Jugend

Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung der Bayerischen Schachjugend – Von WALTER RÄDLER

 

Dr. Mueller

Dr. Mueller

Ich will zuerst die aktuelle Turnierpraxis beschreiben: Kinder spielen mit 20 Minuten Bedenkzeit siebenrundige Turniere in den unterschiedlichen Altersklassen. Die Kinder haben Spaß  und bekommen Wettkampferfahrung, der Lernzuwachs ist allerdings eher gering.

 

Das Turniersystem von Dr. Konrad Müller. Heute geht es um ein Turniersystem, von dem ich sehr viel halte. Dr. Konrad Müller hat die Württembergischen Jugend-Pokalturniere in den Altersklassen U8, U10 und U12 (WJPT) sowie die Württembergische Amateurmeisterschaft (WAM) kreiert, in München ist sie die Chessimo-Turnierserie.

 

Die U12-Meisterschaft:

Beim U12-Turnier spielen die Kinder fünf Runden mit Mitschreibpflicht bei einer Stunde Bedenkzeit. Die Partien werden DWZ-ausgewertet und mit Trainern analysiert. Bei genügend Teilnehmern spielen U8, U10 und U12 getrennte Turniere. Es gibt Pokale für die besten drei jeder Altersklasse und für das jeweils beste Mädchen. Spieler mit DWZ über 1.000 dürfen nicht bei der U8/U10/U12 mitspielen, sie spielen beim parallel stattfindenden Amateur-Pokal mit.

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[M-]ein Abschlussbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Und jetzt ist die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2016 schon wieder vorbei! Einerseits bin ich froh, wieder Jana1zuhause zu sein, andererseits ist die DEM doch jedes Jahr wieder ein schönes Turnier, auf dem ich viele Freunde aus ganz Deutschland wieder dem2016-grosstreffen und auch neue Kontakte knüpfen kann.

 

Nachdem ich meine sechste Partie gegen Lara Schulze leider unglücklich verlor, habe ich noch einmal mein Bestes gegeben und meine restlichen drei Spiele gewonnen. Da Lara ein Remis gegen Annmarie Mütsch abgab, reichte mir das zum Meistertitel. Ich bin Deutsche Meisterin in der U14 geworden.

 

Als dies nach meiner letzten Partie feststand, hatte ich allen Grund zum Feiern. An diesem Samstagnachmittag haben wir dann noch in großer Runde die unterschiedlichsten Gesellschaftsspiele gespielt und hatten einfach mal Spaß ohne Schach. Am Abend stand dann die Siegerehrung mit den gefürchteten Spielen für die Sieger an. Da gab es dann „Eins, zwei oder drei“, ein Schachquiz und natürlich das bekannte Kondiblitz gegen Großmeister Ilja Zaragatski für die U12.

Ich selbst in der U14 hatte die Aufgabe, ein Puzzle zu lösen. Im ganzen Saal haben Zuschauer die Umschläge mit jeweils einem Puzzleteil oder einer Niete in die Höhe gehalten. Rote Farbe für uns Mädchen, gelb für die Jungen. Die Teile sollten wir an eine Pinnwand heften.

 

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Chronik des laufenden Schachsinns

dem2016-grossAm Ende haben einige mutige Spieler und Spielerinnes es doch geschafft, den Morbus Willingen überwunden und schließlich den Titel errungen:

 

Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

U10

Der Titel bei den Jüngsten geht an Berlin. Mit 9,5 Punkten holt der an Platz 4 der Setzliste gesetzte Bao Anh Le Bui mit einem halben Punkt Vorsprung den Meistertitel. Gegen die 3 vor ihm Gesetzten erreichte der Spieler vom SV Mattnetz Berlin 2,5 Punkte. Nach zehn Runden purem Kampfgeist reichte sein erstes Remis nun zum Meistertitel.

 

Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

U10w

Bereits gestern ging der erste Meistertitel nach Bayern. Mit unglaublichen 11 aus 11 sichert sich Svenja Butenandt ihren Titel. 100 Prozent holte zuletzt Vincent Keymer 2014 in Magdeburg. Die an zwei gestzte Svenja vom TC Tegernsee dominiert damit ihre Altersklasse und schafft nach ihrem 6. Platz in 2015 nun den Sprung an die Spitze.

 

Ruben Gideon Köllner

Ruben Gideon Köllner

U12

Ruben Gideon Köllner vom SV Bergneustadt/Derschlag (NRW) sicherte sich souverän mit 10 aus 11 den Titel in der U12. Seit er in Runde 6 den bis dahin führenden Tobias Kölle besiegte, war der Zweitgesetzte auf Erfolgskurs. Ruben spielte nur einmal Remis und schlug u.a. den Setzlistenersten.

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 Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

Nur noch eine Runde ist zu spielen und die Spannung vor der letzten Runde ist riesengroß! Allein eine Spielerin kann der letzten Partie ganz entspannt entgegensehen. Erste Deutsche Meisterin 2016 bereits eine Runde vor Schluss ist in der U10w mit unwiderstehlichen 10/10 Svenja Butenandt!

 

dem2016-grossU10

Bao An Le Bui steht kurz vor dem Titelgewinn! Er führt mit 9/10 seine Altersklasse an und hat einen ganzen Zähler Vorsprung auf seiner ärgsten Verfolger Gino Rössel. Dementsprechend genügt ihm in der letzten Runde bereits ein halber Punkt zum sicheren Titelgewinn, während Gino Rössel alles daran setzen wird zu gewinnen, denn mit etwas Glück kann er auch noch den Titel holen, schließlich hat er deutliche Vorteile in der Buchholz.

 

Mit einer kleinen Kombination sicherte sich der derzeitig Führende sich ausfolgender Stellung heraus seine Tabellenführung vor der letzten Runde:

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Deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen – Runde 8

 

 Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

Auf der Suche nach weiteren Opfern des Morbus Willingen wurde Euer Autor diesmal bei sich selbst fündig: In der gestrigen Ausgabe habe ich versehentlich eine Begegnung gezeigt, die auch als Partie des Tages zur Wahl dem2016-grossstand. Dabei sollen die Protagonisten doch streng geheim bleiben… Ich gelobe Besserung und wende mich dem heutigen Turniergeschehen zu.

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) bleibt im Vorwärtsgang: Während er heute gegen Adam Lutz einen Mehrbauern im Turmendspiel zum Sieg führte, konnte Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) seinen ebenfalls vorhandenen Endspielvorteil nicht verwerten, weil er seinen guten Springer gegen den schlechten Läufer freiwillig zum Tausch anbot. Somit führt Bao Anh Le Bui (7 Punkte) nun vor Gino Rössel (6,5). Der Favorit Leopold Franziskus Wagner hat sich inzwischen bis auf einen Punkt an den Führenden herangekämpft und teilt mit Nam Tham Platz 3.

 

U10w

Nach dem gestrigen Spieltag ist Svenja Butenandt (TV Tegernsee) die einzige Spielerin, die alle 8 Partien gewinnen konnte. Verfolgerin mit 1,5 Punkten bleibt Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden), auf dem dritten Platz liegt Anna Schneider vom SF Sasbach.

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Chronik des laufenden Schachsinns

 

Eric Wu

Eric Wu

Der Morbus Willingen findet immer weitere Opfer. Ihr habt noch nie von dieser schrecklichen Seuche gehört? Nun – dieser Erreger befällt vor allem die Hirnregionen, die für das Schachspiel zuständig sind, und sorgt für unerklärliche Fdem2016-grossehlleistungen. Nach ungezählten einzügigen Figureneinstellern und übersehenen Mattdrohungen dachte heute eine Spielerin in aller Ruhe über ihren 40. Zug nach – bis sie die Zeit überschritten hatte. Die versammelte Trainerelite Deutschlands sucht verzweifelt nach einem Gegengift, aber solange die Übertragungswege dieser hoch infektiösen Erkrankung nicht geklärt sind besteht wenig Hoffnung auf Besserung. Das Turnier geht unterdessen weiter, und so sieht es nach dem 4. Spieltag aus:

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) konnte durch zwei Siege am Doppelspieltag zu Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) aufschließen. Besonders wichtig war der Punkt gegen den Mitkonkurrenten Robert Prieb in einer strategisch interessanten Partie:

 

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[M-]ein Zwischenbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider

Hier ist mein versprochener Zwischenbericht von der Deutschen Einzelmeisterschaft. Inzwischen habe ich fünf Runden, also schon mehr als die Hälfte gespielt und liege in der U14w auf dem ersten Platz. Bisher habdem2016-grosse ich alle meine Partien gewonnen und werde heute gegen meine Rivalin Lara Schulze spielen. Sie wurde nicht nur Deutsche Meisterin im letzten Jahr, sondern landete auch bei der Abstimmung zur Spielerin des Jahres vor mir auf dem ersten Platz. Mit 1/3 habe ich gegen Lara auch eine eher unglückliche Bilanz, aber dafür stand ich auch in den zwei Verlustpartien zwischenzeitlich um einiges besser, was ich jedoch nur in der Gewinnpartie ausnutzen konnte.

 

Heute werde ich gegen sie wieder einfach Schach spielen. Bisher spiele ich ein wirklich gutes Turnier und schöne, nahezu fehlerfreie Partien. Immerhin stand ich auf dieser Meisterschaft noch in keiner Partie wirklich schlechter und bin sehr zufrieden. Jetzt werde ich versuchen, das beizubehalten und weiter gut zu spielen, dann kann ich jeden schlagen.

 

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In allen Turnieren sind fünf Runden gespielt, wir sind also schon in der Halbzeit angelangt. Werfen wir also wieder einen Blick auf das nach wie vor sehr spannende Turniergeschehen:

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10

Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) gab heute in einem langwierigen Franzosen zwar sein erstes Remis ab, bleibt aber dem2016-grossmit einem halben Punkt Vorsprung an der Spitze, weil auch die Partie an Brett 2 zwischen Nam Tham und Robert Prieb keinen Sieger fand. In beiden Partien wurde hart gekämpft, von frühzeitigem Remisfieber ist noch nichts zu spüren.

 

U10w

Bei den Mädchen werden keine Gefangenen gemacht: An den ersten sechs Brettern gab es kein Remis! Am Spitzenbrett siegte Svenja Butenandt (TV Tegernsee) gegen Anna Schneider (SF Sasbach) mit der Drachenvariante und liegt nun allein mit 5 aus 5 an der Spitze. Schärfste Verfolgerin ist Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden) mit einem halben Punkt Rückstand. Hier die entscheidende Szene aus der Spitzenpaarung Anna Schneider – Svenja Butenandt:

 

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Das Favoritensterben ging auch am zweiten Turniertag munter weiter – Schach ist eben doch Sport und die Ergebnisse lassen sich nicht mit dem Rechenschieber vorhersagen!

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10
Nach der vierten Runde führt Gino Rössel aus Hoyerswerda in Sachsen die Tabelle allein mit 4 Punkten an. Den Favoriten Leopold dem2016-grossFranziskus Wagner erwischte es in der 3. Runde gegen Robert Prieb: In einem Grünfeldinder fand er kein Mittel, um den gegnerischen Freibauern zu stoppen. Auch die Spieler auf den Plätzen 2 bis 6 der Setzliste haben schon mindestens einen Punkt abgegeben.

 

U10w
Svenja Butenandt vom TV Tegernsee und Anna Schneider führen hier mit 4 aus 4. Die Setzlistenerste Phuong Thao Vivien Nguyen liegt mit einem halben Punkt in Lauerstellung.

 

U12
Titelverteidiger Andrei Ioan Trifan musste in der 4. Runde in einer schwerblütigen Blockadepartie eine Niederlage hinnehmen. Nachdem er zugunsten eines Königsangriffs seinen Damenflügel seinem Schicksal überlassen hatte, wurde er genau an diesem Brettabschnitt von seinem Gegner Tobias Kölle ausgekontert, der damit die alleinige Tabellenführung mit 4 aus 4 übernahm:

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Dimitrij Kollars startet bei Turnier der „World’s Youth Stars“– Von Bundesnachwuchstrainer BERND VÖKLER

 

Alexander Donchenko

Alexander Donchenko

Partien Kirishi

In meinem P.S. zu Jana Schneiders Vorschau-Beitrag auf die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft in Willingen – am heutigen Sonntag [16. Mai] wird bereits Runde 3 gespielt – hatte ich angemerkt, dass eine Reihe unserer besten Nachwuchsspieler fehlen [siehe http://www.chess-international.de/Archive/56689 ]. Für Alexander Donchenko gibt es gute Gründe, denn der 18-Jährige Großmeister startet zur Zeit bei den 17. Europameisterschaften in Gjakova/Kosovo. Mit 3,5/5 ist er derzeit der beste von sechs deutschen Teilnehmern, allerdings sind elf Runden zu spielen, und der Reiz der EM besteht neben Titel und Medaillen darin, dass sich die besten 23 für den Weltcup qualifizieren. Alle Ergebnisse, Einzelresultate und Partien finden Sie bei chess-results.com [ http://www.chess-results.com/tnr206558.aspx?lan=1&art=0&turdet=YES&flag=30&wi=984 ].

 

Der amtierende Weltmeister U16 Roven Vogel nahm zwar die Auszeichnung als „Spieler des Jahres“ in Willingen entgegen – das war’s dann aber auch. Und so kann man rätseln, ob Verpflichtungen in der Schule an seinem Fehlen Schuld sind oder was auch immer …

 

Dass dagegen der vorjährige U16-Meister Dmitrij Kollars fehlt, der allerdings in die KöngisklasseU18 hätte aufrücken müssen, hat gute Gründe, wie Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler mitteilte:

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Selten gab es zum Auftakt einer DEM so viele Überraschungen und Favoridem2016-grosstenstürze wie in diesem Jahr – diese Meisterschaft verspricht besonders spannend zu werden. Was ist passiert? – Ein Beitrag von BERND ROSEN

 

U10
Topfavorit Leopold Franziskus Wagner gewann seine beiden Partien sehr sicher, aber der an 2 gesetzte Jeremy Hommer wurde durch Christian Gluma mit einem schönen Schlusszug aus dem Ring genommen. Hätten Sie‘s gesehen?

32.Sh6+! da 32…gxh6 33.gxh6+ Kh8 34.Txf8+ Dg8 35.Tfxg8 zum Matt führt, gab Schwarz auf.

 

Partie zum nachspielen

 

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Die Jugend-Einzelmeisterschaften in Willingen (Sauerland) haben mit der Eröffnungsfeier begonnen. Nachfolgend die einzelnen  Altersstufen und die vermeintlichen Favoriten – Von CARSTEN KARTHAUS

 

U10w
dem2016-grossErstmals ermitteln auch in den beiden jüngsten Altersklassen Jungen und Mädchen ihre Meister in eigenen Turnieren. Die Setzliste der 38 Mädchen (11 mehr als im Vorjahr) wird von Phuong Thao Vivien Nguyen vom USV TU Dresden angeführt, die im Vorjahr Vierte war. Auch die Nr. 2 Svenja Butenandt (TV Tegernsee) kann die Erfahrung aus dem letzten Jahr in die Waagschale werfen, als sie immerhin schon den 6.Platz belegte. Doch die DWZ-Unterschiede auf das übrige Feld sind so gering, dass Prognosen hier kaum möglich sind.

 

Leopold Franziskus Wagner

Leopold Franziskus Wagner

U10
Anders sieht es in der U10 aus: Mit einem satten Vorsprung von 200 DWZ-Punkten geht Leopold Franziskus Wagner (BSG Grün-Weiß Leipzig) ins Rennen. Allerdings führte er auch im letzten Jahr schon die Setzliste an und musste sich am Ende mit dem 5. Platz begnügen. Mal schauen, ob er in in diesem Jahr „Favorit kann“! Die Meute wird ihm das Leben sicher schwer machen.

 

U12w
Hier führt ein Quartett die Setzliste an, das nahezu identische Wertungszahlen aufweist. Eine der vier Führenden ist Antonia Ziegenfuß (ESV Göttingen), die U10-Meisterin des Vorjahres. Aber auch die übrigen 36 Spielerinnen werden die Punkte keinesfalls kampflos herschenken.

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[M-]ein Vorbericht zu den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen – Von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

In wenigen Stunden beginnt am heutigen Sonnabend [14. Mai] um 19.30 Uhr in Willingen das dem2016-grosswichtigsten deutschen Jugendturniers des Jahres: der Deutschen Einzelmeisterschaft. Der Countdown läuft also, und auf der Meisterschaftswebseite http://www.deutsche-schachjugend.de/dem2016/ signalisiert eine elektronische Uhr, wie viele Stunden, Minuten und Sekunden noch bis zur feierlichen Eröffnung verbleiben …

 

Ich freue mich darauf! Es ist eines der wenigen Turniere, auf dem man wirklich alle guten jugendlichen Schachspieler findet, wie sie um den Titel kämpfen. Und ich werde wieder eine von ihnen sein. Aber ich bin noch einem besonderen Druck oder einer Ehre ausgesetzt.

 

Ich bin auf Platz 1 in der U14 bei de Mädchen gesetzt. Natürlich werde ich versuchen, diesem Setzlistenplatz gerecht zu werden und die Meisterschaft zu gewinnen. Vor allem aber möchte ich gute Partien spielen und ein schönes Turnier spielen. Sehr wichtig ist für mich außerdem Spaß zu haben. Denn auch Leistungssport ist nicht nur Ehrgeiz, sondern man darf nie den Spaß am Schach spielen aus den Augen verlieren.

 

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Die Großmeister von morgen treffen sich im „Sauerland Stern Hotel“ um ihre Meister in den einzelnen Jahrgangsstufen auszuspielen.

 

Die „Deutschen Jugendmeisterschaften“, die seit Jahren in Willingen (Sauerland) stattfinden, dieses Jahr vom 14. bis 22.5., ist eine logistische Meisterleistung der Organisatoren. Mit über 550 Teilnehmern und mehreren hundert Begleitern ein Mammutereignis. Für die Schachjugend ist es das Schachereignis des Jahres. Die Teilnehmer qualifizierten sich zum großen Teil aus den Landesverbänden. Hinzu kamen einige Freiplätze. Die Deutschen Juniorenmeisterschaften sind offen für alle Spielerinnen und Spieler unter 25 Jahren. Beginn der ersten Runde am kommenden Sonntag 8:30 Uhr.

 

Ein besonderes Lob gebührt den Organisatoren, die eine tolle Arbeit machen. Eine Turnierseite die keine Wünsche offen lässt. Information pur.  Es ist unglaublich wieviel Mühe sich die Macher geben. Weiter so!

 

Eine wahre Fundgrube ist die Webseite von Gerhard Hund, der von der 1. Jugendeinzelmeisterschaft, akribisch alle Einzelmeisterschaften bis 2003 aufgeührt hat. Es lohnt sich zu stöbern. Einige wenige Links führen allerdings auf fremde Seiten.

 

Turnierseite

Vom internationalen Ländervergleichskampf in La Tour-de-Peilz am Genfer See berichtet die amtierende EU-Meisterin U14 JANA SCHNEIDER

 

Siegerehrung: Deutsches Team auf Platz 1 (Foto: http://www.swisschess.ch/news-112/items/chess-talents.html)

Siegerehrung: Deutsches Team auf Platz 1

Das erste „Chess Talents“ fand vom vergangenen Freitag bis Sonntag [22. bis 24. April] in der Schweiz in La Tour-de-Peilz am Genfer See statt. Die Veranstaltung war ein Ländervergleichskampf in 6-er Teams, die aus drei U18 und drei U14 Spielern bestanden, davon musste jeweils mindestens ein Mädchen zum Einsatz kommen.

 

Teilnehmer waren neben den Gastgebern Italien, Frankreich und Süddeutschland. Knapp konnten wir diesen Wettkampf für uns entscheiden, aber eins nach dem anderen.

 

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Die Grundschule Klettham hat das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule erhalten – Ein Beitrag von WALTER RÄDLER

 

Über diese Auszeichnung freu0001ten sich Eltern, Lehrer, Schülerinnen und Schüler genauso wie unsere Schachtrainer. Freude herrschte aber auch darüber, dass wichtige Gäste gekommen sind und den Weg in das schöne Foyer gefunden haben. Frau Bruns, die Schulleiterin begrüßte Herrn Oberbürgermeister Max Gotz, Herrn Walter Rädler, Mitglied im AK Schulschach und 1. Vorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung, Frau Noreisch, 1. Vorsitzende des Fördervereins, Frau Mülders, 1. Vorsitzende des Elternbeirates, sowie weitere Mitglieder des Elternbeirates und Fördervereins und die Schachtrainer Herrn Dr. Rusche, Frau Palotas und ihren Sohn Oliver.

 

Die Grundschule Klettham hat in den letzten 5 Jahren eine enorme Entwicklung erlebt, auf die alle sehr stolz sind. Als erstmals 2012 das Unterrichtsfach Schach in den Ganztagsklassen eingeführt wurde, war es nicht abzusehen, dass sie Deutsche Schachschule werden. Sie wussten auch nicht, ob die Schülerinnen und Schüler Schach überhaupt mögen würden. Schon bald waren sie mit Begeisterung dabei und die ersten Turniere motivierten zusätzlich. Die strahlenden Gesichter kann man nicht vergessen, wie die Kinder mit ihrem 1. Pokal in die Schule zurückkamen.

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Das große deutsche Nachwuchstalent bleibt beim ACCENTUS Young Masters 2015 in der Schweiz ohne Punktgewinn – Von RAYMUND STOLZE

 

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Accentus Young Masters 2016

Ich gebe zu, als ich davon hörte, dass am ACCENTUS Young Masters der elfjährige Vincent Keymer teilnehmen würde, war mein Interesse am Auftritt des Elfjährigen bei dieser Veranstaltung in Bad Ragaz im Kanton St. Gallen geweckt. Der Schweizerische Schachbund und der Schachclub Gonzen hatten zu diesem Einladungsturnier ein internationales Teilnehmerfeld mit Nachwuchsspielern aus fünf Ländern verpflichtet, wobei ein Quartett der Gastgeber stellen durfte. Als Partner, der das ehrgeizige Projekt finanziell förderte, konnte ACCENTUS SCHACH SCHWEIZ gewonnen werden, über deren Profil man sich hier informieren kann. Es lohnt sich wirklich für den Deutschen Schachbund und die Deutsche Schachjugend dieses einseitige Merkblatt auszuwerten und darüber nachzudenken, wie und mit wem das hierzulande umzusetzen ist.

 

Aber nun zum Turniergeschehen. Vom 6. bis 14. April hatten die zehn Aktiven neun Runden zu absolvieren, die vom Veranstalter auf der sehr gut gestalteten Webseite live übertragen wurden.

 

Wenn man ehrlich ist, dann zählt am Ende natürlich nur das nackte Ergebnis in der Tabelle. Und da besetzten die beiden deutschen Starter Matthias Blübaum und Vincent Keymer die Plätze 1 und 10. Der Bremer Bundesliga-Spieler, der nach seinem DSB-Schachjahr, wo er die beiden sportlichen Vorgaben Großmeistertitel und die 2600 Elopunkte erreicht hatte, im Herbst vergangenen Jahres ein Mathematikstudium begonnen hat, begann zwar mit einem klassischen Fehlstart gegen den Österreicher Georg Fröwis, wo er mehr wollte, als die Stellung hergab. Danach aber zeigte er sich mit sechs Siegen sowie zwei Remisen souverän und mit 7/9 ging Platz 1 zurecht auch an den Setzranglistenersten.

 

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Die Deutsche Schachjugend wartet auf Vorschläge – Helfen Sie mit

 

Botschafter für den Goldenen Chesso

Dr Wolfgang Schaeuble

Dr Wolfgang Schaeuble

 

In diesem Beitrag findet Ihr Menschen, die sich bereit erklärt haben, den Goldenen Chesso ideell zu unterstützen und somit Botschafter für den Goldenen Chesso sind. Schaut euch an, warum diesen Menschen unsere Aktion so wichtig ist und lest selbst. Wir möchten euch damit zeigen,wie hoch das Ehrenamt überall geschätzt wird. Das soll euch zudem motivieren, eine Bewerbung für diesen Wettbewerb einzureichen. Viel Spaß beim Lesen und dann auch beim Schreiben!

 

Wir freuen uns auf eure Vorschläge zum Goldenen Chesso.

Dr. Wolfgang Schäuble, MdB und Bundesminister der Finanzen

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Am Freitag, 11. März 2016 wird in der Stadthalle Kamen das Landesfinale im Schulschach durchgeführt. Spielbeginn 11 Uhr, Ende gegen 17 Uhr

 

 

Angemeldet sind 154 Mannschaften aus 41 Städten und Kreisen in NRW. Die Mannschaften haben sich über Stadt- und Kreismeisterschaften sowie regionale Vorausscheidungen qualifiziert. Mit ca. 700 Spielern erwarten die Veranstalter von der Schachjugend NRW die teilnehmerstärkste Schachveranstaltung, die es in NRW jemals gegeben hat. Gespielt werden 9 Runden in den Wettkampfklassen Grundschulen, II (unter 17 Jahre), III (unter 15 Jahre), IV (unter 13 Jahre) und Mädchen. Die Sieger qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften.

Die Schachjugend NRW veranstaltet das Landesfinale Schulschach erstmals in eigener Regie, nachdem vom Land alle Zuschüsse für die Schulsportart Schach gestrichen wurden.

 

Gerne kommen wir dem Wunsch nach und veröffentlichen den monatlich erscheinenden Newsletter der Deutschen Schachjugend

 

Goldener-Chesso

Goldener-Chesso

Vom Jinhong Chess Club 8 in Bengbu, eine der vielen Millionenstädte In China, mit dem die Deutsche Schachjugend seit 2014 Kontakt hat, war eine Jugenddelegation vom 07.-17.02.2016 zu Besuch in Deutschland. Hamburg und Berlin waren die beiden Ziele. Malte Ibs, 1. Vorsitzender der DSJ, betreute die Delegation und übergab sie in Berlin an den Geschäftsführer Jörg Schulz.

 

Die ganze Zeit übernahm auch Nicolas Lagassé, der 2014 mit der DSJ-Delegation in China war, Betreuungsaufgaben und lernte dabei fleißig Chinesisch, wobei die Wörter, die ihm die Jugendlichen beibrachten, nicht immer für den täglichen Gebrauch bestimmt waren (Schimpfwörter!). Zu schachlichen Vergleichen kam es in Hamburg am Margarethe-Rothe-Gymnasium und beim Hamburger SK, in Berlin fand ein Vergleichskampf mit dem SC Kreuzberg statt und mit der Schachgruppe des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. In Hamburg stand natürlich der Hafen im Mittelpunkt des Besuches, in Berlin das politische Zentrum wie der Reichstag. Aber auch ein Ausflug zum Schachdorf Ströbeck gehörte zu den Programmpunkten.

 

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