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+++ Warschau: EM-Titel an Maxime Vachier-Lagrave (Blitz) und Alexej Drejew (Rapid) +++ Frauen-Bundesliga: Friedberg in der Spitzengruppe +++ Podebrady: Oldies gewinnen traditionelles Match gegen die Ladies +++ Attila Czabe auf Platz 1 beim 1. Korbacher-GM-Normen-Turnier +++

 

WARSCHAU. Wie bereits in den letzten Jahren üblich, fanden in Warschau am dritten Dezemberwochenende die Europameisterschaften im Blitz- und Schnellschach statt. Erfolgreichster Teilnehmer war Maxime Vachier-Lagrave, der sich den Titel im Blitz holte und in der Schnellschach-Konkurrenz hinter Alexej Drejew Platz 2 belegte.

Und das sind die Medaillengewinner:

Blitz (22 Partien): 1. Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich) 18,5 Punkte, 2. Gabriel Sargissian (Armenien) 17,5, 3. Wladislaw Tkatschiew (Frankreich) 17,0.

Rapid (11 Partien): 1. Alexjej Drejew (Russland), 2. Maxime Vachier-Lagrave, 3. Alexej Schiorw (Lettland) alle 9,5 Punkte.

Bester Deutscher war in beiden Disziplinen Arkadij Naiditsch, der beim Blitzen mit 14,0 Punkten Platz 14 belegte und im Schnellschach mit 9,0 Zählern einen sehr guten fünften Rang belegte. Am ersten Tag hatten er mit jeweils 7/7 sogar gemeinsam mit Vachier-Lagrave an der Spitzen gelegen. In Runde 8 trennte er sich vom Vizeeuropameister remis, dem und Runde 9 eine weitere Punkteteilung gegen Sargissian folgte, bevor er die für den Titel vorentscheidende Partie gegen Drejew verlor.

 

FRAUEN-BUNDESLGA. Bei den am Sonntag ausgetragenen beiden Begegnungen des 5. Spieltages gab es keine Überraschungen. Allerdings hatten die Schachfreunde Friedberg gegen Aufsteiger SF Deizisau beim 3,5:2,5-Auswärtssieg doch mehr Mühe als erwartet. So verlor Melanie Ohme an Brett 1 überraschend gegen Vera Nebolsina. Mit diesem Erfolg haben sich die „Burgfräuleins“ mit 8:2 Mannschaftspunkten hinter dem SV Mülheim-Nord (9:1) und dem SC Bad Königshofen (8:2) in der Spitzengruppe festgesetzt. Das zweite Match zwischen dem SK Großlehna und dem USV Volksbank Halle gewannen die Saalestädter mit 4:2. Die restlichen beiden Paarungen – Karlsruher SF–OSG Baden-Baden und SV Cheme Guben–Hamburger SK – wurden auf den 18. Januar 2013 verlegt.

 

PODEBRADY. Ungemein spannend ging es in dem traditionellen Match „Snowdrops vs. Oldhands“ zu, bei dem zur Halbzeit die Mädels (Walentina Gunina/Russland, Tania Sachdev/Indien, Alina Kaschlinskaja/Russland und Kristina Havlikova/Tschechien) bereits mit 10:6 in Führung lagen. Danach waren aber die Schachlegenden (Fredrik Olafsson/Island, Wolfgang Uhlmann, Vlastimil Hort/beide Deutschland und Oleg Romanischin) warm gelaufen. So stand es vor der Schlussrunde am Sonntag verdientermaßen 14:14 unentschieden. Für Hochspannung des Czech Coal Chess Matches – Hauptsponsor ist einer großer nationaler Energiekonzern – war also gesorgt. Die jungen Großmeisterinnen hatte da zwar an alle vier Brettern die weißen Steine, konnten aber diesem Vorteil nicht nutzen, denn die Partien Sachdev–Hort und Gunina – Romanischin endeten jeweils remis. Und dann waren ja noch die beiden Oldies Fredrik Olafsson und Wolfgang Uhlmann. Der Isländer bezwang Kristina Havlikova und der Dresdener in einer mitreißenden Angriffspartie mit seiner geliebten Königsindischen Verteidigung die junge Russin Alina Kaschlinskaja – nachspielen lohnt sich! Gedreht nennt man so etwas, denn nun haben die Oldhands am Ende mit 17:15 das bessere Ende für sich. Mit 3/3 aus den letzten drei Runden hatte der 77-jährige Uhlmann (29. März 1935!) nach schwachem Beginn (1 aus 4) fraglos einen entscheidenden Anteil an dieser kaum erwarteten Wende. Aber der Mann aus dem Osten Deutschlands ist schließlich durchaus Wende erfahren.

Beste Scorerin in dieser fünften Auflage des nach wie vor reizvollen Vergleiches ist mit 6/8 die Inderin Tania Sachdev, die als Einzige aller acht Aktiven ohne Niederlage blieb. Bei den „alten Herren“ punkteten mit je 4,5/8 Vlastimil Hort und Oleg Romanischin am besten.

 

KORBACH: Das 1. Korbacher-Großmeister-Normenturnier gewann am Sonntag Attila Czebe von den gastgebenden Schachfreunden. Der 37jährige ungarische Großmeister kam nach elf Runden auf 8,0 Punkte (+5 =6 –0). Die Plätze 2 und 3 belegten mit jeweils 7,0 Zählern Rasmus Svane vom Hamburger SK und dem lettischen Großmeister Viesturs Meijers, der in der 2. Bundesliga für den ESV Nickelhütte Aue aktiv ist. Besonders erfreulich ist die Tatschache, dass sowohl der 15-jährige „Schachprinz“ Rasmus Svane als auch der Viertplazierte Paul Zwahr eine IM-Norm (6,5 Punkte) schafften. Für den FIDE-Meister von der SG Grün-Weiß Dresden, der wie Turniersieger Atilla Czebe ohne Niederlage blieb, war es zugleich die dritte und letzte Norm. Allerdings muss der 26-Jährige seine derzeitige Elozahl von 2303 auf 2400 verbessern, um endgültig von der FIDE den Titel eines Internationalen Meisters verliehen zu bekommen.

Raymund Stolze

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