Bruno Müller-Clostermann

JOSEF SEMMLER aus Rosenheim macht sich Gedanken über die Schach-Bundesliga

 

Anfang dieser Woche erhielt auch ich von meinem Fernschachgegner Josef Semmler aus Rosenheim – wir sind beide Mitglied beim Deutschen E-Mail-Schachclub [DESC] und stehen uns in einem Mannschaftskampf als Gegner an Brett 2 gegenüber – die nachfolgende E-Mail. Der 59-jährige Vorruheständler aus Rosenheim – er spielt für das Team Keres Kumpels, ich bin für Die Original Schachkatzen seit fast einem Jahrzehnt unterwegs – macht sich dabei ernsthaft Gedanken um die Schach-Bundesliga. Doch lesen Sie selbst!

[Raymund Stolze]


 

Logo_SBL_eVHallo liebe Schachfreunde,

 

ich bin ja nur ein einfacher Hobby-Spieler und weit weg von der großen Welt des Schachs, interessiere mich aber trotzdem für das Geschehen im Profibereich und vor allem auch im deutschen Schach.

 

Ich habe jetzt hier einen relativ großen Kreis von Schachfreunden ausgewählt, von denen ich weiß, dass sie einen besseren, zum Teil auch unmittelbaren Zugang zum Deutschen Schachbund haben. Ich hoffe, mir kann jemand schlüssig erklären, was in unserer höchsten Spielklasse, der Bundesliga, eigentlich los ist [1]. Ich bin ja auch DSB-Mitglied und insofern auch interessiert.

 

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Spielplan der Bundesliga steht – M[eine] etwas andere Chronik der „stärksten Schachliga der Welt“  – Von RAYMUND STOLZE

 

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Bundesliga-Neuzugang: Julio Granda Zuniga

Ich hatte mich schon bei meinem etwas anderen Rückblick auf die Bundesliga-Saison 2015/16 geoutet, dass ich Zahlen liebe, … unser Graf Zahl lässt grüßen! Nun, da die Ansetzungen für die Saison 2016/17 feststehen [siehe http://www.schachbund.de/SchachBL/blte.htm], lohnt es sich, Ihnen eine kleine Chronik der „stärksten Liga der Welt“ in unser Rubrik „Zahlenspiele“ zu präsentieren.

 

Zunächst ein kurzer geschichtlicher Rückblick. Gegründet wurde die Schach-Bundesliga gemäß eines Beschlusses des DSB-Kongresses 1973 in Trier, wobei der wichtigste Initiator fraglos der spätere DSB-Sportdirektor Helmut Nöttger [14. April 1923 bis 3. März 2010] war, der dieses Amt von 1980 an ausübte.

 

Die höchste deutsche Spielklasse bestand zunächst aus vier Gruppen, wobei die jeweils vier Erstplatzierten am Saisonende in einem Endrundenturnier den Deutschen Mannschaftsmeister ermittelten.

 

Mit der Spielzeit 1980/81 wurde dieser Modus aufgegeben und fortan in der Bundesrepublik Deutschland eingleisig an sieben Wochenenden um den höchsten Titel gespielt. Und das waren die 16 Mannschaften, welche die Premieren-Saison in der 1. Liga bestritten:

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 109

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 109. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 109. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Lange Diagonalen“!

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Elisabeth Pähtz führt das deutsche Quintett bei den 17. Frauen-Europameisterschaften in Mamaia/Rumänien an – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Apart: Elisabeth Paehtz, MOZ 21./22.5.2016, Foto: Luis Esquivel GolcherKaum haben die Männer ihre kontinentalen Meisterschaften in Gjakova/Kosovo beendet – am vergangenen Montag [23. liveMai] holte Ernesto Inarkiev Titel Nummer acht für Russland – da machen sich die Frauen auf nach Mamaia, um ihrerseits vom 26. Mai bis 8. Juni die beste Europäerin zu ermitteln und gleichzeitig 14 Plätze für die K.o.-Weltmeisterschaft 2018 zu ermitteln.

 

Was den Austragungsort angeht, so geht man halt doch getrennte Wege. Nur bei fünf von inzwischen 17 Titelkämpfen – 2003 [Silivri], 2007 [Kusadasi], 2007 [Dresden], 2008 [Plowdiw] und 2010 [Rijeka] – war das nicht so.

 

Was das Teilnehmerfeld in dem bekannten Badeort am Schwarzen Meer angeht, so sind immerhin 104 Anmeldungen aus 27 Ländern eingegangen [Stand 24. Mai]. Wie nicht anders zu erwarten, stellt Russland mit 20 Aktiven das größte Kontingent, gefolgt von Gastgeber Rumänien mit 12 und Georgien mit 11.

 

Für die spielerische Klasse spricht, dass immerhin 104 Teilnehmerinnen einen internationalen Titel tragen. Wobei darunter vier Großmeisterinnen und 32 Internationale Meisterinnen sind. Das kann sich wahrlich sehen lassen!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 108

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 108. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 108. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“!

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 107

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 107. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 107. Kombiecke, diesmal mit dem Thema „Verlaufen“!

 

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FM Hans Werner Ackermann gewinnt die 12. offene Internationale Hessische Seniorenmeisterschaft 2016. Hessischer Meister wird der Kasseler Wolfgang Haase – Ein Bericht von GERHARD MEIWALD

 

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Siegerehrung: Michael Jung, FM Kuno Thiel, FM Hans Werner Ackermann, IM Jan Rooze und Turnierleiter Dr.Ulrich Zimmermann

Am 30.April 2016 eröffnete der Hauptturnierleiter und Seniorenreferent des Hessischen Schachbundes Dr. Ulrich Zimmermann die 12. offene internationale Senioreneinzelmeisterschaft von Hessen, die bis zum 8. Mai 2016 im schönen Mozartsaal des Bad Sooden-Allendorfer Kurhauses stattfand. Er freute sich über den wieder einmal großen Zuspruch der 204 Teilnehmer und wünschte allen einen erfolgreichen Turnierverlauf.

 

Die Grüße der gastgebenden Stadt Bad Sooden-Allendorf überbrachte Bürgermeister Frank Hix und wünschte allen Teilnehmern eine angenehmen Aufenthalt im schönen Bad Sooden-Allendorf. Er freute sich neben der Begrüßung aller Teilnehmer auch einmal schon vor dem Turnier eine Ehrung vorzunehmen zu können. Er überreichte im Auftrage des Hessischen Ministerpräsidenten an Michael Jung und Walter Rammenstein den Ehrenbrief des Landes Hessen , für ihre langjährige verdienstvolle Arbeit um die Ausrichtung dieses traditionellen Schachturnieres in Bad Sooden – Allendorf.

 

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Deutschlands Nummer 1 gehört seit dem 8. Mai endgültig zur Weltelite im Frauen-Schach mit einer Elo über 2500 – Von RAYMUND STOLZE

 

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Elisabeth Pähtz

Als ich am vergangenen Sonnabendabend [7. Mai] Thomas Pähtz anrief, um ihm zum sportlichen Erfolg seiner Tochter Elisabeth zu gratulieren, die erstmals bei den französischen TOP 12 der Frauen-Teams in Mulhouse erstmals die 2500er-Elo-Schallmauer geknackt hatte, gab er zu bedenken, dass Elisabeth ja noch eine Runde spielen müsste.

 

Die Gegnerin am folgenden Vormittag wäre immerhin Pia Cramling [23. April 1963], und die sei ein Profi. So eben mal einmal ein Remis würde die Schwedin niemals abschenken. Würde aber Elisabeth verlieren, dann würde sie wieder unter diese Marke fallen, wo im Frauen-Schach die Weltelite beginnt.

 

 

In der Tat ist die Leistung der „eisernen Pia“ beeindruckend. In der FIDE-Weltrangliste von 1. Juli 1984 wurde sie gemeinsam mit Zsusza Polgar auf Platz 1 geführt [jeweils 2415 Elo]. Da war Elisabeth Pähtz [8. Januar 1985] übrigens noch nicht geboren!

 

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Bericht zum 31. Ruhrhalbinsel-Open im Essener Süden – Von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

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Blick auf das „Herz des Ruhrgebiets“, Foto: Hans Blossey

Als Blickfang würdigen wir eingangs die Region durch eine Luftaufnahme vom Herzen des Ruhrgebiets im Süden von Essen. Das Spiellokal „Bürgertreff“ des SF Essen-Überruhr und Ort des Geschehens liegt wenig entfernt mitten auf der Nachbarhalbinsel. Zu dem inzwischen traditionellen 7-rundigem Open vom 4.5.-8.5.2016 waren 107 Teilnehmer am Start.

 

Der Zieleinlauf mit IM Patrick Zelbel, Grzegorz Osipiak, IM Bosko Tomic, GM Daniel Hausrath und Dennis Luft – das war das Quintett, das es in die Hauptpreise schaffte – war keine große Überraschung. Patrick Zelbel, der für Hansa Dortmund in der Bundesliga eine überragende Saison gespielt hat, blieb ohne Niederlage, erlaubte sich ein kollegiales Remis gegen Daniel Hausrath (SV Mülheim Nord) und in der Schlussrunde ein den Gesamtsieg sicherndes Freundschaftsremis gegen Dennis Luft von den SF Dortmund-Brackel. Nachtrag: Wie der Homepage von Hansa Dortmund zu entnehmen ist, war der Entscheidungstag gleichzeitig der 23. Geburtstag von Patrick! Also nachträglich auch dazu herzlichen Glückwunsch vom Schachticker!

 

Vielleicht doch eine Überraschung war der laut Startrangliste Elo- und staatenlose Grzegorz Osipiak, wobei ich die fehlenden Angaben mit „2300“ und „POL“ schätzen würde. Bekannt war dagegen seine DWZ mit 2238 aus nur sieben Wertungen und der Name seines Duisburger Vereins „Brett vor´m Kopp“.

 

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Hans-Joachim Vatter ist Deutscher Schnellschachmeister der Senioren. Christian Clemens gewinnt  bei den Nestoren,  Hannelore Neumeyer  bei den Damen – Ein Bericht von GERHARD MEIWALD

 

Seniorenschnellschachmeister 2016 vlnr FM Kuno Thiel-FM Hans-Joachim Vatter-FM Christof Herbrechtsmeier

FM Kuno Thiel (2), FM Hans-Joachim Vatter (1) und FM Christof Herbrechtsmeier (3)

Am 5. und 6. Mai 2016 fand im wunderschönen hessischen Städtchen Bad Sooden-Allendorf die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Senioren statt. Gerhard Meiwald, Seniorenreferent des DSB zeigte sich bei der Begrüßung hocherfreut, dass 56 Teilnehmer den Kampf um den Meistertitel aufnahmen, darunter auch 6 Frauen. 28 Teilnehmer hatten eine ELO-Zahl von über 2000 und es waren 10 Fidemeister angetreten.

 

Topfavorit FM Clemens Werner (Karlsruher SF 1853, ELO 2345) führte diese Rangliste an vor Titelverteidiger FM Hans-Werner Ackermann (SSC Rostock, ELO 2307) und FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr-Ahrweiler, ELO 2260) sowie FM Hans-Joachim Vatter (SC Untergrombach, ELO 2255) und FM Christof Herbrechtsmeier (SC Emmendingen, ELO 2238) denen beste Titelchancen einzuräumen waren. Aber auch die sehr spielstarken Nestoren FM Dr.Christian Clemens (SC BS Gliesmarode, ELO 2205), FM Juri Ljubarskij (Hannover 96, ELO 2212) wollten um den Titel mitspielen.

 

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Vier Aufsteiger aus der 2. Liga sind in der Saison 2016/17 dabei – Berlin und München stellen zwei Mannschaften – Von RAYMUND STOLZE

 

Logo_SBL_eVEin Blick auf die Webseite der Schachbundesliga lohnt sich heute ganz besonders, denn nun ist es amtlich: Die Bundesliga-Teams für die neue Spielzeit stehen fest, und es werden auch nach dem Rücktritt von SK Turm Emsdetten [Platz 8] und SC Hansa Dortmund [Platz 12] und dem Rückzug des Erfurter SK [Platz 13] nach der Saison 2015/16 weiterhin 16 sein.

 

Einerseits werden nämlich die Zweitliga Meister SK König Tegel [Nord], MSA Zugzwang [Ost] die SG Speyer-Schwegenheim [Süd] sowie mit DJK Aufwärts Aachen der Zweite in der Staffel-West ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen – ihre Meldung ist beim Turnierleiter 1. Schachbundesliga e.V., Jürgen Kohlstädt, eingegangen. Andererseits haben sich sowohl der SV Griesheim als auch der FC Bayern München entschlossen, die beiden freien Plätze zu besetzen, die durch das Rücktrittsduo Eppingen und Dortmund im Angebot gewesen sind. Erfurt war ja offiziell mit Rang 13 auf einem Abstiegsplatz, hat dann aber seinen Rückzug erklärt.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 106

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 106. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

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Die Russin Walentina Gunina gewinnt das dritte Turnier der Grand-Prix-Serie der Frauen 2015/16 in Batumi und geht in der Gesamtwertung in Führung – Von RAYMUND STOLZE

 

Walentia Gunina: "Tal im Rock" (Foto: Turnierseite Batumi 2016)

Walentina Gunina: „Tal im Rock“ (Foto: Turnierseite Batumi 2016)

So langsam gewöhne ich mich daran, meine Artikel möglichst mit einer guten Nachricht zu beginnen. Was das Frauen-Schach angeht – hier ist sie: Es wird nun doch ein fünftes Turnier in der vierten FIDE-Grand-Prix Serie geben. Allerdings findet es nicht, wie Adrian Michaltschischin „orakelte“ in Kiew statt, obwohl der dortige Bürgermeister Wladimir Klitschko als Schachfan bekannt ist. Dagegen hat wohl gesprochen, dass die Honorare für die Frauen-Weltmeisterschaft, die im März in der ukrainischen Stadt Lwiw stattgefunden haben, angeblich immer noch nicht bei Hou Yifan, die den WM-Titel zurück geholt hat, und Maria Musitschuk gelandet sein sollen.

 

Nun raten Sie einmal, wer jetzt als Gastgeber einspringen wird, obwohl im FIDE-Kalender [http://www.fide.com/calendar.html] noch keine Infos zu lesen sind?

 

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Eine Schach-Ticker Serie zum zehnten Todestag der sowjetischen Schachlegende am 5. Dezember 2016 – Von JULIA KIRST

 

Bronstein-Move-by-Move_Cover_everyman_2Im Kalenderblatt [28] „Das Phänomen Bronstein …“ hatten wir angekündigt, dass unsere Autorin JULIA KIRST in diesem Jahre eine monatlich erscheinende Serie zum zehnten Todestag der Schachlegende veröffentlichen wird. Lesen Sie heute Folge 5!

 

David Bronstein sah das Schachspiel nicht als Wissenschaft oder Sport an, sondern als Kunst. Er spielte gerne undurchsichtige Varianten, deren Idee sich auf den ersten Blick nicht sofort erschließt. Nicht selten erfüllt den Betrachter eine Magie, wenn er die Partien des Ukrainers analysiert.

 

Auch seine Gegner hatten großen Respekt vor ihm. Ein guter Freund und Konkurrent in der Turnierarena war Michail Tal, welcher den Beinamen „Hexer von Riga“ trägt. Der Lette verwirrte seine Gegner mit Opfern, von denen man auf den ersten Blick glaubt, dass sie nicht gehen können. Mit Erfolg: Tals Kontrahenten konnten seine Varianten selten widerlegen.

 

Ob die Opfer nun korrekt waren oder nicht: Man muss anerkennen, dass der Tal einer der besten Spieler seiner Zeit war. Er schaffte sogar das, was David Bronstein verwehrt blieb: Der „Hexer von Riga“ besiegte den Patriarchen der Sowjetischen Schachschule Michail Botwinnik im WM-Kampf 1960 und setzte sich die Schachkrone auf. Obwohl Tal den Weltmeistertitel am kürzesten innehatte („nur“ 1 Jahr), ist er einer der beliebtesten Champions aufgrund seines optimistischen und opferreichen Spiels.

 

In zahlreichen Partien spielten die beiden Weltklassespieler Michail Tal und David Bronstein gegeneinander. Es waren immer enge Kämpfe, die nicht selten von riskanten Opfern und überraschenden Pointen geprägt waren.

 

Im Jahre 1966 trafen die beiden Magier anlässlich eines Schaukampfes in Moskau aufeinander. Der Name Schaukampf sagt es schon: Es ging nicht darum, dass Publikum mit sterilen Zugfolgen zu langweilen. Im Gegenteil: Die Zuschauer sollten vielmehr Zeuge eines großen Spektakels werden. Liebe Leser, sehen Sie am besten selbst!

 

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Mai 2016: Niederlage

 

Die außergewöhnlichen Schachfotos von Christiane Köhne sind durch ihre Ausstellungen beim Sparkassen Chess-Meeting dem interessierten Publikum zugänglich geworden. Es begann 2013 mit Voilà Schach, 2014 folgte Schach-Momente und 2015 Schach ist mehr. In der Serie Schachfoto des Monats zeigen wir inzwischen ihr fünftes Foto!


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Der etwas andere Rückblick auf die Bundesliga-Saison 2015/16 – Zusammengestellt von RAYMUND STOLZE

 

Manchmal zähle ich den ganzen Tag und zähle alles was ich mag!

Ich zähle langsam, langsam, langsam und dann immer schneller,

und ich merke bald, es gibt für mich kein´ Halt!

Das Lied von Graf Zahl

 

Ich liebe Zahlen, und so war in der guten alten „Sesamstraße“, die ich „gezwungener Maßen“ mit unseren Kindern im Fernsehen anschauen musste, natürlich Graf Zahl meine Lieblingsfigur – sieht man einmal von Ernie und Bert ab. Schach haben übrigens alle drei wohl niemals gespielt …

 

zahlen_spieleWas Graf Zahl angeht, liegt es eben auf der Hand, dass ich zum Abschluss der Bundesliga-Saison 2015/16 deshalb einen etwas anderen Rückblick zusammengestellt habe. Wobei ich gern auf einen ergänzenden statistischen Beitrag meines geschätzten Kollegen Marc Lang auf der Webseite der Schach-Bundesliga verweise [http://schachbundesliga.de/bundesliga/saison-201516-die-statistiken]. Vielleicht können wir solche Zahlenspiele in der nächsten Spielzeit zusammen machen. Unsere Besucher können von einer solchen „Bündelung der Kräfte“ nur gewinnen.

 

Also, lege ich einmal los, wohl wissend, dass mein Mitstreiter Bruno Müller-Clostermann vor der nicht zu unterschätzenden Herausforderung steht, wenn er diese Zahlenspielerei erhält, sie auch entsprechend optisch attraktiv zu präsentieren!

 

Die Steilvorlage habe ich auch schon gefunden, denn die Frage lautet: Wie viele Frauen kamen in den 16 Teams zum Einsatz? Na, wissen Sie es?

 

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Dominanz von Israel und Russland bei der Europa-Mannschaftsmeisterschaft. Jetzt ruft die Weltmeisterschaft!

 

ESTCC2016_PosterUnter dem Kürzel ESTCC 2016 fand vom 18.4. bis 28.4.2016 in einer Ferienanlage auf Chalkidiki im südlichen Griechenland die „European Senior Team Championship“ statt.

 

Ausrichter war die ECU (European Chess Union), also nicht die FIDE, die ihrerseits an gleichem Ort und zu gleicher Zeit eine Amateur(!)weltmeisterschaft in drei Elo-Klassen (U2300, U2100, U1700) mit 160 Teilnehmern durchführte, ein Turnierformat, das vor einigen Jahren von der ACO (Amateur Chess Organization) eingeführt worden war und von der Schachwelt anfangs skeptisch beobachtet wurde. Es gibt also künftig mehrere Amateurweltmeister, jeweils von der FIDE und der ACO. Die ACO wird auf der Insel Kos in wenigen Wochen ihre nächste Amateurweltmeisterschaft durchführen, in 7 Klassen von U1200 bis U2400.

 

Nach dieser Abschweifung bezüglich Terminplanung von FIDE, ECU und ACO zurück zu den Senioren. Wie fast zu befürchten, war das Teilnehmerfeld in beiden Sektionen 50+ und 65+ sehr überschaubar, in Summe nur 18 Mannschaften.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 105

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 105. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

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Ein außergewöhnliches Projekt eines außergewöhnlichen Vereins – Ein Bericht von CORINNA JORDAN mit einer Einführung von RAYMUND STOLZE

 

Schach in der KiTa Pusteblume (Foto: Peter Wölk)

Schach in der KiTa Pusteblume (Foto: Peter Wölk)

Es tut sich seit einiger Zeit wirklich etwas für die Zukunft des Königlichen Spiels in Deutschland – und das speziell im Osten der Republik. Dr. Dirk Jordan, der rührige und ebenso kreative Schachorganisator aus Dresden, hatte mich aufmerksam gemacht auf den Verein Kinderschach in Deutschland e.V. [http://kinderschach-in-deutschland.de/], der sich vorrangig an Kinder und pädagogisches Personal in Bildungseinrichtungen wendet.

 

Und weil der Mann ein Macher ist – er war vor gut drei Jahren beim Projekt „Kinderschach in Mitteldeutschland“ eingestiegen – hat der studierte Pädagoge gemeinsam mit Harald Niesch zwei unverzichtbare Kinderschach-Übungshefte verfasst und für Erzieher, Lehrer und Großeltern zur Unterstützung einer langfristigen Projektarbeit noch zwei unverzichtbare Methodik-Broschüren dazu.

 

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Vom internationalen Ländervergleichskampf in La Tour-de-Peilz am Genfer See berichtet die amtierende EU-Meisterin U14 JANA SCHNEIDER

 

Siegerehrung: Deutsches Team auf Platz 1 (Foto: http://www.swisschess.ch/news-112/items/chess-talents.html)

Siegerehrung: Deutsches Team auf Platz 1

Das erste „Chess Talents“ fand vom vergangenen Freitag bis Sonntag [22. bis 24. April] in der Schweiz in La Tour-de-Peilz am Genfer See statt. Die Veranstaltung war ein Ländervergleichskampf in 6-er Teams, die aus drei U18 und drei U14 Spielern bestanden, davon musste jeweils mindestens ein Mädchen zum Einsatz kommen.

 

Teilnehmer waren neben den Gastgebern Italien, Frankreich und Süddeutschland. Knapp konnten wir diesen Wettkampf für uns entscheiden, aber eins nach dem anderen.

 

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