Behinderte

Haaksbergen war zum 42. Mal Treffpunkt europäischer Schachspieler – Von EWALD HECK, Troisdorf

 

Häufig wird über Sport und Integration geredet. Lesen Sie doch einfach einmal diesem Beitrag von Ewald Heck über eine ungewöhnliche Veranstaltung …

In der kleinen niederländischen Stadt Haaksbergen bei Enschede fand kürzlich das 42. Internationale Blinden-Integrations-Schachturnier (IBIS) statt. Diesmal waren vom 15. bis 17. April 54 Spielerinnen und Spieler aus unterstuetzer vier Ländern angereist. Die deutsche Delegation stellte mit 23 Spielern das größte Kontingent dar, gefolgt von den Gastgebern mit 19 Spielern und je 6 Akteuren aus Belgien und England.

 

Wie das beim IBIS üblich ist, gab es auch in diesem Jahr einen Abholservice vom Bahnhof Enschede. Empfangen wurden die Teilnehmer und Begleitungen im Laufe des Freitagnachmittags von den Organisatorinnen José de Mönnink und Caro Woudstra im Theater de Kappen, wo das Turnier tags darauf zur Austragung kam. Schon bei der Begrüßung gab es ein herzliches „Hallo“, denn viele Gäste fahren schon seit langen Jahren zum IBIS Turnier, wodurch sich viele freundschaftliche Kontakte ergeben haben: Man kennt sich halt! Anschließend wurden die Gastgeber verständigt und diese holten ihre Gäste ab und brachten sie nach Hause, wo sie für drei Tage wohnen durften. Wie der Abend gestaltet werden soll, bleibt jedem selbst überlassen: Manche bleiben „zu Hause“ und verbringen den Abend mit den Gastgebern, andere gehen aus und wieder andere zieht es zum so genannten „Schach-In“, einem offenen und gemütlichen Treffen von Gastgebern, Spielern, Begleitungen und Offiziellen.

 

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Gedanken des Dresdner Fotografen KARSTEN WIELAND über seine außergewöhnliche Bildserie bei der 2. Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung

 

„Die Bilder wirken auf mich schon erschütternd…

Wer trotz Schwerbehinderung so motiviert ist,

durch die halbe Welt zu reisen und Schach zu spielen

 der ist unbesiegbar – egal, wie seine Spielstärke ist.“

 

Tanja Selikson
(in einer Email an den Fotografen Karsten Wieland)

 

Snehit Saraf- Viktor Kononow
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Die II. Schach-WM für Menschen mit Behinderung war ein großer Erfolg – Der Russe Alexei Smirnow gewinnt zwei Titel – Von RAYMUND STOLZE

 

Video von der Eröffnung

Video von der Eröffnung

Alexei Smirnow

Alexei Smirnow

Endlich einmal kein Beitrag über die unsäglichen Pegida-Demonstrationen, die jeden Montag in Dresden als Abendspaziergang getarnt, ausländerfeindlichen Hass und nicht zuletzt sogar Gewalt säen. Es gibt sie doch noch, die sehr guten Nachrichten aus der sächsischen Landeshauptstadt, die für eine Woche [17. bis 24. Oktober] Gastgeber der II. Schach-Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung war. Und diese Veranstaltung ist – wie schon die Premiere vor zwei Jahren – in „Elbflorenz“ im wahrsten Sinn des Wortes erfolgreich gewesen.
Allein die Idee, die ganz wesentlich dem Dresdner Schacholympiade-Macher von 2008 Dr. Dirk Jordan zu verdanken ist und die er mit seinem Team dann auch mit der gebotenen Hartnäckigkeit professionell umgesetzt hat, verdient uneingeschränkten Respekt.

 

Der Einladung der vom ZMDI Schachfestival organisierten Veranstaltung, die 2017 erneut in Dresden stattfinden wird, waren 63 Teilnehmer aus 13 Ländern von drei Kontinenten gefolgt. Wo finden schließlich internationale Wettbewerbe statt, wo Schachspieler mit unterschiedlichen Behinderungen [Physically Disabled, Blind, Deaf] gemeinsam ein Open spielen und es dazu eine separate Mannschaftswertung mit jeweils vier Aktiven gibt?

 

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Die 2. Weltmeisterschaft im Schach für Menschen mit Behinderungen ist der Höhepunkt des Dresdner Schachherbstes 2015

 

Video des MDR

Video des MDR

Während man in Berlinbillionphotos-1209956_128x128 hoffnungs- und erwartungsvoll der Weltmeisterschaft im Schnell- und Blitzschach [9. bis 14. Oktober] entgegen fieberte, lief in Dresden der Coutdown für eine weitere hochkarätige Veranstaltung. Im Rahmen des Dresdner Schachherbstes 2015 findet vom 17. bis 25. Oktober in der Hauptstadt des Freistaates Sachsen die 2. Weltmeisterschaft im Schach für Menschen mit Behinderung statt, für die Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Schirmherrschaft übernommen hat.

 

liveIn seinem Grußwort betonte Tillich, der hofft, dass sich dieser Wettbewerb fest etabliert und in Zukunft regelmäßig im Freistaat Station macht: „Das Schönste am Schachsport ist das verbindende Element. Jeder kann Schach erlernen und spielen. Es ist egal welcher Religion man angehört, welche Sprache man spricht oder ob man körperliche Einschränkungen besitzt. Hinter Turm und Läufer sind alle gleich und jeder hat die gleichen Chancen. Wie Sport und Schach Menschen verbindet, wird an dem breiten internationalen Starterfeld deutlich.“

 

TurnierseiteVideo

 

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