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Memorial

10. bis 15. Juni – Arkadij Naiditsch in Jerusalem – Ein Open zum Gedenken an Gideon Japhet, ein prominenter Rechtsanwalt und Schachliebhaber in Israel.

 

 Gideon Japhet 1928-2013

Gideon Japhet 1928-2013

Gideon war ein bekannter und beliebter Mann in Jerusalem. Seine dramatischen Auftritte vor Gericht und sliveeine eloquente Sprache der Bibel sind unvergessen. Seine ganze Hingabe zu seinem Hobby Schach erstreckte sich über 70 Jahre und es war für ihn selbstverständlich, seine Liebe an seine Kinder und Enkelkinder weiter zu geben. Schach und Sport, für die Entwicklung eines gesunden Geistes in einem gesunden Köper, waren die Gewinnkombination für ein erfülltes und glückliches Leben. Im Laufe der Jahre nahm er an Marathons und Halbmarathons teils und selbst im Alter von 80 konnter er es nicht lassen und nahm an Veteranenläufen  über 10 km teil. Dieses Gedenkturnier soll den Schachsport in Israel fördern und die Erinnerung an Gideon bewahren.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

1 GM Naiditsch Arkadij AZE 2667 2 GM Nabaty Tamir ISR 2622 3 GM Bortnyk Olexandr UKR 2585 4 GM Antipov Mikhail Al. RUS 2584 5 GM Huzman Alexander ISR 2572 6 GM Baron Tal ISR 2557 7 GM Boruchovsky Avital ISR 2531 8 GM Dvoirys Semen I. RUS 2520 9 GM Vaisser Anatoly FRA 2509 10 IM Yuffa Daniil RUS 2502 11 IM Kobo Ori ISR 2497 12 GM Soffer Ram ISR 2485 13 GM Ushenina Anna UKR 2458 w 14 IM Kaspi Alexander ISR 2434 15 WIM Shvayger Yuliya ISR 2416 w 16 IM Mindlin Alon ISR 2412 17 GM Zilberman Yaacov ISR 2404 18 FM Bakalchuk Johnatan ISR 2382 19 FM Veinberg Nimrod ISR 2372 20 FM Gorodetzky David ISR 2331 …

 

TurnierseiteErgebnisse

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Daniel Fridman führt die Teilnehmerliste der deutschen Spieler an. Arkadij Naiditsch geht für Aserbaidschan an den Start

 

Vladimirs Petrovs oder Vladimir Petrov (27. September 1907 – 26. August 1943) war ein lettischer Schachgroßmeister. Er wurde in Riga, Lettland geboren. Obwohl er relativ livespät mit dem Schachpielen begann, im Alter von dreizehn, machte Petrovs rasche Fortschritte. 1926, mit 19 Jahren gewann er die Meisterschaft von Riga und den dritten Platz in der nationalen Meisterschaft. Zahlreiche nationale und internationale Erfolge machten Petrov zum erfolgreichsten Spieler Lettlands. Im Jahr 1989 wurde bekannt, dass er in Kotlas 1943 an einer Lungenentzündung gestorben war. Er starb in einem Arbeitslager der damaligen Sowjetunion.

 

Zum Gedenken an diesen großartigen Spieler Lettlands findet zum 4. Mal in Jurmala ein Schachturnier statt. Ein Blitz-Turnier (3 plus 3) und ein Schnellschachturnier mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten plus 5 Sek. pro Zug. Zahlreiche Spitzenspieler aus dem In- und Ausland sind der Einladung zu diesem Turnier gefolgt und spielen um 15.200 Euro Preisgeld.

Die Live-Übertragung  Schnellschachturnier beginnt am 6.3. schon um 10 Uhr (In Lettland ist es eine Stunde später als in Deutschland)

 

Auszug aus der Teilnehmerliste Schnellschach:
1 GM Ivanchuk Vassily UKR 2844 2 GM Kovalenko Igor LAT 2750 3 GM Zhigalko Sergei BLR 2740 4 GM Malakhov Vladimir RUS 2725 5 GM Shirov Alexei LAT 2682 6 GM Fridman Daniel GER 2675 7 GM Naiditsch Arkadij AZE 2666 8 GM Vitiugov Nikita RUS 2666 9 GM Kovalev Vladislav BLR 2664 10 GM Alekseev Evgeny RUS 2656 11 GM Stupak Kirill BLR 2625 12 GM Bortnyk Olexandr UKR 2608 13 GM Aleksandrov Aleksej BLR 2593 14 GM Fedorov Alexei BLR 2593 15 GM Krasenkow Michal POL 2593 16 GM Neiksans Arturs LAT 2583 17 GM Van Wely Loek NED 2582 18 GM Novikov Stanislav RUS 2574 19 GM Hracek Zbynek CZE 2565 20 GM Dobrov Vladimir RUS 2562 …

TurnierseiteErgebnisse BlitzturnierErgebnisse Schnellschach

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Paul Keres bezwingt neun Weltmeister / Estland feiert 100. Geburtstag des Schach-Idols – Von HARTMUT METZ

 

Spielmann – Keres: Die schwarze Dame zieht – erst nach einem Zwischenzug

Spielmann – Keres: Die schwarze Dame zieht – erst nach einem Zwischenzug

Paul Keres ist zumindest Weltmeister der Herzen – in Estland. Bei seiner Beerdigung 1975 in Tallinn nahmen Hunderttausende an dem Staatsbegräbnis in der damaligen Keres(1)-1Sowjetrepublik teil! Ihren an einem Herzinfarkt gestorbenen Schach-Heros ehrten die Balten nicht nur mit einer Straßenbenennung, sondern nach der Unabhängigkeit auch mit seinem Konterfei auf dem Fünf-Krooni-Geldschein. Zu Beginn des neuen Jahres gab die estnische Staatsbank eine Gedenkmünze heraus, die Keres am Brett zeigt. Am 7. Januar wäre der Großmeister 100 Jahre alt geworden. Diese enorme Popularität verdiente sich der Gentleman durch sein stets untadeliges, freundliches Auftreten. An Erfolgen mangelte es auch nie – allerdings geht Keres als „ewiger Zweiter“ in die Geschichte ein. Von 1953 an wurde er viermal in Folge Zweiter beim Kandidatenturnier und verpasste so ein WM-Match. Der dreifache sowjetische Meister gewann mehr als 20 internationale Turniere, und der sowjetische Übervater und langjährige Weltmeister Michail Botwinnik hielt den Esten für den „stärksten Turnierkämpfer“ seiner Zeit. Ausnahmekönnern wie Botwinnik setzte der bereits mit 59 Jahren Verstorbene regelmäßig zu:

 

Keres schlug in seiner Karriere neun einstige, amtierende oder spätere Weltmeister! Die Siegesliste reichte von José Raul Capablanca bis Bobby Fischer. Ein Rekord für die Ewigkeit. Der populäre Autor, der 42 Bücher verfasste, nahm nach dem Tod von Alexander Aljechin am Matchturnier um die WM 1948 teil. Dort teilte er Rang drei. Sein größter Erfolg blieb so der erste Platz beim legendären AVRO-Turnier 1938 in den Niederlanden. Damit erwarb er das Herausforderungsrecht gegen Aljechin – der Zweite Weltkrieg verhinderte jedoch das Duell.
Als Vorbereitung auf das AVRO-Turnier spielte Keres in Noordwijk ein Turnier. Rudolf Spielmann schlug der Este dabei in beeindruckendem Stil – und glänzte einmal mehr mit feinen Zwischenzügen, die sein Spiel kennzeichneten … Weiterlesen

Der deutsche Großmeister für Schachkomposition – zum Tode von Herbert Ahues [2. März 1922 bis 11. Juli 2015]

 

Copyright: Michael Woltmann

Copyright: Michael Woltmann

Die folgende kurze Nachricht aus Bremen vom ehemaligen DSB-Vizepräsidenten Michael Woltmann erreichte mich am heutigen Sonnabend [18. Juli]:

 

„ Herbert Ahues (Foto) ist am 11.07. verstorben“.

Ich gebe zu, dass ich erst einmal überlegen musste, ob es mir möglich ist, einen Nachruf zu schreiben. Immerhin sollte ja zu demjenigen, den man würdigt, eine persönliche Beziehung bestehen.

 

Michael Woltmann, der in der Hansestadt Bremen lebt, hatte im Frühjahr 2013 das Glück, den Großmeister der Schachkomposition – der Titel wurde Herbert Ahues 1989 verliehen – bei einem Gespräch kennen und schätzen zu lernen. Über diese Begegnung hat er einen sehr schönen Artikel auf seiner Webseite veröffentlicht [ http://michaelwoltmann.de/schach/nebensache/herbert-ahues/ ], aus dem ich die folgende Passage gern veröffentliche:

 

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Eine schillernde Schachpersönlichkeit – Zum Tode von Walter Browne   [10. Januar 1949 bis 24. Juni 2015]

 

Dass das Las Vegas International Chess Festival sein letztes Turnier sein sollte, hat wohl keiner erwartet. Aber so ist es: Schach ist ein Spiel mit dem Tod …

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Wie ChessBase am gestrigen Freitag [26. Juni] meldete, ist Walter Browne, der eine der schillerndsten Persönlichkeiten im amerikanischen Schach war und in den 1970er- und 1980-Jahren zu den besten Spielern der Welt zählte, zwei Tage zuvor mit 66 Jahren unerwartet im Schlaf gestorben [ http://de.chessbase.com/post/nachruf-walter-browne-10-01-1949-24-06-2015#discuss ]. Legendär war für Browne, der als Sohn eines Amerikanerpartiens und einer Australierin in Sydney geboren wurde, seine Zeitnot und die Intensität, mit der er spielte, wie Johannes Fischer in seinem faktenreichen Nachruf schreibt.

 

Der Schach-Ticker hatte Walter Browne aus Anlass seines 65. Geburtstages am 10. Januar 2014 sein Kalenderblatt [10] gewidmet [ http://www.chess-international.de/Archive/22220 ]. Und vielleicht ist dieser Story, die wir dem niederländischen Schachjournalisten Jules Welling verdanken, die beste „Variante“ an den sechsfachen US-Landesmeister zu erinnern, der bei der Schacholympiade 1970 und 1972 für Australien aktiv war, und das natürlich am Spitzenbrett, um danach die amerikanische Auswahl mit Erfolg zu verstärken, wie die vier Bronzemedaillen zwischen 1974 und 1984 beweisen.

 

Doch lesen Sie selbst noch einmal die umwerfend amüsante Geschichte „Table talks“ aus dem empfehlenswerten Buch  Aus erster Hand – Begegnungen mit dem Großmeistern des Schachs [EDITION MARCO 1994].

 

[Redaktion Raymund Stolze]

Gashimov Memorial und Mannschafts-WMlive

 

Die absolute Weltelite hatte einige Zeit Pause, nun sitzen sie demnächst wieder am Schachbrett und zwar in Tsaghkadzor und Shtsaghkadzoramkir. Tsaghkadzor (auf Deutsch offenbar Zaghkadsor) war mir gar kein Begriff – ich muss doch nicht jedes armenische Dorf mit 1600 Einwohnern kennen. Es ist zwar offenbar ein Wintersportzentrum (siehe auch das Titelfoto) – aber wenn ich überhaupt Ski laufe, dann nicht dort. Allerdings ist es ab Samstag Austragungsort der Mannschafts-WM für Schachspieler. Um da mitspielen zu dürfen, muss man nicht nur selber gut sein sondern auch aus einem starken Schachland kommen. Das Nachbarland Aserbaidschan hat dann beschlossen, dass Spieler aus anderen Ländern nicht faul zu Hause im Internet zuschauen müssen, sondern parallel bzw. schon einige Tage davor auch Schach spielen dürfen – neben Norwegen konnten sich schliesslich auch Itbillionphotos-947132_16x16alien, die Niederlande, Frankreich und England nicht für die Mannschafts-WM qualifizieren. Shamkir würde ich, obwohl es immerhin etwa 40,000 Einwohner hat, auch nicht kennen – aber es war bereits letztes Jahr Austragungsort des Gashimov Memorials, und nun wieder. Wenn ich nicht Deutscher mit Wohnsitz in den Niederlanden wäre und/oder Schachspieler, dann wären Wijk aan Zee und Baden-Baden vielleicht auch kein Begriff – Schach bildet! Man kann es natürlich auch kritischer sehen, dass Aserbaidschan während der Mannschafts-WM im Nachbarland (Ort und Termin seit langem bekannt) ein Superturnier ausrichtet – einige Spieler mussten sich damit entscheiden wo und für wen, ihr Land oder sich selbst, sie spielen. Das Teilnehmerfeld in Shamkir habe ich bereits angedeutet und beginne nun mit dem Gashimov Memorial:

 

Turnierseite Videos Runden 1 2 3 4 5 6 7 8 Rundenbeginn ab 17.4. um 12 Uhr Facebook
Turnierseite Männermannschafterschaft LIVE

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Turniersieger Helmut Hassenrück, Organisator Willy Rosen und Elfi Knebel

Turniersieger Helmut Hassenrück, Organisator Willy Rosen und Elfie Knebel

Ein Schlussbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

Sieger des mit 50 Teilnehmern sehr gut besetzten „8. Willi-Knebel-Gedenkturniers“ alias „22. Offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren“ ist Helmut Hassenrück (SG Gladbeck) mit 8 Punkten aus 9 Runden. Der Vorjahressieger Willy Rosen (Sportfreunde Katernberg) wurde mit 7,5 Punkten nur knapp auf Platz 2 verwiesen und Knut Andersen (Schachfreunde Buer) mit 6,5 Punkten erreichte Platz 3. Die Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren firmiert seit dem viel zu frühen Tod von Willi Knebel im Jahr 2007 als „Willi-Knebel-Gedenkturnier“. Willi Knebel war eine der bedeutendsten Schachpersönlichkeiten Nordrhein-Westfalens, als langjähriger Vorsitzender der Sportfreunde Katernberg Motor des Vereins und als Internationaler Schiedsrichter an vielen Schachveranstaltungen organisatorisch beteiligt. Die abschließende Preisverleihung wurde durch Frau Elfie Knebel vorgenommen, die dieses Turnier zu Ehren ihres verstorbenen Mannes von Anfang an begleitet und unterstützt. Turnierorganisator Willy Rosen kündigte in seinen Schlussworten bereits die nächste Auflage dieses Turniers an, das von den Sportfreunden Katernberg wieder in den Wochen vor Ostern 2016 in dem bewährten Format (drei Wochen, jeweils Mo, Di, Mi) an gleichem Ort im Essener Moltkeviertel durchgeführt werden wird.
Ausführliche Berichte über alle Turniertage inklusive zahlreicher Fotos: http://www.sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html  Foto: Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

Neun Spieler aus Deutschland, darunter die Nationalspieler Arkadij Naiditsch und Daniel Fridman, sind in Jurmala  dabei

 

„Vladimirs Petrovs oder Vladimir Petrov (27. September 1907 – 26. August 1943) war ein lettischer Schachgroßmeister. Er wurde in Riga, Lettland geboren. Obwohl er relativ spät mit dem SchachPetrovpielen begann, im Alter von dreizehn, machte Petrovs rasche Fortschritte. 1926, mit 19 Jahren gewann er die Meisterschaft von Riga und den dritten Platz in der nationalen Meisterschaft. Zahlreiche nationale und liveinternationale Erfolge machten Petrov zum erfolgreichsten Spieler Lettlands. Im Jahr 1989 wurde bekannt, dass er in Kotlas 1943 an einer Lungenentzündung gestorben war. Er starb in einem Arbeitslager der damaligen Sowjetunion.

 

Zum Gedenken an diesen großartigen Spieler Lettlands findet zum 4. Mal in Jurmala ein Schachturnier statt. Ein Blitz-Turnier (3 plus 3) und ein Schnellschachturnier mit einer Bedenkzeit von 14 Minuten plus 5 Sek. pro Zug. Zahlreiche Spitzenspieler aus dem In- und Ausland sind der Einladung zu diesem Turnier gefolgt und spielen um 14.600 Euro Preisgeld.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

1 GM Ivanchuk Vassily UKR 2809 2 GM Karjakin Sergey RUS 2798 3 GM Mamedyarov Shakhriyar AZE 2766 4 GM Tomashevsky Evgeny RUS 2748 5 GM Morozevich Alexander RUS 2741 6 GM Gelfand Boris ISR 2724 7 GM Rapport Richard HUN 2724 8 GM Fedoseev Vladimir RUS 2714 9 GM Malakhov Vladimir RUS 2706 10 GM Naiditsch Arkadij GER 2698 11 GM Van Wely Loek NED 2662 12 GM Socko Bartosz POL 2661 13 GM Novikov Stanislav RUS 2626 14 GM Shirov Alexei LAT 2622 15 GM Lysyj Igor RUS 2619 16 GM Sakaev Konstantin RUS 2615 17 GM Khalifman Alexander RUS 2585 18 GM Gunina Valentina RUS 2583 19 GM Popov Valerij RUS 2583 20 GM Schlosser Philipp GER 2579 …   Weiter auf der Turnierseite

Blitzen auf hohem Niveau

 

live

13 Uhr

Gleichzeitig mit der Fide-WeltmeisterschMikhail-Tal-300x168aft zwischen Magnus Carlsen und Viswanathan Anand wird der „Russische Schachverband“ das Mikhail Tal Memorial vom 13. bis 14. November veranstalten. Spielort ist ist die 2. Etage des Sotschi Mediacenter. Die erste Runde wird am 13. November um 15 Uhr Ortszeit (13 Uhr MEZ) beginnen. Insgesamt streiten sich 12 Spieler um den mit 100.000 US-Dollar gefüllten Preisfond. Der Gewinner bekommt 20.000 US-Dollar.

 

Die Bedenkzeit beträgt 4 Minuten pro Spieler und Partie. Zuzüglich 2 Sek. pro Zug. Es wird doppelrundig gespielt. Der Rückkampf wird am 14. November ausgetragen.

 

Hier das hochkarätige Teilnehmerfeld:
Alexander Grischuk Vladimir Kramnik Boris Gelfand Peter Leko Alexander Morozevich Ernesto Inarkiev Sergey Karjakin Ian Nepomniachtchi Peter Svidler Alexandra Kosteniuk Shakhriyar Mamedyarov Evgeny Tomashevsky

Informationen von Chessdom             Partien

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Ein Abschlussbericht vom Petrosjan-Memorial in Moskau von RAYMUND STOLZE

 

Grischuk

Alexander Grischuk

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Und im Fall des Petrosjan-Memorials trifft das auf acht der acht Supergroßmeister voll zu. Beim von der Russischen Schachföderation ausgerichteten Blitzschach-Gedenkturnier zu Ehren von Michail Tal am WM-Ort Sotschi, werden nur der Chinese Ding Liren und Levon Aronjan von der Moskauer Besetzung fehlen. Doch die Ergänzung auf zwölf Aktive ist mit Sergej Karjakin, Ian Njepomjatschtschi, Peter Swidler, Schachrijar Mamedjarow und Jewgeni Tomaschweski wahrlich erstklassig. Hinzu kommt Exweltmeisterin Alexandra Kostenjuk – weiß der Teufel wie sie es nach Sotschi geschafft hat. Aber sie ist als einzige Frau in diesem illustren Männerfeld am 13./14. November dabei, wenn es in der zweiten Etage des Medienzentrums der Olympiastadt um 100.000 US-Dollar Preisgeld geht.

 

Die gleiche Summe wurde für die Veranstaltung in Erinnerung an den neunten Schachweltmeister Tigran Petrosjan in der russischen Hauptstadt ausgelobt – das Firmenkonsortium TASHIR macht es möglich, Allerdings waren da nur sieben Partien zu spielen, und es ging wohl weniger aufregend zu. Von den insgesamt 28 Partien wurden lediglich neun entschieden, wobei die beiden Erstplazierten Alexander Grischuk [4] und Wladimir Kramnik [2] insgesamt sechs davon verbuchten, die übrigen drei kommen auf das Konto von Boris Gelfand [2] und Levon Aronjan [1].

Turnierseite Partien

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Die Schachelite trifft sich in Moskau zum Gedenken an Tigran Petrosian

 

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Moskau (Copyright: Eric van Rem)

Vom 4. bis 11.11.2014 veranstaltet die „Russian Chess Federation“  und die russische Unternehmensgruppe TASHIR zu Ehren des liveSchachweltmeisters Tigran Petrosian ein Superturnier mit Spielern der absoluten Weltklasse: Levon Aronian, Alexander Grischuk, Vladimir Kramnik, Peter Leko, Boris Gelfand, Liren Ding, Alexander Morozevich und Ernesto Inarkiev.

 

Der Präsident der Republik Armenien, Sersch Sargsyan, ist Vorsitzender des Organisationskomitees des Internationalen Tashir Schachturniers in Erinnerung an Tigran Petrosjan. Herr Sargsyan ist auch Präsident des armenischen Schachverbandes und unter seiner Leitung der armenischen Männermannschaft drei der jeweils fünf Schacholympiaden (2006, 2008 und 2012) gewonnen. Darüber hinaus hat Armenien einen universellen Schach Förderprogramm ins Leben gerufen und hat Schach als Pflichtfach in allen Schulen des Landes eingeführt. Zweimal die Woche wird Schach in den Klasse 2 bis 4 unterrichtet.

 

Ein Auszug aus der Biographie von GM Tigran Petrosian:

Turnierseite Beginn der Partien um 12 Uhr außer am 11.11.. Die letzte Runde beginnt schon um 10 Uhr

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Zwei Meter Schach und mehr – zum Tode von Horst Ewald  [14. Mai 1923 bis 11. Juli 2014]

 

Kürzlich rief mich mein geschätzter Kollege Klaus Trautmann aus Frankfurt (Oder) an und wollte unbedingt wissen, ob ich ihm nicht helfen könnte bei einem Kontakt zu Dr. Fritz Baumbach. Es sei wichtig, denn der würde doch regelmäßig  Horst Ewald in Eberswalde besuchen, und dem gehe ist gesundheitlich überhaupt nicht gut.

 

Ich weiß nicht, ob es noch zu einem Treffen gekommen ist, denn am vergangenen Freitag [11. Juli] ist Horst Ewald im gesegneten Alter von 91 Jahren verstorben.

 

In seinem empfehlenswerten Band „Geküsst wird nach der Partie!“ [Neißemünde-Verlag 2013] hat Klaus einen sehr persönlichen Beitrag unter dem Titel  Zwei Meter Schach und mehr über das Schachurgestein geschrieben, den der Schach-Ticker mit freundlicher Genehmigung des Autors aus gegebenem Anlass gekürzt veröffentlich…

 

… Wer ist eigentlich  Horst Ewald?
 

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11. bis 19.2.2014

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Jobava Baadur GEO 2706 2 GM Akopian Vladimir ARM 2682 3 GM Sargissian Gabriel ARM 2671 4 GM Grachev Boris RUS 2669 5 GM Zhigalko Sergei BLR 2661 6 GM Mamedov Rauf AZE 2659 7 GM Shimanov Aleksandr RUS 2658 8 GM Popov Ivan RUS 2653 9 GM Romanov Evgeny RUS 2653 10 GM Khairullin Ildar RUS 2651 11 GM Safarli Eltaj AZE 2649 12 GM Smirin Ilia ISR 2644 13 GM Kuzubov Yuriy UKR 2643 14 GM Kovalenko Igor LAT 2642 15 GM Fedorchuk Sergey A UKR 2641 16 GM Tiviakov Sergei NED 2639 17 GM Tkachiev Vladislav FRA 2637 18 GM Korneev Oleg ESP 2631 19 GM Oleksienko Mikhailo UKR 2630 20 GM Tregubov Pavel V RUS 2629 … insgesamt 62 Großmeister von 111 Teilnehmern. Am 19. Februar 2014 wäre David Bronstein 90 Jahre alt geworden.

Turnierseite
Partien
Resultate

 

Die Verstorbenen des Jahres 2013 – eine Schach-Ticker-Übersicht zum Erinnern…

 

Bei Jahresrückblicken in den Medien wird auch stets an bedeutende Verstorbenen der zurück liegenden zwölf Monate erinnert. Was das Schach angeht, so bietet uns Im Internet das Wikipedia-Portal Schach/Nekrolog [http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Schach/Nekrolog] diese Übersicht. Der Rückblick geht bis ins Jahr 1931, wo als einziger Eintrag unter dem 29. September der Todestag von Paula Kalmar-Wolf vermerkt ist. Sie galt seinerzeit als stärkste Schachspielerin in Österreich, nahm dreimal – 1927, 1930 und 1931 an WM-Turnieren der Frauen statt. In London bei der Premiere wurde sie Dritte, drei Jahre später in Hamburg Zweite und im Jahr darauf in Prag trotz gesundheitlicher Probleme durch eine Zuckererkrankung erneut Vizeweltmeisterin. Da war die Schülern von Richard Réti immerhin schon 50. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass 1930 in der Hansastadt eine gewisse Wally Henschel nicht nur Bronze für Deutschland holte, sondern Vera Menschik, die alle sieben WM-Turnieren bis einschließlich 1939 gewann, die einzige Niederlage beibrachte. Weiter

Abschlussbericht zum Tal Memorial von Thomas Richter
 

 

Vor dem Turnier bekam Magnus Carlsen mal wieder den Schach-Oscar überreicht, demnächst wird er mindestens Vize-Weltmeister, aber im Turnier musste er den amtierenden Vize-Weltmeister vor sich dulden. Damit habe ich die "Pointe" bereits verraten, gehe allerdings davon aus, dass sich zumindest ein Teil der Leser ohnehin auch anderweitig informiert. Dann kann ich auch gleich noch verraten, dass Nakamura am Ende mit 4.5/9 Sechster wurde.

 

Wiederum ein Schnelldurchlauf durch die drei Runden nach dem letzten Ruhetag. Wie bereits erwähnt, hiess das Spitzenduell in Runde 7 Nakamura-Gelfand, und die Verfolger Mamedyarov und Carlsen hatten Weiss gegen die Kellerkinder Anand und Morozevich. In der ersten Partie kam ein Sveshnikov-Sizilianer aufs Brett – eine Eröffnung die ich selbst seit Jahrzehnten spiele, bravo Boris Gelfand! Dazu etwas Vorgeschichte: das war Gelfands Überraschung für Anand im WM-Match. Anand erreichte mit Weiss gar nichts und schwenkte dann um auf 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 und nun Gelfands nächste Überraschung 3.-e6!? (3.-g6 war bis dahin eher üblich). Seither kopierten fast alle Weisspieler (Karjakin, Ponomariov, Leko, Topalov, Caruana, Svidler, Grischuk, Carlsen) gegen Gelfand Anands 3.Lb5 – und übrigens kopierten auch diverse Schwarzspieler Gelfands 3.-e6. Nur drei wollten gegen Gelfand Sveshnikov spielen: Dominguez und Kasimdzhanov erreichten ein problemloses Weissremis (vielleicht war das so geplant?), und Nakamura verlor nun schon zum zweiten Mal. Laut Engines stand er zunächst besser – wobei ich (analog zu Nakamuras Königsinder) etwas bezweifle, ob sie die Stellung verstehen bzw. wie relevant ihr Urteil für eine praktische Partie zwischen Menschen ist, die nicht immer die allerbesten Züge finden. Irgendwann kippte die Partie, dazu mehr unter dem Diagramm.

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Partien Blitz
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2012
2011
2010
2009
2008
Foto: GM Boris Gelfand (Offizielle Seite)

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Nakamura vor Gelfand, Carlsen dahinter, Anand und Kramnik weit dahinter
Ein Bericht von Thomas Richter

 

Die Überschrift deutet bereits an, dass Tal Memorial dieses Jahr bisher jede Menge Überraschungen zu bieten hat. Fassen wir zunächst zusammen, wie es dazu kam, d.h. was seit dem ersten Ruhetag passiert ist:

 

In Runde 4 war Schwarz weiterhin OK, und es war eine für Kommentatoren relativ erholsame Runde – denn alle Partien waren mit bzw. kurz nach der ersten Zeitkontrolle bereits beendet. Caruana hielt sich weiterhin an mein Drehbuch, verlor mit Weiss gegen Nakamura und pflegte seine Najdorf-Allergie. Mit Weiss holte er damit dieses Jahr 2/7 – auf der Habenseite zwei Remis gegen Anand und ein Sieg in Baden-Baden gegen Naiditsch bei dem er zwischendurch auch schlechter bis auf Verlust stand. Im Soll blieb er davor gegen Topalov, Dominguez und zuletzt gegen Gelfand – dazwischen auch noch beim Tal Memorial Blitz gegen Karjakin. Nakamura verriet in der Pressekonferenz, dass dies Einfluss auf seine Eröffnungswahl hatte (die Partie werde ich unter dem Diagramm kurz zusammenfassen). Die anderen Partien endeten remis. Bei Morozevich-Kramnik bleiben einige nette Varianten hinter den Kulissen. Bei Karjakin-Mamedyarov wage ich zu bezweifeln, ob das frühe schwarze Bauernopfer völlig korrekt war (siehe Diagramm unten), aber Karjakin konnte es am Brett nicht widerlegen.

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Foto: GM Hikaru Nakamura

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Tal Memorial vor dem ersten Ruhetag

Autor: Thomas Richter

 

Überall gibt es Berichte zum Tal Memorial, was kann ich dem hinzufügen? Nicht etwa tiefgreifende Analysen, denn dafür fehlt mir sowohl die Zeit als auch die Spielstärke (und Houdinis Meinung zu bestimmten Stellungen kann der Leser ja auch selbständig herausfinden). Stattdessen ein paar allgemeine Eindrücke und zwischendrin eine Info, die meines Wissens auf Deutsch oder Englisch bisher nirgendwo im Internet steht.

 

Drei Runden sind bisher gespielt, aber ich tue zunächst mal als ob das Turnier noch nicht begonnen hat (Tag minus eins). Wer sind die/meine Favoriten für den Turniersieg? Carlsen, natürlich Carlsen – aber für mich ist er nicht der haushohe oder einzige Favorit. Da wären auf jeden Fall Kramnik, Karjakin und Caruana, die alle bereits bewiesen haben, dass sie in _manchen_ (wenn auch nicht in allen) Superturnieren mit ihm mithalten können. Vielleicht auch noch Nakamura, wobei der bisher nur ein Superturnier gewonnen hat (Wijk aan Zee 2011) und ansonsten zwar öfters vorne mit dabei war, aber etwa genauso oft 50% oder z.T. deutlich weniger holte. Natürlich ist er ein hochinteressanter Spieler – mit Licht aber eben auch mit Schatten. Anand (Foto)? Wenn er die Form und Motivation aus ebenfalls Wijk aan Zee, diesmal meine ich 2013, wieder findet, muss man auch mit ihm rechnen. Wenn nicht, dann eher nicht. Dann wäre da auch noch Mamedyarov, der das Turnier auch schon einmal (geteilt) gewonnen hat.

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15. bis 25.6.2013
Auszug aus der Teilnehmerliste:

1 GM Postny Evgeny ISR 2645 2 GM Melkumyan Hrant ARM 2635 3 GM Andriasian Zaven ARM 2610 4 GM Hovhannisyan Robert ARM 2610 5 GM Ter-Sahakyan Samvel ARM 2582 6 GM Arutinian David GEO 2543 7 GM Gabuzyan Hovhannes ARM 2533 8 GM Kotanjian Tigran ARM 2529 9 GM Minasian Artashes ARM 2505 10 GM Hayrapetyan Hovik ARM 2502 11 GM Babujian Levon ARM 2488 12 IM Gorovets Andrey BLR 2470 13 FM Aghasaryan Robert ARM 2470 14 IM Mkrtchian Lilit ARM 2466 w 15 GM Chibukhchian Artur ARM 2450 16 IM Kalashian David ARM 2419 17 WGM Batsiashvili Nino GEO 2390 w 18 IM Baghdasaryan Vahe ARM 2387 19 FM Harutyunian Tigran K. ARM 2359 20 FM Petrosyan Tigran S. ARM 2356…
Karen Asrian war ein armenischer Großmeister, der im Alter von 28 Jahren offenbar an einer Hirnblutung starb, als er im Auto unterwegs war. Seine höchste Elo-Zahl lag bei 2646 (Quelle: Wikipedia).

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Zum Gedächtnis an einen „Außerirdischen“ – Tal-Memorial erlebt mit erstklassiger Besetzung seine achte Auflage in Moskau
12. bis 23.6.2013

 

Ohne Kenntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht zu verstehen. Diese fundamentale Erkenntnis gilt unbestritten auch für das Jahrtausende alte Königliche Spiel. Der Schach-Ticker hat deshalb im Januar 2013 damit begonnen. eine Chronik der bedeutenden Schachturniere zu veröffentlichen. Der erste Beitrag dieser Serie war aus gegebenem Anlass dem 75-jährigen Jubiläum der nach Hastings wohl wichtigsten Turnierserie der Welt in Wijk aan Zee gewidmet. Es folgte das Gibraltar Chess Festival und Baden-Baden, wo mit dem 1. GRENKE Chess Classic im Februar eine Tradition in der berühmten Kurstadt fortgesetzt wurde. Teil 4 widmeten wir den Gedenkturniere an Alexander Aljechin. Nun wird diese Chronik mit einem Beitrag zum Tal-Memorial fortgeschrieben, dessen achte Auflage am Mittwoch (12. Juni) in Moskau beginnt…

 

Natürlich hat der Michael Nechemjewitsch Tal (9.11.1936 bis 26. Juni 1992) eine solche Veranstaltung verdient. Und das nicht nur, weil er mit seinem mutigen Spiel „Millionen Anhänger auf der ganzen Welt gewann und den Ruhm eines rastlosen Poenten erwarb, der mit Leichtigkeit die als unerschütterlich geltenden Fundamente der positionellen Schule hinwegfegte, die von Botwinnik und Smyslow gelegt wurden. Er verkörperte ohne Zweifel die lichtesten Hoffnungen der poststalinistischen Gesellschaft – eine in dieser Form nie gesehene Freiheit!“, so Garri Kasparow in Band 4 von Meine großen Vorkämpfer…

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2011
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Zeichnung: Frank Stiefel

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Von Paris nach St. Petersburg oder die „Auferstehung“ eines traditionellen Memorials – Ein Turnier der Extraklasse in Erinnerung an den Lebensweg von Weltmeister Alexander Aljechin

Ohne Kenntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht zu verstehen. Diese fundamentale Erkenntnis gilt unbestritten auch für das Jahrtausende alte Königliche Spiel. Der Schach-Ticker hat deshalb im Januar 2013 damit begonnen. eine Chronik der bedeutenden Schachturniere veröffentlichen. Der erste Beitrag dieser Serie war aus gegebenem Anlass dem 75-jährigen Jubiläum der nach Hastings wohl wichtigsten Turnierserie der Welt in Wijk aan Zee gewidmet. Es folgte das Gibraltar Chess Festival und Baden-Baden, wo mit dem 1. GRENKE Chess Classic im Februar eine Tradition in der berühmten Kurstadt fortgesetzt wurde. Heute nun wollen wir in Teil 4 an die Gedenkturniere an Alexander Aljechin (31.10.1892 bis 24.3.1946) erinnern, für die vom 21. April bis 1. Mai in Paris und St. Petersburg in Erinnerung an den Lebensweg des vierten Weltmeisters der Schachgeschichte ein neues Kapitel geschrieben wird… weiter

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