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DIE ZEIT ONLINE:  Schachweltmeister Magnus Carlsen im Exklusiv-Interview mit ULRICH STOCK – Ein Lesetipp von RAYMUND STOLZE

 

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Magnus Carlsen (Pastellzeichnung von Rosemarie J. Pfortner)

zeit_Online Am kommenden Sonnabend [20. Februar] startet im ehemaligen Hauptzollamt in Hamburg ab 15 Uhr Magnus Carlsen eine Simultanshow an 70 Brettern, die von der Wochenzeitung DIE ZEIT aus Anlass ihres 70-jährigen Jubiläums veranstaltet wird. Grund genug für den ZEIT-Reporter ULRICH STOCK, ein Interview mit dem inzwischen 25-jährigen Norweger zu führen, der seit Juli 2011 an der Spitze der FIDE-Weltrangliste steht und zwei Jahre später Schachweltmeister wurde.

 

In dem ausführlichen Gespräch werden zahlreiche Themenkreise angesprochen. So hofft Magnus Carlsen natürlich, dass möglichst bald der Ort in den USA verkündet wird, an dem er im November die Schachkrone verteidigen muss.

 

Auf die Frage, warum seine sportlichen Ergebnisse Zuhause nicht so gut sind – beim Norway Chess in Stavanger im Juni vergangenen Jahres hatte er mit Rang 7 unter zehn Teilnehmern einen echten Aussetzer – lautet seine Antwort: Im Schach ist der Heimvorteil nicht unbedingt ein Vorteil. Ich weiß nicht genau warum, aber vielleicht ist es etwas schwerer, hundertprozentig fokussiert zu sein, wenn man jeden kennt und die Umgebung sehr vertraut ist.“

 

Sehr aufschlussreich finde ich auch Carlsens Antwort auf die Frage, wie er mit dem gewaltigen Druck umgeht, immer der Favorit zu sein.

 

Meine Motivation ist es, zu lernen. Ich spüre, dass es im Schach noch viele Dinge gibt, die ich nicht kenne. Ob das mein Spiel verbessern wird, weiß ich nicht, aber meine Neugierde ist noch sehr groß.“

 

Und wer hätte schon gedacht, dass der glücklichste Moment im Schach für ihn war, als er die norwegische Meisterschaft für Kinder unter zehn im Jahr 2000 gewonnen hatte. „Das Gefühl werde ich nie vergessen.“

 

Vielleicht hofft Magnus Carlsen auch deshalb, dass er besonders Kinder motivieren kann, „Schach zu ihrem Hobby zu machen. […] Unter Kindern ist Schach fast überall auf der Welt sehr populär. Es gefällt mir, all die Schachkurse zu sehen, die an den Schulen eingerichtet werden.“

 

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Und wer ist sein nächster Herausforderer?
(Foto: http://magnuscarlsen.com)

 

 

Und natürlich ist von Interesse, wen der Champion, der im letzten Jahr in Deutschland die Grenke Chess Classic in Baden-Baden sowie in Berlin die Rapid- und Blitz-WM gespielt hat, im Herbst als Herausforderer um die Schachkrone erwartet. Ab 10. März wird dieser im Kandidatenturnier in Moskau ermittelt. Namentlich festlegen wollte sich Carlsen auf seinem Gegner im WM-Match jedoch nicht, „Das Feld ist unglaublich ausgeglichen und es ist fast unmöglich, einen Spieler als Favoriten zu nennen“, lautet seine diplomatische Antwort.

 

Das komplette Carlsen-Interview von Ulrich Stock können Sie bei DIE ZEIT ONLINE unter http://www.zeit.de/sport/2016-02/magnus-carlsen-schachweltmeister-schach lesen.

 

Und ich finde, es lohnt sich wirklich!

 

 

Bildnachweis

 

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