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Neuerscheinung: Turnierbuch zur „First World Junior Championship 1951“!
 
 
Nach 64 Jahren erschien vor wenigen Wochen das Turnierbuch zu zwei Turnieren, die 1950 und 1951 im englischen Birmingham stattfanden. Nach einem Vorläuferturnier „First International Junior 1950“ fand im darauf folgenden Jahr die allererste Jugendweltmeisterschaft „First World Junior Championship 1951“ statt, wobei die ersten beiden Runden in Coventry und das restliche Turnier in Birmingham gespielt wurde.
 
 
Die Möglichkeiten der tapferen Veranstalter waren damals ebenso begrenzt wie die der nicht minder tapferen jugendlichen Teilnehmer, die den abenteuerlichen Weg auf die britische Insel gewagt hatten. Der argentische Teilnehmer erschien mit einem Tag Verspätung; ein portugisischer Teilnehmer war erwartet worden, ist aber nie eingetroffen. Die Sowjetunion bot per Telegramm kurzfristig an einen Teilnehmer zu entsenden, falls statt des ihnen suspekten Schweizer Systems ein vollrundiges Turnier gespielt würde, ein Ansinnen dem die Veranstalter natürlich nicht Folge leisten konnten. Der deutsche Teilnehmer Willy Rosen (Foto) war ohne Rückfahrticket angereist und konnte das Geld für die Heimreise nur dank spontaner Hilfe der siegreichen und hilfsbereiten Jugoslawen auftreiben, die nach Turnierende in der Botschaft die Siege von Ivkov (erster Jugendweltmeister) und Gligoric (Sieger im zeitgleich stattfindenden Staunton Centenary Tournament) feierten. Auch anderen „boys“ ging es ähnlich: Beim im Jahr zuvor an gleichem Ort durchgeführten „First International Junior 1950“ war der 15-jährige Fridrik Olafsson von Island aus „kostengünstig“ an Bord eines Fischkutters(!) nach England losgeschickt worden, quasi als Beipack zu isländischem Fischexport! Er war weder mit Rückfahrticket noch mit Geld ausgestattet, sondern nur mit einem Begleitbrief, in dem erläutert wurde, dass er zum Schach spielen nach Birmingham wollte. Bei Olafsson war es der Kutter-Kapitän, der ihm mit Bargeld aus der Patsche half!
 

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Exweltmeister Anatoli Karpow im Mainpost-Exklusiv-Interview: „ Ein universelles Rezept, um im Schach erfolgreich zu sein, gibt es nicht…“

 

Bad Königshofen  stand am letzten Juli-Wochenende  ganz im Zeichen des Schachs. Der „große Bahnhof“ galt dem zwölften Weltmeister der Schachgeschichte Anatoli  Karpow [20. Mai 1951]. Einer der Höhepunkte seines Besuches war neben der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt die Eröffnung einer neuen Karpow-Schachschule beim Schachclub 1957 Bad Königshofen, von denen es weltweit ca. 200 gibt. Dort nutzte Regina Vossenkaul die Gelegenheit zu einem  Exklusiv-Interview für die Mainpost , bei dem der ehemalige Schachweltmeister (1975 bis 1985, FIDE-Weltmeister 1993 bis 1999) und Duma-Abgeordnete viele interessante Antworten gab. Auf Nachfrage stimmte die freie Journalistin,   einer Veröffentlichung auf dem Schach-Ticker zu.

 

Frage: Woran liegt es, dass Schach in Russland so beliebt ist, während in Deutschland eher Fußball die wichtigste Sportart ist?

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Spielplan der Frauen-Bundesliga für die Saison 2014/15 steht – Duell  zwischen Titelverteidiger Bad Königshofen und OSG Baden-Baden bereits in Runde 2

 

Zuerst muss ich eine Korrektur vermelden. In meinem penBeitrag „Der große Coup des Jürgen M.“ am 24. Juli  [ http://www.chess-international.de/Archive/26953#more-26953  ] hatte ich in einem P.S. vermeldet, dass  erstmals die drei Absteiger [Schott Mainz, SK Lehrte und WBA Leipzig] in der höchsten deutschen Spielklasse. Verbleiben. Dem ist aber nicht so.  Die Messestädter verdanken ihre Erstklassigkeit tatsächlich dem Rückzug vom SV Mülheim-Nord und auch  Lehrte wird eine  weitere Spielzeit in Liga 1 spielen,  weil das Team von  Doppelbauer Kiel [2. Liga West] auf das Bundesliga-Abendteuer verzichtetet hat.  Richtig ist auch, dass es in der Staffel Ost zwischen dem SV Medizin Erfurt und der  SG Leipzig keinen Stichkampf gegeben hat. Beide waren sowohl bei den Mannschafts- als auch Brettpunkten absolut gleich. Aber auch den  Thüringerinnen war die Herausforderung wohl doch zu groß, und so werden wir nun die Sächsinnen aus Leipzig mit gleich zwei Mannschaften in der Saison 2014/15 in der Frauen-Bundesliga erleben. Mainz ist dagegen wirklich abgestiegen.
 

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„Paul Morphy – Sein Leben und Schaffen“ von Dr. Max Lange, neuveröffentlicht im Jens-Erik Rudolph Verlag – Eine Buchempfehlung von JULIA KIRST

 

Der deutsche Autor Dr. Max Lange schrieb die erste Biografie über den amerikanischen Schachspieler Paul Morphy [22. Juni 1837 bis 10. Juli 1884]. Max Lange [7. August 1832 bis 8. kapitel1 shotDezember 1899], ein Zeitgenosse Morphys, ist heutigen Schachspielern vielleicht durch paulden Max-Lange-Angriff bekannt, einem scharfen Abspiel in der Italienischen Partie. Dass der Autor selbst auch ein starker Schachmeister war, beweist sein Sieg 1862 in Düsseldorf beim ersten bedeutenden Schachturnier in Deutschland. Vier Jahre zuvor hatte der promovierte Rechtswissenschaftler und Philosoph seine Tätigkeit als Herausgeber und Redakteur der Berliner [späteren Deutschen] Schachzeitung begonnen. Seine Heirat mit einer Tochter eines Leipziger Verlegers ermöglichte im schließlich auch den Einstieg in diese Branche. Dabei verfasste er mehrer Schachbücher, so auch jenes Werk über den wohl außergewöhnlichsten Schachspieler des 19. Jahrhunderts aus New Orleans, Louisiana, das zwischen 1859 und 1894 in drei Auflagen und einer englischen Übersetzung [1860] erschien.

 

Wie bekannt ist, hat vor allem Robert James Fischer sich eingehend mit dem Schaffen der  alten Meister beschäftigt. Wie sein Weg zum elften Weltmeister der Schachgeschichte beweist, mit dem größten Erfolg. Es ist gerade auch deshalb für junge, aufstrebende Schachtalente motivierend, sich auf Spurensuche zu begeben, um eigene Entdeckungen beispielsweise bei den Romantikern des Schachs zu machen. Und da ist eine empfehlenswerte Adresse der Jens-Erik Rudolph Verlag in Hamburg, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alte Schachklassiker zu überarbeiten und neu herauszugeben [ http://www.rudolph-verlag.de/schachklassiker.html ]. „Paul
 

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Tritt Kramnik nach der Pleite bei seinem Lieblingsturnier in Dortmund bald zurück?

Von Hartmut Metz

 

Was ist los mit Wladimir Kramnik? Bis vor Kurzem galt der Russe als einziger Spieler, der dank seinermetz exzellenten Eröffnungsvorbereitung Magnus Carlsen vom WM-Thron stoßen kann. Doch zuletzt wirkte der 39-Jährige uninspiriert – und jetzt spielte er selbst in seinem „Wohnzimmer“ in Dortmund katastrophal. Der frühere Seriensieger beim Chess-Meeting sammelte in den sieben Runden nur 2,5 Punkte. Lediglich Schlusslicht David Baramidze (Hockenheim) war noch einen halben Zähler schlechter. Inzwischen fragen sich viele Weggefährten wie Ex-Weltmeister Viswanathan Anand, ob etwas an den via Twitter verbreiteten Gerüchten dran ist, dass Kramnik mit 40 zurücktreten wird.
 

Seine Karriere vor sich hat dagegen noch Fabiano Caruana. Der Italiener deklassierte den Rest des Feldes und klettert in der nächsten Weltrangliste erstmals auf über 2 800 Elo-Ratingpunkte, was Position drei bedeutet. Der 21-jährige Caruana lag bei seinem zweiten Turniersieg in Dortmund nach 2012 mit 5,5 Punkten weit vor Georg Meier (Baden-Baden) und dem Ungarn Peter Leko (beide 4). Im Mittelfeld landeten dank einer ausgeglichenen Bilanz Arkadij Naiditsch und der Brite … Mehr

Zusamaltheim  ist Deutsche Schachschule

 

Grundschule Zusamaltheim ist Deutsche Schachschule! Zusamaltheim ist eine schöne Gemeinde in Schwaben in der Nähe von Wertingen und Augsburg.
Als Vertreter der Deutschen Schachjugend hatte Walter Rädler die Ehre und das Vergnügen, die Auszeichnung an die Grundschule mit 6 Klassen und knappen 120 Kindern zu verleihen.


Wie schon bei der Bewerbung abzusehen, wurde die Veranstaltung ein tolles Event. In der Turnhalle der Schule waren alle Kinder gemäß dem Motto schwarz oder weiß perfekt in meine Lieblingsfarben eingekleidet und zahlreiche Eltern und Ehrengäste fanden sich ein.


Musikalisch ließen sich die Gastgeber ebenfalls viel einfallen. Wunderschöne Schachlieder und einen Schachschattentanz bereicherte die Veranstaltung, bei der die Rektorin Christiane Grandé einen Rückblick über die Schachgeschichte ihrer Schule gab. Erst führte der ehemalige Rektor eine Schach-AG ein, nachdem Kollegen in ihren Klassen dem Spiel der Könige frönten. Der Bürgermeister der Gemeinde freute sich über die Auszeichnung.
 

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Ärger in der Schachfamilie

 

Unter dieser Schlagzeile schreibt Johannes Fischer am heutigen Tage in der Online Ausgabe DER ZEIT einen lesenswerten Artikel. Er beschreibt Querelen und Hindernisse bei der Durchführung des größten Schachspektakels im Heimatland des Weltmeisters Magnus Carlsen.

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Die politischen Verhältnisse in der Ukraine beeinflussen sogar die Schacholympiade in Tromsø. Förderationswechsel waren bisher kein Problem. Doch die Ukrainerin Kateryna Lagno sie lebt übrigens in Russland -  musste die bittere Erfahrung machen, dass politische Krisen und kriegerische Auseinandersetzungen einen solchen Wechsel beeinflussen können. Sie wollte nicht mehr für die Ukraine spielen, mit der sie 2006 und 2013 bei der Olympiade die Goldmedaille gewonnen hatte.


Spannend wird es auch bei dem parallel stattfindenden Fide-Kongress. Der Kalmücke Kirsan Iljumschinow, der seit 1995 der Fide vorsteht, will weiterhin Präsident bleiben und stellt sich zur Wiederwahl, die ihm der Ex-Weltmeister und Kreml – Kritiker  Garri Kasparow streitig machen will. Kirsan Iljumschinow, eine etwas zweifelhafte Persönlichkeit, gilt als ein enger Vertrauter Putins, dem mächtigsten Mann Russlands…

 

Lesen Sie den kompletten Artikel der heutigen Online-Ausgabe DER ZEIT ! Geschrieben von Johannes Fischer


Lesen Sie auch: Offizielle Seite der Schach-Olympiade in Tromsö eröffnet

Turnierseite Geschichte der Schacholympiade

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Beclip_image002.jpgsucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

 

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven – nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird
 

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Aber es wurde doch noch spannendGM Vachier-Lagrave Maxime

 

Lange sah es nach einem Start-Ziel-Sieg des inzwischen in der weltweiten top10 angekommenen Franzosen aus, und so kam es am Ende auch – aber auf der Zielgeraden strauchelte er beinahe noch. Zur Erinnerung: Bei Halbzeit hatte er 3.5/5 und damit einen vollen Punkt Vorsprung auf das Feld. Nach acht Runden hatte er gar anderthalb Punkte Vorsprung, und nach der zehnten und letzten Runde stand es so: Vachier-Lagrave 6/10, Wojtaszek 5.5, Harikrishna, Giri, Hou Yifan 5, Motylev 3.5. Den reinen Zahlen nach ein ziemlich ausgeglichenes Feld, in dem nur einer abfiel – Motylev, nicht etwa Hou Yifan. Ich werde nun die zweite Turnierhälfte zusammenfassen – dabei könnte ich x Diagramme setzen aber das würde den Rahmen sprengen. Das Titelfoto (Quelle Turnierseite) zeigt natürlich Maxime Vachier-Lagrave.

 

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Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth bietet im Internet eine neue Form der Partieanalyse an – Der erste Beitrag  ist online 

 

Zu Niclas Huschenbeth habe ich seit meiner Zeit als DSB-Presseczuihef – das war vom Juni 2011 bis einschließlich Januar 2012 – einen sehr guten Draht.  Und so gesehen verfolge ich mit gewisser Aufmerksamkeit auch die  Internetplattform des jüngsten Deutschen Einzelmeisters aller Zeiten, der im März 2010 in Bad Liebenzell als Nummer 16 der Setzrangliste sensationell Platz 1 belegte [ http://www.niclas-huschenbeth.de/de/ ]. Damals war er gerade 18 Jahre jung. Da in jenem Jahr die Elo-stärksten deutschen Schachspieler wegen Unstimmigkeiten mit dem DSB einen Einsatz in der Nationalmannschaft bei der Schacholympiade in Chanty Mansijsk verweigerten, spielte Niclas in Russland am Reservebrett. Die 4,5/8 waren durchaus ein achtbares Resultat für den Bundesliga-Spieler vom Hamburger  SK.

 

Nach seinem Dienst als Sportsoldat in der Bundeswehr entschied sich Niclas jedoch nicht für eine Profilaufbahn, obwohl ihm im Februar des 2012 der Großmeistertitel verliehen worden war. Vielmehr begann er im August des gleichen Jahres ein Studium der Psychologie an der Unversity of Maryland in Baltimore.
 

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Der Teamchef des SC Bad Königshofen  holt Chinas Nummer 2 Xue Zhao /Foto) zum Frauen-Bundesliga-Team des amtierenden deutschen Meisters

 

Dass Jürgen Müller in der Saison 2014/15 kürzer treten will, ist ihm nicht so Xue Zhaorecht zu glauben. Aber die Funktion des Staffelleiters in der Frauen-Bundesliga, die er in der zurück liegenden Spielzeit übernahm,  hat er doch abgegeben. „Wenn du gleichzeitig Teamchef beim SC Bad Königshofen bist, dann kann das  doch zu Problemen führen, und das muss nicht sein.“

 

Sechs Jahre nachdem seinen Damen 2008  den Aufstieg in die Beletage des deutschen Schachs geschafft haben, hatte die neue Generation erstmals den deutschen Mannschaftsmeistertitel nach einem finalen 3,5:2,5-Erfolg à la Hitchcock  gegen Serienmeister OSG Baden-Baden nach Bad Königshofen geholt. Ziel erreicht – wie weiter, so lautet die Frage nicht nur beim Coach der Bad Königshofer.

 

Als ich Anfang der Woche bei ihm nachfragte, was es denn Neues vom Meisterteam zu vermelden gibt – die Aufstellungen sind bis 1. August zu melden – da kam folgende Antwort:
 

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Exweltmeister eröffnet am Sonnabend seine zweite Schachschule in Deutschland und spielt eine Lebendschach-Partie gegen Elisabeth Pähtz

 

Als ich heute mit dem Bad Königshofener Teamchef Jürgen Müller über die neue Frauen- Bundesliga-Saison sprach und anstehende Veränderungen in der Meistermannschaft, da sagte er mir zum Abschluss: „Schau doch im Internet einmal bei www.mainpost.de vorbei. Da gibt es einen Beitrag über unser großes Schachevent am kommenden Wochenende.  Antoli Karpow besucht uns nämlich und wird seine zweite Schachschule in Deutschland eröffnen."

 

Der Artikel von Regina Vossenkaul steht seit   heute [22. Juli]  9:49 Uhr Online unter dem Link http://www.rhoenundsaalepost.de/lokales/aktuelles/art2826,198842. Und wie zu lesen ist, wird es wirklich ein ereignisreiches Schachwochenende werden, auf den sich nicht nur der Schachclub 1957 Bad Königshofen freuen kann.
 

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Deutschland Vierer der Jungen wurde bei der U18-Team-EM im rumänische Iasi Sechster – Der Titel ging an die Favoriten aus der Türkei

 

Lassen Sie uns zu Beginn einfach einmal ein Planspiel machen. Es betrifftmatthias blbaum die gerade zuende gegangenen  U18-Mannschafts-Europameistschaft im rumänischen Iasi. Also, ich wäre als Teamchef mit dem folgenden Quartett angetreten, das ich bewusst in alphabetische Reinfolge nenne: Matthias Blübaum [Elo per 1. Juli 2510], Alexander Donchenko [2499], Rasmus Svane [2494], Dennis Wagner [2485]. Sie haben richtig vermutet, es sind unsere Schachprinzen – drei [Matthias, Rasmus und Dennis] sind 17, Alexander sogar noch ein Jahr jünger.

Foto: Matthias Blühbaum

Nun raten sie einmal, wer sich bei den Jungen mit großer Wahrscheinlichkeit  den Titel geschnappt hätte? Bingo, natürlich auch Deutschland! Die Setzrangliste führte Ungarn [Elo-Durchschnitt 2382] vor Polen [2361] und der Türkei [2327] an, die allerdings mit Michail Gurewitsch den wohl besten Trainer vor Ort hatte.
 

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+++ Ruben zum Fünften +++ 90 Jahre FIDE +++ Loek & Anna sind Meister +++ Für Matthias und Dennis hat das Schachjahr begonnen +++

 

PRESIDENCIA ROQUE SÁENZ PENA. Zuerst eine ganz aktuelle News. Am vergangenen Wochenende  ging in Roque Saenz Peña – die Stadt liegt in der  Ebene der Provinz buecher Chaco und in ihrem Umfeld ist nach wie vor eines der Zentrum des argentinischen Baumwollanbaus – die 89. Landesmeisterschaft zuende [Link zur Turnierseite http://fechajedrez.org/wp/]. Im Hotel Atrium Gualok wurde der Sieger allerdings erst nach einem Blitztiebreak gekürt. Den entschied Ruben Felgaer [ mit 3:1 gegen Federico Perez Ponsa für sich und holte sich damit seinem fünften Titel. Beide hatten nach 13 Runden 9,5 Punkte gesammelt. Der Setzranglisterste Mareco Sandro [Elo 2592] belegt mit 7/13 nur Platz 4-6.   Felgaer [4. April 1981], der einst bei Juniorenweltmeister Óscar Panno trainierte,  war mit 21 Jahren Großmeister geworden und hat Argentinien zwischen 2002 und 2012  sechsmal bei der Schacholympiade vertreten.  In Europa ist er hauptsächlich in Spanien aktiv. So spielt er regelmäßig in der spanischen 1. Liga (für Unio Gracienca d'escacs – UGA) und gelegentlich in der katalanischen Meisterschaft [ http://de.wikipedia.org/wiki/Rub%C3%A9n_Felgaer ]. Seine höchste Elozahl betrug 2624, womit er im Oktober 2005  immerhin auf Platz 86 in der FIDE-Weltrangliste lag.
 

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Der heimliche Star eine junge Frau aus dem Reich der MitteGMT_Players_Group-1_03


Das Schachfestival in Biel ist seit Jahren ein Höhepunkt in der Schweiz. Diesmal kämpfen 5 Großmeister und eine Großmeisterin um Sieg ulive2nd Prämie. Heimlicher Star ist die Chinesin und amtierende Weltmeisterin Yifan Hou, die mit einer Elo von 2629 durchaus für die teilnehmenden Männer eine ernsthafte Konkurrenz ist. Die männlichen Teilnehmer sind der Franzose Maxime Vachier-Lagrave, das niederländische Talent Anish Giri, der Pole Radoslaw Wojtaszek, der Inder Pentala Harikrishna und der Russe  Alexander Motylev.
Gespielt wird doppelrundig.

Neben dem Goßmeisterturnier gibt es eine Reihe von Turnieren aller Klassen und Disziplinen. Tradition ist ein Schach-Tennis Turnier.
Alle Spiele des GM-Turniers werden Live über das Internet übertragen. Die Informationen der Turnierleitung sind vorbildlich. Die Turnierseite übersichtlich und in mehreren Sprachen.

Turnierseite

 

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Caruana und So Sieger, Kramnik und Nepomniachtchi Siebter

 

Zwei von drei Superturnieren hatten heute ihre letzte Runde (in Biel werden noch vier Runden gespielt) – Zeit, Bilanz zu ziehen. Fabiano CaruanaWer hier und dort gewinnen würde, war bereits relativ klar. Ebenso war schon einige Runden vor Turnierende klar, dass die jeweils an zwei gesetzten Spieler kein gutes Turnier erwischt hatten – aber dann kam es noch schlimmer.

 

Endstand in Dortmund: Caruana 5.5/7, Meier und Leko 4, Naiditsch und Adams 3.5, Ponomariov 3, Kramnik 2.5, Baramidze 2.

 

Endstand in Bergamo: So 4.5/6, Jobava 3.5, Sutovsky und Almasi 3, Vocaturo und Brunello 2.5, Nepomniachtchi 2.

 

Ich beginne in Dortmund – Caruana-Foto ebenfalls Turnierseite. Trotz fünf (von acht) entschiedenen Partien in den letzten beiden Runden änderte sich die Tabellensituation kaum. Das lag daran, dass Naiditsch, Ponomariov und Adams jeweils 50% holten (sprich Sieg und Niederlage), und Caruana ohnehin vorne lag. Relativ verbessert hat sich demnach nur Georg Meier, und Kramnik fiel noch weiter zurück.

 

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Rainer Ise war für den Schach-Ticker gestern in Dortmund. Für seinen Kurzbericht und Fotos herzlichen Dank !!

 

Ein heißer Tag in Dortmund mit Temperaturen durchweg über 30°C. Da tut die angenehme Kühle im Orchesterzentrum richtig gut. Die heutigen Paarungen der 6-ten und somit vorletzten Runde lauteten:

Caruana, Fabiano - Adams, Michael 1-0 48 C67 Ruy Lopez Berlin
Naiditsch, Arkadij - Ponomariov, Ruslan 1-0 49 C95 Ruy Lopez Breyer
Kramnik, Vladimir - Leko, Peter ½-½ 41 E14 Queens Indian
Baramidze, David - Meier, Georg ½-½ 38 E01 Catalan

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Im Pressezentrum des Sparkassen Chess-Meetings erzählt Schachlegende Vlastimil Hort, der auch im letzten Jahr in Dortmund zu Gast war, von einem Jahre zurückliegenden Ereignis am Bahnhof Köln-Deutz. Dann widmet er sich wieder dem königlichen Spiel und kommentiert auf die ihm eigene, angenehme Art die Eröffnungen. Besonders viel weiß er zur „Berliner Mauer“, die heute von Michael Adams, dem Vorjahressieger gegen Fabiano Caruana gespielt wurde.
 

Turnierseite Programmheft

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Der Schach-Ticker TV-Tipp: Das Duell Karpow gegen Kasparow in der Reihe „Geschichte im Ersten“

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Wenn Sie ein echter Schachfan sind, dann sollten Sie sich am kommenden späten  Montagabend  nichts vornehmen, denn dann wird die Dokumentation „Krieg am Schachbrett – Das Duell Karpow gegen Kasparow“ in der Reihe „Geschichte im Erstenjhkh“  ab 23:30 Uhr in der ARD ausgestrahlt.


Noch nie in der Schachgeschichte haben zwei Kontrahenten so lange, so oft, so zäh und so verbissen gegeneinander Schach gespielt. Noch nie gab es  aber auch so viel Feindschaft zwischen zwei Schachweltmeistern, und noch nie gab es so viele Schlagzeilen über ihre Begegnungen am Schachbrett, die das Wort Krieg“ benutzen. Vor genau 30 Jahren begann das legendäre Duell dchesstheatreer beiden Schach-Giganten.

 

Sie waren wie Tiere. Sie starrten sich an und haben einander beschnuppert“, erinnert sich ein Beobachter an den Beginn der Schach-WM in Moskau am 10. September 1984. Punkt 14.00 Uhr besteigen die zwei Männer die Bühne wie einen Boxring.
 

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Caruana und Meier starten in Dortmund fulminant

Von Hartmut Metz

 

Das traditionsreichste deutsche Schachturnier hat gleich mit Paukenschlägen begonnen: Nationalspieler Georg Meier bezwang zum Auftakt in Dortmund Wlmetzadimir Kramnik. Ein Kunststück vor allem auch deswegen, weil der immer exzellent vorbereitete Ex-Weltmeister aus Russland kaum eine Partie mit dem weißen Anzugsvorteil verliert und Rekordsieger bei dem Wettbewerb ist. Auch für den früheren Dortmunder Arkadij Naiditsch begann das Heimspiel beim Sparkassen Chess-Meeting verheißungsvoll mit einem Sieg und zwei Remis. Nur der Italiener Fabiano Caruana lag bei Redaktionsschluss der Schachspalte mit 2,5:0,5 Punkten vor den beiden Baden-Badener Bundesligaspielern.

 

Das Duo verpasst durch den Einsatz in Dortmund eine andere beliebte Veranstaltung ihres Klubs: Die OSG lädt heute ab 15 Uhr zum Mannschafts-Simultan in der Trinkhalle ein. 150 Amateure messen sich beim Kurhaus mit mehreren Stars des deutschen Serienmeisters. Ex-Weltmeister Viswanathan Anand (Indien) schreitet abwechselnd mit den Großmeistern Etienne Bacrot (Frankreich), Francisco Vallejo Pons (Spanien), Jan Gustafsson, Roland Schmaltz und Philipp Schlosser die Reihen ab. Zudem ziehen wohl mehrere Spielerinnen aus dem Kader der Damen-Bundesliga wie die Balgerin Iamze Tammert, die Muggensturmerin Ketino Kachiani-Gersinska oder die Kurstädterin Katja Borulya für das OSG-Team. Die Asse rücken zwar schneller als bei einem herkömmlichen Simultan an und verkürzen die Bedenkzeit – dafür fassen sie zuweilen andere Pläne als der Vordermann und patzen eher. Daher haben die Amateure eher Chancen auf ein Remis oder gar einen Sieg.
 

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Teilnehmerinnen des I.  Internationalen Erfurter  Frauenschachfestivals vorgestellt: Heute Anastasia Bodnaruk [Russland] und Sarah Hund  [Schweiz]  

 

Öffentlichkeitsarbeit ist unverzichtbar für ein großes Schachevent – und die musshots schon Monate vorher einsetzen, und zwar wie ein Erdbeben beginnen und sich dann steigern!

Wie diese Herausforderung klasse umgesetzt wird – und das sowohl informativ als auch kreativ – beweist das Org.-Team des 1. Internationalen Erfurter Frauenschachfestivals [24. bis 31. August] um Thomas Pähtz. Ich kann nur empfehlen: Einfach einem auf der von Klaus Steffan sehr schön gestalteten Webseite des Veranstalters vorbeischauen  [ http://www.frauenschachfestival-erfurt.de/include.php?path=start ].

 

Für alle noch unentschlossenen Mädchen und Frauen kann ich nur einen heißen Tipp geben: Nutzt die Chance, die Internationale Offene Deutsche Meisterschaft mitzuspielen. Anmeldeschluss ist der 23. August, zumal das Meldeprocedere Online möglich ist [Link: http://www.frauenschachfestival-erfurt.de/content/images/140825_0831_IODFEM%20Erfurt_2014_final.pdf ].  Bisher sind 32 Registrierungen eingegangen, aber einen Monat vor Beginn der Titelkämpfe ist noch Luft nach oben!
 

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Elo-Favoriten führen, Überraschungen dahinter

 

Ich verfolge alle drei Turniere, aber die Berichterstattung darüber hapert etwas. Dafür gibt es zwei Gründe: 1) Es ist nicht einfach, “sinnvoll” zu berichten – da es zum Teil drunter und drüber ging an den Schachbrettern. 2) Jahreszeitlich bedingt: die Sonne scheint kräftig, Strand und Nordsee rufen auf Texel! Daher verwende ich meine Zeit auch anderweitig, aber nun ein Zwischenfazit – bevor es zu spät ist, bevor die Entscheidungen definitiv fallen. Vielleicht sind sie allerdings an der Spitze schon gefallen?

 

Wie im Untertiel angedeutet: Vorne liegen (Dortmund) Fabiano Caruana, (Biel) Maxime Vachier-Lagrave und (Bergamo) Wesley So. Aber die jeweils an zwei gesetzten (Kramnik, Giri und Nepomniachtchi) haben nicht einmal 50%. Vorrede und Artikel halte ich eher knapp, steigen wir ein ins Geschehen von Nord nach Süd:

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.

Und doch gibt es sicherlich noch Reserven – nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai die Serie „Online-Kombiecke mit Uwe Kersten“(Foto) gestartet, die künftig immer zum Wochenende veröffentlicht wird

 

[ http://www.chess-international.de/Archive/25024#more-25024 ]. Dort finden Sie auch unsere Trainingshinweise, die unbedingt von Ihnen berücksichtigt werden sollten!
 

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Vom Finale der Deutschen Pokal- und Schach-Amateurmeisterschaft in Niedernhausen-Wiesbaden berichtet für den Schach-Ticker RALF MULDE

 

Antonia Ziegenfuss 01

28 zu (fast) allem bereite Burschen treffen in Niedernhausen bei Wiesbaden im Dähne-Pokal-Finale zusammen, um – verkürzt gesagt – den deutschen „Cupsieger"“ Im K.o.-Modus auszuspielen. Im gleichen Saal findet zugleich das von der Zahl her weit mächtigere 13. Finale der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] statt. Qualifiziert hatten sich dafür in sechs Turnieren jeweils die ersten sechs der sechs Leistungsgruppen, erwartet wurden also 63 = 216 Spielerinnen und Spieler, von denen auch tatsächlich 210 antreten.

 

Damit haben sich in den drei Turniertagen insgesamt 238, womöglich bis an die ersten, zweiten oder dritten Zähne mit Theoriewissen "bewaffnete" Schachsportler versammelt – es sind alle drei Generationen im Wettkampf vertreten. Eine der jüngeren unter ihnen ist Antonia Ziegenfuß, hier im Bild, die in der F-Gruppe] auf Titeljagd ist. Die Neunjährige Thüringerin vom SV Breitenworbis ist aber alles andere als eine Außenseiterin. Gerade ist sie bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Magdeburg bei den Mädchen in der Altersklasse U10 mit 7/11 Vizemeisterin geworden. Deshalb verwundert es auch nicht, dass Antonia mit Schwarz in Runde 1 mal eben den Setzranglistenersten Jasper Enno Stockter geputzt hat. Also, vielleicht können wir ja nach fünf Partien am Freitagmittag wieder eine weibliche Deutsche Meisterin feiern?!
 

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NORBERT BARTHLE: Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages sichert Zukunft von „Jugend trainiert für Olympia“ und hat auch ein Herz für den Schachsport

 

Es gibt sie also doch, die guten Nachrichten und vor allem vernünftigen Entscheidungen. Wie ChessBase auf seiner Webseite meldet, hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages laut Informationen der Stuttgarter Nachrichten die Entscheidung des BMI, Schach nicht mehr zu fördern, jetzt korrigiert. In einer Pressemitteilung vom 5. Juni schreibt Norbert Barthle, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „[W]ir Haushälter [haben] klar zu verstehen gegeben, dass die für 2014 vorgesehene Streichung des Bundeszuschusses für den Deutschen Schachbund … zurückgenommen wird.“ [ http://de.chessbase.com/post/eilmeldung-schachfoerderung-wird-fortgesetzt ]

 

Die Pressemitteilung vom 5. Juni hat folgenden Wortlaut:

In der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2014 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auch zwei sportpolitisch relevante Entscheidungen gefasst. Dazu erklärt der Sporthaushälter und haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Norbert Barthle:

 

Die Zukunft der beiden Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ ist gesichert. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2014 am gestrigen Donnerstag dafür gesorgt, dass die Fördermittel ab dem Haushaltsjahr 2015 wieder auf das bisherige Niveau von zusammen 700.000 Euro (500.000 Euro JtfO; 200.000 Euro JtfP) erhöht werden. Auch für die kommenden Jahre soll er mindestens auf diesem Niveau verstetigt werden.

 

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24. Mai bis 3. Juni 2014

 

Eigentlich sind es nur 11 Mannschaften. Marseille hat zurückgezogen. Gespielt wird in der Stadt Saint-Quentin im Palais de Fervaques, dass den Spielern hervorragende Spielmöglichkeiten bietet. Es ist noch nicht lange her, da war Frankreich noch Entwicklungsland im Schach. Das hat sich in den letzten Jahren radikal geändert. Für viele Weltklassespieler ist die TOP 12 eine gute Adresse. Die Präsentation der Meisterschaft lässt keine Wünsche offen. Live-Übertragung und mehrere Schachportale berichten über das Top-Ereignis des Jahres. Zahlreiche deutsche Spieler verstärken die französischen Teams.
 

Maxime Vachier -Lagrave , Laurent Fressinet und Romain Edouard (alle Frankreich) sind nur einige einige internationale Stars wie auch der ukrainische GM Vassily Ivanchuk , der Russe Dmitry Jakovenko , oder der Pole Radoslaw Wojtaszek.

Turnierseite EuropeEchecs Partien

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Hypermoderner Revolutionär ändert seinen Stil radikal

Von Hartmut Metz

 

Die Eröffnung der Zukunft“ nannte Savielly Tartakower die neue Idee weitsichtig. Der Springerschritt von g1 nach f3 erfreut sich noch heute als erster Zug großer Beliebtheit und hält die Erinnerung an den Namen seines Erfinders wach: Reti. Der vor 125 Jahren geborene Namensgeber zählt zu den Größen, die am meisten zur Entwicklung des Schachs beitrugen. Die Ideen der sogenannten Hypermodernen aus den 20er Jahren prägen den Denksport.metz
 

Der am 28. Mai 1889 in Petschinok bei Bratislava geborene Ausnahmekönner galt dabei nicht als sonderliches Talent. Bei seinem ersten großen Turnier 1908 in Wien blamierte sich der 19-Jährige mit lediglich drei Remis in 19 Partien. Doch durch sehr viel Arbeit steigerte der Tscheche seine Spielstärke in den nächsten Jahren enorm und gewann nach dem Ersten Weltkrieg ein Dutzend Turniere – auch sein letztes in Stockholm. Am 6. Juni 1929 starb Reti mit nur 40 Jahren an Scharlach.
 

Sein Zuwachs an Spielstärke fußte auch darauf, dass er die Ideen der Hypermodernen wie Aaron Nimzowitsch oder seines Freundes Gyula Breyer aufsaugte und weiterentwickelte. Nachdem Reti in seinen Anfängen oft tollkühn angriff, verstand er es bei seinem radikalen Stilwechsel, wie wichtig flexible Eröffnungssysteme sind und dass man auch Figurendruck … Mehr

Die nächsten Teilnehmerinnen für die beiden geschlossenen Turniere beim 1. Internationalen Frauenschachfestival im Interview mit dem Veranstalter-Team

 

logo_frauenschachfestivalMit Lilit Mkrtchyan aus Armenien, die für das Großmeisterturnier ihre Meldung abgegeben hat und Alisa Frei, die bei den Juniorinnen an den Start gehen wird, sind bei Chef-Organisator Thomas Pähtz zwei weitere Teilnehmermeldungen für das 1. Internationale Frauenschachfestival in Erfurt [24. bis 31. August] eingegangen. Mit den beiden sprach das Veranstalter-Team dieser echten Deutschland-Premiere, denn einen solchen Event, der nur Mädchen und Frauen vorbehalten ist, har es hierzulande noch nicht gegeben.

 

LILIT MKRTCHYAN:Mein Ziel ist es, gutes Schach zu spielen…“

 

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Ein Überblick und Buchempfehlungen zum Frühjahrsprogramm 2014 des Joachim Beyer Verlages von RAYMUND STOLZE 2

 

Zunächst ist eine Berichtigung zu Folge 3 dieser Rubrik zu machen [ http://www.chess-international.de/Archive/24062#more-24062 ]. Der Schachversand Ullrich [hat nicht den Joachim Beyer Verlag [ www.beyerverlag.de ] erworben, sondern dieser ist ein Imprint des Schachverlages Ullrich. Auf diesen feinen Unterschied machte mich der Verleger zurecht aufmerksam, der mir bei einem längeren Telefonat zugleich anbot, jeweils ein Exemplar des das Frühjahrsprogramms 2014 zu schicken. Die Übernahme des Beyer-Schachprogramms im Jahre 2012 war vor allem eine wichtige strategische Entscheidung, denn nun hat Robert Ullrich mit seinem beiden Verlagen über 100 lieferbare Titel im Angebot. Der Prozess der Überführung und Neuausrichtung sei vor allem nicht überstürzt, sondern mit der entsprechenden Weitsicht erfolgt. Inzwischen werden vom Imprint-Unternehmen jährlich ca. 15 Titel veröffentlicht, wobei sich Neuerscheinungen und Nachauflagen in etwa die Waage halten…  Mehr

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