Kids zu trainieren und gegen jede Chance ins Finale der Junioren-Meisterschaften nach Auckland zu bringen. Durch Genesis und ihr gemeinsames Ziel schöpfen die Jugendlichen Hoffnung und finden Halt in ihrem oft instabilen Umfeld. Doch der Weg zur Meisterschaft ist weit und die Hürden erscheinen unbezwingbar hoch.

 

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Das Favoritensterben ging auch am zweiten Turniertag munter weiter – Schach ist eben doch Sport und die Ergebnisse lassen sich nicht mit dem Rechenschieber vorhersagen!

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10
Nach der vierten Runde führt Gino Rössel aus Hoyerswerda in Sachsen die Tabelle allein mit 4 Punkten an. Den Favoriten Leopold dem2016-grossFranziskus Wagner erwischte es in der 3. Runde gegen Robert Prieb: In einem Grünfeldinder fand er kein Mittel, um den gegnerischen Freibauern zu stoppen. Auch die Spieler auf den Plätzen 2 bis 6 der Setzliste haben schon mindestens einen Punkt abgegeben.

 

U10w
Svenja Butenandt vom TV Tegernsee und Anna Schneider führen hier mit 4 aus 4. Die Setzlistenerste Phuong Thao Vivien Nguyen liegt mit einem halben Punkt in Lauerstellung.

 

U12
Titelverteidiger Andrei Ioan Trifan musste in der 4. Runde in einer schwerblütigen Blockadepartie eine Niederlage hinnehmen. Nachdem er zugunsten eines Königsangriffs seinen Damenflügel seinem Schicksal überlassen hatte, wurde er genau an diesem Brettabschnitt von seinem Gegner Tobias Kölle ausgekontert, der damit die alleinige Tabellenführung mit 4 aus 4 übernahm:

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Grossmeister vorne weitgehend unter sich

Bachmann
Im Vorbericht hatte ich dem Publikum – nach einem Blick auf die Teilnehmerliste – 16 Grossmeister versprochen, zugleich die ersten sechzehn der Setzliste. Dieses Jahr war kein Fast- oder Demnächst-GM dabei, wie die letzten Jahre Jorden Van Foreest (der zwar auch mitspielte, aber seine früheren Titel FM und IM nicht mehr führt). Der Norweger Johannessen ist dann nicht erschienen, aber fünfzehn ist ja auch nicht schlecht. Von diesen machte Axel Bachmann alles richtig: ungeschlagen, 100% gegen Nicht-GMs und auch ein Sieg gegen einen GM-Kollegen. Ab Runde 2 spielte er am ersten Brett, da der nach Elo ganz leicht (2634 zu 2632) favorisierte Christian Bauer bereits in Runde 1 einen halben Punkt einbüsste, und auch danach etwas zu oft remisierte. So gewann der Mann aus Paraguay das Turnier, von mir bekommt er dafür das Titelfoto (alle Fotos Quelle Turnierseite).

 

Endstand: Bachmann 6/7, Gharamian, Fier, Van Foreest, Swinkels, Bauer 5.5, usw. . 5/7 erzielten (nicht sauber nach Wertung sortiert) die GMs Socko, Fridman, Wirig und Dambacher, die IMs Feuerstack, Hovhannisyan und Ducarmon sowie die FMs Van Dooren und Hing Ting Lai. Da fehlen noch fünf von fünfzehn Grossmeistern.

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Vom Deutschen Schachbund ausgezeichnete Grundschule in Bayern

 

Seit Januar 2016 darf sich die Grundschule Garching-West als eine von sieben Grundschulen in Bayern „Deutsche Schachschule“ nennen. Um dies zu feiern, 4war am 20. April die gesamte Schulfamilie zu einem großen Schachfest eingeladen. Das Foyer, aufwendig mit Schachinsignien geschmückt, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Schülerinnen und Schüler kamen in 1Schwarz-Weiß gekleidet oder trugen stolz das neue Schul-Schach-T-Shirt. Schulleiterin Susanne Norkauer eröffnete den Festakt und betonte in Ihrer Ansprache die Wichtigkeit des Schachspielens für die kindliche Entwicklung und das Lernen. Außerdem berichtete sie vom spannenden Prozedere der Bewerbung um den Titel, für den zahlreiche Kriterien erfüllt werden mussten. Sie sei nun überglücklich, dass die Schule diesen wertvollen Titel erhalten hat. Garchings Zweiter Bürgermeister Alfons Kraft gratulierte hierzu und zollte der Schule seinen Respekt, den Schachsport so fest im Schulprofil verankert zu haben. Eine ganz besondere Ehre wurde dem Schachlehrer zuteil: Helge Frowein bekam eine Schachtrophäe überreicht und durfte anschließend wohlverdient den „Schachthron“ der Schule besteigen. Mit großem Einsatz brachten sich auch die Kinder ein: Es wurden das Schullied und das jüngst komponierte Schachlied gesungen sowie ein lehrreiches und lustiges Schauspiel über die Eigenschaften der Schachfiguren aufgeführt. Zum Abschluss wurde der Schule das neue Logo „Deutsche Schachschule“ durch den Vorstand der Deutschen Schulschachstiftung und Schulschachreferenten in Bayern, Herrn Walter Rädler, übergeben, für das schon ein Ehrenplatz im Eingangsbereich vorgesehen war.

 

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Dr. Gerhard Köhler gewinnt die ACO-WM A-Gruppe in Kos und wird Weltmeister

 

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Mit 6 Punkten aus 9 Partien und klarem Vorsprung gewinnt Dr. Gerhard Köhler die ACO-WM A-Gruppe in Kos (Griechenland) und wird Weltmeister! Präsidium und Hauptausschuss des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt sowie der Universitätssportverein Halle gratulieren dem leidenschaftlichen Schachkämpfer und Präsidenten so wie Förderer des Vereins „Kinderschach in Deutschland“ von ganzem Herzen! Am Start waren übrigens 249 Teilnehmer aus 29 Ländern. Den 2. Platz belegte Ralph-Axel Simon mit 5 Punkten und den 3. Platz Vasileios Sarantos (Griechenland) mit ebenfalls 5 Punkten.

 

Die Weltmeister der einzelnen Gruppen:
Group A: Dr. Gerhard Köhler – Germany; Group B: René Tückmantel – Germany; Group C: Dr. Frank-Martin Belz – Germany; Group D: Szymon Skurniak – Poland; Group E: Michal Redzisz – Poland; Group F: Paul Petzelberger – Germany; Group G: Alexander Alexeev – Russia

 

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Dimitrij Kollars startet bei Turnier der „World’s Youth Stars“– Von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Alexander Donchenko

Alexander Donchenko

Partien Kirishi

In meinem P.S. zu Jana Schneiders Vorschau-Beitrag auf die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft in Willingen – am heutigen Sonntag [16. Mai] wird bereits Runde 3 gespielt – hatte ich angemerkt, dass eine Reihe unserer besten Nachwuchsspieler fehlen [siehe http://www.chess-international.de/Archive/56689 ]. Für Alexander Donchenko gibt es gute Gründe, denn der 18-Jährige Großmeister startet zur Zeit bei den 17. Europameisterschaften in Gjakova/Kosovo. Mit 3,5/5 ist er derzeit der beste von sechs deutschen Teilnehmern, allerdings sind elf Runden zu spielen, und der Reiz der EM besteht neben Titel und Medaillen darin, dass sich die besten 23 für den Weltcup qualifizieren. Alle Ergebnisse, Einzelresultate und Partien finden Sie bei chess-results.com [ http://www.chess-results.com/tnr206558.aspx?lan=1&art=0&turdet=YES&flag=30&wi=984 ].

 

Der amtierende Weltmeister U16 Roven Vogel nahm zwar die Auszeichnung als „Spieler des Jahres“ in Willingen entgegen – das war’s dann aber auch. Und so kann man rätseln, ob Verpflichtungen in der Schule an seinem Fehlen Schuld sind oder was auch immer …

 

Dass dagegen der vorjährige U16-Meister Dmitrij Kollars fehlt, der allerdings in die KöngisklasseU18 hätte aufrücken müssen, hat gute Gründe, wie Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler mitteilte:

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Selten gab es zum Auftakt einer DEM so viele Überraschungen und Favoridem2016-grosstenstürze wie in diesem Jahr – diese Meisterschaft verspricht besonders spannend zu werden. Was ist passiert? – Ein Beitrag von BERND ROSEN

 

U10
Topfavorit Leopold Franziskus Wagner gewann seine beiden Partien sehr sicher, aber der an 2 gesetzte Jeremy Hommer wurde durch Christian Gluma mit einem schönen Schlusszug aus dem Ring genommen. Hätten Sie‘s gesehen?

32.Sh6+! da 32…gxh6 33.gxh6+ Kh8 34.Txf8+ Dg8 35.Tfxg8 zum Matt führt, gab Schwarz auf.

 

Partie zum nachspielen

 

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Schach-Legende spielt immer noch stark – und betrügt absichtlich – Von HARTMUT METZ

 

 [So - Kasparow] So – Kasparow: Weiß spielt eine fesselnde Partie – und setzt zum Schluss noch einen drauf

So – Kasparow: Weiß spielt eine fesselnde Partie – und setzt zum Schluss noch einen drauf

Die Fans hat das Comeback elektrisiert: Garri Kasparow spielt wieder! Die 53-jährige Schach-Legende knüpfte sich dabei diesmal keine anderen Altstars wie seine ehemaligen WM-Kontrahenten Anatoli Karpow oder 2015 Nigel Short vor. In St. Louis traf das „Ungeheuer von Baku“ auf die dremetzi Sieger der US-Meisterschaft, die nun alle in den Top Ten der Weltrangliste stehen: US-Champion Fabiano Caruana, Hikaru Nakamura und Wesley So. Gleich in Runde eins bewies der vor elf Jahren zurückgetretene Kasparow, dass er noch nicht zum alten Eisen zählt: Er zertrümmerte in der ersten Blitzpartie mit fünf Minuten Bedenkzeit (plus drei Sekunden Bonus pro Zug, ehe die Uhr zu laufen anfing) den Weltranglistenzehnten So. Nach den zwei Tagen und 18 Partien hatte der einst als Weltranglistenerster abgetretene Wahl-Kroate stolze 9,5 Punkte auf dem Konto. Und das, obwohl Kasparow mehrere Figuren einstellte! Die zeigte der extrovertierte Ex-Weltmeister auch aufgeregt mit den Fingern an, als er Bilanz zog: „Drei Springer stellte ich heute ein! Und trotzdem habe ich nur einen halben Punkt weniger als der Führende!“ Doch was selbstgefällige Regelauslegungen und Betrügereien anlangt, war die Legende damit auch ganz der Alte:

 

Wie schon 1994 gegen die weltbeste Spielerin, Judit Polgar, ließ Kasparow einen Springer los, stellte fest, dass Nakamura danach sofort gewinnen konnte – und bevor er die Uhr drückte, nahm Kasparow den Zug dreist zurück! Den Eklat spielte der 53-Jährige anschließend herunter: „Ich war mir nicht sicher, ob ich den Springer wirklich losgelassen hatte. Im Blitz ist das manchmal schwer zu sagen“, log der Weltmeister von 1985 bis 2000 und behauptete, „ich schaute Hikaru und den Schiedsrichter an. Hätten sie reklamiert, hätte ich sofort aufgegeben.“
Nakamura war es egal. „Schließlich ist es Garri. Ich nehme das Turnier vielleicht nicht so ernst wie er. Daher entschied ich, im Zweifelsfall für den Beschuldigten zu plädieren. Deshalb unternahm ich nichts.“ Der „schnelle Brüter“ aus den Staaten gewann das attraktive Blitzturnier trotzdem mit elf Punkten vor So (10) und Kasparow (9,5). Der Weltranglistenzweite Caruana (5,5) agierte häufig zu langsam und landete wegen seiner Zeit-Probleme abgeschlagen.

 

Wesley So nahm Revanche für seine Auftakt-Niederlage gegen Kasparow und schlug ihn danach dreimal. Spektakulär fiel vor allem der nachfolgende Sieg aus… Weiterlesen

Die Jugend-Einzelmeisterschaften in Willingen (Sauerland) haben mit der Eröffnungsfeier begonnen. Nachfolgend die einzelnen  Altersstufen und die vermeintlichen Favoriten – Von CARSTEN KARTHAUS

 

U10w
dem2016-grossErstmals ermitteln auch in den beiden jüngsten Altersklassen Jungen und Mädchen ihre Meister in eigenen Turnieren. Die Setzliste der 38 Mädchen (11 mehr als im Vorjahr) wird von Phuong Thao Vivien Nguyen vom USV TU Dresden angeführt, die im Vorjahr Vierte war. Auch die Nr. 2 Svenja Butenandt (TV Tegernsee) kann die Erfahrung aus dem letzten Jahr in die Waagschale werfen, als sie immerhin schon den 6.Platz belegte. Doch die DWZ-Unterschiede auf das übrige Feld sind so gering, dass Prognosen hier kaum möglich sind.

 

Leopold Franziskus Wagner

Leopold Franziskus Wagner

U10
Anders sieht es in der U10 aus: Mit einem satten Vorsprung von 200 DWZ-Punkten geht Leopold Franziskus Wagner (BSG Grün-Weiß Leipzig) ins Rennen. Allerdings führte er auch im letzten Jahr schon die Setzliste an und musste sich am Ende mit dem 5. Platz begnügen. Mal schauen, ob er in in diesem Jahr „Favorit kann“! Die Meute wird ihm das Leben sicher schwer machen.

 

U12w
Hier führt ein Quartett die Setzliste an, das nahezu identische Wertungszahlen aufweist. Eine der vier Führenden ist Antonia Ziegenfuß (ESV Göttingen), die U10-Meisterin des Vorjahres. Aber auch die übrigen 36 Spielerinnen werden die Punkte keinesfalls kampflos herschenken.

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[M-]ein Vorbericht zu den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen – Von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

In wenigen Stunden beginnt am heutigen Sonnabend [14. Mai] um 19.30 Uhr in Willingen das dem2016-grosswichtigsten deutschen Jugendturniers des Jahres: der Deutschen Einzelmeisterschaft. Der Countdown läuft also, und auf der Meisterschaftswebseite http://www.deutsche-schachjugend.de/dem2016/ signalisiert eine elektronische Uhr, wie viele Stunden, Minuten und Sekunden noch bis zur feierlichen Eröffnung verbleiben …

 

Ich freue mich darauf! Es ist eines der wenigen Turniere, auf dem man wirklich alle guten jugendlichen Schachspieler findet, wie sie um den Titel kämpfen. Und ich werde wieder eine von ihnen sein. Aber ich bin noch einem besonderen Druck oder einer Ehre ausgesetzt.

 

Ich bin auf Platz 1 in der U14 bei de Mädchen gesetzt. Natürlich werde ich versuchen, diesem Setzlistenplatz gerecht zu werden und die Meisterschaft zu gewinnen. Vor allem aber möchte ich gute Partien spielen und ein schönes Turnier spielen. Sehr wichtig ist für mich außerdem Spaß zu haben. Denn auch Leistungssport ist nicht nur Ehrgeiz, sondern man darf nie den Spaß am Schach spielen aus den Augen verlieren.

 

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Die 87. Deutsche Schachmeisterschaft wird voraussichtlich vom 20.-30. Oktober 2016 in Schleswig-Holstein stattfinden – Anmerkungen von RAYMUND STOLZE

 

Titelverteidiger GM Klaus Bischoff

Titelverteidiger GM Klaus Bischoff

Ich bin nicht abergläubisch – und erst recht nicht, wenn es um Freitag, den 13. geht – gibt es in diesem Jahr allerdings nur ein einziges Mal! Bei meinem täglichen Infogang auf den diversen Schach-Webseiten, kommt die gute Nachricht am heutigen 13. Mai von der Plattform des Deutschen Schachbundes [DSB]: Für die 87. Deutsche Schachmeisterschaft hat der DSV-Hauptausschuss auf seiner turnusmäßigen Frühjahrstagung, die am 7. Mai in Kassel stattfand, die Weichen gestellt [http://www.schachbund.de/news/deutsche-schachmeisterschaft-der-hauptausschuss-hat-etwas-bewegt.html ]. Undcih vermute stark, dass das sicherlich nicht zuletzt ein Verdienst von Bundesturnierdirektor Ralph Alt ist. Der unermüdliche Münchner ließ es nämlich nicht bei seinen alljährlichen Aufrufen bewenden, damit sich endlich ein Veranstalter meldet, sondern nutzte die Gunst der Stunde, um der DSB-Führung folgende fünf Alternativen vorzulegen:

 

1. Verschieben?

 

2. Mit 2017 zusammenlegen?

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Nach einer spannenden Saison mit einem überraschenden Sieger im Meisterschaftsrennen musste die 1. Schach-Bundesliga leider den Rückzug zweier Mannschaften hinnehmen. Jeder Weggang ist ein Verlust, und jeder Verlust schmerzt uns. Das gilt für Mannschaften, die absteigen müssen, genauso wie für diejenigen, die sich zurückziehen – Von Markus Schäfer

 

Da sich die Rückzugsgründe von Fall zu Fall stark voneinander unterscheiden können, ist es erforderlich, genauer hinzusehen. Pauschalurteile helfen nicht weiter.bundesliga

 

Wegfall der Finanzierungsmöglichkeiten, worauf in Stellungnahmen regelmäßig verwiesen wird, ist in eher seltenen Fällen der eigentliche Grund für einen Rückzug. Häufig sind vielmehr fehlende personelle Ressourcen oder gravierende vereinsinterne Konflikte ausschlaggebend. Die einzelnen Faktoren treten in manchen Fällen auch kumuliert auf.
Darüber hinaus machen auch vor Erstligisten Probleme nicht Halt, mit denen heute sehr viele Schachvereine konfrontiert werden. Das Vereinssterben und die vermehrte Abmeldung von Mannschaften aus dem Spielbetrieb findet auf allen Ebenen statt. So ist auch die 2. Bundesliga, also der Unterbau der 1. Schach-Bundesliga, weit weniger stabil als noch vor einigen Jahren.
Die Vereine in der 1. Schach-Bundesliga sollten sich personell und organisatorisch möglichst nachhaltig aufstellen und länger als eine Saison im Voraus planen. Wir müssen mit den Mitgliedsvereinen im Schachbundesliga e.V. überlegen und beschließen, wie dies künftig besser gewährleistet werden kann… Weiterlesen

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