Nationalteam-Boykott: Spieler watschen Bundestrainer Bönsch ab
von FM Hartmut Metz, 8. August 2010
Was sind schon 10 000 Euro? Für einen deutschen Schachprofi viel Geld. An der Summe scheitert die Teilnahme der nationalen Spitze bei der Schach-Olympiade in Sibirien. Den Boykott findet Klaus Deventer ziemlich albern. Der Leistungssportreferent des Deutschen Schachbundes (DSB) argumentiert vor dem wichtigsten Mannschaftswettbewerb im Herbst, jeder Fußballer trete auch liebend gerne im Nationalteam an, obwohl er da deutlich weniger kassiere. Allerdings: Selbst ein Bundesliga-Durchschnittskicker wie Sebastian Freis handelte bei seinem Wechsel vom Karlsruher SC zum 1. Köln allein eine zusätzliche Prämie von jeweils 30 000 Euro pro Sieg aus. Eine Summe, für die ein Schachspieler das ganze Jahr … mehr
Stellungnahme des Deutschen Schachbundes zur Nationalspielerdiskussion


