Schauen Sie doch mal kurz rein!


Ein Open? Eher ein Festival – Ein Vorbericht von JÜRGEN MÜLLER

 

Ab 14 Uhr

Jürgen Müller in Moskau (Foto: Offizielle Seite)

Jürgen Müller in Moskau (Foto: Offizielle Seite)

Seit 2010 darf ich als Schiedsrichter jedes Jahr nach Moskau in die Universität RGSU zum Moskau-Open kommen. Hatte ich 2010 hier noch meine letzte Norm zum Internationalen Schiedsrichter gemacht, komme ich nun um meine Schachfreunde zu treffen.

 

Über 1700 Schachspielerinnen und Schachspieler aus über 30 Ländern sind dieses Jahr vom 31.1. bis 8.2. am Start in 8 verschiedenen Turnieren. Ich werde jeden Tag ein anderes Turnier vorstellen und versuchen mit Bildern und kurzen Berichten das außergewöhnliche „Flair“ dieses Turniers rüber zu bringen.

 

Die Frage stellt sich, was macht dieses Turnier eigentlich so anders? Ist es die Location, direkt in den Hörsälen der RGSU? Hier hat schon der 12. Weltmeister der Schachgeschichte Anatoli Jewgenewitsch Karpow studiert und Schach gespielt. Oder ist es der schlechte Kaffee, den es für 20 Rubel aus den Automaten gibt? Oder sind es die Vielzahl von lebenden Schachlegenden die hier unterwegs sind? Sweschnikow ist in jedem Jahr dabei. Oder auch weil es Kompositionsturniere gibt? Oder weil es in den teils sehr vollgepfropften Hörsälen oftmals auch sehr männlich riecht? Oder das Veteranenturnier, in dem es mehr darum geht seine alte Uniform mit hunderten von Orden zu präsentieren? Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus alledem.

 

Wer schon einmal hier war, der kommt immer wieder hierher zurück. 2010 traf ich die damals 16-jährige Hou Yifan. Im Hotel die Zimmer direkt nebeneinander, und am selben Frühstückstisch mit Hou Yifan und Xue Zhao zu sitzen, hat man auch nicht alle Tage. So entstehen Freundschaften, die bis heute Bestand haben.

 

Mehr ab morgen Abend, wenn ich von der Runde zurück im Hotel bin.

 


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