liveLive-Übertragung Kurnosov Gedächtnisturnier
U. a. mit: 1 GM Grischuk Alexander RUS 2760; 2 GM Rublevsky Sergei RUS 2738; 3 GM Inarkiev Ernesto RUS 2729; 4 GM Ponkratov Pavel RUS 2712; 5 GM Movsesian Sergei ARM 2685; 6 GM Khismatullin Denis RUS 2676; 7 GM Riazantsev Alexander RUS 2675; 8 GM Lysyj Igor RUS 2665; 9 GM Bocharov Dmitry RUS 2659; 10 GM Zvjaginsev Vadim RUS 2628 ...

Franz Jittenmeier

Die Schachweltmeisterin Hou Yifan vertraut nicht mehr aufs Glück – Johannes Fischer auf dem Blog von Zeit-Online

 

Schach ist kein Glücksspiel. Beide Seiten spielen mit den gleichen Figuren nach den gleichen Regeln, es gibt keine Mitspieler, keine Karten, keinen Würfel, keinen Zufall. Aber troHou Yifantzdem triumphiert in manchen Partien der Außenseiter, der eigentlich schlechtere Spieler. Deshalb nahmen sich die Schachspieler imzeit_Onlinemer viel Zeit, um herauszufinden, wer der Beste ist. 1886, beim ersten Weltmeisterschaftskampf der Schachgeschichte, spielten Wilhelm Steinitz und Johann Hermann Zukertort 20 Partien gegeneinander. Nach fünf Partien lag Zukertort mit 4 zu 1 vorne, am Ende gewann Steinitz mit 12,5 zu 7,5.

 

Aber irgendwann hielt der Weltschachverband Fide lange Wettkämpfe nicht mehr für zeitgemäß und beschloss, den Schachweltmeister von 1997 bis 2004 in kurzen K.-o.-Runden zu ermitteln. 124 Spieler traten in Mini-Matches über zwei Partien gegeneinander an, wer gewann, kam eine Runde weiter, wer verlor, schied aus. Bei Gleichstand entschieden Schnell- und Blitzpartien. Das Finale ging über sechs Partien… Weiterlesen auf Zeit-Online

Markus Ragger – Interview mit Österreichs Nr. 1 in der neuesten Auzsgabe von SCHACH

 

Interview

Interview

Österreich verfügt über das, wovon Deutschland im Moment nur träumen kann: einen Spieler, der jüngst die Elo-Schallmauer von 2700 übersprang! Bereits seit 2007 repräsentiert der heute 28-Jährige sein Land bei Teamwettbewerben am Spitzenbrett, seitdem spielt er auch für die SG Solingen in der Bundesliga. Nun holte er, nachdem er mit Maria Saal schon in Össchach_tickerterreich siegreich war, in seiner neunten Saison für den deutschen Rekordmeister erstmals auch hierzulande den Titel! Markus Ragger stammt aus Klagenfurt. Sein Abitur machte er mit Auszeichnung, studierte ein Semester Mathematik und … wurde Schachprofi! Er ist mit der österreichischen Nationalspielerin und mehrfachen Staatsmeisterin Anna-Christina Kopinits liiert und lebt heute in Graz.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

 

Am Strand – bei Sonnenschein und 35°C!

 

2. Was würden Sie tun, wenn es ab morgen absolut kein Schach mehr in Ihrem Leben geben würde?

 

Das mag und kann ich mir gar nicht vorstellen.

 

3. Was halten Sie a) für die schädlichste und b) für die beste Entwicklung im modernen Schach?


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190 männliche und 26 weibliche DSAM-Finalisten plus 27 Dähne-Pokal-Finalisten, also insgesamt 216 Finalschachspieler, Tresenkräfte, Trainer, Begleiter, Ernährungsberater und Turnierpersonal wurden noch gar nicht gezählt, versammelten sich im RAMADA-Hotel Leipzig / Halle – eigentlich in Landsberg/Halle, jedenfalls aber Sachsen-Anhalt. Warum? Um miteinander Schach zu spielen, klar – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

Lara Schulze

Lara Schulze

Fünf Runden noch, dann steht er fest, der Deutsche Schach-Amateurmeister der jeweiligen Leistungsgruppe (es gibt sechs). Und natürlich die liveentsprechende Deutsche Damen Amateurmeisterin, klar. Bei den „Dähnikens“ ist es entsprechend, wenn auch ohne Dame. Spätestens am Sonnabend bei der „Gala des Schachs“ muss der herbei eilende DSB-Präsident ja wissen, wen er zu ehren hat. Obwohl: Genügend dankbare Abnehmer würden sich wohl finden lassen … Eine Teilnehmerin wurde sozusagen schon ehrend bedient, nämlich die Deutsche Jugendmeisterin U14 Lara Schulze aus Lehrte (Gruppe B), zugleich „Spielerin des Jahres“ der DSJ, … das stets bereit liegende Lametta reicht ja oft gar nicht aus, um es all unseren verdienten Spielern umzuhängen.

 

Und dann ist da zumindest noch die Deutsche Jugendvizemeisterin U10, die Dresdnerin Phuong Thao Vivien Nguyen, die ihre erste Partie in der F-Gruppe schneller gewann als wir diesen Artikel fertigstellen konnten – irgendwie empörend. Aber auch verflixt gut.

 

Also guckt doch selbst – es gibt nämlich eine LIVE-Übertragung, die von Buli-Schiedsrichter Martin Sebastian betreut wird (nein, der ist da nicht mit im Bild!) : http://www.ramada-cup.de/live/

Turnierseite

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Die Asien Meisterschaften finden vom 25. Mai bis 5. Juni im Hotel Uzbekistan, in Tashkent (Uzbekistan) statt

 

Männer und Frauen ermitteln ihre Meister und kämpfen um die Qualifikation am World Cup. Die ersten 5 der Männer qualifizieren sich für die WM 2017 und bei den Frauen die Siegerin.
Insgesamt gibt es 75.000 US-Dollar zu verteilen. Open Männer: $11,000, $9,000, $7,000, $5,000, $3,000 etc – Open Frauen: $5,000, $4,000, $3,000, $2,000 etc – Blitz: $4000 Open und $2000 Siegprämie für Frauen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste der Männer:
1 GM Le Quang Liem VIE 2718 2 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2703 3 GM Wei Yi CHN 2694 4 GM Ni Hua CHN 2682 5 GM Adhiban B. IND 2665 6 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2658 7 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2654 8 GM Gupta Abhijeet IND 2654 9 GM Sethuraman S.P. IND 2647 10 GM Nguyen Ngoc Truong Son VIE 2636 11 GM Salem A.R. Saleh UAE 2625 12 GM Lu Shanglei CHN 2614 13 GM Wen Yang CHN 2611 14 GM Kazhgaleyev Murtas KAZ 2582 15 GM Lalith Babu M R IND 2579 live16 GM Vakhidov Jahongir UZB 2578 17 GM Bai Jinshi CHN 2567 18 GM Gao Rui CHN 2556 19 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2551 20 GM Sengupta Deep IND 2543 …

 

Open Frauen:
1 IM Khademalsharieh Sarasadat IRI 2459 2 IM Guo Qi CHN 2447 3 IM Munguntuul Batkhuyag MGL 2442 4 IM Padmini Rout IND 2433 5 WGM Saduakassova Dinara KAZ 2415 6 IM Batchimeg Tuvshintugs MGL 2412 7 WIM Tokhirjonova Gulrukhbegim UZB 2390 8 WGM Hejazipour Mitra IRI 2349 9 IM Pham Le Thao Nguyen VIE 2348 10 WGM Soumya Swaminathan IND 2346 11 WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2336 12 WIM Pratyusha Bodda IND 2336 13 WIM Vaishali R IND 2322 14 WIM Gevorgyan Irina UZB 2311 15 WGM Gomes Mary Ann IND 2304 …

TurnierseiteResultate MännerResultate Frauen

 

 

Vor Jahren noch Entwicklungsland im Schach, heute eine der stärksten Ligen der Welt.

 

Aufstellungen

Top 12, das sind die besten 12 Mannschaften Frankreichs, die im Centrum von Drancy, im prächtigen Chateau de Ladoucette, die vom 28. Mai bis 8. Juni um den Titel der besten Mannschaft Frankreichs kämpfen. Titelverteidiger ist FFE - AFFICHE TOP 12 - 2016 - DRANCY.aiBischwiller (Gesponsert von Grenke Leasing), die mit 33 Punkten eine Runde vor Schluss Meister wurden, gefolgt vom Meister des Jahres 2014 Clichy (31 Punkte) und Bois-Colombes (28 Punkte).

 

Viele Weltklassespieler verdienen in der Eliteliga der Franzosen ihr Geld. Beispielsweise Wesley So für Clichy, Anish Giri für Bischweiler, David Navara und Radosław Wojtaszek für Mülhausen. Die stärksten Franzosen sind: Maxime Vachier-Lagrave, Laurent Fressinet und Etienne Bacrot. Mit der  „Deutschen Bundesliga“, der russischen Major League, zählt die Top12 zu den stärksten Vereinsmannschaft der Welt.

 

liveZahlreiche deutsche Spieler verstärken die französischen Teams. Arkadj Nadisch und Philipp Schlosser für Bischweiler. Fabian Döttling für Strassburg. Mathias Blühbaum und Andreas Heimann für EVRY Grand Roque. Alexander Donchenko für VANDOEUVRE Échec. Florian Grafl und Laszlo Hetey für SAINT QUENTIN. Dennis Wagner für NICE Alekhin.
Im Gegensatz zur „Deutschen Bundesliga“ ist ein Frauenbrett in jeder Mannschaft Pflicht.  Almira SKRIPCHENKO , Judith FUCHS (GER), Marie SEBAG, Sophie MILLIET, Delmante DAULYTE, Anastasia SAVINA und Alexandra KOSTENIUK um nur einige Spielerinnen zu nennen.

 

Französicher Schachverband Europe Echecs

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Hat man Freude am Spiel – und das ist die Hauptsache – ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück. [David Bronstein – dankbar dem Fernschach-Newsletter der kostenfreien www.desc-online.de entnommen] – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

Das könnte und sollte das Motto jeder Amateur-Partie sein:

Freude am Spiel.

 

Teil des Turniersaales DSAM Halle 2013

Teil des Turniersaales DSAM Halle 2013

Jetzt erst recht, denn gleichsam der „Amateur-Gipfel“ der Saison Fuffzehn/Sechzehn steht nun ganz dicht bevor: Im RAMADA-Hotel in Halle an der Saale wird am Donnerstag, den 26.Mai 2016 wie immer pünktlich um 10:00 Uhr die erste Runde des FINALES der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM angepfiffen werden – und zwar wie jetzt schon traditionell im selben Saal des FINALES des Dähne-Pokals.

 

Das organisierende „DSAM-Team“ war zuletzt von einer mysteriösen Verletzungs-Serie betroffen worden, die geradezu an die Jungs erinnerte, die damals das Grab des Pharaos öffneten, aber einerseits ist die Ersatzbank des deutschen Schachs auch in diesem Orga-Bereich breit besetzt und andererseits geht es bei allen gesundheitlich schon wieder steil bergauf – weiter so! (Also nix mit 1922, Howey Carter beim Ausbuddeln von Tutenchamun, solltest Du noch über den Fluch des Pharao nachdenken.)

 

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Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung der Bayerischen Schachjugend – Von WALTER RÄDLER

 

Dr. Mueller

Dr. Mueller

Ich will zuerst die aktuelle Turnierpraxis beschreiben: Kinder spielen mit 20 Minuten Bedenkzeit siebenrundige Turniere in den unterschiedlichen Altersklassen. Die Kinder haben Spaß  und bekommen Wettkampferfahrung, der Lernzuwachs ist allerdings eher gering.

 

Das Turniersystem von Dr. Konrad Müller. Heute geht es um ein Turniersystem, von dem ich sehr viel halte. Dr. Konrad Müller hat die Württembergischen Jugend-Pokalturniere in den Altersklassen U8, U10 und U12 (WJPT) sowie die Württembergische Amateurmeisterschaft (WAM) kreiert, in München ist sie die Chessimo-Turnierserie.

 

Die U12-Meisterschaft:

Beim U12-Turnier spielen die Kinder fünf Runden mit Mitschreibpflicht bei einer Stunde Bedenkzeit. Die Partien werden DWZ-ausgewertet und mit Trainern analysiert. Bei genügend Teilnehmern spielen U8, U10 und U12 getrennte Turniere. Es gibt Pokale für die besten drei jeder Altersklasse und für das jeweils beste Mädchen. Spieler mit DWZ über 1.000 dürfen nicht bei der U8/U10/U12 mitspielen, sie spielen beim parallel stattfindenden Amateur-Pokal mit.

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Nur Niederlage gegen Vincent Keymer / Held im B-Open im Mittelfeld

 

Zwei Helden auf einmal: Die große Kuppenheimer und die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung unterhalten sich während der Siegerehrung angeregt. Daniel Held (links) und Vincent Keymer kickten auch zusammen in den Pausen

Zwei Helden auf einmal: Die große Kuppenheimer und die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung unterhalten sich während der Siegerehrung angeregt. Daniel Held (links) und Vincent Keymer kickten auch zusammen in den Pausen

 

Bei den 31. Internationalen Haßlocher Schachtagen hat Hartmut Metz stark gespielt. Im mit 120 Spielern besetzten A-Open holte der Kuppenheimer in den sieben Runden fünf Zähler. Dank der zweitbesten Buchholz-Wertung im Feld reichte das zu Rang sieben. Zum zweiten Platz und 1000 Euro Preisgeld fehlte dem FM der halbe Zähler aus der sechsten Runde, als Metz gegen die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung Vincent Keymer in völliger Remisstellung zu arglos war und einen feinen Trick des Elfjährigen übersah. Ansonsten hätte Weiß die Zugwiederholung eingestreut, die dauernd über dem Brett schwebte. Keymer belegte so nach einer insgesamt überzeugenden Leistung und einer Performance von 2566 Elo Platz drei mit 5,5/7. Vor ihm landete der überragende Turniersieger Toms Kantans (Lettland), der alle sieben Partien gewann, und Alexander Dgebuadze (Belgien). Gegen den Großmeister (2511) remisierte Metz in Runde vier mit Schwarz, nachdem er in den ersten drei Runden Amateure geschlagen hatte. Ein Remis gegen den Viernheimer Michael Müller und ein filigraner Schlussrunden-Erfolg im Endspiel über FM Filip Boe Olsen – eine der dänischen Nachwuchshoffnungen – schlossen das Turnier ab. Immerhin verbesserte der Kuppenheimer Topmann seine Elo um sechs Zähler auf 2336.

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[M-]ein Abschlussbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Und jetzt ist die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2016 schon wieder vorbei! Einerseits bin ich froh, wieder Jana1zuhause zu sein, andererseits ist die DEM doch jedes Jahr wieder ein schönes Turnier, auf dem ich viele Freunde aus ganz Deutschland wieder dem2016-grosstreffen und auch neue Kontakte knüpfen kann.

 

Nachdem ich meine sechste Partie gegen Lara Schulze leider unglücklich verlor, habe ich noch einmal mein Bestes gegeben und meine restlichen drei Spiele gewonnen. Da Lara ein Remis gegen Annmarie Mütsch abgab, reichte mir das zum Meistertitel. Ich bin Deutsche Meisterin in der U14 geworden.

 

Als dies nach meiner letzten Partie feststand, hatte ich allen Grund zum Feiern. An diesem Samstagnachmittag haben wir dann noch in großer Runde die unterschiedlichsten Gesellschaftsspiele gespielt und hatten einfach mal Spaß ohne Schach. Am Abend stand dann die Siegerehrung mit den gefürchteten Spielen für die Sieger an. Da gab es dann „Eins, zwei oder drei“, ein Schachquiz und natürlich das bekannte Kondiblitz gegen Großmeister Ilja Zaragatski für die U12.

Ich selbst in der U14 hatte die Aufgabe, ein Puzzle zu lösen. Im ganzen Saal haben Zuschauer die Umschläge mit jeweils einem Puzzleteil oder einer Niete in die Höhe gehalten. Rote Farbe für uns Mädchen, gelb für die Jungen. Die Teile sollten wir an eine Pinnwand heften.

 

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Geschichte eines modernen Märchens – Ein Erlebnisbericht von UWE RITTER

 

Die ACO lud auch 2016 in das 5-Sterne-Hotel Helona Resort auf der Insel Kos ein und 249 Schachfreunde aus aller Welt folgten dem Ruf. Dies war ein neuer Teilnehamateur_chess_organizationmerrekord von dem die wenige Tage zuvor beendete Konkurrenzveranstaltung nur träumen konnte.

 

Der Austragungsort 5 Sterne-Hotel Helona Resort Kos

Der Austragungsort 5 Sterne-Hotel Helona Resort Kos

Erfreulich aus Sicht des Veranstalters, dass bereits 6 Schachfreunde zum 5. Mal dabei waren, darunter die aus Deutschland stammenden Teilnehmer Rene Tückmantel und Dr. Thomas Kummle sowie die schweizer Schach-Ikone Dr. Christian Issler, amtierender und langjähriger Vorsitzender des ältesten Schachvereins der Welt, auch als Organisator vieler Tuniere bekannt.

 

Auch dieses Jahr nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit frühzeitig anzureisen und oder blieben ein paar Tage länger. Vollpension, Vergünstigungen bei den Getränkepreisen, kostenfreie Verpflegung während der Partien, dies zu bezahlbaren Preisen in der Neben-Saison.  Wie mir ein  Teilnehmer aus Heidelberg einen Tag nach Beendigung des Turnieres sagte, „Hier muss man keinen Euro zusätzlich ausgeben, es war alles da, was man zum wohlfühlen braucht“.

Gruppe B

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Norwegischer Weltmeister gewinnt Turnier im vierten Anlauf – Von HARTMUT METZ

 

Carlsen – Grandelius: Weiß schaltet um in den (Opfer-)Angriffsmodus

Carlsen – Grandelius: Weiß schaltet um in den (Opfer-)Angriffsmodus

Heimvorteil? Während dieser im Fußball von enormer Bedeutung ist – außer man ist der SV Darmstadt 98 in der Bundesliga –, hat bisher noch keiner einen im Schach festgestellt. Das mag an den fehlenden Zuschauern liegen, die ihre Heroen lautstark nach vorne treiben. Auf den 64 Feldern geht es eben ruhiger zu. Das gilt inmetzdes nicht für Magnus Carlsen. Um den Weltmeister schwirren in Norwegen zahlreiche Reporter und begehren Auskünfte über die letzten Läufer- und Springerzüge. Das führte dazu, dass der 25-Jährige beim „Heimspiel“ in Stavanger bisher nie seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Erst jetzt bei der vierten Auflage von „Norway Chess“ konnte der stark beanspruchte Carlsen den Wettbewerb gewinnen. Er unterlag zwar dem zweitplatzierten Armenier Lewon Aronjan, überzeugte jedoch in den weiteren acht Begegnungen. Vier Siege und vier Remis summierten sich zu sechs Punkten. Knapp dahinter folgte Aronjan mit 5,5 Zählern. Ebenso wie der Weltranglistensiebte blieben der Franzose Maxime Vachier-Lagrave und Ex-Weltmeister Wesselin Topalow (Bulgarien), der sonst häufig die meisten entschiedenen Partien aufweist, ungeschlagen.
Ebenso schloss sein Erzrivale Wladimir Kramnik (Russland) den hochkarätigen Wettbewerb mit fünf Punkten ab. Die Außenseiter Li Chao (China) und Pentala Harikrishna (Indien/beide 4,5) blieben vor Anish Giri (4). Der Niederländer, der beim WM-Kandidatenturnier alle Partien remisiert hatte, musste diesmal gleich zweimal aufgeben. Enttäuschend schnitt der Ukrainer Pawel Eljanow (3) ab. Letzter wurde erwartungsgemäß der zweite Skandinavier, Nils Grandelius (2,5). Der Schwede zeigte jedoch wenig Respekt vor den Top-Großmeistern und ging nicht nur Weltmeister Carlsen mit den schwarzen Steinen forsch an … Weiterlesen

Chronik des laufenden Schachsinns

dem2016-grossAm Ende haben einige mutige Spieler und Spielerinnes es doch geschafft, den Morbus Willingen überwunden und schließlich den Titel errungen:

 

Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

U10

Der Titel bei den Jüngsten geht an Berlin. Mit 9,5 Punkten holt der an Platz 4 der Setzliste gesetzte Bao Anh Le Bui mit einem halben Punkt Vorsprung den Meistertitel. Gegen die 3 vor ihm Gesetzten erreichte der Spieler vom SV Mattnetz Berlin 2,5 Punkte. Nach zehn Runden purem Kampfgeist reichte sein erstes Remis nun zum Meistertitel.

 

Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

U10w

Bereits gestern ging der erste Meistertitel nach Bayern. Mit unglaublichen 11 aus 11 sichert sich Svenja Butenandt ihren Titel. 100 Prozent holte zuletzt Vincent Keymer 2014 in Magdeburg. Die an zwei gestzte Svenja vom TC Tegernsee dominiert damit ihre Altersklasse und schafft nach ihrem 6. Platz in 2015 nun den Sprung an die Spitze.

 

Ruben Gideon Köllner

Ruben Gideon Köllner

U12

Ruben Gideon Köllner vom SV Bergneustadt/Derschlag (NRW) sicherte sich souverän mit 10 aus 11 den Titel in der U12. Seit er in Runde 6 den bis dahin führenden Tobias Kölle besiegte, war der Zweitgesetzte auf Erfolgskurs. Ruben spielte nur einmal Remis und schlug u.a. den Setzlistenersten.

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Schachturniere in schöner Landschaft hoch im Kurs

 

Strand (by Alina L'Ami )

Strand (by Alina L’Ami )

Gallipoli ist eine malerische süditalienische Hafenstadt mit etwas über 20.000 Einwohnern in Apulien, in der Provinz Lecce, am Golf von Tarent. Gallipoli besteht aus dem Dorf (italienisch: Borgo) und aus der Altstadt (centro storico). Die Nachbargemeinden sind Alezio, Galatone, Matino, Sannicola und Taviano.

 

Hier wird vom 21. bis 28. Mai ein kleines, aber gut besetztes Open ausgetragen. Es wird nicht nur Schach gespielt, sondern in den Pausen Ausflüge in die herrliche Umgebung organisiert.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

Sergey Fedorchuk GM 2623 Ucraina Andryi Vovk GM 2617 Ucraina Daniel Szadinowski IM 2520 Poland Jan Sprenger IM 2506 Germania Arthur Pijpers IM 2470 Paesi Bassi Miroljub Lazic GM 2455 Serbia Edwin van Haastert IM 2448 Paesi Bassi Carlo D’Amore IM 2444 Italy Igor Naumkin GM 2441 Russia Oskar Wieczorek IM 2433 Poland Mohammad Nubairshah Shaikh NC 2413 India Artem Gilevych FM 2404 Italia Alina L’Ami WGM 2350 Rumenia Ivan Babikov FM 2301 Russia Mark Lyell FM 2239 United Kingdom Vladislav Chizhikov NC 2229 Russia Edoardo Di Benedetto -M 2228 Italy Peter Doggers CM 2221 Netherlands dhanush bharadwaj NC 2221 India Alistair Hill CM 2217 United Kingdom Lorscheid Gerhard FM 2214 GER Artem Pugachev NC 2214 Russia Desiree Di Benedetto WFM 2168 Italy Remmelt Otten NC 2166 Netherlands PARNALI DHARIA WIM 2160 India …

Turnierseite

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Die SF Bad Ems/Wolfhagen sind mit dem russischen Exweltmeister und drei seiner Landsleute Goldfavorit bei den 33. Titelkämpfen – Von RAYMUND STOLZE

 

Ergebnisse/Tabelle

Ergebnisse/Tabelle

Die deutsche Schachwelt hat an diesem Sonnabend [21. Mai] ihr Highlight in Schifferstadt – ich habe die Stadt eigentlich immer mit dem Ringer Wilfried Dittrich in Verbindung gebracht. Das war der „Kran von Schifferstadt“, der bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 bereits in Runde 1 der Konkurrenz im Griechisch-römischen Stil den 182 Kilogramm schweren US-Amerikaner Chris Taylor auf Schulter besiegte. Diese Fernsehbilder bleiben wahrlich unvergesslich!

 

Nun aber sorgt Schifferstadt als Austragungsort der 33. Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften ganz sicherlich erneut für Schlagzeilen.

 

Ich konnte die folgende Nachricht, die Bundesturnierdirektor Ralph Alt unter der Überschrift „Exweltmeister am Samstag bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft in Schifferstadt“ auf der DSB-Seite veröffentlichte, zunächst nicht glauben [ http://www.schachbund.de/news/ex-weltmeister-am-samstag-bei-der-blitz-mannschaftsmeisterschaft-in-schifferstadt.html ].

Turnierseite

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 Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

Nur noch eine Runde ist zu spielen und die Spannung vor der letzten Runde ist riesengroß! Allein eine Spielerin kann der letzten Partie ganz entspannt entgegensehen. Erste Deutsche Meisterin 2016 bereits eine Runde vor Schluss ist in der U10w mit unwiderstehlichen 10/10 Svenja Butenandt!

 

dem2016-grossU10

Bao An Le Bui steht kurz vor dem Titelgewinn! Er führt mit 9/10 seine Altersklasse an und hat einen ganzen Zähler Vorsprung auf seiner ärgsten Verfolger Gino Rössel. Dementsprechend genügt ihm in der letzten Runde bereits ein halber Punkt zum sicheren Titelgewinn, während Gino Rössel alles daran setzen wird zu gewinnen, denn mit etwas Glück kann er auch noch den Titel holen, schließlich hat er deutliche Vorteile in der Buchholz.

 

Mit einer kleinen Kombination sicherte sich der derzeitig Führende sich ausfolgender Stellung heraus seine Tabellenführung vor der letzten Runde:

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Deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen – Runde 8

 

 Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

Auf der Suche nach weiteren Opfern des Morbus Willingen wurde Euer Autor diesmal bei sich selbst fündig: In der gestrigen Ausgabe habe ich versehentlich eine Begegnung gezeigt, die auch als Partie des Tages zur Wahl dem2016-grossstand. Dabei sollen die Protagonisten doch streng geheim bleiben… Ich gelobe Besserung und wende mich dem heutigen Turniergeschehen zu.

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) bleibt im Vorwärtsgang: Während er heute gegen Adam Lutz einen Mehrbauern im Turmendspiel zum Sieg führte, konnte Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) seinen ebenfalls vorhandenen Endspielvorteil nicht verwerten, weil er seinen guten Springer gegen den schlechten Läufer freiwillig zum Tausch anbot. Somit führt Bao Anh Le Bui (7 Punkte) nun vor Gino Rössel (6,5). Der Favorit Leopold Franziskus Wagner hat sich inzwischen bis auf einen Punkt an den Führenden herangekämpft und teilt mit Nam Tham Platz 3.

 

U10w

Nach dem gestrigen Spieltag ist Svenja Butenandt (TV Tegernsee) die einzige Spielerin, die alle 8 Partien gewinnen konnte. Verfolgerin mit 1,5 Punkten bleibt Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden), auf dem dritten Platz liegt Anna Schneider vom SF Sasbach.

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Chronik des laufenden Schachsinns

 

Eric Wu

Eric Wu

Der Morbus Willingen findet immer weitere Opfer. Ihr habt noch nie von dieser schrecklichen Seuche gehört? Nun – dieser Erreger befällt vor allem die Hirnregionen, die für das Schachspiel zuständig sind, und sorgt für unerklärliche Fdem2016-grossehlleistungen. Nach ungezählten einzügigen Figureneinstellern und übersehenen Mattdrohungen dachte heute eine Spielerin in aller Ruhe über ihren 40. Zug nach – bis sie die Zeit überschritten hatte. Die versammelte Trainerelite Deutschlands sucht verzweifelt nach einem Gegengift, aber solange die Übertragungswege dieser hoch infektiösen Erkrankung nicht geklärt sind besteht wenig Hoffnung auf Besserung. Das Turnier geht unterdessen weiter, und so sieht es nach dem 4. Spieltag aus:

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) konnte durch zwei Siege am Doppelspieltag zu Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) aufschließen. Besonders wichtig war der Punkt gegen den Mitkonkurrenten Robert Prieb in einer strategisch interessanten Partie:

 

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[M-]ein Zwischenbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider

Hier ist mein versprochener Zwischenbericht von der Deutschen Einzelmeisterschaft. Inzwischen habe ich fünf Runden, also schon mehr als die Hälfte gespielt und liege in der U14w auf dem ersten Platz. Bisher habdem2016-grosse ich alle meine Partien gewonnen und werde heute gegen meine Rivalin Lara Schulze spielen. Sie wurde nicht nur Deutsche Meisterin im letzten Jahr, sondern landete auch bei der Abstimmung zur Spielerin des Jahres vor mir auf dem ersten Platz. Mit 1/3 habe ich gegen Lara auch eine eher unglückliche Bilanz, aber dafür stand ich auch in den zwei Verlustpartien zwischenzeitlich um einiges besser, was ich jedoch nur in der Gewinnpartie ausnutzen konnte.

 

Heute werde ich gegen sie wieder einfach Schach spielen. Bisher spiele ich ein wirklich gutes Turnier und schöne, nahezu fehlerfreie Partien. Immerhin stand ich auf dieser Meisterschaft noch in keiner Partie wirklich schlechter und bin sehr zufrieden. Jetzt werde ich versuchen, das beizubehalten und weiter gut zu spielen, dann kann ich jeden schlagen.

 

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Faszination Schach – Schachtage im Rödertalpark Einkaufszentrum   am 19. und 20. Mai 2016 – Von GM SEBASTIAN SIEBRECHT

Bereits üpdfber 10.400 Kinder kamen, um die  „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Landrat Michael Harig hat die SchirmhIMG_1070errschaft übernommen und sein Stellvertreter, der 1.Beigeordnete Uwe Witschas wird zusammen mit dem Vertreter der Stadt, Herrn Stefan Schneider und Centermanager Hans-Jürgen Kleiner den Eröffnungszug am Donnerstag, den 19.Mai 2016 um 10.00 Uhr ausführen.
An den zwei Tagen wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als sechs Kinder-, und Schulgruppen aus Großröhrsdorf und Umgebung werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10.00 bis 15.00 Uhr wird das Einkaufszentrum in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Nach der Einführung in das königliche Spiel ist Showtime angesagt. Neben Simultanschach mit dem Bundesligateam, der internationalen Meisterin und mehrfaligen Olympionikin Mara Jelica,  sowie dem Deutschen Schachlehrer des Jahres und internationalen Großmeister Sebastian Siebrecht, sorgen Show-Wettkämpfe wie „Schlag den Großmeister“ im Handicap-, und Konditionsblitz für Spaß und Bewegung. Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprogramm Fritz & Fertig ist ebenfalls mit von der Partie. Zudem gibt es auch in den  Blitzturnieren zahlreiche Gewinne.

 

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In allen Turnieren sind fünf Runden gespielt, wir sind also schon in der Halbzeit angelangt. Werfen wir also wieder einen Blick auf das nach wie vor sehr spannende Turniergeschehen:

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10

Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) gab heute in einem langwierigen Franzosen zwar sein erstes Remis ab, bleibt aber dem2016-grossmit einem halben Punkt Vorsprung an der Spitze, weil auch die Partie an Brett 2 zwischen Nam Tham und Robert Prieb keinen Sieger fand. In beiden Partien wurde hart gekämpft, von frühzeitigem Remisfieber ist noch nichts zu spüren.

 

U10w

Bei den Mädchen werden keine Gefangenen gemacht: An den ersten sechs Brettern gab es kein Remis! Am Spitzenbrett siegte Svenja Butenandt (TV Tegernsee) gegen Anna Schneider (SF Sasbach) mit der Drachenvariante und liegt nun allein mit 5 aus 5 an der Spitze. Schärfste Verfolgerin ist Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden) mit einem halben Punkt Rückstand. Hier die entscheidende Szene aus der Spitzenpaarung Anna Schneider – Svenja Butenandt:

 

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