EM

Dominanz von Israel und Russland bei der Europa-Mannschaftsmeisterschaft. Jetzt ruft die Weltmeisterschaft!

 

ESTCC2016_PosterUnter dem Kürzel ESTCC 2016 fand vom 18.4. bis 28.4.2016 in einer Ferienanlage auf Chalkidiki im südlichen Griechenland die „European Senior Team Championship“ statt.

 

Ausrichter war die ECU (European Chess Union), also nicht die FIDE, die ihrerseits an gleichem Ort und zu gleicher Zeit eine Amateur(!)weltmeisterschaft in drei Elo-Klassen (U2300, U2100, U1700) mit 160 Teilnehmern durchführte, ein Turnierformat, das vor einigen Jahren von der ACO (Amateur Chess Organization) eingeführt worden war und von der Schachwelt anfangs skeptisch beobachtet wurde. Es gibt also künftig mehrere Amateurweltmeister, jeweils von der FIDE und der ACO. Die ACO wird auf der Insel Kos in wenigen Wochen ihre nächste Amateurweltmeisterschaft durchführen, in 7 Klassen von U1200 bis U2400.

 

Nach dieser Abschweifung bezüglich Terminplanung von FIDE, ECU und ACO zurück zu den Senioren. Wie fast zu befürchten, war das Teilnehmerfeld in beiden Sektionen 50+ und 65+ sehr überschaubar, in Summe nur 18 Mannschaften.

 

Weiterlesen

Weitere Medaillen für Armenien, Ukraine und Russland

Turniersaal1
„Die Sowjetunion“ dominierte also. Zum Teil lag es wohl auch daran, dass nur wenige „nicht-sowjetische“ Grossmeister in Minsk dabei waren. Die besten (bzw. in diesem Turnier erfolgreichsten) waren im Blitz Ragger und Navara auf Platz 15 und 16. Im Schnellschach waren diese beiden erfolgreich genug, dass ich sie gleich erwähne, und Altmeister Short ist als Elfter der erste, den ich nicht erwähne (aber hiermit doch). In der top10 mit Smirin auch noch ein ex-sowjetischer Israeli. Und das sind die nackten Ergebnisse – bei Punktgleichheit nach Wertung geordnet:

 

Blitz: Mamedov und Savchenko 18/22, Riazantsev und Bocharov 17, Andriasian, Melkumyan, Petrosian, Grachev, Mykola Bortnyk, Alekseev, Kovalenko 16,5. (Alle Grossmeister, bis auf IM Bortnyk – bei dem ich den Vornamen nenne da Bruder GM Olexandr auch mitspielte)

 

Schnellschach: Popov 10, Melkumyan 9.5, Razin, Navara, Smirin, Petrosian, Ragger, Sychev, Fedorov, Matinian 9. (Razin ist titellos, Sychev und Matinian sind IMs)

 

Wenn der Leser bei einigen Namen, jedenfalls den Nicht-GMs, denkt „wer ist das denn?“, kann ich das nachvollziehen – mir geht es genauso. Einige bekannte(re) Namen landeten unter ferner liefen, und bekamen mitunter gar kein Preisgeld – wobei sich auch bei den niedrigsten Preisen (100 Euro für Platz 11-20 im Blitz, 150 Euro für Platz 18-25 im Schnellschach) die Reise nach Minsk eher nicht lohnte. Wie das Titelfoto (und später ein weiteres) zeigt, spielten noch viel mehr mit – im Blitz offiziell 604, im Schnellschach 759. Dabei haben allerdings eine Reihe die erste Runde kampflos verloren und wurden danach nicht mehr eingeteilt. Quelle für alle Fotos Turnierseite.

Weiterlesen

Nach Gold bei Mannschaftsweltmeisterschaft greift das Team um Nana Dsagnidse bei der Europameisterschaft in Reykjavik nach dem zweiten Titel – Eine EM-Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

live

Ab 16 Uhr

EM_LogoMit meinem Kollegen THOMAS RICHTER habe ich für die Mannschafts-Europapameisterschaft in Reykjavik eine Teilung vereinbart. Unser Schach-Ticker-Chefreporter übernimmt das Open, ich bleibe meinen Frauen treu. Und so wird es auch zwei Vorschauen geben. Heute also die auf die elften kontinentalen Titelkämpfe der Damen.

 

Während die Männer bereits 1957 im österreichischen Baden ihre Premiere hatten – damals gab es noch Zehner-Teams – mussten die Frauen bis 1992 warten, um im ungarischen Debrecen ihren ersten Mannschafts-Europameister zu küren. Es war die Ukraine. Ihr folgten Georgien [1997 in Pula], sensationell die Slowakei [1999 in Batumi], danach ebenso überraschend Frankreich [2001 in León], dann Armenien [2003 in Plowdiw], Polen [2005 in Göteborg], dreimal Russland [2007 in Iraklio, 2009 in Novi Sad, 2011 in Porto Carras] und schließlich erneut die Ukraine [2013 in Warschau], die damit in der isländischen Hauptstadt vom 12. bis 22. November als Titelverteidiger auf Setzranglistenplatz 3 hinter Georgien und Russland an den Start gehen wird.

 

Weiterlesen

Bei den 25. Jugend-Europameisterschaften in Porac /Kroatien hat von den 18 deutschen Startern nur Dmitrij Kollars Medaillenchancen – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Ich gebe zu, die Erfolgsliste bei den Jugend-Europameisterschaften, die ab 21. September ihre 25. Auflage in Porac/Kroatien erleben wird, ist mehr als elivernüchternd. Seit der Premiere 1991 im rumänischen Badeort Mamaia am Schwarzen Meer rangieren wir in der ewigen Medaillenwertung mit zwei EM-Titeln, sechsmal Platz 2 und einmal Rang 3 unter ferner liefen. Bei den Mädchen holte sich Lara Stock 2004 in der U12 die Krone, dazu kommen fünfmal Edelmetall durch Elisabeth Pähtz [1995 Silber U10], Jewgenia Naiditsch [1997 Bronze U10], Filiz Osmanodja [2008 Silber U12, 2009 Silber U14], Tina Mietzner [2000 Silber U16]. Bei den Jungen gab es einen EM-Titel durch Fabian Döttling [1996 in der U16] sowie Medaillen durch Arik Braun [2000 Silber U12] und Christian Gabriel [1991 Silber U16].

 

Dmitrij Kollars vom SK Hamburg

Dmitrij Kollars

Und wie es ausschaut, wird bei dieser Jubiläumsmeisterschaft – die Altersklasse U18 kam 1994 dazu, die U8 ergänzte das Programm 2010 – von den 18 deutschen Teilnehmern [sieben Mädchen und elf Jungen] kaum mit größeren Erfolgen zu rechn

Zeitplan/ Regularien

en sein. Unter den TOP 10 in den jeweils sechs Alterskategorien weiblich/männlich [U8, U10, U12, U14, U16, U18] habe ich bei Meldeschluss lediglich nur Dmitrij Kollars entdeckt. Der 16-Jährige vom Hamburger SK wird auf Setzranglistenplatz 3 geführt, was hoffen lässt. Wobei Prognosen gerade beim Nachwuchs schwierig sind, weil es sicherlich für Jugendliche leichter ist gegen Erwachsene zu spielen als gegen ihre Altersgefährten. Die haben nämlich ein völlig anderes Schachverständnis. Und das mag sicher ein Grund dafür sein, dass beispielsweise der gegenwärtig stärkste deutsche U18-Spieler Alexander Donchenko [22. März 1998] nicht mehr an internationalen Jugend-Titelkämpfen teilnimmt. Mit seiner aktuellen Elo-Zahl von 2568 [Stand 1. September 2015] würde Alex, der im späten Frühjahr sein Abitur erfolgreich abgelegt hat, mit klarem Abstand die Königsklasse bei den Jungen vor dem Russen Daniil Yuffa [2476] anführen. Damit wäre er eindeutig der heiße Favorit auf EM-Gold.

 

TurnierseiteErgebnisseLIVE

Weiterlesen

Über ihre Eindrücke von den 13. EU-Meisterschaften im österreichischen Mureck schreibt JANA SCHEIDER für den Schach-Ticker ein Tagebuch – Heute Teil 4 und Schluss

 

Alle neuen EU-Meister- im Hintergrund  unsere Tagebuch-Schreiberin Jana Schneider

Alle neuen EU-Meister- im Hintergrund unsere Tagebuch-Schreiberin Jana Schneider

Schachhochzeit für den Nacshothwuchs in Österreich, denn in Mureck fanden vom 5. bis 13. August die 13. European Union Youth Chess Championships in den Altersklassen U8, U10, U12 und U14 statt. Jeweils neun Runden im Schweizer System wurden gespielt, und eine zweigeteilte deutsche Delegation war am Start. Neben den „Nationalspielern“ Jana Schneider, Lara Schulze, Nina Kunisch, Matteo Metzdorf und Maximilian Mätzkow, die vom Trainer des Jahres 2012 Holger Borchers aus Berlin betreut wurden, hatte auch eine Gruppe vom Schachzentrum am Tegernsee den Weg in die Steiermark gefunden..

 

Wir haben Jana Schneider gebeten, die in der Altersklasse U14 startet und am gestrigen Donnerstag [13. August] EU-Meisterin wurde, für den Schach-Ticker ihre Erlebnisse in einem Tagebuch festhalten [Link zu Teil 1 http://www.chess-international.de/Archive/42192#more-42192, Teil 2 http://www.chess-international.de/Archive/42370, Teil 3 http://www.chess-international.de/Archive/42615#more-42615 ].

 

Heute Janas Tagebuch Teil 4 und Schluss.

 

TurnierseiteU8U10U12U14Open U8-U10Open U12-U18

 

Weiterlesen

Über ihre Eindrücke von den 13. EU-Meisterschaften im österreichischen Mureck schreibt JANA SCHNEIDER für den Schach-Ticker ein Tagebuch – Heute Teil 1

 

Turnierseite

Der Sommer 2015 ist auch eine Jana SchneiderSchachhochzeit – und er verläuft bislang international durchaus erfolgreich für Deutschland. So konnte das Männer-Team mit Matthias Blübaum, Dennis Wagner und Andreas Heymann, das Elisabeth Pähtz verstärkte, beim Mitropacup in Mayrhofen/Österreich Bronze holen, chronologisch folgte der Titel bei der Team-Europameisterschaft U18 in Karpacz/Polen [Matthias Blübaum, Jan-Christian Schröder, Thore Perske und Vincent Keymer mit Kapitän Bernd Vökler], Bronze holte schließlich am vergangenen Sonntag [2. August] der Bremer Oliver Müller bei der sechsten Europameisterschaft der blinden- und sehschwachen Schachspieler in Lyon/Frankreich.

 

Und nun warten auf den Nachwuchs in den Altersklassen U8, U10, U12 und U14, für die der Österreichische Schachbund Ausrichter ist, in Mureck/Steiermark die 13. Europian Union Youth Chess Championships [5. bis 13. August], bei der neun Runden im Schweizer System gespielt werden.

 

TurnierseiteU8U10U12U14Open U8-U10Open U12-U18LIVE

 

Weiterlesen

Die Russin Alexandra Kostenjuk (Foto) gewinnt die Schnellschach-Europameisterschaft. Platz 6 für Elisabeth Pähtz – Ein Bericht von RAYMUND STOLZE

 

Auf der Abschlussfeier singen der GM Emil Sutovsky (Präsident der Association of Chess Professionals) und IM Elisabeth Paehtz

Für die georgischen Gastgeber war mit Abschluss der 15. Frauen-Europameisterschaften in Chakwi die „Schach-Hochzeit“ noch lange nicht zuende. Wer von den 98 Teilnehmerinnen wollte oder auch konnte, der war herzlich nach Kutaissi zur Schnellschach-EM eingeladen. Von den TOP 10 der kontinentalen Titelkämpfe im Klassischen Schach reisten mit Natalja Schukowa und Nino Batsiashwili die Gold- und Silbermedaillengewinnerinnen sowie Salome Melia [8.] und Inna Gaponenko [9.] immerhin ein Quartett in der zweitgrößten Stadt Georgiens. Mit Walentina Gunina und Alexandra Kostenjuk, die in Chakwi noch pausiert hatten, stieß außerdem ein aussichtsreiches Duo zu den insgesamt 50 Starterinnen dazu. Mit dabei waren unter ihnen die beiden Deutschen Elisabeth Pähtz und Zoya Schleining.

 

Und die große „alte Dame“ des Frauenschachs Nona Gaprindaschwili (Foto: by Emil Sutovsky), die am 3. Mai ihren 74. Geburtstag gefeiert hat und zuvor den zweiten EM-Titel bei den Seniorinnen 65+ gewonnen hatte [ http://de.wikipedia.org/wiki/Nona_Gaprindaschwili ].

 

TurnierseiteAusschreibungPartienResultate

 

Weiterlesen

Alexandra Kosteniuk gewinnt

Alexandra Kosteniuk gewinnt

Die „Frauen-Karawane“ zieht weiter, denn vom 1. bis bis zum 3. Juni wird in Kutaisi – das ist die zweitgrößte Stadt Georgiens – um den EM-Titel im Schnellschach gespielt. Mit dabei sind Elisabeth Paehtz und Zoya Schleining.

 

Fotogalerie

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Stefanova Antoaneta BUL 2570 2 GM Gunina Valentina RUS 2543 3 IM Arabidze Meri GEO 2497 4 GM Kosteniuk Alexandra RUS 2481 5 (Foto: by Emil Sutovsky) IM Paehtz Elisabeth GER 2478 6 IM Javakhishvili Lela GEO 2470 7 IM Galliamova Alisa RUS 2446 8 GM Arakhamia-Grant Ketevan SCO 2440 9 IM Gaponenko Inna UKR 2429 10 IM Batsiashvili Nino GEO 2424 11 IM Melia Salome GEO 2413 12 IM Lomineishvili Maia GEO 2399 13 GM Zhukova Natalia UKR 2383 14 WGM Schleining Zoya GER 2375 15 IM Charochkina Daria RUS 2372 16 IM Guramishvili Sopiko GEO 2361 17 IM Khurtsidze Nino GEO 2360 18 WGM Mammadova Gulnar AZE 2357 19 WIM Fataliyeva Ulviyya AZE 2331 20 IM Gvetadze Sofio GEO 2312 …

 

TurnierseiteAusschreibungLIVEResultateZeitplan In Georgien ist es 2 Stunden später als in Deutschland.

Deutschlands Nummer 1 hat noch Chancen auf ein Ticket für die nächste K.o.-WM, aber bei der EM in Chakvi überrascht die Rumänin Mihaela Sandu – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Mihaela Sandu (by Sophie Nikoladze)

Mihaela Sandu (by Sophie Nikoladze)

So, am Dienstag [25. Mai] ist bei der 16. Frauen-Europameisterschaft in Chakvi/Georgien [18.-31. Mai] der einzige Ruhetag angesetzt. Dann haben die noch 98 billionphotos-1867157verbliebenen Teilnehmerinnen aus 19 Ländern sieben Runden absolviert und noch vier vor sich. Im Tagesangebot steht „Different kinds of amusements“. Fragt sich nur, wer wirklich Lust haben wird, sich auf „Freizeitzerstreuungen“ ernsthaft einzulassen. Aus unserem deutschen Trio dürften da schon mit Zoya Schleining und Filiz Osmanodja zwei Kandidatinnen ausfallen, denn es läuft für beide kaum nach Wunsch.

 

Was unsere erfahrendste Spielerin mit ihren 53 Jahren angeht – das muss schon mal gesagt werden – ist es wirklich nicht ihre EM. Schon die Kurzniederlage in Runde 2 gegen Olga Gyria war erstaunlich. Doch die steckte Zoya weg. Viel tragischer war dann der einzügige Verlust gegen Ex-Europa- und Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanowa in Runde 5. Die Bulgarin hatte gerade einen „kapitalen Bock“ mit 35… Df8?? gespielt, und nun musste unsere Frau nur mit 36.g4 kommen, was Antoaneta ganz schön ins Schwitzen gebracht hätte. Stattdessen kam aber vorsichtig 36.b3, um dann nach 36…Tf1 mit 37.Dc8?? die Partie endgültig wegzuwerfen. Es folgte 37… Da3+ 38.Kb1 Dxb3+, und Weiß gab auf

[ http://www.chessbomb.com/arena/2015-ewcc/05-Schleining_Zoya-Stefanova_Antoaneta ].

 

TurnierseiteResultateZeitplanLIVE Beginn der Partien um 13 Uhr Weiterlesen

Elisabeth Pähtz, Zoya Schleining und Filiz Osmanodja vertreten Deutschland bei den 16. Frauen-EM in Chakvi/Georgien – Ein Vorbericht von RAYMUND STOLZE

 

Elisabeth Pähtz

Was die kontinentalen Einzelmeisterschaften angeht, so gehen Männer bzw. die Offene Klasse und Frauen zumeist, billionphotos-1867157was den Austragungsort angeht, getrennte Wege. Nur bei fünf von inzwischen 16 Titelkämpfen – 2003 Silivri, 2006 Kusadasi, 2007 Dresden, 2008 Plowdiw und 2010 Rijeka – war das nicht so. Die Damen kehren übrigens in diesem Jahr nach Georgien zurück, wo sie im Jahr 2000 ihre EM-Premiere hatten. Und die wurde von Natalja Schukowa gewonnen. Die erste Europameisterin wurde übrigens in Dresden am 5. Juni 1979 geboren, denn die Hauptstadt des heutigen Freistaates Sachsen war seinerzeit der Standort ihres Vaters, der bei der Sowjetarmee diente.

 

Die inzwischen fast 36-Jährige, die auf dem Papier wohl noch immer mit Alexander Grischuk verheiratet ist, dem das „Biest“ Jekaterina Lagno den Kopf verdrehte, hat in ihrer sportlichen Karriere fast alle Titel geholt, die es zu gewinnen gab: Zweimal Jugend-Europameisterin [1993/U14, 1994/U16] im gleichen Jahr Jugend-Weltmeisterin U16, 1999 EU-Meisterin, bei der ersten Frauen-EM, die noch im K.o-Modus ausgetragen wurde, bezwang sie im Finale Jekaterina Kowalewskaja 2,5:1,5. Seit 1996 nahm sie mit der ukrainischen Nationalmannschaft an zehn Schacholympiaden teil und holte 2006 Gold in Turin, dazu kommt der WM-Titel bei der Team-Weltmeisterschaft 2013. Schließlich spielte sie alle acht bisherigen Frauen-Mannschafts-Europameisterschaften, wo es ebenfalls 2013 Gold gab. Was für eine außergewöhnliche Frau, die lediglich niemals Weltmeisterin wurde, aber als Teamplayerin wahrlich unverzichtbar ist.

 

TurnierseiteResultateZeitplanLIVE Beginn der Partien um 13 Uhr

 

Weiterlesen

Jewgeni Jurjewitsch Najer mit Emil Sutovsky. Foto: Emil Sutovsky

Jewgeni Jurjewitsch Najer mit Emil Sutovsky. Foto: Emil Sutovsky

Der Russe Jewgeni Jurjewitsch Najer gewinnt mit 37 Jahren in Jerusalem völlig überraschend den Europameistertitel – Ein Abschlussbeitrag von RAYMUND STOLZE

 

Es ist schon seit der Premiere der Europameisterschaften im Jahr 2000 in Saint-Vincent so: Wenn die Großmeister der Schachnation Nummer 1 kommen, dann mit Macht. So haben die Russen seit 2009 in Budva mit Jewgeni Tomascheweski, Jan Nepomnjaschtschi, Wladimir Potkin, Dimitri Jakowenko und zuletzt in Jerewan 2014 mit Alexander Motyljow fünf von sechs Europameistern gestellt. Lediglich der Ukrainer Alexander Moissenko konnte 2013 im polnischen Legnica dieses Serie durchbrechen. Und selbstverständlich stellten sie mit Pawel Tregubow den ersten Titelträger.

 

Nvideo_grossun also gab es in Jerusalem bei der 16. Auflage erneut einen Triumph für Russland. Allerdings hätte wohl kaum jemand auch nur einen Euro auf Jewgeni Jurjewitsch Najer [22. Juni 1977] gesetzt. Der inzwischen 37-Jährige schien doch den Zenit seiner sportlichen Karriere hinter sich zu haben. Seine beste FIDE-Weltranglistenposition war der 27. Platz im Juli 2006. Gut Zwei Jahre später hatte er im Oktober 2008 mit Elo 2682 Punkten seinen persönlichen Elo-Gipfel auch erreicht. Mit aktuell 2632 rangierte der einstige Bundesliga-Spieler des SV Wattenscheid [von 2007 bis 2014] gerade einmal in der EM-Setzliste unter den 250 Teilnehmern aus 33 Nationen auf Platz 37. Sicher, Jewgeni hatte sich zwischen 2005 und 2013 viermal für den Weltcup qualifiziert, ohne aber dabei besonders aufzufallen.

Turnierseite Partien

Weiterlesen

Außenseiter Jewgeni Najer hat beste Chancen auf den 16. EM-Titel in Jerusalem, während David Navara dazu viel Glück braucht – Eine Momentaufnahme von RAYMUND STOLZE

 

Evgeny Najer

Evgeny Najer

Der heutige Freitag ist von Sonnenuntergang am wie immer im Judentum ein Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet werden darf. Demzufolge wurde die livevorletzte Runde der 16. Europameisterschaft in Jerusalem bereits für 11 Uhr angesetzt. Die traditionelle jüdische Sabbatfeier beginnt am Freitagabend zu Hause mit dem Sabbatsegen [Kiddusch] und einem Festmahl. Und da der Sabbat bis zum Eintritt der Dunkelheit am folgenden Samstag dauert, ist morgen [7. März] der zweite Ruhetag [Wer sich genau über die Rituale informieren will, der kann das in aller Kürze unter http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbat ] tun.

 

Wenn ich jüdischen Glaubens wäre, so müsste ich mich mit meinen Beitrag über den Stand der Dinge bei diesen kontinentalen Titelkämpfen gehörig beeilen, denn wie gesagt, ab Sonnenuntergang ist Ruhe die erste Bürgerpflicht …

 

video_grossNun, vor der finalen Runde lohnt es sich schon, eine Bilanz zu ziehen. Aus deutscher Sicht ist da sowieso nicht viel zu sagen, denn neben einem ehrgeizigen Amateur-Quartett [Arkadius Georg Kalka, Sebastian Fischer – er vergräbt sich seit einigen Tagen in der Bibliothek von Yad Vashem in den Büchern und bessert dort sein Hebräisch – sowie Ralf Schnabel, der für den DSB fleißig lesenswerte touristische Berichte schreibt, und Lev Lukovski] ist mit Liviu Dieter Nisipeanu [1. August 1976 in Brasov] nur ein Nationalspieler am Start. Das sportliche Ziel unseres „Schachdeutschen“, der als gebürtiger Rumäne immerhin 2005 in Warschau schon einmal Europameister gewesen ist, dürfte bei seiner Reise nach Jerusalem natürlich einer der ersten 23 Plätze gewesen sein, die eine Eintrittskarte am zum Weltcup-Turnier in Baku [11. September bis 4. Oktober] sind. Und mit Startranglistenplatz 27 war das weiß Gott keine unerfüllbarer Traum.

Turnierseite Zeitplan (Minus 1 Stunde)

Weiterlesen

Mit GM Falko Bindrich und GM Artur Jussupow

 

Hedt

Vom 19. bis 21.12. finden in der viertgrößten Stadt Polens die Europameisterschaften im Blitz- und Schnellschach statt. Am kommenden Freitag (19.12.) wird die Meisterschaft im Blitzen ausgespielt. In 11 Runden, beginnend um 11 Uhr, wird der neue Meister ermittelt. Der Sieger erhält 2000 Euro. Die Uhrzeit ist die dieselbe wie in Deutschland.
Schnellschach ist am Samstag und Sonntag angesagt. Am Samstag 7 Runden ab 10 Uhr und Sonntag 4 Runden ebenfalls ab 10 Uhr.

 

Dr. Anita Stangl

Dr. Anita Stangl

Auszug aus der Teilnehmerliste Blitzen:
1 GM KOROBOV, Anton   UKR  2752 2 GM SAVCHENKO, Boris   RUS  2733 3 GM RIAZANTSEV, Alexander   RUS  2707 4 GM NAVARA, David   CZE  2705 5 GM VITIUGOV, Nikita   RUS  2695 6 GM SHIMANOV, Aleksandr   RUS  2691 7 GM CHEPARINOV, Ivan   BUL  2688 8 GM EDOUARD, Romain   FRA  2686 9 GM MATLAKOV, Maxim   RUS  2683 10 GM KOVALENKO, Igor   LAT  2682 11 IM BORTNYK, Olexandr   UKR  2679 12 GM RAGGER, Markus   AUT  2674 13 GM INARKIEV, Ernesto   RUS  2671 14 GM ANTON GUIJARRO, David   ESP  2664 16 IM DEMIDOV, Mikhail   RUS 2656 17 GM RAKHMANOV, Aleksandr   RUS 2652 18 IM CHIGAEV, Maksim   RUS 2645 19 GM EFIMENKO, Zahar   UKR 2640 20 GM KEMPINSKI, Robert   POL 2637 …

Auszug aus der Teilnehmerliste Schnellschach:
1 GM KOliveVALENKO, Igor   LAT 2741 2 GM VITIUGOV, Nikita   RUS 2701 3 GM RAGGER, Markus   AUT 2701 4 GM CHEPARINOV, Ivan   BUL 2699 5 GM RIAZANTSEV, Alexander   RUS 2697 6 GM EFIMENKO, Zahar   UKR 2695 7 GM VALLEJO PONcameraS, Francisco   ESP 2689 8 GM SOCKO, Bartosz   POL 2689 9 GM SALGADO LOPEZ, Ivan   ESP 2685 10 GM WOJTASZEK, Radoslaw   POL 2684 11 GM MATLAKOV, Maxim   RUS 2684 12 GM ALEKSEEV, Evgeny   RUS 2679 13 GM BARTEL, Mateusz   POL 2674 14 GM KOROBOV, Anton   UKR 2673 15 GM MOISEENKO, Alexander   UKR 2670 16 GM FEDORCHUK, Sergey A.   UKR 2664 17 GM INARKIEV, Ernesto   RUS 2653 18 GM EDOUARD, Romain   FRA 2651 19 GM ONISCHUK, Vladimir   UKR 2648 …

Turnierseite Ein Dankeschön an Dr. Anita Stangl für die Fotos.

Weiterlesen

Deutschland Vierer der Jungen wurde bei der U18-Team-EM im rumänische Iasi Sechster – Der Titel ging an die Favoriten aus der Türkei

 

Lassen Sie uns zu Beginn einfach einmal ein Planspiel machen. Es betrifftmatthias blbaum die gerade zuende gegangenen  U18-Mannschafts-Europameistschaft im rumänischen Iasi. Also, ich wäre als Teamchef mit dem folgenden Quartett angetreten, das ich bewusst in alphabetische Reinfolge nenne: Matthias Blübaum [Elo per 1. Juli 2510], Alexander Donchenko [2499], Rasmus Svane [2494], Dennis Wagner [2485]. Sie haben richtig vermutet, es sind unsere Schachprinzen – drei [Matthias, Rasmus und Dennis] sind 17, Alexander sogar noch ein Jahr jünger.

Foto: Matthias Blühbaum

Nun raten sie einmal, wer sich bei den Jungen mit großer Wahrscheinlichkeit  den Titel geschnappt hätte? Bingo, natürlich auch Deutschland! Die Setzrangliste führte Ungarn [Elo-Durchschnitt 2382] vor Polen [2361] und der Türkei [2327] an, die allerdings mit Michail Gurewitsch den wohl besten Trainer vor Ort hatte.
 

Weiterlesen

Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 9 und Schluss]

Donnerstag,  den 17. Juli 2014gfhfgh

 

live_transparentHeute hat Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren 60. Geburtstag. Ob sie wohl mit ihrem Professor Zuhause ab und zu Schach spielt? Helmut Schmidt, der dieses Amt von 1974 bis 1982 ausübte, ist bekanntermaßen ein echter Anhänger des Königlichen Spiels, wobei überliefert ist, dass seine Frau „Loki“ im Schach ihrem Mann meistens unterlag, ihn aber an der Tischtennisplatte auspunktete. Aber in diesen Familien-Duellen – egal ob auf dem Schachbrett oder  mit dem Zelluloidball ging es bestenfalls um die Ehre – anders sieht es bei der Schach-EM aus.

 

Heute also die elfte und letzte Runde, und die beginnt schon zwei Stunden früher um 13 Uhr Ortszeit. Ob die Damen damit Probleme haben, denn bei uns ist es eine Stunde früher, also „Zwölf Uhr mittags“ [„High Noon“/1952]? Schach kann jedenfalls genauso spannend und dramatisch wie Western sein,

 

Turnierseite Partien Foto: Vordergrund rechts: Judith Fuchs und hinten rechts Zoya Schleining

Weiterlesen

Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 8]

Mittwoch,  den 16. Juli 2014

 

500.000 gestern in Berlin auf der Fanmeile zum Empfang unserer stolzen Weltmeister – wow, was für ein begeisterndes Finale und für diejenigen, die dabei waren, bestimmt ein Moment für die Ewigkeit!

 

Aber splive_transparentätestens ab heute beginnt das Leben nach der Weltmeisterschaft, wobei das ja nicht ohne Fußball sein muss. Die Einschaltquoten der Live-Übertragungen aus Brasilien signalisieren  jedenfalls: Unter den TOP 10 aller Zeiten sind vier Spiele der WM 2014, und 34,60 Millionen beim Finale Deutschland–Argentinien wird es sobald nicht wieder geben. Rang 2 belegt das Halbfinale  Deutschland-Brasilien mit 32,54, immerhin Platz 6 Deutschland-Ghana aus der Vorrunde  [29,30], und das Achtelfinale Deutschland – Algerien ist Neunter [28,13].

 

Apropos Einschaltquoten, auch wir sind wirklich stolz, denn in der ersten Julihälfte gab es keinen Tag unter 15.900 Besucher. Mit 15.937 fand der 13. Juli die geringste  Resonanz, aber das war ja der Tag des WM-Endspiels. Für den 12. Juli können wir dagegen mit 19.065 unseren Monatsrekord vermelden.  Im Durchschnitt wurden 16.950  Besucher gezählt!  Da sind wir wirklich sprachlos und deshalb auch an Sie persönlich ein großes Dankeschön!

 

Turnierseite Partien

Weiterlesen

Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 6]

Montag  den 14. Juli 2014

 

In Plowdiw war gestern der einzige Ruhetag – und bei mir auch, zumindest halbwegs vom Schach. Abends war Public Viewing ganz in Familie angesagt.  Auf die Fanmeile am Brandenburger live_transparentTor, wo die Kulisse auf bedrohliche 250.000 angewachsen war und diese wegen Überfüllung geschlossen werden musste, hätten mich keine zehn  Pferde hinbekommen. Fußball gucken Zuhause auf einem großen Bildschirm ist doch am schönsten! Und ehrlich gesagt, war Deutschland im verlängerten Endspiel beim 1:0 sicherlich die glücklichere Mannschaft, aber es ist, was das gesamt WM-Turnier angeht, durchaus verdient gewesen. Ganz besonders gegönnt habe ich diesen „vierten Stern“ Joachim Löw. Im Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL ist in der aktuellen Ausgabe von heute zu lesen: „Vielleicht regt der Titel allzu laute, besserwisserische Fußballfans zu tieferem Nachdenken an. Jogi Löw ist der wertvollste (Fußball.)Botschafter, den unser Land sich derzeit wünschen kann.“

 

Nun raten Sie einmal, wer einen so klugen Leserbrief geschrieben hat? Natürlich eine Frau, und dieser Elisabeth Riehemann aus München kann ich nur zustimmen!

 

Turnierseite Partien

Weiterlesen

Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 5]

Sonnabend, den 12. Juli 2014

 

live_transparentHeute Abend ist wieder Fußball in Brasilien, wobei immer wieder gefragt wird, welchen Sinn überhaupt so ein Spiel um Platz 3 macht. Also wenn die Gastgeber und die Niederlande ein Fußballfeuerwerk abbrennen, dann ist das doch eine tolle Werbung. Außerdem erinnere ich mich an 2006. Da gewannen wir Deutschen das eher traditionell unbedeutende „kleine Finale“ in Stuttgart gegen das  über eine Abstimmung auf der FIFA-Webseite gewählte unterhaltsamste WM-Team aus Portugal mit 3:1.  Und es wurde doch, wie das Ergebnis zeigt,  offensiv geführt wird und endete torreich.

3

Offensiv und hoffentlich erfolgreich erwarte ich heute Nachmittag auch Elisabeth Pähtz gegen die erfahrene Sofio Gvetadse. Man darf sich nicht täuschen lassen, dass die 30-Jährige nur die Nummer 11 in Georgien ist. Bei der elften EM in Rijeka 2010 kam sie wie Elisabeth auf 7/11. Nach Wertung war sie damit 22. und lag nach Wertung sechs Plätze vor ihr.
 

Turnierseite Partien Elli singt selbst. Kaum zu glauben. Siehe Video

Weiterlesen

Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 4]

Freitag, den 11. Juli 2014

 

Wir müssen uns wohl damit abfinden. Schach findet nicht einmal in den Printmedien statt, oder höchstes regional. Das 42. Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting jedenfalls sollte in Nordrhein-Westfalens Tagespresse schon wahr genommen werden.

 

Ansonsten geht nichts ohne Fußball-WM. Im ZDF fühlten sich gestern Abend gleich zwei Talksendungen hintereinander dem Thema verpflichtet. Maybrit  Illner ließ ihre Gäste über „Alles oder nichts – wird Deutschland Weltmeister?“ diskutieren. Darunter war allerdings mit Felix Magath  ein ausgewiesener Schachexperte. Ich hatte ihn im Herbst 2008 vor der Dresdner Schacholympiade bei einem Blindsimultan gegen den damaligen Bundestrainer Uwe Bönsch erlebt – der zweite „Gegner“ war Filmproduzent „Atze“ Brauner gewesen.

 

Nlive_transparentach der Partie fragte ich Magath, warum er denn ein so hohes Risiko eingegangen sei und eine Qualität geopfert habe? Seine Antwort lautete, dass die Stellung ihm zu langweilig gewesen wäre und er deshalb Spannung in das Spiel bringen wollte.

 

Wenn wir ehrlich sind, ging es in einem solchen Showkampf selbstverständlich um nichts, was bei der Frauen-EM in Plowdiw ganz anders ist, treffen doch zunehmend nun jene Akteure aufeinander, die gemeinhin zum Favoritenkreis gehören und auch weiterhin im Vorderfeld dabei sein möchten. Da fragt es sich schon: Wie hoch kann man das Risiko gehen?

 

Turnierseite Partien

Weiterlesen

Der etwas andere Bericht von den 15. Frauen-Europameisterschaften im bulgarischen Plowdiw von RAYMUND STOLZE [Teil 3]

 

Mittwoch, den 9. Juli 2014

Was für ein Feierabend vom Schach gestern mit Fußball. Ich hatte mich fürs erste WM-Halbfinale festgelegt: 2:1 für Brasilien, denn ohne Neymar ist für Neymar. War dann aber nichts, denn alle Brasilianer standen, wenn man so will, nicht auf dem Platz. Oder war unser  deutsches Team wirklich so stark. 7:1 „Auswärtssieg“! Bei der WM-Endrunde wurden 2002 nur noch Saudi-Arabien mit 8:0 höher geputzt. Und um ein Haar wäre auch das möglich gewesen, wenn „Künstler“  Ösil eine Superchance genutzt hätte und wir den schlafen Brasilianern in allerletzter Minute nicht den doch noch ein Tor geschenkt hätten. Dabei wollte doch Manuel Neuer, unser neuer Titan im Tor, „zu null spielen“. Eine Motivation braucht jeder Mensch.

 

live_transparentDie BILD titelt heute auf Seite 1 genial „7:1 Ohne Worte“! Aber bekanntlich ist nach dem Spiel vor dem Spiel, und da kann es am kommenden Sonntag [13. Juli] in Finale ganz anders laufen. Sprüche wie „Der vierte Stern muss her“, helfen dann rein gar  nichts. Die Wahrheit ist auf’m Platz  – und das gilt auch im Estadio do Maracana von Rio de Janeiro, dem berühmtesten Stadion der Welt!

 

Turnierseite Partien

Weiterlesen

Online spielen
Forum

Bundesliga-Statistik

de.wikipedia.org

Elo
DWZ/Spielersuche
RSS-FEED
Archive
Kategorien