Franz Jittenmeier

Vorletzte Runde der Grand-Prix Serie der Frauen in China – Valentina Gunina (Russland) und  Nana Dzagnidze (Georgien) führen nach Punkten die Tabelle an.

 

Valentina Gunina (Russland)

Valentina Gunina (Russland)

Nana Dzagnidze (Georgien)

Nana Dzagnidze (Georgien)

Der „Chinesische Schachverband“ in Zusammenarbeit mit der FIDE, organisiert das 4. Turnier der Grandprix-Serie der Frauen. Vom 1. bis 15. Juli spielen 12 Top-Frauen im Hotel Wang Jian, in der 14- millionen Stadt Chengdu, einer Provinzhauptstadt in Westchina.

 

Die Veranstaltung wird von der Chinese Chess Association und Chengdu Sports Bureau, gemeinsam mit der Chengdu Volksregierung der Stadt, Brett- und Kartenspiele Verwaltungszentrum der General Administration of Sport von China, Chengdu Schach Institute und Chengdu Chess Association, gesponsert.

 

Chengdu unterstützt nachdrücklich die Entwicklung und Popularisierung der Gedankenspiele. Die Stadt veranstaltete schon eine Mannschafts-Weltmeisterschaft. Das Preisgeld beträgt insgesamt 60.000 Euro. 10.000 Euro für den Sieg.

 

Die Teilnehmerinnen:
Koneru Humpy IND GM 2575; Ju Wenjun CHN GM 2559; Muzychuk Anna UKR GM 2551V Muzychuk Mariya UKR GM 2546; Harika Dronavalli IND GM 2514; Tan Zhongyi CHN WGM 2509; Stefanova Antoaneta BUL GM 2505; Zhao Xue CHN GM 2503; Javakhishvili Lela GEO IM 2497;
Cramling Pia SWE GM 2474; Khotenashvili Bela GEO GM 2456; Girya Olga RUS WGM 2448;

 

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Die Karriere Magnus Carlsen als Filmdokumentation – Seit Juni in den Kinos

 

Der junge Magnus Carlsen. © Moskus Film

Der junge Magnus Carlsen. © Moskus Film

Plakat

Plakat

Bereits als kleiner Junge unterscheidet sich Magnus Carlsen stark von seinen gleichaltrigen Klassenkameraden – gedankenverloren verbringt er viel Zeit alleine. Seine Eltern Henrik und Sigrun sorgen sich, bemerken allerdings schnell sein selektives Gedächtnis und starkes Interesse an Zahlen. Als sein Vater dem Fünfjährigen alle Regeln des Schachs beibringt, zeigt Magnus schnell sein außergewöhnliches Talent.

 

Mit 13 Jahren erlangt Magnus als Jüngster in der Geschichte den Großmeistertitel, den „schwarzen Gürtel“ des Denksports. Magnus’ Vater, selbst leidenschaftlicher Schachspieler, weigert sich, seinem Sohn starre Lernmethoden aufzuzwingen und lässt ihm weiterhin seine spielerische Art.

 

Magnus’ Neugier und Faszination für Schach wird somit ausgebaut und seine fabelhafte Intuition gestärkt. Magnus’ erstaunlicher Aufstieg im Schach hat jedoch seinen Preis: In der Schule wird er gemobbt und isoliert. Auf seinem ungewöhnlichen Weg zum Erfolg gibt ihm aber vor allem seine Familie immer wieder Halt. Der erste höhepunkt seiner Karriere ist das Turnier gegen die russische Schachlegende und ehemaligen Weltmeister Garry Kasparov – Magnus ist zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre. Nur mit Mühe kann sich der Champion halten und Magnus schafft es, Kasparov innerhalb der ersten Partien zu einem Remis zu zwingen.

 

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Das 44.  World-Open findet vom 30. Juni bis 4. Juli im Philadelphia Marriott Downtown Hotel , 1201 Market St, Philadelphia, Pennsylvania, USA, statt.

 

Die Veranstaltung hat neun Kategorien: Offen, Unter 2200, Unter 2000, Unter 1800, Unter 1600, Unter 1400, Unter 1200, Unter 900 und ohne Wertungszahl.

Marriott Downtown Hotel

Marriott Downtown Hotel

 

Die Open-Kategoroe ist ein 9-rundiges Turnier nach Schweizer-System und wird vom 30. Juni bis zum 4. Juli gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten, zuzüglich 10 Sek. pro Zug, für den Rest der Partie. Fide Normen sind möglich.

 

Insgesamt gibt es 225.000 US-Dollar zu verteilen.
Open Kategorie: $ 20.000-10.000-5.000-2.500-1.300-1.000-800-700-600-500, FIDE 2300-2449 $ 5.000-2.500-1.500, FIDE 2200-2299 $ 5.000-2.500-1.500, FIDE Unter 2200/Ohne Wertungszahl $ 5.000-2.500-1.500.

 

TurnierseiteTeilnehmer Open

 

Bundestrainer Dorian Rogozenco hat die Nominierungen für die Schacholympiade in Baku bekanntgegeben

 

logoDer Countdown für das größte und bedeutenste Schachereignis in der Welt läuft. Noch 64 Tage bis zur Schacholympiade in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan. Der DSB gab das deutsche Aufgebot bekannt.nationalteam_baku

 

Bei den Männern stehen GM Liviu-Dieter Nisipeanu (Elo 2668, Nr. 1 in Deutschland, 18 Länderspiele), GM Georg Meier (2657/2/92), GM Rainer Buhmann (2653/3/58), GM Matthias Blübaum (2633/4/41) und GM Daniel Fridman (2607/6/81) im Aufgebot. Bei den Frauen sind IM Elisabeth Pähtz (2502/1/190), WGM Marta Michna (2375/2/52), WGM Melanie Lubbe (2319/10/93), WGM Elena Levushkina (2321/7/26) und WIM Judith Fuchs (2321/7/64) nominiert worden.

 

Die Olympiade findet vom 1. bis 14. September 2016 in der aserbaidschanischen Hauptstadt statt. Ursprünglich sollte das Turnier in der zweiten Septemberhälfte stattfinden.

 

….und dabei bezieht sich die Überschrift im doppelten Sinne auf 2 Ereignisse – Ein Beitrag von EBERHARD SCHABEL

 

Am 25.06.2016 sollte es für unsere Schachspielerinnen und Schachspieler im Rahmen der 20-jährigen Jubiläumsfeier auch die Übergabe von 2 33Qualitätssiegel geben.

 

Eberhard Schabel

Eberhard Schabel

Ende Januar 2016 erfuhren wir, dass unsere eingereichte Bewerbung von Anfang Mai 2015 positiv entschieden wurde. Ein erster Termin war schnell gefunden und musste dann jedoch wieder abgesagt werden, da die kommunale Politik sich diesen Tag ebenfalls ausgesucht hatte um in allen möglichen Räumlichkeiten Wahlveranstaltungen durchzuführen. Da der Termin auch für den DSB/DSJ eher ungünstig lag, wurde Anfang März ein neuer Termin (der 25.06.2016) bekannt gegeben und hiernach liefen auch bei unseren Schach- Verbänden wohl die Planungen, wer an diesem Tag in Norderstedt sein könnte. Nach 6 Wochen dann leider die Auskunft, dass es sehr schwer werden würde jemanden in den Norden zu schicken. Bei den Deutschen-Jugend-Einzelmeisterschaften dann der Durchbruch. In einem Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden der DSJ regte ich an, den Präsidenten des größten Schachvereins Deutschlands und zugleich Urgestein des Deutschen Schachs, nicht nur im Norden, Christian Zickelbein zu bitten, die Ehrungen bei uns vorzunehmen. Dieser war dann auch sofort bereit, sich dieser angenehmen Aufgabe zu stellen, und unser Verein konnte die Einladungen an die Offiziellen und Sponsoren des Gesamtvereins TuRa Harksheide rausschicken.

 

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12 Tage Schach pur – Ein Beitrag von IM NIKOLAS LUBBE

 

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, letzte Anmeldungen trudeln ein und alle Teilnehmer und Zuschauer des Schachfestivals freuen sich auf den baldigen Beginn.

 

Einmal kurz zusammengefasst, was ist das VMCG Schachfestival?

 

Die nach dem Hauptsponsor Vonhoff Management Consulting AG benannten Schachtage in Lüneburg bestehen aus zahlreichen Turnieren und anderen Schachevents, zusammengefasst unter dem Oberbegriff des Schachfestivals.

 

Angeboten werden vor Ort:

IM Nikolas Lubbe

IM Nikolas Lubbe

 

A-Turnier für Spieler aller Klassen

B-Turnier für Spieler zwischen 1200-1800 Elo

C-Turnier für Spieler bis 1400 Elo

Blitzturnier für Spieler aller Klassen

Schnellschachturnier für Spieler aller Klassen

Schachseminare von GM Rozentalis sowie ein Chessbase-Workshop

Jugendmasters Qualifikation und Finale (auf Einladung)

IM-Turnier (auf Einladung)

GM-Turier (auf Einladung)

Mädchen Grand Prix

 

Den Auftakt gibt es am Mittwoch, 29.06.2016 mit der Qualifikation der Jugendmasters.

 

Bereits am Donnerstag, 30.06.2016 starten IM- und GM-Turnier mit einer Doppelrunde und spätestens ab dem 01.07.2016 brennt die schachliche Hütte mit dem Beginn des A-,B- und C-Opens. Weitere Details wie jeweilige Rundenbeginne und Beginne der anderen Veranstaltungen könnt ihr dem offiziellen Zeitplan entnehmen.

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Sasbacher räumen Medaillen bei deutschen Meisterschaften ab – Von HARTMUT METZ

 

Englert – Trifan: Schwarz gewinnt – mit Knalleffekt

Englert – Trifan: Schwarz gewinnt – mit Knalleffekt

Die badischen Nachwuchskräfte haben bei den deutschen Meisterschaften in Willingen aufgetrumpft: Der Badische Schachverband (BSV) setzte sich an die Spitze des Länderspiegels. Zu einer Meisterschaft reichte es zwar nicht, aber dafür holten die Jugendlichen dreimal Silber und dreimal Bronze sowie mehrere Platzierungen knapp dahinter. Die Baden-Badenerinmetz Olga Weiß wurde in der U18 deutsche Vizemeisterin. Zum sehr guten Abschneiden des BSV trugen ansonsten vor allem die Talente der SF Sasbach bei. Die Schützlinge von Erfolgscoach Nikolaus Sentef eroberten drei Medaillen: In der Klasse der bis zu zehnjährigen Mädchen landete Anna Schneider mit 8:3 Punkten auf Platz drei. Dasselbe Resultat verzeichnete der letztjährige deutsche Meister Andrei Ioan Trifan in der U12. Hauchdünn verpasste Raphael Zimmer den Titel. Mit 7,5:1,5 Zählern landete er nur knapp geschlagen auf Platz zwei. In der „Königsklasse“ in Willingen, in der U18, belegten Marco Riehle und sein Sasbacher Vereinskamerad Thilo Ehmann die Ränge sieben und acht – ein Resultat, das die beiden in den nächsten Jahren noch in der Altersklasse verbessern dürften. Dass Ehmann und Riehle auch schon bei den Erwachsenen sehr gut mithalten können, bewiesen sie am vergangenen Wochenende:

 

Bei den badischen Meisterschaften im Schnellschach und Blitz, die der rührige Verbandsligist auch ausrichtete, belegte Ehmann im Schnellschach Platz drei. Riehle wurde im Blitz Siebter. Die beiden Wettbewerbe gewannen die beiden Asse von der OSG Baden-Baden, Roland Schmaltz und Andreas Heimann. Letzterer gab als Sieger der Fünf-Minuten-Blitzpartien in 31 Runden nur zwei Punkte ab! Heimann gönnte seinen Rivalen zwei Remis und verlor lediglich gegen den Kuppenheimer Velimir Kresovic, der auch den im Blitz drittplatzierten Großmeister Schmaltz schlagen konnte.
Der jüngste der starken Sasbacher, Andrei Ioan Trifan, hat in Willingen in der U12 eine „Partie des Tages“ gespielt. Nachstehend kommentiert das Talent sein mutig vorgetragenes Duell mit dem Großostheimer Jon Englert… Weiterlesen

 

 

Mit Großmeister Liviu-Dieter Nisipeanu (Deutschland, Elo 2668) und GM Arkadij Naiditsch, ehemaliger deutscher Spitzenspieler, startet jetzt für Aserbeidschan. Das GM-Turnier geht vom 24. Juni bis zum 3. Juli 2016

 

Liviu-Dieter Nisipeanu

Liviu-Dieter Nisipeanu

Milan Vidmar wuchs in Laibach (nach 1918: Ljubljana), der Hauptstadt des österreichischen Kronlandes Krain, auf. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte seine Heimat zu dem neu entstandenen jugoslawischen Staat.

 

liveNach seinem Studium an der Technischen Hochschule Wien und einer Tätigkeit in der Industrie wurde Vidmar nach Kriegsende im Jahr 1919 zum Professor für Transformatorentechnik an der Universität Ljubljana ernannt. In dieser Funktion, die er bis 1959 innehatte, verfasste er zahlreiche wissenschaftliche Werke. Ein von ihm aufgebautes Institut zur elektrotechnischen Forschung trägt noch heute seinen Namen.

 

Obwohl er das Schachspiel nur als Amateur betrieb, zählte er zeitweise zur erweiterten Weltspitze und belegte beim Kandidatenturnier für die Schachweltmeisterschaft in New York 1927 den vierten Platz. 1914 beim 19. DSB-Kongress in Mannheim lag er hinter Alexander Aljechin auf dem zweiten Platz, als das internationale Turnier wegen Beginn des ersten Weltkrieges am 1. August abgebrochen wurde. Zwischen 1917 und 1923 lag er 21 unterschiedliche Monate auf Platz 4 der nachträglich berechneten Weltrangliste, seine höchste historische Elo-Zahl betrug 2731 im April 1919.

TurnierseiteProgramm

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Teilnahme am weltbekannten Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund – Ein Beitrag von DIETER AUER

 

Rainer Buhmann

Rainer Buhmann

Der Hockenheimer Rainer Buhmann entstammt der Familie Seitz (Seitz´sche Mühle) und erblickte 1981 in Leimen das Licht der Welt. Das Hockenheimer Urgestein –Mitglied des Rennstadtteams – ist seit 15 shot2Jahren Nationalspieler, gewann mit Deutschland 2001 Bronze bei der Europameisterschaft und gehörte zum Team, das 2011 Gold bei der EM in Griechenland gewann.

 

Der 35-jährige Rainer Buhmann – er lebt seit zwei Jahren in Wien – befindet sich zurzeit in der Form seines Lebens. Als Nr.3 der deutschen Rangliste rückte er mit der ELO-Zahl 2653 in den Bereich der TOP-Hundert der Weltrangliste und steht im Moment vor dem Höhepunkt seiner Schachlaufbahn.

 

Seine Teilnahme am Großmeisterturnier „ Dortmunder Sparkassen Chess- Meeting“ aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der Sparkasse führt ihn in ein achtköpfiges Weltklassefeld mit drei Spielern aus der aktuellen Top-Ten der FIDE-Weltrangliste.

 

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Am Samstag beginnt eines der am stärksten besetzten Open in Europa. Mit dabei unsere Nachwuchshoffnung Jan-Christian Schröder (19 Jahre, 2497 Elo)

 

Die Teilnehmerliste ist beindruckend und auf Rekordkurs. Mehr als ein Dutzend haben eine Elozahl über 2.600. Angezogen hat das starke Teilnehmerfeld junge hungrige Spieler wie das amerikanische Nachwuchstalent Daniel Naroditsky, den Dänen Simon Bekker-Jensen und unsere Hoffnung Jan-Christian Schröder. 22
Der Favorit des Turniers ist die französiche Nummer Zwei, Etienne Bacrot, gefolgt von Titelverteidiger Alexander Areschkhenko. Insgesamt spielen über 20 Titelträger um satte Geldpreise und gute Platzierungen. Preisgeld: 15.000 Euro.

 

liveAuszug aus der Teilnehmerliste:
1 g BACROT Etienne 2702 2 g ARESHCHENKO Alexander 2654 3 g LAZNICKA Viktor 2654 4 g ZHIGALKO Sergei 2653 5 g JONES Gawain C B 2650 6 g GRANDELIUS Nils 2643 7 g EDOUARD Romain 2641 8 g KUZUBOV Yuriy 2635 9 g NARODITSKY Daniel 2634 10 g MAZE Sebastien 2614 11 g CORNETTE Matthieu 2579 12 g LALITH BABU M R 2579 13 g SENGUPTA Deep 2543 14 g LIBISZEWSKI Fabien 2533 15 g SCHROEDER Jan-Christian 2507 16 m BEKKER-JENSEN Simon 2460 17 m SAGAR Shah 2433 18 m PISCOPO Pierluigi 2429 19 m ZUDE Erik 2403 20 f CAPONE Nicola 2397 …

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Jugendschach macht Fortschritte – Ein Beitrag von DIETER AUER

 

Günter Auer

Günter Auer

Hockenheim. Ungeachtet dessen, dass ein Bundesligaverein schon eine gewisse Ausstrahlung im lokalen und regionalen Bereich haben sollte, kann die derzeitige positive Entwicklung des hiesigen Schachclubs – was den Zuwachs an neuen Mitgliedern betrifft- nicht alleine durch das erstklassige „Rennstadtteam“ erklärt werden. Hierfür gibt es mehrere andere Gründe.

 

In erster Linie haben sich durch die Aktivitäten von Günter Auer, die Strukturen des Vereins verändert und weiterentwickelt. Positiv beeinflusst wurde vor allem der Amateurbereich im Breitensport mit den Mannschaften 2 bis 5, bei denen sich der Mitgliederzuwachs am deutlichsten bemerkbar machte.

 

Da sich der Kader der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga vergrößerte, profitieren alle nachfolgenden Mannschaften. Offensichtlich gehören Probleme wie Personalnot künftig der Vergangenheit an.

 

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Kramnik, Caruana und Vachier-Lagrave führen Achterfeld an

 

Foto: GM Fabiano Caruana (Copyright: David Llada)

Das Sparkassen Chess-Meeting (9. bis 17. Juli 2016 im Orchesterzentrum NRW) ist in diesem Jahr Teil des Jubiläums anlässlich shot2des 175. Geburtstags der Sparkasse Dortmund. Es präsentiert erneut ein achtköpfiges Weltklassefeld mit drei Spielern aus den aktuellen Top-Ten der FIDE-Weltrangliste. An der Spitze steht Wladimir Kramnik (Russland), derzeit die Nummer zwei der Welt.

 

Titelverteidiger Fabiano Caruana (USA) liegt auf Platz drei, der „Neuling“ Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich) auf Platz fünf des April-Rankings der FIDE. Neben Vachier-Lagrave werden auch der Kubaner Leinier Dominguez Perez, der Russe Jewgeni Najer als Sieger des AERO-Flot-Open von Moskau und der Deutsche Rainer Buhmann zum ersten Mal in Dortmund zu bergrüßen sein.Das Feld wird komplettiert durch Ex-Weltmeister Ruslan Ponomarjow und den deutschen Spitzenspieler Liviu-Dieter Nisipeanu, der im vergangenen Jahr als Drittplatzierter für Furore sorgte.

 

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Qualifikationsturnier für die russische Meisterschaft

 

Das Eisschnelllaufzentrum Kolomna, 110 km südlich von Moskau, ist vom 22.6.-1.7. Austragungsort der „Russian Higher League“live.59761_Bn320x180.jpg

 

Top gesetzte Spieler sind Maxim Sergejewitsch Matlakow, Wadim Wiktorowitsch Swjaginzew, Daniil Dubov, Sanan Wjatscheslawowitsch Sjugirow, Vladimir Fedoseev, Igor Iljitsch Lyssy, Aleksandr Rakhmanov, Ivan Popov, Alexander Riazantsev, Evgeny Romanov, Mikhailv Kobalia usw.

 

Gespielt wird nach Schweizer System; die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, danach 30 Minuten bis zum Ende der Partie, zuzüglich 30 Sek. pro Zug Zeitzuschlag. Der Leser mag sich fragen „wo sind die besten Russen?“. Die – nicht alle aber jedenfalls einige – werden erst beim Superfinale im Oktober (Austragungsort Nowosibirsk, genaues Datum offenbar noch nicht bekannt) ins Geschehen eingreifen und dann den russischen Meister ermitteln. Bereits qualifiziert sind die drei Besten des Vorjahrs in Chita (Tomashevsky, Karjakin und Vitiugov) sowie drei weitere Spieler nach Elo – wohl Kramnik, Svidler und Grischuk. Ob Karjakin mitspielt, wird sich zeigen – schliesslich will er im November in (voraussichtlich) New York Weltmeister werden … . Auch Kramnik, der seit Jahren nicht mehr in Russland lebt, war manchmal aber nicht immer bei der Landesmeisterschaft dabei. Dazu stossen die fünf Besten aus Kolomna – zweite bis dritte russische Garnitur, in vielen anderen Ländern wären sie automatisch (in manchen Ländern als Favorit) bei der Landesmeisterschaft dabei. Drei plus drei plus fünf ist elf – offenbar gibt es noch einen Freiplatz, um das Feld zu komplettieren.

 

Live-Übertragung mit Computeranalyse der Programme Stockfisch , Houdini, und Komodo.

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Alexander Naumann gewinnt erneut Ehrenpreisturnier im Rahmen der Löberitzer Schachtage

 

von links nach rechts: Herbert Bastian, Andreas Domaske (Präsident des LSV Sachsen-Anhalt), Andreas Daus (Vorsitzender der SG 1871 Löberitz), Alexander Naumann, Dr. Robert Hübner, Jan Timman, Dana Reizniece-Ozola, Gert Kleint, Manfred Schöneberg, Konrad Reiß

von links nach rechts: Herbert Bastian, Andreas Domaske (Präsident des LSV Sachsen-Anhalt), Andreas Daus (Vorsitzender der SG 1871 Löberitz), Alexander Naumann, Dr. Robert Hübner, Jan Timman, Dana Reizniece-Ozola, Gert Kleint, Manfred Schöneberg, Konrad Reiß

Im Rahmen der Löberitzer Schachtage fand in langjähriger Tradition erneut das Großmeisterturnier um den Ehrenpreis statt. Schon 1883 konnte sich der 21-jährige Dr. Siegbert Tarrasch als Sieger durchsetzen.

 

Es ist schon sehr beeindruckend, wie es den Löberitzern mit Konrad Reiß als Spiritus Rector immer wieder gelingt, ein höchst attraktives Teilnehmerfeld für das Turnier zu begeistern. Langjährig verdiente und bekannte Schachpersönlichkeiten können noch einmal ihr Können zeigen, in dem sie gegen jüngere noch aktive Schachspieler antreten. Auf diese Weise können auch unsere Nachwuchsspieler, die zeitgleich am Supercup 2016 teilnahmen, ihre sportlichen Vorbilder kennenlernen.

 

Wenn der nach Dr. Lasker erfolgreichste deutsche Schachspieler, IGM Dr. Robert Hübner, schon das 4. Mal teilnimmt, ist dies ein Beleg für die hohe Attraktivität des Löberitzer Turniers, bei dem es nicht um Titel oder Geldpreise geht. Auch die Teilnahme des ehemaligen WM-Kandidaten IGM Jan Timman (Niederlande) und des Präsidenten des DSB bzw. Vizepräsidenten der FIDE, IM Herbert Bastian, ist eine hohe Wertschätzung für Konrad Reiß und sein Team. Über mehrere Jahre eng verbunden mit dem Löberitzer Verein sind WGM Dana Reizniece-Ozola (Lettland) und IGM Alexander Naumann, der für den diesjährigen deutschen Mannschaftsmeister SG Solingen spielt. Dana Reizniece-Ozola (Lettland) ist nicht nur eine erfolgreiche Schachspielerin sondern auch als Politikerin (gegenwärtig Finanzministerin ihres Landes) sehr aktiv. Nicht zuletzt reihte sich Manfred Schöneberg aus Leipzig (ehemaliger DDR-Meister von 1972) in die Schar der Altmeister ein.

 

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Einladung!Kieler-Woche-Plakat 2016

 

Am Samstag den 18. Juni 2016 startete die Kieler Woche. Für Sonntag den 26. Juni 2016 wurde auch Schach für Kids eingeladen mit einem Stand im Hiroshimapark, Rathausstraße, 24103 Kiel vertreten zu sein. Es handelt sich bereits um das 35. Spielfest das um 11 Uhr startet. Die Veranstaltung geht bis 17 Uhr. An unserem Infostand können Sie sich über unsere pädagogische Initiative erkundigen und über den sinnvollen Einsatz von Schach zur Förderung der Entwicklung von Kindern ab 3 Jahren erfahren. Wir freuen uns auf viele Kinder, aber auch Erwachsene die sich an unseren Schachbrettern ausprobieren können. Gespielt werden kann auch an den Freischachanlagen, bei Vier-Gewinnt als Schachversion und dem heißen Schach-Draht.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Informationen zur Kieler Woche finden sie auf dieser Internetseite: www.kieler-woche.de und über Schach für Kids e.V. unter www.schach-fuer-kids.de

31-jährige Erfurterin verpasst in der Schlussrunde den EM-Titel – Von HARTMUT METZ

 

Pähtz – Gaponenko: Ein Kraftzug noch – und weiß ist am Ziel..

Pähtz – Gaponenko: Ein Kraftzug noch – und weiß ist am Ziel..

Elisabeth Pähtz ist zwar erst 31 Jahre alt – aber bereits die Hälfte ihres Lebens die deutsche Führungsspielerin. Die Tochter von Großmeister Thomas Pähtz spielte schon mit 13 für die Nationalmannschaft und gewann mit 14 erstmals den nationalen Titel der Frauen. 1999 sorgte die gebürtige Erfurterin noch zweimal für Furore: Zum einen brachte sie die Republik zusammen mit Hape Kerkeling zum Lachen, weil sie ihn via Kopmetzfhörer unterstützte, als er bei seinem Sketch für die Sat-1-Sendung „Darüber lacht die Welt“ mehrere Vereinsspieler mit starken Zügen und vor allem provokanten Sprüchen zur Weißglut trieb. Die Jugend- und Juniorenweltmeisterin war zum anderen als Beraterin im Boot, als der russische Ausnahmekönner Garri Kasparow im Internet gegen „die Welt“ antrat. Hernach wurde es ruhiger um „Miss Eli“, auch wenn sie stets die klare deutsche Nummer eins war. Die Hochzeit mit dem Italiener Luca Shytai, der wie seine Gattin den Titel eines Internationalen Meisters trägt, scheint Pähtz beflügelt zu haben. Erstmals knackte die 31-Jährige die Schallmauer von 2500 Elo-Ratingpunkten und verbesserte sich in der Weltrangliste auf Platz 15. Die Top Ten sind nur noch einen Hauch entfernt und könnten nach einer starken Leistung bei der Europameisterschaft sogar am 1. Juli erreicht werden. Bei der EM kämpfte Pähtz bis zum Schluss um den Titel.
Ihre erste Niederlage in der elften und letzten Runde gegen Sabrina Vega Gutierrez warf die deutsche Spitzenspielerin allerdings auf Platz fünf zurück. Ihre spanische Bezwingerin wurde so mit 8,5 Zählern Zweite. Den EM-Titel sicherte sich die punktgleiche Anna Uschenina dank der besseren Feinwertung. Der zweite große Erfolg der Weltmeisterin von 2012. Bronze holte eine weitere Ex-Weltmeisterin, die Bulgarin Antoaneta Stefanowa. Sie sammelte wie Lilit Mkrtschjan (Armenien) acht Zähler. Das Feld der Spielerinnen mit 7,5 Punkten führte im rumänischen Mamaia Pähtz an.
Immerhin gelang der Wahl-Römerin in Runde neun die wohl schönste Partie der EM … Weiter zur Partie

Starke Großmeister beim „Cup of Eurasia“, 17. bis 19.6.2016, auf hohem Niveau

 

GM Ian Nepomniachtchi (Russland) (by David Llada)

GM Ian Nepomniachtchi (Russland) (by David Llada)

Das Turnier, das in Almaty stattfindet, wird in diesem Jahr eine der wichtigsten Veranstaltungen in der Sportarena von Kazakhstan sein.  Mehr als 150 Schachspieler aus aller Welt nehmen an diesem Spektakel teil. Die Kazakhstan-Schachföderation unterstützt dieses Turnier um Schach im Land populärer zu machen. Bei der Verpflichtung von Spitzengroßmeistern hat der Verband keine Kosten und Mühen 1gescheut.

 

Hier ein Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

1 Ian Nepomniachtchi RUS GM 2846 2 Le, Quang Liem VIE GM 2805 3 Rauf Mamedov AZE GM 2796 4 Boris Gelfand  ISR GM 2792 5 Wang Hao CHN GM 2784 6 Alexander Grischuk RUS GM 2766 7 Dmitry Andreikin RUS GM 2759 8 Peter Svidler RUS GM 2754 9 Rustam Kasimdzhanov UZB GM 2736 10 Gawain Jones ENG GM 2734 11 Onischuk Vladimir UKR GM 2734 12 Artemiev Vladislav RUS GM 2722 13 Alexey Dreev RUS GM 2721 14 Shakhriyar Mamedyarov AZE GM 2714 15  Savchenko Boris RUS GM 2706 16 Hou Yifan CHN GM 2704 17 Igor Kovalenko LAT GM 2699 18 Ruslan Ponomariov UKR GM 2695 19 Saric, Ivan CRO GM 2690 …

 

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19. bis 27. Juni 2016 Prag/Tschechien – Von LOUISA NITSCHE

 

Am 19. Juni um 15 Uhr startet die 1. Runde des diesjährigen Mitropa Cup in Prag. Im offenen Turnier wird Deutschland

Alexander Donchenco

Alexander Donchenco

von Alexander Donchenko (2573), Vitaly Kunin (2582), Jonas Lampert (2488), Roven Vogel (2426) liveund Dmitrij Kollars (2471) vertreten.

 

Bei den Frauen treten Elisabeth Pähtz (2502), Judith Fuchs (2321) und Josefine Heinemann (2206) an.

 

Während andere Föderationen oftmals nur ihre besten Spieler(innen) ins Rennen schicken, ist es bei uns seit langem Tradition eine Mischung aus erfahrenen, sehr Elo-starken Spieler(innen) und vielversprechenden jüngeren zum Mitropa Cup zu entsenden. Die Letztgenannten sollen somit behutsam in die Nationalmannschaft eingeführt werden. Unsere diesjährige Aufstellung „beschert“ uns im offenen ebenso wie im Frauenturnier den 3. Platz im Ranking.

 

Übrigens: Da Frankreich keine Mannschaften gemeldet hat, stellt das Veranstalterland Tschechien 2 Männermannschaften, bei den Frauen spielt Polen anstelle von Frankreich.

 

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Ein Ausblick auf internationale Jugendmeisterschaften von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Roven Vogel

Roven Vogel

Wie jedes Jahr stehen im Sommer traditionell verschiedenste Jugend-Welt, –Europa und -Olympiaden sowie selbst EU-Meisterschaften an! Diese sind sogar zweigeteilt zwischen Österreich und Tschechien.

 

Doch der Reihe nach:

 

Gestartet wird mit der Mannschafts-Europameisterschaft U18 im slowenischen Celje. Vom 09. bis 17. Juli. kämpfen die besten europäischen Teams dieser Altersklasse um den Titel. Deutschland wird mit den Titelverteidigern Jan-Christian Schröder und Thore Perske ins Rennen gehen. Ihnen zur Seite stehen dann der U16-Einzel-Europameister 2015 Leonid Sawlin und Maximilian Paul Mätzkow.

 

Die Mädchen-Mannschaft besteht aus Olga Weis und Paula Wiesner. Beide kommen aus Baden und die besten Wünsche des DSB-Vizepräsidenten Uwe Pfenning begleiten sie.

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Mit Europameister Daniel Fridman und Sieger des Echternacher-Open von 2012

 

Abtei

Abtei

Das Echternacher-Open (Luxemburg) ist ein Turnier mit langer Tradition. Am Wochenende ist es wieder so weit. Über 300 Spieler haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Darunter, aufgrund der Nähe zu Deutschland, unglaublich viele deutsche Spieler. In der vorläufigen Teilnehmerliste an Zwei gesetzt ist GM Daniel Fridman.  Alle vorangemeldeten Spieler können Sie am Ende einsehen. Die Liste ist in alle Richtungen sortierbar. Gespielt wird in der alten Abtei, ein historisches Gebäude mit einem historichen Ambiente. Seit Jahren ideale Spielmöglichkeiten. Vielleicht hat das Open auch deshalb einen so großen Zulauf. Die Bedenkzeit beträgt 45 Minuten für eine Partie. Für viele Spieler etwas gewöhnungsbedürftig.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1. Edouard,Romain GM 2648 FRA 2. Fridman,Daniel GM 2607 GER 3. Feller,Sebastien GM 2602 FRA 4. Khenkin,Igor GM 2553 GER 5. Libiszewski,Fabien GM 2537 FRA 6. Levin,Felix GM 2530 GER 7. Berelowitsch,Alexand GM 2520 GER 8. Andersson,Ulf GM 2515 SWE 9. Dann,Matthias IM 2482 GER 10. Ringoir,Tanguy GM 2474 BEL 11. Hoffmann,Michael GM 2471 GER 12. Ginsburg,Gennadi GM 2466 GER 13. Wiedenkeller,Michael IM 2460 LUX 14. Noe,Christopher FM 2428 GER 15. Morawietz,Dieter IM 2424 GER 16. Yankelevich,Lev   2415 GER 17. Seul,Georg IM 2409 GER 18. Vedder,Henk IM 2374 NED 19. Keymer,Vincent   2341 GER 20. Boidman,Yuri IM 2330 GER

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