Franz Jittenmeier

Korobov, Anton

Korobov, Anton

Vom 6. bis 17. Dezember 2016 wird in der Ukraine in 11 Runden die Einzelmeisterschaft ausgespielt

 

Teilnehmer:

 

GM Anton Korobov (2692), GM Alexander Areshchenko (2678), GM Alexander Moiseenko (2657), GM Yuriy Kuzubov (2651), GM Zahar Efimenko (2651), GM Andrei Volokitin (2649), GM Martyn Kravtsiv (2645), GM Mikhailo Oleksienko (2615), GM Alexander Kovchan (2585), IM Evgeny Shtembuliak (2478), Vladislav Bakhmatsky (2446), Alexey Solovchuk (2409).

 

Turnierseite

 

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Schiedsrichter-Eindrücke bei der Regionaleinzelmeisterschaft 2016 in Schönow von JULIA MÄTZKOW

 

„Darf ich mich selbst matt setzen?“, sagte ein U8 Spieler ganz begeistert. Und der Gegner? Der hatte das Matt noch nicht gefunden und knobelte. Der U8 Spieler war iimg_0399mmer aufgeregter, denn er hatte das Matt zuerst gefunden. Und der Gegner? Der überlegt immer noch. Doch aufgeben oder dergleichen kam für unseren U8 Spieler nicht in Frage, da er doch das Matt gefunden hatte… Ja, und endlich hat auch der Gegner eingesehen: es muss ein Matt geben!

 

Es ist immer wieder schön für mich, aufs Neue Schiedsrichter in der U8 und U10 zu sein. Die Kinder sind noch so schön unverbraucht und es ist völlig egal, wer Matt gesetzt wird. Hauptsache es ist: ein Matt auf dem Brett. Ob nun der eine oder der anderen den Punkt bekommt – wen kümmert das schon? In den Pausen gehen sowieso alle auf das Klettergerüst und spielen Ritter, König und Prinzessin. Oder was auch noch ganz angesagt ist, und die Trainer sollten das jetzt lieber nicht lesen, da schon lange und viel ermahnt und dagegen gesprochen wurde, Computerspiele zum Mitnehmen. Ob es nun ein portables Gerät sei, wie der Nitendo oder etwas veraltete der GameBoy, oder doch das Handy ist, sei mal dahingestellt.

 

Doch eines sollte nicht geschehen, dass die Gerätschaften während des Spieles, Töne von sich geben. So hatte Emily auch verloren, weil sie das Handy mit zum Brett nehmen musste und die Mutti von zuhause angerufen hat, um nach dem Wohlergehen des Kindes zu fragen. Doch da fragt sich: Wozu braucht jemand, der nicht älter als zehn seien kann, ein Handy? Selbst wenn die Eltern nicht da sind, werden die Kinder doch großartig von unseren brandenburgischen Trainern betreut.

 

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Als Extra zum ECU-Newsletter 11/2016 hat die Europäische Schachunion ein WCM Special veröffentlicht

 

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Auch daraus einige Auszüge für unsere Leser in deutscher Sprache:

 

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Pressekonferenz

 

Magnus Carlsen gibt zu, dass die WM 2016 das schwierigste Turnier seiner bisherhigen Schachlaufbahn gewesen sei und gratuliert Karjakin zu seinem exzellenten Spiel.

 

Karjakin kündigt an, dass er alles daran geben wird, das nächste Kandidatenturnier zu gewinnen, um Carlsen erneut im WM-Kampf herausfordern zu können.

 

Preisgeld
Der Preisfonds wird mit 55 Prozent für den Gewinner und 45 Prozent für den Unterlegenen aufgeteilt: Carlsen erhält 550.000 Euro, an Sergej Karjakin geht die stattliche Summe von 450.000 Euro.

 

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Die 18-jährige Iranerin Dorsa Derakhshani ist eine der weltbesten Schachspielerinnen. Hier spricht sie über ihren Ehrgeiz, die Kopftuchpflicht bei der Frauen-WM – und den Geschlechterkampf am Brett.

 

Die 18-jährige Iranerin Dorsa Derakhshani (o) ist in ihrer Altersklasse eine der besten Schachspielerinnen der Welt. Im Interview erzählt sie, warum sie nicht mehr für ihr Heimatland antritt, Frauen bei der WM in Iran verschleiert spielen sollen und warum sie lieber Männer herausfordert. „Es ist wie Tanzen. Wenn man jeden Tag tanzt, wird man ein guter Tänzer“, sagt Derakhshani.

 

SZ: Iran gilt als die Wiege des Schachspiels. Trotzdem haben Sie Ihre Heimat verlassen und sind nach Barcelona gezogen, um dort Schach zu spielen. Warum?

 

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Schachweltelite mit Ex-Weltmeister Viswanathan Anand im Baden-Württemberg Center –  Spitzenschach auf höchstem Niveau in der Renn- und Schachstadt Hockenheim -Sieg und Niederlage für das Rennstadtteam – Ein Beitrag von Dieter Auer

 

GM Jobava, Baadur (By Kublashvili)

GM Jobava, Baadur (By Kublashvili)

Einen Kampf zwischen dem Ersten und Zweiten der 1.Schachbundesliga gab es in der Metropolregion Rhein-Neckar bisher noch nie. Nach einem überraschend guten Auftakt der Hockenheimer befand man sich punktgleich mit OSG Baden-Baden und SG Solingen als Trio an der Spitze der Tabelle. partienBaden-Baden hatte lediglich zwei Brettpunkte Vorsprung. Der Fokus richtete sich natürlich auf den Kampf zwischen der Renn- und Schachstadt Hockenheim und der Kur- und Bäderstadt Baden-Baden. Da Baden-Baden gleich drei Spieler der Top Ten-Liste des Weltschachbundes FIDE im Aufgebot hatte, waren die Chancen auf einen Überraschungssieg der Einheimischen gering. Vieles hing jedoch von den Mannschaftsaufstellungen ab und man durfte auf einen Kampf auf höchstem Niveau gespannt sein.

Letztendlich war es eine unnötige Niederlage von GM David Baramidze an Brett 8 sowie ein Sieg des Weltranglisten- Zweiten Fabiano Caruana am Spitzenbrett gegen Evgeny Tomashevsky der den Kampf mit 3:5 zugunsten des Seriensiegers Baden-Baden entschied.

 

Hier die Einzelergebnisse: SV 1930 Hockenheim : OSG Baden-Baden (3:5)

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„Aachen trifft in der Bundesliga auf Bremen und Hamburg“ liest der Kaiserstädter und fragt sich, ob Alemannia Aachen heimlich aufgestiegen ist. Nein, natürlich nicht, was im Fußball momentan undenkbar ist, wird kommendes Wochenende im Schach Realität

 

GM Alexander Donchenko

GM Alexander Donchenko

Aachen. Es soll eine große Sache werden. Am Doppelspieltag in der Aula des Einhard-Gymnasiums, spielt der Schachverein DJK Aufwärts Aachen am Samstag, ab 14 Uhr, gegen Bremen und am Sonntag, ab 10 Uhr, gegen Hamburg. Eine Bundesligapremiere für das Team, das 1953 aus einer liveMessdiener-Verbindung hervorgegangen ist und traditionell immer noch am Kirberichshofer Weg, in der OT St. Josef beheimatet ist. Traditon ist das Eine, Bundesliga das Andere und eine echte Herausforderung für die Denksportler. „Natürlich ist die 1. Bundesliga eine ganz andere Luft“, so Peter Jansen, der sich quasi als Mädchen für alles um die Geschicke der ersten Bretter im Verein kümmert und gegen die Nordlichter „alles andere als einen Spaziergang“ erwartet.

 

Ein Spaziergang ist die 1. Bundesliga per se nicht. Vier von 16 Mannschaften steigen ab. Vor dem kommenden Spieltag ist die DJK viertletzter und somit im Abstiegskampf involviert. Aber noch ist nicht aller Tage Abend und während der Achte Hamburg außer Reichweite erscheint, kommt mit den Bremern ein zurzeit punktgleiches Team nach Aachen. Nach dem äußerst schwerem Auftaktprogramm wird Bremen vermutlich ein Team mit einem Schnitt um die 2.600 ELO in die westlichste Großstadt Deutschlands entsenden. Von der ELO-Zahl – ein Gradmesser an dem jeder Schachspieler gemessen wird – liegen beide Nordlichter vorn, „aber wir haben eine junge Mannschaft am Start, die bis zur letzten Figur kämpft und ein Remis nur als letztmögliche Option sieht“, gibt sich Peter Jansen kämpferisch.

 

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Meisterturnier: 138 | Hauptturnier: 124 | Amateurturnier: 104 | Seniorenturnier: 40.

 

Hinter dem ersten Adventstürchen am 01. Dezember hat sich die Zahl 406 versteckt: das 26. ESF (Erfurter Schachfestival) darf zum jetzigen Zeitpunkt mit 406 fast genau so viele Voranmeldungen begrüße88_hoteln als in der Vorjahresauflage (408) – & das noch ganze 3 1/2 Wochen vor Turnierbeginn. Die einzelnen Turniere sehen aktuell wie folgt Spieler*innen aus 10 Nationen am Start:

 

Die Kapazitätsgrenze rückt näher … & wie geht’s jetzt weiter?

 

Noch sind Anmeldungen möglich – solange bis an dieser Stelle ein Anmeldestopp verhängt & das Onlineanmeldeformular vom Netz genommen wird.
Derweil sind die im Radisson Blu eintreffenden mit Preisen prall gefüllten Pakete (mit altbewährten als auch neuen Ideen) erste Vorboten des Festivals … welches in Bälde zu einem kurzzeitigen Anstieg der Bevölkerungszahl der Thüringischen Landeshauptstadt um 2 ? führen wird.
Freuen wir uns auf das 26. Erfurter Schachfestival – denn das wird SPITZE !

Turnierseite

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Setzt Baden Baden seine Stars ein?

 

Am 03. und 04. Dezember finden die 5. und 6. Runde der Saison 2016/17 statt. Die Augen richten sich nach Hockenheim. Dort empfängt der Gastgeber die OSG Baden-Baden zum Kampf um die Tabellenspitze. Neben Hockenheim sind Aachen, Dresden und Mülheim Gastgeber des livekommenden Doppelspieltags. Wir haben alle Infos zu den Kämpfen der 5. und 6. Runde im folgenden

Levon Aronian (Eine Zeichnung von Nette Robinson)

Levon Aronian (Eine Zeichnung von Nette Robinson)

Beitrag aufbereitet.

 

In der letzten Doppelrunde des Jahres 2016 steht ein absoluter Leckerbissen auf dem Programm. Der SV Hockenheim trifft zu Hause auf die OSG Baden-Baden. Beide Teams überzeugten im Verlauf der bisherigen Saison und liegen mit voller Punktzahl an der Spitze der Tabelle. Baden-Baden geht als Favorit ins Rennen, doch Hockenheim kann in voller Aufstellung dem Titelaspiranten Nr. 1 gefährlich werden. Es hängt viel davon ab, ob die Rennstädter ihre Top-Bretter Evgeny Tomashevsky, Logo_SchachbundesligaNikita Vitiugov und Baadur Jobava für diesen Kampf zusammenbekommen. Auf der anderen Seite wäre es schön, solche Kracher wie Caruana, Vachier-Lagrave, Aronian oder Anand am Brett sitzen zu sehen.

 

Im Reigen dieser Weltklasseleute stehen Griesheim und Speyer-Schwegenheim fast schon Spalier. In der Auseinandersetzung gegeneinander kämpfen diese Teams um Punkte gegen den Abstieg. Insbesondere Griesheim sollte langsam anfangen zu gewinnen, um den Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden zu lassen. Die Zuschuer vor Ort erwartet ein volles Programm. Das Fernsehen hat sich angekündigt, die Partien werden live kommentiert und am Sonntag gibt es ein Simultan mit einem starken Großmeister, wie man der Pressemitteilung von Dieter Auer entnehmen kann.

 

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Magnus Carlsen bleibt Weltmeister. In der 4. Partie fiel die endgültige EntscheidungNiclasHuschenbeth.

 

Magnus Carlsen machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk, er wurde gestern 26 Jahre alt, indem er im Tiebreak seinen Herausforderer Sergey Karjakin mit 3:1 besiegte. Der machte Carlsen allerdings das Leben schwer. Im Tiebreak war Carlsen stets am Drücker. Mit einem fantastischen Zug in der 4. Runde des Tiebreaks beendete Carlsen den Krimi und krönte seine Leistung. Niclas Huschenbeth kommentiert launig den Tiebreak mit seinen spannenden Momenten.

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Die WM in New York ist auch eine großartige Werbung für das Schach im Allgemeinen. Beinahe täglich berichtet das Fernsehen, beispielsweise im Morgenmagazin, über das Ereignis. Heute besonders lange, war doch Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes zu Gast und gab dem Moderator Peter Großmann fachkundig Auskunft.

 

Weitere Videos von der WM

Fragebogen mit Fernando Offermann in der neuesten Ausgabe der Schachzeitschrift Schach

 

… hat im Novemberschachtitel_ticker die Koordination der ChessBase-Nachrichten in deutscher, englischer und spanischer Sprache in Hamburg übernommen. Anfang der Neunziger war Offermann, der in Buenos Aires geboren wurde und in Ratzeburg, Lehmrade, Lübeck und Berlin aufwuchs, einer der ersten Online-Redakteure Deutschlands und hat sich seitdem bei Tageszeitungen auf den Nachrichtenjournalismus spezialisiert; Themenschwerpunkte Internet-Wirtschaft und Kultur. Am liebsten spielt der 49-Jährige mit einer DWZ von 2100+ Blitzschach mit Freunden in der Kneipe oder bei den SF Berlin in der Oberliga. Offermann ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein? In der Redaktionsstube von Rudolf Teschner im Jahre 1985, der in Berlin die Deutsche Schachzeitung gemacht hat. Ich würde ihm dabei zuschauen, wie er das Magazin redaktionell leitet und an den Texten arbeitet. Sätze wie »Tal fackelt nicht lange« machen Teschner für mich unverwechselbar. Er war nicht laut, seine Texte auch nicht. Aber ich mochte seine Arbeit. Die von ihm herausgegebenen Reclam-Bände mit Meisterpartien vermitteln seinen Stil recht gut

 

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Man nennt es das Spiel der Könige. Es fasziniert Millionen auf der ganzen Welt und gilt als Sport sowie Kunst. Aber was macht das Schachspiel eigentlich aus? Diese zehn Gründe zeigen, weshalb das klassische Brettspiel so populär ist – Ein Beitrag von Emanuel Schiendorfer

 

Spielen Sie noch nicht Schach? Ich hoffe, dass dieser Blogbeitrag Sie von den Vorzügen des königlichen Spiels überzeugt. Ich beherrsche die Schachregeln seitdem ich ca. fünf Jahre alt bin und162 habe es nie bereut, im Gegenteil ziehe ich im Alltag nutzen daraus.

 

Wie Sie während dem Lesen des Textes merken werden, sprechen deutlich mehr als zehn Gründe für das Schach. Ein Titel wie «24 Gründe warum…» erschien mir aber zu abgedroschen. Egal, kommen wir zur Sache!

 

1. Geselligkeit

 

Als Schachspieler lernen Sie interessante Persönlichkeiten kennen. Vor allem wenn Sie an Turnieren teilnehmen, in einen Verein eintreten oder sich im örtlichen Park messen. Aber gilt das nicht für alle Freizeitbeschäftigungen? Nein, nicht in dem Masse. Denken Sie nur einmal an Golf.

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Der reisende Raphael kam, zog und siegteundsiegteundsiegte … – Ein Beitrag von Ralf Mulde

 

Raphael Rehberg

Raphael Rehberg

Natürlich hat es das schon einmal gegeben. Eine Turnierserie, die Anfang November 2001 startete, hat schon (fast) alles erlebt, obwohl das organisierende Team rund um Dr. Dirk Jordan personell konstant blieb. Aber etwas wirklich ausragend Besonderes ist es schon, so ein Sieg mit glatten 100% in der schwierigen A-Gruppe (Ratingkorridor: 2101 – 2300).

 

Dieses Kunststück mit „fünf aus fünf“ gelang nun Raphael Rehberg beim Advents-Turnier der DSAM in Magdeburg. Er spielt für Lok Brandenburg, hissste schon zuvor mit Turnierleistungen wie 2473 (Lichtenberg) oder 2553 (Wildau) eine klar sichtbare Signalflagge, und in genau diesem Stil ging es der Go-Experte (Lasker lässt grüßen) dann eben auch in Magdeburg an. Raphael Rehberg wurde im Juli 1989 in Rheda-Wiedenbrück geboren und ist nun, kurze Zeit später, Student der TH Brandenburg. Auch das Fernsehen zeigte sich interessiert und interviewte so fleißig, wie es eben bei einer Deutschen Meisterschaft so ist.

 

Sonderbares geschah während des Turniers auch anderswo. Nicht nur in den fernen USA, wo sich in einem Kurz-Wettkampf die Herren Carlsen und „Car Jack“ Karjakin übten, sondern auch bei den Kickern, wo in der regional hoch bedeutenden Begegnung Magdeburg – Halle das bröselige (neue!) Stadion auch wegen der gewöhnlich rhythmisch hüpfenden Zuschauer knapp vor der Absage stand. Die stets sozialen, deutschen Amateur-Schachspieler zeigten sich gewohnt solidarisch und auferlegten sich ein freiwilliges Hüpfverbot im Turniersaal. Magdeburg siegte 1-0. Turnierseite

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Zwei Studenten der Uni Hannover wollen dass Schach auf dem gesamten Gelände der Uni verboten wird.

 

Schach ist ein intellektuell und allseits beliebter Zeitverteib auf der ganzen Welt. Der Großmufti von Schess-1485294_1920audi-Arabien will Schach verbieten lassen, weil durch das Spiel die Gläubigen vom Gebet abgelenkt werden.

 

Auf der Vollversammlung der Uni Hannover tauchte vor ein paar Tagen ein Antrag auf: Zwei Studenten wollten das Schachspielen an der Uni verbieten lassen. Ein ironischer Scherz oder dumme Wirklichkeit? Aber lesen Sie selbst.

 

Antrag an die studentische Vollversammlung am 16.11.2016 Antragssteller*: M. E. (Pflanzenbiotechnologie) und O. T. (Master Lehramt Ma/Ch)

 

Die studentische Vollversammlung möge beschließen: Das Schachspiel ist auf dem gesamten Gelände der Leibniz Universität Hannover ausnahmslos verboten. Alle Studierenden* sind dazu aufgefordert dafür zu sorgen, dass Zuwiderhandelnde* weinend das Gelände verlassen.

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Am 11.11.2016 verstarb im Alter von 83 Jahren das Schach-Urgestein der SG Porz Wilfried Hilgert. Bis zu seinem Tod war er Mitglied in diesem Verein und es fehlte nur ein Jahr, dann hätte er 60 Jahr voll gehabt – Ein Nachruf von Werner Fischer

 

Wilfried Hilgert im Gespräch (2011) mit Andreas Hecker von DeepChess

Wilfried Hilgert war nicht nur ein guter Schachspieler, der über 20 Jahre in der 1. Mannschaft zur Verfügung stand, sondern auch – und insbesondere – auf vielfältige Art und Weise seinem Verein mit Rat und Tat beistand. Hier sei vornehmlich sein Engagement als Mäzen, sowie Herz und Motor für die Entwicklung der SG Porz herausgestellt. Schließlich war der Verein Gründungsmitglied der Schachbundesliga, der er bis zur Saison 2006/07 angehörte, bevor man sich aus grundsätzlichen Überlegungen aus der höchsten deutschen Spielklasse zurückzog.

 

Das Wirken Wilfried Hilgerts ging aber weit über dvideo_grossen Schachsport hinaus – auch wenn es sich bei diesem Spiel um seine große Passion handelte. So war er als erfolgreicher Unternehmer im Immobilienmarkt und als Reeder tätig. Auch war er anderen Sportarten sehr eng verbunden. Hier sei beispielhaft an den 1. FC Köln erinnert, den er in einer finanziellen Notlage ab dem Jahr 2009 hilfreich zur Seite stand.
Mit Wilfried Hilgert verliert der Schachsport einen bedeutenden Gönner und Wohltäter, dessen Wirken deutliche Spuren hinterlassen hat. Wir werden ihn sehr vermissen.

 

Andreas Hecker von DeepChess interviewte Wilfried Hilgert (Video)

Rhein-Neckar Fernsehen besucht Bundeligaschach im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring – Ein Beitrag von Dieter Auer

 

Ein Novum im Bundesligaschach gelingt offensichtlich der Renn- und Schachstadt Hockenheim mit der Zusage des RNF, die dem Spitzenkampf um die Tabellenführung zwischen dem Rennstadtteam und Seriensieger Baden- Baden einen Besuch abstatten wollen- so der Strand der laufenden team-hockenheim-2-2Verhandlungen. Dass mit Aufsteiger Speyer-Schwegenheim und dem Karpow-Team aus Hockenheim gleich zwei Mannschaften des Sendegebietes inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar liegen, könnte eine Rolle bei der Entscheidung der Chefredaktion des RNF gespielt haben.

 

Nach Recherchen des Managements handelt es sich bei der Übertragung um ein absolutes Novum in der Schachbundesliga, dass Schachspielet unter laufenden Kameras an ihre Bretter treten. Ein Erfolg der Verhandlungen der Brüder Auer mit den hiesigen Medien und auch eine wenn auch nur kurze Ausstrahlung im Sendegebiet wird unter Schachexperten wie auch Hobbyschachspielern Interesse finden.

 

Beim Spitzenkampf gegen Baden-Baden sind die Kurstädter allerdings Favorit, zumal das Team vier Top Ten-Spieler der aktuellen Weltrangliste im Kader hat und der Titel Deutscher Meister 2017 mit Macht angestrebt wird. Unabhängig vom Ausgang dieses Spitzenkampfes treten die Hockenheimer nach vier Siegen und einem sehenswerten Auftakt als Mitfavorit an die Bretter zumindest aus Sicht der deutschen Schachpresse, die dem Trio Baden-Baden, Hockenheim und dem Deutschen Meister 2016, SG Solingen die besten Chancen einräumt.

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Spitzenschach in München

 

26. u. 27.11. um 11 Uhr

Nicht nur im Big Apple wird auf der Schach-Weltmeisterschaft großes Schach gespielt. Bei „Beautiful Minds – Krulich Cup“ treten am Samstag und Sonntag in München zwölf herausragende Schach-Persönlichkeiten gegeneinander an. Damit findet nicht nur erstmals seit 20 Jahren wieder ein internationales Spitzenschachturnier Dank der Unterstützung von Romlogo-krulich-cup-beautiful-minds-e1479991936869-670x270an Krulich und Immobilien Krulich in München statt. „Beautiful Minds – Krulich Cup“ ist zugleich ein Meilenstein für die Münchener Schachakademie, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

 

Zwölf herausragende internationale Schach-Persönlichkeiten

 

Organisiert wird das Turnier von der Münchener Schachakademie mit der großzügigen Unterstützung von Krulich Immobilien. Als Turnierdirektorin und Vertreterin der Münchener Schachakademie hat Dijana Dengler alle Fäden in der Hand: „Ich freue mich sehr, dass wir als Münchener Schachakademie so viele international herausragende Schach-Persönlichkeiten für Beautiful Minds – Krulich Cup gewinnen konnten: Ehemalige Welt- und EuropameisterInnen, MedaillengewinnerInnen bei Schacholympiaden, fünf Spielerinnen der internationalen Spitze und sieben ebenso renommierte Schachspieler. Von Seiten der Münchener Schachakademie sind die beiden Großmeister Stefan Kindermann und Gerald Hertneck mit von der Partie. Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Münchener Schachakademie, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, in der Schachszene eine wichtige Rolle spielt! Schach-Interessierte sind herzlich eingeladen, an den beiden Turniertagen beim Turnier im Hotel Eden Wolff vorbei zu schauen und die Partien live vor Ort zu verfolgen!“

TurnierseiteProgrammübersichtLIVESTREAM Runden1-6Resultate

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Magdeburg 2016 – Ottonenschach an der Elbe – Ein Beitrag von Ralf Mulde

 

Prof. Dr. Matthias Puhle,

Prof. Dr. Matthias Puhle,

„Das ist ja in den Analyseräumen und auf dem Flur der reinste Kindergarten“, freute sich Martina Jordan als Schatzmeisterin der DSAM über den ersten Tag der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM in Magdeburg 2016. Es war ein wirklich buntes Bild, das auch das Fernsehen einfing.

 

Tatsächlich ergab sich an diesem Standort für die Turnierserie mit 358 Teilnehmern nicht nur ein neuer Teilnehmer-Rekord, sondern mit 70 quirligen Spielerinnen und Spielern der Jahrgänge 2002 (und jünger) ein „Zwerge“-Anteil von knapp 20%. Wobei „quirlig“ und „jung“ keineswegs „laut“ heißt. Natürlich liegt das auch an den „Magdeburger Schachzwergen“, ein wahrer Mammut-Verein mit großer Ausstrahlung auch in die Rathaus-Etagen. Der bekannte Historiker Prof. Dr. Matthias Puhle, als Beigeordneter für Kultur und Sport den Magdeburger Oberbürgermeister mit einem lustigen Grußwort vertretend, ging besonders auf diesen Club ein, wünschte den Spielern viel Erfolg und zufrieden stellende Partien, was bekanntlich mehr bedeuten kann.

 

Der gewiss zu den Favoriten der stärksten Gruppe A zählende Manfred Menacher ließ es mit einem Start-Remis ruhig angehen, während der noch sehr junge Raphael Rehberg sein Turnier mit einem Sieg eröffnete. Der älteste Teilnehmer des Turniers, Hubert Walkewitz, zeigt in der B-Gruppe, dass er zu jener Generation gehört, die noch kräftig zubeißen kann und begann mit einem Sieg. Und die Damen? Verhalten sich unauffällig. In der Gruppe C gaben Heike Könze, Susan Reyher und Claudia Meffert der Konkurrenz einfach ein bisschen Vorsprung, aber es war ja nur die erste Runde.

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Marienbader Zwischenstand: Boris Khanukov (Foto) im Höhenflug

 

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Boris Khanukov

Bei den „26. World Senior Chess Championships“ vom 18.11. bis 1.12.2016 in Marienbad (Tschechien) mit rund 470 Teilnehmern sind die deutschen Vertreter Boris Khanukov und Matthias Kierzek nach 6 Runden in der stark besetzten Kategorie Open 65+ ganz vorne mit dabei. Das Bild zeigt Boris Kahnukov bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Niedernhausen, 2016.

 

Boris Khanukov (GER) gelang in Runde 5 ein Sieg gegen GM Vladimir Okhotnik (FRA, Elo 2434) und in Runde 6 gleich noch ein voller Punkt gegen IM Nathan Birnboim (ISR, Elo 2365). Damit liegt er mit 5,5/6 punktgleich mit GM Anatoly Vaisser auf Platz 1.

 

Mit 5/6 auf dem geteilten dritten Platz liegt Matthias Kierzek, dem in Runde 4 ein Sieg gegen GM Jan Plachetka (SVK, Elo 2348) gelang. Das Diagramm zeigt die kritische Stellung, in der Kierzek (mit Weiß am Zug) seinem großmeisterlichem Gegner mit einer kleinen taktischen Finesse eine Figur abluchsen konnte.

 

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Gelingt es die Tabellenführung zu übernehmen? Durch einen Sieg im  Heimspiel gegen den Serienmeister Baden-Baden? – Ein Beitrag von Dieter Auer

 

Wenn beim Bundesligaheimspiel am Samstag, den 3. Dezember 2016 der BL-Spitzenkampf zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenzweiten über die Bühne geht, trifft der SV 1930 Hockenheim, ab 14.00 h auf den Abonnement-Sieger die OSG Baden-Baden. Da die Kurstädter im letzten Jahr überraschend der SG Solingen die Meisterschaft überlassen mussten, haben sie in diesem Jateam-hockenheim-2-2hr ihren Kader nochmals kräftig verstärkt. Mit den Neuzugängen Caruana und Vachier-Lagrave haben sie partiennunmehr 4 Spieler im Kader, die unter den Top-10 der Weltrangliste rangieren. Nun erschreckt das unser Rennstadt-Team wenig, was die Ergebnisse der ersten 4 Runden zeigten.

 

Der Auftaktsieg mit 5 ½ zu 2 ½ gegen Hamburg war in der Höhe nicht zu erwarten, zumal fünf Spieler der besten acht fehlten, aber bereits hier zeigte sich was Anatoli Karpow für die Hockenheimer wert ist. Seinen dritten Sieg in Folge und noch immer ungeschlagen spielt er am 1. Brett einfach genial. Am Folgetag gegen den Vorjahresdritten SV Werder Bremen konnte Karpow wegen anderweitigen Verpflichtungen nicht antreten, zum Leidwesen der Hanseaten, die sich dadurch allesamt falsch vorbereitetet hatten und trotz diesem Handicap auch noch mit 6:2 an der Alster regelrecht untergingen. Die Runden drei und vier in Trier gewann der SV 1930 Hockenheim erwartungsgemäß, gleichwohl die Partie gegen Veranstalter SG Trier mit 4 ½:3½ recht knapp ausfiel. Souveräner war da schon das Match gegen den Aufsteiger DJK Aachen mit 6:2.

 

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