Besondere Partie

EU-Meisterin Jana Schneider hat einen der begehrten 70 Plätze beim Simultan gegen Magnus Carlsen zum 70-jährigen ZEIT-Jubiläum erhalten – Von RAYMUND STOLZE

 

Jana Schneider

Jana Schneider

Am 14. Januar haben wir unsere Besucher aufgefordert, sich für das Projekt „Spielen Sie gegen den Weltmeister“ zu bewerben. Die in Hamburg herausgegebene Wochenzeitung DIE ZEIT hat sich nämlich aus Anlass ihres 70-jährigen Jubiläums „Die lange Nacht der ZEIT“ einfallen lassen. Ein Höhepunkt wird am 20. Februar ab 15 Uhr im ehemaligen Hauptzollamt der Hansestadt, Alter Wandrahm 19-20, eine Simultanshow des 25-jährigen der Schachweltmeisters Magnus Carlsen sein, der symbolisch an sage und schreibe an 70 Brettern gegen 70 Gegner gleichzeitig spielt [ http://www.chess-international.de/Archive/50159#more-50159 ].

 

Für mich war klar, dass in jedem Fall der SCHACH-TICKER in Hamburg vertreten sein muss. Und so habe ich mich an die zuständige Abteilung mit der Bitte gewandt, ob denn nicht die amtierende EU-Meisterin in der Altersklasse U14 Jana Schneider [*11. April 2002] einen der begehrten Startplätze bekommen könnte. Die 13-Jährige hatte seinerzeit aus dem österreichischen Mureck für diese Online-Plattform ein sehr lebendiges und authentisches Tagebuch geschrieben [ http://online.flipbuilder.com/dytg/kezv/#p=1], und wir hatten auch vereinbart, weiterhin in Kontakt zu bleiben.

 

Janas sportlichen Leistungen, die in der Frauen-Bundesliga für den SC Bad Königshofen spielt, finden natürlich auch im Deutschen Schachbund [DSB] ihre Anerkennung. So gehört sie zum weiblichen D/C-Kader des DSB für das Kalenderjahr 2016 und ist inzwischen unter den TOP 50 der deutschen Frauenrangliste [Platz 48 mit aktuell Elo2112]. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das sympathische Mädchen, das Schach mit vier Jahren von ihrem Vater Ingo gelernt hat und seit 2008 bei der SpVgg Stetten aktiv ist, ihren Weg weiter gehen wird. Immerhin hat sie einige beachtliche Erfolge im Nachwuchsbereich aufzuweisen: Zwei Gold- und eine Bronzemedaille bei den EU-Titelkämpfen, dazu dreimal Deutsche Einzelmeisterin.

 

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Carlsen ist bekannt dafür, dass er auf die Fehler des Gegners wartet und dann zuschlägt. Die Eröffnungen spielt er verhalten und lässt nichts anbrennen. Kleinste Fehler des Gegners werden jedoch von Carlsen kaltblütig bestraft. Aber keine Regel ohne Ausnahme. In der 5. Runde fegte Carlsen den Chinesen Chao Li in einem fulminant geführten Angriff vom Brett. Ein Leckerbissen für Zuschauer und Schachenthusiasten. Aber sehen Sie selbst!

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Beim ZMDI-Open 2015 in Dresden holte sich die 17-jährige Erfurterin Alina Zahn ihren ersten IM-Skalp – Eine Alina ZahnBetrachtung von GM THOMAS PÄHTZ

 

Open-Turniere haben vor allen in den ersten Runden, wo das Oberhaus auf das Unterhaus trifft, bisweilen ihre echten daumen_hochÜberraschungen. Und für eine sorgte in Runde 3 des ZMDI-Open 2015 in Dresden in der A-Gruppe am Montag [17. August] die 17-jährige Gymnasiastin Alina Zahn. Mutig und mit der nötigen Aggressivität bezwang das an 96 gesetzte Nachwuchstalent vom SV Empor Erfurt den Zweitliga-Spieler Cliff Wichmann von ESV Nickelhütte Aue mit einem wunderschönen Angriffswirbel. Für Alina war es zugleich der erste IM-Skalp, und ihr langjähriger Trainer GM Thomas Pähtz war so begeistert, dass er umgehend die Partie für den Schach-Ticker kommentierte. „. Wer die Paarung nicht kennt, könnte glauben, mit Schwarz hätte ein Großmeister gespielt“, so das Urteil des Amateurweltmeisters von 2015. Doch sehen Sie selbst!

 

IM Wichmann, C. [Elo 2358] – Zahn, A. [Elo 2004]

 

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