Bruno Müller-Clostermann

Juli 2016: Dr. B. weckt das Interesse des Schachweltmeisters Czentovic

 

Die außergewöhnlichen Schachfotos von Christiane Köhne sind durch ihre Ausstellungen beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting dem interessierten Publikum zugänglich geworden. Es begann 2013 mit Voilà Schach, 2014 folgte Schach-Momente und 2015 Schach ist mehr. Beim Chess Meeting 2016 folgt eine Ausstellung mit Bildern zur „Schachnovelle“.  Hier zeigen wir ein Bild dieser neuen Serie!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 114

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 114. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 114. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto Mutig?

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107 Teams aus 21 Nationen kämpfen ab heute (26.6.) bei den „Senior Team World Championships“ im Turnierhotel Radisson Blue in Radebeul um die Titel.

 

Selbstredend ist dieses Turnier mit fast 500 Spielern wieder ein großartiges Treffen von legendären Meistern, die jahrzehntelang Schachgeschichte geschrieben haben. Unter anderem finden wir die Namen Yuri Balashov, Artur Jussupov, Fridrik Olafsson, Evgeny Shveshnikov, Rafael Vaganjan, Evgeni Vasiukov und Heikki Westerinnen.

 

Eine besondere Erwähnung verdient der im 89-ten Lebensjahr stehende Andreas Dückstein (siehe Bildleiste), der für Österreich an 8 Schacholympiaden teilnahm und dem das Kunststück gelang, Turnierpartien gegen die Weltmeister Euwe, Botwinnik und Spasski zu gewinnen.

 

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Heikki Westerinen (SUO), Yuri Balashov (RUS), Andreas Dückstein (Wien), Vladimir Zhelnin & Evgeni Vasiukov (RUS)

 

Die Startliste der Sektion 50+ mit 57 Einträgen wird angeführt von drei Teams mit einem Eloschnitt > 2500, nämlich Island (am Spitzenbrett mit liveLandesmeister Jon Hjartarson), England (mit John Nunn) und Armenien (mit Rafael Vaganjan).

 

Die leider wenig zahlreich vertretenen Frauenteams von Russland, Titelverteidiger Deutschland 1, Deutschland 2, Litauen und der Mongolei sind in der Sektion 50+ eingeordnet und spielen um den  Titel  „World Woman Team Champion 2016“.

 

In der Sektion 65+ gibt es 50 Meldungen, vorneweg Russland, Sankt Petersburg und Schachfreunde Leipzig, gefolgt von Deutschland 1, Deutschland 2 und Österreich.

 

In beiden Sektionen findet man eine „bunte Mischung“ von Mannschaften ganz unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung:

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 113

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 113. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 113. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Königswege“!

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Kunst kann Schach durchaus populärer machen – Ein Exklusiv-Interview mit der Malerin, Grafikerin und Buchgestalterin ELKE REHDER

 

Elke_RehderObwohl auch Stefan Zweig, Autor der legendären „Schachnovelle“ sagt, dass Schach eine Kunst ohne Werke und ohne bleibenden Werte sei, so hat das Spiel doch viele Künstler angeregt und sie zu bedeutenden Werken inspiriert. Zu ihnen zählt fraglos Elke Rehder, die von 1979–1980 Freie Kunst an der „Heatherley School of Fine Art“ in London studierte. 1984–1987 war sie Mitglied der „Paddington Art Society“ und 1986–1996 der „Free Painters and Sculptors“ in der englischen Hauptstadt. Die Symbolik des Schachspiels wird in jener Zeit zu einem Schwerpunktthema in ihrer Kunst nach dem Motto von Boris Spasski: „Schach ist wie das Leben“. Seitdem schafft sie großformatige Rauminstallationen und Land Art Projekte zum Thema Schach.

 

1992 erhielt sie den hochdotierten 1. Preis der Bernhard-Kaufmann-Gesellschaft in Worpswede. Von diesem Preisgeld konnte sie sich in Barsbüttel bei Hamburg ein eigenes Atelier mit Handpressen für Radierung und Holzschnitt einrichten. Vom 11. bis 30. Juli werden in einer internationalen Sonderausstellung der ExpoChess in Spanien eine Auswahl ihrer Arbeiten präsentiert. Aus diesem Anlass führte RAYMUND STOLZE mit ELKE REHDER das folgende Exklusiv-Interview.

 

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Trainingslehrgang mit DSB-Nachwuchstalenten und NRW-Kaderspielern – Ein Bericht von ANDREAS JAGODZINSKY

 

Kevin Schröder und Samuel Fieberg, Foto: Bernd Vökler

Kevin Schröder und Samuel Fieberg

Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler informierte uns am heutigen Mittwoch über einen Trainingslehrgang in Hemer, einer mittleren kreisangehörigen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Norden des Sauerlandes und gehört zum Märkischen Kreis. Der nachfolgende Bericht [siehe Vereinshomepage des SV HEMER] ist geschrieben von Andreas Jagodzinsky, Ehemann von Carmen Voicu-Jagodzinsky, die seit Januar 2016 NRW-Landestrainerin ist.

[Raymund Stolze]


 

Am vergangenen Wochenende [17. bis 19. Juni] fand in den Räumen des Woeste-Gymnasiums in Hemer, in denen auch der Landesleistungsstützpunkt beheimatet ist, ein Trainingslehrgang für einige der aussichtsreichsten Nachwuchsspieler des Deutschen Schachbundes und des Schachbundes NRW statt.

 

Geleitet wurde der Lehrgang von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, der von der Landestrainerin des Schachbundes NRW Carmen Voicu-Jagodzinsky unterstützt wurde.

 

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history3_55Wie im Kalenderblatt anlässlich des 130-jährigen Jubiläums des ersten WM-Titelgewinnes von Wilhelm Steinitz angekündigt, veröffentlichen wir eine zweiteilige Folge mit dem Thema „Steinitz, ein Pionier des Schachspiels“  – Von JULIA KIRST

 

Hier ist der zweite Teil der Folge „Steinitz, ein Pionier des Schachspiels“ der Rubrik „Ausgelesen“ über den ersten Schachweltmeister Wilhelm Steinitz.

 

Ich beschäftige mich in dieser Folge mit den Büchern „A Memorial to William Steinitz“ von Charles Devidé, „Die Meister des Schachbretts“ von Richard Réti, „Feldherrenkunst im Schach“ von Max Euwe und „Meine großen Vorkämpfer, Band 1“ von Garri Kasparow. Dabei lege ich im Gegensatz zu Folge 1 nicht das Augenmerk auf die Rezensionen der Bücher, sondern die Meinung der Autoren über den Österreicher. Viel Spaß beim Lesen!

 

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In Bergen/Chiemsee gab es fast ein totes Rennen zwischen Peter Straub (SK Mering) und Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg), die beide mit 7 Punkten und 50 Buchholzpunkten durchs Ziel gingen. Erst das salomonische Urteil in Form der Sonneborn-Berger-Wertung entschied über den Titel.

 

Peter Straub und Karl-Heinz-Jergler

Peter Straub und Karl-Heinz-Jergler

Fast schon traditionell findet die „Offene Bayerische Senioren-Einzelmeisterschaft“ in Bergen/Chiemsee statt. Bei der dieses Jahr zum 9. Mal in ununterbrochener Folge in Bergen stattfindenden und gleichzeitig insgesamt 28. Auflage waren 93 Teilnehmer zu verzeichnen, die vom 4.-12.6.2016 um Titel und Platzierungen kämpften.

 

Zahlreich vertreten waren dabei die Nestorinnen und Nestoren mit insgesamt 43 Einträgen in der Startliste, wozu auch die leider nur insgesamt vier teilnehmenden Damen zählten. Erfreulicherweise konnten fast alle Teilnehmer die 9 anstrengenden Runden bis zum Ende absolvieren und es gab es nur ganz wenige, meist gesundheitsbedingte Rücktritte.

 

Aus Sicht des Ausrichters muss kritisch angemerkt werden, dass die Siegerehrung nach der Schlussrunde – wie angekündigt um 16 Uhr – von manchen Teilnehmern wegen knapp kalkulierter Bahnfahrt nicht mehr wahrgenommen wurde und deswegen sechs Preise nicht vergeben werden konnten. Das nicht vergebene Preisgeld floss an den Bayerischen Schachbund zurück. Dieses Jahr gab es für den Bayerischen Senioren-Einzelmeister keinen Pokal, die Staatskanzlei war etwas knauserig.

 

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Neuling TuRa Harksheide trifft zum Auftakt der Saison 2016/17 als Gastgeber auf Vizemeister Schwäbisch Hall und die SF Deizisau – Von RAYMUND STOLZE

 

Von links nach rechts: Ketevan Arakhamia-Grant, Ekaterina Kovalevskaya, Ketino Kachiani-Gersinska, Antoaneta Stefanova, Teamchef Thilo Gubler, Alexandra Kosteniuk, Anna Zatonskih, Iamze Tammert. Es fehlen: Anna Muzychuk, Victoria Cmilyte, Mariya Muzychuk, Elena Sedina, Lisa Schut, Julia Bochis und Cécile Haussernot

Die Deutsche Meistermannschaft 2016: Baden-Baden (Foto: Thilo Gubler)

Nachdem die SG Augsburg sozusagen auf den „fahrenden Zug“ aufgesprungen ist und das Angebot angenommen hat, erstklassig zu spielen, steht der Spielplan der Frauen-Bundesliga für die Saison 2016/17. Staffelleiter Thomas Rondio hat die zwölf Erstliga-Vereine über die Ansetzungen der 26. Spielzeit informiert.

 

Los geht es am 22./23. Oktober. Und das sind die Paarungen der ersten beiden Runden, bei denen Neuling TuRa Harksheide, Meister OSG Baden-Baden und SK Lehrte Gastgeber sind.

 

Sonnabend, 22. Oktober, 14 Uhr:

  • TuRa Harksheide – SK Schwäbisch Hall
  • Hamburger SK – SF Deizisau
  • OSG Baden-Baden – SG Augsburg
  • Karlsruher SF – FC Bayern München
  • SK Lehrte – SC Bad Königshofen
  • SV Medizin Erfurt – Rodewischer Schachmiezen

 

Sonntag, 23. Oktober, 9 Uhr:

  • SF Deizisau – TuRa Harksheide
  • SK Schwäbisch Hall – Hamburger SK
  • FC Bayern München – OSG Baden-Baden
  • SG Augsburg – Karlsruher SF
  • Rodewischer Schachmiezen – SK Lehrte
  • SC Bad Königshofen – SV Medizin Erfurt

 

Bereits in Runde 2 gibt es dabei das Spitzenduell zwischen Vizemeister Schwäbisch Hall, der zuvor gegen Gastgeber TuRa Harksheide einen leichten Auftakt haben sollte, und dem Dritten Hamburger SK, der mit Deutschlands Nummer 1 Elisabeth Pähtz den sicherlich namhaftesten Neuzugang vorzuweisen hat.

 

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„Immer wieder HWA“, so war kürzlich ein Beitrag im Schach-Ticker überschrieben, in dem über den Gewinn der Hessischen Senioreneinzelmeisterschaft durch Hans Werner Ackermann berichtet wurde. Nach wenigen Wochen ist es schon wieder so weit:  HWA gewinnt auch in Bad Neuenahr – Ein Bericht von Turnierorganisator  GOTTFRIED SCHUMACHER

 

Schiedsrichter Block, Partenheimer (2), Ackermann (1), Schumacher (3), Weinkönigin Ulrich

Schiedsrichter Block, Partenheimer (2), Ackermann (1), Schumacher (3), Weinkönigin Ulrich

FM Hans Werner Ackermann, für SSC Rostock spielender Westfale, gewinnt äußerst knapp die 7. Auflage des Seniorenopens im Bad Neuenahrer Hotel Krupp (4.-12.6.2016). Nur in der Feinwertung vorne liegend, aber punktgleich mit Axel Partenheimer aus Düsseldorf und FM Gottfried Schumacher vom ausrichtenden HTC Bad Neuenahr, findet das Turnier ein Trio an der Spitze, welches in der Startrangliste auch ganz vorne zu finden war.

 

Nur Favorit und Titelverteidiger IM Yuri Boidman konnte in der Schlussrunde von FM Schumacher besiegt werden, sodass für ihn nur der etwas undankbare vierte Platz heraussprang. FM Kuno Thiel, sozusagen Jungsenior im Turniergeschehen, machte bereits mit seinem dritten Platz im großen Bad Sooden-Allendorfer Turnier auf sich aufmerksam. Nun bestätigte er hier seine Form und erreicht einen guten fünften Platz!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 112

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 112. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 112. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Verpasster Gewinn“!

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Schlussbericht von den Europäischen Senioreneinzelmeisterschaften. Boris Gruzmann mit gutem Ergebnis – trotz „Schweizer Gambit“!

 

Boris Gruzmann bei der Seniroen-Team WM, Dresden_2015 (Foto: B. Müller-Clostermann)

Boris Gruzmann, Dresden 2015

Vom 5.-13.6.2016 fand in Yerewan (Armenien) die 16. Europäische Senioreneinzelmeisterschaft statt, bei der 71 Männer und 24 Frauen – jeweils in den Kategorien 50+ und 65+ – um den Titel des „European Senior Champion“ partienkämpften.

 

Der einzige deutsche Teilnehmer in der Sektion 65+ war Boris Gruzmann, der nach einer Auftaktniederlage in Runde 1 – ein sogenanntes „Schweizer Gambit“ – in der Endabrechnung mit 6 Punkte noch den geteilten 4.-11. Platz in Gesellschaft illustrer Namen wie Sveshnikov, Vasiukov und Gaprindashwili erreichte, wenn er auch wegen schlechter Buchholzwertung nur auf Platz 11 einsortiert wurde.

 

Das Bild stammt von der letztjährigen Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft in Dresden, welche in diesem Jahr wenige Kilometer nach Radebeul weiter gezogen ist, natürlich wieder mit Boris Gruzmann im Team mit Jefim Rotstein, Boris Khanukov und Sergej Salov. Über 100 Mannschaften spielen dort ab dem 26.6. in der „World Team Championship“.

 

In Yerewan rangierten auf den Plätzen 1 bis 3 mit 6,5 Punkten IM Valentin Bogdanov (UKR) als neuer Titelträger, GM Viktor Kupreichik (BLR) und FM Bent Sorensen (DEN). Den Frauentitel sicherte sich GM Nona Gaprindashvili (GEO).

 

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SF Friedberg und SK Großlehna ziehen sich aus der Frauen-Bundesliga zurück, … und Augsburg rückt nach!  – Von RAYMUND STOLZE

 

Melanie Lubbe, Foto: http://www.lubbe-schach.de

Melanie Lubbe

Nun gibt es sie auch, die wirklich schlechten Nachrichten aus der Frauen-Bundesliga. In aller Stille haben sich nämlich die SF 1891 Friedberg und der SK Großlehna nicht nur aus der höchsten deutschen Spielklasse zurück gezogen, sondern gleichzeitig wie im Vorjahr der USV Volksbank Halle vorerst gänzlich vom Frauen-Schach auf überregionaler Ebene verabschiedet.

 

Beide Teams gehörten bisher zu den wichtigen Eckpfeilern in der 1. Liga. Die Burgfräuleins aus Hessen, die in der Saison 2011/12 erstmals erstklassig waren, belegten dabei auf Anhieb Platz 4. Im Jahr darauf war man bereits ernsthafter Konkurrent von OSG Baden-Baden um die Meisterschaft, wobei der Titelverteidiger nur durch den schwer erkämpften 3,5:2,5-Sieg im direkten Vergleich mit einem Punkt Vorsprung erneut triumphierte. Hinter dem blieb jedoch ein ehrenvoller Rang 2.

 

Dass die Vizemeisterschaft allerdings mit dem folgenden finanziell nicht gerade „billigen“ Aufgebot geholt wurde, sei erwähnt: Almira Sripcenco [Frankreich], Eva Repková [Slowakei], Melanie Ohme, Elena Lewuschkina [beide Deutschland], Ticia Gara [Ungarn], Adriana Nikolowa [Bulgarien], Irina Bulmaga [Rumänien], Deimante Daulyte [Litauen].

 

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Klassenerhalt am „grünen Tisch“ –Ein Kommentar von JÖRG WENGLER, Abteilungsleiter Schach des FC Bayern München

 

Logo_Bayern_Muenchen_SchachabteilungAus gegebenem Anlass haben wir uns immer wieder mit der Situation in der Schach-Bundesliga nicht zuletzt kritisch und ebenso konstruktiv beschäftigt. Da in der zurück liegenden Saison mit Turm Emsdetten und dem SC Hansa Dortmund zwei Vereine ihren Rücktritt aus der höchsten deutschen Spielklasse erklärten sowie der Erfurter SK als 13. auf die dadurch mögliche Erstklassigkeit verzichtete, nutzte neben dem SV Griesheim auch der FC Bayern München diese Chance. Auf die Münchener trifft das übrigens seit dem Aufstieg 2013 bereits zum dritten Mal in Folge zu. Diesen Klassenerhalt am „grünen Tisch“ hat der Abteilungsleiter Schach des FC Bayern München, JörgWengler, in einem lesenswerten Beitrag auf der vereinseigenen Webseite kommentiert [http://www.fcbayern-schach.de/] und uns auf Rückfrage die Genehmigung zur Veröffentlichung gegeben.

[Raymund Stolze]

 

 


„Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt!“ – Sie können sich nicht vorstellen, wie oft ich dies in den vergangenen Tagen gehört habe. Und ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, stelle ich jetzt einfach mal fest, dass in vielen Fällen eine sarkastische Note im Unterton nicht zu überhören war.

 

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Die Berliner Schachfreunde gratulieren – Eine Würdigung von WOLFGANG THORMANNProf. Dr. Hartmut Badestein, Siegerehrung 2016 (Foto: Thormann)

 

Am 10. Juni feiert der aus Halle/Saale gebürtige Hartmut Badestein seinen 80. Geburtstag in Berlin. Aufgewachsen in einer Schachfamilie spielte er schon 1949 erfolgreich sein erstes Turnier, die Pioniermeisterschaft von Sachsen-Anhalt. Bis heute spielt er aktiv Schach in den Mannschaftskämpfen für SC Friesen – Lichtenberg, in Clubmeisterschaften und Seniorenmeisterschaften.

 

Während des Jura-Studiums spielte er in der Oberliga – Sonderligamannschaft von Halle und qualifizierte sich 1960 für die DDR-Meisterschaft in Leipzig. Ende 1960 übersiedelte er nach Berlin und wurde Mitglied der TSG Oberschöneweide, später von AdW (Akademie der Wissenschaften) und nach Fusion von AdW mit Friesen 1997 von SC Friesen – Lichtenberg.

 

Neben seiner sehr erfolgreichen Karriere zum Ordentlichen Professor an der Hochschule für Ökonomie blieb nur wenig Zeit für den Schachsport. Trotzdem nahm er immer erfolgreich an den Mannschaftskämpfen für Berlin in der Oberliga/Sonderliga teil. Im Ruhestand konnte dem großen Hobby natürlich intensiver gefrönt werden. Hartmut nahm nunmehr an vielen Berliner, Deutschen und Weltmeisterschaften der Senioren teil. In der Berliner Seniorenmeisterschaft 2016 belegte er in der Nestoren Wertung den 2. Platz.

 

Zum Schluss noch eine prächtige Partie des Jubilars gegen den Internationalen Meister Burkhard Malich.

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 111

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 111. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 111. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Wer gut rechnet, der gewinnt“!

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Wilhelm Steinitz

Wie im Kalenderblatt anlässlich des 130-jährigen Jubiläums des ersten WM-Titelgewinnes von Wilhelm Steinitz angekündigt, veröffentlichen wir eine neue Folge der Rubrik „Ausgelesen“ mit dem Thema „Steinitz, ein Pionier des Schachspiels“  – Von JULIA KIRST

 

Über den ersten Weltmeister sind so viele Bücher veröffentlicht worden. Ich habe mich auf sieben Bücher beschränkt. Aus diesen sieben Werken ließ sich aber so viel Material entnehmen, dass ich diese Folge in zwei Teile splitte.

 

In Teil 1 beschäftige ich mich mit den Büchern „William Steinitz, Chess Champion“ von Kurt Landsberger, „Steinitz – move by move“ von Craig Pritchett und „Der Entscheidungskampf zwischen W. Steinitz und J. H. Zukertort um die Meisterschaft der Welt“ von Johannes Minckwitz. In oben erwähntem Kalenderblatt schrieb ich, dass mich bei der Rezension dieser Bücher vor allem folgende Punkte interessieren: Was war Wilhelm Steinitz für ein Mensch? Wie sahen ihn seine Zeitgenossen? Welche Bedeutung hat er für heutige Großmeister?

 

Viel Spaß beim Lesen der Rezensionen in Teil 1!

 

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Anna Uschenina neue Europameisterin, Elisabeth Pähtz verpasst in der finalen Runde eine Medaille und wird Fünfte – Ein EM-Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE

 

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Europameisterin 2016: Anna Uschenina

So gnadenlos kann Schach sein. Auf der einen Seite wird gejubelt, denn Exweltmeisterin Anna Uschenina holt nach Natalja Schukowa [2000 und 2015] und Ekaterina Lagno [2005] bei den 17. Frauen-Europameisterschaften im Mamaia/Rumänien den vierten Titel für die Ukraine. Auf der anderen Seite bietet Elisabeth Pähtz bis zur finalen Runde eine wirklich erstklassige Vorstellung, die erste deutsche EM-Medaille für die Frauen ist greifbar – um dann noch kurz vor dem sportlichen Ziel „abzustürzen“.

 

Dass die 31-Jährige mit Rang 5 – es ihre bisher beste EM-Platzierung – einen der insgesamt 14 Quotenplätze für die K.o.-Weltmeisterschaft 2018 verdientermaßen erkämpft hat, wird sie in der Stunde einer bitteren Niederlage erst einmal nicht unbedingt trösten.

 

Stierkampf, Bild: Ulrike Ertel (Berlin)Sie verlor ihre an dramatischen Momenten nicht zu überbietende Begegnung – es war wie ein Stierkampf – gegen die Spanierin Sabrina Vega Gutierrez, womit zugleich ihre Serie von unglaublichen 30 Partien ohne Niederlage endete, in der „Verlängerung“ höchst unglücklich. Ihre sicherlich überglückliche Gegnerin, die den „Stier bei den Hörnern gepackt hat“, um im Bild zu bleiben, holt Silber vor Exweltmeisterin Antoaneta Stefanowa.

 

Ich denke, dass Elisabeth dennoch mit Abstand gesehen, allen Grund dazu hat, stolz über ihre Tage in Mamaia zu sein. Nach dem Turnier ist bekanntlich vor dem Turnier, und deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass sie durchaus weiterhin für Schlagzeilen sorgen kann. Dass „Lizzy“ kürzlich die 2500er-Elo-Schallmauer gebrochen hat sowie das Auftreten bei ihrer inzwischen 15. EM-Teilnahme sollten Motivation genug sein, weiterhin das sportlichen Ziel nicht aus den Augen zu lassen, in der Weltrangliste unter die TOP 10 zu kommen. Das Potenzial dazu hat sie allemal!

 

Hier nun ihr wahrlich dramatischer Spielfilm der letzten beiden Runden …

 

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Schach lebenslänglich – Zum Tode von Viktor Kortschnoi [23. März 1931 bis 6. Juni 2016] – Von RAYMUND STOLZE

 

 

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Eine Begegnung der außergewöhnlichen Art im Sommer 2011: Der gerade neunjährige Eberswalder Maximilian Paul Mätzkow trifft den 80-jährigen Viktor Kortschnoi, der in Leukerbad zum fünften und letzten Mal die Schweizer Landesmeisterschaft gewinnt. (Foto: Christian Mätzkow)

 

 

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Elisabeth Pähtz kann weiter vom EM-Titel und Medaillen träumen – Ein zweiter Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Runde 7: Pähtz - Stefanowa

Runde 7: Pähtz – Stefanowa

Eigentlich wollte ich mich erst wieder nach Abschluss der 17. Frauen-Europameisterschaft im rumänischen Badeort Mamaia am Schwarzen Meer melden. Das wäre am kommenden Dienstag [7. liveJuni], denn dann findet die finale elfte Runde statt. Aber der Verlauf der diesjährigen kontinentalen Titelkämpfe ist aus deutscher Sicht bislang so überraschend, dass ich mich einfach nicht zurückhalten kann. Die Hauptrolle spielt nämlich keine Unbekannte, sondern unsere Elisabeth Pähtz!

 

Ich kann Chess24-User WenChen im Grundtenor nur zustimmen, der am heutigen Sonntag nach dem fünften Sieg der 31-jährigen Thüringerin schreibt: „Sie wird in dieser Form die EM gewinnen!“ Aus „wird“ würde ich allerdings gegen „kann“ austauschen …

 

Dass Elisabeth seit einiger Zeit in einer fantastischen Form ist, hatte ich sowohl in meiner Vorschau als auch dem ersten Zwischenbericht  angedeutet. Sie spielt wahrlich ein sehr gutes Schach und ist mit dem heutigen Erfolg seit nunmehr 29 Partien ungeschlagen. Mit einem Live-Rating [Stand 5. Juni 15:59 Uhr] von 2514,5 hat sie Platz 12 in der FIDE-Frauen-Weltrangliste erreicht – wow, das ist tatsächlich Weltklasse, worüber sich nicht nur „Schach-Deutschland“ freuen kann“!

 

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