Schauen Sie doch mal kurz rein!

Franz Jittenmeier

Wiener Open, 16. – 23. August 2016 – Von Frank Hoppe

 

Vincent Keymer (by Peter Kranzl)

Vincent Keymer (by Peter Kranzl)

In unserem südlichen Nachbarland hat es das wahrscheinlich größte deutsche Schachtalent seit Emanuel Lasker mal wieder richtig krachen lassen. Der erst 11-jährige Vincent Keymer, der im Oktober zum deutschen Kader in der Altersklasse U12 bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Batumi camera-8(Georgien) gehört, erzielte beim Wiener Open sensationelle 7½ von 9 Punkten. Ab Runde 5 bekam er es dabei ausschließlich mit Großmeistern zu tun, von denen er drei besiegte und mit zweien Remis machte! Sein letztes Opfer war in Runde 9 der 75-fache deutsche Nationalspieler Gerald Hertneck, dessen Königsangriff er überzeugend verpuffen ließ.

 

Das grandiose Ergebnis von Vincent bedeutete am Ende Platz 3 unter 310 Teilnehmern – nur einen halben Punkt hinter dem Turniersieger GM Markus Ragger und dem mit Vincent punktgleichen Ukrainer IM Wolodimir Wetoschko. Damit wurde Vincent natürlich auch bester deutscher Spieler und eine GM-Norm dürfte sein Ergebnis bei einer Eloleistung von 2586 auch wert sein.

 

Gratulation!

TurnierseiteResultateAusschreibungPartienFotogalerie von Peter Kranzl

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Ein Beitrag von Frank Hoppe, Webmaster des DSB

 

Von links: Ralf Chadt-Rausch, Franz Jittenmeier u. Herbert Bastian

Von links: Ralf Chadt-Rausch, Franz Jittenmeier u. Herbert Bastian

Nachdem am 29. Juli in Dresden der erste Schachpreisträger von 2015 Raymund Stolze zu seinem Pokal kam, fand nun heute auch der zweite Teil des Preises sein Ziel. Franz Jittenmeier, der erst allein und ab 2012 mit tatkräftiger Zuarbeit durch Raymund Stolze die Website chess-international.de zu einer der erfolgreichsten Schachseiten Deutschland’s machte, bekam am Mittag im Evangelischen Kinderheim seiner Heimatstadt Herne Urkunde, Pokal und Geld überreicht. DSB-Präsident Herbert Bastian und sein Vizepräsident Ralf Chadt-Rausch waren eigens in die Stadt im Ruhrgebiet gefahren, um Franz Jittenmeier den Preis persönlich zu übergeben. Der Geehrte, der in dem Kinderheim ehrenamtlich tätig ist, wünschte sich die Übergabe in einem kleinen Rahmen und dazu war das Kinderheim ideal geeignet.

 

Interview mit Franz Jittenmeier

 

Auf dem außerordentlichen DSB-Kongreß am 7. November 2015 in Leipzig wurde Dir und Raymund Stolze zu gleichen Teilen der Deutsche Schachpreis für die Verdienste bei der schachlichen Öffentlichkeitsarbeit mit der beliebten Website Schach-Ticker verliehen. Raymund Stolze bekam den Preis vor einigen Wochen zu Beginn des German Masters der Frauen überreicht. Nun hast Du Deinen Teil des Preises aus den Händen von DSB-Präsident Herbert Bastian und DSB-Vizepräsident Ralf Chadt-Rausch erhalten. Wie fühlt sich das an?

 

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Ein Ausflug mit der Familie nach Düsseldorf lohnt sich allemal. Feiern Sie mit!

 

Drei Tage lang, vom 26. bis 28. August 2016, werden 70 Jahre Nordrhein-Westfalen und 70 Jahre Landeshauptstadt Düsseldorf beim NRW-Tag 2016 gefeiert. Rund eine Millionen Gäste werden zu dieser größten Party des Landes erwartet. „So bunt wie das Land – so soll es werden: Nach mehr als eineinhalb Jahren Vorbereitungen freuen wir uns, L_NRW70D_Claim_Datum_4cnun unsere Gäste aus dem ganzen Land in der Landeshauptstadt willkommen zu heißen. Ein Wochenende lang wird in Düsseldorf die  SFK_Logogrößte Party des Landes gefeiert“, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel kurz bevor die heiße Phase des Aufbaus rechts- und linksseitig des Rheins beginnt.

 

Oberbürgermeister Thomas Geisel der bei Schach für Kids Schirmherr für Düsseldorf ist, wird die NRW Tage gemeinsam mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Freitag den 26. August auf der Hauptbühne eröffnen. Von Samstag den 27. August bis zum Sonntag den 28. August sind dann die vielen Bürgermeilen aktiv.

 

Schach für Kids hat seinen Stand in der Kinder & Jugend.Meile. Diese befindet sich auf den Rheinwiesen bzw. Festwiesen am Kaiser-Wilhelm-Ring in der Nähe der Hausnummer 46. Der Stand wird viele Schachspiele, eine Kinder-Freischachanlage, vielen anderen Spielgeräten und einen Informationstheke haben.

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Saisonbroschüre

Im Rahmen seines 80-jährigen Jubiläums veranstaltete der SK Schwäbisch Hall am 20. August

Irina Bulmaga

Irina Bulmaga

in der Haller Fußgängerzone ein Sommerfest. Dabei spielte die internationale Meisterin Irina Bulmaga gegen ca. 20 Spieler simultan und GM Peter Michalik ließ sich im Handicapblitz mit 2 gegen 5 Minuten herausfordern – Ein Beitrag von Dr. Thomas Marschner

 

 

Zunächst wurde Irina als beste Nachwuchsspielerin (U23) der vorigen Saison der Frauenbundesliga geehrt, sie erhielt dafür einen Originaldruck der Hamburger Künstlerin Elke Rehder, gestiftet vom Schach-Ticker, mit einem Motiv aus Stefan Zweigs Schachnovelle. Schon in der Saisonbroschüre 2015/16 hatte Frank Zeller einen Artikel zur Schachnovelle und Elke Rehder geschrieben (nachzulesen ab Seite 58). Das Bild wird sehr schön in Irinas neue Wohnung passen, die sie in Kürze in Bukarest bezieht.

 

Danach wurde es dann ernst. Das Simultan bot die besondere Herausforderung, dass Irina nach jedem Durchgang die Steigung der neuen Straße bewältigen musste und an einigen Brettern auch in die Knie gehen musste. Auch das Wetter spielte nicht so gut mit wie in den Vorjahren – immer wieder gab es kleinere Regenschauer, bei denen dann die ein oder anderen Regenschirme zum Einsatz kamen. Neben einigen Remis konnten zwei Spieler ihre Partien gewinnen, insbesondere Jugendspieler Severin Bühler überzeugte mit einem schön herausgespielten Sieg. Daneben gewann noch der Schriftsteller und frühere Vereinsspieler Rainer Hoffmann. Die letzte Partie spielte wiedermal Micha Bahmann aus der 2. Mannschaft, er versuchte noch lange ein Läuferendspiel mit Mehrbauer zu gewinnen, die Partie endete aber dann doch mit einem Remis.

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Karl Dahm mit seinem Portrait

Karl Dahm mit seinem Portrait

Rosemarie Pfortner: Im Auftrag des Schachclubs „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ malte ich ein Clubmitglied namens KARL DAHM. Ein älterer Herr von über 80 Jahren, dem der Verein ein Geschenk machen wollte.

 

Über ein gemaltes Schachbild ist man auf mich aufmerksam geworden und fragte an, ob ich bereit wäre bei einer Weltneuheit : FERNSCHACH & KUNST – Symbiose aus Kunst und Fernschach – einem Projekt des Deutschen Fernschachbundes e.V. (BdF) mitzuwirken. Ich war mehr als bereit : Nach einem Jahr Schachunterricht (besser gesagt: hartem Training) bei einem Vereinsspieler und ehemaligem Schachtrainer wollte ich unbedingt Spielen. In dieser öffentlich ausgetragenen „Künstlerpartie“ des BdF sind mein Schachpartner und ich beide Künstler; zu jedem Zug gestalten wir ein Bild. Ich spiele mit den weißen Steinen, machte im Dezember 2013 meinen ersten Zug und die Partie läuft immer noch…

Zusätzlich spiele ich regelmäßig in einem Fernschachportal – doch Nahschachpraxis habe ich keine und wollte das unbedingt ändern. Ich recherchierte ein bisschen im Internet und stieß auf einen Verein mit dem wunderschönen Namen „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ – keine fünf Autominuten von mir entfernt. Der Name „Aljechin“ – der berühmten Schachlegende – hatte es mir angetan und war auch mit ausschlaggebend mich hier anzumelden. Dass dies sogar der erste Verein des Präsidenten des Deutschen Schachbundes war, habe ich später erst erfahren…

 

In Bezug auf diesen Verein habe ich bis jetzt zwei Bilder gemalt und muss darauf achten die Balance SCHACH & KUNST zu halten… Die MALEREI ist eben die Hauptmotivation – doch das SCHACH-SPIELEN gewinnt immer mehr an Bedeutung für mich!

 

SCHACH & KUNST oder KUNST & SCHACH – zwei Formulierungen die für mich immer stimmen – ich liebe beide…

Die Meisterschaften beginnen heute und gehen bis Sonntag, den 28. August. Gespielt wird im Tropentheater in der Linnaeusstraat 2 in Amsterdam

 

Die Teilnehmer sind: Loek van Wely (Foto), Benjamin Bok, Erwin L’Ami, Dimitri Reinderman, Erik van den Doel, Jan Werle, Jorden van Foreest und Sipke Ernst. van Wely

 

Die Teilnehmer in der niederländischen Meisterschaft für Damen: Anne Haast, Anna-Maria Kazarian, Smaranda Padurariu, Iozefina Paulet, Arlette van Weersel Martliveine Middelveld, Hortensius Lisa und Linda Jap Tjoen San.

 

Die Partieen beginnen um 13:00 Uhr und werden live über das Internet übertragen. Am letzten Tag wird bereits ab 12 Uhr gespielt.

 

Die Eröffnung war Sonntag, 21. August um 15:30 Uhr. Danach gab es von 17.30 bis 18.00 Uhr ein Konzert mit einem Ensemble aus Mitgliedern des Royal Concertgebouw Orchestra. Der Besuch des Konzerts war kostenlos.

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Ragger führt nach sechs Runden

 

GM Markus Ragger

GM Markus Ragger

Markus Ragger führt nach der gestrigen Doppelrunde mit fünfeinhalb Punkten aus sechs Partien beim Vienna Chess Open allein vor fünfzehn Spielern mit je fünf Punkten. In der Gruppe der Verfolger sind neben den Co-Favoriten Rainer Buhmann und Dimitrios Mastrovasilis mit David Shengelia, Georg Fröwis, Georg Kilgus und Peter Schreiner auch vier Österreicher. Ragger besiegt gestern am Vormittag den Deutschen Gerald Hertneck mit einem Figurenopfer für viele Bauern und hält am Nachmittag gegen Rainer Buhmann mit Schwarz problemlos remis. Heute trifft Ragger ab 15:00 Uhr auf den camera-8Griechen Mastrovasilis, den dritten 2600-er neben ihm selbst und Buhmann im Feld.

 

Im Rahmen des Opens fand am vergangenen Donnerstag ein Kids-Turnier mit 50 Teilnehmern aus 16 Nationen statt. Gewonnen hat der Inder Magizhnan Nikhil mit sechseinhalb Punkten aus sieben Partien vor den Sindarov Brüdern Javokhir und Islombek aus Usbekisten. Bester Österreicher wurde Simon Lemsitzer am neunten Platz. Die Siegerehrung wurde von Wolfgang Gotschke, dem Geschäftsführer des Bundes-Sportförderfonds, gemeinsam mit Wiens Schachpräsident Christian Hursky und Organisator Johann Pöcksteiner vorgenommen. (wk)

 

Ein herzliches Dankeschön an GM Gerry Hertneck der uns viele Fotos für unser Fotogalerie zur Verfügung stellte. Besonders interessant die Fotos vom Zentralfriedhof Wien.

 

TurnierseiteResultateAusschreibungLIVEFotogalerie von Peter Kranzl

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Vom 7. bis 22. August werden in Indien die Weltmeisterschaften der unter 20-Jährigen ausgespielt

 

GM Jeffery Xiong

GM Jeffery Xiong

liveNach dem unvergessenen Bobby Fischer hatte sich wenig getan in den USA. In den letzten Jahren hat sich das jedoch geändert. Viele Schachspieler mit ausländischen Wurzeln bereichern die Schachszene in den USA. Die Weltklassespieler Wesley So wechselte von den Philippinen ind die USA und Fabiano Caruana wurde möglicherweise mit Dollars geködert. Heimlich still und leise spielt sich jedoch ein Jüngling nach vorne, der die Schachwelt aufhorchen lässt. Gerade mal 15 Jahre alt ist GM Jeffery Xiong und erinnert schon stark an Bobby Fischer, der auch im Alter von 14 Jahren den GM-Titel errang. Die aktuelle Elozahl von Jeffery  beträgt  2633 und wird sich nach der U20-Weltmeisterschaft in Indien, die er überlegen vorzeitig gewann, erhöhen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste A-Open:

1 GM Artemiev Vladislav 2665 RUS 2 GM Xiong Jeffery 2633 USA 3 GM Alekseenko Kirill 2582 RUS 4 Maghsoodloo Parham 2576 IRI 5 GM Wagner Dennis 2572 GER 6 IM Svane Rasmus 2546 GER 7 GM Aravindh Chithambaram Vr. 2543 IND 8 IM Henriquez Villagra Cristobal 2520 CHI 9 Xu Yinglun 2516 CHN 10 GM Sunilduth Lyna Narayanan 2515 IND 11 GM Karthikeyan Murali 2514 IND 12 IM Tabatabaei M.Amin 2489 IRI 13 GM Gagare Shardul 2486 IND 14 IM Lorparizangeneh Shahin 2478 IRI 15 IM Studer Noel 2477 SUI 16 IM Tran Tuan Minh 2473 VIE 17 Firouzja Alireza 2464 IRI 18 FM Gholami Aryan 2461 IRI 19 IM Basso Pier Luigi 2455 ITA 20 IM Nasuta Grzegorz 2442 POL …

 

Auszug aus der Teilnehmerliste Girls:

 

1 IM Khademalsharieh Sarasadat 2423 IRI 2 WGM Saduakassova Dinara 2423 KAZ 3 WIM Bivol Alina 2362 RUS 4 WIM Pratyusha Bodda 2329 IND 5 WIM Tokhirjonova Gulrukhbegim 2328 UZB 6 IM Rodriguez Rueda Paula Andrea 2321 COL 7 WIM Kiolbasa Oliwia 2319 POL 8 WIM Styazhkina Anna 2315 RUS 9 WIM Dordzhieva Dinara 2304 RUS 10 WIM Frayna Janelle Mae 2292 PHI 11 WIM Vaishali R 2284 IND 12 WIM Blagojevic Tijana 2267 MNE 13 WGM Buksa Nataliya 2261 UKR 14 WFM Injac Teodora 2252 SRB 15 WIM Gu Tianlu 2239 CHN…

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Eine Betrachtung von Alexander Armbruster auf dem Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

Stadien mit Tausenden Zuschauern, die mucksmäuschenstill verfolgen, wie in der Mitte an einem Schachbrett Super-Großmeister grübeln und ziehen – das gibt es nicht. Zu den Bproxyundesliga-Wettkämpfen kommen einige Schach-Begeisterte, schon in der Zweiten Liga spielen die Spieler häufig sogar unter sich.

 

Es gibt Ausnahmen: Der legendäre deutsche Schach-Manager Hans-Walter Schmitt (ein Interview mit ihm darüber, wie Schach vermarktet werden kann, gibt es hier) hatte viele Jahre lang mit seinen „Chess Classic“ riesige Events auf die Beine gestellt – da gab es Turniere für jedermann, Simultan-Veranstaltungen und Wettstreits zwischen Weltklasse-Spielern inklusive Live-Kommentierungen durch erfahrene Großmeister. Mehrere hundert Zuschauer kamen beispielsweise in die Ballsporthalle nach Frankfurt-Höchst, als Schmitt dort im Jahr 1999 die beiden früheren Weltmeister und Dauerrivalen Kasparow und Karpow ans Brett brachte und man ihnen zusehen und zugleich die Partien auf Großleinwand verfolgen konnte!

 

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Eine in vielerlei Hinsicht aufregende Trainings- und- Turnierreise liegt hinter uns – Ein Beitrag von Eberhard Schabel

 

TuRa Schach

TuRa Schach

Dies begann schon mit unserer Anreise, als wir leider in einen kleinen Unfall verwickelt wurden und sich so unsere Weiterfahrt um ca 1,5 Stunden verzögerte. Auch die kommenden Tage standen Auto- Technisch nicht unter einem günstigen Stern, so dass wir es nach 4 Tagen wechseln mussten.
Auf unsere Teilnehme am Schachturnier hatte dies jedoch keine negativen Auswirkungen.

 

Bad Aibling war Gastgeber des ältesten Schach- Opens Deutschlands, dem Silberpokalturnier. Bereits zum 65x wurde es vom 09.08. bis 15.08.2016 ausgetragen und mit 154 Teilnehmern, natürlich aus Bayern, aber auch aus anderen Bundesländern, aus den benachbarten Ländern Österreich und der Schweiz sowie eine junge Spielerin aus Weißrussland.

 

Favorit war bayrische U 16 Spitzenspieler Bergauz, Noam, der das Turnier auch gewinnen konnte. Im Finale um den Pokal spielte er dabei gegen den Bruckmühler Schlichtmann, Robin Remis und konnte im Blitz gewinnen. So interessant das Turniersystem mit seinem Pokalcharakter auch war, so sehr wurde es vom schachlichen Aspekt her auch uninteressant, da man sehr oft beobachten konnte, dass in der KO- Phase viele Spieler sich auf ihr Blitzschachkenntnisse verließen und sich so schnell auf Remis einließen. Turnierseite

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richard_rapportDas Bundesligaportal ruft zu regen Teilnahme auf! Autor: Georgios Souleidis

 

Die Leser sind aufgerufen, die beste Partie der Saison 2015/16 zu küren. Von den vielen Höhepunkten haben wir 15 Partien ausgewählt. Unter allen Einsendern werden Gutscheine im Wert von insgesamt 100 Euro verlost. Einsendeschluss ist der 31. August 2016.

 

Die folgenden 15 Partien der Saison 2015/16 sind – nach Datum sortiert – nominiert. Der Sieger des Vorjahres Richard Rapport (Foto) dürfte dieses Jahr wieder einer der Favoriten sein, da er dank zahlreicher Glanzleistungen mit zwei Partien vertreten ist:

 

Gleich in der 1. Runde setzte der ungarische Star mit einem herrlich herausgespielten Sieg gegen den starken Großmeister Li Chao ein Ausrufezeichen… Weiterlesen

Deutschland mit einer großen Delegation vertreten

 

Jana Schneider

Jana Schneider

Vom 17. bis 28.8. 2016 werden in Prag die Jugend-Europameisterschaften der U8, U10, U12, U14, U16, U18 ausgetragen. 40 Schüler/Jugendliche aus Deutschland werden versuchen eine gute Platzierung zu erreichen. In der Gruppe U8 hat Leonardo Costa durchaus Chancen Europameister zu werden, nimmt er doch in der Rangfolge den 3. Platz ein. Gespielt wird täglich ab 15 Uhr.

 

Alle deutschen Spielerinnen und Spieler:
3 Costa Leonardo GER 1600 B8 76 Hagner Bennet GER 0 B8 86 Nitsche Nikolai GER 0 B8 35 Tham Nam GER 1698 B10 40 Bui Bao Anh Le GER 1659 B10 41 Laux Dominik GER 1659 B10 47 Eilenberg Jonas GER 1634 B10 77 Prieb Robert GER 1470 B10 18 Nguyen Alex Dac-Vuong GER 2069 B12 19 Trifan Andrei Ioan GER 2069 B12 43 Dobrikov Marcliveo GER 1911 B12 48 Astner Sebastian GER 1893 B12 55 Koelle Tobias GER 1866 B12 72 Hommel Niclas GER 1816 B12 6 Engel Luis GER 2383 B14 31 Zimmer Raphael GER 2180 B14 60 Suvorov Alexander GER 2059 B14 62 Kopylov Daniel GER 2050 B14 31 FM Schroeder Kevin GER 2286 B16 46 Schmidek Emil GER 2223 B16 33 Grigorian Spartak GER 2340 B18 34 Sawlin Leonid GER 2322 B18 63 Beeck Mats GER 2196 B18 48 Peglau Dora GER 0 G8 4 Bashylina Luisa GER 1664 G10 7 Nguyen Phuong Thao Vivien GER 1578 G10 12 Butenandt Svenja GER 1501 G10 43 Schneider Anna GER 1332 G10 9 Ziegenfuss Antonia GER 1829 G12 63 Basovskiy Jana GER 1488 G12 9 Schneider Jana GER 2105 G14 15 Muetsch Annmarie GER 1966 G14 39 Moenster Madita GER 1808 G14 7 WFM Sieber Fiona GER 2173 G16 18 WFM Rogozenco Teodora GER 2071 G16 25 Koehler Inken GER 2008 G16 28 Waechter Nathalie GER 1993 G16 31 Leser Katrin GER 1979 G16 33 Boehm Jana GER 1954 G18 39 Weis Olga GER 1895 G18

 

TurnierseiteResultate

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GM Jan-Christian Schröeder

GM Jan-Christian Schröeder

Vom 19. bis 28. August spielen in Barcelona (Spanien) fast 700 Spieler und Spielerinnen, in drei Gruppen, um gute Platzierungen und satte Geldpreise

 

Unter den ersten 20 der vorangemeldeten Spielern befinden sich zwei Deutsche. Es sind dies GM Vitaly Kunin  (2592) und GM Jan-Christian Schröeder (2523). Favorit ist der Inder Krishnan Sasikiran (2658) wenn man nach der Elozahl geht. Doch ein Open hat seine eigenen Gesetze.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 Krishnan Sasikiran India 2658 GM 2 Axel Bachmann Paraguay 2656 GM 3 Alexandr Fier Brasil 2627 GM 4 Qun Ma Xina 2621 GM 5 Jorge Cori Peru 2601 GM 6 Artyom Timofeev Rusia 2596 GM 7 Vitaly Kunin Alemanya 2592 GM 8 Chanda Sandipan India 2572 GM 9 Isan Reynaldo Ortiz Suarez Cuba 2564 GM 10 Krzysztof Jakubowski Polonia 2548 GM 11 Jules Moussard França 2539 IM 12 Chongsheng Zeng Xina 2538 GM 13 Cristhian Cruz Peru 2533 GM 14 Karen Grigoryan Armenia 2533 GM 15 Alvar Alonso Rosell Catalunya 2524 GM 16 Jan-Christian Schröeder Alemanya 2523 GM 17 Chen Lin Xina 2516 GM 18 Axel Delorme França 2514 IM 19 Lluis Comas Fabrego Catalunya 2507 GM 20 Deivy Vera Siguenas Perú 2496 IM …

 

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EU-Meister Maximilian Maetzkow und EU-Meisterin Lara Schulze

EU-Meister Maximilian Maetzkow und EU-Meisterin Lara Schulze

Zweimal Gold für Deutschland – Ein Beitrag von Christian Schulze

 

Bei der EU-Meisterschaft in steirischen Mureck dominierten in der Altersklasse U14 die Deutschen Spieler das Turnier und belegten in der männlichen und weiblichen Wertung jeweils den ersten Platz.  Gegen die starke Konkurrenz aus Irland, Österreich, Slowenien und Bulgarien konnten sich Lara Schulze und Maximilian Maetzkow am Ende durchsetzen.

 

Lara startete mit einer überraschenden Niederlage ins Turnier, um zwischenzeitlich mit sechs Siegen in Folge Platz 1 der gesamten U14 Wertung zu übernehmen. Für Lara Schulze war der Titel EU-Meisterin schon 2 Runden vor Schluss sicher. Maximilian musste noch weiter kämpfen. Schaffte aber in Runde 8 einen Sieg gegen Can-Elian Barth aus der Schweiz, um in der letzten Runde gegen Lorenz Schilay mit einem Remis den sicheren ersten Platz und damit den Titel EU-Meister zu erreichen. Lara kam in Runde 9 trotz guter Stellung in massive Zeitnot und verlor die Partie, was am Titelgewinn nichts änderte. Lorenz Schilay belegte Platz 4 in der männlichen Endtabelle.

 

Fotos hat uns Christian Mätzkow direkt aus Mureck geschickt.

TurnierseiteResultateLIVEJugendseite

 

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500 Schachspieler jagen Top-Star Markus Raggerviennachessopen

 

Markus Ragger

Markus Ragger

Das Vienna Chess Open startet am 16. August im Großen Festsaal des Wiener Rathauses bereits zum 20. Mal. Top-Star ist Österreichs bester Schachspieler Markus Ragger, der seinen ersten Titel in Wien holen will. Den Kampf sagen dem Kärntner über 500 Schachspieler aus über 50 Ländern an, darunter mehr als ein Dutzend Großmeister.

 

Nach 2015 findet das mit Abstand größte Schachturnier Österreichs bereits heuer wieder von 16. bis 23. August statt. Die 21. Auflage ist dann aufgrund der Umbauarbeiten im Wiener Rathaus erst für 2019 geplant.

 

Angeführt wird das Teilnehmerfeld des Vienna Chess Open 2016 von Markus Ragger. Österreichs Nummer 1 und aktuelle Nummer 53 der FIDE-Weltrangliste hat eine klare Zielsetzung. „Neun Runden in nur acht Tagen zu spielen wird eine besondere Herausforderung. Aber mein Ziel ist natürlich, meinen ersten Turniersieg in Wien zu holen!“ Ragger ist derzeit auch Nummer 1 der Setzliste, in der neben dem Kärntner noch weitere 14 Schach-Großmeister aufgeführt sind. Größter Konkurrent ist Rainer Buhmann. Der deutsche Olympia-Team-Spieler lebt in Österreich und ist deshalb auch ein wichtiger Trainingspartner Raggers.

TurnierseiteResultateAusschreibungLIVE

 

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Vom 13. bis 21. August finden in Agen, einer Stadt in der französischen Region Aquitanien, die „Französichen Einzelmeisterschaften 2016, statt.

 

Infoheft

Eine Mammutveranstaltung und eine großartige Werbung für das Schachspiel. Über 800 SchachspielerInnen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Gespielt wird in 8 Gruppen. In den Gruppen „National“ und „National Feminin“ spielt die Elite Frankreichs um den Titel. Noch zur Information: In der Gruppe Acccession dürfen die beiden Erstplatzliveierten im nächsten Jahr in der Gruppe „National“ mitspielen. Die Stad Agen bietet viele Freizeitmöglichkeiten. Viele mittelalterliche Gassen und Fachwerkhäuser werden sicher viele Schachspieler zum verweilen einladen.

 

Teilnehmer National:
01 GM Laurent Fressinet 2677 02 GM Romain Edouard 2647 03 GM Tigran Gharamian 2637 04 GM Sébastien Mazé 2627 05 GM Christian Bauer 2620 06 GM Sébastien Feller 2602 07 GM Matthieu Cornette 2581 08 GM Yannick Gozzoli 2573 09 GM Adrien Demuth 2545 10 MI Jean-François Jolly 2361

 

Teilnehmerinnen Frauen:
01 GMF Almira Skripchenko 2452 02 GMF Sophie Milliet 2354 03 GMF Nino Maisuradze 2297 04 MIF Andreea-Cristina Navrotescu 2297 05 GMF Silvia Collas 2296 06 MIF Natacha Benmesbah 2244 07 MIF Andreea Bollengier 2233 08 GMF Anda Safranska 2226 09 MFF Cyrielle Monpeurt 2136 10 MFF Julie Fischer 2071

TurnierseiteErgebnisse NationalErgebnisse Frauen

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Ein Beitrag von Alexander Armbruster auf dem Schachblog der Frankfurter Allegemeinen Zeitung

 

Während sich nun in Rio zu den olympischen Sommerspielen mehr als 11.000 Sportler in mehr als 300 Wettbewerben messen, ist eine Disziplin nach  wie vor nicht dabei: Schach. Schade finden das natürlich die Schachspieler selbst, die ihre Leistungen durchaus und – wie dieser Autor findet: zu Recht! – für Sport halten.faz

 

Es soll jetzt aber nicht darum gehen, was alles dafür spricht, Schach als Sportart anzusehen, die verdient hätte, eine offizielle olympische Disziplin zu sein, und was nicht. Vielmehr wollen wir einen Blick darauf lenken, dass der Weltschachbund Fide ebendeswegen seit vielen Jahren eigene Schach-Olympiaden ausrichtet, Wettkämpfe, in denen Mannschaften der Mitgliedsländer gegeneinander antreten. Die Fide selbst ist bekanntlich am 20. Juli 1924 in Paris ins Leben gerufen worden, als in der französischen Hauptstadt gerade die insgesamt achten olympischen Sommerspiele der Neuzeit ausgetragen worden waren. In jenem Sommer gab es dann auch zum ersten Mal Schach-Olympia – allerdings in einem eher seltsamen Modus, nicht vergleichbar mit den aus jeweils vier Spieler besehenden Mannschafts-Wettstreits, wie sie mittlerweile etabliert sind. Und noch nicht von der Fide selbst veranstaltet, sondern vom französischen Schachbund… Weiter auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Meldung der Schachbundesliga

 

Ab der kommenden Saison bezieht die Schachbundesliga auch das „Unterhaus“ in den Newsbereich unserer Webseite mit ein und wird, neben aktuellen Berichten, insbesondere die Tabellen, Ergebnisse, Spielpläne und Statistiken der vier zweiten Bundesligen veröffentlichen.

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Die Einstiegsseite ist unter Menüpunkt 2. Liga zu finden; auf der Startseite dieses Bereiches finden Sie eine Schnellübersicht der Ligen mit direkten Links zu den Tabellen, Spielplänen und Ergebnisseiten. Zusätzlich finden Sie dort Runden- und Spielberichte sowie News rund um die Ligen. Hinsichtlich der Quantität sind wir im Augenblick auch von den jeweiligen Vereinen abhängig, die uns – hoffentlich – mit reichlich Material versorgen werden.

 

Die Erweiterung ist aktuell noch im Beta-Status, d.h. es werden noch einige Änderungen am Layout und der Funktionalität vorgenommen und es können durchaus auch noch Fehler auftreten. Wenn Sie auf einen „Bug“ stoßen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diesen in den Kommentaren oder per E-Mail mitteilen könnten. Ebenso sind wir jederzeit offen für Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

11. November – 13. November 2016 in Halberstadt

 

Domplatz Halberstadt

Domplatz Halberstadt

Ausschreibung

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schulschachinteressierte, liebe Schulschachreferentinnen und -referenten, die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung laden zum 9. Schulschachkongress nach Halberstadt ein. Halberstadt ist die Heimat von zwei Deutschen Schachschulen und weitere Schulen werden durch ein Großprojekt in den nächsten Jahren dorthin gebracht. Ein guter Ort um sich über das boomende Schulschach in Deutschland auszutauschen. Zusammen mit der für Schach am Käthe-Kollwitz-Gymnasium verantwortlichen Lehrerin Christel Kliefoth haben wir den diesjährigen Kongress mit einem umfangreichen Schach- und Kulturangebot den ganzen Freitag über umgestaltet. Hauptsächlich findet das Pro-gramm am Freitag im Käthe-Kollwitz- Gymna-sium statt, das sich damit als hervorragende Schule und als Schachschule präsentieren kann.
Zusätzlich wird in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit Björn Lengwenus ein Re-kordversuch für die größte Schachstunde Deutschlands stattfinden. Über 250 Schülerin-nen und Schüler werden daran teilnehmen.

 

Mit dem Kulturprogramm stellt sich die Stadt Halberstadt vor, aber auch das berühmte Schachdorf Ströbeck, das während des Schachkongresses besucht werden kann. Der Kongress 2016 findet daher sowohl mit einem vielfältigen Programm im Käthe-Kollwitz-Gymnasium statt, als auch im Seminar- und Tagungshotel Spiegelsberge in Halberstadt. Wobei der eigentliche Kongress mit seinen rund 20 Workshops im Hotel stattfindet, die Eröffnung und das Rahmenprogramm aber im Gymnasium.

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Hat der sechsfache Weltmeister im Rudern Roland Baar, der von 1999 bis 2004 Mitglied des IOC gewesen ist, mit seiner These recht?

 

„Die Formel 1 hat wenig mit Sport gemeinsam“ titelte DER TAGESSPIEGEL in seiner Sonntagsausgabe [13. Oktober, 2013, Nummer 21 837] ein Gespräch „über Körper und Kolben“ mit Roland Baar, sechsfacher Weltmeister im Rude160808_olyrn und heute Professor für Verbrennungsmotoren an der Technischen Universität Berlin.

 

Und gleich seine dritte Antwort auf die Frage „Wie viel Maschine verträgt der Sport? 1908 gehörte sogar Motorbootrennen zum olympischen Programm. Die Formel 1 will das Internationale Olympische Komitee aber nicht aufnehmen.“ enthielt eine interessante These, die ich hier zur Diskussion stellen möchte.

 

Roland Baar, der als Aktiver mit dem Deutschland-Achter zwei olympische Medaillen gewann (1992 Bronze, 1996 Silber) und in seiner Zeit im IOC in der Programmkommission mitgearbeitet hat, erklärte nämlich:

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