Interview mit dem Präsidenten des DSB

Wer in die Zukunft sehen will, muss in der Vergangenheit blättern.

1) Sie sind seit 2011 Präsident des Deutschen Schachbunds (DSB). In diesem Jahr steht wieder eine Präsidentschaftswahl an. Werden Sie wieder antreten?

Die Wahlen zum Präsidium stehen für den Bundeskongress am 27.5.2017 in Linstow, Mecklenburg-Vorpommern an. Aus Respekt vor den Gremien und unseren Mitgliedern werde ich meine Entscheidung zunächst anlässlich der Präsidiumssitzung im März vorstellen und danach an die Öffentlichkeit gehen.

2) Wie bewerten Sie die Entwicklung des DSB, seitdem Sie im Amt des Präsidenten sind?

2011 waren meine ersten Schwerpunkte die finanzielle Konsolidierung des DSB, eine stärkere Förderung des Frauenschachs und die Fokussierung auf die Arbeit der Vereine. Wie den Haushaltszahlen zu entnehmen ist, haben wir die Konsolidierung mittlerweile geschafft. Mit UKA haben wir für die nahe Zukunft einen zuverlässigen Sponsor als Partner. Ein wichtiger Meilenstein war 2013 die Beitragserhöhung, mit der die Landesverbände uns den Rücken gestärkt haben. Im Herbst 2015 standen wir vor der Wahl, entweder für 2018 eine weitere Beitragserhöhung anzuvisieren oder Personal abzubauen. Der außerordentliche Kongress in Leipzig hat sich für den Personalabbau entschieden. Der nächste Meilenstein war die Sicherung der BMI-Zuschüsse für den Leistungssport, wenn auch um ein Drittel gekürzt. Für 2017 wurde
uns wieder eine merkliche Erhöhung in Aussicht gestellt.

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