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2. Liga: Im Osten wieder alles offen, König Tegel im Norden, Köln Porz im Westen und Speyer-Schwegenheim im Süden setzen sich ab – Von RAYMUND STOLZE

 

Inna Gaponenko (Foto: Stefan64)Ehrlich gesagt: Damit hatte wohl nicht nur ich nun wirklich in der Ost-Gruppe der Zweiten Bundesliga keineswegs gerechnet. Der SK Göggingen schien mit sechs Siegen so gut wie am Ziel zu sein, doch in der vorletzten Doppelrunde geht dem Neuling die Puste aus. In Bindlach wird am Sonnabend [20. Februar] 3,5:4,5 gegen die Gastgeber verloren, und tags darauf folgt gegen Nickelhütte Aue sogar eine 3:5-Niederlage, wobei Inna Gaponeko (im Bild mit Vereinstrikot) bei ihrem ersten Saison-Einsatz einen vollen Punkt für ihr Team machen konnte. Und das jeweils mit „voller Kapelle“, also dem Gögginger Stammachter. Zwar liegt man immer noch in Führung [12:4/39,5], aber es gibt nur noch am 13. März ein Heimspiel gegen den SC Forchheim [6:10/28,5]. Bei einem Sieg macht das 14:4 Mannschaftspunkte, und da können die beiden Verfolger MSA Zugzwang [11:3/31,5] und Nickelhütte Aue [beide 11:3/31,5] mit jeweils zwei Doppelpunktgewinnen noch vorbeistürmen. Das nennt man dann im Sport „auf der Ziellinie abgefangen“ …

 

Was den Abstieg angeht, so dürfen wohl die SG Leipzig [0:14/21,0] und die SG Aufbau Elbe Magdeburg [2:12/18,5] wohl für die Oberliga planen. Selbst wenn beide den SC Garching [5:9/25,5] schlagen sollten, wartet auf sie die Münchener vom MSA Zugzwang – und da zu punkten ist bestimmt ausgeschlossen!

 


 

In der Staffel Nord hat sich der SK König Tegel mit einem 5:3-Auswärtserfolg gegen den Hamburger SK II abgesetzt. Vier Punkte Vorsprung sollten den Hauptstädtern doch wohl reichen – selbst wenn noch drei Runden anstehen sind. Bekanntlich wird Runde 2, die wegen der Rapid- und Blitz-Weltmeisterschaft im Oktober vergangenen Jahres verlegt wurde, am 24. April zum Abschluss der Saison 2015/16 ausgetragen. Gegen die Aufsteiger SC Rotation Pankow [4:8/20,5] am 13. März und Preetzer TV [5:7/19,5] am 10. April sowie zum Finale zwei Wochen später gegen die SF Schwerin [6:6/22,0[ sollten doch die nötigen Mannschaftspunkte geholt werden, um ein erneutes „Abenteuer Bundesliga“ zu wagen. Auf den Aufstieg verzichtet haben die Berliner jedenfalls meines Wissens noch niemals.


 

 

Dimitri Reindermann (Foto: B. Müller-Clostermann)Wie ein Taifun muss in der Gruppe West Neuling SV Dinslaken das Gastspiel der SG Köln Porz erlebt haben: 0:8 hieß es am Ende, aber kein Wunder, der Spitzenreiter trat bei seinem sechsten Sieg in Folge in Bestbesetzung an, also mit Loek van Wely, Jan Timman, Vladimir Baklan, Igor Khenkin, Dimitri Reinderman (bisher 4/4, deswegen ein Bild!), Erik van den Doel, Christopher Lutz und Arkadij Rotstein.

 

Na ja, wir wissen ja, die übermächtige Hilgert-Truppe verweigert sich traditionell dem Aufstieg, und so ist das Ergebnis vom Tabellenzweiten DJK Aufwärts Aachen wichtig, und der gewann 5:3 gegen die SG Bochum 31, die es fertig brachte mit nur 6 Mann anzutreten und für die unbesetzten Bretter 4 (Vyacheslav Klyuner) und 6 (Etienne Goudriaan) vermutlich noch ein Bußgeld zahlen darf.

 

Macht für die Domstädter nun 9:1 Mannschaftspunkte bei 24,5 Brettzählern. Das Spitzenspiel gibt es erst am 10. April in Aachen, doch zuvor muss DJK Aufwärts noch die Auswärtsaufgabe beim Essener Verein und Ex-Erstligisten Sportfreunde Katernberg lösen, der diesmal spielfrei war. Bekanntlich sind im Westen nur neun Teams am Start, da der Godesberger SK zurück gezogen hat und als erster Absteiger feststeht.

 


 

 

Auch in der Süd-Staffel setzt sich ein Team ab. Den ebenfalls sechsten Sieg feierte die SG Speyer-Schwegenheim, der allerdings beim SC Brombach mit 4,5:3,5 knapp ausfiel. Das sollte allerdings dran gelegen haben, dass von den etatmäßigen ersten acht Brettern nur das lettische Trio Arturs Neiksans [an 1], Nikita Meskovs [an 5] und Toms Kantans [an 6] dabei waren. Verfolger SC Untergrombach [9:3/25,5] – für ihn setzte es eine herbe 1,5:6.5-Klatsche bei der SC Eppingen – hat bereits drei Mannschaftspunkte Rückstand. Und der könnte beim direkten Duell am 13. März beim unangefochtenen Spitzenreiter durchaus noch anwachsen.

 

Aufsteiger TSV Schönaich [8:4/27,0] kann hingegen seine Erstliga-Träume nach der 2:6-Heimniederlage gegen die OSG Baden-Baden II [5:7/26,0] begraben. Aber die zweite Mannschaft des amtierenden Deutschen Meisters brauchte diesen Sieg unbedingt, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Und da sind im Süden vom Fünften TSV Schott Mainz [6:6/24,5] bis zum Tabellenletzten SK Landau [0:12/15,0] sechs Teams betroffen, denn immerhin müssen drei in jeder Staffel den Fahrstuhl in die Oberliga nehmen. Gegenwärtig wären das neben Landau noch der SC Brombach [3:12/19,0] und der SC Eppingen [4:8/24,5]. Aber abgerechnet wird am Schluss …

 


 

 

Alle Ergebnisse, die Tabellen und Übersichten zu den Teams finden Sie unter dem DSB-Ergebnisdienst [Link http://www.schachbund.de/SchachBL/]. Dann ist nur die entsprechende Staffel anzuklicken, und es gibt die gewünschten Informationen zu Ihrer Lieblingsmannschaft. Das gilt auch für die diversen Oberliga-Gruppen – und selbstverständlich für die 1. und 2. Frauen-Bundesliga.

 

 

Bildnachweise:

  • Ina Gaponenko: von Stefan64 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14662055
  • Dimitri Reindermann: von Bruno Müller-Clostermann, vom Mannschaftskampf SF Katernberg – SG Köln-Porz, 13.12.2015

 

 

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