Allgemein

Als Extra zum ECU-Newsletter 11/2016 hat die Europäische Schachunion ein WCM Special veröffentlicht

 

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Auch daraus einige Auszüge für unsere Leser in deutscher Sprache:

 

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Pressekonferenz

 

Magnus Carlsen gibt zu, dass die WM 2016 das schwierigste Turnier seiner bisherhigen Schachlaufbahn gewesen sei und gratuliert Karjakin zu seinem exzellenten Spiel.

 

Karjakin kündigt an, dass er alles daran geben wird, das nächste Kandidatenturnier zu gewinnen, um Carlsen erneut im WM-Kampf herausfordern zu können.

 

Preisgeld
Der Preisfonds wird mit 55 Prozent für den Gewinner und 45 Prozent für den Unterlegenen aufgeteilt: Carlsen erhält 550.000 Euro, an Sergej Karjakin geht die stattliche Summe von 450.000 Euro.

 

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Fragebogen mit Fernando Offermann in der neuesten Ausgabe der Schachzeitschrift Schach

 

… hat im Novemberschachtitel_ticker die Koordination der ChessBase-Nachrichten in deutscher, englischer und spanischer Sprache in Hamburg übernommen. Anfang der Neunziger war Offermann, der in Buenos Aires geboren wurde und in Ratzeburg, Lehmrade, Lübeck und Berlin aufwuchs, einer der ersten Online-Redakteure Deutschlands und hat sich seitdem bei Tageszeitungen auf den Nachrichtenjournalismus spezialisiert; Themenschwerpunkte Internet-Wirtschaft und Kultur. Am liebsten spielt der 49-Jährige mit einer DWZ von 2100+ Blitzschach mit Freunden in der Kneipe oder bei den SF Berlin in der Oberliga. Offermann ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein? In der Redaktionsstube von Rudolf Teschner im Jahre 1985, der in Berlin die Deutsche Schachzeitung gemacht hat. Ich würde ihm dabei zuschauen, wie er das Magazin redaktionell leitet und an den Texten arbeitet. Sätze wie »Tal fackelt nicht lange« machen Teschner für mich unverwechselbar. Er war nicht laut, seine Texte auch nicht. Aber ich mochte seine Arbeit. Die von ihm herausgegebenen Reclam-Bände mit Meisterpartien vermitteln seinen Stil recht gut

 

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Man nennt es das Spiel der Könige. Es fasziniert Millionen auf der ganzen Welt und gilt als Sport sowie Kunst. Aber was macht das Schachspiel eigentlich aus? Diese zehn Gründe zeigen, weshalb das klassische Brettspiel so populär ist – Ein Beitrag von Emanuel Schiendorfer

 

Spielen Sie noch nicht Schach? Ich hoffe, dass dieser Blogbeitrag Sie von den Vorzügen des königlichen Spiels überzeugt. Ich beherrsche die Schachregeln seitdem ich ca. fünf Jahre alt bin und162 habe es nie bereut, im Gegenteil ziehe ich im Alltag nutzen daraus.

 

Wie Sie während dem Lesen des Textes merken werden, sprechen deutlich mehr als zehn Gründe für das Schach. Ein Titel wie «24 Gründe warum…» erschien mir aber zu abgedroschen. Egal, kommen wir zur Sache!

 

1. Geselligkeit

 

Als Schachspieler lernen Sie interessante Persönlichkeiten kennen. Vor allem wenn Sie an Turnieren teilnehmen, in einen Verein eintreten oder sich im örtlichen Park messen. Aber gilt das nicht für alle Freizeitbeschäftigungen? Nein, nicht in dem Masse. Denken Sie nur einmal an Golf.

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Das ist schon einen herzlichen Glückwunsch wert. Das Vereinshaus des Hamburger SK wurde in diesem Jahr 20 Jahre alt – Ein Beitrag von Werner Fischer

 

Vereinshaus - by Ajepbah

Vereinshaus – by Ajepbah

Die Eröffnung im Jahre 1996 war ein Meilenstein in der Historie dieses Traditionsvereins, der zu den ältesten in der Republik gehört. Gegründet am 08. Mai 1830 unter dem Namen „Hamburgische Gesellschaft vereinigter Schachfreunde“ nannte sich dieses Urgestein des Schachsports 1861 in den noch heute geführten Namen Hamburger SK von 1830 um. Nach einer kleinen Episode (1980 – 1988)unter dem Dach des HSV. Ist der HSK seitdem wieder als eigenständiger Schachverein tätig.

 

Durch die Verwirklichung des beachtlichen Vereinshauses in der Fichtestraße (siehe Foto) leistete man einen überragenden Beitrag zur Zukunftssicherung des Klubs. Es ist zwar nicht genau berechenbar, welchen Einfluss diese Maßnahme auf den Spielbetrieb und die Mitgliederentwicklung hatte (und immer noch hat), aber es war schon ein deutlicher Quantensprung. Heute ist das Haus zudem die Heimat der Hamburger Schachschule. Täglich steht in der Fichtestraße Schach auf dem Programm – und das nicht nur für Vereinsmitglieder, sondern auch für Interessierte Gäste. Man kann hier einfach nur so spielen, aber auch fundiertes Schachtraining absolvieren.

 

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chess24 berichtet live über die Schach-WM in New York, erringt ersten juristischen Erfolg

 

chess24 wird die Schach-WM in New York zwischen dem amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen und dessen Herausforderer Sergey Karjakin vom ersten Tag an (11. November) live übertragen. Das Match wird inklusive Live-Kommentar auf Deutsch, Englisch und Spanisch online auf chess24.com zu verfolc24_share_defaultgen sein. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte chess24 den ersten wichtigen Erfolg innerhalb eines grundlegenden juristischen Streitfalls gegen den Turnierorganisator Agon Ltd. verzeichnen. Die seit einiger Zeit geführten Prozesse befassen sich mit der Frage, wer die Rechte besitzt, die Schachzüge einer Veranstaltung live zu übertragen.

 

Die Entscheidung von chess24, die Schach-WM live zu übertragen, folgt einem im Oktober gefällten Gerichtsurteil des Moskauer Handelsgericht über die Übertragungsrechte an Schachpartien. Der Organisator des Qualifikationsturnieres zur WM, das im März dieses Jahres in Moskau stattfand, erhob eine Schadensersatzklage in Höhe von 20 Millionen Rubel (ca. 280.000 Euro), nachdem chess24 die Züge des Kandidatenturniers live übertrug. Der Versuch des Veranstalters Agon Ltd., die Live-Berichterstattung auf veranstaltungsfremden Plattformen einzuschränken, stieß in der Schachwelt auf viel Kritik. Nachdem einem der vor Ort arbeitenden chess24-Reporter der Zutritt zum Moskauer Turnier verwehrt wurde, stellte sich chess24 der juristischen Auseinandersetzung.

 

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AW: 87. Deutsche Schachmeisterschaften – Von Olaf Steffens

 

„heute ist der 4. Tag der DEM und der letzte Satz den der DSB auf seiner Homepage hierzu äußerte ist schon fast eine Woche her. Auch wenn die DEM aufgrund der Umstände sicher nicht die Massen elektrisiert, so kriegt man schon den eindruck, dass die eigene eigentlich wichtigste Meisterschaft des jahres selbst nicht so ernst genommen wird. ob das wirklich so ist und das teil des Problems ist, kann ich nicht sagen, es drängt sich aber der eindruck auf.“

als Beitrag im Schachfeld-Forum, 24.Oktober 2016

 

Huch, so haben wir uns das aber nicht vorgestellt mit der Deutschen Meisterschaft 2016!

 

Der Lübecker SV hatte mit einer noblen Großtat im Mai diesen Jahres das Zustandekommen des Wettbewerbs gesichert und den Deutschen Schachbund, unser aller Verband, vor der Blamage bewahrt, dass in diesem Jahr leider k54f5be3ea3d707845e48b51427471fd9_xlein neuer Meister ermittelt werden würde.
Doch da waren wie gesagt die Lübecker in Gestalt von Thilo Koop und Ullrich Krause vor, die mit ihrem Team, viel Elan und noch mehr souveräner Projektplanung im hohen Norden ein sehr würdiges Turnier samt Rahmenprogramm auf die Beine stellten.

Einen Preisfonds gibt es leider so gut wie gar nicht für die teilnehmenden Meister und Amateure, doch das war Teil der Abmachung, unter der der LSV dem Durchführen dieses sportlich wichtigen Turniers zugestimmt hatten. Der DSB, unser Verband, hatte leider keine Mittel zur Hand, um durch ein etwas fabelhafteres Preisgeld die Anzahl der vertretenen Meisterspieler zu erhöhen – die Chance, dass noch mehr Bären, Riesen, Meisterspieler aus dem Lande anreisen, ist ja durchaus höher, wenn der ausgelobten Preise attraktiver sind, wir verstehen das gut.

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Praggnanandhaa top, Sindarov (und Sindarov) flop, Keymer zwischendrin

keymer
In Batumi (Georgien) werden derzeit sechs parallele Turniere gespielt (Altersklassen U8, U10 und U12 jeweils für „alle“, de fakto Buben, und für Mädels). Klarer Schwerpunkt dieses Berichts zum Ruhetag nach sechs von elf Runden ist die Altersklasse U12 ohne G für „girls“ dahinter, die ist aus deutscher und international-globaler Sicht am interessantesten. Aus deutscher Sicht, da „wir“ da einen Medaillen- oder gar Titelkandidaten haben, gemeint ist natürlich Vincent Keymer (Titelfoto, alle Fotos von der Turnierseite). In den anderen Gruppen ist Elo bedingt aussagekräftig, insofern gibt es da teilweise keine Favoriten, aber soviel kann man aus deutscher Sicht kurz nach Halbzeit bereits sagen: von elf Teilnehmer(inne)n hat derzeit keine und keiner ausser Keymer Medaillenchancen.

 

Aus internationaler Sicht, da Keymer nicht der einzige ist, der vielleicht schon offensichtliches Weltklassespieler-Potential hat, das haben auch andere – teils im Untertitel bereits genannt (warum Sindarov doppelt genannt wird, da muss sich der Leser noch etwas gedulden – es sei denn, er kennt den Vorbericht des Schachtickers). Im Teaser noch der Zwischenstand der Gruppe U12: Praggnanandhaa (IND) 6/6, Hong (USA) 5.5, Keymer (GER), Cai Yuhao (CHN), Amartuvshin (MGL), Huang (CHN), Nihal (IND), Skatchkov (RUS), Kumar (USA) 5, usw. . 4,5/6 haben unter anderem (Wertungsbester) der Mitfavorit Jonas Bjerre aus Dänemark, und der nach Elo drittbeste Deutsche Ruben Gideon Köllner. 4/6 hat unter anderem, auf Platz 25, der an zwei gesetzte Usbeke Javokhir Sindarov.

TurnierseiteResultateLIVE

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Gelingt es einem Mädchenteam tatsächlich in der 1. FBL zu bestehen? – Ein Beitrag von Eberhard Schabel

 

Ergebnisdienst

Es ist tatsächlich wahr und man merkte in den Wochen davor und am Tag des Ligastarts den Stolz unserer Mädchen und unserer Vereinsverantwortlichen, auf das bisher vollbrachte förmlich an. Willkommen TuRa Harksheide in der Belletage des Frauenschachs. Gemeinhin wird die 1. FBL auch als die stärkste Frauenschach- Liga der Welt bezeichnet und wir schauen uns von nun an nicht mehr im Ergebnisdienst nur die Resultate der 12 Teams der 1. FBL an, sondern sind mitten drin in der „Verlosung“.

 

Für unsere Premiere hatten wir uns 2 Dinge fest vorgenommen. Zum Einem wollten wir als Gastgeber eine positive Visitenkarte abgeben, was auch aus unserer und der Sicht unserer Gäste sehr gut gelang und zum Anderem hatten wir es uns vorgenommen die beiden ersten Vereinsteams zu ärgern. Das es sich dabei um 2 Spitzenteams handelte, sollte uns daran nicht hindern.

 

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„Magnus“, der Film lief heute als Preview in 7 deutschen Kinos an (1 Monat vor der Premiere) – Vom Kinobesuch im Passage-Kino Hamburg berichtet Karol Lalla

 

Vom Kleinkind bis zum Schachweltmeister, der „Mozarts des Schachs“, Magnus Carlsen, nimmt den Zuschauer auf eine 25-jährige Reise mit. Von den ersten Schritten ins Leben, zu den ersten1 Berührungen mit dem Schachspiel und dem Schachsport. Als Zuschauer bekommt man erstaunlich viel Bildmaterial geboten. Eine Innenansicht eines introvertierten, begabten Kindes, das es im Leben alles andere als leicht hat und vielleicht grade deshalb den Weg bis zum Schachthron findet.

 

Magnus Carlsen ist der Gegenentwurf zum Schachnerd. Familiär, verspielt und immer wieder von Perfektion besessen, macht er seinen Weg, unterstützt von seiner Familie. Mit 14 Großmeister, mit 17 Weltranglistenerster, mit 22 Schachweltmeister. Was wie ein Märchen zu lesen ist, ist in Wirklichkeit ein harter Kampf mit sich selbst, „seine Dämonen kennen und sie bezwingen können“ ist Magnus Erfolgsformel. Als „Schachspieler bist du auf dich allein gestellt, du bist dein größter Feind, wenn du das überwindest, bist du reif den Zweikampf am Brett gegen jeden aufzunehmen“.

 

„Magnus“, ist ein Film für die ganze Familie, einfühlsam erzählt, detailreich mit Bildmaterial aus allen Lebensphasen zusammengesetzt. Es ist die Entwicklungsgeschichte eines kleinen „Wikingerjungen“, der auszog um das Fürchten zu lernen und die Schachwelt für sich gewann. Ein schöneres Vorbild für den schachlichen Nachwuchs gab es bisher nicht. Magnus Carlsen erobert und das ist gut so für die Zukunft des Schachsports.

Play MagnusKarol LallaLueneschach

 

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Ein kleiner Verein aus dem Norden erfüllt sich einen Lebenstraum. Einmal nach Hastings zu dem Traditionsturnier auf die Insel – Ein Beitrag von Karol Lalla

 

Bis auf Bobby Fischer und Magnus Carlsen waren alle Weltmeister bereits in Hastings gewesen. Hier im alten Traditions-Seebad am Ärmelkanal, tickt die Welt immer noch anders. Schach ist hier noch etwas w22ert. Schach wird gelebt.

 

Der Ochtmisser SV (Lüneburg, Niedersachsen) nimmt als kompletter Verein teil. Auf persönliche Einladung nach vorherigem Sommerurlaub in Hastings hatte Karol Lalla, Leiter des Vereins, die Idee.

 

„Dassfacebook es so gut ankommt bei den Mitgliedern, hätte ich im Traum nicht geglaubt“. Nun ist es aber Realität. Vom 28.12.2016-05.01.2017, vertritt der OSV Deutschland im Turnier. Vom Jüngsten (6) Finn Helms, bis zum Ältesten (76) Johannes Schmidt, alle sind voll der Vorfreude.

 

Den Jahreswechsel möchte man bewusst gemeinsam feiern, um Kraft und Vorfreude auf das Schachjahr 2017 zu sammeln.

 

Wer Interesse an Hastings oder dem „Gallien“ des Nordens hat, meldet sich unter www.lueneschach.de

Neun Jahre lang spielte der SV Castrop-Rauxel 1923 in der 1. Schach-Bundesliga. So auch an jenem Heim-Spieltag gegen die SG Solingen und den SC Gelsenkirchen, über den die Ruhr Nachrichten am 29. Januar vor 15 Jahren berichtete.

 

Der SK Herne-Sodingen 1924 (auch SKS genannt) und der SV Castrop 1923 waren 2 Traditionsvereine mehr oder weniger erfolgreich. Dank finazieller Unterstützung des Versicherungsmaklers Rudi Veith, der auch Vorsitzender des SV Castrop 1923 war, stieg der Verein bis in die Bundesliga auf. Das geschah alles ein wenig kopflastig. Ordentliche Jugendar22beit wurde nicht betrieben. Deshalb bediente man sich beim Nachbarn, dem SK Herne-Sodingen 1924, der dank Rainer Käding eine starke Jugendabteilung hatte. Die Abwerbung hatte Erfolg und die komplette Jugend des SKS wechselte zum SV Catrop 1923. Das war natürlich nicht gerade die feine Art. Weder von Rainer Käding noch vom SV Castrop.

 

Der SV Castrop spielte bis zur Saison 2000/01 in der höchsten deutschen Klasse. Rudi Veith zog sich als Mäzen zurück und dadurch war die finanzielle Grundlage des Vereins dahin. Statt aus der Misere positive Schlüsse zu ziehen, setzte man weiter auf bezahlte Spieler und vergaß Jugendarbeit zu betreiben. Aus welchem Grund auch immer. Besser wäre es gewesen in Jugendarbeit zu investieren, denn ohne Jugendarbeit ist ein Verein ein sterbender Verein.

 

So auch die Entwicklung beim SK Herne-Sodingen, der ohne eine Jugendabteilung immer mehr Mitglieder verlor oder vergraulte, besonders in den letzten Jahren. So kam es zu einer Fusion mit dem SV Castrop 1923, eingestielt ausgerechnet von einem ehemaligen Jugendlichen des SKS, der vom SV Castrop zum SKS zurückgekommen war. Es war keine Elefantenhochzeit. Es war eine Fusion zweier kränkelnder Vereine und man muss bezweifeln ob die Fusion in Zukunft Früchte trägt, zumal sich an der Einstellung zur Jugendarbeit wohl nichts geändert hat.

 

Vielleicht war die Fusion eine späte Rache? Wer weiß das schon?

 

Zum SV Castrop 1923 ein Artikel in den   rn_logo

Hat der sechsfache Weltmeister im Rudern Roland Baar, der von 1999 bis 2004 Mitglied des IOC gewesen ist, mit seiner These recht?

 

„Die Formel 1 hat wenig mit Sport gemeinsam“ titelte DER TAGESSPIEGEL in seiner Sonntagsausgabe [13. Oktober, 2013, Nummer 21 837] ein Gespräch „über Körper und Kolben“ mit Roland Baar, sechsfacher Weltmeister im Rude160808_olyrn und heute Professor für Verbrennungsmotoren an der Technischen Universität Berlin.

 

Und gleich seine dritte Antwort auf die Frage „Wie viel Maschine verträgt der Sport? 1908 gehörte sogar Motorbootrennen zum olympischen Programm. Die Formel 1 will das Internationale Olympische Komitee aber nicht aufnehmen.“ enthielt eine interessante These, die ich hier zur Diskussion stellen möchte.

 

Roland Baar, der als Aktiver mit dem Deutschland-Achter zwei olympische Medaillen gewann (1992 Bronze, 1996 Silber) und in seiner Zeit im IOC in der Programmkommission mitgearbeitet hat, erklärte nämlich:

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Eine Betrachtung von Hans-Peter Oswald

 

Ich gehöre nicht zu den großen Fußballphilosophen wie Walter Jens oder Sepp Herberger („Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“).

 

2Aber ich möchte doch ein paar Gedanken beisteuern: Fußball ist Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, Kampf. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zu anderen Sportarten z.B. der Leichtathletik.

Mach mit !!

Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Fußball und Schach sowie anderen Strategiespielen. Lukas Podolski soll gesagt haben „Fußball ist wie Schach. Aber ohne Würfel“.

 

Der bekannte Bundesliga-Trainer Felix Magath hat sich zeit seines Lebens mit Schach und Fußball befasst.

„Sowohl im Fußball wie im Schach stehen sich zwei Mannschaften in einem abgegrenzten Feld gegenüber, und das jeweilige Ziel liegt auf beiden Stirnseiten in der Mitte“, erläutert Magath.“

 

Daraus leiten sich gleiche Taktiken ab. Im Schach sei es das wichtigste Ziel, die Mitte zu beherrschen.

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Wir spielen Schach im Radio – Eine nicht ganz ernst gemeinte Geschichte – Ein Beitrag von Norbert Heymann

 

Zur Eröffnung der Roten Erde (13.06.1926) gab’s eine „lebende Schachpartie“ des Arbeitersports. (Archiv Kolbe)

Zur Eröffnung der Roten Erde (13.06.1926) gab’s eine „lebende Schachpartie“ des Arbeitersports. (Archiv Kolbe)

„Liebe Hörerinnen und liebe Hörer. Hier meldet sich Ihr Reporter Fritze Flink live aus dem großen Stadion. Es ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Schachpartie des Jahres, ach, was sage ich, des Jahrzehnts wird in wenigen Minuten beginnen. Wer in seinem Portemonnaie bis auf den Grund gegriffen und die vier weltweiten Verlosungsrunden überstanden hatte, der darf sich jetzt eines Sitzplatzes auf dem Rasen erfreuen. Die Schwarzmarktpreise toppen alles bisher Dagewesene. Nicht selten sind Einfamilienhäuser und Luxuslimousinen für eine einzige Karte geboten worden. Ein Fan wollte zusätzlich sogar noch die Scheidung von seiner Eheliebsten und danach selbige für eine VIP-Karte drauflegen.

 

Alles, was unser Land an A-Klassen-Prominenz zu bieten hat, die führenden Repräsentanten aus Staat und Gesellschaft, der Hoch- und Geldadel, sie alle sind hier und froh darüber, auf einem der Klappstühle nahe der in der Mitte des Rasens gelegenen Plattform zu sitzen. Dort, wo sich sonst der Anstoßkreis für Fußballspiele befindet, ist jetzt alles bereit auf der 30 Quadratmeter großen Bühne. Fast hätte ich gesagt Boxring. Der Stuhl für den Schiedsrichter, der Tisch, zwei Stühle für die Trainer und die beiden Sessel für die Spieler sind von Fotografen dicht umlagert. Alles wartet gebannt auf das Eintreffen der Schach-Titanen. Und da kommen sie schon. Die Sicherheitskräfte bilden ein Spalier, und tausende Hände strecken sich den Großmeistern entgegen.

 

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Metz schweigt zum Aus der beliebten „Meko“ – Ihm ist sicher nicht zum Lachen zumute

 

In der letzten Schachspalte im Badischen Tagblatt lautete der Titel „Dortmunder benennen ,Wohnzimmer‘ nach Kramnik“. Dass Hartmut Metz wenige Tage später aus „seinem Wohnzimmer“ vertrieben wird, hätte keiner gedacht. Gestern war im Magazin des Badischen Tagblatts nämlich zum ersten Mal seit fast 30 Jahren keine Schachspalte zu finden. Die „Metz-Kolumne“, wie sie auf

FM Hartmut Metz

FM Hartmut Metz

unserer Homepage hieß, war wohl die wirklich letzte.

 

Lapidar heißt es am Samstag an der bisherigen Stelle der Schachspalte: „Liebe Leserinnen und Leser, statt der der seit vielen Jahren gewohnten Schach-Rubrik finden Sie an dieser Stelle künftig samstags weitere Berichte über Themen aus der Forschung und Wissenschaft. Damit entsprechen wir einem vielfachen Wunsch unserer Leser, intensiver aus diesen Bereichen zu berichten.“ Die Wünsche der zahlreichen Schachspieler in Mittelbaden sind offenbar weniger von Bedeutung.

 

Zu den Gründen schweigt sich Metz, der seit mehr als 25 Jahren Redakteur bei der Tageszeitung in Baden-Baden ist, momentan aus. Sollte sich nichts mehr ändern, war es das nach rund 1500 Ausgaben mit analysierten Partien und Texten aus der Schachwelt. Ein bedauerliches Ende, erfreute sich die Kolumne doch auch bei Schach-Laien in Mittelbaden einiger Beliebtheit und erschien auch in der „Speyerer Morgenpost“ und im „Viernheimer Tageblatt“. Über die Jahrzehnte dürfte die Schachspalte zu den angesehensten in der Bundesrepublik aufgestiegen sein. Auf unserer Webseite hatte die Kolumne jede Woche fünfstellige Zugriffszahlen.

 

Wenn der Webmaster mehr erfährt oder sich der Autor der „Meko“ äußert, berichten wir natürlich weiter darüber. Einige Schachfreunde kündigten bereits an, sich an die Zeitung in Baden-Baden wenden zu wollen und um Fortsetzung der Schachspalte zu bitten.
Es wäre allerdings auch gut, wenn möglichst viele darüber hinaus einen Kommentar schreiben.

 

Wilhelm Neuhaus Schule Bad Hersfeld erneut mit dem Qualitätssiegel Deutsche Schachschule ausgezeichnet. – Ein Beitrag von WALTER RÄDLER

 

Die Wilhelm Neuhaus Schule Bad Hersfeld bekam zum zweiten Mal das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ von der Deutschen Schachjugend verliehen. Die Überreichung war aber nicht nur von Freude gekennzeichnet, wurde sie doch im Rahmen der Verabschiedung des langjährigen W_N_Sch_George0004Schulleiters Karl-Heinrich George durchgeführt. Zur Freude aller Gäste hatte es Prof. Dr. Wilhelm Beier ebenfalls zur Feierstunde geschafft, welcher vor vielen Jahren die vorbildlichen Schulschachaktivitäten in Bad Hersfeld ins Leben rief. In seiner Laudatio betonte der Landesschulschachreferent Simon Martin Claus, welche Vorzeigefunktion die WNS in Bezug auf Schulschach hessenweit hat. Schach als Pflichtfach in Klasse 1 und danach freiwillig für alle Schüler sind die Grundlage für einen unübersehbaren Schachboom an der Schule. Egal wohin man schaut, überall wird man in der Schule an das Schachspiel erinnert.

 

Neben der Arbeit in der eigenen Schule bringt man Schach auch in die Öffentlichkeit, sei es durch das Lolls Open, die Osthessische Schulschachralley und weitere öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen. In den letzten Jahren hat die Schule unzählige Hessenmeistertitel bei den Schulschachmeisterschaften abgeräumt und ist Stammkunde bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften der Grundschulen. Um die erfolgreiche Arbeit an der WNS fortzusetzten wird eng mit den weiterführenden Schulen und dem örtlichen Schachverein kooperiert. Eine wesentliche Besonderheit ist ein eigener Förderverein für die Schachaktivitäten an der Schule mit eigener Homepage. Schach ist an der Wilhelm Neuhaus Schule ein fest zementierter erfolgreicher Bestandteil, der auch unter dem neuen Schulleiter fortgesetzt werden soll.

 

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Der BSB (Bayerischer Schachbund) immer noch im alten Fahrwasser – Offener Brief von THOMAS STROBL 

 

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Thomas Strobl

Liebe Schachfreunde,

 

wie sich inzwischen herumgesprochen haben dürfte, wurde ich vor zwei Wochen auf dem BSB-Kongress in Neukeferloh als Vizepräsident des BSB abgewählt. Das war eine inszenierte Intrige Münchner und oberbayerischermail Seilschaften und deshalb habe ich mich auch von meinem Amt als bayerischer Ausbildungsreferent zurückgezogen. Wie das im BSB noch immer läuft, möchte ich im Folgenden näher erläutern.

 

Dass Intrigen gegen mich laufen, war mir im Vorfeld bekannt. Hervorgetan haben sich dabei im Wesentlichen zwei Personen, ein altes oberbayerisches Ehrenmitglied des BSB und -wie schon öfter- die langjährige Münchner Bezirksvorsitzende.

 

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1. Schachtage im Olympia-Einkaufszentrum München vom 18.-23.07. 2016

 

Bereits über 10.800 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Schirmherrschaft übernommen. Stadträtin Kathrin Abele und Centermanager Christoph von Oelhafen werden zusammen mit der 4 d der Grundschule aIMG_2714n der Schäferwiese München den offiziellen Eröffnungszug am Montag, den 18.Juli 2016 um 10.00 Uhr ausführen.

 

Täglich wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche. Mehr als 15 Schulgruppen aus ganz München und Umgebung werden einen bunten Parcours im Erlebnisschach durchlaufen. Von 10.00 bis 15.00 Uhr wird das Einkaufszentrum in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Nach der Einführung in das königliche Spiel ist Showtime angesagt. Simultanschach mit der fünfmaligen deutschen Jugendmeisterin und Olympiateilnehmerin Anna pdfEndreß, der Juniorennationalspielerin My Lin Tran, sowie dem Deutschen Schachlehrer des Jahres und internationalen Großmeister Sebastian Siebrecht, sorgen neben den Show-Wettkämpfen wie „Schlag den Großmeister“ im Handicap-, und Konditionsblitz für Spaß und Bewegung. Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprogramm Fritz & Fertig ist ebenfalls mit von der Partie. Zudem gibt es auch in den Blitzturnieren, dem Universitäts-Cup und den Qualifikationsturnieren zum Center-Cup Finale zahlreiche Gewinne. Die Vereine der Region und die Deutsche Schulschachstiftung stellen sich vor und bieten Kontaktmöglichkeiten vor Ort an. Das Finale wird mit dem 1. Kinder,-und Jugend- Cup, einem großen Simultan, sowie dem 1. Olympia-Einkaufszentrum-Cup am Samstag, den 23. Juli 2016 ausgespielt.

 

Im Anhang finden Sie das detaillierte Programm zu den 1.Schachtagen im Olympia-Einkaufszentrum.

 

Wir würden uns freuen, Sie als Gäste begrüßen zu dürfen und wenn Sie die Veranstaltung publik machen.
Weitere Infos:

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Ein willkommener Anlass dem Präsidenten ein besonderes Geschenk zu macBastian-und-ich-mit-Bild-halb-02hen – Ein Beitrag von ROSEMRIE PFORTNER

 

Samstag, 16. Juli 2016 : Im Beisein des Präsidenten des Deutschen Schachbundes und FIDE-Vizepräsident HERBERT BASTIAN und der saarländischen Ministerpräsidentin ANNEGRET KRAMP-KARRENBAUER und weiteren offiziellen Persönlichkeiten weihte der Schachclub „SC Aljechin Emmersweiler 1985“ eine Freiland-Schachanlage inmitten einer wunderschönen grünen Oase ein. Direkt daneben verläuft eine Hauptverkehrsstraße – doch die vorbei fahrenden Autos nimmt man hier irgendwie gar nicht wahr, so sehr beherrscht und beruhigt das viele Grün… Die Feierlichkeiten beinhalteten auch die Namensgebung der Stelle des Platzes auf dem das riesige Schachbrett gebaut wurde, in „Herbert-Bastian-Platz.“

 

Herbert Bastian – ein „Emmersweilerer“ spielte im „SC ALJECHIN Emmersweiler 1985“ im Jahre 1966 die allerersten Züge seiner internationalen Schachlaufbahn. Später gründete sich der Verein neu und fügte dem übernommenen Vereinsnamen nur noch das neue Gründungsjahr 1985 hinzu.
Herbert BASTIAN erhielt ein von mir gemaltes Pastell als Geschenk.

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