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U. a. mit: 1 GM Grischuk Alexander RUS 2760; 2 GM Rublevsky Sergei RUS 2738; 3 GM Inarkiev Ernesto RUS 2729; 4 GM Ponkratov Pavel RUS 2712; 5 GM Movsesian Sergei ARM 2685; 6 GM Khismatullin Denis RUS 2676; 7 GM Riazantsev Alexander RUS 2675; 8 GM Lysyj Igor RUS 2665; 9 GM Bocharov Dmitry RUS 2659; 10 GM Zvjaginsev Vadim RUS 2628 ...

Mit Glück und Können holt sich die Weltauswahl vom OSG Baden-Baden den zehnten Deutschen Meistertitel – Ein Bericht von RAYMUND STOLZE

 

Die Ausgangssituation vor dieser letzten Doppelrunde der Frauen-Bundesliga-Saison 2015/16 war klar: Noch ein Quartett konnte Deutscher Meister werden, wobei Titelverteidiger OSG Baden-Baden die beste Ausgangsposition besaß, wie der Blick auf die Tabellespitze nach neun von elf Runden zeigt:

 

 Platz  Mannschaft  MP  BP
 1.  OSG Baden-Baden  15:3  39
 2.  Hamburger SK  15:3  36½
 3.  SK Schwäbisch Hall  15:3  36
 4.  Bad Königshofen  14:4  39

 

Die Marschrichtung für den Titelverteidiger Baden-Baden war klar: Zwei Siege mit insgesamt zehn Brettpunkten mussten gegen die SF Friedberg [Platz 7/10:8/30,0] und den SC Bad Königshofen her. Die zehnte Deutsche Meisterschaft seit dem Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2002/03, wo es auf Anhieb klappte, wäre damit aus eigener Kraft sicher. Laut DSB-Turnierordnung entscheidet bei allen Plätzen bei Gleichstand die Brettwertung.

 

„Ergibt auch diese Gleichheit, entscheidet über den ersten Platz der Schachfrauenbundesliga der direkte Vergleich. Ergibt sich auch danach Gleichheit nach Mannschafts- und Brettpunkten, setzt der Turnierleiter Stichkämpfe an.“

Die strahlende Deutsche Meistermannschaft mit Pokal (Foto: Thilo Gubler)

Von links nach rechts:
Ketevan Arakhamia-Grant, Ekaterina Kovalevskaya, Ketino Kachiani-Gersinska, Antoaneta Stefanova, Teamchef Thilo Gubler, Alexandra Kosteniuk, Anna Zatonskih, Iamze Tammert. Es fehlen: Anna Muzychuk, Victoria Cmilyte, Mariya Muzychuk, Elena Sedina, Lisa Schut, Julia Bochis und Cécile Haussernot

 

Der unmittelbare Verfolger Hamburger SK hätte im konkreten Fall auch zweimal 6:0 gegen die SF Deizisau [Platz 6/10:8/31,5 und zum Abschluss gegen den SK Schwäbisch Hall gewinnen können – es hätte nicht gereicht! Nur bei Brettpunktgleichheit wäre doch ein Stichkampf nötig, denn die bislang ungeschlagenen Hansestädterinnen hatte Baden-Baden ein 3:3 abgetrotzt. Würden dagegen Baden-Baden und Schwäbisch Hall gleichauf in beiden Wertungen liegen, dann hätte die Hallerinnen aufgrund ihres 4:2-Erfolges das glücklichere Ende und könnten ihre erste Deutsche Meisterschaft feiern.

 

Bad Königshofen lasse ich erst einmal außen vor, denn der Meister von 2014 braucht nicht nur zwei Siege gegen die Karslruher SF [Platz 8/7:11/23,5] und eben gegen Baden-Baden, sondern auch die beiden anderen Teams müssten sich 3:3 trennen. Dann würden die Brettzähler entscheiden, und da können die bringen die Franken immerhin satte 39,0 mit.

 

Damit genug der Planspiele, schauen wir uns lieber den Spielfilm des Showdowns um Titel und Medaillen an!

 

Sonnabend, 19. März 2016, Runde 10:

 

Alexandra Kostenjuk

Alexandra Kostenjuk (by Thilo Gubler)

Ein ganz wichtiger Faktor für das Meisterschaftsfinale war für mich bei allen möglichen Prognosen die tatsächliche Aufstellung der vier Titelkandidaten? Mit welchen Sextett würden Baden-Baden, Hamburg, Schwäbisch Hall und Bad Königshofen „auflaufen“??? Und wer aus dem Quartett konnte in den beiden direkten Duellen am Sonntag [Baden-Baden–Bad-Königshofen und Schwäbisch Hall–Hamburg] noch einen Joker einsetzen, mit dem keiner rechnete?

 

Am Sonnabend treten die „glorreichen Vier“ in den „Pflichtkämpfen“, bei denen unterm Strich ein Sieg stehen muss, mit folgenden Aufgeboten an [in Klammern die gemeldete Brettposition]:

 

Baden-Baden: Alexandra Kostenjuk [4], Antoaneta Stefanowa [5], Ketino Kachiani-Gersinksa [7], Jekaterina Kowalewskaja [8], Ketevan Arakhamia-Grant [9], Iamze Tammert [12]; es fehlen Anna Musitschuk [1], Viktorija Cmilyte [2], Exweltmeisterin Maria Musitschuk [3], Anna Zatonskih [6]

 

Der Pokal der Begierde

Der Pokal der Begierde

Hamburg: Monika Socko [1]. Marta Michna [3], Atousa Purkashiyan [4], Judith Fuchs [5], Sarah Hoolt [6], Diana Baciu [7]; es fehlt nur Sarasadat Khademalsharieh [2]

 

Schwäbisch Hall: Irina Bulmaga [4], Ekaterina Ataik [7], Deimante Daulyte [9]. Karina Ambartsumowa [10], Jana Zpevakova [13], Katerina Zpevakova [14]; nicht dabei sind Bela Khotenashwili [1], Nino Batsiashwili [2], Alina Kaschlinskaja [3], Iva Vdenova [5], die allerdings in dieser Spielzeit ebenso wie Bela Khotenashwili nicht eingesetzt wurde, Sophie Milliet [6]

 

Bad Königshofen: Walentina Gunina [1], Elisabeth Pähtz [3], Josefine Heinemann [5]. Anastasia Sawina [8]. Maria Schöne [9], Jana Schneider [14]; ohne Zhao Xue [2], die allerdings bisher keine Partie gespielt hat, Olga Girya [4], Lilit Mkrtchjan [6]

 

Was die „Hausaufgaben“ angeht, so legt Schwäbisch Hall ein 6:0 gegen Gastgeber Doppelbauer Kiel vor, Bad Königshofen schlägt die Karlsruher SF mit dem gleichen Resultat. Der 4:2-Erfolg von Hamburg gegen Deizisau ist schwerer erkämpft als erwartet. Und vielleicht ist es symbolisch, dass Monika Socko an Brett 1 gegen Christina-Adele Foisor ein Damenendspiel gewinnt. Bleibt noch Baden-Baden gegen Friedberg, und da gibt es nach einer 2:0-Führung durch Kostenjuk und Stefanowa in die Nachspielzeit ein 4:2.

 

Es wird als tatsächlich eine echte Herzschlagfinale geben, wie uns der Tabellestand zeigt. Ewas für ein Wahnsinn!!!

 

 Platz   Mannschaft   MP   BP 
 1.  OSG Baden-Baden  17:3  43
 2.  SK Schwäbisch Hall  17:3  42
 3.  Hamburger SK  17:3  40½
 4.  Bad Königshofen  16:4  45

 

Sonntag, 20. März 2016, Runde 11:

 

Warum es bei den Damen bereits um neun Uhr los geht, muss man mir mal erklären. Aber es ist klar: Wenn es um Brettpunkte geht, so wird das Titelrennen 2016 zwischen Baden-Baden und Schwäbisch Hall entschieden. Lachender Vierter wäre Bad Königshofen nur in dem Fall, wenn sich die Hallerinnen von den Hamburgerinnen 3:3 trennen und man selbst gleichzeitig Baden-Baden mit den beiden Exweltmeisterinnen Kostenjuk und Stefanowa bezwingt. Der SK müsste dagegen Schwäbisch Hall schlagen und auf ein Unentschieden zwischen Baden-Baden und Bad Königshofen hoffen. Und auch Hamburg ist ja nicht außen vor: Sieg gegen Schwäbisch Hall bei gleichzeitiger Niederlage von Baden-Baden gegen Bad Königshofen – das war’s dann! Aber mal ehrlich: Ist das wirklich realistisch???

 

Als um 9 Uhr alle Aufstellungen auf dem Ergebnisdienst der Frauen-Bundesliga für den letzten Spieltag erscheinen [ http://nsv-online.de/ligen/fbl-1516/?staffel=923&r=11&x=36&y=16 ] ist zu erkennen, dass ein Trio der Spitzenteams noch einmal „nachgerüstet“ hat. Bei den Hallerinnen ersetzen Alina Kaschlinskaja und Iva Videnova die Zpevakova Sisters, Hamburg bietet Sarasadat Khademalsharieh auf, dafür bleibt Sarah Hoolt draußen, und Baden-Baden setzt auf Anna Zatonskih, für die Imze Tammert weichen muss. Nur Bad Königshofen vertraut dem Sextett von gestern, und dazu gehört auch die noch 13-jährige Jana Schneider, die kürzlich bei Simultan in Hamburg gegen Weltmeister Magnus Carlsen aus Anlass des 70. Geburtstages der Wochenzeitung DIE ZEIT auf Initiative des Schach-Ticker dabei war.

 

20. März, 09:41 Uhr:

Baden-Badens Mannschaftscoach Thilo Gubler schreibt wie schon gestern seinen Live-Blog [ http://gubler-chessblog.blogspot.de/]. Und auch übt sich in Prognose: „Falls Baden-Baden gegen Bad Königshofen gewinnt, dann müsste Schwäbisch Hall gegen Hamburg mindestens einen Punkt höher gewinnen um den Titelverteidiger noch abzufangen. Gehen beide Spiele 3:3 unentschieden aus dann ist Baden-Baden ebenfalls Meister. Hamburg wird Meister wenn es Schwäbisch Hall besiegt und Baden-Baden nicht gewinnt. Bad Königshofen wird Meister wenn sie Baden-Baden schlagen und Schwäbisch Hall gegen Hamburg 3:3 unentschieden spielt. In allen anderen Fällen wird Schwäbisch Hall Meister. Alles klar?“ Und schiebt dann wenig später nach: „Eines noch: falls Baden-Baden gegen Bad Königshofen mit 3,5:2,5 gewinnt und Hamburg Schwäbisch Hall mit genau 6:0 [!] besiegt, dann gibt es einen Stichkampf zwischen Hamburg und Baden-Baden.“

 

20. März , 11:00 Uhr:

 

Schade, dass von den entscheidenden beiden Duellen nur die Partien von Schwäbisch Hall vs. Hamburg live zu verfolgen sind. Aber ich habe ja meinen Vorschlag gemacht, wie das problemlos zu ändern ist. Spätestens bei der Zentralen Endrunde in Berlin im kommenden Jahr, wo die Frauen-Bundesliga ebenfalls mit dabei sein soll, werden wir diese Premiere sicherlich erleben.

 

Bei Halbzeit der „regulären Spielzeit“ nach zwei Stunden ist noch nicht eine Partie entschieden, aber in Kiel wird auf beiden Seiten mit offenem Visier gekämpft. Ganz anders, so Thilo Gruber aus Friedberg: Es geht hier noch recht gemächlich zu. Leichte zeitliche Defizite für Antoaneta [Brett 2] und Anna [Brett 3]. Ketevan an Brett 6 steht gut und hat evtl. bereits die Chance einen Bauern zu gewinnen.

 

20. März , 12:00 Uhr:

 

Wer denkt zu dieser Stunde nicht an den legendären Western „High Noon“[ Zwölf Uhr Mittags] von Fred Zinnemann mit Gary Cooper und Grace Kelly?

 

In Kiel gibt es immer noch keine entschiedene Partie, wobei Marta Michna gegen Iva Vedenova mit nur noch 52 Sekunden bei 16 Zügen – es gibt ein plus von 30 Sekunden pro Zug – am Rande des Abgrunds „balanciert“.

 

„Ketevan zeigt sich gut erholt von ihrer Niederlage gestern und bringt Baden-Baden mit 1:0 nach vorne!“ kommentiert Thilo Gubler um 12:03 Uhr den Ausgang der Partie Arakhamia-Grant gegen Jana Schneider.

 

20. März , 13:00 Uhr:

 

Nach vier Stunden Spielzeit ist die Meisterschaft keineswegs entschieden. Allerdings dürfte Hamburg bei einem 1:2-Rückstand gegen Schwäbisch Hall keine Chance mehr auf Platz 1 haben. Marta hat nämlich verloren, dazu kommen zwei Remisen an den Brettern 4 und 5. Aus Friedberg blogt Thilo Gruber: „Aktuelle ‚Materialsituation’: Alexandra mit Minusbauer. Antoaneta im Doppel-Turmendspiel mit Mehrbauer. Anna mit drei Mehrbauern für die Qualität und Jekaterina ebenfalls mit Mehrbauer.“ Also wird es für Bad Königshofen Platz 4 werden.

 

Baden-Baden oder Schwäbisch Hall – so lautet ab jetzt die Frage! Die Hallerin Alina Kaschlinska hat gegen Monika Socko Springer und Bauern bei jeweils noch einem Turm mehr, während Irina Bulmaga das Endspiel Turm + Läufer mit einem Bauern weniger [2:3] gegen Sarasadat Khademalsharieh bestreiten muss. Auf Gewinn steht zu dieser Zeit in jedem Fall Karina Ambartsumowa gegen Diana Baciu. Hochgerechnet sieht das im besten Fall nach einem 4,5:1,5-Sieg aus. Was bedeutet: Baden-Baden muss dann 4:2 gewinnen, um Meister zu werden. Aber abgerechnet wird bekanntlich am Schluss.

 

20. März , 13:22 Uhr:

 

In Kiel ist die Begegnung zuende. Schwäbisch Hall gewinnt nur 4:2 gegen Hamburg, nun reicht Baden-Baden ein 3,5:2,5, um mit 46,5:46,0 Brettpunkten die Nase vorn zu haben.

 

Antoanetea Stefanowa

Antoanetea Stefanowa (by Thilo Gubler)

Fünf Minuten später meldet Thilo Gubler ein Remis zwischen Elisabeth Pähtz und Antoanetea Stefanowa. Es steht nunmehr 2:1 für Baden-Baden, und die OSG braucht aus den restlichen drei Partien noch 1,5 Punkte zum Titel. Um 13:34 Uhr „netzt“ Anna Zatonskih gegen Josefine Heinmann zum 3:1 ein, und zehn Minuten später folgt sogar das 4:1 durch Jekaterina Kowalewskaja gegen Maria Schöne, damit ist der Ausgang der Partie Alexandra Kostenjuk ohne Bedeutung, die mit Schwarz gegen die zweifache Europameisterin Walentina Gunina mit Läufer und zwei Bauern gegen Turm und Bauer um remis kämpft. „WIR SIND DEUTSCHER MEISTER!!!“ jubelt Thilo Gubler, und verdenken kann ich es ihm wahrlich nicht. Auf den weiteren Medaillenplätzen landen Schwäbisch Hall [Silber ] und der Hamburger SK [Bronze].

 

[M]ein Fazit nach diesem Wahnsinns-Finale – und ich bitte mich nicht falsch zu verstehen: Am Ende kann man Erfolg eben doch kaufen, denn natürlich kann sich wohl nur Baden-Baden nicht nur das Duo Kostenjuk und Stefanowa, sondern auch eine „Weltauswahl“ finanziell leisten. Kellerkinder wie Niederwiesa, die auf deutsche Amateure setzten, können dagegen in ihrer Abenteuer-Saison als den größten Erfolg eine 2:4-Niederlage gegen den zehnfachen Deutschen Mannschaftsmeister feiern.

 

Was die drei Absteiger angeht, so trifft es die Neulinge Grün-Weiß Niederwiesa und Doppelbauer Kiel, die vom SK Lehrte begleitet werden.

 

Diana Baciu

Diana Baciu

Entschieden wurde schließlich auch die Wahl für die „Bundesliga-Spielerin des Jahres“, und das in zwei Kategorien. Diese Auszeichnung vergibt der Schach-Ticker bereits zum dritten Mal und wir freuen uns, dass die Hamburger Malerin und Buchkünstlerin Elke Rehder [ http://www.elke-rehder.de/ ] dafür zwei sehr schöne Holzschnitte gespendet hat, die sie zur berühmten Schachnovelle von Stefan Zweig geschaffen hat.

 

Der Titel „Nachwuchsspielerin der Saison“ – hier dürfen die Kandidatinnen beim Start in die Spielzeit 2015/16 [26. September .2015] noch nicht 23 Jahre alt gewesen sein – wurde erst nach Wertung vergeben. Irina Bulmaga [11. November 1993] vom SK Schwäbisch Hall und Diana Baciu [26. März 1994] vom Hamburger SK kamen beide auf 6,9/9. Irinas Gegner hatten allerdings mit 2253:2115 den weitaus besseren Elo-Durchschnitt.

 

Iamze Tammert (by Thilo Gubler)

Iamze Tammert (by Thilo Gubler)

In der Königsklasse „Bundesliga-Spielerin des Jahres“ kann sich Iamze Tammert (im Foto rechts) vom OSG Baden-Baden feiern lassen, die mit 7,5/8 einen fantastische Saison gespielt hat und bereits zur ersten Meistermannschaft von 2003 gehörte. Ihr dicht auf den Fersen sind Vereinskollegin Jekaterina Kowalewskaja [8/9] sowie Tatjana Melamed vom SC Bad Königshofen [7/8].

 

Die Wertung ist übrigens höchst einfach: Gewinner sind jene beiden Frauen, die prozentual das beste Ergebnis erzielt haben. Bei Gleichstand hättet der Elo-Durchschnitt der Gegnerinnen den Ausschlag gegeben.

 

Irina Bulmaga

Irina Bulmaga

Alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle der Saison 2015/16, dazu die Teamaufstellungen mit den individuellen Resultaten finden Sie unter dem Link http://nsv-online.de/ligen/fbl-1516/? .

 

Bleibt noch ein wichtiges P.S.: Was die drei möglichen Bundesliga-Neulinge angeht, so hat TuRa Harksheide – das ist wohl die jüngste Mannschaft, die jemals die Qualifkation in die höchste deutsche Spielklasse der Frauen durch den Sieg in der Staffel Ost der 2. Liga geschafft hat – bereits definitiv zugesagt. Vom Mannschaftsführer des Süd-Meisters Holger Werner kommt auf meine Nachfrage ebenfalls ein deutliches Signal: „Auch der FC Bayern München wird sein Aufstiegsrecht wahrnehmen.

 

Noch am Überlegen ist man beim SV Medizin Erfurt, wie mir auf Nachfrage Mannschaftsführerin Kristin Müller-Ludwig in einem Telefongespräch mitteilte. Der finanzielle Etat sei nicht der Grund, sondern eher, ob sportlich gesehen diese Herausforderung für den West-Meister doch nicht zu groß ist. Es sei noch angemerkt, dass Kristin mit 5/7 an Brett 3 großen Anteil am Staffelsieg Aufstieg hat. Sollten die Thüringer ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen, so kann wie schon im Vorjahr auch der SK Lehrte als Zehnplatzierter noch auf den Klassenerhalt hoffen …

 

Ach ja, da leider in der Frauen-Bundesliga keine Verpflichtung zur Live-Übertragung besteht, wäre es toll, wenn eine Kooperation mit dem Schachbundesliga e.V. diese Lücke vielleicht schon im kommenden Jahr schließen könnte. Ich finde nämlich, dass diesen Service die höchste deutsche Damen-Spielklasse allemal verdient und die „stärkste Liga der Welt“ so endlich einmal ihre Gemeinnützigkeit nachhaltig öffentlich nachweisen könnte …

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