Nationale Meisterschaft

Qualifikationsturnier für die russische Meisterschaft

 

Das Eisschnelllaufzentrum Kolomna, 110 km südlich von Moskau, ist vom 22.6.-1.7. Austragungsort der „Russian Higher League“live.59761_Bn320x180.jpg

 

Top gesetzte Spieler sind Maxim Sergejewitsch Matlakow, Wadim Wiktorowitsch Swjaginzew, Daniil Dubov, Sanan Wjatscheslawowitsch Sjugirow, Vladimir Fedoseev, Igor Iljitsch Lyssy, Aleksandr Rakhmanov, Ivan Popov, Alexander Riazantsev, Evgeny Romanov, Mikhailv Kobalia usw.

 

Gespielt wird nach Schweizer System; die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, danach 30 Minuten bis zum Ende der Partie, zuzüglich 30 Sek. pro Zug Zeitzuschlag. Der Leser mag sich fragen „wo sind die besten Russen?“. Die – nicht alle aber jedenfalls einige – werden erst beim Superfinale im Oktober (Austragungsort Nowosibirsk, genaues Datum offenbar noch nicht bekannt) ins Geschehen eingreifen und dann den russischen Meister ermitteln. Bereits qualifiziert sind die drei Besten des Vorjahrs in Chita (Tomashevsky, Karjakin und Vitiugov) sowie drei weitere Spieler nach Elo – wohl Kramnik, Svidler und Grischuk. Ob Karjakin mitspielt, wird sich zeigen – schliesslich will er im November in (voraussichtlich) New York Weltmeister werden … . Auch Kramnik, der seit Jahren nicht mehr in Russland lebt, war manchmal aber nicht immer bei der Landesmeisterschaft dabei. Dazu stossen die fünf Besten aus Kolomna – zweite bis dritte russische Garnitur, in vielen anderen Ländern wären sie automatisch (in manchen Ländern als Favorit) bei der Landesmeisterschaft dabei. Drei plus drei plus fünf ist elf – offenbar gibt es noch einen Freiplatz, um das Feld zu komplettieren.

 

Live-Übertragung mit Computeranalyse der Programme Stockfisch , Houdini, und Komodo.

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Diesmal wieder Clichy vor Bischwiller

Austragungsort

 
Die letzten paar Jahre waren die französischen Mannschaftsmeisterschaften durchaus spannend, nach dem Motto: Wer gewinnt, Clichy oder Bischwiller? Diesmal schaffte es wieder „Team Vachier-Lagrave“ aus Clichy, Grossraum Paris vor „Team Grenke“ (gesponsort von Grenke Location, Ableger von Grenke Leasing) aus dem elsässischen Bischwiller. Es lag vielleicht daran, dass Bischwiller auch im entscheidenden Duell gegen Clichy auf das nominelle Spitzenbrett Giri verzichtete – dabei hätte er auf der Durchreise von Shamkir zur Chess Tour in Paris durchaus in Drancy, Vorort von Paris, vorbeischauen können. Das Turnier hatte quasi zwei Phasen: In den ersten neun Runden ging es darum, ob die Favoriten gegen den Rest der Liga Mannschaftspunkte abgeben würden: Beide spielten 4-4 gegen den späteren Vierten Bois-Colombes, ebenfalls Grossraum Paris, das war’s. In Runde 10 gab es das direkte Duell, Clichy gewann und stand damit bereits als Meister fest. Denn auch wenn sie in der letzten Runde gepatzt hätten, zählt in Frankreich bei Gleichstand nach Mannschaftspunkten zuerst nicht Brettpunkte, sondern der direkte Vergleich.

 

Titelbild (alle Fotos vom französischen Schachverband, hier gefunden) ist der Austragungsort in Drancy – der Aufsteiger aus ebendiesem Ort ist zwar direkt wieder abgestiegen, aber immerhin hatten sie 11 Tage lang ganz Frankreich und auch diverse ausländische Schachspieler zu Gast. Darunter auch mehrere deutsche Spieler, deren Abschneiden spielt im weiteren Bericht auch eine Rolle, aber zunächst zu den beiden Spitzenteams:

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Die Asien Meisterschaften finden vom 25. Mai bis 5. Juni im Hotel Uzbekistan, in Tashkent (Uzbekistan) statt

 

Männer und Frauen ermitteln ihre Meister und kämpfen um die Qualifikation am World Cup. Die ersten 5 der Männer qualifizieren sich für die WM 2017 und bei den Frauen die Siegerin.
Insgesamt gibt es 75.000 US-Dollar zu verteilen. Open Männer: $11,000, $9,000, $7,000, $5,000, $3,000 etc – Open Frauen: $5,000, $4,000, $3,000, $2,000 etc – Blitz: $4000 Open und $2000 Siegprämie für Frauen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste der Männer:
1 GM Le Quang Liem VIE 2718 2 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2703 3 GM Wei Yi CHN 2694 4 GM Ni Hua CHN 2682 5 GM Adhiban B. IND 2665 6 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2658 7 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2654 8 GM Gupta Abhijeet IND 2654 9 GM Sethuraman S.P. IND 2647 10 GM Nguyen Ngoc Truong Son VIE 2636 11 GM Salem A.R. Saleh UAE 2625 12 GM Lu Shanglei CHN 2614 13 GM Wen Yang CHN 2611 14 GM Kazhgaleyev Murtas KAZ 2582 15 GM Lalith Babu M R IND 2579 live16 GM Vakhidov Jahongir UZB 2578 17 GM Bai Jinshi CHN 2567 18 GM Gao Rui CHN 2556 19 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2551 20 GM Sengupta Deep IND 2543 …

 

Open Frauen:
1 IM Khademalsharieh Sarasadat IRI 2459 2 IM Guo Qi CHN 2447 3 IM Munguntuul Batkhuyag MGL 2442 4 IM Padmini Rout IND 2433 5 WGM Saduakassova Dinara KAZ 2415 6 IM Batchimeg Tuvshintugs MGL 2412 7 WIM Tokhirjonova Gulrukhbegim UZB 2390 8 WGM Hejazipour Mitra IRI 2349 9 IM Pham Le Thao Nguyen VIE 2348 10 WGM Soumya Swaminathan IND 2346 11 WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2336 12 WIM Pratyusha Bodda IND 2336 13 WIM Vaishali R IND 2322 14 WIM Gevorgyan Irina UZB 2311 15 WGM Gomes Mary Ann IND 2304 …

TurnierseiteResultate MännerResultate Frauen

 

 

Vor Jahren noch Entwicklungsland im Schach, heute eine der stärksten Ligen der Welt.

 

Aufstellungen

Top 12, das sind die besten 12 Mannschaften Frankreichs, die im Centrum von Drancy, im prächtigen Chateau de Ladoucette, die vom 28. Mai bis 8. Juni um den Titel der besten Mannschaft Frankreichs kämpfen. Titelverteidiger ist FFE - AFFICHE TOP 12 - 2016 - DRANCY.aiBischwiller (Gesponsert von Grenke Leasing), die mit 33 Punkten eine Runde vor Schluss Meister wurden, gefolgt vom Meister des Jahres 2014 Clichy (31 Punkte) und Bois-Colombes (28 Punkte).

 

Viele Weltklassespieler verdienen in der Eliteliga der Franzosen ihr Geld. Beispielsweise Wesley So für Clichy, Anish Giri für Bischweiler, David Navara und Radosław Wojtaszek für Mülhausen. Die stärksten Franzosen sind: Maxime Vachier-Lagrave, Laurent Fressinet und Etienne Bacrot. Mit der  „Deutschen Bundesliga“, der russischen Major League, zählt die Top12 zu den stärksten Vereinsmannschaft der Welt.

 

liveZahlreiche deutsche Spieler verstärken die französischen Teams. Arkadj Nadisch und Philipp Schlosser für Bischweiler. Fabian Döttling für Strassburg. Mathias Blühbaum und Andreas Heimann für EVRY Grand Roque. Alexander Donchenko für VANDOEUVRE Échec. Florian Grafl und Laszlo Hetey für SAINT QUENTIN. Dennis Wagner für NICE Alekhin.
Im Gegensatz zur „Deutschen Bundesliga“ ist ein Frauenbrett in jeder Mannschaft Pflicht.  Almira SKRIPCHENKO , Judith FUCHS (GER), Marie SEBAG, Sophie MILLIET, Delmante DAULYTE, Anastasia SAVINA und Alexandra KOSTENIUK um nur einige Spielerinnen zu nennen.

 

Französicher Schachverband Europe Echecs

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[M-]ein Abschlussbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Und jetzt ist die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2016 schon wieder vorbei! Einerseits bin ich froh, wieder Jana1zuhause zu sein, andererseits ist die DEM doch jedes Jahr wieder ein schönes Turnier, auf dem ich viele Freunde aus ganz Deutschland wieder dem2016-grosstreffen und auch neue Kontakte knüpfen kann.

 

Nachdem ich meine sechste Partie gegen Lara Schulze leider unglücklich verlor, habe ich noch einmal mein Bestes gegeben und meine restlichen drei Spiele gewonnen. Da Lara ein Remis gegen Annmarie Mütsch abgab, reichte mir das zum Meistertitel. Ich bin Deutsche Meisterin in der U14 geworden.

 

Als dies nach meiner letzten Partie feststand, hatte ich allen Grund zum Feiern. An diesem Samstagnachmittag haben wir dann noch in großer Runde die unterschiedlichsten Gesellschaftsspiele gespielt und hatten einfach mal Spaß ohne Schach. Am Abend stand dann die Siegerehrung mit den gefürchteten Spielen für die Sieger an. Da gab es dann „Eins, zwei oder drei“, ein Schachquiz und natürlich das bekannte Kondiblitz gegen Großmeister Ilja Zaragatski für die U12.

Ich selbst in der U14 hatte die Aufgabe, ein Puzzle zu lösen. Im ganzen Saal haben Zuschauer die Umschläge mit jeweils einem Puzzleteil oder einer Niete in die Höhe gehalten. Rote Farbe für uns Mädchen, gelb für die Jungen. Die Teile sollten wir an eine Pinnwand heften.

 

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Chronik des laufenden Schachsinns

dem2016-grossAm Ende haben einige mutige Spieler und Spielerinnes es doch geschafft, den Morbus Willingen überwunden und schließlich den Titel errungen:

 

Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

U10

Der Titel bei den Jüngsten geht an Berlin. Mit 9,5 Punkten holt der an Platz 4 der Setzliste gesetzte Bao Anh Le Bui mit einem halben Punkt Vorsprung den Meistertitel. Gegen die 3 vor ihm Gesetzten erreichte der Spieler vom SV Mattnetz Berlin 2,5 Punkte. Nach zehn Runden purem Kampfgeist reichte sein erstes Remis nun zum Meistertitel.

 

Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

U10w

Bereits gestern ging der erste Meistertitel nach Bayern. Mit unglaublichen 11 aus 11 sichert sich Svenja Butenandt ihren Titel. 100 Prozent holte zuletzt Vincent Keymer 2014 in Magdeburg. Die an zwei gestzte Svenja vom TC Tegernsee dominiert damit ihre Altersklasse und schafft nach ihrem 6. Platz in 2015 nun den Sprung an die Spitze.

 

Ruben Gideon Köllner

Ruben Gideon Köllner

U12

Ruben Gideon Köllner vom SV Bergneustadt/Derschlag (NRW) sicherte sich souverän mit 10 aus 11 den Titel in der U12. Seit er in Runde 6 den bis dahin führenden Tobias Kölle besiegte, war der Zweitgesetzte auf Erfolgskurs. Ruben spielte nur einmal Remis und schlug u.a. den Setzlistenersten.

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Die SF Bad Ems/Wolfhagen sind mit dem russischen Exweltmeister und drei seiner Landsleute Goldfavorit bei den 33. Titelkämpfen – Von RAYMUND STOLZE

 

Ergebnisse/Tabelle

Ergebnisse/Tabelle

Die deutsche Schachwelt hat an diesem Sonnabend [21. Mai] ihr Highlight in Schifferstadt – ich habe die Stadt eigentlich immer mit dem Ringer Wilfried Dittrich in Verbindung gebracht. Das war der „Kran von Schifferstadt“, der bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 bereits in Runde 1 der Konkurrenz im Griechisch-römischen Stil den 182 Kilogramm schweren US-Amerikaner Chris Taylor auf Schulter besiegte. Diese Fernsehbilder bleiben wahrlich unvergesslich!

 

Nun aber sorgt Schifferstadt als Austragungsort der 33. Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften ganz sicherlich erneut für Schlagzeilen.

 

Ich konnte die folgende Nachricht, die Bundesturnierdirektor Ralph Alt unter der Überschrift „Exweltmeister am Samstag bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft in Schifferstadt“ auf der DSB-Seite veröffentlichte, zunächst nicht glauben [ http://www.schachbund.de/news/ex-weltmeister-am-samstag-bei-der-blitz-mannschaftsmeisterschaft-in-schifferstadt.html ].

Turnierseite

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 Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

Nur noch eine Runde ist zu spielen und die Spannung vor der letzten Runde ist riesengroß! Allein eine Spielerin kann der letzten Partie ganz entspannt entgegensehen. Erste Deutsche Meisterin 2016 bereits eine Runde vor Schluss ist in der U10w mit unwiderstehlichen 10/10 Svenja Butenandt!

 

dem2016-grossU10

Bao An Le Bui steht kurz vor dem Titelgewinn! Er führt mit 9/10 seine Altersklasse an und hat einen ganzen Zähler Vorsprung auf seiner ärgsten Verfolger Gino Rössel. Dementsprechend genügt ihm in der letzten Runde bereits ein halber Punkt zum sicheren Titelgewinn, während Gino Rössel alles daran setzen wird zu gewinnen, denn mit etwas Glück kann er auch noch den Titel holen, schließlich hat er deutliche Vorteile in der Buchholz.

 

Mit einer kleinen Kombination sicherte sich der derzeitig Führende sich ausfolgender Stellung heraus seine Tabellenführung vor der letzten Runde:

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Deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen – Runde 8

 

 Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

Auf der Suche nach weiteren Opfern des Morbus Willingen wurde Euer Autor diesmal bei sich selbst fündig: In der gestrigen Ausgabe habe ich versehentlich eine Begegnung gezeigt, die auch als Partie des Tages zur Wahl dem2016-grossstand. Dabei sollen die Protagonisten doch streng geheim bleiben… Ich gelobe Besserung und wende mich dem heutigen Turniergeschehen zu.

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) bleibt im Vorwärtsgang: Während er heute gegen Adam Lutz einen Mehrbauern im Turmendspiel zum Sieg führte, konnte Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) seinen ebenfalls vorhandenen Endspielvorteil nicht verwerten, weil er seinen guten Springer gegen den schlechten Läufer freiwillig zum Tausch anbot. Somit führt Bao Anh Le Bui (7 Punkte) nun vor Gino Rössel (6,5). Der Favorit Leopold Franziskus Wagner hat sich inzwischen bis auf einen Punkt an den Führenden herangekämpft und teilt mit Nam Tham Platz 3.

 

U10w

Nach dem gestrigen Spieltag ist Svenja Butenandt (TV Tegernsee) die einzige Spielerin, die alle 8 Partien gewinnen konnte. Verfolgerin mit 1,5 Punkten bleibt Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden), auf dem dritten Platz liegt Anna Schneider vom SF Sasbach.

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Chronik des laufenden Schachsinns

 

Eric Wu

Eric Wu

Der Morbus Willingen findet immer weitere Opfer. Ihr habt noch nie von dieser schrecklichen Seuche gehört? Nun – dieser Erreger befällt vor allem die Hirnregionen, die für das Schachspiel zuständig sind, und sorgt für unerklärliche Fdem2016-grossehlleistungen. Nach ungezählten einzügigen Figureneinstellern und übersehenen Mattdrohungen dachte heute eine Spielerin in aller Ruhe über ihren 40. Zug nach – bis sie die Zeit überschritten hatte. Die versammelte Trainerelite Deutschlands sucht verzweifelt nach einem Gegengift, aber solange die Übertragungswege dieser hoch infektiösen Erkrankung nicht geklärt sind besteht wenig Hoffnung auf Besserung. Das Turnier geht unterdessen weiter, und so sieht es nach dem 4. Spieltag aus:

 

U10

Bao Anh Le Bui (SV Mattnetz Berlin) konnte durch zwei Siege am Doppelspieltag zu Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) aufschließen. Besonders wichtig war der Punkt gegen den Mitkonkurrenten Robert Prieb in einer strategisch interessanten Partie:

 

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[M-]ein Zwischenbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider

Hier ist mein versprochener Zwischenbericht von der Deutschen Einzelmeisterschaft. Inzwischen habe ich fünf Runden, also schon mehr als die Hälfte gespielt und liege in der U14w auf dem ersten Platz. Bisher habdem2016-grosse ich alle meine Partien gewonnen und werde heute gegen meine Rivalin Lara Schulze spielen. Sie wurde nicht nur Deutsche Meisterin im letzten Jahr, sondern landete auch bei der Abstimmung zur Spielerin des Jahres vor mir auf dem ersten Platz. Mit 1/3 habe ich gegen Lara auch eine eher unglückliche Bilanz, aber dafür stand ich auch in den zwei Verlustpartien zwischenzeitlich um einiges besser, was ich jedoch nur in der Gewinnpartie ausnutzen konnte.

 

Heute werde ich gegen sie wieder einfach Schach spielen. Bisher spiele ich ein wirklich gutes Turnier und schöne, nahezu fehlerfreie Partien. Immerhin stand ich auf dieser Meisterschaft noch in keiner Partie wirklich schlechter und bin sehr zufrieden. Jetzt werde ich versuchen, das beizubehalten und weiter gut zu spielen, dann kann ich jeden schlagen.

 

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In allen Turnieren sind fünf Runden gespielt, wir sind also schon in der Halbzeit angelangt. Werfen wir also wieder einen Blick auf das nach wie vor sehr spannende Turniergeschehen:

 

Gino Rössel

Gino Rössel

U10

Gino Rössel (FVS ASP Hoyerswerda) gab heute in einem langwierigen Franzosen zwar sein erstes Remis ab, bleibt aber dem2016-grossmit einem halben Punkt Vorsprung an der Spitze, weil auch die Partie an Brett 2 zwischen Nam Tham und Robert Prieb keinen Sieger fand. In beiden Partien wurde hart gekämpft, von frühzeitigem Remisfieber ist noch nichts zu spüren.

 

U10w

Bei den Mädchen werden keine Gefangenen gemacht: An den ersten sechs Brettern gab es kein Remis! Am Spitzenbrett siegte Svenja Butenandt (TV Tegernsee) gegen Anna Schneider (SF Sasbach) mit der Drachenvariante und liegt nun allein mit 5 aus 5 an der Spitze. Schärfste Verfolgerin ist Phuong Thao Vivien Nguyen (USV TU Dresden) mit einem halben Punkt Rückstand. Hier die entscheidende Szene aus der Spitzenpaarung Anna Schneider – Svenja Butenandt:

 

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Selten gab es zum Auftakt einer DEM so viele Überraschungen und Favoridem2016-grosstenstürze wie in diesem Jahr – diese Meisterschaft verspricht besonders spannend zu werden. Was ist passiert? – Ein Beitrag von BERND ROSEN

 

U10
Topfavorit Leopold Franziskus Wagner gewann seine beiden Partien sehr sicher, aber der an 2 gesetzte Jeremy Hommer wurde durch Christian Gluma mit einem schönen Schlusszug aus dem Ring genommen. Hätten Sie‘s gesehen?

32.Sh6+! da 32…gxh6 33.gxh6+ Kh8 34.Txf8+ Dg8 35.Tfxg8 zum Matt führt, gab Schwarz auf.

 

Partie zum nachspielen

 

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[M-]ein Vorbericht zu den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen – Von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

Jana Schneider beim Simultan gegen Magnus Carlsen

In wenigen Stunden beginnt am heutigen Sonnabend [14. Mai] um 19.30 Uhr in Willingen das dem2016-grosswichtigsten deutschen Jugendturniers des Jahres: der Deutschen Einzelmeisterschaft. Der Countdown läuft also, und auf der Meisterschaftswebseite http://www.deutsche-schachjugend.de/dem2016/ signalisiert eine elektronische Uhr, wie viele Stunden, Minuten und Sekunden noch bis zur feierlichen Eröffnung verbleiben …

 

Ich freue mich darauf! Es ist eines der wenigen Turniere, auf dem man wirklich alle guten jugendlichen Schachspieler findet, wie sie um den Titel kämpfen. Und ich werde wieder eine von ihnen sein. Aber ich bin noch einem besonderen Druck oder einer Ehre ausgesetzt.

 

Ich bin auf Platz 1 in der U14 bei de Mädchen gesetzt. Natürlich werde ich versuchen, diesem Setzlistenplatz gerecht zu werden und die Meisterschaft zu gewinnen. Vor allem aber möchte ich gute Partien spielen und ein schönes Turnier spielen. Sehr wichtig ist für mich außerdem Spaß zu haben. Denn auch Leistungssport ist nicht nur Ehrgeiz, sondern man darf nie den Spaß am Schach spielen aus den Augen verlieren.

 

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Die 87. Deutsche Schachmeisterschaft wird voraussichtlich vom 20.-30. Oktober 2016 in Schleswig-Holstein stattfinden – Anmerkungen von RAYMUND STOLZE

 

Titelverteidiger GM Klaus Bischoff

Titelverteidiger GM Klaus Bischoff

Ich bin nicht abergläubisch – und erst recht nicht, wenn es um Freitag, den 13. geht – gibt es in diesem Jahr allerdings nur ein einziges Mal! Bei meinem täglichen Infogang auf den diversen Schach-Webseiten, kommt die gute Nachricht am heutigen 13. Mai von der Plattform des Deutschen Schachbundes [DSB]: Für die 87. Deutsche Schachmeisterschaft hat der DSV-Hauptausschuss auf seiner turnusmäßigen Frühjahrstagung, die am 7. Mai in Kassel stattfand, die Weichen gestellt [http://www.schachbund.de/news/deutsche-schachmeisterschaft-der-hauptausschuss-hat-etwas-bewegt.html ]. Undcih vermute stark, dass das sicherlich nicht zuletzt ein Verdienst von Bundesturnierdirektor Ralph Alt ist. Der unermüdliche Münchner ließ es nämlich nicht bei seinen alljährlichen Aufrufen bewenden, damit sich endlich ein Veranstalter meldet, sondern nutzte die Gunst der Stunde, um der DSB-Führung folgende fünf Alternativen vorzulegen:

 

1. Verschieben?

 

2. Mit 2017 zusammenlegen?

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Die Großmeister von morgen treffen sich im „Sauerland Stern Hotel“ um ihre Meister in den einzelnen Jahrgangsstufen auszuspielen.

 

Die „Deutschen Jugendmeisterschaften“, die seit Jahren in Willingen (Sauerland) stattfinden, dieses Jahr vom 14. bis 22.5., ist eine logistische Meisterleistung der Organisatoren. Mit über 550 Teilnehmern und mehreren hundert Begleitern ein Mammutereignis. Für die Schachjugend ist es das Schachereignis des Jahres. Die Teilnehmer qualifizierten sich zum großen Teil aus den Landesverbänden. Hinzu kamen einige Freiplätze. Die Deutschen Juniorenmeisterschaften sind offen für alle Spielerinnen und Spieler unter 25 Jahren. Beginn der ersten Runde am kommenden Sonntag 8:30 Uhr.

 

Ein besonderes Lob gebührt den Organisatoren, die eine tolle Arbeit machen. Eine Turnierseite die keine Wünsche offen lässt. Information pur.  Es ist unglaublich wieviel Mühe sich die Macher geben. Weiter so!

 

Eine wahre Fundgrube ist die Webseite von Gerhard Hund, der von der 1. Jugendeinzelmeisterschaft, akribisch alle Einzelmeisterschaften bis 2003 aufgeührt hat. Es lohnt sich zu stöbern. Einige wenige Links führen allerdings auf fremde Seiten.

 

Turnierseite

Schon sind die russischen Mannschaftsmeisterschaften vorbei

The_Bronze_Horseman_(St._Petersburg,_Russia)
Zu Untertitel und generell ein bisschen Vergleich der beiden stärksten Schachligen (bei mir auch was die deutsche Bundesliga betrifft ohne Gänsefüsschen) komme ich noch, erst der Endstand der beiden Topturniere in Sotschi:

 

Bei den Herren (sechs Bretter) war es bis zum Schluss spannend und endete so (Mannschafts- und in Klammern Brettpunkte): St. Petersburg 13(29.5), Moskau 12(31.5), Siberia 10(27), Zhiguli 5(19), Ladya 0(13). Dass hinter Platz drei eine Lücke klaffen würde, war schon vorher klar. Auch der Kampf um Platz vier war schnell quasi entschieden, davor blieb es spannend und endete nicht unbedingt wie erwartet.

 

Bei den Damen (vier Bretter) war dagegen schon nach sieben von neun Runden alles entschieden, Endstand dann: Moskau 16(23), St. Petersburg und Yugra 11(20), usw. . Bei neun Teams durfte jeder einmal pausieren, d.h. Moskau gewann acht von acht Begegnungen. Offiziell heisst das Team (wie auch bei den Herren) SHSM Legacy Square Capital, bei den Damen spielten noch zwei andere Teams aus der Region Moskau. Wie dominant die Metropolen insgesamt sind, zeigt sich auch am Endstand der zweiten Liga: Moskau vor St. Petersburg, St. Petersburg, Moskau, Togliatti, Moskau und 17 anderen Teams.

 

Das stärkste Team aus St. Petersburg heisst offiziell „Bronze Horseman“; da der Sieg eine Mannschaftsleistung war gebe ich das Titelbild (Godot13 – Wikipedia) dem Maskottchen – auch wenn es zu sperrig ist, um im Flugzeug nach Sotschi oder demnächst zum Europacup für Vereinsteams transportiert zu werden. Das ist die Statue von Zar Peter der Grosse auf dem St. Petersburger Senatsplatz. Nun die zweite Turnierhälfte Runde für Runde bei den Herren, danach ein paar Worte zu den Damen.

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Noch ist Sibirien nicht verloren (und „Big pictorial report“)

 

Kramnik

Wie bereits im Vorbericht erwähnt: Die Premier League der Herren in Sotschi umfasst de fakto zwei Turniere, die sich nur ein bisschen gegenseitig beeinflussen. Drei Mannschaften spielen um den Titel, zwei andere um Platz vier der auch noch zur Teilnahme am Europacup für Vereinelive berechtigt. Das eine Turnier ist – vielleicht überraschenderweise – bei Halbzeit total offen, im anderen ist bereits eine Vorentscheidung gefallen. Das ist der Zwischenstand nach Mannschafts- und in Klammern Brettpunkten: SHSM Legacy Square (Moskau) 6(15), Siberia 6(14.5), Bronze Horseman (St. Petersburg) 5(13.5), Zhiguli (Samara) 3(11), Ladya (Tatarstan) 0(6).

 

Siberia war klarer Favorit und ist es vor dem zweiten Durchgang vielleicht immer noch. Dass ihr Rückstand auf Moskau minimal ist, lag daran dass die Truppe um bzw. weitgehend ohne Karjakin auch patzte. Es lag auch daran, dass ein Schlüsselspieler, sobald er auftauchte, voll punktete. Das Titelbild (alle Bilder, bzw. fast alle vom russischen Schachverband) bekommt deswegen Vladimir Kramnik. Die Premier League ist übrigens nur das Sahnehäubchen des laufenden Schachfestivals in Sotschi; auch parallel laufende andere Turniere werde ich (vor allem bildlich) erwähnen. Aber zuerst Runde für Runde in der höchsten Liga:

TurnierseiteResultate

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12 Frauen-Teams konkurrieren vom 5. bis 8. Mai um den Titel des Mannschaftsmeister von Frankreich

 

Gruppe A und B

In gemütlicher Atmosphäre des Hotels Mercure spielen 12 Frauen-Teams in einer A12– und B-Gruppe um den Verbleib in der Top 12. Jeweils zwei Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Die Mannschaften: Bischwiller, Bois-Colombes, Cannes, Clichy, Evry, Juvisy, Monaco, Montpellier, Mulhouse, Poitiers-Mignes, Vandoeuvre, Villepinte.

 

Die Vereine haben zahlreiche Weltklassespielerinnen in ihren Reihen wie beispielsweise:
Alexandra Kosteniuk, Nr. 4 der Welt, Nana Dzagnidze, Nr. 7, die Russin Kateryna Lagno,  Nr. 9. , die Doppel – Europameisterin Valentina Gunina, Nr. 14 und Gewinnerin des Grand Prix Fide in Batumi, die Georgierin Lela Javakishvili Nr. 15 und  Elisabeth Paehtz, Nr. 18 in der Welt.

 

 

Nicht zu vergessen die besten französichen Spielerinnen wie Almira Skripchenko, Pauline Guichard, Sophie Milliet, Nino Maisuradze, Mathilde Congiu und Anda Safranska, um nur einige zu nennen.

Ergebnisse Gruppe AErgebnisse Gruppe BPartien Gruppe APartien Gruppe BFranzösischer Verband

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Stark besetzt, aber auch da gibt es Probleme!?

karjakin
Zu den offenbar vorhandenen Problemen (mit indirektem Bezug zur deutschen Schach-Bundesliga) komme ich noch, zuerst die konventionell-unkonventionelle Einleitung: live Gerade ist Norway Chess für Kramnik und Svidler vorbei, und nun sind sie nicht etwa zu Hause bei ihren Familien sondern in der neuen russischen Schachhochburg Sotschi, Austragungsort der russischen Mannschaftsmeisterschaft. Beide spielen, in Stavanger hatte Svidler stattdessen kommentiert. Reden werden sie wohl auch, jedenfalls zwischen den Runden zumindest mit ihren Teamkollegen (Kramnik lobte die Atmosphäre in seinem Team), eventuell – falls es Pressekonferenzen gibt – in diesem Rahmen auch mit- bzw. durch- bis gegeneinander (gab es bereits): Beide spielen an Brett 1, damit sitzen sie sich wohl (es wird doppelrundig gespielt) zweimal gegenüber.

 

Neben diesen beiden nenne ich zunächst die neun anderen mit aktuell Elo über 2700: Karjakin (Titelfoto von David Llada), Grischuk, Dominguez, Jakovenko, Bu Xiangzhi, Tomashevsky, Vitiugov, Malakhov, Nepomniachtchi. Diverse andere hatten auch schon einmal 2700+ auf ihrem Konto oder waren bzw. sind sehr nahe dran – Matlakov, Rublevsky, Rodshtein, Inarkiev, Korobov, Kamsky (letzter in dieser Liste da er seinen Karrierehöhepunkt wohl hinter sich hat). Najer hat immerhin das Aeroflot-Open gewonnen und darf deshalb dieses Jahr in Dortmund spielen, Fedoseev, Artemiev und Dubov sind Jungstars, usw. – nur vier von vierzig Spielern sind keine Grossmeister.

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