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DSB

Im Folgenden lesen Sie die wichtigsten Punkte des ECU-Newsletters zusammen gefasst in deutscher Sprache – Von Louisa Nitsche

 

Am 25./26. Oktober 2016 fand in Batumi/Georgien die Education Chess Conference statt. Ziel war es sich über die unterschiedlichen Wege der Schacherziehung in Schulen auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Education shotChess Conference ist ecu-onlineeingzigartig und setzt ganz neue Maßstäbe auf dem Schulschachsektor. Alle europäischen Föderationen sind herzliche willkommen an zukünftigen Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Vom 30. September bis 3. Oktober 2016 fand in Tsaghkadzor/Armenien die Konferenz mit Namen „Theoretische und praktische Sachverhalte des Schulschachs“ statt. Mehr als 50 Personen aus 20 verschiedenen Ländern nahmen teil. U.a. wurden Forschungsarbeiten von armenischen Psychologen, Soziologen, Methodisten, Mathematikern sowie Schachlehrbuch-Authoren präsentiert und diskutiert.

 

Am 7./8. Oktober 2016 gab es die Konferenz der Europäischen Fair Play Bewegung in Wien/Österreich. Die Themen „Manipulation und Korruption“ sowie „Wie sichere ich mir meine Integrität“ wurden von zwei Juristen als Hauptrednern beleuchtet. In der sich anschließenden Hauptversammlung wurde Christian Hinterberger für die nächsten 4 Jahre als Präsident gewählt. Die Hauptversammlung der Fair Play Bewegung 2017 wird in Haifa/Israel stattfinden.

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Christian Zickelbein wurde besonders geehrt – Ein Beitrag von Frank Hoppe

 

Sipke Ernst (by Georgios Soulewidis)

Sipke Ernst (by Georgios Soulewidis)

Unter einem Jubiläum versteht man eine Erinnerungsfeier bei der Wiederkehr eines besonderen Datums“ schreibt die Wikipedia. So gesehen fällt 2016 ein Jubiläumsturnier aufgrund des 186. Vereinsgeburtstages schon mal aus. Auch wenn so ein Alter schon mal per se eine jährliche Erinnerungsfeier zur Pflicht macht.

 

Christian Zickelbein (by Georgios Souleidis)

Zwei andere Jubiläen konnten dagegen gebührend gefeiert werden. Da war zum einen das seit 20 Jahren bestehende HSK-Schachzentrum und zum anderen die 30 Jahre von Christian Zickelbein als Vorsitzender des HSK. Seit dem 24. Oktober 1986 führt er den Hamburger SK! Manfred Giersiepen blickte bei der Eröffnung des Jubiläumsturniers „20 Jahre HSK Schachzentrum“ auf diese lange Zeit zurück, so daß es selbst dem Geehrten so vorkam, als ob es stattdessen um „30 Jahre Christian Zickelbein“ ging. Christian Zickelbein (Foto links ) auf der HSK-Website: „Inzwischen beschleicht mich auch das Gefühl, dass das HSK Schachzentrum, das doch eigentlich gefeiert werden sollte, zumindest in den Ansprachen vor dem Turnierbeginn zu kurz gekommen sein könnte.

 

Gespielt wurde dann auch noch, 7 Tage lang vom 24. bis zum 30. Oktober.

 

Im GM-Turnier setzte sich der niederländische GM Sipke Ernst vor dem Jugend-WM-Vierten Dmitrij Kollars durch. Im IM-Turnier siegte sein Landsmann Thomas Beerdsen. Das österreichische Nachwuchstalent Bardhyl Uksini konnte nur wenige Tage nach seinem sensationellen Sieg beim „New Chess Brains“-Turnier keine weitere Husarenleistung folgen lassen.

 

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Bundestrainer Dorian Rogozenco hat die Nominierungen für die Schacholympiade in Baku bekanntgegeben

 

logoDer Countdown für das größte und bedeutenste Schachereignis in der Welt läuft. Noch 64 Tage bis zur Schacholympiade in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan. Der DSB gab das deutsche Aufgebot bekannt.nationalteam_baku

 

Bei den Männern stehen GM Liviu-Dieter Nisipeanu (Elo 2668, Nr. 1 in Deutschland, 18 Länderspiele), GM Georg Meier (2657/2/92), GM Rainer Buhmann (2653/3/58), GM Matthias Blübaum (2633/4/41) und GM Daniel Fridman (2607/6/81) im Aufgebot. Bei den Frauen sind IM Elisabeth Pähtz (2502/1/190), WGM Marta Michna (2375/2/52), WGM Melanie Lubbe (2319/10/93), WGM Elena Levushkina (2321/7/26) und WIM Judith Fuchs (2321/7/64) nominiert worden.

 

Die Olympiade findet vom 1. bis 14. September 2016 in der aserbaidschanischen Hauptstadt statt. Ursprünglich sollte das Turnier in der zweiten Septemberhälfte stattfinden.

 

Verleihung des Deutschen Schachpreises 2016 an Roman Krulich. Für herausragende Verdienste um die Förderung des Schachs erhält Roman Krulich aus München den Deutschen Schachpreis 2016. Der Preis wird persönlich überreicht von Herbert Bastian, dem amtierenden Präsidenten des Deutschen Schachbundes.

 

Welcher Zug ist der Beste? Beim Schachspielen erhielten die Kinder Unterstützung von Schachmaskottchen Schachi und Schach-Förderer Roman Krulich

Welcher Zug ist der Beste? Beim Schachspielen erhielten die Kinder Unterstützung von Schachmaskottchen Schachi und Schach-Förderer Roman Krulich

Mit dem Preis wird das „über allgemeine Verpflichtungen hinausgehende Engagement für den Schachsport“ geehrt, heißt es in den Bestimmungen der Ehrenordnung. Krulich (53) ist Immobilienunternehmer aus München und unterstützt seit mehr als zehn Jahren großzügig die Münchener Schachakademie (www.mucschach.de). Dort wurden in den letzten Jahren über 3000 Kinder und Jugendliche an das Schachspiel herangeführt und entsprechend ausgebildet. Er ist zudem Gründer der Münchener Schachstiftung (www.schachstiftung-muenchen), die seit 2007 Kindern aus finanziell schwächeren Familien, Körperbehinderten, Autismusbetroffenen, sowie jungen Flüchtlingen und Senioren die Teilnahme an den Schachkursen ermöglicht und durch das besondere didaktische Konzept „Schach nach Königsplan“ in ihrer Entwicklung fördert. Mehr als 30 Grundschulen in München erhalten in entsprechenden Kursen das Wissen rund ums Schach vermittelt. Zugleich fördert Krulich das professionelle Schach, das neben der finanziellen Unterstützung von Turnieren dem Verein MSA Zugzwang aus München in diesem Jahr den Aufstieg in die Erste Schachbundesliga ermöglichte. Auch der Schachverein SK König Plauen wird seit den 90-er Jahren von Roman Krulich unterstützt, was neben einem Auftritt in der ersten Bundesliga auch den Aufbau einer herausragende Jugendabteilung ermöglichte.

 

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Tagung der Kommission Leistungssport hat in Hannover die DSB-Bundeskader für 2016 aufgestellt – Von RAYMUND STOLZE

 

Foto: by Alexander Motylev

Foto: by Alexander Motylev

Ende des Jahres sorgt die Kommission Leistungssport immer für Spannung, denn dann wird nach eingehender Beratung die Aufstellung der DSB-Bundeskader aufgenommen. Diesmal tagte man unter Vorsitz des DSB-Vizepräsidenten und Referenten für Leistungssport am 19. und 20. Dezember in Hannover.

 

Wie Sie gleich sehen werden, gibt es vor allem im Männerbereich für einige Herren eine traurige Bescherung, wenn wir es denn weihnachtlich sehen wollen. So wurden David Baramidze, der 2014 noch zur Nationalmannschaft gehörte, und Hagen Poetsch mal eben ganz gestrichen. Und das trifft bei den Damen ebenfalls auf Sarah Hoolt zu. Das Trio war immerhin B-Kader, in dem nun bei den Herren der 17-jährige Großmeister Jan Christian Schröder [*31. Januar 1998] neu ist.

 

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Herbert Bastian spielt seine 25. Deutsche Schachmeisterschaft, Daniel Fridman will vierten Titel und Vincent Keymer ist mit elf Jahren jüngster Starter – Von RAYMUND STOLZE

 

25-maliger Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft!

25-maliger Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft!

Ist Holland eine Option? – Diese Frage bekam Bundesturnierdirektor Ralph Alt von den Teilnehmern der 85. Deutschen Schachmeisterschaft in Verden/Aller im November 2014 häufig gestellt, und er livebekannte unumwunden, keine Antwort darauf zu geben. „In den letzten Jahren haben mehrfach Landesverbände die Ausrichtung übernommen – nur folgerichtig, da ja die Landesverbände an einer Deutschem Schachmeisterschaft an der Teilnahme ihrer Landesmeister interessiert sind“, so Ralph Alt.

 

Ob das Format dieser Veranstaltung zeitgemäß und im Sinn des Leistungssports ist, sei dahingestellt. Es ist so, wie es ist, denn die „Rufer in der Wüste“ im Schachland Deutschland finden einfach kein Gehör. Nur gut, dass mit dem DSB-Sponsor UKA in Dresden im August mit dem „German Masters“ ein Modus gefunden wurde, der sowohl in sportlicher Hinsicht attraktiv ist als auch jedem der sechs Aktiven ein ansprechendes Preisgeld garantiert hat.

 

Zum Glück ist in 2015 Holland keine Option – es war sicherlich auch nur eine nicht unbedingt ernst zu nehmende Fragestellung. Rechtzeitig hat sich nämlich erneut der 1921 gegründete Saarländische Schachverband bereit erklärt, die bereits 86. Deutsche Schachmeisterschaft auszurichten. Vom 2. bis 12. Dezember werden laut Meldeliste [Stand 23. November] 35 Aktive in neun Runden Schweizer System um Titel und Medaillen streiten.

Turnierseite

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Interview mit dem kommissarischen DSB-Referenten für Öffentlichkeitsarbeit FRANK NEUMANN, der sich in Leipzig beim „Außerordentlichen Kongress des Deutschen Schachbundes“  zur Wahl für dieses Amt stellt

 

Frank Neuman (Foto: DSB)Schach finde ich gut, weil es einerseits in die digitale Zeit passt und andererseits den Menschen auf sich selbst reduziert: Denken, entscheiden, handeln – selbstverantwortlich!“, so FRANK NEUMANN, der sich auf dem Außerordentlichen DSB-Kongress in Leipzig der Herausforderung als DSB-Referent für Öffentlichkeitsarbeit stellen will und dort von den Delegierten gewählt werden soll.

 

Aus gegebenen Anlass bat ihn Schach-Ticker-Autor RAYMUND STOLZE zum Interview.



Seit dem 1. Februar 2012 ist die Position des DSB-Öffentlichkeitsarbeiters unbesetzt. Warum werden Sie sich beim Außerordentlichen DSB-Kongress in Leipzig am 7. November der Wahl für dieses Ehrenamt stellen?

 

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Exklusiv-Interview des Schach-Ticker mit Klaus Deventer, DSB-Vizepräsident für Leistungssport
 

 

Klaus Deventer (Bild: Deutsche_Schachjugend 2014)Am kommenden Sonnabend [7. November] findet in Leipzig – in der Messestadt wurde am 18. Juli 1877 der Deutsche Schachbund gegründet – ein außerordentlicher DSB-Kongress statt. Wir veröffentlichen deshalb bewusst die 102 Seiten umfassende Broschüre (8 MB) dieser wichtigen Tagung der Dachorganisation der rund 90.000 in Vereinen organisierten deutschen Schachspieler. Im Mittelpunkt der Beratungen in der Messestadt steht fraglos die Etatplanung für die Jahre 2016 und 2017. Grund genug für den Schach-Ticker, KLAUS DEVENTER, DSB-Vizepräsident für Leistungssport, um ein Exklusiv-Interview zu bitten, das RAYMUND STOLZE führte.

 

Sie waren bis zum Bundeskongress des Deutschen Schachbundes im Mai diesen Jahres DSB-Referent für Leistungssport. In Halberstadt haben Sie sich nun der Wahl als DSB-Vizepräsident für diesen Bereich gestellt. Welche Aufgaben haben Sie übernommen und an welchen Projekten möchten Sie aktiv mitwirken?

 

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Grußwort des DSB-Präsidenten Herbert Bastian an die deutschen Teilnehmer der 25. Jugendeuropameisterschaften U8 bis U18 in Porac/Kroatien

DSB-Präsident Herbert Bastian (Dortmund 2012, Foto: GF Hund)

Herbert Bastian

 

Kaum sind Filiz Osmanodja und Matthias Blübaum [mit Bronzemedaille] von der Junioren-WM in Chanty-Mansijsk zurückgekehrt, da steht mit den 25. Jugend-Europameisterschaften U8 bis U18 in Porac/Kroatien schon das nächste Nachwuchs-Highlight an. Mit großem Interesse habe ich die Vorschau von Raymund Stolze gelesen, die die bisherige Medaillenbilanz beleuchtet und sich mit den Erfolgschancen unserer 18 Starterinnen und Starter auseinandersetzt.

 

Selbstverständlich wünschen wir uns Medaillenerfolge, aber das ist nicht alles! Wir haben mit einem Zeitgeist zu kämpfen, der durch schnellen Konsum und rasches Wechseln der Interessen gekennzeichnet ist. Setzt man sich hingegen mit dem Leben der großen deutschen Schachpioniere des 19.Jahrhunderts auseinander, so findet man sich in einer ganz anderen Welt wieder.

 

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Wolfgang Unzicker bleibt mit 386 Länderspielen Deutschlands Rekordnationalspieler für die Ewigkeit – Von RAYMUND STOLZE

 

Wolfgang Unzicker 1953

Wolfgang Unzicker 1953

Wissen Sie auf Anhieb, wer die deutschen Rekordnationalspieler im Fußball sind? Bei den Männern ist es immer noch Lothar Matthäus mit 150 Einsätzen und bei den Frauen Birgit Prinz, die zwischen 1994 und 2011 insgesamt 214 Mal das Trikot mit dem Bundesadler trug und dabei 128 Tore erzielte.

 

Und im Schach – wie sieht es da aus???

 

Die Nominierung der beiden Teams für die Mannschafts-Europameisterschaften im November in Islands Hauptstadt Reykjavik war mir Anlass, einmal die Statistik zu befragen. Leider gibt es auf der DSB-Webeseite nur eine Übersicht mit Stand 24. Juli 2013 [ http://www.schachbund.de/einsaetze.html ]. Und so heißt es selbst ergänzen, was aber doch relativ leicht geht, denn wie in vergangenen Zeiten gibt es doch kaum Länderspiele. Lediglich die Frauen haben am 5./6. März 2014 in Berlin in Vorbereitung auf die Schacholympiade im norwegischen Tromsö einen Vergleich gegen eine Auswahl der Gastgeberinnen ausgetragen, den das Quartett Zoya Schleining, Elena Levushkina, Jade Schmidt und Josefine Heinemann mit 5,5:2,5 für sich entschied.

 

Schauen wir uns also bei unseren Zahlenspielen die TOP 10 insgesamt an, wobei ich darauf hinweisen muss, dass Fehler und nicht korrekte Angaben, wie einleitend in der DSB-Statistik zu lesen, darin derzeit nicht zu vermeiden sind. „Weitgehend vollständige Listen seit etwa 1950 liegen nur in gedruckter Form vor und müssen noch elektronisch aufbereitet werden.“

 

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„Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.“ – Interview des Schach-Ticker zu einem DSB-Modellprojekt mit Uwe Pfenning, Vizepräsident Verbandsentwicklung

 

Auf der DSB-Webseite wurde am 8. Juli das neue DSB-Projekt Deutschland Dreier angekündigt, das mit  den Auftaktturnieren in Bayerisch Eisenstein (1.-8.8.2015) gestartet wird.

Dr. Uwe Pfenning, DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung

Dr. Uwe Pfenning

Grund genug für den Schach-Ticker, Dr. Uwe Pfenning, DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung, zum Interview zu bitten, das Raymund Stolze führte.

 

Wer hatte die Idee zu dem Projekt „Deutschland Dreier“?

Die Idee ist über Wolfgang Fiedler in den DSB eingebracht worden. Ich greife diese Idee gerne auf, weil sie mehrere konkrete und zunehmende Probleme in der Turnierpraxis des DSB angeht: die Terminnot und die Stärkung des generationsübergreifenden Zusammenhalts im Schachsport. Deshalb ist sie allemal ein Modellprojekt wert. Dabei gilt es die bestehenden erfolgreichen Aktivitäten, wie vor allem die DSAM-Serie, zu berücksichtigen und Redundanzen zu vermeiden und anstatt dessen Synergien zu schaffen.

 

Was ist das Besondere an dem Format „Deutschland Dreier“?

 

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Von den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet SONJA KLOTZ

 

Sonja-Maria Bluhm

Sonja-Maria Bluhm

Am heutigen Pfingstsonntag [24. Mai] geht es endlich ran an die Bretter – und das gleich mit einer Doppelrunde. Ritterliche Taten sind zu erwarten. Natürlich dürfen Prognosen bezüglich der Favoriten nicht fehlen. Die liveMeisterschaftszeitung hat sich die einzelnen Altersklassen vorgenommen und wirft einen Blick auf Turnierfavoriten, Außenseiterchancen und Vorjahressieger.

 

U10/U10w

 

Beginnen wir mit den Jüngsten. Hier sind Prognosen wohl besonders schwer abzugeben und doch haben wir mit Leopold Franziskus Wagner einen recht deutlichen DWZ-Favoriten. Der Vorjahresfünfte Alexander Krastev findet sich auf dem zweiten Setzlistenplatz wieder. Doch auch andere junge Talente werden sicher in den Titelkampf eingreifen – wir sind auf Überraschungen gespannt.

 

Bei den Mädchen wird wohl Antonia Ziegenfuß versuchen, den Titel ins Visier zu nehmen. Im letzten Jahr musste sie sich noch knapp mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

 

Turnierseite
Meisterschaftszeitung Ausgaben: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

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Herbert Bastian, Präsident des DSB, ohne Stellvertreter und Präsidiumsmitglieder

 

Michael Woltmann war der letzte der Vize-Präsidenten, der vor kurzem seinen Rücktritt erklärte. Eine Begründung wollte er nachliefern. Dass ausgerechnet auf der Nachrichtenseite des Hauptsponsors des DSB seine Begründung steht, ist schon etwas merkwürdig. Michael Woltmann, hauptberuflich Organisationsleiter einer großen Versicherung und Bausparkasse, kritisiert ganz offen den amtierenden Präsidenten des DSB. Auch der für Finanzen zuständige Michael S. Langer lässt kein gutes Haar an Herbert Bastian. Ob das ein guter Stil ist sollte jeder für sich entscheiden.  Ich finde es skandalös. Wenn schon vor der nächsten Präsidiumssitzung über die Rücktritte berichtet und kritisiert wird, dann sollte man auch den Kritisierten zu Wort kommen lassen. Die Sichtweise von Herbert Bastian wird sicher eine andere sein. Ein Präsident des DSB hat es nicht leicht. Egal wer dieses Amt ausübt. Es ist ein Ehrenamt. Der Präsident ist umzingelt von Klugscheißern und Besserwissern. Es wird wohl nie einen ehrenamtlichen Präsidenten geben, der es allen recht macht. Es ist ein Amt ohne Macht.

Lesen Sie auf Chessbase von Herrn Langer und Herrn Woltmann die Stellungnahmen. Veröffentlicht am 24.4.2015.  Interessant auch der Tätigkeitsbericht von Herrn Michael Woltmann auf der Seite des Landesschachbund Brandenburg. Veröffentlicht am 27.4.2015.

 

WoltmannLanger

 

PS.: Da ich erst jetzt erfahren habe, daß sich Herr Bastian in China aufhält, drängt sich der Verdacht auf, dass die Abwesenheit des DSB-Präsidenten bewusst genutzt wurde.

Nach Michael S. Langer erklärte am Montag [20. April] auch DSB-Vizepräsident Manfred Woltmann ein weiterer DSB-Vizepräsident seinen Rücktritt

 

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Woltmann (Foto privat)

Ich gebe zu, dass mich die folgende Nachricht mit der Schlagzeile „Weiterer Rückzug!“ [warum das Rufzeichen?], die am gestrigen billionphotos-1209956_128x128Dienstag um 14:56 Uhr auf der DSB-Webseite veröffentlicht wurde, doch mehr als überrascht hat.

 

Tags zuvor hatte der   Vizepräsident für Verbandsentwicklung Michael Woltmann dem DSB-Präsidenten Herbert Bastian und dem Sprecher der Landesverbände Achim Schmitt in einen kurzen Schreiben mitgeteilt, dass er nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht.

 

In seiner Mitteilung an die Landesverbände heißt es:

 

Liebe Schachfreunde,

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Das Bundesministerium des Innern gewährt für 2014 einen Zuschuss für den Leistungssport in Höhe von 93.000 Euro

 

Vom Deutschen Schachbund erhielten die Vereine – so auch der SV Unser Fritz [ http://www.sv-unser-fritz.de/ ] in Herne (Nordrhein Westfalen) – per E-Mail am gestrigen Sonntag [14. September] nachstehende Information:billionphotos-1024734_xsmall150

 

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

 

die Verhandlungen zur Sicherung der Förderung des Deutschen Schachbundes (DSB) durch das Bundesministerium des Innern (BMI) wurden, wenn auch im Hintergrund, mit Hoch- und Nachdruck geführt.

 

Und heute können wir endlich einen bedeutenden Teilerfolg vermelden. Der DSB erhält in diesem Jahr 93.000,– Euro als Zuschuss für den Leistungssport (Personal und Aktivitäten)! Die entsprechenden Anträge wurden in enger Abstimmung mit dem BMI und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in der letzten Woche beim Bundesverwaltungsamt (der die Geldflüsse des BMI steuernden Verwaltungseinheit) eingereicht. Weiterlesen

Herbert Bastian wurde zu  einem der fünf Stellvertreter des alten und neuen Amtsinhabers der Weltschachföderation gewählt

 

Es gibt sie doch, die guten Meldung fbastian_herbert_2013_berlin_bundeskongress-32bfc078ür das deutsche Schach – in diesem Fall zuvorderst erst einmal aus sportpolitischer Sicht. Wie auf der Webseite des Deutschen Schachbundes verkündet, wurde der Präsident des Deutschen Schachbundes Herbert Bastian [ http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Bastian  ] als unabhängiger Kandidat zum Vizepräsidenten der FIDE gewählt. Das Procedere sieht vor, dass es dem Amtsinhaber –  Kirsan Iljumschinow hatte sich bekanntlich mit 110:61 deutlich gegen seinen Herausforderer Garri Kasparow durchgesetzt – einige „Stellvertreter“ ernennen kann. Darüber hinaus besteht aber, wie Michael Woltmann, DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung, in seinem Beitrag schreibt [ http://www.schachbund.de/news/herbert-bastian-wird-vizepraesident-der-fide.html ] , die Möglichkeit, sich um einen der fünf Vizepräsidentenposten zu bewerben, die durch Wahl vergeben werden. Diese Variante  hatte u.a. erfolgreich der Präsident der Russischen Föderation Andrej Filatow gewählt.

 

Dass Herbert Bastian, der seit mehr als drei Jahren auf der Kommandobrücke eines der mitgliederstärksten nationalen Schachverbänden in der Welt steht – immerhin hat der DSB über 90.000 eingetragene Aktive – sich  beim FIDE-Kongress  in Trömso als unabhängiger Kandidat auch zur Wahl stellte und sich dann durchsetzte, ist sicherlich überraschend. Diese internationale Anerkennung dürfte jedoch zur richtigen Zeit kommen, und vor allem die Verantwortlichen im Bundesministerium des Inneren [BMI], die über die Förderung des deutschen Schachsports entscheiden, hoffentlich endgültig dazu  bewegen, die am 7. Mai verordnete Streichung der 135.000 € Fördermittel für den DSB aufzuheben.
 

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NORBERT BARTHLE: Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages sichert Zukunft von „Jugend trainiert für Olympia“ und hat auch ein Herz für den Schachsport

 

Es gibt sie also doch, die guten Nachrichten und vor allem vernünftigen Entscheidungen. Wie ChessBase auf seiner Webseite meldet, hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages laut Informationen der Stuttgarter Nachrichten die Entscheidung des BMI, Schach nicht mehr zu fördern, jetzt korrigiert. In einer Pressemitteilung vom 5. Juni schreibt Norbert Barthle, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „[W]ir Haushälter [haben] klar zu verstehen gegeben, dass die für 2014 vorgesehene Streichung des Bundeszuschusses für den Deutschen Schachbund … zurückgenommen wird.“ [ http://de.chessbase.com/post/eilmeldung-schachfoerderung-wird-fortgesetzt ]

 

Die Pressemitteilung vom 5. Juni hat folgenden Wortlaut:

In der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2014 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auch zwei sportpolitisch relevante Entscheidungen gefasst. Dazu erklärt der Sporthaushälter und haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Norbert Barthle:

 

Die Zukunft der beiden Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ ist gesichert. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2014 am gestrigen Donnerstag dafür gesorgt, dass die Fördermittel ab dem Haushaltsjahr 2015 wieder auf das bisherige Niveau von zusammen 700.000 Euro (500.000 Euro JtfO; 200.000 Euro JtfP) erhöht werden. Auch für die kommenden Jahre soll er mindestens auf diesem Niveau verstetigt werden.

 

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Standpunkt des DSB-Präsidiums zur Petition, die Achim Jooß von den SF Pfullingen wegen des Streichung der BDI-Fördermittel an den Deutschen Bundestages eingereicht hat

 

Am 29. Mai um 16:36 Uhr haben wir auf unserer Webseite auf die außergewöhnliche Initiative des Schapetition 2chfreundes Achim Jooß von den SF Pfullingen thematisiert, der in Eigeninitiative die Petition 52203 an den entsprechenden Ausschuss im Deutschen Bundestages eingereicht hat, in dem er die Aufhebung des Beschlusses des Bundesministerium des Innern [BDI] forderte, die Fördermittel für die Sportart Schach auf Null zu fahren [http://www.chess-international.de/Archive/25551#more-25551].

 

Die Kürzung der Fördermittel ist eine willkürliche und in der Sache völlig unbegründete Diskriminierung des Schachsports“, so Achim Looß.

 

Doch die Hürde, dass der Antrag im Petitionsausschuss behandelt wird, ist sehr hoch. Das dafür notwenige notwendige Quorum beträgt 50.000 Unterzeichner. Aus diesem Grund hatten wir dazu aufgerufen, diesen basisdemokratischen Weg zu unterstützen, denn es bleibt nur Zeit bis 27. Juni.

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Auf der DSB-Hauptausschusssitzung in Frankfurt/Main wird die Spielervereinbarung um ein Jahr verschoben

 

Am 7. Mai hatte ich in einem Beitrag auf die problematische Spielervereinbarung des Deutschen Schachbundes [DSB] hingewiesen und die Frage gestellt, on die Forderung nach dieser „Unterwerfungserklärung“ – was für ein scheußliches Wort – denn überhaupt rechtens sei [http:/!cid_part1_1401619277@t-online/www.chess-international.de/Archive/25101#more-25101]. Gleichzeitig wurde auf Webseite www.schach-ticker.de eine Umfrage unter den Besuchern gestartet, bei der wir danach fragten: Würden Sie die Spielervereinbarung des DSB unterschreiben?

 

Die Resonanz mit 1450 Votes bis zum heutigen Sonntag [1. Juni] um 12 Uhr war beachtlich, denn 1260 Mal lautete die Antwort NEIN [87 Prozent].

 

Natürlich ist es richtig und unverzichtbar, dass der DSB gegen einen möglichen elektronischen Betrug jeder Art rechtlich vorgehen muss. Aber das vorgelegte Konstrukt, das zum Spieltrieb der 2. Bundesliga in der Saison 2014/15 nur jene Spieler zulassen sollte , die eine „Spielervereinbarung“ unterschrieben haben, war nicht ausgereift. Und das vor allem deshalb, weil bei der Ausarbeitung die betroffenen Zweitliga-Vereine wohl „außen vor“ waren. Deshalb stellte auch der Godesberger Schachklub 1929 den nachfolgenden Dringlichkeitsantrag, mit der Bitte um eine Antwort bis zum 5. Juni mit folgendem Wortlaut:
 

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Förderung von Schach als Leistungssport vom 13. Mai 2014 demokratisch einfordern…

 

Das klingt richtig gut: „Herzlich Willkommen im Portal des Petitionsausschusses“ [https://epetitionen.bundestag.de/], und dazu noch die folgende schöne Erklärung:

 

Jedermann hat die Möglichkeit, Bitten oder Beschwerden an den Deutschen Bundestag zu richten. Diese Petitionen können höchstpersönliche Angelegenheiten betreffen, aber auch Forderungen von allgemeinpolitischer Bedeutung (z. B. Bitten zur Gesetzgebung) zum Inhalt haben.


Wenn es ums Ganze geht – und für den Deutschen Schachbund stellt sich die Einstellung der Fördermittel im Zeitraum 2014 bis 2017 so dar – dann sind auch ungewöhnliche Wege gefragt. Beispielsweise den Petitionsausschuss des Bundestages anzurufen und im konkreten Fall doch einmal kritisch nachzufragen, ob die Entscheidung des Bundesinnenministerium einfach hinzunehmen ist – es geht ja „nur“ um 130.000 € für dieses Jahr.

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