Schauen Sie doch mal kurz rein!

Ein Erlebnisbericht vom „Zweitliga-Heimspiel“ in Hamburg von EBERHARD SCHABEL, Mannschaftsführer von TuRa Harksheide

 

Stefani Schulz gegen Carina Brandt

Stefani Schulz gegen Carina Brandt

Die Auslosungen der 2. Frauen-Bundesliga Gruppe Ost und der Frauen Regionalliga-Nord [hier gibt es sogar sechs Staffeln!] ergab im Spätsommer 2015, dass unsere beiden Mädchenteams jeweils die Frauen und Mädchen aus Hamburg [HSK II und III] als Gegnerinnen zugelost bekamen.

 

Für uns war das Anlass, mit dem Mannschaftsführer des Hamburger SK II zu sprechen und ihm einen gemeinsamen Spielort vorzuschlagen. Wir einigten uns dabei schnell und unkompliziert auf das Schachzentrum in der Schellingstrasse, wo zugleich auch das Erstligamatch zwischen dem HSK und Doppelbauer Kiel statt finden würde.

 

Vor einigen Tagen wurden dann auch wir davon positiv überrascht, dass unser Spiel via Live-Brett-Übertragung in die Welt hinaus zur Ansicht gebracht werden sollte. Bedenken, dass unsere Spielerinnen damit nicht zurecht kommen würden, hatte ich dabei nicht. Bereits bei den verschiedenen Deutschen Jugendmeisterschaften saßen unsere Mädchen an den LIVE-Brettern, zuletzt zwischen Weihnachten und Sylvester [26.-30. Dezember] bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften der U 20 weiblich in Osnabrück, als wir zudem den Meistertitel erobern konnten.

 

Ilena gegen Inken

Ilena gegen Inken

Einzig der Termin 10. Januar war etwas unglücklich gewählt, da er zeitgleich zum in Hamburg- Bergedorf statt findenden vierten Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] lag und es wohl diesmal von Ralf Mulde auf der DSAM-Webseite keinen Bericht zum TuRa „Ponyhof“ Harksheide geben würde, so wie beispielsweise 2015 [ http://www.ramada-cup.de/2014_2015/hamburg/ ].

 

Allerdings startete mit Emily Rosmait, neben unserem 13 jährigen Artur Oganessjan, eine Stammspielerin unseres Teams erfolgreich bei diesem Turnier und auch Artur sorgte mit seinem Gewinn der C- Gruppe für ein gutes Ergebnis, was man dann auch bei Ralf Muldes Bericht für den Schach-Ticker lesen kann  [ http://www.chess-international.de/Archive/50022#more-50022].

 

Unser Team trat zudem auch ohne Nathalie Wächter an, und so bekamen Annika Ewers und Inga Marx weitere Einsätze.

Die drei Frauen-Wettkämpfe fanden unter perfekten Rahmenbedingungen statt. Da es für den Hamburgerinnen galt, die fast letzte Chance zu nutzen, um eventuell doch noch den Klassenerhalt in Liga 2 zu schaffen, gelang es dann den Gastgebern auch ein sehr gutes Team aufzustellen, welches uns bezwingen sollte.

 

TuRa Harksheide

:

Hamburger SK 2

1

 Diederichs, Luise

(1957)

½

:

½

(1935)

Blübaum, Bettina 

3

 Brandt, Carina

(1923)

½

:

½ (2020)

WFM Schulz, Stefanie

4

 Polert, Annika

(1864)

1

:

0 (1908)

WFM Winnicki, Alice

6

 Köhler, Inken

(1835)

1

:

0

(1958)

WFM Rogozenco, Ileana 

7

 Evers, Annika

(1729)

½

:

½ (1622)

Tegtmeier, Stephanie

8

 Marx, Inga

(1664)

1

:

0 (1633)

Pump, Karen

Dass es unseren Mädchen dennoch gelang ohne Niederlage den Vergleich zu gewinnen, ist sowohl Ausdruck gewachsenen Selbstvertrauens als auch einer guter Vorbereitung.

Da die Partien LIVE übertragen wurden, kann man sich auch ansehen wie es zu den Ergebnissen kam. [ http://www.hsk1830.de/pages/uebertragung/fbl/2015_2016/Runde03/tfd.htm].

Ende Februar [27./28.2.] gibt es dann das finale Wochenende, wo wir gegen beide FBL- Absteiger der Vorsaison antreten werden: Am Samstag gegen die Allianz Leipzig und am Sonntag gegen die SG Leipzig. Beide standen sich am Reisepartnerspieltag im Derby gegenüber und da diese eigene Gesetze haben, gab es eine doch sehr deutliche 1:5-Niederlage des bisherigen Spitzenreiters SG Leipzig.

Der Ausgang dieses Wettkampfes war auch damit gleichbedeutend, dass wir als Tabellenführer in das Finale gehen dürfen, mit einem kleinen Polster von einem Teampunkt.

Mannschaft

1

2

3

4

5

6

7

8

MP

BP

1.

TuRa Harksheide

xxx

3

4

4

9

20

2.

Allianz Leipzig

xxx

5

5

5

6

8

22½

3.

SG Leipzig

1

xxx

4

6

8

20

4.

Rotation Pankow

3

2

xxx

7

19½

5.

Leipzig-Lindenau

2

1

xxx

4

4

14

6.

USV Potsdam

2

1

½

xxx

4

2

9

7.

SG Löberitz

0

0

2

xxx

4

2

8.

Hamburger SK 2

½

2

2

xxx

0

Für unsere Hamburger Gegnerinnen gibt es nach dem Verlauf der fünften Runde noch immer die Chance, das rettende Ufer zu erreichen. Das setzt jedoch voraus, dass gegen die beiden Leipziger Teams gepunktet wird …, was uns vielleicht auch etwas helfen könnte  …

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