EUROPEAN WOMEN’S CHESS CHAMPIONSHIP

Seit dem 10. und noch bis zum 23. April wird die Damen-Europameisterschaft im Radisson Blu Latvija Conference & Spa Hotel in Riga, Lettland ausgetragen.

Elisabeth Paehtz (by Eteri-Kublashvili)

Durchaus im Kontrast zur „offenen“ EM mit vor allem Männern sind bei der Damen-EM viele der besten Schachspielerinnen Europas dabei, sie streiten um diesen prestigeträchtigen Titel und einen Preisfond von 70.000 EUR.
Unter den 144 Teilnehmerinnen sind sieben ehemalige Europameisterinnen (Titelverteidigerin Anna Ushenina fehlt).

Die Top-Teilnehmerinnen des Turniers sind die Muzychuk-Schwestern – ehemalige Weltmeisterin Mariya und 2017 World Chess Championship-Finalistin (Vize-Weltmeisterin) Anna, gefolgt von Doppel-Europameisterin Kateryna Lagno, Europameisterin 2002 und Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanova, aus Georgien Nana Dzagnidze und Nino Batsiashvili, usw.  Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen auf IM Paehtz Elisabeth (2454). Weiterhin sind für den DSB in Riga Sarah Hoolt (2398), Marta Michna (2389), Filiz Osmanodja (2370) und Judith Fuchs (2274) dabei.

Die 18. Europameisterschaften der Frauen ist eine Qualifizierungsveranstaltung für die nächste Weltmeisterschaft. Nach den aktuellen FIDE-Vorschriften und der Entscheidung des ECU-Vorstands werden sich 14 Spielerinnen qualifizieren. In Riga werden insgesamt elf Runden gespielt, wobei es nur einen Ruhetag gibt (nach Runde 7 am 18. April). Eröffnung war am Montag (10. April), die erste Runde wurde am darauf folgenden Tag gespielt.

Nach vier Runden hat keine mehr eine weisse Weste, es führen sechs Spielerinnen mit 3,5/4 – darunter die Mitfavoritinnen Mariya Muzychuk und Nana Dzagnidze. Am überraschendsten in diesem Sextett Zeinab Mamedjarova aus Aserbaidschan (auch aus einer Schachfamilie, am bekanntesten ihr Bruder Shakriyar), Nummer 62 der Setzliste, die in Runde 2-4 jeweils nominell gut 100 Elopunkte bessere Gegnerinnen hatte und aus diesen Partien 2,5/3 erzielte.

Dahinter 23 Spielerinnen mit 3/4, unter anderem Sarah Hoolt und Elisabeth Paehtz. Paehtz hatte bisher zwei Remisen gegen nominell leicht unterlegene Gegnerinnen, Hoolt remisierte gegen die zuvor in diesem Artikel bereits erwähnten Mariya Muzychuk und Kateryna Lagno. [Artikel von Thomas Richter bearbeitet] Turnierseite

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