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Vom 12. Open in der russischen Hauptstadt berichtet JÜRGEN MÜLLER

 

live

Ab 14 Uhr

Mit den Berichten zu den einzelnen Turnieren des 12. Moskau Open [31. Januar bis 8. Februar] ist es nicht ganz so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte. Leider [aus meiner Sicht], Gott sei 007Dank [aus Sicht der Aktiven], spielen die besten 33 Bretter des A-Turniers und die besten 7 Bretter des B-Turniers im großen Theatersaal der Universität RGSU, wo auch die grandiose Eröffnungsfeier stattfand. Viele Tanz- und Musikeinlagen mit beindruckenden Lichteffekten, mit meiner Kamera allerdings nicht zu fotografieren, hier bitte die offizielle Webseite besuchen!

 

Die Deutschen Jugendlichen hatten bei der Eröffnungsfeier auch mehr den Mund offen als zu und hinterher sagte einer: „Dass es solche Eröffnungsfeiern bei Schachturnieren gibt, ist unglaublich. Ich dachte das gibt es nur bei Fußball-Weltmeisterschaften.“

 

Leider muss ich als Schiri – ich bin im Theatersaal eingesetzt – immer erst eine halbe Weltreise durch Schneegestöber und Schneematsch unternehmen, um in das Uni-Hauptgebäude zu kommen, wo die restlichen 600 Bretter über alle Vorlesungsräume verteilt sind. Da bin ich hin und zurück schon immer 20 Minuten unterwegs und ich habe dann ich noch keine Fotos gemacht, geschweige denn mit jemanden sprechen können.

 

Eine weitere Überraschung erlebte ich am Eröffnungstag. Zwei Jugendliche mühten sich mit ihrem Schulenglisch mit zwei Organisatoren ab und wollen irgendetwas über ihren Spielsaal erfahren. Als ich zufällig dazu komme, denke ich mir, dass dieses 005Englisch sich aber sehr Deutsch anhört. Man konnte das „Plumpsen der Steine“ der beiden richtig hören, als ich fragte: „Kann ich euch irgendwie helfen?“ Die erste Frage der Jungen lautete: „Sie sprechen aber gut Deutsch, sind sie Muttersprachler?“ Da konnte ich natürlich schlecht Nein sagen.

 

Ja, wer zum ersten Mal hier ist, braucht schon etwas, um sich zurecht zu finden, und das nicht nur wegen der Vielzahl der Gebäude und Räume, und jeden Tag spielt man in einem anderen Raum, und wenn man dachte Brett 40 in meinem Turnier war gestern noch in 304, du gehst zielstrebig dorthin und stellst fest, dass hier heute nur 36 Bretter sind. Liste an der Tür: Fehlanzeige, da sind noch die Zettel vom Schülercup von heute früh. Also wieder runter in den Eingangsbereich, um dort nachzuschauen dass man nun in 314 spielt, dann wieder hoch, Raum und Brett sind gefunden – aufatmen!

001

Ansonsten geht alles mit der sprichwörtlichen russischer Gelassenheit vonstatten. Man macht sich nicht verrückt, alles geht seinen Gang und wenn Du denkst, das muss doch schief gehen, wirst du überrascht. Irgendwie geht es jedenfalls dann auf seltsame Art und Weise doch hinten irgendwie zusammen. Das ist dann einfach faszinierend.

 

So, jetzt werde ich schon wieder von diesem PC vertrieben, den ich in der Uni ergattert habe, und so bin noch gar nicht zu sportlichen Dingen gekommen, aber die Webseite des Moscow Open [http://open.moscowchess.org/en/festival] informiert recht gut auch mit Live-Partien, insgesamt 25 Bretter, davon 7 bei den Frauen [B-Turnier]. Ich empfehle Ihnen deshalb einfach einen Besuch!

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