SCHACH-TICKER

Der Schach-Ticker hat keinen Doppelgänger

Kategorie: DSB

Bundestrainer Uwe Bönsch hat die Aufstellungen zur Schacholympiade 2010 in Khanty-Mansisk festgelegt. Lesen Sie bitte die komplette Pressemitteilung des Referenten für Leistungssport, Klaus Deventer, die auch Antworten auf die offenen Briefe der Nationalspieler gibt.

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Deutscher Schachbund nominiert seinen Präsidenten Robert von Weizsäcker für die Kandidatur um den Vorsitz der Europäischen Schachunion.Deutscher Schachbund nominiert seinen Präsidenten Robert von Weizsäcker für die Kandidatur um den Vorsitz der Europäischen Schachunion. Wenige Wochen nach der Nominierung Anatoli Karpows für das Amt des FIDE-Präsidenten durch den DSB bewirbt sich nun auch der Präsident des mit rund 93.000 Mitgliedern zweitgrößten Verband der Weltschachorga-nisation um ein bedeutendes internationales Amt. Professor Robert Klaus Freiherr von Weizsäcker kandidiert als Vorsitzender der Europäischen Schachunion (ECU). Zur Pressekonferenz am Freitagmittag erschienen zwei weitere prominente Gäste. Die beiden berühmtesten zeitgenössischen Schachspieler, die Weltmeister Anatoli Karpow und Garri Kasparow, kamen nach Berlin um von Weizsäcker in seiner Absicht zu bestärken. „Schach lebt in besonderem Maße von der Reputation seiner Vertreter. Verglichen mit Ilyumshinov, zweifle ich nicht daran, dass Karpow und von Weizsäcker dem Schach zurückgeben, was ihm gebührt. Denn dem Schach ging in den letzten Jahren viel verloren. Auch Karpow ist es eine (Lesen Sie auch: "Bizarres Schachduell" auf Spiegel Online)

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übertitelt Bundestrainer Uwe Bönsch seine Email, die mich gestern um 18:05 Uhr MESZ erreicht hat. Jetzt ist es also bis nach Vietnam durchgedrungen - das Chaos in Europa. Man darf gespannt sein, auf welchem Weg unser Nationalteam wieder nach Hause kommt. Aber selbst unserer Kanzlerin Angela Merkel ging’s nicht besser. Sie mußte auf dem Rückflug aus den USA in Lissabon "notlanden" und kehrt über Rom und Südtirol nach Berlin zurück - mit dem Auto… mehr
 

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14. bis 17.4.2010
Mit einem 7,5 zu 4,5 Sieg gingen die Vergleichskämpfe der deutschen Nationalmannschaft gegen die vietnamesische Auswahl zu Ende. Dieser deutliche Sieg kam etwas überraschend, da wir nach einem 12-stündigen Ausflug in die Halong-Bucht sehr müde waren. Die lange Busfahrt zum UNESCO-Weltkulturerbe hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, die einmalige Landschaft ist wunderschön.
Außerdem haben uns unsere vietnamesischen Gastgeber mit fangfrischen Fisch und Meeresfrüchten kulinarisch verwöhnt.

Neben dem Blitzvergleich im westlichen Schach mit 3 min + 2 sec Bedenkzeit, spielte Dr. Hübner mit gutem Erfolg etliche Partien mit 15 min Bedenkzeit im chinesischen Schach.

Ein besonderes Highlight hatten sich die Organisatoren für den Abschluss des Blitzvergleichs einfallen lassen. Die besten vietnamesischen Kinder traten gegen die deutschen Großmeisterinnen und Großmeister an und es sei so viel verraten, nicht alle Partien gingen mit dem erwarteten Ergebnis aus. Hier wächst eine talentierte und ehrgeizige Generation vietnamesischer Schachspieler heran.

Für den morgigen Abreisetag ist noch ein Massensimultan geplant, bereits 150 Teilnehmer haben sich für den Wettkampf gegen die deutsche Nationalmannschaft angemeldet. Dr. Hübner hat eine besonders schwere Aufgabe zu bewältigen, er spielt Simultan gegen 15 Gegner - allerdings im chinesischen Schach.
Foto: Daniel Fridman und Uwe Bönsch

Uwe Bönsch
Bundestrainer

Turnierseite
 

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Bei seiner ersten Teilnahme an einer Berliner Meisterschaft konnte IM René Stern (Foto, SK König Tegel) auf Anhieb den Titel erringen. Der gebürtige Rostocker galt aber ohnehin gemeinsam mit GM Sergej Kalinitschew (SK Zehlendorf) als Favorit.
Dabei sah es am Anfang garnicht nach einem Erfolg aus. Stern und Kalinitschew starteten relativ bescheiden mit 1½ aus 3. An der Spitze tummelten sich erst einmal andere Spieler: Sebastian Schmidt-Schäffer 3, Titelverteidiger IM Ulf von Herman, FM Atila Figura, Kristian Dimitrijeski, FM Jan Lundin und Frank Niehaus mit je 2½ aus 3. Nach sieben der neun Runden hatte Schmidt-Schäffer bereits einen Punkt Vorsprung vor Stern, von Herman und Figura. Im direkten Duell konnte Stern den Spitzenreiter stoppen und vor der letzten Runde waren vier Spieler mit 6 aus 8 an der Spitze. Am letzten Tag gewannen nur Schmidt-Schäffer und Stern, wobei Letzterer die bessere Wertung aufwies.

Völlig von der Rolle war Kalinitschew. Mit den schwarzen Steinen kam der einzige Großmeister überhaupt nicht zurecht. Gegen Thilo Keskowski gewann er in der ersten Runde noch glücklich. Da war seine Schwarzbilanz mit 1:0 noch in Ordnung. Am Ende hieß es 1:4! In der 8. Runde stellte er gegen Martin Gebigke gar den Turm ein. Danach ward er bei dem Turnier nicht mehr gesehen. In der letzten Runde bekam er "Spielfrei" zugelost…

Ein besonderes Highlight waren die täglichen ausführlichen Rundenberichte von FM Dirk Paulsen, der sich nach seiner Partie noch an den Computer setzte und seine Erlebnisse niederschrieb. Ich kann diese Berichte dem gemeinen Internetvolk nur empfehlen! Mehr dazu auf der Turnierseite.
Ein Bericht von Frank Hoppe (Deutscher Schachbund)
 

5. bis 13.3.2010
Niclas ist Deutscher Meister!!
 
Super! Einfach großartig. Niclas Huschenbeth (Foto) hat "Ernst" gemacht - und in einem kaum für möglich gehaltenen Schluss-Spurt den Deutschen Meistertitel errungen! Der junge Bundesligaspieler des HSK lag die ganze DEM über im Verfolgerfeld. Er schaffte den Meistertitel mit einem unglaublichen Kraftakt in den letzten Runden. Bis zur vorletzten Runde führte noch Igor Khenkin. Er war mit vier Rundensiegen gestartet, hatte dann aber fünfmal in Folge remisiert. Mindestens einmal zuviel. Nach seiner Drittrunden-Niederlage gegen Leonid Milov legte sich Huschenbeth aber ins Zeug und erzielte 5,5 Punkte aus sechs Runden! Allein die vorletzte Runde war ein Genuss. Der Schwarzsieg gegen Falko Bindriuch gehörtz zum besten, was die DEM 2010 sah. Wir gratulieren ganz herzlich und schieben in den nächsten Tagen einen weiteren Bericht nach.
Turnierseite     Partien      Endstand     Text: Klaus-Jörg Lais vom DSB       Foto: Deutscher Schachbund

Lesen Sie auch: "Danke Huschi"  von IM Stefan Löffler       Kommentar

Frauenschach
17.01.2010

Am Sonntag, dem 17. Januar, um 10 Uhr treffen in der 5. Runde die Reisepartner aufeinander. In einem vorgezogenen Wettkampf hatte es mit dem Sieg der Rodewischer Schachmiezen beim SC Bad Königshofen eine erste Überraschung gegeben. Der Hamburger SK empfängt im HSK Schachzentrum den SK Lehrte und wird versuchen, Anschluss an die Spitzenteams der FBL zu halte. Das Match wird live übertragen.

So 10.00 SV Stuttgart-Wolfbusch 1956 - SV Medizin Erfurt
So 10.00 Hamburger SK von 1830 - SK Lehrte
So 10.00 SC Leipzig-Gohlis - SK Großlehna
So 10.00 USV Halle - SAV Torgelow
So 10.00 Karlsruher SF 1853 - OSG - SG Baden-Baden

Rodewischer Schachmiezen - SC Bad Königshofen 1957 3½:2½
(vorverlegt auf Fr, 6.11.09, 18.00 Uhr; Spielort: Bad Königshofen)

Christian Zickelbein

Ergebnisse der Frauen-Bundesliga
 

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Am morgigen Sonntag geht es ab 9 Uhr weiter mit der Live-Übertragung der Partien der Frauen-Bundesliga aus Baden-Baden. Die gastgebende OSG trifft auf den SC Leipzig-Gohlis, der SK Großlehna spielt gegen die Karlsruher Schachfreunde.

Heute setzte sich die OSG 5½:½ gegen Großlehna durch, Leipzig besiegte Karlsruhe mit 4:2.

Nach Informationen von Katja Borulya
Ergebnisse in Baden-Baden     Webseite OSG Baden-Baden      Partien

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In Neumarkt in der Oberpfalz beginnt am kommenden Sonnabend, dem 5. Dezember, um 12.30 Uhr mit der persönlichen Anmeldung der Teilnehmer die 36. Deutsche Meisterschaft im Blitzschach. Gespielt wird in der Aula des Landratsamtes Neumarkt. Der Eintritt ist frei.
Von der Meisterschaft soll live berichtet werden. Und das ist gerade beim Blitzschach nicht einfach, wenn es nicht gerade eine Videoübertragung in Bild und Ton sein soll. Zudem sind Zugriffsprobleme zu erwarten, wie es kürzlich beim ND-Damenschachturnier in Berlin passierte, als der Traffic innerhalb weniger Minuten von praktisch Null auf über 900 Megabyte anwuchs. Drücken wir den Machern vom Schachklub Neumarkt die Daumen und sagen toi, toi, toi!
[DBEM-Seite des Schachklub Neumarkt]    Text: Frank Hoppe (DSB)
Beginn der Partien ca. 13 Uhr     Titelverteidiger ist GM Robert Rabiega     Partien 
Schlussbericht

Teilnehmer

Kreuztabelle

Bilder

Kurzbericht

1. - 8. Runde

9. - 16. Runde

17. - 24. Runde

25. - 31. Runde

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Im Berliner Verlagshaus des "Neuen Deutschland" (ND) fand am vergangenen Donnerstag die vierte Damenschachgala dieser Tageszeitung statt. Deutschlands beste Schachspielerin, Elisabeth Pähtz, wurde bereits zum vierten Mal eingeladen. Es ist sozusagen das vom ND für sie veranstaltete "Hausturnier", zu dem ansonsten nur immer neue Gesichter eingeladen werden. Eine Ausnahme machten die Veranstalter diesmal für Anna Musitschuk. Sie gewann im letzten Jahr und durfte wiederkommen. Ergänzt wurde das Duo um Anna Scharewitsch (Foto) und Maria Schöne, die trotz Außenseiterrolle ins Finale stürmten - wo Scharewitsch am Ende das Glück auf ihrer Seite hatte.

Nicht geklappt hat leider die Internet-Übertragung der Partien. Eine Stunde vor Beginn bekam der dafür verantwortliche Felix Fürnhammer die geballte Entscheidungsgewalt seines Server-Betreibers zu spüren. Die fuhren den Server einfach runter, weil die plötzlich angestiegene Zugriffszahl einer Attacke gleichkam.
Im nächsten Jahr sollte der DSB für eine Alternativübertragung zur Verfügung stehen. Vielleicht ist neben den Partien auch eine Videoübertragung denkbar.

Direkt am Spielort klappte die Zugübermittlung bis auf Aussetzer im Tiebreak (durch ungenaues Ziehen bzw. Uhrdrücken der Finalistinnen) einwandfrei. Hier lief alles über einen lokalen Server. Auf den griff auch der Deutsche Meister Arik Braun zu, der im Nebensaal die Partien kommentierte. Das Arik der geborene Moderator ist, durfte man dabei nicht unbedingt erwarten. Raj Tischbierek, selbst ein begnadeter Kommentator, mußte ihn mehr als einmal ermuntern, nicht nur "nachzudenken". Aller Anfang ist schwer.

Partien Runde: 1    2    3      1. Finalrunde    2. Finalrunde    Partien Tiebreak - nur 3. Partie
Ein ganz besonderer Dank geht an den Webmaster des DSB Frank Hoppe, der die Fotos und den Bericht uns zur Verfügung stellte.

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Am Sonntag beginnt in Fermo (Italien) die Europameisterschaft U10-U18. 
 
Der DSB ist gut aufgestellt. Als Trainer fahren die GM Philipp Schlosser - er betreut neben Julia Bochis auch die österreichischen Jugendlichen - Thomas Pähtz sowie die A-Trainer Bernd Rosen und Bernd Vökler mit. Nadja und Artur Jussupow unterstützen ihre Tochter Ekaterina.
 
 Die Spieler lassen einiges erwarten. Bernd Vökler: "Ich schätze Rasmus Svane in der U12 als Medaillenkandidat ein. Natürlich kämpft auch Filiz Osmanodja wieder um einen Podestplatz. Genauso weit vorne sehe ich auch die beiden U10 Starter Paula Wiesner und Arshak Ovsepyan. In den oberen Alterssklassen traue ich Ekaterina den Sprung unter die Top-5 zu! Jens Kotainy hat Einiges aufzuholen, vielleicht gelingt ihm das…"   Turnierseite    1. Bericht von Bernd Rosen     2. Bericht     3. Bericht     4. Bericht     5. Bericht      Schlussbericht
 
Foto: Medaillenhoffnung Rasmus Svane

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Pardubice 15. - 23. Juli 2009 
Die diesjährige MEM U18 findet im Rahmen des größten europäischen Schachfestivals in Pardubice/Tschechien statt. 
Deutschland spielt mit einem Jungen- und 2 Mädchenteams. Bedingt durch die schulische Absage von Sebastian Bogner haben wir unseren Favoritenplatz eingebüsst und liegen hinter den Mannschaften von Ungarn, Polen und Rumänien in Lauerstellung beim Kampf um die Medaillen. Niclas Huschenbeth, Julian Jorczik, Patrick Zelbel und Felix Graf bilden das deutsche Team. 
Fotomontage (Thüringer Schachbund): Die Deutsche Meisterin U18 Diana Hannes startet im Mädchenteam 

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Während sich in Dortmund beim Sparkassen Chess-Meeting die Weltelite trifft, findet in Berlin nahezu zeitgleich ebenfalls ein Großmeisterturnier statt. Von der Besetzung her kann das Turnier bei weitem nicht mit Dortmund mithalten, dafür ist es aber sehr erfreulich, das  es nach über neun Jahren wieder ein gutbesetztes Rundenturnier in Berlin gibt. Schachbuchverleger Arno Nickel war im Mai 2000 der letzte Veranstalter eines GM-Turniers, dem sogenannten "Preis des Schach-Kalender". Sieger wurde GM Suat Atalik.

Von den damaligen Teilnehmern gehört nur GM Robert Rabiega zum geplanten Teilnehmerfeld des vom BSV-Präsidenten Dr. Matthias Kribben organisierten Turniers, welches vom 4. bis 12. Juli im Hotel Kronprinz in der Nähe des Kurfürstendamms stattfinden soll.
Kribben, der von 2007 bis 2009 einer der Vizepräsidenten des DSB war, hatte die Idee zu einem GM-Turnier schon länger. Mit dem Gewinn des Sponsors Investitionsbank Berlin für den Berliner Schachverband, nahm die Idee realistische Züge an.

Foto: GM Andrej Maximenko wird einer der zwölf Teilnehmer sein

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Ein Bericht von Jenny Leveikina
Die Deutsche Frauen Länder-Mannschaftsmeisterschaft, die im hessischen Braunfels bereits zum 16. Mal stattfand, ist vorgestern zu Ende gegangen. Braunfels ist eine kleine Märchenstadt mit ca. 10.000 Einwohnern und nicht desto trotz hat der Schachverein Braunfels knapp 70 Mitglieder. Ein perfekter Austragungsort mit Tradition!


Foto: Deutscher Schachbund (Frau Ursula Hielscher) Foto in groß     

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SCHACH-TICKER läuft unter Wordpress 2.3.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
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