HEUTE: Malcom Pein [England]

 

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Interview mit Malcolm Pein

schachtitel_2016_01Das aktuelle Heft 1/2016 von SCHACH  hat als den Schwerpunkt natürlich die Mannschafts-Europameisterschaften in Reykjavik. Chefredakteur Raj Tischbierek streift dabei in seinen Rundenberichten den Weg der russischen Männer. So hatte Peter Swidler, der Spielführer des Teams das letzte große Turnier mit seiner Mannschaft 2007 gewonnen und danach viele Enttäuschungen erlebt. Klasse ist, dass es Tischbierek gelang, Jewgeni Tomaschewski aus dem siegreichen Team der „Sbornaja“ für den Beitrag „Endlich wieder Gold!“ zu gewinnen. Und eine „echte Perle“ ist sicherlich, dass Levon Aronjan seine Siegpartie gegen Weltmeister Magnus Carlsen kommentiert hat.

 

Ein lesenswerter Beitrag sind auch die Londoner Impressionen“ von Dirk Poldauf, der bei den Chess Classic 2015 in der englischen Hauptstadt dabei war, der dritten und letzten Veranstaltung im Rahmen der Grand Chess Tour. Bekanntlich ist das neue Format mit drei Superturnieren in eine „Schieflage“ geraten, weil Stavanger für 2016 ausgestiegen ist. Der wohl entscheidende Grund: St. Louis und London werden privat von Mäzenen finanziert, die Veranstaltung in Norwegen hat einen Sponsor.

 

Unserer Kooperation mit der im 70. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken wir die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“. Die Gesprächspartner erhalten dabei einen von der Redaktion vorgegebenen Fragebogen, den sie persönlich schriftlich beantworten. Diesmal kommt mit dem 55-jährigen Malcom Pein eine Institution im englischen Schach zu Wort. Ohne den Internationalen Meister [seit 1986] als spiritus rector sind die London Chess Classic kaum denkbar. Dass der umtriebige Mann darüber hinaus nicht nur treibende Kraft beim Projekt Chess in Schools and Communities ist, sondern Autor von mehreren Schachbüchern und täglicher Schach-Kolumnist des Daily Telegraph, sei ausdrücklich erwähnt. Letztere Aufgabe ist hierzulande völlig undenkbar. Fragt sich nur, ob es in Deutschland eine tägliche Schachkolumne jemals gegeben hat?

 

Auf die Frage, was ihm peinlich ist, lautete Peins Antwort übrigens:

 

„Fragen Sie meine Frau, sie wird Ihre Zeitschrift mit leichter Hand füllen.“

Das nennt man denn wohl britischen Humor, oder?!

 

Also, unbedingt lesen! Hier geht´s zum Artikel „Seite 64: Fragen an Malcolm Pein“!

 

 

[Redaktion Raymund Stolze]

 

 

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