Jugend

….und dabei bezieht sich die Überschrift im doppelten Sinne auf 2 Ereignisse – Ein Beitrag von EBERHARD SCHABEL

 

Am 25.06.2016 sollte es für unsere Schachspielerinnen und Schachspieler im Rahmen der 20-jährigen Jubiläumsfeier auch die Übergabe von 2 33Qualitätssiegel geben.

 

Eberhard Schabel

Eberhard Schabel

Ende Januar 2016 erfuhren wir, dass unsere eingereichte Bewerbung von Anfang Mai 2015 positiv entschieden wurde. Ein erster Termin war schnell gefunden und musste dann jedoch wieder abgesagt werden, da die kommunale Politik sich diesen Tag ebenfalls ausgesucht hatte um in allen möglichen Räumlichkeiten Wahlveranstaltungen durchzuführen. Da der Termin auch für den DSB/DSJ eher ungünstig lag, wurde Anfang März ein neuer Termin (der 25.06.2016) bekannt gegeben und hiernach liefen auch bei unseren Schach- Verbänden wohl die Planungen, wer an diesem Tag in Norderstedt sein könnte. Nach 6 Wochen dann leider die Auskunft, dass es sehr schwer werden würde jemanden in den Norden zu schicken. Bei den Deutschen-Jugend-Einzelmeisterschaften dann der Durchbruch. In einem Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden der DSJ regte ich an, den Präsidenten des größten Schachvereins Deutschlands und zugleich Urgestein des Deutschen Schachs, nicht nur im Norden, Christian Zickelbein zu bitten, die Ehrungen bei uns vorzunehmen. Dieser war dann auch sofort bereit, sich dieser angenehmen Aufgabe zu stellen, und unser Verein konnte die Einladungen an die Offiziellen und Sponsoren des Gesamtvereins TuRa Harksheide rausschicken.

 

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Sasbacher räumen Medaillen bei deutschen Meisterschaften ab – Von HARTMUT METZ

 

Englert – Trifan: Schwarz gewinnt – mit Knalleffekt

Englert – Trifan: Schwarz gewinnt – mit Knalleffekt

Die badischen Nachwuchskräfte haben bei den deutschen Meisterschaften in Willingen aufgetrumpft: Der Badische Schachverband (BSV) setzte sich an die Spitze des Länderspiegels. Zu einer Meisterschaft reichte es zwar nicht, aber dafür holten die Jugendlichen dreimal Silber und dreimal Bronze sowie mehrere Platzierungen knapp dahinter. Die Baden-Badenerinmetz Olga Weiß wurde in der U18 deutsche Vizemeisterin. Zum sehr guten Abschneiden des BSV trugen ansonsten vor allem die Talente der SF Sasbach bei. Die Schützlinge von Erfolgscoach Nikolaus Sentef eroberten drei Medaillen: In der Klasse der bis zu zehnjährigen Mädchen landete Anna Schneider mit 8:3 Punkten auf Platz drei. Dasselbe Resultat verzeichnete der letztjährige deutsche Meister Andrei Ioan Trifan in der U12. Hauchdünn verpasste Raphael Zimmer den Titel. Mit 7,5:1,5 Zählern landete er nur knapp geschlagen auf Platz zwei. In der „Königsklasse“ in Willingen, in der U18, belegten Marco Riehle und sein Sasbacher Vereinskamerad Thilo Ehmann die Ränge sieben und acht – ein Resultat, das die beiden in den nächsten Jahren noch in der Altersklasse verbessern dürften. Dass Ehmann und Riehle auch schon bei den Erwachsenen sehr gut mithalten können, bewiesen sie am vergangenen Wochenende:

 

Bei den badischen Meisterschaften im Schnellschach und Blitz, die der rührige Verbandsligist auch ausrichtete, belegte Ehmann im Schnellschach Platz drei. Riehle wurde im Blitz Siebter. Die beiden Wettbewerbe gewannen die beiden Asse von der OSG Baden-Baden, Roland Schmaltz und Andreas Heimann. Letzterer gab als Sieger der Fünf-Minuten-Blitzpartien in 31 Runden nur zwei Punkte ab! Heimann gönnte seinen Rivalen zwei Remis und verlor lediglich gegen den Kuppenheimer Velimir Kresovic, der auch den im Blitz drittplatzierten Großmeister Schmaltz schlagen konnte.
Der jüngste der starken Sasbacher, Andrei Ioan Trifan, hat in Willingen in der U12 eine „Partie des Tages“ gespielt. Nachstehend kommentiert das Talent sein mutig vorgetragenes Duell mit dem Großostheimer Jon Englert… Weiterlesen

 

 

Jugendschach macht Fortschritte – Ein Beitrag von DIETER AUER

 

Günter Auer

Günter Auer

Hockenheim. Ungeachtet dessen, dass ein Bundesligaverein schon eine gewisse Ausstrahlung im lokalen und regionalen Bereich haben sollte, kann die derzeitige positive Entwicklung des hiesigen Schachclubs – was den Zuwachs an neuen Mitgliedern betrifft- nicht alleine durch das erstklassige „Rennstadtteam“ erklärt werden. Hierfür gibt es mehrere andere Gründe.

 

In erster Linie haben sich durch die Aktivitäten von Günter Auer, die Strukturen des Vereins verändert und weiterentwickelt. Positiv beeinflusst wurde vor allem der Amateurbereich im Breitensport mit den Mannschaften 2 bis 5, bei denen sich der Mitgliederzuwachs am deutlichsten bemerkbar machte.

 

Da sich der Kader der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga vergrößerte, profitieren alle nachfolgenden Mannschaften. Offensichtlich gehören Probleme wie Personalnot künftig der Vergangenheit an.

 

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Trainingslehrgang mit DSB-Nachwuchstalenten und NRW-Kaderspielern – Ein Bericht von ANDREAS JAGODZINSKY

 

Kevin Schröder und Samuel Fieberg, Foto: Bernd Vökler

Kevin Schröder und Samuel Fieberg

Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler informierte uns am heutigen Mittwoch über einen Trainingslehrgang in Hemer, einer mittleren kreisangehörigen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Norden des Sauerlandes und gehört zum Märkischen Kreis. Der nachfolgende Bericht [siehe Vereinshomepage des SV HEMER] ist geschrieben von Andreas Jagodzinsky, Ehemann von Carmen Voicu-Jagodzinsky, die seit Januar 2016 NRW-Landestrainerin ist.

[Raymund Stolze]


 

Am vergangenen Wochenende [17. bis 19. Juni] fand in den Räumen des Woeste-Gymnasiums in Hemer, in denen auch der Landesleistungsstützpunkt beheimatet ist, ein Trainingslehrgang für einige der aussichtsreichsten Nachwuchsspieler des Deutschen Schachbundes und des Schachbundes NRW statt.

 

Geleitet wurde der Lehrgang von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, der von der Landestrainerin des Schachbundes NRW Carmen Voicu-Jagodzinsky unterstützt wurde.

 

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Ein Ausblick auf internationale Jugendmeisterschaften von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Roven Vogel

Roven Vogel

Wie jedes Jahr stehen im Sommer traditionell verschiedenste Jugend-Welt, –Europa und -Olympiaden sowie selbst EU-Meisterschaften an! Diese sind sogar zweigeteilt zwischen Österreich und Tschechien.

 

Doch der Reihe nach:

 

Gestartet wird mit der Mannschafts-Europameisterschaft U18 im slowenischen Celje. Vom 09. bis 17. Juli. kämpfen die besten europäischen Teams dieser Altersklasse um den Titel. Deutschland wird mit den Titelverteidigern Jan-Christian Schröder und Thore Perske ins Rennen gehen. Ihnen zur Seite stehen dann der U16-Einzel-Europameister 2015 Leonid Sawlin und Maximilian Paul Mätzkow.

 

Die Mädchen-Mannschaft besteht aus Olga Weis und Paula Wiesner. Beide kommen aus Baden und die besten Wünsche des DSB-Vizepräsidenten Uwe Pfenning begleiten sie.

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Nussbaum Medien spendet 1000 EUR für Hockenheimer Schachjugend – Ein Beitrag von DIETER AUER

 

Seit Michael Fricke vor Jahresfrist das Jugendschach des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim übernommen hatte, ist eine deutliche Aufwärtstendenz festzustellen. Das Jugendschach in der Hockenheimer Zehntscheune freitags ab 17:30 Uhr ist mittlerweile stets gut besucht und auch die Kooperationen Schule-Verein entwickeln sich wieder positiv. Vier Zuschussanträge für das kommende Schuljahr wurden inzwischen beim Badischen Sportbund eingereicht.

 

Die Brüder Günter und Dieter Auer folgten Ende der Woche gerne einer Einladung nach St.Leon- Rot, um einen Spendenscheck entgegen zu nehmen. Die dortige Stiftung fördert schon seit Jahren Schach in der Region und beim Gespräch mit Firmenchef Klaus Nussbaum wurde deutlich, dass sein Schachengagement auch künftig seine Fortsetzung in der Region finden wird.

 

Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass auch der Projektleiter der Schachferiencamps im Racket Center Nußloch, Bernd Hierholz, dem Verein beitritt, muss man sich über die weitere Entwicklung im Jugendbereich nicht mehr zu viele Gedanken machen. Bernd Hierholz leitet bereits eine Gruppe regionaler Schachtalente, die aus der Rhein-Neckar Schachjugend hervor gegangen ist und bringt alle schachlichen und pädagogischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jugendförderung mit.

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Zweite Auflage des Jugendmasters in Lüneburg startet am 29. Juni in Lüneburg – Von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Ausschreibung

Bernd Vökler (by DSJ)

Nach dem „relativ schlechten“ Elo-Ergebnis der deutschen Delegationen bei der Jugend-WM in Durban und der Jugend-EM in Batumi vor zwei Jahren, hatte Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler eine Analyse erstellt und war zu dem Ergebnis gekommen: Ursache ist die Elo-Flut in deutschen Open und nicht, wie fälschlich vermutet, die schlechte Form der deutschen Spieler! Silbermedaillengewinnerin Filiz Osmanodja hat selber nur 7 Punkte gewonnen. Matthias Blübaum auf Platz 4 ging schon ins Negative!

 

Nichtsdestotrotz waren vom Deutschen Schachbund neue Ansätze für diese Problematik gefragt. Und diese hat Bernd Vökler geliefert. Zum ersten Mal führte der DSB ein Jugendmaster im August 2015 in Apolda als Vorbereitung auf die internationalen Saisonhöhepunkte durch. Die Premiere gewann übrigens die tschechische Gastspielerin Nela Pychova [ http://www.jugendmasters-2015.steffans-schachseiten.de/ ].

 

Nun erreichte uns vom Bundesnachwuchstrainer die erfreuliche Nachricht, dass die zweite Auflage dieser Veranstaltung für den Jahrgang 2000 und jünger vom 29. Juni bis 3. Juli in Lüneburg stattfinden wird.

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Schachjunioren aus Magdeburg gewinnen Deutschlandfinale von Yes2Chess in Hamburg – Schach-Großmeister Helmut Pfleger gratuliert persönlich

 

„Bis ins deutsche Finale gekämpft und gewonnen: Jörg Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend, Schach-Großmeister Helmut Pfleger und Michael Thomsen, Community Investment Manager von Barclaycard, gratulieren dem Werner-von-Siemens-Gymnasium aus Magdeburg zum Sieg beim Deutschlandfinale des „Yes2Chess“-Turniers in Hamburg.

„Bis ins deutsche Finale gekämpft und gewonnen: Jörg Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend, Schach-Großmeister Helmut Pfleger und Michael Thomsen, Community Investment Manager von Barclaycard, gratulieren dem Werner-von-Siemens-Gymnasium aus Magdeburg zum Sieg beim Deutschlandfinale des „Yes2Chess“-Turniers in Hamburg.

 

Die Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums aus Magdeburg setzten sich am Samstag, den 4. Juni 2016 gegen die 35 Finalisten aus deutschlandweit insgesamt über 6.000 Kindern durch. Sie gewannen in Hamburg das Deutschlandfinale des Schülerschachturniers „Yes2Chess“ – „Ja zu Schach“ von Barclaycard und der Deutschen Schachjugend.

 

Wer glaubt, dass Kinder am liebsten ihre Zeit mit ihrem Smartphone oder mit Computerspielen verbringen, wurde heute eines Besseren belehrt: 40 Schülerinnen und Schüler von acht Schulen aus sechs Bundesländern traten heute in der Cafeteria der Hamburger Stadtteilschule Am Hafen im Schach gegeneinander an. Sie spielten um den Sieg im Finale von „Yes2Chess“, dem großen Schülerschachturnier der Direktbank Barclayc4ard und der Deutschen Schachjugend. Die Finalteilnehmer hatten sich zuvor gegen mehrere tausend Nachwuchsspieler aus ganz Deutschland durchgesetzt. Das Siegerteam des Werner-von-Siemens-Gymnasiums aus Magdeburg bekam den Siegerpokal vom Schach-Großmeister, Helmut Pfleger, persönlich überreicht.

 

Förderprojekt „Yes2Chess“ geht ins dritte Jahr

 

„Ja zu Schach“ sagten auch in diesem Jahr wieder bundesweit über 6.000 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klasse, die mit vollem Einsatz an
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Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung der Bayerischen Schachjugend – Von WALTER RÄDLER

 

Dr. Mueller

Dr. Mueller

Ich will zuerst die aktuelle Turnierpraxis beschreiben: Kinder spielen mit 20 Minuten Bedenkzeit siebenrundige Turniere in den unterschiedlichen Altersklassen. Die Kinder haben Spaß  und bekommen Wettkampferfahrung, der Lernzuwachs ist allerdings eher gering.

 

Das Turniersystem von Dr. Konrad Müller. Heute geht es um ein Turniersystem, von dem ich sehr viel halte. Dr. Konrad Müller hat die Württembergischen Jugend-Pokalturniere in den Altersklassen U8, U10 und U12 (WJPT) sowie die Württembergische Amateurmeisterschaft (WAM) kreiert, in München ist sie die Chessimo-Turnierserie.

 

Die U12-Meisterschaft:

Beim U12-Turnier spielen die Kinder fünf Runden mit Mitschreibpflicht bei einer Stunde Bedenkzeit. Die Partien werden DWZ-ausgewertet und mit Trainern analysiert. Bei genügend Teilnehmern spielen U8, U10 und U12 getrennte Turniere. Es gibt Pokale für die besten drei jeder Altersklasse und für das jeweils beste Mädchen. Spieler mit DWZ über 1.000 dürfen nicht bei der U8/U10/U12 mitspielen, sie spielen beim parallel stattfindenden Amateur-Pokal mit.

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[M-]ein Abschlussbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Und jetzt ist die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2016 schon wieder vorbei! Einerseits bin ich froh, wieder Jana1zuhause zu sein, andererseits ist die DEM doch jedes Jahr wieder ein schönes Turnier, auf dem ich viele Freunde aus ganz Deutschland wieder dem2016-grosstreffen und auch neue Kontakte knüpfen kann.

 

Nachdem ich meine sechste Partie gegen Lara Schulze leider unglücklich verlor, habe ich noch einmal mein Bestes gegeben und meine restlichen drei Spiele gewonnen. Da Lara ein Remis gegen Annmarie Mütsch abgab, reichte mir das zum Meistertitel. Ich bin Deutsche Meisterin in der U14 geworden.

 

Als dies nach meiner letzten Partie feststand, hatte ich allen Grund zum Feiern. An diesem Samstagnachmittag haben wir dann noch in großer Runde die unterschiedlichsten Gesellschaftsspiele gespielt und hatten einfach mal Spaß ohne Schach. Am Abend stand dann die Siegerehrung mit den gefürchteten Spielen für die Sieger an. Da gab es dann „Eins, zwei oder drei“, ein Schachquiz und natürlich das bekannte Kondiblitz gegen Großmeister Ilja Zaragatski für die U12.

Ich selbst in der U14 hatte die Aufgabe, ein Puzzle zu lösen. Im ganzen Saal haben Zuschauer die Umschläge mit jeweils einem Puzzleteil oder einer Niete in die Höhe gehalten. Rote Farbe für uns Mädchen, gelb für die Jungen. Die Teile sollten wir an eine Pinnwand heften.

 

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Chronik des laufenden Schachsinns

dem2016-grossAm Ende haben einige mutige Spieler und Spielerinnes es doch geschafft, den Morbus Willingen überwunden und schließlich den Titel errungen:

 

Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

U10

Der Titel bei den Jüngsten geht an Berlin. Mit 9,5 Punkten holt der an Platz 4 der Setzliste gesetzte Bao Anh Le Bui mit einem halben Punkt Vorsprung den Meistertitel. Gegen die 3 vor ihm Gesetzten erreichte der Spieler vom SV Mattnetz Berlin 2,5 Punkte. Nach zehn Runden purem Kampfgeist reichte sein erstes Remis nun zum Meistertitel.

 

Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

U10w

Bereits gestern ging der erste Meistertitel nach Bayern. Mit unglaublichen 11 aus 11 sichert sich Svenja Butenandt ihren Titel. 100 Prozent holte zuletzt Vincent Keymer 2014 in Magdeburg. Die an zwei gestzte Svenja vom TC Tegernsee dominiert damit ihre Altersklasse und schafft nach ihrem 6. Platz in 2015 nun den Sprung an die Spitze.

 

Ruben Gideon Köllner

Ruben Gideon Köllner

U12

Ruben Gideon Köllner vom SV Bergneustadt/Derschlag (NRW) sicherte sich souverän mit 10 aus 11 den Titel in der U12. Seit er in Runde 6 den bis dahin führenden Tobias Kölle besiegte, war der Zweitgesetzte auf Erfolgskurs. Ruben spielte nur einmal Remis und schlug u.a. den Setzlistenersten.

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 Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

Nur noch eine Runde ist zu spielen und die Spannung vor der letzten Runde ist riesengroß! Allein eine Spielerin kann der letzten Partie ganz entspannt entgegensehen. Erste Deutsche Meisterin 2016 bereits eine Runde vor Schluss ist in der U10w mit unwiderstehlichen 10/10 Svenja Butenandt!

 

dem2016-grossU10

Bao An Le Bui steht kurz vor dem Titelgewinn! Er führt mit 9/10 seine Altersklasse an und hat einen ganzen Zähler Vorsprung auf seiner ärgsten Verfolger Gino Rössel. Dementsprechend genügt ihm in der letzten Runde bereits ein halber Punkt zum sicheren Titelgewinn, während Gino Rössel alles daran setzen wird zu gewinnen, denn mit etwas Glück kann er auch noch den Titel holen, schließlich hat er deutliche Vorteile in der Buchholz.

 

Mit einer kleinen Kombination sicherte sich der derzeitig Führende sich ausfolgender Stellung heraus seine Tabellenführung vor der letzten Runde:

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Deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen – Runde 8

 

 Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

Auf der Suche nach weiteren Opfern des Morbus Willingen wurde Euer Autor diesmal bei sich selbst fündig: In der gestrigen Ausgabe habe ich versehentlich eine Begegnung gezeigt, die auch als Partie des Tages zur Wahl dem2016-grossstand. Dabei sollen die Protagonisten doch streng geheim bleiben… Ich gelobe Besserung und wende mich dem heutigen Turniergeschehen zu.

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) bleibt im Vorwärtsgang: Während er heute gegen Adam Lutz einen Mehrbauern im Turmendspiel zum Sieg führte, konnte Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) seinen ebenfalls vorhandenen Endspielvorteil nicht verwerten, weil er seinen guten Springer gegen den schlechten Läufer freiwillig zum Tausch anbot. Somit führt Bao Anh Le Bui (7 Punkte) nun vor Gino Rössel (6,5). Der Favorit Leopold Franziskus Wagner hat sich inzwischen bis auf einen Punkt an den Führenden herangekämpft und teilt mit Nam Tham Platz 3.

 

U10w

Nach dem gestrigen Spieltag ist Svenja Butenandt (TV Tegernsee) die einzige Spielerin, die alle 8 Partien gewinnen konnte. Verfolgerin mit 1,5 Punkten bleibt Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden), auf dem dritten Platz liegt Anna Schneider vom SF Sasbach.

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Chronik des laufenden Schachsinns

 

Eric Wu

Eric Wu

Der Morbus Willingen findet immer weitere Opfer. Ihr habt noch nie von dieser schrecklichen Seuche gehört? Nun – dieser Erreger befällt vor allem die Hirnregionen, die für das Schachspiel zuständig sind, und sorgt für unerklärliche Fdem2016-grossehlleistungen. Nach ungezählten einzügigen Figureneinstellern und übersehenen Mattdrohungen dachte heute eine Spielerin in aller Ruhe über ihren 40. Zug nach – bis sie die Zeit überschritten hatte. Die versammelte Trainerelite Deutschlands sucht verzweifelt nach einem Gegengift, aber solange die Übertragungswege dieser hoch infektiösen Erkrankung nicht geklärt sind besteht wenig Hoffnung auf Besserung. Das Turnier geht unterdessen weiter, und so sieht es nach dem 4. Spieltag aus:

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) konnte durch zwei Siege am Doppelspieltag zu Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) aufschließen. Besonders wichtig war der Punkt gegen den Mitkonkurrenten Robert Prieb in einer strategisch interessanten Partie:

 

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[M-]ein Zwischenbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider

Hier ist mein versprochener Zwischenbericht von der Deutschen Einzelmeisterschaft. Inzwischen habe ich fünf Runden, also schon mehr als die Hälfte gespielt und liege in der U14w auf dem ersten Platz. Bisher habdem2016-grosse ich alle meine Partien gewonnen und werde heute gegen meine Rivalin Lara Schulze spielen. Sie wurde nicht nur Deutsche Meisterin im letzten Jahr, sondern landete auch bei der Abstimmung zur Spielerin des Jahres vor mir auf dem ersten Platz. Mit 1/3 habe ich gegen Lara auch eine eher unglückliche Bilanz, aber dafür stand ich auch in den zwei Verlustpartien zwischenzeitlich um einiges besser, was ich jedoch nur in der Gewinnpartie ausnutzen konnte.

 

Heute werde ich gegen sie wieder einfach Schach spielen. Bisher spiele ich ein wirklich gutes Turnier und schöne, nahezu fehlerfreie Partien. Immerhin stand ich auf dieser Meisterschaft noch in keiner Partie wirklich schlechter und bin sehr zufrieden. Jetzt werde ich versuchen, das beizubehalten und weiter gut zu spielen, dann kann ich jeden schlagen.

 

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In allen Turnieren sind fünf Runden gespielt, wir sind also schon in der Halbzeit angelangt. Werfen wir also wieder einen Blick auf das nach wie vor sehr spannende Turniergeschehen:

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10

Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) gab heute in einem langwierigen Franzosen zwar sein erstes Remis ab, bleibt aber dem2016-grossmit einem halben Punkt Vorsprung an der Spitze, weil auch die Partie an Brett 2 zwischen Nam Tham und Robert Prieb keinen Sieger fand. In beiden Partien wurde hart gekämpft, von frühzeitigem Remisfieber ist noch nichts zu spüren.

 

U10w

Bei den Mädchen werden keine Gefangenen gemacht: An den ersten sechs Brettern gab es kein Remis! Am Spitzenbrett siegte Svenja Butenandt (TV Tegernsee) gegen Anna Schneider (SF Sasbach) mit der Drachenvariante und liegt nun allein mit 5 aus 5 an der Spitze. Schärfste Verfolgerin ist Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden) mit einem halben Punkt Rückstand. Hier die entscheidende Szene aus der Spitzenpaarung Anna Schneider – Svenja Butenandt:

 

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Das Favoritensterben ging auch am zweiten Turniertag munter weiter – Schach ist eben doch Sport und die Ergebnisse lassen sich nicht mit dem Rechenschieber vorhersagen!

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10
Nach der vierten Runde führt Gino Rössel aus Hoyerswerda in Sachsen die Tabelle allein mit 4 Punkten an. Den Favoriten Leopold dem2016-grossFranziskus Wagner erwischte es in der 3. Runde gegen Robert Prieb: In einem Grünfeldinder fand er kein Mittel, um den gegnerischen Freibauern zu stoppen. Auch die Spieler auf den Plätzen 2 bis 6 der Setzliste haben schon mindestens einen Punkt abgegeben.

 

U10w
Svenja Butenandt vom TV Tegernsee und Anna Schneider führen hier mit 4 aus 4. Die Setzlistenerste Phuong Thao Vivien Nguyen liegt mit einem halben Punkt in Lauerstellung.

 

U12
Titelverteidiger Andrei Ioan Trifan musste in der 4. Runde in einer schwerblütigen Blockadepartie eine Niederlage hinnehmen. Nachdem er zugunsten eines Königsangriffs seinen Damenflügel seinem Schicksal überlassen hatte, wurde er genau an diesem Brettabschnitt von seinem Gegner Tobias Kölle ausgekontert, der damit die alleinige Tabellenführung mit 4 aus 4 übernahm:

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Dimitrij Kollars startet bei Turnier der „World’s Youth Stars“– Von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Alexander Donchenko

Alexander Donchenko

Partien Kirishi

In meinem P.S. zu Jana Schneiders Vorschau-Beitrag auf die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft in Willingen – am heutigen Sonntag [16. Mai] wird bereits Runde 3 gespielt – hatte ich angemerkt, dass eine Reihe unserer besten Nachwuchsspieler fehlen [siehe http://www.chess-international.de/Archive/56689 ]. Für Alexander Donchenko gibt es gute Gründe, denn der 18-Jährige Großmeister startet zur Zeit bei den 17. Europameisterschaften in Gjakova/Kosovo. Mit 3,5/5 ist er derzeit der beste von sechs deutschen Teilnehmern, allerdings sind elf Runden zu spielen, und der Reiz der EM besteht neben Titel und Medaillen darin, dass sich die besten 23 für den Weltcup qualifizieren. Alle Ergebnisse, Einzelresultate und Partien finden Sie bei chess-results.com [ http://www.chess-results.com/tnr206558.aspx?lan=1&art=0&turdet=YES&flag=30&wi=984 ].

 

Der amtierende Weltmeister U16 Roven Vogel nahm zwar die Auszeichnung als „Spieler des Jahres“ in Willingen entgegen – das war’s dann aber auch. Und so kann man rätseln, ob Verpflichtungen in der Schule an seinem Fehlen Schuld sind oder was auch immer …

 

Dass dagegen der vorjährige U16-Meister Dmitrij Kollars fehlt, der allerdings in die KöngisklasseU18 hätte aufrücken müssen, hat gute Gründe, wie Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler mitteilte:

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Selten gab es zum Auftakt einer DEM so viele Überraschungen und Favoridem2016-grosstenstürze wie in diesem Jahr – diese Meisterschaft verspricht besonders spannend zu werden. Was ist passiert? – Ein Beitrag von BERND ROSEN

 

U10
Topfavorit Leopold Franziskus Wagner gewann seine beiden Partien sehr sicher, aber der an 2 gesetzte Jeremy Hommer wurde durch Christian Gluma mit einem schönen Schlusszug aus dem Ring genommen. Hätten Sie‘s gesehen?

32.Sh6+! da 32…gxh6 33.gxh6+ Kh8 34.Txf8+ Dg8 35.Tfxg8 zum Matt führt, gab Schwarz auf.

 

Partie zum nachspielen

 

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Die Jugend-Einzelmeisterschaften in Willingen (Sauerland) haben mit der Eröffnungsfeier begonnen. Nachfolgend die einzelnen  Altersstufen und die vermeintlichen Favoriten – Von CARSTEN KARTHAUS

 

U10w
dem2016-grossErstmals ermitteln auch in den beiden jüngsten Altersklassen Jungen und Mädchen ihre Meister in eigenen Turnieren. Die Setzliste der 38 Mädchen (11 mehr als im Vorjahr) wird von Phuong Thao Vivien Nguyen vom USV TU Dresden angeführt, die im Vorjahr Vierte war. Auch die Nr. 2 Svenja Butenandt (TV Tegernsee) kann die Erfahrung aus dem letzten Jahr in die Waagschale werfen, als sie immerhin schon den 6.Platz belegte. Doch die DWZ-Unterschiede auf das übrige Feld sind so gering, dass Prognosen hier kaum möglich sind.

 

Leopold Franziskus Wagner

Leopold Franziskus Wagner

U10
Anders sieht es in der U10 aus: Mit einem satten Vorsprung von 200 DWZ-Punkten geht Leopold Franziskus Wagner (BSG Grün-Weiß Leipzig) ins Rennen. Allerdings führte er auch im letzten Jahr schon die Setzliste an und musste sich am Ende mit dem 5. Platz begnügen. Mal schauen, ob er in in diesem Jahr „Favorit kann“! Die Meute wird ihm das Leben sicher schwer machen.

 

U12w
Hier führt ein Quartett die Setzliste an, das nahezu identische Wertungszahlen aufweist. Eine der vier Führenden ist Antonia Ziegenfuß (ESV Göttingen), die U10-Meisterin des Vorjahres. Aber auch die übrigen 36 Spielerinnen werden die Punkte keinesfalls kampflos herschenken.

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