Hou Yifan war lieb zu Carlsen

Carlsen

 
Geplant war eigentlich ein letzter Bericht zu Runde 11-13, aber das würde (qua Text und Fotos) zu viel. So versuche ich in diesem Bericht, die Spannung der letzten Runden zu reproduzieren – auch wenn die Entscheidungen inzwischen gefallen sind. Dazu gehört auch der Stand in beiden Gruppen nach Runde 12, da war es in beiden Gruppen – aber vor allem in der Challenger-Gruppe – noch spannend:
 

Masters Carlsen 8.5/12, Caruana 8, Ding Liren 7.5, So und Giri 6.5, Wei Yi, Mamedyarov, Eljanov 6, Navara und Karjakin 5.5, Hou Yifan, Tomashevsky, Van Wely, Adams 4.5. Potentiell war es nun ein Dreikampf um den Turniersieg: Ding Liren durfte oder musste tags darauf gegen Carlsen spielen. Was den Untertitel betrifft: Auch Caruana hat im Zeitraum dieses Berichtes einmal gewonnen, Ding Liren gar zweimal – damit hat er „plötzlich“ die 50%-Zone verlassen. Aber Carlsen – Hou Yifan 1-0 war womöglich doch die Schlüsselpartie dieser beiden Runden, wenn nicht des gesamten Turniers. Es wurde, milde ausgedrückt, recht unterschiedlich bewertet (siehe unten). Und nun bekommt Carlsen sein Titelfoto – alle Fotos wieder Tata Steel via Facebook, vor allem von Alina l’Ami.

 

Challengers Adhiban und Dreev 8.5/12, Safarli 8, Antipov und Bok 6.5, Nisipeanu, Van Foreest, Abasov, l’Ami, Sevian 6, Ju Wenjun und Batsiashvili 5, Admiraal 4, Haast 2. Trotz einiger Irrungen, Wirrungen und „Erdbeben“ in diesen beiden Runden war es weiterhin und nicht etwa „plötzlich“ ein Dreikampf um den Turniersieg.

 

Freitag und Samstag war ich nicht vor Ort. Freitag musste ein Gast kurzfristig absagen, daher entfällt das vorab halb angekündigte Interview mit einem FM. Ein anderes – schon zuvor entstandenes und nicht von mir geführtes – Interview werde ich noch erwähnen und verlinken. Samstag spekulierte ich darauf, dass die Entscheidungen noch nicht fallen würden, und hatte recht. Sonntag war dann ein Reportertag mit Überlänge, aber das kommt im nächsten Bericht.


 

Runde 11 bot einiges, auch in den Remispartien, aber ich beginne mit dem Höhe- oder Tiefpunkt:

Carlsen Hou Yifan Fotografen

 

Dass „alle“ Carlsen und damit auch seinen Gegner, bzw. heute die Gegnerin, fotografieren wollen, ist wahrlich bekannt. Die Partie Carlsen – Hou Yifan 1-0 lief so: Aus der Eröffnung (Russisch) erreichte Carlsen nichts, obwohl er die moderne Variante mit 5.Sc3 nebst langer Rochade spielte. Muss ja auch nicht sein. Hou Yifan spielte solide, wenn auch ein bisschen passiv, es entstand ein ausgeglichenes Damenendspiel. Carlsens letzter Versuch war dann Damentausch – danach war das Bauernendspiel objektiv remis, aber noch trickreich. Hou Yifan tauschte die Damen – das musste nicht sein, zumal der Gegner das offensichtlich wollte. Wobei Erinnerungen wach werden an Tata Steel 2015: Damals wollte Jobava gegen Ivanchuk die letzten Figuren (in dem Fall Türme) abtauschen, Ivanchuk war einverstanden und Jobava gab sofort auf. Das war ein grober Fehler von Jobava, aber Carlsens Spezialität ist doch „keine Fehler machen“ …. . Im entstandenen Bauernendspiel fiel Hou Yifan nichts ein, „wenn Dir nichts einfällt, ziehe einen Randbauern“. In dem Sinne hatte Carlsen 50% Gewinnchancen: 45.-a5 hält remis, auch wenn Schwarz danach noch straucheln kann, 45.-h5?? (Partie) verlor. Für den Damentausch im 44. Zug (also nach der Zeitkontrolle) investierte Hou Yifan knapp 10 Minuten, für 45.-h5?? nur fünf Sekunden – dieser Patzer war also vorab geplant!

 

Wie gesagt, das wurde unterschiedlich bewertet, ich nenne zwei Extreme: Für Chessbase nannte Klaus Besenthal Carlsens Sieg „zutiefst beeindruckend“. Für die niederländische Tageszeitung de Volkskrant schrieb IM Ligterink, Stammgast im Pressebereich: „Ein Unterteil der Schachkunst, dass Weltmeister Magnus Carlsen wie kein anderer beherrscht, ist geduldig auf gegnerische Patzer [„blunders“, mehr als nur Fehler] warten. In der elften Runde des Tata Steel Turniers zelebrierte der Norweger seine Spezialität gegen die chinesische Ex-Weltmeisterin Hou Yifan. In total ausgeglichener Stellung beging sie einen fatalen Fehler, den sie gegen einen anderen Gegner nicht gemacht hätte. Viel wurde über die besondere Gabe des Weltmeisters gesagt und geschrieben. … Hou machte es gestern wirklich sehr bunt.“ Im weiteren Artikeltext und auch später im persönlichen Gespräch mit Ligterink wurde klar, dass man das Bauernendspiel eventuell auch auf GM-Niveau mal vergeigen kann, aber der Damentausch direkt davor war schlichtweg unnötig bzw. „riskant“ – es sei denn, man/frau hat das genau berechnet – und damit „der erste Schritt Richtung Abgrund“. Zu Besenthals Urteil „tief beeindruckend“ sagte Ligterink: „Ja, ein beeindruckender Patzer von Hou Yifan!“.

 

Titel dieses Artikels (in der Zeitung und nach wie vor im Internet) ist übrigens „Carlson [sic] verleitet Hou zum fatalen Fehler“. Die Endredaktion kennt Carlsen offenbar nicht und hat ihn mit dem schwedischen GM Pontus Carlsson verwechselt – aber er schreibt sich mit zwei s und spielt in Gibraltar.

 

Die andere Entscheidung, Tomashevsky – Ding Liren 0-1, war eine Kombination von Tomashevskys schlechter Form und Ding Lirens Kreativität. In einem Katalaner opferte Weiss theoretisch bekannt den Bauern auf c4 „für Kompensation“. Irgendwann bekam er den Bauern zurück, dann opferte Ding Liren selbst (40.-b5!?). Aufgrund seiner entblössten Königsstellung (34.g4!? hat Tomashevsky wohl später bereut, aber zu diesem Zeitpunkt spielte er selbst auf Königsangriff) musste Weiss aufpassen, und ab dem 50. Zug (also nach der Zeitkontrolle und ohne Zeitnot) brach seine Stellung zusammen. Die abschliessende Taktik 53.-Tb1! war nett, aber vermutlich nicht allzu kompliziert.

 

Bei den Remispartien zunächst die „turnierwichtigste“:

 

Mamedyarov-Caruana

 

Mamedyarov-Caruana 1/2: Aus der Eröffnung heraus – eine seltene und aus weisser Sicht wohl suboptimale Variante mit frühem Damentausch im 2.c3-Sizilianer – machte Caruana Druck, aber konkret wurde es nicht. Dann patzte er (vermutlich/womöglich) mit 40.-Tg1?! (der Kontrollzug …) – Weiss konnte die Qualität opfern und sein b-Freibauer marschierte. „Vermutlich/womöglich“ da etwas unklar ist, ob Schwarz wirklich verloren stand: Mamedyarov hatte die Wahl zwischen zwei Endspielen mit zwei vereinzelten gegen vier verbundene Bauern am Königsflügel. In der Partie bekam er dazu Dame gegen Turm, und Schwarz hatte offenbar direkt eine Festung – so sah es jedenfalls Mamedyarov, der auf Gewinnversuche verzichtete und direkt Dauerschach gab. Alternativ konnte Weiss auch „Springer gegen nichts“ bekommen (43.Sd6 Tg1! 44.b7 Tb1+ 45.Kc4 Txb7 – muss sein bevor Weiss mit Sb5 blockiert – 46.Sxb7 usw.) – auch das war womöglich remis, aber Livekommentator Peter Svidler war sich da nicht 100% sicher.

 

Adams-Giri 1/2: Schwarz spielte riskant, das konnte schief gehen. In einem Rossolimo-Sizilianer (1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5) war nach 3.-g6 4.Lxc6 schon 4.-bxc6 scharf (üblicher und sicherer ist 4.-dxc6), nach 10 Zügen gibt es in der Datenbank nur noch einen Vorgänger – Emil Sutovsky hatte Schwarz, „also ist es riskant“ …. . Dann bekam Adams mit dem Qualitätsopfer 17.Txe5! Oberwasser – dafür behielt er, bis auf weiteres, seinen Sargnagel-Bauern auf e6. 19.-g5!? war vielleicht schon eher aus der Not geboren, nach 22.-Dxd4?? war die Partie im Prinzip vorbei. Giri dazu hinterher: „22.-e4 (am besten) hatte ich gar nicht erwogen, wenn Weiss nicht mattsetzen kann ist 22.-Dxd4 der beste Zug – aber Weiss konnte mattsetzen.“ Weiss fand 23.Td1 nicht, bzw. wahrscheinlich fand er (in der Vorausberechnung) nach 23.-Dxc5 24.Td8+ Kg7 25.Lh6+ Kf6 das stille 26.Le3!! („kaputt“ aus schwarzer Sicht) nicht. Auch so hatte er weiterhin Vorteil, Adams‘ Selbstkritik nach der Partie betraf vor allem den 34. Zug: 34.a4?! (Adams: „completely ridiculous“) Dd5! und Giri überlebte, stattdessen ging 34.Db7! „mit Dominanz“, da der weisse Bauer auf a2 vergiftet ist.

 

Geht es noch bunter? Na klar doch, van Wely – Navara 1/2: Weiss verwaltete nach der Eröffnung eine Ruine, einfach 16.-Sxf2 und dann wieder -Se4 war aus weisser Sicht wohl „kaputt“. Aber Navara entschied sich für 16.-Lxb2, und van Wely fand ein defensives bzw. gegen-offensives Damenopfer für zwei Leichtfiguren, forciert konnte er (20.Sxd6+) auch den schwarzen König entblössen. Die zwei Leichtfiguren waren später zwei starke Läufer, van Wely („that’s how I am“) wollte eventuell gar auf Gewinn spielen, und dann gab er doch Dauerschach. Für den Rest seines Kurzinterviews nach der Partie – siehe Turnierseite.

 

Zu den anderen Remispartien (Eljanov-So und Wei Yi-Karjakin) nur soviel: So und Wei Yi hatten Endspielvorteile, aber es reichte nicht.

 

Bevor ich zur B-Gruppe komme, zwei Fotos aus (im zweiten Fall vor allem) dem Amateurbereich:

 

Machteld van Foreest

 

Das ist Machteld van Foreest, Jordens acht Jahr junge Schwester – die in Amateurgruppe 5G am Ende immerhin 5/9 erzielte. In dem Alter und mit aktuell Elo 1554 ist TPR 1744 ein gutes Ergebnis, oder?

 

Turniersaal

 

Und das sind fast alle Teilnehmer der diversen Turniere – vorne auf dem Balkon das untere Mittelfeld im Amateurbereich, ganz hinten (hinter den Monitoren) die Grossmeister.

 

Die Challenger-Gruppe: heute nur vier Entscheidungen, da ein bis zwei Spieler mit Remis entwischten. Wie „konkret“ das zwischenzeitliche Computer-Urteil in Batsiashvili – l’Ami (bis zu +2.5) war und wie schwierig die damit verbundenen Varianten waren, untersuche ich mal nicht und beschränke mich auf die turnierrelevanten Partien, also die drei bereits zuvor genannten Musketiere und ihre Gegner. Im letzten Bericht schrieb ich, dass Nisipeanu eventuell noch indirekt in den Kampf um den Turniersieg eingreifen konnte:

 

Nisipeanu-Adhiban

 

Nisipeanu-Adhiban 1/2: Der Inder bekam nicht die von ihm bevorzugten dynamisch-chaotischen Stellungen, da Nisipeanu Najdorf mit 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.c3 „ablehnte“. Im weiteren Verlauf überspielte er seinen Gegner und bekam ein gewonnenes Endspiel mit Mehrbauer, das er dann nicht gewann. Der letzte Moment war im 55. Zug: hier gewann 55.Td4! Txf3 56.Td6+ Ke7 57.Tb6 Th3+ 58.Kg7 usw. – der schwarze b-Freibauer ist unter Kontrolle, der weisse g-Freibauer nicht. Chess.com hat im game viewer „55.Td4! Nisipeanu“ – hat er das selbst gesehen, aber erst nach der Partie? Nach 55.f4? konnte Weiss nur ein Endspiel Turm und Springer gegen Turm erreichen, und das ist remis, wobei Weiss es noch alle 50 erlaubten Züge lang versuchte. Wollte Nisipeanu im Unterbewusstsein seinen Titel als Remiskönig verteidigen??

 

Sevian-Dreev 0-1 – Dreev gewann „natürlich“ im Endspiel, nachdem er zuvor in der Caro-Kann Vorstossvariante latenten weissen Druck neutralisiert hatte.

 

Safarli-Van Foreest

 

Safarli – van Foreest 1-0 war grosses Kino, das ich nicht einmal ansatzweise verstehe. Von Französisch habe ich keine Ahnung, von den scharfen Varianten nach 3.Sc3 Lb4 schon gar nicht. Inzwischen fühle ich mich nicht mehr ganz so schlecht dabei: in der chess24-Fragestunde sagte Peter Svidler „von Französisch habe ich keine Ahnung“. Aber laut Computer-Orakel stand mal Schwarz klar besser, dann Weiss, dann wieder Schwarz, und am Ende gewann Weiss.

 

Runde 12: Die Spieler der A-Gruppe nahmen Rücksicht auf mich – nur zwei Partien „muss“ ich etwas ausführlicher besprechen. Ding Liren-Eljanov 1-0 war ein schwarzer Tag für den Schwarzspieler: Das Bauernopfer 13.-b5?! kostete schlicht und ergreifend einen Bauern, Kompensation Fehlanzeige. Später verirrte sich ein schwarzer Turm auf f5, das kostete eine Qualität und nun hatte Eljanov genug gesehen.

 

Caruana - van Wely

 

Caruana – van Wely 1-0: Schwarz spielte Najdorf-Sizilianisch, Caruana (der gegen diese Eröffnung eine ziemlich schlechte Bilanz hat) gewann trotzdem. Die gewählte Variante ist aus schwarzer Sicht wenn nicht einfach schlecht, dann zumindest riskant. van Wely vermied den Hauptzug 13.-Sc5 und spielte 13.-Le7, damit hatte er 2001 in Wijk aan Zee ausnahmsweise gegen Kasparov remis gehalten (die fünf anderen Partien gewann Garry). Caruana tauchte 24 Minuten ab und fand die Computerempfehlung 14.Th3 (Kasparov spielte 14.Kb1 – generell nützlich, hier offenbar zu langsam), nun doch 14.-Sc5 und weiter nach bekannten Vorbildern: Weiss muss seine lange Rochadestellung optisch schwächen, aber das ist OK – da der schwarze König sich auch unwohl fühlt, egal ob er noch kurz rochiert oder weiterhin in der Mitte bleibt. Caruanas Najdorf-Allergie bedeutete heute nur, dass Schwarz relativ lange überlebte – bis er mit 29.-Tc4 patzte, dann war fast sofort Feierabend. Zum Schluss spielte van Wely 36.-Db6 und gab nach 37.g8D auf, statt noch das Racheschach 37.-Dxb5+ 38.Kc1!! (38.Ka1 oder 38.Ka2 Ta4 matt) zu versuchen.

 

Die Remispartien ignoriere ich, bis auf die turnierrelevante:

 

So-Carlsen and Sarkhan Gashimov

 

Vorne die Protagonisten Wesley So und Magnus Carlsen, hinten: die Fotografin kenne ich nicht namentlich, Tata Steel Vertreter Robert Moens und Sarkhan Gashimov, Bruder des zu jung verstorbenen Vugar. Er zeigt den Gashimov fairplay Preis – hier vergeben, da Tata Steel 2012 Vugars letztes Turnier war. Zur Partie selbst: So spielt dieses Jahr (ab Runde 2) immer remis, Carlsen war mit remis zufrieden, also remis. Oder wollte So Carlsen mit seinen eigenen Waffen besiegen? Eine total harmlose Stellung aus der Eröffnung heraus, vielleicht macht der Gegner ja einen Fehler? Carlsen macht keine Fehler …. . Stattdessen stand eher So mit Weiss schlechter, aber nicht schlecht genug.

 

In der B-Gruppe wieder zunächst zu den ersten dreien und ihren Gegnern: Dreev-Abasov endete ohne allzu grosse Aufregungen remis. Safarli-Nisipeanu begann mit 1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sd2 c5 – das kenne ich ein bisschen, irgendwas muss man ja als 1.e4-Spieler gegen Französisch kennen. Schwarz bekam, wie in dieser Variante üblich, einen Isolani auf d5 und dafür aktive Figuren. Danach musste er ein bisschen aufpassen, und dann endete auch diese Partie remis. Adhiban-Batsiashvili ebenfalls remis, aber erst nach einigen Aufregungen. Weiss hatte eine unkoordinierte Figurentruppe mit zentralisiertem König, Schwarz hatte gut koordinierte Figuren und einen sicheren König. Adhiban überlebte, da die Gegnerin den Sack nicht zumachen konnte.

 

Dann war da noch Van Foreest – Ju Wenjun 0-1: Dem Vernehmen nach sagte Jorden vor dem Turnier „einmal spiele ich Königsgambit!“, und heute war seine letzte Chance. Zwei hatte er zuvor selbst vergeben, da er mit 1.d4 eröffnete, ansonsten verzichteten seine bisherigen Gegner auf (1.e4) 1.-e5. Heute war es soweit. Schwarz verteidigte den Gambitbauern mit -g5, allerdings erst im 15. Zug. Kurz danach opferte Weiss hinein, wobei er 18.Sfxg5 recht flott spielte (2 Minuten) und nach 18.-Lxg5 19.Dh5 a tempo. Dann, nach dem offensichtlich erzwungenen 19.-Lf6 überlegte er eine halbe Stunde. Computer glauben an weisse Kompensation, aber nicht nach dem gespielten 20.d5? – was zwar die Figur zurück gewann, aber nun übernahm Schwarz nach reduziertem Material das Kommando und trieb am Ende den weissen König über das halbe Brett, nach 4.Ka5 Ta7 matt war Schluss.

 

Ein Interview hatte ich noch versprochen, das führte Kollege GM Deviatkin von chess-news.ru mit Turnierdirektor Jeroen van den Berg. Darin erwähnte dieser, meines Wissens erstmals offiziell, dass Tata Steel Chess auch 2017 stattfindet – länger wollen oder können sie sich nicht festlegen, zu diesem Thema etwas mehr im nächsten Bericht. Zum Teilnehmerfeld: Erst müssen sie (bzw. der Sponsor) das Budget ermitteln, dann darüber nachdenken was mit diesem Budget möglich ist. Und vieles andere mehr – das Interview dauerte insgesamt 40 Minuten, ich verweise auf das (englischsprachige) Original.

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