Frauenschach

Die Asien Meisterschaften finden vom 25. Mai bis 5. Juni im Hotel Uzbekistan, in Tashkent (Uzbekistan) statt

 

Männer und Frauen ermitteln ihre Meister und kämpfen um die Qualifikation am World Cup. Die ersten 5 der Männer qualifizieren sich für die WM 2017 und bei den Frauen die Siegerin.
Insgesamt gibt es 75.000 US-Dollar zu verteilen. Open Männer: $11,000, $9,000, $7,000, $5,000, $3,000 etc – Open Frauen: $5,000, $4,000, $3,000, $2,000 etc – Blitz: $4000 Open und $2000 Siegprämie für Frauen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste der Männer:
1 GM Le Quang Liem VIE 2718 2 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2703 3 GM Wei Yi CHN 2694 4 GM Ni Hua CHN 2682 5 GM Adhiban B. IND 2665 6 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2658 7 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2654 8 GM Gupta Abhijeet IND 2654 9 GM Sethuraman S.P. IND 2647 10 GM Nguyen Ngoc Truong Son VIE 2636 11 GM Salem A.R. Saleh UAE 2625 12 GM Lu Shanglei CHN 2614 13 GM Wen Yang CHN 2611 14 GM Kazhgaleyev Murtas KAZ 2582 15 GM Lalith Babu M R IND 2579 live16 GM Vakhidov Jahongir UZB 2578 17 GM Bai Jinshi CHN 2567 18 GM Gao Rui CHN 2556 19 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2551 20 GM Sengupta Deep IND 2543 …

 

Open Frauen:
1 IM Khademalsharieh Sarasadat IRI 2459 2 IM Guo Qi CHN 2447 3 IM Munguntuul Batkhuyag MGL 2442 4 IM Padmini Rout IND 2433 5 WGM Saduakassova Dinara KAZ 2415 6 IM Batchimeg Tuvshintugs MGL 2412 7 WIM Tokhirjonova Gulrukhbegim UZB 2390 8 WGM Hejazipour Mitra IRI 2349 9 IM Pham Le Thao Nguyen VIE 2348 10 WGM Soumya Swaminathan IND 2346 11 WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2336 12 WIM Pratyusha Bodda IND 2336 13 WIM Vaishali R IND 2322 14 WIM Gevorgyan Irina UZB 2311 15 WGM Gomes Mary Ann IND 2304 …

TurnierseiteResultate MännerResultate Frauen

 

 

Elisabeth Pähtz führt das deutsche Quintett bei den 17. Frauen-Europameisterschaften in Mamaia/Rumänien an – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Apart: Elisabeth Paehtz, MOZ 21./22.5.2016, Foto: Luis Esquivel GolcherKaum haben die Männer ihre kontinentalen Meisterschaften in Gjakova/Kosovo beendet – am vergangenen Montag [23. liveMai] holte Ernesto Inarkiev Titel Nummer acht für Russland – da machen sich die Frauen auf nach Mamaia, um ihrerseits vom 26. Mai bis 8. Juni die beste Europäerin zu ermitteln und gleichzeitig 14 Plätze für die K.o.-Weltmeisterschaft 2018 zu ermitteln.

 

Was den Austragungsort angeht, so geht man halt doch getrennte Wege. Nur bei fünf von inzwischen 17 Titelkämpfen – 2003 [Silivri], 2007 [Kusadasi], 2007 [Dresden], 2008 [Plowdiw] und 2010 [Rijeka] – war das nicht so.

 

Was das Teilnehmerfeld in dem bekannten Badeort am Schwarzen Meer angeht, so sind immerhin 104 Anmeldungen aus 27 Ländern eingegangen [Stand 24. Mai]. Wie nicht anders zu erwarten, stellt Russland mit 20 Aktiven das größte Kontingent, gefolgt von Gastgeber Rumänien mit 12 und Georgien mit 11.

 

Für die spielerische Klasse spricht, dass immerhin 104 Teilnehmerinnen einen internationalen Titel tragen. Wobei darunter vier Großmeisterinnen und 32 Internationale Meisterinnen sind. Das kann sich wahrlich sehen lassen!

 

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Deutschlands Nummer 1 gehört seit dem 8. Mai endgültig zur Weltelite im Frauen-Schach mit einer Elo über 2500 – Von RAYMUND STOLZE

 

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Elisabeth Pähtz

Als ich am vergangenen Sonnabendabend [7. Mai] Thomas Pähtz anrief, um ihm zum sportlichen Erfolg seiner Tochter Elisabeth zu gratulieren, die erstmals bei den französischen TOP 12 der Frauen-Teams in Mulhouse erstmals die 2500er-Elo-Schallmauer geknackt hatte, gab er zu bedenken, dass Elisabeth ja noch eine Runde spielen müsste.

 

Die Gegnerin am folgenden Vormittag wäre immerhin Pia Cramling [23. April 1963], und die sei ein Profi. So eben mal einmal ein Remis würde die Schwedin niemals abschenken. Würde aber Elisabeth verlieren, dann würde sie wieder unter diese Marke fallen, wo im Frauen-Schach die Weltelite beginnt.

 

 

In der Tat ist die Leistung der „eisernen Pia“ beeindruckend. In der FIDE-Weltrangliste von 1. Juli 1984 wurde sie gemeinsam mit Zsusza Polgar auf Platz 1 geführt [jeweils 2415 Elo]. Da war Elisabeth Pähtz [8. Januar 1985] übrigens noch nicht geboren!

 

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Die Russin Walentina Gunina gewinnt das dritte Turnier der Grand-Prix-Serie der Frauen 2015/16 in Batumi und geht in der Gesamtwertung in Führung – Von RAYMUND STOLZE

 

Walentia Gunina: "Tal im Rock" (Foto: Turnierseite Batumi 2016)

Walentina Gunina: „Tal im Rock“ (Foto: Turnierseite Batumi 2016)

So langsam gewöhne ich mich daran, meine Artikel möglichst mit einer guten Nachricht zu beginnen. Was das Frauen-Schach angeht – hier ist sie: Es wird nun doch ein fünftes Turnier in der vierten FIDE-Grand-Prix Serie geben. Allerdings findet es nicht, wie Adrian Michaltschischin „orakelte“ in Kiew statt, obwohl der dortige Bürgermeister Wladimir Klitschko als Schachfan bekannt ist. Dagegen hat wohl gesprochen, dass die Honorare für die Frauen-Weltmeisterschaft, die im März in der ukrainischen Stadt Lwiw stattgefunden haben, angeblich immer noch nicht bei Hou Yifan, die den WM-Titel zurück geholt hat, und Maria Musitschuk gelandet sein sollen.

 

Nun raten Sie einmal, wer jetzt als Gastgeber einspringen wird, obwohl im FIDE-Kalender [http://www.fide.com/calendar.html] noch keine Infos zu lesen sind?

 

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Beim dritten Turnier der vierten Auflage 2015/16 der Frauen in Batumi ist Maria Musitschuk die große Favoritin – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Nach Gewinn des WM-Titels in Lwiw: Hou Yifan mit Trainer Vladimir Chuchelov (Foto: Vitaliy Hrarbar)

Nach Gewinn des WM-Titels in Lwiw: Hou Yifan mit Trainer Vladimir Chuchelov (Foto: Vitaliy Hrarbar)

 

Wie heißt es so schön: Die Karawane zieht weiter … In diesem Fall die FIDE-Grand-Prix-Serie der Frauen 2015/16, die vom 19. April bis 3. Mai Station in Batumi macht. Nach Monte Carlo im Oktober vergangenen Jliveahres [Siegerin Hou Yifan] und Teheran [hier gewann Ju Wenjun] findet in der Hafenstadt am Schwarzen Meer die dritte Etappe dieser Veranstaltung statt. Bestätigt ist auch bereits das vierte Turnier im chinesischen Chengdu [1. bis 15. Juli], und wie Adrian Michaltschischin in SCHACH Heft 4/2015 berichtet, will Geofrey Borg, der FIDE-Verantwortliche für den Grand Prix, „noch zwei weitere Turniere auf die Beine stellen, damit die Serie wieder deren sechs umfasst. Gute Chancen bestehen dafür in Kiew, der dortige Bürgermeister Wladimir Klitschko ist als Schachfan bekannt“.

 

Auf dem FIDE Presidential Board Meeting in Moskau [28.-29. März 2016] wurde allerdings inzwischen präzisiert, dass es endgültig fünf Turniere geben wird und jede der 20 Teilnehmerinnen – da fehlt noch eine genaue Liste – drei Wettbewerbe spielen muss, deren Resultat dann in die Gesamtwertung eingeht.

 

Wenn man das Teilnehmerfeld in der Hauptstadt Adschariens im südwestlichen Georgien betrachtet, so dürfte nicht nur ich leicht irritiert sein. Neben den „Gesetzten“ um die Musitschuk Schwestern Maria [Aktuelle Weltrangliste vom 1. April Platz 4] und Anna [6] sowie Alexandra Kostenjuk [5], Nana Dsagnidse [8], Harika Dronavalli [11], Zhao Xue [14], Walentina Gunina [16] und Nino Batsiashwili [25] tauchen völlig neue Gesichter auf. Dass der gastgebende nationale Verband eine Wildcard erhält – in Monte Carlo fiel sie an Almira Skripchenko – ist laut Reglement normal. In Batumi profitiert davon das Duo Bela Khotenashwili [17] und Lela Javakhishwili [22], dazu kommen ferner die Armenierin Elina Danielijan [42/Elo 2445] und die Russin Olga Girya [44/2442]. Was dann doch eher verwundert.

 

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Vom Finale der Frauen-Bundesliga ein Beitrag von Dr. THOMAS MARSCHNER

 

Blick in die Aula der Max-Planck-Schule

Blick in die Aula der Max-Planck-Schule

Der SK Schwäbisch Hall hat beim Finale der Frauenbundesliga den Meistertitel um 1,5 Brettpunkte verpasst. Trotz zweier Siege gegen Kiel und Hamburg, die in der Endabrechnung Dritter wurden, reichte es „nur“ zur erneuten Vizemeisterschaft hinter Baden Baden. Raymund Stolze hat schon über die Dramaturgie des letzten Spieltags, die insbesondere aus den verschiedenen Internetblogs hervorging, berichtet, daher hier jetzt noch ein paar Impressionen aus Schwäbisch Haller Sicht vom Bundesligawochenende in Kiel.

 

Die Kielerinnen um die gerade erst aus Reykjavik vom Open zurückgekehrte Ulla Hielscher erwiesen sich bei ihrem vorerst letzten Bundesligaauftritt als vorbildliche Gastgeberinnen. Spielerinnen, Betreuer und Zuschauer wurden bestens versorgt. Vielleicht klappt es ja schon in der nächsten Saison mit dem direkten Wiederaufstieg.

 

Gespielt wurde in der geräumigen Aula der Max-Planck-Schule, und die Hamburger sorgten mit ihren DGT-Brettern für eine Liveübertragung aller Partien.

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Mit Glück und Können holt sich die Weltauswahl vom OSG Baden-Baden den zehnten Deutschen Meistertitel – Ein Bericht von RAYMUND STOLZE

 

Die Ausgangssituation vor dieser letzten Doppelrunde der Frauen-Bundesliga-Saison 2015/16 war klar: Noch ein Quartett konnte Deutscher Meister werden, wobei Titelverteidiger OSG Baden-Baden die beste Ausgangsposition besaß, wie der Blick auf die Tabellespitze nach neun von elf Runden zeigt:

 

 Platz  Mannschaft  MP  BP
 1.  OSG Baden-Baden  15:3  39
 2.  Hamburger SK  15:3  36½
 3.  SK Schwäbisch Hall  15:3  36
 4.  Bad Königshofen  14:4  39

 

Die Marschrichtung für den Titelverteidiger Baden-Baden war klar: Zwei Siege mit insgesamt zehn Brettpunkten mussten gegen die SF Friedberg [Platz 7/10:8/30,0] und den SC Bad Königshofen her. Die zehnte Deutsche Meisterschaft seit dem Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2002/03, wo es auf Anhieb klappte, wäre damit aus eigener Kraft sicher. Laut DSB-Turnierordnung entscheidet bei allen Plätzen bei Gleichstand die Brettwertung.

 

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Titelverteidiger OSG Baden-Baden, Hamburger SK, SK Schwäbisch Hall und SC Bad Königshofen sind im Rennen – Von RAYMUND STOLZE

 

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Wird die Ex-Weltmeisterin mit dabei sein?

Samstag

Sonntag

Seit Einführung der Frauen-Schach-Bundesliga in der Saison 1991/92 – damals trug sich Lasker Steglitz Berlin als Erster vor Rotation Pankow, das heute zweitklassig ist, und dem Hamburger SK in die Siegerchronik ein – war ein Saisonfinale noch niemals so spannend. Jedenfalls kann nach dem Tabellenstand vor der finalen Doppelrunde am kommenden Wochenende [19./20. März] der Meister aus einem Quartett gekürt werden.

 

Am aussichtsreichsten sind sicherlich die Damen von Titelverteidiger OSG Baden-Baden, denen der zehnte Meistertitel winkt. Auf Anhieb war der Verein als Aufsteiger in der Spielzeit 2003/03 – damals hieß er noch SG Baden-Oos – ungeschlagen mit 21:1 Punkten Deutscher Vereinsmannschaftsmeister geworden. Lediglich gegen den Tabellenzweiten Dresdner SC wurde beim 3:3 ein Unentschieden zugelassen.

 

Von der Meisterschaft der „ersten Stunde“ ist mit Ketino Kachiani-Gersinska, Jekaterina Kowalewskaja, Elena Sedina und Iamze Tammert immerhin noch ein Quartett dabei, das in der 25. Spielzeit 2015/16 nunmehr Titel Nummer 10 im Visier hat.

 

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Das WM-Match zwischen Titelverteidigerin Maria Musitschuk und Herausforderin Hou Yifan begann am 1. März in Lwiw/Ukraine – Von RAYMUND STOLZE

 

Maria Musitschuk (UKR) und Hou Yifan (CHN)

Maria Musitschuk und Hou Yifan

Nun wird es doch endlich ernst mit dem WM-Match der Frauen, das die FIDE für den vergangenen Oktober liveausgeschrieben hatte, aber da sich kein [geeigneter] Ausrichter fand, erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.

 

Dass in einer solchen Situation kurzfristig wieder einmal die Russen einspringen würden – siehe Sotschi mit dem WM-Duell der Männer zwischen Magnus Carlsen und Viswananthan Anand – war diesmal jedoch nicht zu erwarten. Erstaunlicherweise hielt sich auch die chinesische Föderation zurück, obwohl mit der bald 22-jährigen Hou Yifan doch ihr absoluter Top-Star Herausforderin der amtierenden Weltmeisterin war. Aber 200.000 € als Minimum an Preisgeld aufzubringen für ein scheinbar ungleiches Duell, das in der Öffentlichkeit doch wenig Interesse finden würde, wollte man selbst für eine Landsfrau nicht.

TurnierseiteVideos

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Die Saison in der Frauenbundesliga neigt sich dem Ende zu, 4 Runden waren noch zu spielen, zwei Wochenenden, die es in sich haben, der Spielplan und die Ergebnisse machen es möglich, dass es so spannend ist, wie vielleicht noch nie, seit die Liga existiert. – Ein Bericht von ANDREAS ALBERS

 

frauenschach1-200x300-200x300_negativDoch der Reihe nach: Die Vorbereitungen für das vergangene Wochenende gestalteten sich unkompliziert, Judith Fuchs und Sarah Hoolt nutzten die Verbindung mit einem kleinen Trainingslager bei Bundestrainer Dorian Rogozenco und einer „Lockerungsübung“ bei der Schachwoche des Hamburger Schachklubs im Harburger Phoenix-Center. Die beiden Freundinnen spielten gegen insgesamt 24 Gegnerinnen und Gegner „alternierend Simultan“ (eine schöne Wortschöpfung unseres Vorsitzenden Christian Zickelbein, der damit meint, dass die beiden immer abwechselnd ziehen).

 

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg auf allen Seiten, das Publikum hatte seinen Spaß („Darf ich mal schätzen, wie alt Ihr seid? 17,18?“), Sarah und Judith gewannen die meisten Partien, mussten allerdings auch 4 Mal resignieren. Am Ende war Sarah sich sicher „Gut, dass ich morgen wieder alle meine Züge selber machen kann!“.

 

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Von der vorletzten Doppelrunde der Frauen-Bundesliga in der Saison 2015/16 berichtet aus Kiel ULLA HIELSCHER

 

frauenschachWie kann das sein, Kiel liegt doch abgeschlagen auf dem 10. Platz, wieso spreche ich jetzt vom Meisterschaftskampf? Ganz einfach: In der vorletzten Doppelrunde [27./28. Februar] spielen zwei der drei Mannschaften, die punktgleich an der Tabellenspitze liegen, bei uns in Kiel um nicht weniger als die Deutsche Meisterschaft, darunter auch unser Reisepartner Hamburger SK, der bisher eine unglaubliche Saison abliefert. Und wir sind live dabei! Wäre das cool, wenn der Deutsche Mannschaftsmeister der Frauenbundesliga bei uns in Kiel gekrönt würde!

 

Der Spielplan meinte es wirklich gut mit uns, dass wir Ausrichter sein durften. Wir hatten die beiden Mannschaften aus Rodewisch und Niederwiesa zu Gast, und sowohl die Kielerinnen als auch die Niederwieserinnen hatten als Ziel ausgegeben, die rote Laterne abzugeben. Da traf es sich ganz gut, dass sowohl Rike Wohlers-Armas als auch Monica Calzetta Ruiz Zeit hatten, und wir endlich einmal mit der stärksten Aufstellung der Saison antreten konnten. Und das hatten wir auch nötig, denn die in hübschen Trikots angetretenen Sächsinnen spielten bärenstark.

 

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Was hat diese Rechnung mit Schach und unserem Verein TuRa Harksheide zu tun? Nun, sie beschreibt den Weg unserer tuRa- maedchen-thumbnailMädchenligateams seit 2003 in die 1. Frauenbundesliga! Ein Bericht von EBERHARD SCHABEL

 

Vor 13 Jahren wurde innerhalb des TuRa SCHACH die Idee geboren, mittels spezieller Programme und Angebote mehr Mädchen in Norderstedt und unserer Region für Schach zu motivieren. Dabei hatten wir das Gefühl, dass die Mädchen in den Schulen ihre anfänglichen Bedenken, ob dieses Spiel auch was für sie wäre, schnell ablegten und sich sehr gern an unseren Angeboten beteiligten. Natürlich war zu dieser Zeit bei weitem nicht zu erkennen, dass unter den neuen Vereinsmitgliedern des TuRa SCHACH zukünftige Bundesligaspielerinnen den Weg zu uns fanden. Vielmehr war es unser Traum in naher Zukunft mit Spielerinnen bei den Landesturnieren und mal mit einem Vierer bei den U 14w- Mannschaftsmeisterschaften teilzunehmen. Lag dies noch etwas in der Zukunft, gelang es jedoch einen Kader für die Frauen- Landesliga aufzustellen. Der Altersschnitt lag dabei bei ca 14 Jahren.

 

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Hallerinnen gewinnen gegen Bad Königshofen und stürzen den Spitzenreiter – Von der vorletzten Doppelrunde der Frauen-Bundesliga berichtet Dr. THOMAS MARSCHNER

 

Blick in den sehr repräsentativen Sitzungssaal des Deizisauer Rathauses auf die Begegnung Deizisau-Bad Königshofen

Blick in den sehr repräsentativen Sitzungssaal des Deizisauer Rathauses auf die Begegnung Deizisau-Bad Königshofen

Der SK Schwäbisch Hall hat nach dem Unentschieden gegen Friedberg am Sonnabend [37. Februar] tags darauf im partienSpitzenspiel den SC Bad Königshofen 3,5:2,5 geschlagen. Damit herrscht vor der letzten Doppelrunde in der Frauen-Bundesliga [19./20. März weiter Hochspannung: Titelverteidiger PSG Baden-Baden, der Hamburg SK und Schwäbisch Hall stehen mit 15:3 punktgleich an der Tabellenspitze, einen Punkt dahinter folgt Bad Königshofen, und in der elften und letzten Runde gibt es ein echte Finale, denn dann trifft Baden Baden auf Bad Königshofen und Hamburg auf Schwäbisch Hall.

 

Das nackte Ergebnis spiegelt nur unzureichend das Drama wieder, das sich in Deizisau abspielte.

 

Nach vier Stunden liefen noch zwei Partien, und die Anhänger und Spielerinnen aus Schwäbisch Hall hofften trotz einer 2,5:1,5 Führung allerhöchstens noch auf ein Unentschieden. Zu schlecht waren die Stellungen von Sophie Milliet gegen Maria Schöne und von Irina Bulmaga gegen Anastasia Sawina. Bei Sophie war noch ein wenig Hoffnung, da es trotz Minusqualität noch einige taktische Möglichkeiten gab, aber diese verflüchtigten sich schnell: Maria spielte die Partie souverän nach Hause, nach Generalabtausch machte ihr Freibauer das Rennen. Somit stand es 2,5:2,5, und wie eine Duplizität der Ereignisse war es wieder Irina Bulmaga, deren Partie die

 

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Das MÄDCHEN- Team des TuRa Harksheide schafft den Aufstieg in die 1. Frauen Bundesliga! – Ein Bericht von EBERHARD SCHABEL

 

Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg

Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg

Diese Meldung an sich ist schon der Hammer! Erstmals gelingt uns im Erwachsenenbereich der Sprung in die Eliteliga, oder auch der stärksten Frauenliga der Welt. Dieses Kunststück wurde aber nicht von gestandenen und routinierten Spielerinnen des Frauenschachs erreicht, nein … es sind Schülerinnen und Studentinnen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die zudem Allesamt aus dem Norden kommen. (www.tura-jugendschach.de). Unser Projekt, mit jungen Spielerinnen aus der Region innerhalb der Frauenligen Deutschlands anzutreten, konnte nun einen weiteren Erfolg verzeichnen und wir sehen uns in unserem Vorhaben mehr als bestätigt!

 

Die Saison 2015/16: Wir sagen Tschüß dem Osten und Hallo Deutschland!

 

Bereits nach 5 Runden war es eine große Überraschung, dass unser Team als Tabellenführer in das Saison-Finale in Hamburg gehen würde. Bei den letzten 2 Runden warteten dann jedoch die beiden Ex-Bundesligisten aus Leipzig auf uns. Beide hatten sich viel vorgenommen und wollten den Aufstieg unter sich ausmachen. Für TuRa wurde die Devise ausgegeben „2 Siege reichen auf jeden Fall zum Aufstieg“. Ein bisschen hofften wir auch auf Schützenhilfe der Zweiten des Hamburger SK und auf einen Punktverlust des Rotation Pankow, der in Löberitz vermeintlich leichtere Aufgaben zum Saisonfinale zu bespielen hatte.

 

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Noch vier Teams können in der Frauen-Bundesliga Meister werden – Potenzielle Aufsteiger ins Oberhaus sind Harksheide, Bayern München und Erfurt – Von RAYMUND STOLZE

 

In meiner Vorschau hatte ich schon mal angekündigt, wer denn vor allem bei den Spitzenteams bei dieser vorletzten Doppelrunde fehlen wird. So spielte Titelverteidiger OSG Baden-Baden „ohne fünf“ [Anna und Maria Musitschuk, Viktoria Cmilyte, Alexandra Kostenjuk, Antoaneta Stefanowa], Spitzenreiter SC Bad Königshofen fehlte vom gemeldeten Stammsechser ein Quartett [Walentina Gunina, Zhao Xue, Elisabeth Pähtz, Lili Mkrtchjan], dem in dieser Saison noch ungeschlagenen Hamburger SK ein Trio [Monika Socko, Sarasadat Khademalsharieh, Atousa Purkashiyan], der SK Schwäbisch Hall musste auf Bela Chotenaschwili verzichten und schließlich traf es die SF Friedberg ebenfalls hart, die ein Quartett [Elena Levushkina, Adriana Nikolowa, Ticia Gara, Olga Kalina] ersetzen musste. Wer aufmerksam liest, der wird feststellen, dass das Verhältnis von deutschen zu ausländischen Spielerinnen dabei 2:15 ist.

 

Gunina, Xue in Theran 2016; Paehtz in Nancy 2016

Bad Königshofen ohne Drei: Gunina, Xue und Pähtz

 

Mal ehrlich, diese Entwicklung kann im Interesse des Frauenschachs hierzulande doch alles andere als gesund sein. Ich bitte mich jetzt nicht falsch zu verstehen, aber da lobe ich wirklich den krassen Außenseiter und sicheren Absteiger Grün-Weiß Niederwiesa.

 

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In der Frauen-Bundesliga kommt es zum Duell der Spitzenreiter SC Bad Königshofen und SK Schwäbisch Hall – Eine Vorschau von RAYMUND STOLZE

 

Iamze Tammert (Foto: von Zugzwang.de)

5/5: Iamze Tammert (Baden-Baden)

SF_Deizisau_LogoAn diesem Wochenende [27./28. Februar] wird in der Frauen-Bundesliga die vorletzte Doppelrunde ausgetragen. Und besonders gespannt dürfte man beim der OSG Baden-Baden [11:3/29,0] nach Deizisau blicken, wo es am Sonntag zum Duell der Spitzenreiter SC Bad Königshofen [12:2/33,0] und SK Schwäbisch Hall [12:2/29,5] kommen wird. Klar ist aus Sicht des Titelverteidigers, dass er bei einem Unentschieden wieder zurück im Meisterschaftsrennen ist. Die beiden anstehenden Begegnungen gegen den SK Lehrte [2:12/9,0] und den SK Großlehna [5:9/20,0] sind jedenfalls nun keine Herausforderungen, wo „Kopfstände“ drohen und in jedem Fall Brettpunkte gesammelt werden können. Diese sind nämlich bei gleichen Mannschaftszählern entscheidend für die Meisterschaft. Und da haben die Baden-Badener Mädels vor allem gegenüber den Bad Königshoferinnen aktuell vier Punkte Rückstand. Sollte das Müller-Team jedoch gegen die Hallerinnen gewinnen, dann winkt immer noch eine Chance, weil am finalen Spieltag [20. März] der Showdown zwischen Baden-Baden und Bad Königshofen in Friedberg angesetzt ist.

 

Wie uns Dr. Thomas Marschner vom SK Schwäbisch Hall mitteilt,  plant er aus Friedberg  einen Liveblog auf seine Webseite www.thomas-marschner.de  und hofft nur, dass die Technik [Internetverbindung!] mit spielen wird …

 

Neben Dr. Thomas Marschner, der aus Deizisau in seinem Blog berichten wird, kann die Doppelrunde in Kiel ebenfalls auf einem Live-Ticker unter http://www.sk-doppelbauer.de/liveticker.html  verfolgen.

 

Hinter diesem Trio, aus dem vermutlich der Deutsche Mannschaftsmeister kommt, will allerdings der Hamburger SK [11:3/27,0] noch ein gewichtiges Wort um die Medaillenvergabe mitsprechen.

 

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Elisabeth Paehtz in China – Ein Mammutturnier der Brettspiele

 

Offizielle Seite

Vom 25.2. bis 3.3. werden in der chinesischen Provinz Jiangsu, in der Millionenstadt Huaian, in nichtolympischen Sportarten  Sportarten wie Sclivehach, Go, Chinesisches Schach und Bridge, Wettkämpfe ausgetragen. Sowohl bei den Männern wie bei den Frauen sind Spieler und Spielerinnen der Weltklasse am Start. Insgesamt nehmen 143 Spieler und Spielerinnen an diesem Spektakel teil.

 

Frauen:
Ju, Wenjun CHN GM 2558; Kosteniuk, Alexandra RUS GM 2554; Lagno, Kateryna RUS GM 2529;  Dzagnidze, Nana GEO GM 2529; Harika, Dronavalli IND GM 2511;  tefanova, Antoaneta BUL GM 2509; Z;hao, Xue CHN GM 1985 ; Ta;n, Zhongyi CHN WGM 2504; Khotenashvili, Bela GEO GM 2502; Gunina, Valentina RUS GM 2496; Paehtz, Elisabeth GER IM 2472; Krush, Irina USA GM 2458; Huang, Qian CHN WGM 2450; Ushenina, Anna UKR GM 2450; Socko, Monika POL GM 2448; Mkrtchian, Lilit ARM IM 2434;

 

LIVE Schnellschach MännerLIVE Blitz FrauenLIVE Blitz MännerWann wird was gespielt In Huaian ist es 7 Stunden später als in Deutschland

 

 

Männer:

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Es wird oft bei anderen Sportarten gern vom „Spiel des Jahres“ geschrieben und gesprochen. Beim letzten Saisonauftritt unseres Mädchenteams (TuRa SCHACH) im Hamburger Schachzentrum in der Schellingstraße 41, gibt es gleich zwei dieser Spiele – Ein Vorbericht von EBERHARD SCHABEL

 

Nach 5 Runden der Ost- Stafel der 2. FBL rangieren unsere Mädels auf Platz 1 der Tabelle, gefolgt von den beiden Leipziger Teafrauenschachms, gegen die unsere Spielerinnen am kommenden Wochenende antreten werden.

 

Dabei gilt, dass nur der Erste in die 1. Frauen- Bundesliga aufsteigt. Natürlich ist dies nach dem Saisonverlauf unser Ziel und wenn man so will trennen uns „nur“ noch 2 Teamsiege davon. Diese Wettkämpfe haben es jedoch sehr in sich. Unsere ersten Gegnerinnen der Allianz Leipzig haben noch in der vergangenen Spielzeit in der 1. Liga gespielt, wie auch unser 2. Gegner, die SG Leipzig. Bei beiden Wettkämpfen sind wir also krasse Außenseiter, allerdings waren wir dies auch schon gegen die anderen Teams und konnten von den möglichen 10 Teampunkten 9 erobern.

 

Unser Team wird also unbekümmert und doch auch voll konzentriert an die Bretter gehen, um die Sensation, das wäre der Aufstieg auf jeden Fall für das jüngste Team (ca. 17 Jahre Altersschnitt) der Bundesligen zu schaffen. Klar ist jedoch auch, dass unsere jungen Spielerinnen schon jetzt eine geniale Saison gespielt haben und auch wenn es mit Liga 1 nicht klappen sollte, „arbeitet“ die Zeit für uns.

 

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Eine 18-jährige Iranerin begeistert in Teheran – das zweite Turnier die Frauen-Grand-Prix-Serie 2015/16 gewinnt die Chinesin Ju Wenjun – Von RAYMUND STOLZE

 

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Platz 1: Ju Wenjun

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Platz 2: Sarasadat Khademalsharieh

Wird sich in Teheran an der Platzierung nach Runde acht beim zweiten Turnier der vierten Frauen- Grand-Prix-Serie noch etwas grundlegend ändern, vor allem in der Spitzen? Schließlich geht es ja nicht nur um ordentliche Preisgelder – pro Etappe stehen insgesamt 60.000 € bereit –, sondern der Gesamtsiegerin winkt das Recht zu einem Match gegen die Weltmeisterin.

 

Nun, wie die abschließenden drei Durchgänge nach dem zweiten Ruhetag zeigen, wurde erbittert gekämpft und die Nerven und Emotionen der zwölf Teilnehmerinnen – mit Humpy Koneru, Pia Cramling, Natalja Pogonina, Antoaneta Stefanowa, Nana Dsagnidse und Sarasadat Khademalsharieh waren sieben bereits beim Start zur Serie in Monte Carlo [3.-15. Oktober 2015] dabei – beeinflussten nicht selten den überraschenden Ausgang der Partien. Es war ganz sicherlich echtes Frauenschach – und vor allem bei den Live-Übertragungen niemals langweilig.

 

Zu den Überraschungen bei den vier entschiedenen Partien in Runde 9 gehörten die Niederlagen der bis dahin allein führenden Spitzenreiterin Nana Dsagnidse gegen Pia Cramling sowie von Exweltmeisterin Antoaneta Stefanowa gegen Sarasat Khademalsharieh [*10. März 1997]. Die Iranerin spielt Zuhause quasi wie entfesselt und schob sich mit 6/9 auf den geteilten 3.-4. Platz vor. Was für eine Steigerung, bedenkt man, dass die bald 19-Jährige in Monte Carlo gerade einmal auf 1,5/11 kam und klar abgeschlagen Schlusslicht war.

 

In Führung ging nach Wertung durch einen Schwarzsieg gegen die Russin Natalja Pogonina vorerst die Chinesin Zhao Xue, die mit Nana Dsagnidse gleichzog – jeweils 6,5/9.

 

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Nana Dsagnidse geht beim zweiten Turnier der FIDE-Grand-Prix-Serie 2015/16 nach acht von elf Runden allein in Führung – Ein zweiter Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE

 

Teheran 2016, Rd.6: Nina Dzagnidze mit Kopftuch auf "halb acht" (Foto: Alina l'Ami)

Nana Dsagnidse mit Kopftuch auf „halb acht“ alleine in Führung

 

Die Kopftuchproblematik, die ich in meinem Zwischenbericht nach Runde 4 vom zweiten Turnier der FIDE-Grand-Prix-Serie in Teheran thematisierte, hat mir einen ersten Kommentar eingebracht.

 

D. Metzeltin meldete sich am 15. Februar 2016 um 21:01 zu Wort:

  • Beim Doha-Turnier im Dez. 2015 spielte Derakhshani Dorsa einmal [oder öfter?] ohne Kopftuch. Da sah man ihr wunderschönes Haar! Danach ist sie irgendwie von der Schachbühne verschwunden. Weder bei der iranischen Damenmeisterschaft noch sonstwo aufgetaucht. Wissen Sie mehr?

 

Nun, ich habe mich mit dem Teamchef des Hamburger SK auf „kurzem Weg“ verständigt, und Andreas Albers, zu dessen Stammaufgebot die beiden iranischen Spitzenspielerinnen Sarasadat Khademalsharieh [Elo 2403] und Aotusa Pourkashiyan [2348] gehören, hat mir versprochen, mal nachzufragen bei seinem Duo.

 

Allerdings kommt bereits eine beruhigende Meldung von ihm, denn die 17-jährige Dorsa Derakhshani [*15. April 1998], die mit Elo 2335 die Nummer 3 bei den Frauen im Iran ist, hat nach dem Quatar Open am 18. Basler Schachfestival [Hilton-Cup 1.-5. Januar 2016] teilgenommen. Hinzu kommen noch zwei Partien in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft. Die Ergebnisse sind in die aktuelle FIDE-Ratingauswertung eingegangen. Dass Dorsa mal eben in die Schweiz gereist ist, lässt vermuten, dass sie anscheinend Verwandte dort hat. Es ist also alles in Ordnung, und ich kann mich nun direkt nach Teheran beamen und in die Runde 5 bis 8 „einklinken“.

 

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