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+++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 11. und letzte Runde: Dominguez–Grischuk, Nakamura-Jakowenko, Karjakin–Gelfand, Giri–Caruana, Tomaschewski–Vachier-Lagrave alle Remis, Swidler–Jobava 1-0, . +++ Endstand: 1.-3. Jakowenko, Nakamura, Caruana alle 6,5, 4.-5. Dominguez, Gelfand beide 6,0, 6.-9. Swidler, Grischuk, Giri. Karjakin je 5,5. 10. Tomaschewski 5,0, 11. Jobava 4,0, 12. Vachier-Lagrave 3,5 +++ Für das WM-Kandidatenturnier in St. Louis/USA sind Caruana und Nakamura qualifiziert, die in der Gesamtwertung der Turniereserie 2014-15 die Plätze 1 und 2 belegen +++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 11. und letzte Runde: Dominguez–Grischuk, Nakamura-Jakowenko, Karjakin–Gelfand, Giri–Caruana, Tomaschewski–Vachier-Lagrave alle Remis, Swidler–Jobava 1-0, . +++ Endstand: 1.-3. Jakowenko, Nakamura, Caruana alle 6,5, 4.-5. Dominguez, Gelfand beide 6,0, 6.-9. Swidler, Grischuk, Giri. Karjakin je 5,5. 10. Tomaschewski 5,0, 11. Jobava 4,0, 12. Vachier-Lagrave 3,5 +++ Für das WM-Kandidatenturnier in St. Louis/USA sind Caruana und Nakamura qualifiziert, die in der Gesamtwertung der Turniereserie 2014-15 die Plätze 1 und 2 belegen +++ Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, 11. und letzte Runde: Dominguez–Grischuk, Nakamura-Jakowenko, Karjakin–Gelfand, Giri–Caruana, Tomaschewski–Vachier-Lagrave alle Remis, Swidler–Jobava 1-0, . +++ Endstand: 1.-3. Jakowenko, Nakamura, Caruana alle 6,5, 4.-5. Dominguez, Gelfand beide 6,0, 6.-9. Swidler, Grischuk, Giri. Karjakin je 5,5. 10. Tomaschewski 5,0, 11. Jobava 4,0, 12. Vachier-Lagrave 3,5 +++ Für das WM-Kandidatenturnier in St. Louis/USA sind Caruana und Nakamura qualifiziert, die in der Gesamtwertung der Turniereserie 2014-15 die Plätze 1 und 2 belegen +++

Kolumne

Aserische Öl-Barone locken deutsche Nummer eins – Von Hartmut Metz

 

Dautov – Dauth: Ein (weißes) Damenopfer liegt in der Luft

Das Karussell hat Fahrt aufgenommen: Die Wechsel von Liviu-Dieter Nisipeanu vom rumänsichen zum Deutschen Schachbund oder von Alexej Schirow zurück aus Spanien nach Lettland sorgten noch für moderates Aufsehen. Die beiden Großmeister gehören zwar zur erweiterten Weltspitze, sinmetzd aber mit 38 und 42 Jahren über ihren Zenit hinaus. Weit mehr in die Schlagzeilen gerieten der Filipino Wesley So und der Italiener Fabiano Caruana. Dem Weltranglistensiebten und -dritten (Jahrgänge 1993 und 1992) gehört die Zukunft – und sie machen plötzlich die USA zur Schach-Supermacht. Mit dem 27-jährigen Weltrang- listenvierten Hikaru Nakamura haben die Amerikaner auf einen Schlag drei Asse in den Top Ten! Föderationswechsel sind im Schach einfacher als im Fußball, bei dem sich alle Optionen nach einem Auswahlmatch erledigten. In anderen Sportarten muss man jahrelang warten, bevor ein Wechsel möglich wird. Beim königlichen Spiel überweist man 50 000 Euro an den alten Verband – und der Wechsel ist geritzt. Nach dem Zugang durch Nisipeanu droht dem deutschen Schach nun ein herber Verlust.

 

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) vermeldete diese Woche den Transfer von Arkadij Naiditsch nach Aserbaidschan. In Baku fließen Öl-Millionen für den Denksport, und die deutsche Nummer eins eckt häufiger bei ein paar trägen DSB-Funktionären an. „Alles Quatsch“, dementiert Naiditsch, dass der Wechsel perfekt sei. „Mitte Juni“ will er ausgiebig Stellung nehmen. Ihm seien aber „keine Paläste“ in Aserbaidschan versprochen worden, wie kursiere. Mehr möchte der Sandweierer, der zuletzt Weltmeister Magnus Carlsen zweimal schlagen konnte, nicht sagen… Mehr

Weltmeister deklassiert Rivalen beim Gaschimow-Gedenkturnier – Eine Kolumne von Hartmut Metz

 

Carlsen – Mamedjarow: Weiß setzt Matt in Eins

Magnus Carlsen hat das Interesse an Schach weltweit befeuert. In Norwegen führt das Interesse am Superstar inzwischen sogar dazu, dass selbst Turniere ohne ihn gleich im Fernsehstudio von TV 2 ausgetragen werden! Sechs Spieler kämpfen um den Freiplatz, den es beim Turnier „Norway Chess“ in Stavanger gibt. Der Wett- bewerb ist eine der drei Stationen auf der mit einer Million Dollar dotierten „Grand Chesmetzs Tour“. Carlsen ist sich dabei nicht zu schade, bei dem Qualifikations-Wettbewerb in Oslo als Kommentator zu fungieren und gegen Prominente eine Blitzpartie in der Schach-Show von TV 2 auszutragen. Seine Klasse bewies der Welt- meister im vergangenen Monat einmal mehr in Aserbaidschan. In Schamkir fand das Wugar Gaschimow Memorial statt, das an den ehemaligen Weltranglistensechsten erinnert, der 2014 mit nur 28 Jahren an einem Gehirntumor gestorben war. Carlsen deklassierte die Rivalen deutlich.

Mit 7:2 Punkten lag er einen vollen Zähler vor Ex-Weltmeister Viswanathan Anand und zwei Punkte vor Fabiano Caruana und Wesley So. Die beiden Letzteren sorgten im Übrigen zuletzt für Aufsehen, weil sich der Italiener und der Filipino dem US-Verband anschlossen. Die Amerikaner sind nun heißer Anwärter auf alle Mannschaftstitel, denn mit Hikaru Nakamura haben sie einen dritten Top-Ten-Spieler in ihren Reihen.
Einer der drei Schach-Amerikaner könnte durchaus der nächste WM-Herausforderer von Carlsen werden. Doch einstweilen thront der 24-Jährige weit über allen anderen. In der Weltrangliste steht er kurz vor einer neuen Bestmarke und besitzt mit 2876 Elo beachtliche 72 Ratingpunkte mehr als Anand. Der Inder (2804) schob sich dank des zweiten Platzes in Aserbaidschan knapp vor Caruana (2803) und Nakamura (2799).
Der Sieg von Carlsen über Lokalmatador Schachrijar Mamedjarow ist ein brillantes Beispiel für die Kunst des Weltmeisters: Präzise erhöht er mit glänzenden Bauernzügen den Druck – bis der Gegner zusammenbricht…  Weiterlesen …..

Schach-Großmeister und jüngster Oxford-Student seit 500 Jahren / Blitz-Turnier zum 60. Geburtstag

 

Beljawsky – Nunn: Weiß am Zug – steht vor den Trümmern seiner Stellung

Von Hartmut Metz
Englische Wunderkinder im Schach hat es in den 80er und 90er Jahren mit Nigel Short, Matthew Sadler und Luke McShane gleich drei gegeben. John Nunn wurde auch Großmeister und ist ein Wunderkind – allerdings mehr in der Mathematik. Der am 25. April 1955 geborene Londoner wurde der jüngste Smetztudent an der Universität Oxford seit Kardinal Wolsey im 15. Jahr- hundert. Die Medien stürzten sich deshalb auf den Knaben. Mit 23 wurde Nunn nahezu gleichzeitig Großmeister und Doktor der Mathematik (Thema: algebraische Topologie). „Ich mag dieses Wunder- kinder-Ding nicht. Okay, du bist in einem speziellen Bereich den Anderen ein bisschen voraus – aber das ist nur dieses enge Spektrum. Die gesamten menschlichen Fähigkeiten sind facettenreicher“, sagte der beliebte Schachbuch-Autor einmal dem „Guardian“, als dieser mehrere Wunderkinder vorstellte. Weil Nunn nicht nur äußerst eloquent schreibt, sondern auch stets bescheiden wie freundlich auftritt, kam die britische Elite gerne zu seinem Blitzturnier anlässlich seines 60. Geburtstags
– nur Short und Michael Adams fehlten wegen Turnierverpflichtungen. Geschenke auf dem Brett wollte der Gastgeber nicht und belegte so „nur“ Platz zwölf mit 5:10 Punkten. Zu seinen besten Zeiten in den 80er und 90er Jahren hätte Nunn wohl eher um Rang eins mitgespielt. 1984 stand er in der Weltauswahl, die die Sowjetunion herausforderte.,,Mehr

Triumphales Comeback: 8,5:1,5-Sieg bei „Schlacht der Legenden“

 

Short – Kasparow: Eine kleine Fingerübung für Schwarz…

Von Hartmut Metz
Die Haare ergraut – aber sonst schien es fast wie immer zu sein: Garri Kasparow fegte über die Gegner hinweg. Vor der Schach-WM 1993 in London gegen Nigel Shometzrt hatte das „Ungeheuer von Baku“ auf Englisch gekalauert: „Mein Gegner heißt Short und das Match wird short (kurz)!“ Den großen Tönen ließ der Weltmeister damals wie heute Taten folgen. In der „Schlacht der Legenden“ im amerikanischen St. Louis zertrümmerte der 52-Jährige seinen ehemaligen Herausforderer mit 8,5:1,5! In der ersten Schnellschach-Partie und den Blitzpartien konnte Short noch einigermaßen mithalten – am zweiten Tag überrollte ihn Kasparow mit 5:0! Nun zählt der in Athen lebende Großmeister nicht mehr ganz zur absoluten Creme de la Creme – aber der bald 50-Jährige bewies bei seinem Open-Sieg in Thailand, dass er noch durchaus in Schuss ist. Und einen Weltranglisten-59. wie Short pflückt vielleicht höchstens Weltmeister Magnus Carlsen so auseinander. Den pries im Übrigen Kasparow als Segen für die Schachwelt.
Er steigere das Interesse an dem Denksport ungemein als Werbeikone. Der Norweger ist auch die Galionsfigur einer neuen Turnierserie, die in St. Louis anlässlich des Schaukampfs angekündigt wurde: Die acht Topspieler mit Ausnahme des terminlich verhinderten Russen Wladimir Kramnik spielen bei Norway Chess (15.-26. Juni), dem Sinquefield Cup in St. Louis (21. August bis 3. September) und den London Chess Classic (3. bis 14. Dezember) um jeweils 300 000 US-Dollar Preisgeld. Durch Prämien für die Gesamtwertung klettert die Summe auf über eine Million Dollar… Mehr

SchnellschachBlitz

Zehnjähriger Vincent Keymer düpiert beim Pfalz-Open mehrere Großmeister

 

Von Hartmut Metzmetz
„Ein deutsches Jahrhunderttalent?“, titelt die belieb- teste deutsche Webseite www.chessbase.de begeis- tert mit Blick auf Vincent Keymer. „Er ist erst zehn Jahre alt und damit jetzt schon weiter, als es Magnus Carlsen im gleichen Alter war“, vergleicht Autor André Schulz das Talent mit dem norwegischen Weltmeister. Grund für die bundesweite Euphorie: Keymer trumpfte beim Pfalz-Open in Neustadt erstaunlich auf. Der Knabe vom SK Gau-Algesheim blieb im A-Open in den neun Runden ungeschlagen und belegte mit 6,5 Punkten Platz acht – gleichauf mit Elo-Favorit Wladimir Baklan (2652) aus der Ukraine und dem Serben Ivan Ivanisevic (2638). Den Hobby-Fußballer spülte es in Neustadt aber nicht – wie es manchmal in Open Amateuren mit etwas Glück passiert – durch zwei Schlussrunden-Siege zufällig nach vorne. Keymer bezwang zum einen den russischen Großmeister Aleksander Karpatschew und remisierte mit IM Juri Boidman, GM Mathias Womacka und vor allem auch dem jungen deutschen GM Dennis Wagner! Damit nicht genug: …Mehr

Alexej Schirow holt mit OSG Baden-Baden zehnten Titel in Folgemetz

 

Von Hartmut Metz
Der „Hexer von Riga“ ist „froh, dass ich seit zehn Jahren hier spielen darf“, betont Alexej Schirow. Wolfgang Grenke, Sponsor der OSG Baden-Baden erweist sich als Schach-Gourmet und ist ebenso „froh, dass wir einen Spieler wie Schirow haben, der immer aufregende Partien spielt“. Während der Lette offensichtlich ein starkes Herz fern der Infarkte zu haben scheint und ungerührt am Brett sitzt, genießen die Fans die Thriller mit für sie ungewissem Ausgang. Schirow bot solch ein Schauspiel erst wieder am Sonntag in Baden-Baden gegen Marcin Szelag. Der für Rostock spielende Pole wusste nicht, wie ihm geschah, und genoss später gebannt wie entspannt die Analyse seiner Niederlage mit dem Vizeweltmeister von 2000. Schirow ist aber nicht nur zusammen mit Wassili Iwantschuk der unberechenbarste Weltklasse-Großmeister. Der in Anlehnung an seinen großen Landsmann und Weltmeister Michael Tal ebenfalls „Hexer von Riga“ getaufte 42-Jährige dürfte vermutlich auch der erfolgreichste Vereinsspieler der Welt sein… Mehr

Maria Musitschuk bezwingt im WM-Finale Russin Pogonina – Von Hartmut Metz

 

Der Sieg ist für das ganze Land eine besondere Genugtuung: Eine Ukrmetzainerin schlägt im WM-Finale eine Russin – und das auch noch im russischen Olympia-Ort Sotschi! In der kriegsgeplagten Ukraine steigt Maria Musitschuk zur Nationalheldin auf. Die Schach-Großmeisterin aus Lwiw bezwang Natalia Pogonina mit 2,5:1,5. Die Partien eins, zwei und vier endeten mit Friedensschlüssen. Das dritte Duell entschied die neue Weltmeisterin für sich. Die 22-Jährige bekam bei der Siegerehrung nicht nur einen großen Teil des Fest-Kuchens ab, sie partizipierte auch mit 60000 Dollar am meisten vom 450000 Dollar großen Preiskuchen. Pogonina erhielt halb so viel wie ihre Bezwingerin. Nimmt man die Ratingzahl als Maßstab, durfte sich eher Musitschuks Schwester Anna Chancen auf die WM-Krone ausrechnen. Sie war schon mehrfach Weltranglistenzweite und steht aktuell auf Position sechs – Maria liegt „nur“ auf Platz zwölf. Doch dass die zwei Jahre jüngere Großmeisterin sich zuletzt prächtig entwickelt hatte, blieb nicht verborgen: Viktoria Cmilyte zeigte sich beim letzten gemeinsamen Bundesliga-Kampf für die OSG Baden-Baden äußerst beeindruckt „von Marias Spiel“.,, Mehr

Ukrainerin Maria Musitschuk gegen Russin Pogonina favorisiert

 

Musitschuk – Koneru: Ein Damenopfer erzwingt die sofortige (schwarze) Kapitulation

Von Hartmut Metz
Anna Musitschuk umarmt ihre zwei Jahre jüngere Schwester vor Freude – was der Weltrang- listensechsten misslang, gelang Maria Musitschuk: Die Ukrainerin zog ins Endspiel der Frauemetzn-WM ein. Die 22-Jährige trifft in Sotschi in maximal vier Partien auf Natalia Pogonina. Der Einzug der Russin kam noch überraschender: Schließlich steht die Juristin nur auf Platz 39 der Weltrangliste. Maria Musitschuk ist immerhin Zwölfte und somit im Finale klare Favoritin. Aber das will nicht viel heißen bei dieser Schach-WM. Favoritenstürze waren Alltag – und die beiden stärksten Damen spielten ohnehin nicht mit: Die jahrzehntelang herausragende Judit Polgar war 2014 zurückgetreten. Zudem hatte die 38-Jährige stets Frauen-Wettbewerbe mangels Herausforderung gemieden. Und die Weltranglistenerste und Titel- verteidigerin Hou Yifan war erst gar nicht bei dieser WM im K.o.-Modus angetreten. Die Chinesin hatte wegen einer schon lange zuvor eingegangenen Turnierverpflichtung auf Hawaii abgesagt, die mit der verschobenen WM kollidierte. Hou dürfte jedoch bei einem WM-Match gegen die neue Weltmeisterin die Gelegenheit erhalten, sich die Krone zurückzuholen. In ihrer Abwesenheit pflügte zunächst Humpy Koneru durchs Feld… Weiter

Dresdner Schach-Legende Wolfgang Uhlmann feiert heute 80. Geburtstag
Von Hartmut Metz

 

Wolfgang Uhlmann beschäftigt sich derzeit in seiner Kolumne im Fachblatt „Rochade Europa“ mit den „ewigen Zweiten“. Selmetzbst war der Dresdner in der DDR jahrzehntelang die Nummer eins – international reichte es dem Weltklassespieler aber nicht einmal zum „ewigen Zweiten“. Mit ein Grund war, dass nur olympische Sportarten exzessiv gefördert wurden – und Schach hatte trotz der enormen Popularität im Bruderstaat Sowjetunion keine Lobby in der DDR. Schlimmer noch: Die Großmeister um Uhlmann wurden von 1974 bis 1986 international vom Arbeiter- und Bauernstaat komplett ausgebremst. Heute feiert der elffache DDR-Meister seinen 80. Geburtstag. Kurz zuvor durfte die Ost-Legende sogar in der Bundesliga noch einmal ans Brett, unterlag aber für seinen Dresdner Klub – immerhin ein neuer Rekord als dienstältester Spieler im deutschen Oberhaus. Eng verknüpft wird Uhlmann mit einer Eröffnung: Sein Buchtitel „Ein Leben lang Französisch“ mag für Nicht-Schachspieler zweideutig klingen, doch der Jubilar widerspricht schmunzelnd: … Mehr

Langlebiger Denksportler: Mieses 60 Jahre in der Turnierarena

Schlechter – Mieses: Weiß droht Damenfang – was nun?

Von Hartmut Metz

 

metzJacques Mieses hat zwar nur zwei bedeutende Turniersiege 1907 in Wien und 1923 in Liverpool errungen – dennoch zählt der vor 150 Jahren geborene Leipziger zu den besonderen Schach-Großmeistern. Einerseits trug er als Publizist zur Verbreitung des königlichen Spiels in ganz Europa bei (Fortsetzung der Schachspalte aus der Vorwoche). Andererseits hatte kein Ass eine solch lange Karriere wie Mieses: Ein halbes Jahrhundert nach der Premiere beim legendären Turnier 1895 im englischen Seebad Hastings war der 80-Jährige zum Jahreswechsel 1945/46 einmal mehr zur Stelle. 60 Jahre lang mischte der Jude in der Turnierarena mit – länger als jeder andere Großmeister. Am 24. Februar 1954, drei Tage vor seinem 89. Geburtstag, starb Mieses als britischer Staatsbürger. 16 Jahre zuvor hatten ihm Freunde in Berlin zur Flucht vor den Nazis verholfen. In London wusste er auch trotz seines hohen Alters mit seiner Domäne selbst Schach-Laien zu begeistern:

 

Seine Blindspiel-Simultanvorstellungen beeindruckten die Massen und bescherten Mieses höhere Einnahmen als Profi-Kollegen, die nicht nur wie er knapp in die Top Ten gelangten und sich überdies länger weit vorne an der Spitze hielten… Mehr

Der erste Schach-Entertainer wurde vor 150 Jahren geboren
Von Hartmut Metz

 

Ganz an die Spitze hat es Jacques Mieses im Schach nicht geschafft. Emanuel Lasker zeigte dem gebürtigen Leipziger, der vor 150 Jahren am 27. Februar 1865 das Licht der Welt erblickte, schon früh seine Grenzen auf. Im Duell der deutschen Himmelsstürmer deklassierte ihn der spätere Rekord-Weltmeister (1894 bis 1921) mit fünf Siegen und drei Remis. Doch auch wenn Mieses nur kmetzurz zu den Top Ten zählte, konnte der Spross einer jüdischen Kaufmannsfamilie weit besser als die meisten Protagonisten vom königlichen Spiel leben: Er war der erste Schach-Entertainer, wie Michael Dombrowsky im „Schachkalender 2015“ den Jubilar würdigt. Mieses Talent für Unterhaltung fußte auf seiner Schlagfertigkeit. In New York soll ihn ein Amerikaner gefragt haben: „Sind Sie Mister Meises?“, woraufhin dieser konterte: „Nein, ich bin Meister Mieses.“ Die Lacher hatte der Altmeister mit 88 Jahren auch noch auf seiner Seite, wenn er eine weitere Anekdote zum Besten gab, als ein Spieler in einem Simultan stolz verkündete: „Patt, Sir“ – Mieses aber lächelnd den Irrtum – phonetisch gekonnt – aufklärte:
„Oh, nein, Sir – der Patzer sind Sie!“

 

Ob seiner Wortgewalt stieg Mieses zum beliebten Buchautor auf, der 40 Werke verfasste. Am erfolgreichsten war die Fortsetzung des „Kleinen Lehrbuchs des Schachspiels“, das er vom verstorbenen Jean Dufresne übernahm. Das Buch erfuhr bis heute 29 Auflagen! Der vielsprachige Großmeister, der 1950 mit 26 anderen Assen den Titel vom Weltverband FIDE für seine Leistungen verliehen bekam, unterhielt seine Fans mit zahllosen Artikeln und Schachspalten in aller Welt (Fortsetzung in der nächsten Schachspalte)… Mehr

15-jähriger Wei Yi beeindruckt selbst Weltmeister Carlsen
Von Hartmut Metz

 

Wei Yi

Wei Yi

Das Chinesische Schach ist im Reich der Mitte noch immer weit populärer als das „Internationale Schach“, wie die Chinesen die weltweit verbreitete Version nennen. Beide Spiele sind eng miteinander verwandt, haben aber auch Unterschiedemetz: So zieht die „Kanone“ zwar wie ein Turm, schlägt indes die gegnerischen Figuren durch Überspringen (ähnlich wie beim Damespiel). Der König ist zwar auf einen Bereich mit neun Feldern limitiert, letztlich geht es aber auch im Chinesischen Schach darum, ihn mattzusetzen. Die Förderung des im Westen verbreiteten Schachsports führte dazu, dass zunächst die Frauen mit Xie Jun als erster Weltmeisterin 1991 auftrumpften. Heute überragt die erst 20-jährige Hou Yifan, die 2010 zum ersten Mal den Titel gewann, alle Konkurrentinnen. Bei den Männern schickt sich China inzwischen ebenso an, an die Spitze vorzustoßen.

 

Eine lebende Legende betont: „Die sind eine Macht und werden immer stärker“, glaubt der deutsche TV-Kommentator Vlastimil Hort nicht nur wegen des Sieges bei der Schach-Olympiade 2014, quasi der Mannschafts-WM.

 

Unter den Top 35 stehen inzwischen fünf chinesische Großmeister, wobei Ding Liren auf Position 14 am höchsten notiert ist – noch! Als potenziell größte Herausforderung sieht Weltmeister Magnus Carlsen jedoch ein anderes Talent, auch wenn es in der neuen Weltrangliste mit 2 706 „nur“ auf Platz 43 auftaucht: Wei Yi. Der Junge ist allerdings erst 15 und wurde wie der Norweger bereits mit 13 Jahren Großmeister! Henrik Carlsen, Vater des Weltmeisters, findet: „Mit Wei Yi steht ein großes Talent in den Startlöchern. Deshalb muss man einen chinesischen Topspieler … Mehr

 

 

U16-Team gewinnt bei deutscher Meisterschaft Bronze
Von Hartmut Metz

 

Die Schachfreunde Sasbach haben sich zu einem der stärksten Nachwucmetzhsclubs der Republik entwickelt. Dies gipfelte jetzt in zwei Teilnahmen an deutschen Meisterschaften: Das U14-Team der Mädchen belegte in Regensburg Platz sechs. Noch mehr trumpften die Jungs der U16 auf. Das Quintett von Trainer Nikolaus Sentef gewann in Magdeburg die Bronzemedaille – und die Sasbacher streckten sogar die Hand nach dem Titel aus! Doch in der letzten Runde unterlag der Nachwuchs des rührigen Verbandsligisten dem von Doppelbauer Kiel. Die Nordlichter setzten sich durch das 2,5:1,5 mit 11:3 Punkten durch vor dem ungeschlagenen Düsseldorfer SK (10:4). Immerhin reichten Sasbach die 9:5 Zähler dank der besten Brettpunkte für den dritten Rang vor der SG Leipzig, Topfavorit Lübecker SV und München Südost. Spitzenspieler Thilo Ehmann holte vier Punkte aus sieben Partien. Marco Riehle kam dahinter auf 4,5 Zähler. Dominik Bohnert musste sich mit drei Punkten bescheiden. Am letzten Brett trumpfte Raphael Zimmer mit stolzen 6:1 Siegen auf – weiterlesen

Schach-Weltmeister stimmt eigene Leistung in Wijk aan Zee missmutig
Von Hartmut Metz

 

Das nächste Mal versuche ich, ein glücklicheres Gesicht zu machen!“, verspricht Magnus Carlsen grinsend und schiebt nach, „aber jetzt bin ich halt so.“ Der Schach-Weltmeister hatte soeben zum vierten Mal die A-Grmetzuppe in Wijk aan Zee gewonnen – doch wie anno 2010 bei seiner Schlussrunden-Niederlage schlug dem Norweger die letzte Partie aufs Gemüt. Missmutig analysierte Carlsen seine Partie gegen Ivan Saric. Diesmal verlor er zwar nicht wie 2014 bei der Schach-Olympiade im heimischen Tromsø gegen den Kroaten, aber das Remis mit Weiß verbesserte die Laune des 24-Jährigen kaum. „Ich habe die ersten drei Runden und die letzten vier schlecht gespielt – glücklicher- weise gewann ich dazwischen alles“, gab sich der Weltranglistenerste trotz seiner sechs Siege selbst- kritisch. Die 9:4 Punkte genügten, um einen halben Zähler vor Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich), dem Holländer Anish Giri, Wesley So (Philippinen) und dem Chinesen Ding Liren über die Ziellinie zu gehen. Obwohl Fabiano Caruana durch seine Niederlage gegen Vachier-Lagrave in der Schlussrunde mit sieben Punkten noch hinter den Ukrainer Wassili Iwantschuk (7,5) zurückfiel, will Carlsen diesen sechsten Platz nicht „überbewerten“.

 

Der italienische Weltranglistenzweite „bleibt mein stärkster Gegner“, betont er vor der Neuauflage des Duells beim Weltklasse-Turnier ab Montag in Baden-Baden. Dass mit Giri, So, Ding und Vachier-Lagrave weitere Großmeister aus seiner Generation nachdrängen, sieht der Weltranglistenerste also noch gelassen… Weiter

Sonst so risikofreudiger Ukrainer bremst Carlsen lieber aus
Von Hartmut Metz

 

ivanchukDer „verrückte“ Wassili Iwantschuk (Foto Copyright Alina l’Ami ) sollte Magnus Carlsen aufhalten! Der Ukrainer in Höchstform und in mental guter Verfassung kann jeden schlagen – doch so „verrückt“ war selbst Iwantschuk in metzder zehnten Runde beim Tata-Steel-Turnier in Wijk aan Zee nicht: Der 45-Jährige fackelte trotz des Aufschlags mit Weiß nicht lange, holzte jede Figur vom Brett, die sich ihm in den Weg stellte – und nach 18 Zügen war angesichts der nur noch verbliebenen Schwerfiguren und Bauern das Remis gegen Carlsen perfekt. Schließlich hatte der 24-Jährige die sechs Partien zuvor durchweg gewonnen! Dennoch war der Schach-Weltmeister selbst wie viele Fans „erstaunt“, hatte er doch eher eine Harakiri-Aktion von Iwantschuk erwartet, um ihn zu schlagen und im Kampf um Platz eins aufzuschließen. So ging jedoch der Norweger mit 7,5:2,5 Punkten und einem Zähler Vorsprung in die Schlussrunden an der niederländischen Küste. Vor den letzten drei Begegnungen waren Wesley So (Philippinen) und Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich/beide 6,5:3,5) die schärfsten Verfolger vor Iwantschuk (6:4) – das Trio dürfte jedoch Carlsens vierten Sieg in Wijk aan Zee nach 2008, 2010 und 2013 kaum mehr verhindern können. Danach sah es bei einem der wichtigsten Turnierfestivals des Jahres anfangs nicht aus… Mehr

Deutscher Spitzenspieler gewinnt Open in Zürich und Baselmetz
Von Hartmut Metz

 

Für Arkadij Naiditsch hat das alte Jahr in der Schweiz glanzvoll geendet – und begann bei den Eidgenossen erfolgversprechend. Durch seine Turniersiege beim Weih- nachtsopen in Zürich und beim Schachfestival in Basel sicherte sich der deutsche Spitzenspieler einen Fränkli-Regen: Die 6,5:0,5 Punkte in Zürich und 5,5:1,5 Zähler in Basel spülten dem Großmeister der OSG Baden-Baden nach dem Kurssprung des Franken am Donnerstag mehr als 5 000 Euro in die Kasse. Besonders in Zürich trumpfte Naiditsch auf. Der Weltranglisten-49. gab lediglich in der vorletzten der sieben Runden gegen den Franzosen Christian Bauer ein Remis ab. Mit sechs Punkten kam ihm nur der Ungar Laszlo Gonda nahe. Die Plätze dahinter in der Banken-Metropole sicherten sich der Norweger Torbjörn Ringdal Hansen, Naiditschs Bundesligakamerad Georg Meier und Topfavorit Richard Rapport (alle 5,5), Junioren-Weltranglistenerster aus Ungarn. In Basel ging es knapper zu:… Mehr

Samuel Sevian erringt mit 13 Jahren die Großmeister-Würde
Von Hartmut Metz

 

Samuel Sevian ist das nächste Talent aus den USA, das mit immer nur einem verglichen wird: Bobby Fischer! Der Weltmeister von 1972 stellte mit knapp fünfzehneinhalb Jahren einen vermeintlmetzichen „Rekord für die Ewigkeit“ auf: Fischer erspielte sich 1958 den Großmeister-Titel, die höchste Würde des Schach-Weltverbands FIDE. Die Bestleistung unterbot zuerst 1991 die Ungarin Judit Polgar knapp – inzwischen ist der Rekord pulverisiert. 23 Großmeister listet die Web-Enzyklopädie Wikipedia auf, die vor dem 15. Geburtstag den Titel errangen. Bisher blieb ein halbes Dutzend Wunderkinder gar unter der Marke von 14 Jahren, darunter der aktuelle Weltmeister Magnus Carlsen. Er wurde mit 13 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen Großmeister. Der fünf Tage schnellere Inder Parimarjan Negi und Sergej Karjakin liegen vor ihm. Der Russe hatte noch zu Zeiten seines ukrainischen Passes mit zwölf Jahren und sieben Monaten den Rekord als jüngster Großmeister aufgestellt – und dieser hält nun immerhin seit 2002! Samuel Sevian ist aktuell mit 13 Jahren, zehn Monaten und 27 Tagen die Nummer sechs der Bestenliste.

 

Der U12-Jugendweltmeister von 2012 machte den Titel beim Einladungsturnier in St. Louis perfekt. Einen Monat vor seinem 14. Geburtstag an Weihnachten glänzte der Junge mit armenischer Abstammung: Durch 7,5 Punkte aus neun Runden erfüllte Sevian die letzte Bedingung für den „schwarzen Gürtel“ der Denksportler: Er hievte seine Ratingzahl auf 2500 Elo. Damit ist er der jüngste US-Großmeister aller Zeiten… Mehr

Aug in Aug mit Bobby Fischer – Eine Kolumne von ROSEMARIE J. PFORTNERBobby_Fischer_s-w

 

Natürlich ist das Internet ein idealer Platz, um neue Ideen und Anregungen zu finden. So ist unser Webmaster Franz Jittenmeier auf das Portal KUNST & SCHACH [http://www.kunstundschach-rjp.com/] von RoseMarie J. Pfortner gestoßen. Unsere Anfrage, ob Sie nicht monatlich eine Kolumne zu diesem Thema schreiben könnte, fand sofort ihre Zustimmung, und so erschien am 15. Oktober ihr erste Beitrag [ http://www.chess-international.de/Archive/29323 ] in der gleichnamigen Kolumne. Heute nun folgt mit Aug in Aug mit Bobby Fischer, ihre vierte Geschichte.

 

Die Möglichkeiten der künstlerischen Darstellungen im Schach sind schon Jahrtausende alt – da Diagramme von Partien als Bilder angesehen wurden und tatsächlich auch heute noch sind – wenn sie nicht gerade von Computern simpel erstellt werden. Die aufwändig gemalten Gemälde aus dem späten Mittelalter und vorrangig der letzten Jahrhunderte sind einfach ein Genuss für das Auge und eine Inspirationsquelle für mich. Die abstrahierenden modernen Schachdarstellungen von heute sprechen mich dagegen nicht an. Irgendwie wird eine schnell hingelegte Schachzeichnung dem Mysterium SCHACH nicht gerecht – was natürlich nur meine ganz persönliche Auffassung ist.

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Zehnjähriger und Amateur Kollars fallen in Verden an der Aller auf

Von Hartmut Metz

 

Daniel Fridman hat zum dritten Mal den deutschen Einzeltitel erobert. Der Schach-Großmeister metzdes SV Mülheim Nord beherrschte bei der 85. deutschen Meisterschaft das 44-köpfige Feld. Mit 7,5 Punkten lag der 38-Jährige nach neun Runden einen halben Zähler vor Nachwuchshoffnung Dennis Wagner (SV Hockenheim). Bronze sicherte sich Witali Kunin. Der Großmeister von Freibauer Mörlenbach-Birkenau kam als einziger Spieler auf 6,5 Zähler, obwohl er gegen die beiden Erstplatzierten verlor. Der Hesse Kunin entschied ansonsten aber sechs von sieben Partien für sich. Hinter den Mitfavoriten Matthias Blübaum (Werder Bremen), Igor Khenkin (SG Porz) und Rainer Buhmann (SV Hockenheim) sowie René Stern (König Tegel/alle 6) sorgte Dimitrij Kollars für Aufsehen: Der Amateur des Delmenhorster SK erspielte mit 5,5 Zählern eine Performance von 2 500 Elo und steigerte seine Ratingzahl um unglaubliche 104 Elo auf künftig 2 387! Eine starke deutsche Meisterschaft gelang auch dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes (DSB): Herbert Bastian wurde mit ebenfalls 5,5 Punkten Elfter. Eine der überzeugendsten Leistungen des Dauergasts, der das Saarland bereits an die 25 Mal bei nationalen Titelkämpfen vertrat!
Obwohl nur 34., zählt Vincent Keymer ebenso zu den positiven Überraschungen in Verden an der Aller: 3,5 Punkte sind für einen Zehnjährigen formidabel! Der Junge vom SK Gau-Algesheim könnte das Zeug zu einem deutschen Magnus Carlsen haben – mit zehn Jahren war der Weltmeister aus Norwegen auch nicht stärker … Mehr

Zahlreiche Denksportler zieht es derzeit an die Open-Bretter
Von Hartmut Metz

 
Weihnachten ist für Schachspieler wie Weihnachten! Ab dem zweiten Weihnachtsfeiertmetzag können die Denksportler ihrem Hobby exzessiv frönen und Profis sich noch ein bisschen Weihnachtsgeld dazuver- dienen. So haben gestern die traditionsreichen Open in Böblingen und Erfurt mit der 31. und 24. Auflage begonnen. Heute startet in Paderborn der Schach- türken-Cup ebenso wie weitere Turniere in Frankenthal, Hamburg und Berlin. Kaum sind diese am 30. Dezember beendet, ziehen viele Teilnehmer im neuen Jahr munter weiter zum Untergrombacher Open oder zum 27. Staufer-Open, das alljährlich mehr als 300 Spieler nach Schwäbisch Gmünd lockt. Bis zu Dreikönig fechten sie dort neun Partien aus – ganz schön nervenaufreibend, sind doch jeden Tag zwei Duelle zu bewältigen, die zehn Stunden dauern können. Wem Baden oder Schwaben zu nah liegt, der kann auch nach Basel, Italien oder Neuseeland pilgern, um sich Gedanken über die besten Züge zu machen. Im Ausland gibt es für gewöhnlich deutlich mehr zu verdienen.
An den heimischen kargen Brettern sind nur 1 500 oder 2 000 Euro einzuheimsen – wohlgemerkt nur für den Sieger. Die Platzierten erhalten dann oft lediglich noch ein paar Hunderter, wenn überhaupt im dicht gedrängten Feld Geld abfällt … Mehr