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Die Meister wurden gekürt – Ein Schlussbericht von RALF MULDE

 

DSAM Meister Thomas Hoefelsauer Muenchen

DSAM Meister Thomas Höfelsauer München

Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft DSAM kürte heuer in Halle (Saale) nach spannendem Verlauf seine sechs Deutschen Meister. DSB-Präsident Herbert Bastian nahm die Ehrung der Sieger vor. Thomas Höfelsauer, München, wurde mit 4,5 Punkten aus fünf Runden Deutscher Schach-Amateurmeister (A) 2015/16, während Manfred Berner, Kelkheim, C-Gruppe und Klaus Künitz, Mainz, D-Gruppe und Leonhard Thomas, Fellbach, E-Gruppe, ihre Deutschen Meistertitel sogar mit 100% errangen.

 

„Zusammen mit dem jeweiligen Titel für die Frauen haben wir hier im RAMADA-Hotel in Halle zwölf Titel ausgespielt, dazu noch der parallel veranstaltete Dähne-Pokal – das hat wieder Spaß gemacht!“ freute sich DSAM-Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan, den auch seine üble Knie-Verletzung nicht vom Weg von Dresden nach Halle abhielt. „Wir DSAM-Organisatoren treffen hier immer wieder auf so viele Spieler, die schon sehr, sehr oft dabei waren und uns über die vielen Jahre zu netten Freunden wurden“, setzte er hinzu, bevor er sich auch schon wieder mit dem nächsten Fragenden beschäftigte.

 

Der A-Meister

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190 männliche und 26 weibliche DSAM-Finalisten plus 27 Dähne-Pokal-Finalisten, also insgesamt 216 Finalschachspieler, Tresenkräfte, Trainer, Begleiter, Ernährungsberater und Turnierpersonal wurden noch gar nicht gezählt, versammelten sich im RAMADA-Hotel Leipzig / Halle – eigentlich in Landsberg/Halle, jedenfalls aber Sachsen-Anhalt. Warum? Um miteinander Schach zu spielen, klar – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

Lara Schulze

Lara Schulze

Fünf Runden noch, dann steht er fest, der Deutsche Schach-Amateurmeister der jeweiligen Leistungsgruppe (es gibt sechs). Und natürlich die liveentsprechende Deutsche Damen Amateurmeisterin, klar. Bei den „Dähnikens“ ist es entsprechend, wenn auch ohne Dame. Spätestens am Sonnabend bei der „Gala des Schachs“ muss der herbei eilende DSB-Präsident ja wissen, wen er zu ehren hat. Obwohl: Genügend dankbare Abnehmer würden sich wohl finden lassen … Eine Teilnehmerin wurde sozusagen schon ehrend bedient, nämlich die Deutsche Jugendmeisterin U14 Lara Schulze aus Lehrte (Gruppe B), zugleich „Spielerin des Jahres“ der DSJ, … das stets bereit liegende Lametta reicht ja oft gar nicht aus, um es all unseren verdienten Spielern umzuhängen.

 

Und dann ist da zumindest noch die Deutsche Jugendvizemeisterin U10, die Dresdnerin Phuong Thao Vivien Nguyen, die ihre erste Partie in der F-Gruppe schneller gewann als wir diesen Artikel fertigstellen konnten – irgendwie empörend. Aber auch verflixt gut.

 

Also guckt doch selbst – es gibt nämlich eine LIVE-Übertragung, die von Buli-Schiedsrichter Martin Sebastian betreut wird (nein, der ist da nicht mit im Bild!) : http://www.ramada-cup.de/live/

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Hat man Freude am Spiel – und das ist die Hauptsache – ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück. [David Bronstein – dankbar dem Fernschach-Newsletter der kostenfreien www.desc-online.de entnommen] – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

Das könnte und sollte das Motto jeder Amateur-Partie sein:

Freude am Spiel.

 

Teil des Turniersaales DSAM Halle 2013

Teil des Turniersaales DSAM Halle 2013

Jetzt erst recht, denn gleichsam der „Amateur-Gipfel“ der Saison Fuffzehn/Sechzehn steht nun ganz dicht bevor: Im RAMADA-Hotel in Halle an der Saale wird am Donnerstag, den 26.Mai 2016 wie immer pünktlich um 10:00 Uhr die erste Runde des FINALES der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM angepfiffen werden – und zwar wie jetzt schon traditionell im selben Saal des FINALES des Dähne-Pokals.

 

Das organisierende „DSAM-Team“ war zuletzt von einer mysteriösen Verletzungs-Serie betroffen worden, die geradezu an die Jungs erinnerte, die damals das Grab des Pharaos öffneten, aber einerseits ist die Ersatzbank des deutschen Schachs auch in diesem Orga-Bereich breit besetzt und andererseits geht es bei allen gesundheitlich schon wieder steil bergauf – weiter so! (Also nix mit 1922, Howey Carter beim Ausbuddeln von Tutenchamun, solltest Du noch über den Fluch des Pharao nachdenken.)

 

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Matthias Kiese

Matthias Kiese

Viele Schachspieler lieben Zahlen, manche Veranstalter auch, besonders, wenn es solche sind: Die DSAM – also der Deutsche Schachbund – begrüßte in Kassel mit Martin Fenner vom Schach-Klub Tönsberg Oerlinghaus den sage und schreibe 25.000sten Teilnehmer eines DSAM-Turniers am Brett! „Und im Finale in Halle zwischen dem 26. und 28. Mai spielen wir das einhundertste DSAM-Turnier“, sagte Hugo Schulz – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

Bernd Wronn

Bernd Wronn

Christian Schindler (Elo 2214) aus Löberitz schoss hier das Hähnchen … den Vogel ab. 80% = vier aus fünf genügten ihm so gerade eben für den ersten Platz, denn der Kasseler Philipp Humburg (Elo 2171) schloss das Turnier punktgleich, aber mit der minimal schwächeren zweiten (!) Feinwertung als Zweiter ab. CM Prof. Dr. Matthias Kiese, Bochum (Elo 2259) wurde mit 3,5 Punkten Dritter, vor Bernd Wronn, St.Pauli (Elo 2109) mit gleicher Punktzahl. Wie man sieht, lagen die Spieler bzw. ihre Ergebnisse gerade in dieser Leistungsgruppe eng beieinander, umso mehr ist das Ergebnis der Sieger zu bewundern. Unserer Meinung nach gilt das auch ganz besonders für den Sieger der E-Gruppe, Roman Qayumi aus Stadtallendorf, der sehbehindert ist und doch weit mehr auf dem Brett erfasste als die meisten seiner Schachpartner.

 

Diesmal war etwas anders als sonst bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM in Kassel. Es waren zwar noch immer sechs Ratinggruppen und die Springer zogen noch immer so komisch im Dreieck, während noch immer das riesige Monument des Herkules den 348 Spielern fachkundig über die Schulter blickte und wohl einige Male, bei nicht ganz so überzeugenden Zügen, vernehmlich „tss, tss, tssss“ sagte … glaubten jedenfalls manche gehört zu haben. Ganz anders als sonst war allerdings, dass Breitenschach-Referent an Stelle des verhinderten Dr. Dirk Jordan als „Saalchef“ – im Klartext: Turnierdirektor – fungierte. Der Hamburger FIDE-Schiedsrichter tat das gewohnt charmant, gelassen und fachkundig.

 

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Letztes Turnier der 6 Qualifikationsrunden begann in Kassel – Ein Beitrag von RALF MULDE

 

CM Prof. Dr. Matthias Kiese

CM Prof. Dr. Matthias Kiese

Kassel! Ideale Bedingungen im RAMADA-Hotel zum Schachspiel, denn die Sonne hat sich dieses Wochenende wohl doch ein wenig verzogen, so dass die 348 Spielerinnen und Spieler (43 weiblich, 305 männlich) der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM nur hin und wieder im hübschen Kurpark vor unserem Hotel schlendern, gedankenversunken zwischen Sizilianisch, Trompowski und dem üblichen „hätte ich doch auf … nehmen sollen?“

 

CM Prof. Dr. Matthias Kiese, Bochum, führt die Setzliste der Gruppe A an und muss daher als Turnierfavorit angesehen werden. Kaufen kann man sich dafür natürlich nix, denn gespielt werden muss ja noch. Völlig chancenlos ist dagegen wohl der hessische „Nationaltrainer“ FM Uwe Kersten, denn der Kasseler hat ja glatte zwei Elo-Punkte weniger als Meister Kiese …

 

Mit dabei ist wieder Emily Rosmait von der „TuRa Harksheide von 1945 Norderstedt“ (was für ein Name!), die mit DWZ 1816 und Elo 1931 als 62. in der B-Gruppe startet und also dies Gruppe auf gar keinen Fall gewinnen kann. – Ob ihr das aber vorher schon jemand gesagt hat …? Der völlig unneutrale Berichterstatter könnte sich für die aufstrebende Spielerin ein gutes Turnierergebnis vorstellen.

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Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft DSAM spielt an diesem Wochenende im RAMADA-Hotel Kassel das letzte Qualifikations-Turnier der Saison! Anmeldestopp gibt es schon seit einiger Zeit, aber wer es (seeeehr mutig!) wagt, könnte vielleicht am Freitag noch direkt an der Kasse ein quasi zurückgegebenes Ticket ergattern – falls jemand sich anmeldete, dann aber doch verhindert sein sollte.

 

Uwe Kersten

Uwe Kersten

Gespielt wird wie immer in sechs Leistungsgruppen und die ersten sechs qualifizieren sich für das Finale am 26. – 28.Mai 2016 in Halle (Saale). In Kassel spielt man mit Blick auf die riesige Herkules-Statue „dort drob’n auf dem Berg“. Wir wissen nur noch nicht, ob der „Kuli“ eigentlich umgekehrt auch die Spieler anstarrt … http://www.ramada-cup.de/kassel/

 

Angemeldet hat sich für das Turnier neben 353 anderen Wettkämpfern auch Michael Jordan vom SC Anderssen St.Ingbert, den seine DWZ 1980 in die B-Gruppe trug. Dieser hier spielt Schach, nicht Basketball. „Jordan?“, denkt man sich, „Jor… da war doch was?“ Genau! Da ist nämlich zunächst mal Martina Jordan, Schatzhüterin der DSAM – da, wo es klingelt, steht ihre Kasse. Genauer gesagt: Der Groschenstapel des deutschen Amateurschachs. Ihr zur Seite steht, sitzt und geht der Turnierdirektor der DSAM, nämlich Dr. Dirk Jordan, ebenfalls aus Dresden – die beiden sausen also immer (unbezahlt wie jeder im Team!) vom äußersten Ostzipfel der Republik direkt in den Spielsaal, stets gut gelaunt, bestens vorbereitet … wie man hört, scheppert’s beim Chef gerade ein wenig im Knie, aber das wird ihn vermutlich nicht abhalten. Und wenn doch, sind im DSAM-Team genügend gestandene Persönlichkeiten des deutschen Schachsports vertreten, die Aufgaben übernehmen könnten.

 

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Draußen Sturm, drinnen Jubel – Gibt es Schöneres als Schach? Vom 5. DSMA-Qualifikationsturnier in Brühl-Köln berichtet RALF MULDE

 

Rene Kellner

Rene Kellner

Um gleich die Frage in der Unterzeile aufzulösen: Jedenfalls nicht der Karneval, würden die Spieler wohl antworten, denn die waren drinnen und die Kamellenschmeißer draußen. Obwohl, wie es unsere Bilder zeigen, war man doch keineswegs vollkommen isoliert – warum auch? Das bunteste Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] zieht ja einen Teil seines Reizes gerade aus dieser Parallele zwischen Feier und Rochade. Witzig ist das immer, auch für das Turnierpersonal und den Hotelservice [Die hübsche Turnierbeguck-Seite: http://www.ramada-cup.de/bruehl/].

 

„Ich kann mich nicht erinnern, dass es schon einmal drei Spielern in einem Turnier gelungen ist, mit 100% zu punkten“, verbeugte sich Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan vor der tollen Leistung von Manfred Berner[Kelkheim, C-Gruppe], Rene Kellner [Briesen, D-Gruppe] und Jean-Pierre Fuß [St.Augustin, E-Gruppe], die in ihrer jeweiligen Leistungsklasse diesen ungewöhnlichen Erfolg hervorzauberten.

 

In der sozusagen Königsdisziplin, der A-Gruppe, gelang dem für den SK Münster 32 spielenden Martin Molinaroli mit 4,5 Punkten der große Wurf, immerhin distanzierte er den Zweiten, nämlich Axel Stephan von Diogenes Hamburg um einen ganzen Punkt. „Ein voller Zähler Vorsprung auf die Verfolger sind im Schach Welten“, wie es hier auf dem Schach-Ticker der große Schachjournalist Hartmut Metz gerade treffend bemerkte, allerdings über Weltmeister Magnus Carlsen.

 

Aber so ganz „amateurig“ sind die Amateure in der besten Leistungsklasse vielleicht auch gar nicht, natürlich ohne jeden Bezug zur Klasse der Weltelite, aber eben doch Oberliga, Zweite Bundesliga – da ist „oben“ zumeist das Niveau im Ratingbereich 2300 – 2101. Im gar nicht so fernen DSAM-Finale in Halle / Saale [vom 26.-28.Mai, vorher steigt die letzte Quali-Party aber noch in Kassel vom 15.-17. April] wird man wieder mit den dähnischen … mit den Dähne-Pokal-Finalisten in einem Saal spielen – und die Rating-Unterschiede beider Finals werden wie immer nicht sehr groß sein. Im Matt sind wir alle gleich. Das erkannte auch Klaus Deventer, Vize-Präsident und Leistungsschach-Referent des DSB, der war bei der Ehrung der Sieger im Brühler RAMADA-Hotel tätig, was von allen dankbar wahrgenommen wurde.

 

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Vom fünften DSAM-Qualifikationsturnier in Brühl-Köln berichtet RALF MULDE

 

Hugo Schulz

Hugo Schulz

Gilt denn Schach nicht stets als „Königliches Spiel“ und wird eher mit den Weisen als mit Narren verbunden? Mag sein, aber im Karneval-Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] in Brühl-Köln ist es eben einmal anders! [Turnierhomepage: http://www.ramada-cup.de/bruehl/ ].

 

„350 Teilnehmer sind es diesmal, davon sind 34 weiblich, also 9,71 Prozent“, sagte Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan. Der jüngster Spieler bei diesem fünften und damit vorletzten DSAM-Qualifikationsturnier in der Saison 2015/16 ist der 2007 geborene Max Pick. Im selben Jahr, aber doch ein paar Tage früher, kam auch Hannah Ramien zu Welt. Auf der anderen Seite finden wir als Nestor Gerhard Hund (hatte gestern übrigens Geburtstag), Jahrgang 1932, der wieder mit seiner Schach spielenden Familie anreiste und den [noch!] vereinslosen Dieter Krohn, der ebenfalls 1932 das Licht der Welt erblickte.

 

Der DSB-Breitenschachreferent Hugo Schulz ließ in seinem eröffnenden Grußwort kurz jene Zeit Revue passieren, als alles begann. Die Premiere der größten Breitenschach-Veranstaltung des Deutschen Schachbundes – die Veranstaltung war ein Projekt, dass das 125-jährige des 1977 in Leipzig gegründeten DSB flankierte – war übrigens in Brühl-Köln [2.-4. November 2001]. Damals waren 220 Teilnehmer am Start. Wie es oft so ist, entfalten solche für nur ein Jahr gedachten Initiativen aber ein sehr langes Leben. Inzwischen reichen die Säle in Brühl, erst recht in Aalen, streng genommen schon lange nicht mehr aus, um dem jedes Jahr wieder unglaublichen Ansturm der Schachfreunde gerecht zu werden. Doch aus irgendeinem Grund bauen die Hotels nur für die Schachsportler ihre Häuser nicht um. Und die Turnierstandorte aufzugeben, kommt natürlich überhaupt nicht in Frage.

 

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Das fünfte Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft wird am Wochenende in Brühl gespielt – Ein Vorbericht von RALF MULDE

 

„Wir starten am 5.Februar mit wohl mehr als 350 Spielern in Brühl“, freut sich der Turnierdirektor der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] Dr. Dirk Jordan auf das bevorstehende bunteTurniersaal 2015 Spektakel. Es wird das vorletzte Qualifikations-Turnier der laufenden Saison sein, danach folgen nur noch Kassel [15.-17.April] und dann eben das Finale in Halle an der Saale [26.-28.Mai]. „Wie immer handelt es sich im rheinischen Brühl um unser traditionelles ‚Karnevals-Turnier’. Wir starten am Freitag in sechs Gruppen und ehren nach fünf Runden am Sonntag die Sieger.“

 

Wer den jecken Karneval schon einmal gesehen hat, wird die hohe Auszeichnung erkennen, die dem deutschen Schach namens der Stadt Brühl entgegen gebracht wird, denn Bürgermeister Dieter Freytag wird sich die Zeit nehmen, das Turnier trotz aller Narretei persönlich zu eröffnen.

 

Bei „Karneval“ denken die meisten Menschen in der Welt wohl zuerst an Venedig, dann an Rio de Janeiro und ganz viele gewiss auch an Mainz, Köln et cetera. Einige denken bei „Schach und Karneval“ inzwischen bestimmt auch an die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft in Brühl, die traditionell nur wenige Stunden vor Rosenmontag endet. Mehr als 350 Spieler [Webseiten-Link http://www.ramada-cup.de/bruehl/] hatten sich vorab angemeldet, so dass die „Anmeldung per Internet“ gestoppt werden musste; so ein Spielsaal hat nun mal nur eine endliche Größe, und es soll ja auch komfortabel bleiben und keine „Sitzordnung à la Ölsardine“ im RAMADA-Hotel in der Römerstraße werden.

 

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Vom vierten DSAM-Qualifikationsturnier der Saison 2015/16 in Hamburg-Bergedorf berichtet RALF MULDE

 

David Kardoeus

David Kardoeus

„Dass ein Spieler zum ersten Mal an dieser Turnierreihe teilnimmt, kommt selbstverständlich immer wieder vor“, sagte Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan vergnügt. „Dass er dann aber auch gleich die A-Gruppe gewinnt, ist vermutlich neu.“ Dieses Kunststück gelang David Kardoeus, Landesliga-Spieler bei Werder Bremen, Elo 2164, Jahrgang 1997, ein eher ruhiger Vertreter. In der zweiten Runde quittierte er eine Niederlage gegen den Norderstedter FM Thomas Kahlert [DWZ 2091, Elo 2166], ansonsten ein Sieg nach dem anderen. Am Ende waren es 4,0 Punkte aus fünf Runden, das reichte dem Bremer zum Turniersieg.

 

Teodora Rogozenco vom HSK startete beim vierten Qualifikationsturnier zu Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] im schicken RAMADA Hotel Hamburg-Bergedorf diesmal ganz schlaff in den Wettbewerb, zwei Niederlagen, dann eine Pause durch Freilos, und das ließ Kräfte [oder einfach die Lust am Spiel] wachsen: Zwei Siege und fast noch die Platzierung unter den ersten Sechs. Schach ist Kampfsport. Und ihr Teamkollege Julian Grötzbach, von Raymund Stolze zuletzt noch publizistisch mit der bangenden Frage des Goldenen Blatts begleitet, ob „er es schaffen“ werde, qualifizierte sich tatsächlich so gerade eben noch – er wurde mit 3,0 Punkten „nur“ Siebter, aber der vor ihm platzierte Greifswalder Wilfried Woll hatte sich bereits in einem vorigen Turnier finalqualifiziert, so dass dafür nun auch der siebte Rang genügte.

 

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Vom vierten DSAM-Qualifikationsturnier in Hamburg-Bergedorf berichtet RALF MULDE

 

Julian Grötzbach

Mit Julian Grötzbach vom Hamburger SK geht in der A-Gruppe der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] in Bergedorf bei Hamburg ein frisch gekürter Deutscher Meister an den Start! Einen Tag vor Silvester holte er sich mit seinem Team den Titel in der Königsklasse U20 bei den Jungen. Der Vertreter der Stadt Bergedorf, Verwaltungsdezernent Ulf von Krenski, beglückwünschte den Champion, der zum Auftakt remis gegen Christof Köllner vom SV Bergneustadt/Dersch spielte, und in Runde 2 sogar gegen seinen Vereinskollegen Bernhard Jürgens verlor. Dann aber folgte endlich der erste Sieg gegen Sebastian Rudoph von Doppelbauer Kiel, was Julian auf Platz 13 brachte. Gelingen ihm noch zwei Punkten in den abschließenden Runden 4 und 5, dann ist noch alles drin für die finale Qualifikation. Und die sollte schon der Anspruch eines Deutschen Meisters sein … [Alle Ergebnisse, Tabellen und weiter Beiträge finden Sie auf der Veranstalterwebseite http://www.ramada-cup.de/hamburg/].

 

Das am Freitag gestartete Qualifikations-Turnier der DSAM fing allerdings auf alle Fälle schon mal positiv an. 434 Teilnehmer fanden sich im gerade erst renovierten RAMADA-Hotel ein und zwar nicht nur [aber auch], um die Happy Hour an der Bar, den Whirlpool, die Sauna oder die gute Küche zu genießen, sondern um in den fünf Runden möglichst einen Sieg an den anderen zu reihen!

 

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Eine Vorschau auf das vierte Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft der Saison 2015/16 in Hamburg-Bergedorf von RALF MULDE

 

Emily Rosmait

Emily Rosmait

Also, wir müssen reden. Genau, mit Dir. Über Schach. Genauer, über die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM]. Die startet nämlich, wer hätte es gedacht, auch 2016 mit neuen Terminen. Das am 8.Januar 2016 beginnende Neujahrs-Turnier findet im mit 4 Sternen versehenen 205-Zimmer-RAMADA-Hotel in Bergedorf statt, also im S-Bahn-Netz von Hamburg. Mit der S21 [ohne Sterne] bist Du richtig; vom Hauptbahnhof aus dauert es damit keine halbe Stunde, das ist mit Deinem Lamborghini kaum zu schaffen.

 

Das wird wieder eine Menge Spaß machen“, freute sich Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan am Jahresende auf das größte einzelne Turnier, das der Deutsche Schachbund jährlich anbietet.“ [Veranstalterwebseite http://www.ramada-cup.de/hamburg/ ].

 

FM Bernd Laubsch von Post Uelzen ist der Ratingstärkste der 439 Angemeldeten. Der in Göttingen lebende Spielertrainer [aktuell DWZ 2232 / Elo 2275, geboren 1972] triumphierte in Bad Harzburg 2013 mit sechs aus acht und startete an Brett 1 der Landesliga Nord mit zwei aus vier in die laufende Saison – kein Anlass zum Freudenfest, aber auch kein Karfreitag. Und auch, wenn es zuletzt mal nicht so riesig lief: Das kann sich jederzeit wieder in die richtige Richtung verändern.

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Vom dritten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Aalen berichtet RALF MULDE

 

Dr Dirk Jordan beendet Aalen 2015

Dr. Dirk Jordan beendet Aalen 2015

Dass Schlusswort in Aalen hatte der Turnierdirektor der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] Dr. Dirk Jordan: „“Wir sind sehr zufrieden mit dem äußerst angenehmen Verlauf im Kreis unserer netten Spieler.“ Und Recht hat der Mann, der ein erstklassiges Team seit Jahren um sich weiß. Dazu gehört natürlich auch unser Mann in Aalen RALF MULDE, der vom dritten Qualifikationsturnier in der Saison 2015/16 für den SCHACH-TICKER berichtet.

 

Fünf aus fünf klingt ganz einfach, oder? Wer das schon einmal selbst probiert hat, wird vom Gegenteil berichten können. Der Aalener Richard Haidl [SV Unterkochen] dachte sich jedenfalls: „Wenn nicht hier, wo dann?“. So nutzte er den Heimspiel-Vorteil vor „Tausenden skandierenden Groupies“ und siegte in der D-Gruppe mit knallharten 100%. Der 1998 geborene Unterkochener [das ist nicht das Gegenteil von überkochen] weist aktuell eine DWZ 1660 und Elo … noch gar keine aus. Kommt noch.

 

Weil die D-Gruppe mit ihrer Ratingspanne von 1700 bis 1501 ungefähr den Wert spiegelt, den die meisten deutschen Schachspieler aufweisen, nannte es einer die „Jedermann-Gruppe“. Nicht schlecht, denn Dauerläufer „Jedermann“, Hugo von Hofmannsthal 1911, wird immerhin seit 1920 jedes Jahr in Salzburg aufgeführt – anscheinend also kein ungünstiges Etikett. Wir hatten Glück, dass Schachfreund Haidl so knapp vor dem Fest abkömmlich war, denn nebenher ist er sozial engagiert [in der Aalener katholischen Kirche – sozusagen Gegenpol des Jedermann], ein Vorbild für uns alle.

 

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Vom dritten Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Aalen berichtet RALF MULDE

 

Aalen liegt in Baden-Württemberg. Dieses Bundesland ist im Schach ein Unikum, da Banner DSAM Aalenes als einziges gleich zwei Landesschachverbände hat, eben den von Baden und den von Württemberg. Und weil Weihnachten und Schach sowieso ja eine einzigartig verbindende „gens una sumus“ Wirkung haben, stehen die Vertreter beider Verbände auf unserem Bild einträchtig nebeneinander. Das ist das allerdings wenig sensationell, denn auch sonst sind der Vizepräsident des DSB Prof. Dr. Uwe Pfenning, Baden und Walter Pungartnik, Württemberg, gewiss keine Antipoden.

 

Diesen Eindruck gewannen wohl auch die 246 Schachsportler – 227 Männer und 19 Frauen -, die sich an den Brettern im RAMADA-Hotel Aalen zum dritten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM]versammelten, darunter auch Meister Pfenning, der so wie sein hessischer Kollege Thorsten Ostermeyer ein spielender Präsident ist. Den DSB-Vize finden wir Aalen übrigens in der C-Gruppe wieder [TWZ 1701 bis 1900].

 

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Vom zweiten DSAM-Qualifikationsturnier der Saison 2015-16 in Magdeburg berichtet RALF MULDE

 

Lara Schulze

Lara Schulze

Es gibt Wettkämpfe der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM], an die man sich ganz besonders gerne erinnern wird. Magdeburg 2015[20. bis 22. November] zählte dazu. „Hier sind aber sehr viele Kinder mit dabei“, wunderte sich der filmende Reporter des MDF1, des Magdeburger Fernsehens http://www.mdf1.de/MDF1_Direkt.html Es war durch die sehr vielen Kinder und Jugendliche ein äußerst buntes Turnier – und es waren diesmal tatsächlich noch mehr Spielerinnen und Spieler der U16-Kategorie mit dabei als es ohnehin schon oft bei der DSAM der Fall ist. Es handelt sich eben einerseits um ein Turnier der Ober- und Landesliga – und auch kampfstarke Spieler der 2. Bundesliga sind gerne dabei –, aber andererseits ist es auch ein Familien-Turnier. Und das heißt: Schachlicher Buntwaschgang. Fröhlich lachende, lustig über die Hotel-Gänge purzelnde Kinder wie Elina Heutling, Nalani Kurzweil, Nelly Adelmeyer oder Nare Khanbekyan sind unglaublich quirlige Beispiele dafür.

 

Aber wir wollen ja Spitzenschach; knochenharte Leistung, nichts anderes zählt hier in diesem Artikel, Du als mein Leser hast das längst gemerkt. Diese „DSB-Brillant-Kader-Sektion der Goldkanten-Amateure“ findet man bei der DSAM vermutlich in der A-Klasse [2001-2300 TWZ= DWZ oder Elo]. Klingt wie Luxuswagen – und ist auch so. Und wieder einmal hat es der Setzranglistenerste nicht geschafft! Der aus dem fernen München herbei gebeamte Mathematiker Thomas Höfelsauer [DWZ 2235/Elo 2250] sorgte dafür, dass dieser Bann irgendwelcher altägyptischer Pharaonen bestehen bleibt, nach dem niemals der Papierbeste DSAM-Sieger sein dürfe.

 

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Vom zweiten DSAM-Qualifikationsturnier der Saison 2015-16 in Magdeburg berichtet RALF MULDE

 

Margarethe Wagner

Margarethe Wagner

Das zweite Qualifkationsturnier der Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] in Magdeburg 2015 ist sehr gut besucht und ist „auch insgesamt eine Werbung für das Schach“, wie es der in Magdeburg für Sport, Schule und Kultur zuständige Stadt-Beigeordnete Prof. Dr. Matthias Puhle anlässlich seines Grußwortes formulierte. Vor dem Historiker, der zu berichten wusste, dass Johannes Zukertort schon 1885 direkt vor dem WM-Kampf gegen Wilhelm Steinitz zu einem Blindsimultan mal eben vorbei kam und offenbar auf genügend zahlende Gegner stieß, saßen 342 Teilnehmer: 33 Damen, 309 Herren – wobei das mit „Damen und Herren“ bei manchmal erst 7- oder 8-jährigen Kindern eine sonderbare Sache sein kann.

 

„Aber wenn Du auf c5 zwischengetauscht hättest, wäre die Gabel nämlich gar nicht mehr gegangen.“ Schach hat nicht nur eine eigene Literatur, sondern auch eine eigene Sprache. Und die war auf den Fluren des RAMADA Hotels, in den zwei Analyseräumen und an der Bar des Hauses in hellen Kinderstimmen und im brummenden Bass der Vollbart-Generation zu hören – gut so!

 

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Vom ersten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft 2015/16 in Bad Soden berichtet RALF MULDE

 

Björn Bente

Björn Bente

4,0 Punkte reichten dem in der Setzliste an Zwei ausgewiesenen Hamburger FM Björn Bente [2260]. Damit hatte er nämlich in der A-Gruppe des ersten Qualifikationsturniers der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] 2015/16 in Bad Soden nach fünf Runden einen halben Punkt Vorsprung vor dem Zweiten, dem Solinger Oliver Kniest [2295[ aus. „Vorher schon den Dähne-Pokal gewonnen, jetzt hier eine solche Leistung, das muss man anerkennen“, sagte der Auch-Hamburger Breitenschach-Referent des DSB, Hugo Schulz, der im Turnier als Schiedsrichter aktiv war. Die Dritten und Vierten, Denis Mager, Frankfurt a.M. und Dr. Gerhard Köhler, Halle, schlossen ihr Turnier mit je 3,5 Punkten ab.

 

Franziska Beltz [2053) spielte sogar schon einmal für Deutschland, nämlich im dritten Team bei der Dresdner Schach-Olympiade 2006. Naja, dann ist es ja kein Wunder … Die Leipzigerin wurde mit 4,0 aus fünf in der schwierigen B-Gruppe Sechste und qualifizierte sich mit attraktivem Schach für das Finale. Eine Partie hat sie aber verloren. Nein, nicht verlegt, futsch, war sie weg, sondern geniederlagt. Und das gegen einen blonden, sehr jungen Mann, den wir nun wohl alle beachten müssen, nämlich Ruben Gideon Köllner [1945] aus Bergneustadt. Über ihn und seinen Bruder haben wir ja schon öfter berichten dürfen, immer positiv und sein Rating entwickelt sich ja auch schon erfreulich nach oben. Warten wir ab, was die Zukunft bringen wird.

 

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Vom ersten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft der 15. Saison 2015/16 in Bad Soden berichtet RALF MULDE

 

Die deutschen Schach-Amateure legten in ihrem Turnier wieder fulminant los! „Es ist kaum zu glauben, aber wir sind jetzt beim fünfzehnten Mal schon wieder Hugo Schulz, Turnierdirektor und DSB-Breitenschachreferentmehr geworden“, fasste es Hugo Schulz (Foto) zusammen, der diesmalige Turnierdirektor und zugleich Breitenschach-billionphotos-1629683_xsmall150Referent des DSB.

 

Beim letzten Bad Sodener DSAM-Turnier gingen insgesamt 282 Schach spielende Menschen an den Start, diesmal sind es 318 Spieler, darunter 26 Spielerinnen, also 8,2 Prozent.

 

Der hessische Schach-Präsident Thorsten Ostermeier hielt ein inhaltsreiches Grußwort, in dem er die Anwesenden über das aktuelle Geschehen in den Vereinen und Bezirken informierte, einschließlich des bevorstehenden Frauen-Schachtrainingslagers. Es gab also Neuerungen, wohin man nur blickte.

 

Die Ehrenamtler, die als Schiedsrichter, Organisatoren usw. dafür sorgen, dass in Deutschland überhaupt Schachturniere angeboten werden können, sind inzwischen offenbar an allen Ecken und Ende gleichzeitig in Anspruch genommen. Das mag ein gutes Zeichen sein, bezieht man es auf die Zahl der Aktivitäten, vielleicht aber auch ein Besorgnis erregendes, bezieht man es auf die Zahl derer, die das Ganze leisten.

 

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Ein Abschlussbericht vom Deutschland-Cup Wernigerode 2015 von RALF MULDE

 

van der Valk _ Niklas 2Der Deutschland-Cup wird stets in Wernigerode unter dem Brocken im Harz in sechs Runden ausgetragen; es ist also eins der wenigen Schachturniere, das eine gerade Rundenzahl im Schweizer System anbietet.

 

Niklas van der Valk (Foto) gelang das schachliche Husarenstück, in diesen sechs Runden in der „Meistergruppe“ [DWZ 2100 bis 2199] fünfeinhalb Punkte zu erzielen und das, man muss es voller Neid sagen, scheinbar mühelos. Schon im April 2009 schrieb Nadine Fischer für die „Rheinische Post“ einige Zeilen über ihn: „Van der Valk ist der jüngste aller Meister. Mit seinen 16 Jahren sei Niklas der jüngste Titelträger aller Zeiten, sowohl Stadt- als auch Vereinsmeister.“ [ http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/sport/coenen-vorn-aber-van-der-valk-ist-der-juengste-aller-meister-aid-1.688553 ]

 

In diesem Tempo scheint er dann ja auch weitergemacht zu haben! Irgendwie beängstigend, so was. Von Nettetal, wo sein Vater Dr. Reiner van der Valk weiterhin aktiv ist, zog es den Sohn nach Bonn, zum Godesberger Schachklub 1929 – vielleicht, weil die in der Zweiten Schach-Bundesliga spiel[t]en, oder, weil die Uni Bonn noch immer ein guter Ort zum Studieren ist. Heute hat der 1992 geborene Niklas van der Valk Elo 2162 und die im D-Cup allein entscheidende DWZ 2144.

 

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Von den Finals der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft 2015 und des Dähne-Pokals in Niedernhausen berichtet RALF MULDE

 

Matthias Tonndorf

Matthias Tonndorf

Matthias Tonndorf wurde heute mit 4,5 Punkten Deutscher Schach-Amateurmeister 2014/15“, sagte Turnierdirektor Dr.  Dirk Jordan. Der neue Meister vom SV Caissa Wolfenbüttel, Elo 2248, genoss im Ballsaal des RAMADA Hotels Niedernhausen den Beifall für seine überzeugende Leistung. Unter ihnen waren DSB-Präsident Herbert Bastian und Vize-Präsident Prof.  Dr.  Uwe Pfenning; Erster war direkt aus einer DOSB-Sitzung in Hamburg zu den Spielern geeilt.

Und es ging am Mikrofon direkt weiter: „Sandra Ulms aus Leipzig wurde mit 4,0 Punkten und dem sehr guten dritten Platz des Gesamt-Klassements Deutsche Frauen-Schach-Amateurmeisterin 2014/15“, fuhr der Turnierdirektor fort. „Matthias Tonndorf hat damit das Recht, an der Deutschen Einzelmeisterschaft 2015 in Saarbrücken teilzunehmen, ebenso wie es Björn Bente als Sieger des Dähne-Pokals darf.“

 

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit konnte man sich als Amateur erträumen, sich über die DEM für das Zonen-, dann für das Interzonen-Turnier und darüber für die Kandidaten-Matches zu qualifizieren, das wäre sozusagen der direkte Weg vom Dähne-Pokal zur Weltmeisterschaft gewesen, ein Sommernachtstraum. Das ist heute im internationalen Bereich ein bisschen unübersichtlicher, aber nicht unmöglich geworden – der Björn Bente vom Hamburger SK wird’s Euch schon zeigen!

 

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