Blitzen

Die SF Bad Ems/Wolfhagen sind mit dem russischen Exweltmeister und drei seiner Landsleute Goldfavorit bei den 33. Titelkämpfen – Von RAYMUND STOLZE

 

Ergebnisse/Tabelle

Ergebnisse/Tabelle

Die deutsche Schachwelt hat an diesem Sonnabend [21. Mai] ihr Highlight in Schifferstadt – ich habe die Stadt eigentlich immer mit dem Ringer Wilfried Dittrich in Verbindung gebracht. Das war der „Kran von Schifferstadt“, der bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 bereits in Runde 1 der Konkurrenz im Griechisch-römischen Stil den 182 Kilogramm schweren US-Amerikaner Chris Taylor auf Schulter besiegte. Diese Fernsehbilder bleiben wahrlich unvergesslich!

 

Nun aber sorgt Schifferstadt als Austragungsort der 33. Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften ganz sicherlich erneut für Schlagzeilen.

 

Ich konnte die folgende Nachricht, die Bundesturnierdirektor Ralph Alt unter der Überschrift „Exweltmeister am Samstag bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft in Schifferstadt“ auf der DSB-Seite veröffentlichte, zunächst nicht glauben [ http://www.schachbund.de/news/ex-weltmeister-am-samstag-bei-der-blitz-mannschaftsmeisterschaft-in-schifferstadt.html ].

Turnierseite

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Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic siegt mit sensationellen 8,5 Pkt

 

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

Bulletin

Um den LeserInnen möglichst Nerven zu sparen, gleich eines vorweg. Alle Favoriten konnten sich großteils souverän „ihren“ Titel sichern.
Um den Gesamtsieg im 2. Int. Bodensee-Open gab Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic (BIH) noch eine Zugabe und besiegte in der Schlussrunde eindrucksvoll GM Mikail Ulybin (RUS).

 

Nikolic holt 8.5 Punkte aus neun Runden was eine Performance von 2777 und plus Elo 13,8 bedeutet.
Herzliche Gratulation!

 

IM Thomas Henrichs (GER) gewinnt in der letzten Runde gegen die bis dahin erfrischend aufspielende WIM Nato Imnadze (GEO) und sichert sich damit ebenfalls ungeschlagen mit 7,5 Punkten den zweiten Endrang.

 

Die in München lebende WIM Imnadze (7,0 Pkt.) darf sich mit dem dritten Rang, sowie einer IM und WGM Norm (plus 48,2 Elo, Performance 2449) trösten.

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Ultimate-Blitz Challenge in St. Louis war ein voller Erfolg – Nakamura siegte und Kasparov glänzpartiente. Allerdings nicht gegen Weley So in Runde 10.

 

Auf Facebook schrieb ein namhafter GM: „Für mich war die Partie So gegen Kasparov die beste Blitzpartie, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Sie wird in die Geschichte eingehen“. Ist das auch Eure Meinung, liebe Schachfreunde?

 

 

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Ein lesenswerter Beitrag von Johannes Fischer auf Zeit-Online

 

Garri Kasparow liebt die Show, den großen Auftritt, bei dem er im Mittelpunkt steht. Einen solchen hatte der Ex-Weltmeister im Anschluss an die US-Meisterschaften im Schach, die Anfang dieser Woche in St. Louis zu Ende gingen. Kasparow kündigte an, i1n einem Blitzturnier gegen die drei Ersten der Meisterschaft anzutreten. Vier Spieler, jeder spielt gegen jeden sechs Partien, 18 Runden Blitzschach der Weltklasse. Die erste Runde beginnt am Donnerstag, den 28. April, um 13 Uhr Ortszeit, in Berlin ist es da 20 Uhr, am Freitag folgt die zweite Hälfte des Turniers. Der Veranstalter überträgt das Spektakel live auf seiner Turnierseite und so kann die Schachwelt zuschauen, wie gut Kasparow noch spielt.

zeit_Online

Doch um in diesem Viererturnier zu bestehen, muss der Ex-Weltmeister so gut wie zu seinen besten Zeiten spielen. Seine Gegner zählen zur absoluten Weltspitze und den größten Talenten ihrer Generation: Fabiano Caruana, der Sieger der US-Meisterschaft 2016, ist 23 Jahre jung und Nummer drei der Weltrangliste, Hikaru Nakamura rangiert mit 28 Jahren auf Nummer sechs der Weltrangliste und Wesley So ist mit 22 Jahren die Nummer zehn in der Welt… Weiterlesen

Kann Garry Kasparov noch mit den „Jungen Wilden“ mithalten?

 

 

Die US-Einzelmeisterschaft ist entschieden. Bei den Männern holte der Neuamerikaner GM Fabiano Caruana den Titel und bei den Frauen  überraschend IM Nazi Paikidze. Am Donnerstag dieser Woche (28.4.) schließt sich  ein besondernakamuraes Ereignis an. Garry Kasparov nimmt teil an einem Blitzturnier über live6 Runden, wobei jede „Runde“ aus einem Turnier „Jeder-gegen-Jeden“ besteht, d.h. insgesamt 18 Partien pro Teilnehmer.  Weitere Teilnehmer sind die ersten drei der US-Meisterschaft der Männer, also Fabiano Caruana, Wesley So und Hikaru Nakamura. Man darf gepannt sein, wie Kasparov sich, nach langer Pause, gegen diese Hochkaräter schlägt. Die Bedenkzeit pro Partie beträgt 5 Minuten mit einem Aufschub von 3 Sekunden pro Zug (aber ohne Inkrement!), eine hierzulande unübliche Form der Bedenkzeitregelung. Gespielt werden am Donnerstag 3 Runden (=9 Partien pro Teilnehmer) und 3 Runden am Freitag (ebenfalls 9 Partien pro Teilnehmer). Beginn der Partien ist um 20 Uhr deutscher Zeit.

 

Der Gewinner des Blitzturniers erhält 20.000 US-Dollar, die Nächstplatzierten 15.000/ 10.000/ 5.000 US-Dollar. Kasparov hat bereits angekündigt, dass er das Preisgeld für das amerikanische Olympiateam spenden wird.

 

Kasparovs Spielstil ist angriffslustig, aggressiv  und dynamisch. Ein ähnlicher Spielstil wie Nakamura, der ebenfalls einen aggressiven Spielstil bevorzugt. Auf das Zusammentreffen dieser beiden darf man besonders gespannt sein.

Turnierseite

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Der sogenannte Schachfreund und Bürgermeister der Stadt Herne sieht das allerdings anders. Erich L. schwärzte den Schachverein SV Unser-Fritz beim Herner Ordnungsamt an

 

Bismarck gegen den Papst: Machtkampf zwischen Kirche und Staat

Bismarck gegen den Papst: Machtkampf zwischen Kirche und Staat

Zwei Herren vom Ordnungsamt, in einigen islamischen Ländern nennt man sie Religionspolizei, verhinderten am Karfreitag das traditionelle Osterblitzen des Schachvereins SV Unser-Fritz in Herne. Seit Bestehen des Vereins wird am Karfreitag, das bei den Vereinsmitgliedern beliebte Turnier, wie in vielen Vereinen Deutschlands auch, ausgetragen. Darüber hinaus finden über die Ostertage viele Open in Deutschland seit Jahren statt. Auch am Karfreitag. In Karlsruhe spielen über 950 Schachspieler um 40.000 Euro Preisgeld. Die Spitzenpaarungen wurden live über das Internet übertragen. Großmeister aus aller Welt nahmen daran teil. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn das Ordnungsamt das Spielen am Karfreitag verboten hätte. Man lässt 950 Spieler die ersten 3 Züge ausführen um dann das Open abzubrechen. So wie in Unser-Fritz. Es hätte einen weltweiten Aufschrei gegeben.

 

Zur Entlastung der beiden Ordnungshüter muss allerdings bemerkt werden, dass sie durch einen Informanten, der selbst Schachspieler ist, auf die Gesetzeslage aufmerksam gemacht wurden und deshalb tätig werden mussten. Dieses Vorgehen hat natürlich viel Unverständnis bei den Schachspielern hervorgerufen und sie haben es in ihren Kommentaren auf der Vereinseite kundgetan.

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Am kommenden Wochenende finden die Runden 10 und 11 der stärksten Schachliga der Welt wieder in Dortmund statt. Der Dortmunder Bundesligist SC Hansa empfängt am Samstag, den 12.3. um 14:00 Uhr den 11-fachen deutschen Meister SG Solingen, während im parallel laufenden Wettkampf Dortmunds Reisepartner SV Mülheim-Nord gegen SG Trier antritt – Autor MARC LANG

 

Am Sonntag werden die Gegner getauscht, dann kämpft der SC Hansa gegen die Trierer um den Klassenerhalt (Beginn 10:00 Uhr), während SV Mülheim-Nord und SG Solingen sich um die vorderen Plätze der Tabelle duellieren. Der Eintritt für alle Wettkämpfe ist schach-im-rathausfrei.

 

Schachliveinteressierte in Dortmund haben die einmalige Chance, den Tabellenführer der Schachbundesliga, die SG Solingen mit seinen zahlreichen Stars live zu erleben. Der Traditionsklub machte zum Schluss der vergangenen Saison eine Achterbahn der Gefühle durch. Aus Mangel an Sponsoren kündigten die Verantwortlichen nach 35 Jahren Zugehörigkeit den Rückzug aus der Bundesliga. Danach drohte der Titel des „Rekordmeisters“ an die Elite-Truppe des OSG Baden-Baden zu fallen, die in den vergangenen 10 Jahren ununterbrochen den Titel der deutschen Mannschaftsmeisterschaft nahezu konkurrenzlos für sich entscheiden konnte. Doch ein Traditionsunternehmen aus der Klingenstadt sprang in letzter Minute dem Club zur Seite und sicherte  mit einem erheblichen Volumen nicht nur den Verbleib der Solinger in der SBL, sondern verhalf ihr auch in der aktuellen Saison ein Starensemble aufzubieten.

 

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Kollars, Bortnyk und van Wely (und viele andere)

Schnellschach

van Wely
Die erste Märzwoche ist vorbei, und damit auch das erste Turnier aus meiner Liste – Aeroflot in Moskau hatte schon zuvor begonnen, ist allerdings noch in der heissen Phase, nebenbei-zwischendrin in diesem Artikel später ein kurzes Zwischenfazit. Ansonsten berichte ich heute aus dem lettischen Jurmala („aus“ ist nicht wörtlich gemeint, ich war im Gegensatz zu einigen anderen deutschen Schachspielern nicht vor Ort), und zwar über gleich drei Turniere. Zunächst jeweils der Endstand, bei mehr als 10 Teilnehmern werde ich dabei nicht alle erwähnen:

 

GM-Normturnier: IM Kollars und GM Neiksans 6.5/9, IM Kantans und IM Meskovs 5.5, GM Stupak und IM Ladva 5, IM Carlstedt 4.5, GM Miezis 4, FM Lokander 2, FM Kenneskog 0.5. Da hat aus baltischer Sicht der falsche IM gewonnen und eine GM-Norm erzielt, aus deutscher Sicht war es der richtige.

 

Blitzturnier: GM Bortnyk 9/11, GM Kovalenko 8.5, GMs Vitiugov, Shirov, Naiditsch, IM Ladva, GMs van Wely, Piorun, IM Krivonosov, GM Gleizerov 8, usw. (118 Teilnehmer).

 

Schnellschach: GMs van Wely, Ivanchuk, Shabalov, Neiksans 9/12, GMs Stupak und Alekseev sowie IM Kantans 8.5, 8/12 unter anderem GMs Vitiugov, Naiditsch, Malakhov, Shirov und Kovalenko (128 Teilnehmer, der vorab angekündigte Daniel Fridman war doch nicht in seiner alten Heimat).

 

Das Titelbild (alle Fotos Quelle Turnierseite) gebe ich Loek van Wely.

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Schnellschach und Blitz für Herren und Damen

 

Teil 3 wird dann Baskisch, aber dazu gibt es einen eigenen Bericht (in dem ich unwissende Leser aufklären werde, was das bOpening ceremonyedeutet). Wenn es einen Nachfolger von Amber-Turnieren und Schnellschach in Mainz gibt, dann die Mind Games – dieses Jahr offiziell „IMSA Elite Mind Games“. Bisher wurden sie immer imlive Dezember in Peking ausgetragen – das kollidiert mittlerweile nicht nur mit dem London Chess Classic, sondern auch mit dem Katar Open. Vielleicht deswegen gab es das Turnier bzw. die Turniere 2015 nicht, aber nun Ende Februar/Anfang März 2016. Auch nicht mehr in Peking, sondern in Huai’an – mir ehrlich gesagt kein Begriff, aber immerhin, je nachdem welche Wikipedia-Seite man konsultiert und ob man „municipality“ oder „four urban districts“ berücksichtigt, eine Stadt mit 2,5-5 Millionen Einwohnern und einem Flughafen für Inlandsflüge. Da von den Teilnehmer(inne)n keine und keiner durchgehend herausragte, stammt das Titelfoto von der chinesisch angehauchten Eröffnungsfeier (alle Fotos Gu Xiaobing – Turnierseite).

Auch zu diesem Termin hatten die Mind Games Konkurrenz vom seine Schatten vorauswerfenden Kandidatenturnier, sowie vom WM-Match der Damen: Karjakin, Nakamura und Aronian, die bei früheren Auflagen oft vorne mitmischten, verzichteten auf die Reise nach China. Warum Grischuk – Doppelsieger im Dezember 2014 – ebenfalls verzichtete, weiss ich nicht. Hou Yifan, die bisher auch immer mitspielte (und phasenweise, aber nicht durchgehend dominierte), ist derzeit nicht in China sondern wohl bereits in Lviv/Ukraine. Dabei waren immerhin noch diverse Spieler mit Elo über 2700 oder gar (im Schnell- und/oder Blitzschach) über 2800. Um eines vorwegzunehmen: Mamedov hat im Blitz diesen Super-Elitestatus bestätigt, während Ivanchuk selbiges im Schnell- und Blitzschach nicht schaffte.

 

Aus deutscher Sicht interessant: Elisabeth Paehtz darf mitspielen. Für die FIDE Grand Prix Serie ist sie als Weltranglisten-27. nicht gut genug, aber im Schnell- und Blitzschach ist sie in den top20. 2012 gewann sie im Blitz immerhin Bronze, diesen Erfolg konnte sie seither nicht wiederholen, dieses Jahr auch nicht. Und nun vier Turniere der Reihe nach:

LIVE Schnellschach MännerLIVE Blitz FrauenLIVE Blitz MännerBaskisch LIVEWann wird was gespielt

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Elisabeth Paehtz in China – Ein Mammutturnier der Brettspiele

 

Offizielle Seite

Vom 25.2. bis 3.3. werden in der chinesischen Provinz Jiangsu, in der Millionenstadt Huaian, in nichtolympischen Sportarten  Sportarten wie Sclivehach, Go, Chinesisches Schach und Bridge, Wettkämpfe ausgetragen. Sowohl bei den Männern wie bei den Frauen sind Spieler und Spielerinnen der Weltklasse am Start. Insgesamt nehmen 143 Spieler und Spielerinnen an diesem Spektakel teil.

 

Frauen:
Ju, Wenjun CHN GM 2558; Kosteniuk, Alexandra RUS GM 2554; Lagno, Kateryna RUS GM 2529;  Dzagnidze, Nana GEO GM 2529; Harika, Dronavalli IND GM 2511;  tefanova, Antoaneta BUL GM 2509; Z;hao, Xue CHN GM 1985 ; Ta;n, Zhongyi CHN WGM 2504; Khotenashvili, Bela GEO GM 2502; Gunina, Valentina RUS GM 2496; Paehtz, Elisabeth GER IM 2472; Krush, Irina USA GM 2458; Huang, Qian CHN WGM 2450; Ushenina, Anna UKR GM 2450; Socko, Monika POL GM 2448; Mkrtchian, Lilit ARM IM 2434;

 

LIVE Schnellschach MännerLIVE Blitz FrauenLIVE Blitz MännerWann wird was gespielt In Huaian ist es 7 Stunden später als in Deutschland

 

 

Männer:

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Der Zocker/Glückspilz Nakamura ist gleicher als der Schachspieler Anand

 

Ja, das ist starker Tobak. Einem Leser, der alles weiss bis auf seinen eigenen Klarnamen (bzw. diesen im Internet nicht mitteilt), wiAnand-Nakamura (opening blitz)rd es sicher nicht gefallen. Und auch andere Nakamura-Fans werden „Nakamura hurra!“ rufen und Anand womöglich allenfalls nebenbei erwähnen. Aber ich sehe das anders und gebe jedenfalls beiden das Titelfoto – alle Fotos von David Llada, via Turnierseite bzw. Facebook. Der Untertitel „entstand“ im Turnierverlauf, nach und nach sollten zumindest unvoreingenommene Leser meine Einschätzung verstehen (wenn auch nicht unbedingt teilen). Vorab nur kurz zusammengefasst: Nakamura spielte zwar erfolgreiches aber relativ durchwachsenes Schach, Anand hat mich mehr überzeugt. Etwas gegnerische Hilfe gehört zumal im Schnell- und Blitzschach dazu, aber bei Nakamura war es bei gleich drei von vier Siegen offensichtlich, ausserdem überlebte er noch diverse Verluststellungen.
 

Wie dem auch sei, das ist der Endstand: Nakamura und Anand 10.5/15, Kramnik 9.5, Giri und Aronian 5.5, Shirov 3.5. Für 10 Partien gab es maximal 15 Punkte, da Schnellschach bzw. „neuklassisch“ doppelt zählte. Warum Nakamura gegenüber Anand den besseren Tiebreak hatte war kurios, was danach passierte war (vor allem wenn man Zürich 2015 mit einbezieht) auch kurios.

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Im Juni noch mehr Schnell- und Blitzschach auf hohem Niveau

 

„Hohes NiHotel Savoyveau“ bezieht sich jeweils jedenfalls auf die Elozahlen – wie hochklassig die Partien bei wenig Bedenkzeit dann sind wird sich zeigen. Geplant und umgesetzt: ein Vorbericht zur Zürich Chess Challenge 2016. Spontan da „breaking news“ und zeitlich (im doppelten Sinne) passend: neues von der Chess Tour – so neu dass es auf der hier verlivelinkten Seite noch nicht erwähnt wird, aber einige haben ihren Informationsvorsprung auf Twitter weltweitwebkundig gemacht.

 

Aber zunächst zu Zürich: Die Schachgesellschaft Zürich und/oder Sponsor Oleg Skvortsov experimentieren gerne mal, diesmal mit der Bedenkzeit. Dazu gleich mehr, zunächst die Teilnehmer nach aktuellster Elo sortiert: Kramnik, Giri, Aronian, Nakamura, Anand, Shirov. Das ist durchaus ein attraktives und hochklassiges Feld – auch wenn Anand nach seinem Abenteuer Gibraltar zum ersten Mal seit ewig (zumindest in diesem Jahrtausend) live nicht mehr top10 ist und Carlsen nicht eingeladen wurde. Das hat er hier bestätigt, zum möglichen Hintergrund siehe hier. Shirov ist wohl dabei, da er beim Europacup für die Schachgesellschaft Zürich spielte – nachdem russische Teams ihn wohl wegen inzwischen zu wenig Elo aussortierten. Das ist noch nicht alles: im Rahmenprogramm noch ein kurzes Match (zwei Partien) zwischen Gelfand und Morozevich. Gelfand hat aktuell Elo 2735 (war mal mehr), Morozevich 2683 (war mal viel mehr), beide muss ich dem Publikum wohl nicht vorstellen, die sechs zuvor erwähnten (einschliesslich Shirov) auch nicht.

 

Eines bleibt in Zürich beim alten: der Austragungsort im historisch-schicken Savoy-Hotel mitten in der Stadt (Titelfoto Quelle Turnierseite).

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Weitere Medaillen für Armenien, Ukraine und Russland

Turniersaal1
„Die Sowjetunion“ dominierte also. Zum Teil lag es wohl auch daran, dass nur wenige „nicht-sowjetische“ Grossmeister in Minsk dabei waren. Die besten (bzw. in diesem Turnier erfolgreichsten) waren im Blitz Ragger und Navara auf Platz 15 und 16. Im Schnellschach waren diese beiden erfolgreich genug, dass ich sie gleich erwähne, und Altmeister Short ist als Elfter der erste, den ich nicht erwähne (aber hiermit doch). In der top10 mit Smirin auch noch ein ex-sowjetischer Israeli. Und das sind die nackten Ergebnisse – bei Punktgleichheit nach Wertung geordnet:

 

Blitz: Mamedov und Savchenko 18/22, Riazantsev und Bocharov 17, Andriasian, Melkumyan, Petrosian, Grachev, Mykola Bortnyk, Alekseev, Kovalenko 16,5. (Alle Grossmeister, bis auf IM Bortnyk – bei dem ich den Vornamen nenne da Bruder GM Olexandr auch mitspielte)

 

Schnellschach: Popov 10, Melkumyan 9.5, Razin, Navara, Smirin, Petrosian, Ragger, Sychev, Fedorov, Matinian 9. (Razin ist titellos, Sychev und Matinian sind IMs)

 

Wenn der Leser bei einigen Namen, jedenfalls den Nicht-GMs, denkt „wer ist das denn?“, kann ich das nachvollziehen – mir geht es genauso. Einige bekannte(re) Namen landeten unter ferner liefen, und bekamen mitunter gar kein Preisgeld – wobei sich auch bei den niedrigsten Preisen (100 Euro für Platz 11-20 im Blitz, 150 Euro für Platz 18-25 im Schnellschach) die Reise nach Minsk eher nicht lohnte. Wie das Titelfoto (und später ein weiteres) zeigt, spielten noch viel mehr mit – im Blitz offiziell 604, im Schnellschach 759. Dabei haben allerdings eine Reihe die erste Runde kampflos verloren und wurden danach nicht mehr eingeteilt. Quelle für alle Fotos Turnierseite.

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18. bis 20.12. im Sportpalast von Minsk (Weißrussland) – Blitz: Freitag ab 10 Uhr und Schnellschach: Samstag und Sonntag ab 9 Uhr

 

Mamedyarov Shakhriyar

Mamedyarov Shakhriyar

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schnellschach und Blitz die idealen Disziplinen für eine Live-Übertragung mit liveLivestream sind. Schnelle Entscheidungen, wenig Remispartien und das Gefühl direkt dabei zu sein, machen das Zuschauen zu einem besonderen Erlebnis. Die Sprintdisziplinen in der Leichtatlethik sind auch die attraktivsten für die Zuschauer. Dazu kommt, dass die Russen in der Regel eine perfekte Organisation garantieren. Eine Live-Übertragung plus Livestream in HD-Qualität ist selbstverständlich. Die „Offizielle Seite“ ist sehr übersichtlich und bietet alle Informationen zum Ablauf beider Wettbewerbe. Zu meinem Bedauern habe ich keinen deutschen Spieler entdecken können (außer Igor Khenkin im Rapid und einigen Schachtouristen, wie schon im aktuellen Kurz&Knapp berichtet). Immerhin bietet das kleine Land Österreich seinen besten Spieler Markus Ragger auf.

 

Nachfolgend die ersten 20 der Teilnehmerliste im Blitz-Turnier:

 

1 Bogdanovich Stanislav 2815 UKR 2 Navara David 2806 CZE 3 Mamedov Rauf 2777 AZE 4 Shkuro Iuri 2765 UKR 5 Sargissian Gabriel 2749 ARM 6 Mamedyarov Shakhriyar 2749 AZE 7 Smirin Ilya 2743 ISR 8 Andreikin Dmitry 2742 RUS 9 Zubov Alexander 2736 UKR 10 Bortnyk Oleksandr 2732 UKR 11 Alekseev Evgeny 2729 RUS 12 Kovalenko Igor 2718 LAT 13 Andriasian Zaven 2700 ARM 14 Jobava Baadur 2700 GEO 15 Fressinet Laurent 2699 FRA 16 Melkumyan Hrant 2687 ARM 17 Bocharov Dmitry 2683 RUS 18 Rakhmanov Aleksandr 2681 RUS 19 Savchenko Boris 2680 RUS 20 Guseinov Gadir 2672 AZE … insgesamt 678 Teilnehmer – Rapid 801 Teilnehmer!
(Die Zahlen hinter den Namen sind die neuerdings eingeführten speziellen Blitz-Elozahlen).

 

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Gisela Fischdick (Foto)  holt sich mit 60 Jahren ihren 17. Deutschen Blitz-Schach-Titel bei den Frauen – Titelverteidigerin Marta Michna nur auf Platz 2 – Von RAYMUND STOLZE

 

Ehrlich, als unser Webmaster die Vorschau zur 42. Deutschen Blitz-Schach-WGM FischdickMeisterschaft der Männer in Mannheim veröffentlicht hatte – Sieger wurde bekanntlich Ilja Schneider von den Schachfreunden Berlin – musste ich unbedingt noch ein P.S. dran hängen. Und das vor allem deshalb, weil ich in der Meldeliste Gisela Fischdick entdeckte. Dass hängt sicherlich auch damit zusammen, dass die große „alte“ Dame des deutschen Schachs mal eben am 5. November ihren 60. Geburtstag feierte – und wir alle haben es schlichtweg verpennt.

 

Also, wenn Sie so wollen, war das so etwas wie eine stille Wiedergutmachung. Und damit verband sich auch die Hoffnung, dass es für Gisela gut gehen möchte. Na ja, immerhin Setzranglistenplatz 2 hinter der Titelverteidigerin Marta Michna vom Hamburger SK – war eine Hausnummer für Gladenbach, aber eben auch nicht mehr.

 

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Weltmeisterin im Online-Bitz: Dronavalli Harika (Indien) – Partien hier klicken

 

Die Teilnehmerinnen im Finale:

GM Dzagnidze Nana (GEO)  GM Kosteniuk Alexandra (RUS) GM Gunina Valentina (RUS) GM Dronavalli Harika (IND) IM Rout Padmini (IND) IM Zimina Olga (ITA) WGM Nikolova Adriana (BUL) IM Gvetadze Sofio (GEO) IM Vasilevich Irina (RUS) WGM Foisor Sabina (USA)  Offizielle Seite

 

 

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Am 28.11. richtet der SK Mannheim-Lindenhof 1865 – auch anlässlich des 150-jährigen Vereinsjubiläums – die Deutsche Blitzmeisterschaft aus.

 

Ausschreibung

Deutscher Meister IM Ilja Schneider

Deutscher Meister IM Ilja Schneider

Am kommenden Samstag finden im Volkshaus Neckarau Rheingoldstraße 47-49, die 42. „Deutschen Blitzmeisterschaften“ statt. Der magere Preisfond hat viele Spieler der deutschen Elite ferngehalten. 1.250 Euro sind nicht gerade viel für eine „Deutsche Meisterschaft“, zumal die Kosten für Übernachtung die Spieler selbst tragen müssen. Es gibt nch nicht einmal eine vernünftige Turnierseite. Das ist besonders für die Außendarstellung wichtig. Wie soll man Sponsoren begeistern bei einer solchen Präsentation einer „Nationalen Meisterschaft“. Trotz allem ist ein stattliches Teilnehmerfeld zusammengekommen. Allen voran der „Internationale Meister und Bundesligaspieler (SF Berlin) Ilja Schneider mit einer Blitz-Elo von 2.604. Ilja Schneider hat am vergangenen Samstag noch ein stark besetztes Schnellschachturnier in Herne, mit 7,5 aus 9 gewonnen. Sein emotional größter Erfolg ist wohl das Remis gegen den ehemaligen Weltmeister Anand bei der diesjährigen Blitz-WM in Berlin. Siehe VIDEO.

 

Hier ein Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

IM Schneider Ilja GER 2604 SF Berlin IM Heimann Andreas GER 2568 OSG Baden-Baden GM Donchenko Alexander GER 2529 SC Hansa Dortmund GM Schmaltz Roland GER 2500 OSG Baden-Baden GM Stern Rene GER 2477 SK König Tegel IM Feuerstack Aljoscha GER 2458 FC St. Pauli IM Richter Christian GER 2449 SK Turm Emsdetten IM Stark Lars GER 2437 Düsseldorfer SK FM Carow Johannes GER 2426 SF Heidesheim IM Zelbel Patrick GER 2426 SC Hansa Dortmund Bodrozic Tomislav GER 2416 SK Ettlingen IM Margolin Boris GER 2416 SV Oberursel IM Reich Thomas GER 2391 FC Bayern München IM Maier Christian GER 2376 SC Untergrombach Schulze Torben GER 2364 Hannover 96 FM Lang Torsten GER 2357 SK Landau FM Janoszka Arnd GER 2353 SK Niederbrechen FM Braeuning Rudolf Wilhelm GER 2346 SK Bebenhausen FM Bode Wilfried GER 2338 Hamelner SV FM Schenderowitsch Michael GER 2332 TSV Schott Mainz FM Mueller Reinhold GER 2324 SC Caissa Schwarzenbach Woellermann Jan GER 2317 SG Aufbau Elbe Magdeburg Hengelbrock Joachim GER 2297 SG Bochum…

 

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Ein Erlebnisbericht zur Blitzweltmeisterschaft in Berlin aus Sicht eines Zuschauers, Medienberichterstatters, Turnierorganisators und Kollegen … – Von KLAUS STEFFAN

 

Magnus Carlsen und Klaus Steffan

Magnus Carlsen und Klaus Steffan

Am 21. Juni 2015 bekam ich das erste Mal die Info, dass die FIDE sich anschickt, die Schnellschach- und Blitz-WM in Berlin durchführen zu wollen. Der Terminplan der 1. und 2. Bundesliga musste umgestrickt werden.

 

In trockenen Tüchern war die WM in Berlin aber erst im August. Einige Wochen vor Beginn der WM wurden durch den Veranstalter dann Webseite und Anmeldeprozeduren freigeschaltet.

 

Kurzfristig entschied ich mich dann doch, paar Tage frei zunehmen für Berlin. Leider konnte ich Freitag nicht der tollen Eröffnung in einem Berliner Kino beiwohnen. Tag 1 und 2 waren für mich Tabu, weilte ich doch bei einer Jahresinventur in unserer Firma. Sonntagabend schnell noch ein bezahlbares Hotelzimmer für drei Tage gebucht, mich als „Pressemensch“ online registriert und schon ging es am Montagvormittag in Richtung Regierungshauptstadt.

 

Nur 3 Stunden Fahrzeit und ich stand vor der „Bolle Meierei“. Ich hatte wohl Glück. Verfolgte ich doch den Zuschauerandrang vom Samstag und Sonntag nur aus der Ferne. Montag war das Zuschauerinteresse überschaubar. Übrigens die Sicherheitsschleusen fand ich angemessen bei solch einem Ereignis. Am Montag machte ich mich im kleinen Presseraum „breit“. Die Schnellschach-WM gewann dann auch der Topfavorit. Für mich war der Montag eigentlich nur der Einführungstag. Meine Videos und Bilder plante ich zur Blitz-WM. Soweit war ich ganz zufrieden mit mir. Kurzer Talk mit Michael Bezold, David Navara, Falko Bindrich und Ilja Schneider nebst ein paar Fotos. Roland Schmaltz kam dann auch hereinspaziert. Er musste sogar Eintritt zahlen.

 

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Der „Internationale Meister“ Ilja Schneider ist bekannt für seine amüsanten, lockeren und unterhaltsamen Texte. Anlässlich der WM hat Ilja einen privaten Blog geschaltet und berichtet Runde für Runde vom Geschehen. Nach seinen Worten ist das Schachspektakel in Berlin einer der Höhepunkte in seinem schachlichen Leben. Aber lesen Sie selbst:

 

Die WM ist Geschichte, fünfeinhalb Tage intensives Schachfieber sind vorbei, die Traumblase zerplatzt. Für mich war img-20151010-wa0000es wie für viele andere, die reinste Achterbahnfahrt, die Anstrengung enorm, das Teilnehmerfeld brutal. Meistens war es schön, sogar an einige Niederlagen erinnere ich mich mit Wohlwollen, andere Partien waren vom ersten Zug an eine Tortur. Ich bin aber glücklich, dass ich dabei war. Hätte ich das Event hier verpasst, ich hätte es mir wohl über Jahre nicht verzeihen können.

Am Meisten wird sich mir wohl das Blitzturnier in die Erinnerung einbrennen, welches wie ein Drama ohne richtiges Happy End geschrieben war. Die Startphase war phänomenal, ich finde keine anderen Begriffe dafür. Remis gegen Anand (den ich nur bekam, weil meine 51 Elo Punkte, die am Tag vor dem Turnier spurlos von meiner Karteikarte verschwunden waren, doch noch auftauchten). Dann Colorado-Sieg gegen Onischuk. Dann Remis gegen Fedoseev aus Position der Stärke. Dann noch ein Colorado-Sieg gegen Savchenko. Und dann ein Remis gegen den zweiten (Blitz)Ex-Weltmeister Dominguez. Dann zwar eine zweite Null in Berlin gegen Ghaem Maghami, man kann wohl sagen, “He’s got my number”. Doch anschließend schlug ich Bacrot. 4,5/7, ein Plus von vllt 50 Elopunkten. Wahnsinn, wo hat dieses Casino die Kasse, ich möchte bitte meine Chips einlösen! … Weiterlesen

Schnellschach: Alle waren lieb zu Carlsen – Blitz: Spannung bis zum Schluss – Ein Artikel von THOMAS RICHTER

 

Sieger GrischukDa ich zwei recht unterschiedliche Turniere in einem Artikel bespreche, brauche ich diesmal drei Überschriften. Wie Kollege Raymund Stolze bereits erwähnte, war ich die letzten Tage nicht in Berlin, sondern im fernen Korsika – was immerhin andere Einblicke lieferte: Welche Probleme hatte Magnus, und warum war es noch relativ erträglich? Sowie: der norwegische Carlsen-Hype aus relativ neutraler norwegischer Sicht. Das später im Artikel, zunächst der Endstand beider Turniere – jeweils sind die punktgleichen Spieler nach Wertung sortiert, kommt relativ früh „usw.“ und nach …. einige, aber nicht alle deutschen Ergebnisse:

 

Schnellschach: Carlsen 11.5/15, Nepomniachtchi, Radjabov, Dominguez 10.5, Bocharov, Kramnik, Onischuk (Vladimir aus der Ukraine), Ivanchuk, Kovalenko, Mamedyarov, Vachier-Lagrave, Inarkiev 10, usw. … 46. Georg Meier 8.5, 72. Falko Bindrich, 73. Matthias Bluebaum je 8. Vorne fehlen einige bekannte Namen, dazu später mehr.

 

Blitz: Grischuk 15.5/21, Vachier-Lagrave und Kramnik 15, Ivanchuk und Nepomniachtchi 14.5, Carlsen, Svidler, Navara 14, usw. (13.5/21 u.a. Aronian, Gelfand, Dominguez und Mamedyarov) … 68. Georg Meier 11.5, 78. und 79. Daniel (Fridman und Hausrath) 11, 81. Bluebaum 11. Bis auf Meier im Blitz (nach seinem grossen Auftritt letztes Jahr in Dubai vielleicht etwas überbewertet) landeten alle erwähnten deutschen Spieler etwa da, wo sie laut Setzliste hingehören oder darüber – das Turnier war eben stark besetzt.

 

Das Titelfoto (alle Fotos Nailya Bikmurzina, Quelle Turnierseite) bekommt Alexander Grischuk – Carlsen-Fotos gibt es schliesslich zur Genüge im Internet.

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