Geburtstag

Dr. Dirk Jordan zum 60. Geburtstag am 24. August 2016 – Ein Beitrag von Norbert Heymann

 

Dr. Dirk Jordan

Dr. Dirk Jordan

Etwas über Dr. Dirk Jordan zu schreiben, hieße, die berühmten Eulen in das noch berühmtere Dresden zu tragen. Oder war das eine andere Stadt? Egal. Das deutsche Schach hat ihm sehr viel zu verdanken. Zu nennen ist hier nicht nur die Deutsche Amateurmeisterschaft, der Deutschland-Cup, ein großes Open sowie die Organisation zahlreicher Welt- und Europameisterschaften, deren Durchführung alle maßgeblich mit seinem Namen verbunden sind. Über allem steht natürlich die Olympiade 2008 in Dresden. Wenn ich mich recht erinnere, hatten unabhängig voneinander Schachfreunde aus Halle an der Saale die gleiche Idee zur Durchführung der Olympiade in Deutschland. Dankenswerterweise verzichteten die Schachfreunde um Dr. Günter Reinemann zugunsten des Nachbarn in Sachsen.

 

Natürlich „stemmt“ Dr. Dirk Jordan solche Mammutveranstaltungen nicht allein. Doch er besitzt die Gabe und das Geschick, Gleichgesinnte zu finden, zu motivieren und als Team zusammen zu führen. Doch nicht nur in der Theorie, sondern er packt auch gern mit an. Sei es, dass bei einem Turnier z.B. noch mal eben ein paar Bretter herangeschafft und aufgebaut, oder Paletten mit Spielmaterial abgeladen werden müssen. Am Brett ist Dr. Dirk Jordan ein gefürchteter Gegner. Er bevorzugt eher strategische Positionen und seine aktuelle Wertzahl beträgt 2136. Doch zum praktischen Spiel kommt der Jubilar recht selten. Allein die Deutsche Amateurmeisterschaft kostet gut 30 Tage Urlaub im Jahr mit Vor- und Nachbereitung.

 

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Die Berliner Schachfreunde gratulieren – Eine Würdigung von WOLFGANG THORMANNProf. Dr. Hartmut Badestein, Siegerehrung 2016 (Foto: Thormann)

 

Am 10. Juni feiert der aus Halle/Saale gebürtige Hartmut Badestein seinen 80. Geburtstag in Berlin. Aufgewachsen in einer Schachfamilie spielte er schon 1949 erfolgreich sein erstes Turnier, die Pioniermeisterschaft von Sachsen-Anhalt. Bis heute spielt er aktiv Schach in den Mannschaftskämpfen für SC Friesen – Lichtenberg, in Clubmeisterschaften und Seniorenmeisterschaften.

 

Während des Jura-Studiums spielte er in der Oberliga – Sonderligamannschaft von Halle und qualifizierte sich 1960 für die DDR-Meisterschaft in Leipzig. Ende 1960 übersiedelte er nach Berlin und wurde Mitglied der TSG Oberschöneweide, später von AdW (Akademie der Wissenschaften) und nach Fusion von AdW mit Friesen 1997 von SC Friesen – Lichtenberg.

 

Neben seiner sehr erfolgreichen Karriere zum Ordentlichen Professor an der Hochschule für Ökonomie blieb nur wenig Zeit für den Schachsport. Trotzdem nahm er immer erfolgreich an den Mannschaftskämpfen für Berlin in der Oberliga/Sonderliga teil. Im Ruhestand konnte dem großen Hobby natürlich intensiver gefrönt werden. Hartmut nahm nunmehr an vielen Berliner, Deutschen und Weltmeisterschaften der Senioren teil. In der Berliner Seniorenmeisterschaft 2016 belegte er in der Nestoren Wertung den 2. Platz.

 

Zum Schluss noch eine prächtige Partie des Jubilars gegen den Internationalen Meister Burkhard Malich.

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Heinz Liebert (geboren am 24.05.1936) kam mit 11 Jahren mit dem Schachspiel in Berührung. Ein Schachfreund spielte mit seinem Vater ein „seltsames Spiel“, in welchem die „Klötzer“ verschieden zogen. Das faszinierte ihn. Daneben lag ein altes vergilbtes Schachbuch. Er begann darin zu lesen und wurde mit dem Schachspiel vertraut.

 

Sein erfolgreicher schachlicher Werdegang begann dann 1953 mit der Teilnahme an einer Heinz Liebert 2012DDR-Jugendmeisterschaft in Meißen. Mit dem 7. Platz war er, aufgeboten als 1. Ersatz für diese gesamtdeutsche Jugendmeisterschaft, sehr zufrieden. Dabei wurde er sehr kurzfristig eingeladen. Heinz Liebert erinnert sich, dass am Ende 5 Spieler punktgleich an der Spitze lagen und die Verantwortlichen zunächst offenbar ratlos waren und den Titel nach Wertung vergaben. Bei dieser gesamtdeutschen Jugendmeisterschaft in Meißen zum Jahreswechsel 1953/54 wurde er angeregt, seinen Antrag auf einen Studienplatz in Halle (Saale) einzureichen. Im September 1954 wurde er dann Mitglied bei „Wissenschaft Halle“ und gehört noch heute diesem Verein (unter wechselnden Namen – heute USV VB Halle) an.

 

Heinz Liebert hatte vor 1990 123 Einsätze in der Nationalmannschaft der DDR gehabt. Seit 1960 gehörte er ständig zur DDR-Auswahlmannschaft. U. a. vertrat er die DDR bei 6 Schacholympiaden (1962, 64, 66, 68, 70, 72). Die Norm zum „Internationalen Meister“ erfüllte er 1966 zum zweiten Mal. Weiterhin hat Heinz Liebert vor 1990 vielfach die DDR in internationalen Einzelturnieren sowie auch bei Europa-Mannschafts-Meisterschaften mit sehr guten Resultaten vertreten. U. a. wurde er schon 1956 triumphaler Sieger eines Einzelturniers in Ulan-Bator. Danach erhielt er den Beinamen „Der Löwe von Ulan-Bator“.

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In Reykjavik (Island) feierte Bobby Fischer seinen größten Triumph

 

Das erste historische internationale Meisterturnier ist aus dem Jahre 1575 bekannt. In Madrid siegte Giovanni Leonardo da Cutri vor seinem sizilianischen Landsmann Paolo Boi und dem Autor eines berühmten Schachbuches, Ruy López de Segura aus Spanien.

 

Das erste internationale Schachturnier der modernen Zeit fand 1851 am Rande der Londoner Weltausstellung statt. In Deutschland wurde das erste Schachturnier am 7. und 8. September 1862 in Düsseldorf mit acht Teilnehmern durchgeführt, aber nicht beendet. Max Lange lag bei Abbruch mit 5,0 Punkten vor Otto Wülfing mit 3,0 Punkten in Führung (WIKIPEDIA).

 

Und nun findet in diesen Tagen vom 10. Bis 30. März in Moskau das Kandidatenturnier statt, dessen Sieger der Herausforderer des zweimaligen aktuellen Weltmeisters Magnus Carlsen sein wird. Zwischen dem 11. Und 30 November findet dann in New York der endgültige Kampf um die Schach-Krone statt.

 

Ich denke, während dieser Zeit wird Bobby Fischer wieder dabei sein – in den Köpfen und Herzen seiner vielen Fans auf der ganzen Welt. Sollte einer der zwei amerikanischen Großmeister das Kandidatenturnier gewinnen, wird es bestimmt in Amerika erneut zu einem Bobby-Fischer-Boom kommen wie schon in den 70er Jahren…

 

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Der verdienstvolle Ehrenamtler – Zum 80. Geburtstag von Alfred Schlya am 25. Oktober – Von DSB-Präsident HERBERT BASTIAN

 

Alfred Schlya

Alfred Schlya (by G. Hund)

Der Jahrgang 1935 wird nicht nur eine Reihe herausragender Schachspieler präsentiert, sondern es gibt auch jene selbstlosen Funktionäre, die sich unermüdlich um die Entwicklung des Schachsport in Deutschland bemüht haben. Dazu zählt selbstverständlich Alfred Schlya, der 14. Präsident des Deutschen Schachbundes, der in Hettstedt geboren wurde und den der amtierende DSB-Präsident Herbert Bastian im folgenden Beitrag würdigt.

 

Am 25. Oktober feierte der ehemalige Präsident des Deutschen Schachbundes seinen 80.Geburtstag. Alfred Schlya war von 1993 bis 2001 Präsident des Schachbundes Nordrhein-Westfalen und ist heute dessen Ehrenpräsident. Er ist ebenfalls Ehrenpräsident des Oberhausener Schachvereins 1887 e.V., welchem er 1951 beitrat. Als dessen Mitglied organisierte Schlya die Europa-Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1961 beim OSV 1887 in Oberhausen.

 

Alfred Schlya war maßgeblich daran beteiligt, dass Schach gemeinnützig wurde. Im Jahr 2001 wurde er zum Präsidenten des Deutschen Schachbundes gewählt, nachdem er seit 1993 den Arbeitskreis der Landesverbände [AKLV] stark mitgeprägt hatte. Beim Bundeskongress 2007 kandidierte er nicht zur Wiederwahl und wurde auch hier zum Ehrenpräsidenten gewählt.

 

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Raymund Stolze wird „70“raymund

 

Im Heft 1/2015 des im letzten Jahr mit dem „Deutschen Schachpreis“ ausgezeichneten, kulturellen Schachmagazins „Karl“ findet man ein ausführliches Porträt seines schachlichen Schaffens: Der Berliner Raymund Stolze wird heute „70“. Wie die Überschrift des Porträts „Vergangenheitsbewusst und progressiv“ schon ahnen lässt, muss man sich auf ein breites Spektrum von Interessen und Leistungen einstellen, wenn man sich näher mit Raymund Stolze befasst. Ein so wacher, unabhängiger Geist lässt sich keine Fesseln anlegen. Das macht nachvollziehbar, warum Raymund Stolze 2011 nur acht Monate sein Amt als „Referent für Öffentlichkeitsarbeit“ im Deutscher Schachbund ausübte. In dieser Zeit ist unsere persönliche Freundschaft entstanden.

 

Seinem schachjournalistischen Engagement verlieh die wiedergewonnene Freiheit Flügel. Auf der Webseite www.schach-ticker.de findet man stets hochaktuelle, informative und gut recherchierte Artikel von ihm … Weiter zum kompletten Artikel

Meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann [29. März 1935] – Zum 80. Geburtstag einer deutschen Schachlegende von RAYMUND STOLZE

 

Schachlegendentreffen 2014 - Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch ... Foto: Dr. Gabriele Stolze

Schachlegendentreffen 2014 – Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch … Foto: Dr. Gabriele Stolze

Bei einem Jubiläum wie diesem – es ist der 80. Geburtstag der deutschen Schachlegende Wolfgang Uhlmann – frage ich mich natürlich: Wie kann ich seine Lebensleistung, und in diesem Fall betrifft sie in erster Linie das Schachspiel, so würdigen, das ich nicht nur dem Großmeister, sondern ebenso dem Menschen gerecht werden kann.

 

Was seine sportlichen Erfolge angeht, so sind sie längst vom Deutschen Schachbund spätestens im Jahre 2003 gewürdigt worden, wo unser Mann als erster Ostdeutscher Ehrenmitglied der Dachorganisation aller organisierten deutschen Schachspieler wurde. Und dass er in dem 2000 erschienenen Buch „Das Großen Lexikon der DDR-Sportler“, wo die 1000 erfolgreichsten und populärsten ostdeutschen Sportlerinnen und Sportler mit ihren Erfolgen und Biographien erfasst wurden, sei unbedingt erwähnt.

 

Das sind nicht nur auf den ersten Blick sehr beeindruckende Fakten. Für mich aber zählen vor allem meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann, die sich zu einem Portrait einer integren Persönlichkeit formen, die öffentliche Anerkennung zurecht verdient.

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„Schach ist scheen! … wenn man kann“ – zum 80. Geburtstag von Manfred Mädler [15. Juli 1934]

 

Dass ich Manfred Mädler kennen gelernt habe, verdanke ich eine „Westreise“. Als verantwortlicher  Lektor für das Schachbuchprogramm im (Ost-)Berliner Sportverlag hatte ich nach einer gründlichen Marktanalyse dem Verleger Horst Schubert den Vorschlag gemacht, doch ein Joint Venture mit  einem der zu diesem Thema führenden Unternehmen auf der anderen Seite des geteilten Deutschlands zu machen. Meine Wahl fiel auf den Walter Rau Verlag in Düsseldorf, der sich diesem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen zeigte. Und so konnte ich, wenn meine Erinnerungen stimmen, im Frühjahr 1989 die Einladung des „strategischen Partners“ im so genannten „kapitalistischen Ausland“ – was für ein „Nonsens-Begriff – endlich annehmen.

 

Ich werde nie vergessen, wie ich mit dem Nachzug nach Düsseldorf  in eine für mich fremde Welt aufbrechen durfte, weil da ja noch die Ausreise über den berühmten „Tränenpalast“ am Bahnhof Friedrichstraße anstand. Ehe ich von meinen Platz in einem menschenleeren Abteil besitzt ergriff, wurde der „Interzonenzug“ gründlichst von den Grenzern inspiziert, sogar mit Hunden, die an den Fahrgestellen menschliche Spuren aufnehmen sollten. Es war fürwahr ein gespenstischer Beginn, und dennoch war ich privilegiert, eine solche Reise überhaupt anzutreten…

 

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Bloß kein Aufsehen machen – zum 65. Geburtstag von Dr. Robert Hübner (6. November 1948)

 

Der 6. November 1948 war ein Samstag. An diesem Novembertag vor 65 Jahren wurden u.a. die Rockmusiker Glenn Frey und George Young, der sich auch als Musikproduzent einen Namen gemacht hat, sowie Robert Hübner, ein deutscher Schachspieler, geboren [http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_H%C3%BCbner ].

 

Ich bin sicher, der innigste Wunsch des promovierten Papyrologen ist, bloß kein Aufsehen wegen des anstehenden Jubiläums am kommenden Mittwoch zu machen. Jeglicher Kult um seine Person – mitunter wird er in Vergleichen als der zweitbeste deutsche Schachspieler aller Zeiten hervorgehoben – ist ihm fremd.

So gesehen war die Einladung zum zweiten Schachlegenden-Treffen im August nach Dresden vielleicht das schönste vorweggenommene Geburtstagsgeschenk. Ich jedenfalls konnte spüren, wie sich Robert (im Foto hinten der 2. von links), in diesem Umfeld u.a. unter seinen alten Nationalmannschafts-Mitstreitern Klaus Darga und Hajo Hecht wohl gefühlt hat.

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Der Mann, der uns das Schach erklärt – zum 70. Geburtstag von Helmut Pfleger (6. August 1943)

Im Monat August 2013 ist Anlass genug für runde Jubiläen. So feiert Lubomir Kavalek seinen 70. [9.8.1943], der Russe Alexander Kotow [12.8.1913], dessen empfehlenswerte Bücher Denke wie ein Großmeister und der Zweibänder Das Schacherbe Aljechins leider nur noch antiquarisch zu erhalten sind – greifen Sie zu! – wäre ebenso wie der bedeutende deutsche Problemkomponist Werner Speckmann [21.8.1913] 100 geworden, und der exzellente Schachkommentator und Buchautor Daniel King wird 50 (28.8.1963]. Zu den Jubilaren, denen wir in unserer Rubrik Kalenderblätter von Herzen gratulieren wollen, gehört Helmut Pfleger. Er ist „der Mann, der uns das Schach erklärt“, und In dieser Hinsicht weiß ich, wovon ich spreche. Immerhin wurde mir die Ehre zuteil, seine letzten beiden Bücher ZEIT-SCHACHSPALTEN und SCHACH-ZEIT-KNALLER [2009 und 2011 jeweils in der Edition Olms erschienen] zu betreuen. Dabei sind wir uns auch menschlich näher gekommen. Eine Brücke dabei war sicherlich auch, dass wir beiden einst für das Medium Fernsehen gearbeitet haben – Helmut für den WDR und ich für das einstige DDR-Fernsehen, wo ich die letzten beiden Sendungen „Schach aktuell…“ noch im Spätherbst 1990 kommentiert habe.

Für die Sammlung der besten 120 amüsanten Aufgaben mit überraschenden Lösungen aus drei Jahrzehnten in der Wochenzeitung DIE ZEIT habe ich ein Exklusiv-Interview mit ihm geführt, das – von der Zeit geprüft – nichts an Substanz verloren hat. Höchstens, dass es die wöchentliche Schach-Kolumne von Lubomir Kavalek in der Washington Post nicht mehr gibt, und Helmut Pfleger nun schon über 1600 Beiträge im ZEITmagazin veröffentlicht hat. Ein Ende ist vorerst glücklicherweise nicht in Sicht – und das ist gut so! In diesem Sinne, lieber Helmut, von mir ganz persönlich und sicherlich auch von den Besuchern des Schach-Ticker ganz herzliche Glückwünsche zu Deinem 70.!

Zum Interview mit Video

 

Raymund Stolze

Der DSB-Präsident Herbert Bastian feiert heute seinen 60. Geburtstag. Die Redaktion des Schach-Tickers gratuliert herzlich und wünscht vor allem Gesundheit. Natürlich wünschen wir auch, dass der Deutsche Schachbund an Mitgliederzahlen wieder zulegt, was letztlich auch im Interesse aller ist, die unser Spiel lieben. Als Präsident des DSB haben Sie eine schwere Aufgabe übernommen. Es ist keine Firma und Sie sind auch nicht der Chef. Viele Altgediente und auch Funktionäre werden es Ihnen nicht leicht machen den Schachbund zu reformieren. Funktionäre die den Ausspruch tätigen: "Was im Internet steht, interessiert mich nicht", haben an verantwortlicher Stelle eigentlich nichts zu suchen. Diese Entgleisung eines Funktionärs mussten wir leider zur Kenntnis nehmen. Auch das Dritte Einfluss auf die Gestaltung der Webseite des DSB nehmen, schafft auf keinen Fall Unabhängigkeit! Jeder Bauer muss seinen Stall einmal ausmisten. Es wäre gut für das Schach allgemein, wenn Sie nicht zu spät damit anfangen.
Herr Frank Beyer-von Gablenz hat Ihre zurück liegenden Erfolge akribisch aufgeführt und uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung gegeben. Natürlich ist der Rückblick nicht vollständig, es müsste noch manches hinzugefügt werden, was Herr Frank Beyer-von Gablenz auch versprach in Kürze zu tun.

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Einer der stärksten Schachspieler aller Zeiten feiert heute seinen 49. Geburtstag. Garry Kasparov war Weltmeister und dominierte bis zu seinem Rückzug das Schach auf fast allen Top-Turnieren der Welt. Seit dem Rückzug vom Schach ist Kasparow als russischer Oppositionsaktivist tätig. Er gründete unter anderem das oppositionelle Bündnis „Das andere Russland“, welches nicht zu den russischen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2007/08 zugelassen wurde mit der Begründung, es handele sich um keine Partei. Am 13. Dezember 2008 gründete er zusammen mit Boris Nemzow eine neue Oppositionsbewegung.

Das Schachspiel hat Kasparow allerdings nicht losgelassen. Ein besonderes Anliegen ist ihm, dass Schach schon in den Grundschulen als Unterrichtsfach eingeführt wird. Dafür tingelt Kasparov durch Europa und wirbt für das faszinierende Spiel seines Lebens, dem er soviel zu verdanken hat. Unvergessen ist sein Match gegen den Supercomputer von IBM, Deep Blue, das er mit 2:4 verlor.

Eine Partie, die er verlor, können Sie in dem Video betrachten. Hier kam es am Ende darauf an, wer ist der Schnellere und wer hat am weitesten gerechnet hat. Kasparows Versprechen, dass er nie gegen einen Computer verlieren würde, musste er mit dieser vernichtenden Niederlage revidieren. 

Lesen Sie auch auf Wikipedia eine hervorragende Beschreibung seiner großartigen Laufbahn, die noch nicht zu Ende ist.

 

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