Spanische Mannschaftsmeisterschaft 2016 – LIVE

liveVom 26.9. bis zum 2.10. wird die spanische Mannschaftsmeisterschaft ausgespielt. 8 Mannschaften kämpfen um den Sieg. Die Siegermannschaft ist Spanischer Mannschaftsmeister, während die letzten beiden Mannschaften absteigen. Die Bedenkzeit beträgt für 40 Züge 90 Minuten zuzüglich 30 Minuten für den Rest der Partie. Es gibt einen Zeitzuschlag von 30 Sekunden ab dem ersten Zug. Spielort ist das Hotel Mas Monzón in Monzón.
Dabei sind auch einige Spieler der absoluten Weltklasse wie zum B.: Harikrishna, Dominguez Perez, Inarkiev, Rapport, Vallejo Pons, Radjabov, Kryvoruchko.


Die Saison in der Frauenbundesliga neigt sich dem Ende zu, 4 Runden waren noch zu spielen, zwei Wochenenden, die es in sich haben, der Spielplan und die Ergebnisse machen es möglich, dass es so spannend ist, wie vielleicht noch nie, seit die Liga existiert. – Ein Bericht von ANDREAS ALBERS

 

frauenschach1-200x300-200x300_negativDoch der Reihe nach: Die Vorbereitungen für das vergangene Wochenende gestalteten sich unkompliziert, Judith Fuchs und Sarah Hoolt nutzten die Verbindung mit einem kleinen Trainingslager bei Bundestrainer Dorian Rogozenco und einer „Lockerungsübung“ bei der Schachwoche des Hamburger Schachklubs im Harburger Phoenix-Center. Die beiden Freundinnen spielten gegen insgesamt 24 Gegnerinnen und Gegner „alternierend Simultan“ (eine schöne Wortschöpfung unseres Vorsitzenden Christian Zickelbein, der damit meint, dass die beiden immer abwechselnd ziehen).

 

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg auf allen Seiten, das Publikum hatte seinen Spaß („Darf ich mal schätzen, wie alt Ihr seid? 17,18?“), Sarah und Judith gewannen die meisten Partien, mussten allerdings auch 4 Mal resignieren. Am Ende war Sarah sich sicher „Gut, dass ich morgen wieder alle meine Züge selber machen kann!“.

 

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Bild 1: Ein Blick auf die Showfläche des „Phoenix-Centers“

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Bild 2: Sarah in Aktion

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Bild 3: Die letzte Partie des Tages

 

Für unsere Hamburger Mädels ging es zum ersten Mal in der Saison in den hohen Norden, unsere Reisepartner von Doppelbauer Kiel luden ein und erwiesen sich als fürsorgliche, hervorragende Gastgeberinnen! Mein erster Besuch auf einem Spaziergang brachte schon mal die Erkenntnis: Ein gigantisches Buffet, ein großer heller Spielsaal und ein Team an Unterstützern, die so ziemlich alles möglich machen, was gewünscht wird. Vielen Dank schon mal an Ulla Hielscher und ihrer Helferchen!

 

Hoffentlich spielt Evi nicht, ich habe gerade Ihr Namensschild zerschnitten!“ begrüßte mich Alina Rath mit leicht traurigen Augen, die sich aber aufhellten, als die Erlösung kam, dass Eva Maria Zickelbein in der Tat nicht am Start sei, weil sie stattdessen HSK 3 beim Aufstiegsduell in der Frauenregionalliga helfen sollte (was leider knapp misslang!). Was gab es sonst zu bemerken vor der Runde?

 

  1. Der Spielort liegt direkt neben dem Südfriedhof, was in mir den Gedanken weckte, wessen Meisterschaftsträume wohl heute beerdigt werden sollen (schlechtes Omen?)…
  2. Der spezielle norddeutsche Humor: Unser sehr schönes Hotel wurde leider durch die direkte Nachbarschaft eines AFD-Parteibüros entwertet, allerdings gibt es gegenüber eine Kneipe mit dem passenden Namen „Zur Klappsmühle“, was dann doch erklärt, warum die Herren(und Damen) vielleicht direkt dort ihre Niederlassung eröffnet haben…
  3. Mein absolutes Highlight war der Kieler Wochenmarkt:

 

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Bild 4: Zu Gast bei Freunden

 

Genug der Vorrede, kommen wir zum spannenden Match:

 

Hamburger SK – Rodewischer Schachmiezen 3½ – 2½

  • Michna, Marta (2416) – Bodnaruk, Anastasia (2436) 0-1
  • Fuchs, Judith (2280) – Majdan-Gajewska, Joanna (2391) ½-½
  • Hoolt, Sarah (2224) – Kochetkova, Julia (2301) 0-1
  • Baciu, Diana (2243) – Rudolf, Anna (2311) 1-0
  • Schmidt, Jade (1987) – Kubikova, Alena (2073) 1-0
  • Rogozenco, Teodora (2100) – Miturova, Magdalena (2124) 1-0

 

Es wurde das erwartet schwere Match, das auch gut und gerne hätte andersherum ausgehen können, aber in dieser Saison läuft es nun mal einfach für uns und unverdient war der Sieg nun auch nicht. Das die Schachmiezen (mit dem sensationellen Werbeslogan „Mit Freunden zärtlich schnurren“ auf der eigenen Homepage) stark aufgestellt antreten würden war abzusehen. Vor über 30 Jahren wurde dieser reine Frauenschachverein gegründet und hatte spätestens mit dem 5-1 Sieg gegen Schwäbisch Hall deutlich für Aufsehen gesorgt. Nur einen Punkt hinter uns in der Tabelle, aber dem leichtesten Restprogramm waren die Spielerinnen um Wolfgang Schwarzer selbst Medaillenkandidat, mit etwas Glück sogar die lachenden Fünften im Meisterschaftsrennen.

 

So waren an jedem Brett leichte Elonachteile für uns zu erkennen, aber in der momentanen Form sollte das nicht allzu sehr schrecken. Die Eröffnungsphase verhieß noch nicht allzu viel Gutes für uns aber das war selbst beim Sieg gegen Bad Königshofen schon so gewesen und so machten wir uns lediglich am Brett von Diana Baciu ein wenig Sorgen, die sehr (und vielleicht zu sehr) ambitioniert gegen die französische Verteidigung ihrer guten Freundin „Miss Strategy“ (so der „Kampfname“ bei Chess24“) IM Anna Rudolph vorging. Auch Sarah versuchte es mit einem überfallartigen Angriff gegen WGM Julia Kochetkova, schickte ihren schwarzen h-Bauern früh auf die Reise und erzeugte so gewissen Angriffschancen am Königsflügel.

 

Viel ruhiger hingegen die Entwicklung bei Judith gegen die starke Polin WGM Joana Gajewska-Majdan und Teodora Rogozenco, die gegen Magdalena Miturova sehr solide operierte und langsam aber beständig ihr Bauernzentrum immer weiter ausbreitete. Jade Schmidt gelang es relativ früh ihre Eröffnungsprobleme zu lösen und dabei noch nicht einmal allzu viel Zeit zu investieren. Diese Partie war es dann auch, die als erstes in unsere Richtung kippte:

 

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Bild 5: Man sieht es schon am Blick, Jade hat heute einiges vor

 


 

Kubikova,Alena (2128) – Schmidt,Jade (2054) [B88]

FBL Hamburg – Rodewisch (8.5), 27.02.2016

[Andreas Albers]

Pos1

 

[Weiß hatte Sizilianisch-typisch am Königsflügel angegriffen und auch die Bauernstruktur zerstört, dafür allerdings ihren schwarzfeldrigen Läufer abtauschen müssen. Auf Jades Habenseite stehen das Läuferpaar und eventuelle Angriffschancen über die g-Linie]

 

23.Sd1? [23.Lxc4! War vielleicht die einzige echte Chance in dieser Partie für Weiß, nun muss Schwarz wohl mit einem Bauern weniger spielen, denn: 23…bxc4 24.Txc4 ist nun wirklich nicht wünschenswert, da nun das eben noch gelobte Läuferpaar zerstört wird.]

23…Kh8 24.Sf2 [24.Lxc4? geht nun nicht mehr so gut 24…bxc4 25.Txc4 La5 26.b4 Ld5 und die Läufer bleiben erhalten!]

 

24…h5 25.Kh2 Tg8 [und hat Schwarz schlicht und einfach alle Pluspunkte auf ihrer Seite. Läuferpaar, Druck auf g2, spiel auf der g-Linie. Die Partie dauert zwar noch eine ganze Weile, aber im Grunde ist sie hier bereits entschieden!]

Pos2

 

0–1 (nach 60 Zügen)


 

 

Während Jades Partie also gut für uns lief, verflüchtigte sich Judiths eh nur leichter Vorteil zu einem Remis, das Ihre favorisierte Gegerin dankend annahm, sie schien gesundheitlich leicht angeschlagen zu sein. Marta hatte am Spitzenbrett gegen die russische Nationalspielerin Anastasia Bodnaruk den erwartet schweren Stand, verteidigte sich sehr gut, allerdings mit erheblichem Zeitaufwand, so das kurz vor der Zeitkontrolle der Druck zu groß wurde und die Schachmiezen erstmals in Führung gingen (Jades Partie lief zu diesem Zeitpunkt noch).

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Bild 6: Anastasia Bodnaruk landet den ersten vollen Treffer für die Miezen

 

Den Ausgleich erzielte unser „Kücken“ Teodora, die nach ihrem unglücklichen Auftritt in Hamburg im Dezember sehr motiviert und konzentriert zu Werke ging und ihrer Gegnerin sehr sicher überspielte. 1,5 – 1,5 nach etwa 3 Stunden, die Spannung steigt.

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Bild 7: Man sieht es schon an der Körpersprache, Tea ist top in Form

 

Auch im Parallelmatch zwischen den designierten Absteigern Doppelbauer Kiel und GW Niederwiesa ging es drunter und drüber, niemand wollte die rote Laterne für den Rest der Saison tragen und zumindest ein Match gewinnen.
Ich muss gestehen, dass ich trotzdem von diesem Kampf nur sehr wenig wirklich wahrgenommen habe, unsere Spielerinnen fesselten mich komplett. Bei Sarah deutete sich immer mehr an, dass die anfänglichen Angriffsbemühungen sehr souverän abgefedert wurden und die tschechische Großmeisterin allmählich die Initiative übernahm, keine guten Aussichten also an Brett 3.

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Bild 8: Sarah Hoolt und Julia Kochetkova

 

Während sowohl hier als auch bei Jade die Partien zwar lange gekämpft wurden, aber nichts wirklich zu machen war, stand es irgendwann 2,5-2,5 und nur Diana war noch am spielen. Gut das mir meine bezaubernden Gäste in Hamburg (Sarah und Judith verbrachten die Tage zuvor in meiner Wohnung) für mich bereits Vorkehrungen getroffen hatten:

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Bild 9: Ich hätte diese Geschenke gleich als leichte Warnung verstehen sollen …

 

Vorhang auf zum großen Finale, mittlerweile hatte Kiel seinen ersten Saisonsieg eingefahren und alle konzentrierten sich auf Dianas Brett. Nach etwas unklarer Eröffnung entstand ein Endspiel, in dem das Bauchgefühl sagte, das es gut sein muss für Weiß, aber die Frage ist natürlich wie gut halt, denn ein Remis war für beide Teams zu wenig. Ich übergebe das Wort an GM Karsten Müller, der netterweise ein paar Analysen beigefügt hat:

 


 

Pos3

 

Baciu,Diana (2267) – Rudolf,Anna (2332) [C14]

FBL Hamburg – Rodewisch (8.4), 27.02.2016

[Karsten Müller]

42…Ta6? [Der entstehende einfache Turmendspiel ist gewonnen, weil der weiße König den d-Freibauern wirkungsvoll unterstützen kann, während sich der schwarze König in der Mitte des Nirgendwo befindet. Allerdings ist auch das Doppelturmendspiel sehr unangenehm, z.B.]

[42…Kf7 43.Te6 Tg2 44.d6 Td8 (44…Txa2 45.Txh6 Kg7 46.The6±) 45.a3±; 42…Td8 43.Te6± Ob es allerdings gewonnen oder remis ist, müssten genauer Analysen klären.]

43.Te7+ Txe7 44.Txe7+ Kf8 [44…Kf6 45.Te2+–]

45.Te2 h5 46.Kc5 Ta3 47.d6 Td3 48.Kc6

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Bild 10: Die Spannung war zum Zerreißen, es ist doch hoffentlich gewonnen, oder?

 

Kf7 [48…Tc3+ 49.Kb7 Td3 50.Kc7 Tc3+ 51.Kd8+–]

49.d7 Tc3+ 50.Kb7 Td3 51.Kc8 Tc3+ 52.Kd8 h4 53.Te7+ Kf8 54.Th7 h3 55.a4 a5 [55…Kg8 56.Ke8 Kxh7 57.d8D+–]

56.Th5 Kf7 57.Txa5 h2 [57…Kg6 58.Te5 h2 59.Te1+–]

58.Th5 Tc2 59.a5 Ta2 60.a6 Kg6 61.Th3 Kf7 62.a7 Kf8 [„Es ist unglaublich, welchen Druck man spürt. Ich hatte die ganze Zeit auf diese Stellung hingearbeitet und mir wahr völlig klar, wie ich nun gewinne, aber ich habe es bestimmt 10 mal durchgerechnet, schließlich stand die ganze Saison auf dem Spiel!“ kommentierte Diana beim Abendessen die Situation]

[62…Txa7 63.Txh2 Ta8+ 64.Kc7 Ta7+ 65.Kc6 Ta8 66.Kb7+–]

63.Txh2 Txa7 64.Tf2+

1–0


 

 

Geschafft! Oder wie Jürgen Bildat auf der HSK-Seite schrieb:

 

JAAAAAAAAAAAAAAAWWWWWWWWWWWOOOOOOOOOOHLLLLLLLLLLLL !!! Sie haben es DOCH NOCH gepackt, was für ein grandioser Kampf!

 

Wolfgang Schwarzer gratulierte von Herzen und grinste etwas resignierend „Immer wenn wir elo-mäßig mal vorne sind, verlieren wir gegen Euch“, wenn das so ist, dann kommen die Rodewischer hoffentlich immer mit guter Besetzung zu uns.

 

Unfassbar, 3,5 gewonnen und 3/3 an den letzten Brettern, wo wir in der bisherigen Saison immer ein wenig gewackelt haben! Dazu ein Blick zur Konkurrenz: Bad Königshofen musste viele Spitzenspielerinnen ersetzen (Mindgames in China) und mühte sich zu einem 3,5-Sieg gegen Deizisau, aber so würde es am Sonntag schwer werden gegen Schwäbisch Hall, die selbst „nur“ 3-3 gegen Friedberg spielten und somit einen wichtigen Punkt einbüßten.

 

Aber wir konzentrieren uns eh nur auf uns und sind damit bisher sehr gut gefahren. Aus dem HSK Schachzentrum kamen Glückwünsche und dazu Erfolgsmeldungen von HSK 2, die beim überraschenden Sieg gegen Leipzig zwar den Klassenerhalt nicht gesichert hatten, dafür aber unseren Freunden von TuRa Harskheide die erhoffte Schützenhilfe im Aufstiegskampf geleistet hatten. Ein perfekter Samstag, der nicht besser hätte laufen können. Sämtliche Energiereserven bei Team und Kapitän waren aufgebraucht und so ging es reichlich entkräftet zu einem der beliebtesten Italiener der Stadt, um den Erfolg zu feiern! Erst hier wurden sowohl die Berichterstattungen von Jürgen (der aus Hamburg meine Facebookberichte verfolgte und für die HSK Seite aufbereitete) laut von Sarah vorgetragen.

 

Ich hatte in der Zwischenzeit mit unseren beiden iranischen Spielerinnen gemailt und Fotos von Dianas Endspiel geschickt, Sara, die wir bei ihrem sensationellen Frauen-Grand-Prix immer wieder mental unterstützt hatten, fragte immer wieder über die neuen Medien: „Did she win???“ und als ich endlich den Sieg vermelden konnte kam ein erleichtertes „Yes! I m so happy with the team! Good Job girls!“

 

Der kommende Sonntag fiel an Spannung deutlich ab, zu groß waren unsere Spielstärke-Vorteile gegenüber GW Niederwiesa. Fürs Selbstvertrauen sollte der Sieg möglichst hoch und souverän ausfallen, aber am Erfolg gab es wenig Zweifel. So konnte ich mit einem Auge immer das Spitzenduell zwischen Schwäbisch Hall und Bad Königshofen verfolgen, auch wenn unsere „Spionin AF“ vor Ort schon relativ bald einen möglichen Königshofener Sieg ankündigte. Das es am Ende anders kam passt für uns in das „goldene Wochenende“. Doch kurz zurück zu unserem Match: Schon bald nach der Eröffnung sah es bereits an mehreren Brettern sehr sehr gut aus. Um ein wenig die gegnerische Vorbereitung zu umgehen blieb Marta an diesem Tag draußen und Anja Hegeler kam zu ihrem zweiten Einsatz, erledigte diesen mit Bravour und brachte uns früh in Führung.

 

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Bild 11: Anja landete einen wichtigen schnellen Schwarzsieg, der gleich mal Ruhe in das Match brachte

 

Die wichtigste Partie war wohl Judiths, denn hier ging es nach dem gestrigen Remis immerhin um die zweite WGM-Norm und diese wurde sehr souverän mit einem Sieg übererfüllt. Mit 7/9 ist Judith natürlich unsere Topscorerin und seit Jahren eine absolute Stütze des Teams. Unglaublich 26 Punkte aus 38 Partien und dabei nur zwei Niederlagen in den letzten vier Spielzeiten sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf viele weitere Erfolge mit Judith!

 

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Bild 12: Mit Sicherheit bald Großmeisterin, Judith Fuchs!

 

Ein wildes Gefecht lieferten sich Diana Baciu und Alina Zahn, mit dem besseren Ende für uns, dies war sicherlich die unterhaltsamste Partie des Matches, die beim Nachspielen jede Menge Raum zum eigenen analysieren gibt:

 


 

Baciu,Diana (2267) – Zahn,Alina (2125) [C54]

FBL Niederwiesa – Hamburg (9.3), 28.02.2016

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Lc5 4.c3 Sf6 5.d3 0–0 6.b4 Le7 7.Db3 h6 8.a4 d6 9.h3 Sb8 10.Da2 c6 11.Lb3 a5 12.0–0 Sbd7 13.La3 Sh5 14.d4 Sf4 15.Td1 De8 16.Lc1 Sg6 17.bxa5 Sf6 18.Sbd2 Kh8 19.Dc2 Sh5 20.Sc4 f5 21.dxe5 dxe5 22.Sfxe5 Sxe5 23.Sxe5 fxe4 24.Dxe4 Lf5 25.Dc4 Lf6 26.Sf7+ Kh7 27.g4 Lg6 28.Sd6 De7 29.La3 Lh4 30.Sf5 Lxf2+ 31.Kg2 Dg5 32.Le7 Sf6 33.Kxf2 Sxg4+ 34.hxg4 Dxe7 35.Dg8+ Txg8 36.Lxg8+

1–0


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Bild 13: Nach schwerem Start nun die letzten 5 Partien gewonnen, Diana Baciu!

 

Nach ihrer gestrigen Niederlage kam auch Sarah heute zu ihrem Erfolgserlebnis. Als absolute Teamplayerin und Stimmungskanone ist Sarah natürlich ebenso unersetzlich die Mannschaft, bereitwillig nahm sie auch dieses Wochenende „Doppel-Schwarz“ auf sich und besorgte souverän das 5-0.

 

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Bild 14: Als DJ wurde Sarah dieses mal von Judith „Fux“ verdrängt, aber als Optimistin ist sie natürlich ebenso „Herz“ der Mannschaft

 

Den Schlusspunkt setzte Jade, die ebenso wie Tea (die heute kurzzeitig wackelte, aber dann sehr überzeugend den Spieß umdrehte) und Diana ein perfektes „100%-Wochenende hinlegte“ und überhaupt in 2016 alle Ihre Partien gewonnen hat (auch Betriebssport und Hamburger Stadtliga blieb den Gegnern bisher nur die Aufgabe, es könnte ein ziemlich erfolgreiches Jahr für Jade werden, die die Elo 2100 wieder fest im Blick hat.

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Bild 15: Gut gelaunt und bärenstark, WFM Jade Schmidt

 

6 – 0, alles Paletti! Glückwünsche an die sensationellen Mädels von TuRa Harksheide, die im HSK Schachzentrum zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Frauenbundesliga feierten! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an Eberhard Schabel und seine Spielerinnen, so wie es aussieht werden wir im nächsten Jahr Reisepartner und ich freue mich jetzt auf dieses junge, hungrige Team, die mit Sicherheit auch in der 1. Liga für einige Überraschungen sorgen werden.
Nach dem Drama von Schwäbisch Hall (die Hallerinnen gewannen sehr glücklich mit 3.5 gegen Bad Königshofen, weil ein Endspiel mit zwei Minusbauern in Zeitnot noch gewonnen wurde!) werfen wir einen Blick auf eine wunderbare Tabelle:

 

Tabelle

 

Wow! Drei Teams punktgleich vorne und wir sind eines davon! Wenn mir das jemand vor der Saison erzählt hätte, ich hätte ihn einweisen lassen…. Und der Spielplan will, dass die ersten 4 am allerletzten Sonntag gegeneinander antreten dürfen, jedes dieser Teams kann noch Deutscher Meister werden, auch wenn nur Baden Baden es selbst in der Hand hat. Allerdings ist deren Programm mit Friedberg und Bad Königshofen auch klar das schwerste.

 

Und Hamburg? Ein schweres Match mit Deizisau und dann das große Duell mit den schier übermachtig stark besetzten Schwäbisch Hallern! Ein Team, das fast durchgehend mit Elo 2400 besetzt ist. Aber welches Team hat diese Saison bisher als einziges ohne Niederlage überstanden? Ach ja, das sind ja wir 😉

 

Und letzte Runden haben ja immer ihre eigenen Gesetze. Die Situation ist denkbar einfach: Wir müssen kämpfen wie die Löwinnen und irgendwie beide Matches gewinnen, dann kann uns niemand von der Vizemeisterschaft vertreiben. Und wenn, ja wenn Baden Baden straucheln sollte und einem der beiden Tage nicht gewinnt… Genau die gleiche Situation hat Hall, es kommt also an diesem Wochenende zu einem echten Saisonhöhepunkt, schade eigentlich, dass die Pläne für eine zentrale Endrunde in Berlin erst für die kommende Spielzeit gelten, dieses Jahr wäre es super spannend! Aus Kiel wird es aber auf jeden Fall eine Liveübertragung geben und Baden Baden wird zumindest in Form von Teamchef Thilo Gubler live bloggen, so dass wir uns gegenseitig auf dem Laufenden halten können.

 

Ich möchte bereits vor dem Finale bei allen Bedanken, bei unseren tollen Spielerinnen, die wie eine Familie zusammenhalten, bei den HSK Verantwortlichen, die mir/uns viele Freiheiten geben und natürlich ganz besonders unserem großväterlichen Freund Helmut Salzmann, der durch sein finanzielles Engagement dieses Team überhaupt möglich macht, ich weiß wir machen ihm viel Freude und werden alles versuchen, um weiter ein Lächeln in Dein Gesicht zu zaubern. Aber es gibt neben Helmut auch andere Freunde des Klubs, die die Gunst der Stunde sehen und bereit sind uns finanziell unter die Arme zu greifen, so dass wir den Etat des Klubs nicht über Gebühr belasten.

 

Am Wochenende 19./20. März geht es in Kiel um Alles! Wir würden uns über möglichst viel Unterstützung freuen, gespielt wird Samstag ab 14.00 Uhr und Sonntag ab 9:00 Uhr in der

 

Max-Planck-Schule
Winterbeker Weg 7
24113 Kiel

 


 

Und hier noch einige der Partien zum Nachspielen!

 

 

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