Schauen Sie doch mal kurz rein!

Bruno Müller-Clostermann

Von der 26. Jugend-Europameisterschaft in Prag berichtet für den Schach-Ticker JANA SCHNEIDER – heute Tagebuch Teil 2

 

21. August 2016 – 4. Runde

Prag_Panorama

Meine Gegnerin in der heutigen Runde ist erneut eine Polin. Doch diesmal werde ich hoffentlich gewinnen. Am Morgen spiele ich wieder ein bisschen Fußball als Ausgleichssport und bereite mich auf die Partie vor. Nach einem stärkenden Mittagessen und erholsamer Ruhe am frühen Nachmittag ist es dann so weit. An Brett 9 spiele ich mit den schwarzen Steinen gegen Patrycja Waszczuk. Nach vielen Stunden Kampf steht das Ergebnis dann fest: Remis. Ich bin nicht zufrieden mit meinem Spiel. Zu viele Ungenauigkeiten habe ich gemacht und kann mich am Ende mit dem Remis dann glücklich schätzen, denn ich habe ein schlechteres Endspiel mit Minusbauer gehalten. Auch Annmarie hat Unentschieden gespielt, und wir lassen den Abend ruhig ausklingen.

 

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„ZEIT-Schachwunder“ von Dr. Helmut Pfleger, veröffentlicht vom Verlag Edition Olms – eine Buchempfehlung von JULIA KIRST

 

ZEIT-SchachwunderTitelUnser geliebtes königliches Spiel ist den meisten großen Tageszeitungen oft nur eine Randnotiz wert. Zwar gibt es zahlreiche Schach-Blogs und über WM-Duelle sowie Kandidatenkämpfe wird ausführlich auf Seiten wie z. B. Spiegel online im Netz berichtet, aber im Printformat ist das Thema Schach große Mangelware. Und doch gibt es eine Ausnahme, die besonders erwähnenswert ist. Seit 1982 gibt es in der wöchentlich erscheinenden DIE Zeit eine Schachspalte, in welcher der deutsche Großmeister Dr. Helmut Pfleger den Lesern eine Taktikaufgabe stellt und nebenbei humoristische Anekdoten erzählt.

 

Über 30 Jahre hält sich die Schachspalte beständig in einer der populärsten deutschen Zeitungen, man kann also guten Gewissens behaupten, dass es sich hier um einen echten Evergreen handelt. Und alles, was erfolgreich ist, hat sich auch ein eigenes Buch verdient, so dachte zumindest der Verlag Edition Olms. In diesem Jahr veröffentlichte er das Buch „ZEIT-Schachwunder“ mit 120 Aufgaben und Lösungen aus der ZEIT von den vergangenen fünf Jahren, also 2011 bis 2015. Dies ist aber nicht das erste Mal: Zuvor erschienen bereits im gleichen Verlag die Bücher „ZEIT-Schachspalten“ und „Schach ZEIT-Knaller“.

 

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Schlussbericht zu den Deutschen Senioreneinzelmeisterschaften (13.-21.8.2016) in Niedernhausen. Boris Khanukov vor Clemens Werner und Horst Degenhardt. Mira Kierzek verteidigt erfolgreich ihren Frauentitel.

 

Der mit drei Remisen sehr mäßig ins Turnier gestartete IM Boris Khanukov – übrigens Dr. der technischen Wissenschaften und „Meister des Sports der UdSSR“  –  ließ in den Runden 4 bis 9 eine Serie von  6 Siegen folgen, wobei er in der Schlussrunde den bis dahin führenden Hans-Werner Ackermann durch einen souverän heraus gespielten Weißsieg abfangen konnte und mit 7,5 Punkten aus 9 Runden Senioren- und(!) Nestorenmeister wurde.

 

DSEM2016_Khanukov_Gruzman_Werner_Degenhardt

Neuer Titelträger Boris Khanukov. Titelverteidiger Boris Gruzmann reicht dem neuen Vizemeister Clemens Werner die Hand zur Aufgabe. Horst Degenhardt erkämpft den dritten Platz

 

Khanukov wurde dadurch Doppel-Nachfolger von Boris Gruzman, dem im Vorjahr ebenfalls das Double gelang. Der Schnappschuss (mittleres Bild) zeigt die Schlusstellung und Gratulation an den neuen Vizeseniorenmeister Clemens Werner. Jungsenior Horst Degenhardt errang durch ein hart erkämpftes Remis in 123 Zügen  gegen Jefim Rotstein den dritten Platz.

 

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Von der 26. Jugend-Europameisterschaft in Prag berichtet für den Schach-Ticker JANA SCHNEIDER – heute Tagebuch Teil 1

 

17. August 2016 – Anreise

Prag_PanoramaUm 10 Uhr geht es endlich los. Zur Jugend-Europameisterschaft 2016 in Prag (Tschechien). Wochenlang war ich aufgeregt, habe mich aber auch sehr auf dieses besondere Event gefreut, und heute ist es dann so weit. Zusammen mit Annmarie Mütsch (ebenfalls U14w-Spielerin) und meinen Eltern reise ich mit dem DB-Bus nach Prag. Wegen zwei Stunden Stau kommen wir erst um 20 Uhr im Top Hotel an und verpassen damit leider die Eröffnungsfeier. Trotzdem sind wir froh, endlich da zu sein und genießen die Atmosphäre der vielen Schachspieler um uns herum, von denen ich viele auch von anderen internationalen Turnieren kenne.

 

Das ist das besondere an internationalen Turnieren. Man lernt nicht nur neue Freunde kennen, sondern man trifft auch viele ehemalige Gegner und Schachspieler aus anderen Ländern, die man seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Am Abend packen wir unsere Sachen aus, spielen ein bisschen Karten und gehen ins Bett, denn morgen ist die erste Runde. Dann geht es richtig los.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 121

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 121. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 121. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Vergiftet?“

 

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Vorbericht zur 28. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft.   … und „Letzter Aufruf“!

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

An diesem Sonnabend [13.8.] beginnt in Wiesbaden-Niedernhausen die deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft (13.-21.8.16). Nach anfangs zögerlichem Anmeldeverhalten hat die Veranstaltung in den letzten Wochen erheblich Zulauf bekommen, so dass eine „ordentliche“ Teilnehmerzahl noch erreicht worden ist, zumindest in der A-Gruppe. Täglich gehen weitere Meldungen ein, bis heute sind es 138. Für die ELO/DWZ-begrenzte B-Gruppe liegen 74 Anmeldungen vor.

 

Das Starterfeld kann sich sehen lassen! Titelverteidiger FM Boris Gruzmann trifft auf die Ex-Seniorenmeister IM Yuri Boidman (2014), FM Dr. Christian Clemens (2011, 2009), FM Clemens Werner (2010), Erich Krüger (2008) und den mehrfachen Nestorenmeister FM Jefim Rotstein.

 

Topgesetzt ist FM Hans Werner Ackermann, der schon viele Turniersiege errungen hat, dem aber der deutsche Meistertitel noch fehlt.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 120

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 120. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 120. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Verteidigung!“

 

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Aktuelles KARL-Magazin mit Schwerpunkt SCHACH & MATHEMATIK sowie Erinnerungen an „Schach der Großmeister“ von GERALD HERTNECK

 

Karl_2016_08_tit216„LIEBE KARL-LESER, bei Schach und Mathematik fällt den meisten wohl zuerst die Weizenkornlegende ein, auf die auch unser Titelblatt abzielt. Sie ist ein verblüffendes Beispiel für eine einfache progressive Zahlenfolge, die von einer sehr kleinen Einheit durch exponentielle Zunahme innerhalb kurzer Zeit zu einem monströsen Etwas heranwächst, das sich unserer Vorstellung entzieht. Unser vorliegendes Heft beschäftigt sich u.a. damit, wie man mit dem Schach mathematische Zusammenhänge anschaulich machen kann.“, so KARL-Herausgeber HARRY SCHAACK in seinem Editorial.

 

Ein sehr lesenswerter Beitrag außerhalb des Schwerpunkt-Themas stammt von GERALD HERTNECK. In „Wochenlange Vorbereitung“ erinnert er an einen denkwürdigen Abend im Juni 1991. Damals traf Hertneck in der WDR-Sendung „Schach der Großmeister“ auf die noch 14-jährige Judit Polgar.

 

Lesen Sie hier  „WOCHENLANGE VORBEREITUNG – Erinnerungen von Gerald Hertneck“ aus der KARL 2/2016!

 

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Eine Schach-Ticker Serie zum zehnten Todestag der sowjetischen Schachlegende am 5. Dezember 2016 – Von JULIA KIRST

 

Im Kalenderblatt [28] „Das Phänomen Bronstein …“ hatten wir angekündigt, dass unsere Autorin JULIA KIRST in diesem Jahre eine monatlich erscheinende Serie zum zehnten Todestag der Schachlegende veröffentlichen wird. Lesen Sie heute Folge 8!

 

Im Grünfeld-Inder entsteht nach den Zügen 1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. Sc3 d5 4. cxd5 Sxd5 5. e4 Sxc3 6. bxc3 c5 7. Lc4 Lg7 8. Se2 0-0 9. 0-0 cxd4 10. cxd4 Sc6 11. Le3 Lg4 12. f3 Sa5 13. Ld3 Le6 folgende Stellung:

 

Diagramm_Gruenfel_Qual_Opfer_Bronstein

Weiß am Zug opfert mit 14. d4-d5  die Qualität

 

Hier hat der Anziehende die Möglichkeit, den interessanten Zug 14. d5! zu spielen und damit die Qualität (Ta1 gegen Lg7) zu opfern. Dieses Qualitätsopfer ist im heutigen Computerzeitalter bis weit ins Mittelspiel analysiert – und bietet doch einige Fallstricke, die selbst für Großmeister nicht ohne sind. Ein falscher Zug – und alles ist womöglich vorbei. Wer diese Variante mit Weiß oder Schwarz spielt, sollte also lange Zugfolgen im Kopf haben.

 

Wissen Sie, lieber Leser, wer der Erfinder dieses Qualitätsopfers ist? Richtig, unser Held David Bronstein!

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 119

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 119. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 119. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Sieg in der Eröffnung“.

 

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August 2016: Erleuchtung

 

Die außergewöhnlichen Schachfotos von Christiane Köhne sind durch ihre Ausstellungen beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting dem interessierten Publikum zugänglich geworden. Es begann 2013 mit Voilà Schach, 2014 folgte Schach-Momente, 2015 Schach ist mehr und beim Chess Meeting 2016 folgte eine Ausstellung mit Bildern zur „Schachnovelle“.  

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 118

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 118. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 118. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Wer steht hier besser?“.

 

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Fedor Dushatskiy ist Gesamtsieger. Dieter Villing schafft das Double und wird RLP-Senioren-  und Nestorenmeister. Als Schlussbonus gibt es für die Leser einen Rückblick in die 1970-er Jahre – Ein Bericht von KLAUS-PETER THRONICKE

 

RLP Senioren Open 2016: Fedor Dushatskiy und Dieter Villing

Fedor_Dushatskiy und Dieter Villing

Das 14. RLP-Senioren-Open 2016 (16. bis 24.07.2016) begann bei schönster Sommerhitze am 16.07.2016 im GDA Wohnstift (Seniorenstift) in Neustadt an der Weinstraße. Dank klimatisiertem Spielsaal konnten die 75 Teilnehmer das schöne Ambiente des gastgebenden GDA Wohnstifts ganz besonders genießen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern auch aus den benachbarten Bundesländern und  dem nahen Ausland.  Erneut war eine kleine Steigerung der Teilnehmerzahl zu verzeichnen.

 

Entsprechend dem Wunsch einiger Teilnehmer aus dem Vorjahr wurden erstmalig 9 Runden angesetzt. Gespielt wurde mit Fischerzeit, dies hat sich sehr bewährt. So konnten viele Partien ausgespielt werden, es gab nur äußerst selten Zeitüberschreitungen.

 

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Vom 13.-21. August findet in Niedernhausen – gelegen im Naturpark Rhein-Taunus zwischen Wiesbaden und Frankfurt – die 28. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft  statt. Bei bisher fast 200 Teilnehmern ist noch Luft für weitere Anmeldungen! 

 

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Vom 13. bis 21. August werden im Ramada-4-Sterne-Hotel Micador Senioren und Seniorinnen nicht nur um die Titel Seniorenmeister, Nestorenmeister und Damenmeisterin kämpfen, sondern auch eine gute Zeit miteinander verbringen, in der neben der sportlichen Anspannung an den Brettern auch die notwendige Erholung nicht zu kurz kommen wird.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 117

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 117. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 117. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Drachenläufer“.

 

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Ein Abschlussbericht von der U18-Team-Europameisterschaft aus Celje von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

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Tolles Ergebnis: Paula Wiesner

Auch für die Nachwuchsspieler ist der Monat Juli eine Schach-Hochzeit. Am gestrigen Sonnabend ging im slowenischen Celje die U18-Team-Europameisterschaft zu Ende. Dass die deutschen Jungs Titelverteidiger waren, sei angemerkt, allerdings wurde in 2016 nichts daraus, obwohl sie an vier gesetzt waren. Dabei war das Aufgebot durchaus erstklassig.

 

Mit Jan Christian Schröder und Thore Perske waren zwei Titelverteidiger an Bord. Alexander Donchenko und Vincent Keymer wurden durch zwei Goldmedaillengewinner des Vorjahres in der Altersklasse U16 ersetzt: Europameister Leonid Sawlin und Weltmeister Roven Vogel. Ersatzmann Maximilian Paul Mätzkow hatte kürzlich in Lüneburg das zweite Jugendmasters gewonnen. Aber leider spielten die Jungs nicht einmal eine Rolle im Kampf um die Medaillen.

 

Den folgenden Abschlussbericht, den wir gern veröffentlichen, schickte uns Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER.

[Raymund Stolze]

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Deutschlands Nummer 1 Liviu-Dieter Nisipeanu wechselt von Baden-Baden nach Dresden und Hockenheim hat mächtig „aufgerüstet“ – Von RAYMUND STOLZE

 

nisipeanu_liviu-dieter_2013_neckaropen_foto_souleidis_4-fb8d575e, by G. Souleidis

Liviu-Dieter Nisipeanu

 

In der „stärksten Schach-Liga der Welt“, wie sich die Bundesliga öffentlich darstellt, ist vor Beginn der neuen Saison Bewegung was die Aufgebote der 16 Teams angeht. Auf der Webseite [http://schachbundesliga.de/] sind zum Thema jedenfalls zahlreiche Beiträge aus den Vereinen zu finden, also erlaube ich mir gut zwei Wochen vor Meldeschluss der Kader einmal eine Zusammenfassung.

 

Dass die OSG Baden-Baden Deutschlands Nummer 1 der Männer ziehen lässt, verwundert mich doch. Immerhin war Liviu-Dieter Nisipeanu [*1. August 1976] seit 2006 für den letztjährigen Vizemeister aktiv. Aber mit bald 40 Jahren sucht der gebürtige Rumäne sicherlich noch einmal eine neue sportliche Herausforderung, und die wird ihm sein neuer Verein USV TU Dresden bieten. Das Spitzentrio mit Pawel Eljanow und Zoltan Almasi ist wahrlich „bärenstark“.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

SchachGlobus

KombiEcke 116

UweKersten_Sommercamp_2014Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 116. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 116. Kombiecke, dieses Mal mit dem Motto „Vorbereiten und Zuschlagen“.

 

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Die beiden Inderinnen Harika Dronavalli und Humpy Koneru teilen sich den Sieg beim vierten Turnier der FIDE-Frauen-Grand-Prix-Serie 2015/16 – Von RAYMUND STOLZE

 

So ist das halt mit den Sprichwörtern: „Schwestern teilen alles“ trifft diesmal auf Anna und Maria Musitschuk nicht zu, aber „Geteilte Freude ist doppelte Freude“ dann auf Harika Dronavalli und Humpy Koneru. Den Inderinnen gelang es nämlich mit je 7/11 beim vierten Turnier der FIDE-Frauen-Grand-Prix-Serie 2015-16 den Sieg zu teilen.

 

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In Chengdu gemeinsam auf Platz 1: Humpy Koneru und Harika Dronavalli

 

Das trifft dann auch auf die Punkte in der Gesamtwertung zu, denn die Co-Siegerinnen können beide 145 Zähler auf ihrem Konto gut schreiben. Humpy Koneru, die sich 2009 in Istanbul als erste in die Chronik dieses attraktiven Wettbewerbs eintragen konnte, geht damit in der Gesamtwertung gleichzeitig mit total 335 Punkten in Führung. Allerdings hat sie alle ihre drei möglichen Auftritte absolviert, muss also warten, was die hartnäckigsten Verfolger im Oktober in Chanty-Mansijsk bei der letzten Etappe bieten werden.

 

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Ein Zwischenbericht von der U18-Team-Europameisterschaft aus Celje von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

„36 Grad,  es wird noch heißer!“ sang einst 2Raumwohnung, und hierzulande im slowenischen Celje bei der Mannschafts-Europameisterschaft U18 sind die 40 in Reichweite gerückt. Die Hitze lässt manche Partie zur schweißtreibenden Angelegenheit werden.

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Das deutsche U18-Team:  Jan-Christian Schröder, Roven Vogel, Thore Perske, Leonid Sawlin, Maximilan Mätzkow

 

Nach drei Runden ist die Mission Titelverteidigung für die deutschen Jungen in weite Ferne gerückt.

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