HEUTE: Baskaran Adhiban [Indien]

 

 

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Baskaran Adhiban Das aktuelle Heft 3/2016 von SCHACH hat drei Schwerpunkte. „Schaken, schaken, schaken!“ titelt Dirk Poldauf seinen wie immer sehr persönlichen Rückblick auf das Superturnier in Wijk an Zee, das inzwischen den Namen des indischen Stahlgiganten TATA STEEL trägt und seine 78. Auflage vom 16.-31. Januar 2016 erlebte. Sein ausführlicher Bericht auf insgesamt 36 Seiten, der wie immer auch hinter die Kulissen einer solchen Veranstaltung blickt, ist mit Partiekommentaren von Peter Heine Nielsen – das ist der Sekundant von Weltmeister Magnus Carlsen – und Mihail Marin angereichert.

 

Gleich zweimal ist Chefredakteur Raj Tischbierek „im Einsatz“ gewesen. Beim Tradewise Chess Festival 2016 wurde er mit 6/10 sogar bester deutscher Teilnehmer. Für seinen Report gelang es ihm, den WM-Kandidaten Hikaru Nakamura zur Kommentierung seiner Gewinnpartie gegen den Inder Abhijeet Gupta zu gewinnen. Beim Zürich Chess Challenge, über das der Schachhistoriker Dr. Michael Negele berichtet, übernimmt Raj Tischbierek den Partienteil.

 

Es lohnt sich erneut, wie schon im letzten Heft, Leserbriefe keineswegs zu übersehen. Der von Andreas Zaremba aus Brieselang – das liegt im Berliner Speckgürtel – korrigiert einen kleinen Fehler aus dem Editorial von Heft 2/2016:

 

„Carlsen war nicht der erste Weltmeister, der sich in ein offenes Turnier traute, das wagte vor ihm schon Boris Spasski, und zwar 1971 bei der Offenen Kanadischen Meisterschaft in Vancouver. Sein Mut ist dem Weltmeister allerdings nicht gut bekommen: Obwohl er mit 9/11 den geteilten ersten Platz belegte [und nach Wertung gewann], ätzte Harry Golombek im British Chess Magazin, der Weltmeister habe lustlos und geistesabwesend gewirkt – und fügt noch süffisant hinzu, von Fischer hätte man in diesem Turnier mindestens elf punkte aus elf Partien erwarten können [BCM 1971, S. 366]. Wen wundert es da, dass Weltmeister sich lieber in Einladungsturnieren mit der Weltelite messen?

 

Der überraschende Co-Sieger Hans Ree musste noch mehr Spott einstecken. Sein niederländischer Dauerrivale Jan Hein Donner macht sich in einem köstlichen Artikel in Schaakbulletin [September 1971] über Rees Erfolg lustig [nachzulesen auch in Donners brillantem Sammelband Der Koning, englisch The King].“

 

Unserer Kooperation mit der im 70. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken wir die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“. Die Gesprächspartner erhalten dabei einen von der Redaktion vorgegebenen Fragebogen, den sie persönlich schriftlich beantworten.

 

Diesmal kommt mit Baskaran Adhiban der Sieger des B-Tournaments von Wijk aan Zee zu Wort. Der 23-jährige Inder gewann sowohl bei der Mannschafts-WM in Bursa 2010 als auch bei der Schacholympiade in Tromsö 2014 mit seiner Mannschaft jeweils Bronze. Klar, dass die aktuelle Frage ihn lautete, wer denn seiner Meinung nach das WM-Kandidatenturnier in Moskau gewinnen würde. Seine Antwort war ziemlich diplomatisch: „Das ist nicht leicht zu beantworten, ich möchte mich da nicht festlegen. Aber ich hoffe, dass es jemand wird, der für den Weltmeister in dem anstehenden Match eine echte Herausforderung darstellt.“

 

 

[Raymund Stolze]

 

 

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