Spanische Mannschaftsmeisterschaft 2016 – LIVE

liveVom 26.9. bis zum 2.10. wird die spanische Mannschaftsmeisterschaft ausgespielt. 8 Mannschaften kämpfen um den Sieg. Die Siegermannschaft ist Spanischer Mannschaftsmeister, während die letzten beiden Mannschaften absteigen. Die Bedenkzeit beträgt für 40 Züge 90 Minuten zuzüglich 30 Minuten für den Rest der Partie. Es gibt einen Zeitzuschlag von 30 Sekunden ab dem ersten Zug. Spielort ist das Hotel Mas Monzón in Monzón.
Dabei sind auch einige Spieler der absoluten Weltklasse wie zum B.: Harikrishna, Dominguez Perez, Inarkiev, Rapport, Vallejo Pons, Radjabov, Kryvoruchko.

Nationale Meisterschaft

Shakhriyar Mamedyarov (by David Llada)

Shakhriyar Mamedyarov (by David Llada)

23. bis 26.9.2016 – Runden 12 bis 15 der chinesischen Mannschaftsmeisterschaft

 

Die Chinesen spielen von April bis Dezember 2016 ihre Mannschaftsmeisterschaft aus. Die „Offizielle Seite “ ist eine komplette Zumutung. Offensichtlich gehen die Chinesen davon aus, dass die ganze Welt chinesische Schrift lesen kann. Es ist etwas mühsam die einzelnen Menüpunkte zu übersetzen. Gottseidank gibt es Google als Dolmetscher.

 

live

Insgesamt werden 22 Runden an 6 langen Wochenenden gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für alle Züge zzgl. 30 Sekunden pro Zug. Eine Mannschaft besteht aus 5 Spielern, wobei an zwei Brettern Frauen eingesetzt werden müssen.

 

Neben ausländischen Stars, wie beispielsweise Mamedyarov, Harikrishna, Inarkiev, Malakhov, Dzagnidze und Khotenashvili, nehmen fast alle chinesischen Spitzenspieler teil (z. B.: Ding Liren,  Wang Yue, Yu Yangyi,  Wang Hao, Bu Xiangzhi, Wei Yi ). Die Partien werden im Internet übertragen.

 

TurnierseiteErgebnisseRückblick 2015

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Vom 23. bis 25.9. finden die Runden 4, 5 und 6 statt.

 

David Nayara ( by Paul Truong)

David Nayara ( by Paul Truong)

Die polnische Extraliga, zu vergleichen mit der deutschen Bundesliga, geht in die Runden 4, 5 und 6. Insgesamt spielen 10 Mannschaften, in 9 Runden, um den Titel des polnischen Mannschaftsmeisters. Jedes Team besteht aus 15 Spielern, aber nur 6 Spieler dürfen sich an die Bretter setzen, wobei das 6. Brett von einer Frau besetzt weden muss. Die ersten 3 Runden wurden bereits im Juni gespielt.

 

Die Zeitkontrolle beträgt 90 Minuten, zuzüglich 30 Minuten für den Rest der Partie. Ab dem ersten Zug livegibt es einen Zeitzuschlag von 30 Sekunden. Ein Remisangebot vor dem 30. Zug ist nicht erlaubt.

 

Im Gegensatz zur deutschen Bundesliga, wo viele ausländische Legionäre ihre Brötchen verdienen, bestehen die Mannschaften der polnischen Eliteliga fast ausschließlich aus polnischen Spielern.

 

Favorit auf den Titel ist die Mannschaft von Wasko HETMAN Katowice, die zwei Super-Großmeister in ihren Reihen hat. Diese sind: Brett 1: WOJTASZEK, Radosław (2729) und NAVARA, David (2744) an Brett 2.

 

Turnierseite

IM Nikolas Lubbe (2485) schlägt Großmeister l‘ Ami (2611)

 

Erwin-L-Ami (by David Llada)

Erwin l’Ami (by David Llada)

Was für Deutschland die Schach-Bundesliga, ist für die Niederlande die Meesterklasse. Während in Deutschland die erste Runde der Bundesliga im Oktober gespielt wird, fand die erste Runde der Meesterklasse am heutigen Samstag statt. 10 Mannschaften spielen um die Meisterschaft, darunter zahlreiche deutsche Spieler. In jeder Mannschaft spielen 10 Spieler.

partien

Gleich in der 1. Runde gab es eine faustdicke Überraschung. Der J.S.V. Sissa aus Groningen schlägt den Titelverteidiger En Passant Bunschoten-Spakenburg
mit 6:4, obwohl Sissa im Schnitt ca. 100 Elopunkte weniger aufweist. IM Nikolas Lubbe (2485) schlug dabei das Schach-Schwergewicht GM l‘ Ami (2611) und trug entscheidend zu dem Sieg bei.

 

Tabellenführer ist allerdings Groninger Combinatie, die mit 8:2 gegen Charlois Europoort gewinnen konnten.

 

Niederländischer Schachbund

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Fotos von der Abschlusszeremonie

Van Foreest kampioen
Diese Fotos sah ich erst nach „Redaktionsschluss“ – zwei Kollegen haben ihre Beiträge später veröffentlicht und das Titelfoto eingebaut, ich zeige nun noch ein paar andere Fotos. Alle (bzw. fast alle) Fotos wieder von Harry Gielen, hier im Internet zu finden und auf der Turnierseite verlinkt.

 

Anfangs wollte ich das in meinem Turnierbericht unten einbauen – aber erstens hat dieser, wie ich selbst feststellte und wie zwei Leser per email zumindest andeuteten – bereits „Überlänge“, zweitens wurden zwischenzeitlich vier andere Artikel veröffentlicht, damit würde es eventuell kaum registriert. Grund für diesen „Nachtrag“ ist unter anderem, dass mir zu zwei Fotos nette Zitate einfallen – die sind allerdings fiktiv und, wie ich aus gut informierten Kreisen erfahren habe, so nicht gefallen.

 

Das Titelfoto zeigt natürlich Jorden Van Foreest mit dem, wie Colin McGourty für chess24 schrieb, „recht ungewöhnlichen“ Pokal. Weiter mache ich zunächst mit den Damen, dann die Herren, dann eine Dame und fünf Herren die diesmal gar kein Schach spielten (oder höchstens mal eine freie Blitzpartie) aber im Turnier dennoch eine wichtige Rolle hatten.

 

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Anne Haast und Iozefina Paulet unterhalten das Publikum (ebenfalls)

Jorden Van Foreest

 
Natürlich wurde nicht dieselbe Person (zuletzt) 1902 und (erstmals?) 2016 niederländischer

Männer

Schachmeister: Jorden Van Foreest (Titelfoto – fast alle Fotos von Harry Gielen, teils via die Turnierseite) ist gerade mal 17 – sein Ur-Urgrossvater Arnold (NL-Meister 1889, 1893 und 1902) und dessen Bruder Dirk (NL-Meister 1885, 1886, 1887) haben zwar beide ein gesegnetes Alter von über 90 erreicht, aber seit 1954 bzw. 1956 sind sie tot. Das wird ein etwas ungewöhnlicher Kombibericht: erst „normaler“ Turnierbericht (relativ knapp), dann Reisebericht (zur letzten Runde war ich – spontane Entscheidung – vor Ort in Amsterdam), dann noch ein bisschen Schachgeschichte mit Fotos in, kann man den Fotografen nicht verübeln, „abweichender“ Qualität.

Frauen

 

 

Der Untertitel bezieht sich auf den Tiebreak des Damenturniers – Anne Haast unterstrichen, da sie diesen am Ende 3-2 gewann. Zunächst wie üblich der Endstand in beiden Turnieren:

 

Herren bzw. „offenes Turnier“ (Zhaoqin Peng hat mal mitgespielt): Van Foreest 5.5/7 (TPR 2819!), Van Wely 5, l’Ami und Van den Doel 3.5, Reinderman und Bok 3, Werle 2.5, Ernst 2.

 

Damen: Haast 5/7 + 3/5, Paulet 5/7 + 2/5, Hortensius 4.5/7, Kazarian 3.5, Van Weersel und Padurariu 3, Jap Tjoen San 2.5, Middelveld 1.5. Bei den Herren ziemlich niederländische Namen (abgesehen von Erwin l’Ami der vielleicht Ahnen in Frankreich hat), bei den Damen „gemischt“ – zu den Gründen in zwei Fällen siehe unten.

 

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Die Meisterschaften beginnen heute und gehen bis Sonntag, den 28. August. Gespielt wird im Tropentheater in der Linnaeusstraat 2 in Amsterdam

 

Die Teilnehmer sind: Loek van Wely (Foto), Benjamin Bok, Erwin L’Ami, Dimitri Reinderman, Erik van den Doel, Jan Werle, Jorden van Foreest und Sipke Ernst. van Wely

 

Die Teilnehmer in der niederländischen Meisterschaft für Damen: Anne Haast, Anna-Maria Kazarian, Smaranda Padurariu, Iozefina Paulet, Arlette van Weersel Martliveine Middelveld, Hortensius Lisa und Linda Jap Tjoen San.

 

Die Partieen beginnen um 13:00 Uhr und werden live über das Internet übertragen. Am letzten Tag wird bereits ab 12 Uhr gespielt.

 

Die Eröffnung war Sonntag, 21. August um 15:30 Uhr. Danach gab es von 17.30 bis 18.00 Uhr ein Konzert mit einem Ensemble aus Mitgliedern des Royal Concertgebouw Orchestra. Der Besuch des Konzerts war kostenlos.

Turnierseite

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Vom 13. bis 21. August finden in Agen, einer Stadt in der französischen Region Aquitanien, die „Französichen Einzelmeisterschaften 2016, statt.

 

Infoheft

Eine Mammutveranstaltung und eine großartige Werbung für das Schachspiel. Über 800 SchachspielerInnen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Gespielt wird in 8 Gruppen. In den Gruppen „National“ und „National Feminin“ spielt die Elite Frankreichs um den Titel. Noch zur Information: In der Gruppe Acccession dürfen die beiden Erstplatzliveierten im nächsten Jahr in der Gruppe „National“ mitspielen. Die Stad Agen bietet viele Freizeitmöglichkeiten. Viele mittelalterliche Gassen und Fachwerkhäuser werden sicher viele Schachspieler zum verweilen einladen.

 

Teilnehmer National:
01 GM Laurent Fressinet 2677 02 GM Romain Edouard 2647 03 GM Tigran Gharamian 2637 04 GM Sébastien Mazé 2627 05 GM Christian Bauer 2620 06 GM Sébastien Feller 2602 07 GM Matthieu Cornette 2581 08 GM Yannick Gozzoli 2573 09 GM Adrien Demuth 2545 10 MI Jean-François Jolly 2361

 

Teilnehmerinnen Frauen:
01 GMF Almira Skripchenko 2452 02 GMF Sophie Milliet 2354 03 GMF Nino Maisuradze 2297 04 MIF Andreea-Cristina Navrotescu 2297 05 GMF Silvia Collas 2296 06 MIF Natacha Benmesbah 2244 07 MIF Andreea Bollengier 2233 08 GMF Anda Safranska 2226 09 MFF Cyrielle Monpeurt 2136 10 MFF Julie Fischer 2071

TurnierseiteErgebnisse NationalErgebnisse Frauen

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Offene „Niederländische Meisterschaft“ in Dieren vom 26. Juli bis 4. August

 

GM L'Ami, Erwin 2606

GM L’Ami, Erwin 2606

Gespannt sein darf man auf das Abschneiden der deutschen Teilnehmer. Besonders Igor Khenkin hat livedurch aus Chancen oben mitzuspielen. Gespielt werden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 90Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie zuzüglich 30 Sek. pro Zug. Die Partien beginnen um 13 Uhr. Am letzten Tag bereits um 12 Uhr.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM L’Ami, Erwin 2606 2 GM Reinderman, Dimitri 2584 3 GM Sandipan, Chanda 2568 4 GM Khenkin, Igor 2553 5 GM Ikonnikov, Vyacheslav 2538 6 GM Horvath, Csaba 2520 7 GM Hausrath, Daniel 2483 8 GM Pruijssers, Roeland 2463 9 GM Debashis, Das 2451 10 IM Sagar, Shah 2433 11 GM Milov, Leonid 2430 12 FM Beerdsen, Thomas 2414 13 IM Hendriks, Willy 2407 14 FM Van Dooren, Dirk 2390 15 Zwirs, Nico 2374 16 FM Maris, Ivo 2370 17 Van Foreest, Lucas 2367 18 Geurink, Jasper 2359 19 IM Beukema, Stefan 2355 20 IM De Jong, Migchiel 2342 …

Turnierseite

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23. u. 24.7.2016 – Elisabeth Pähtz bei der Deutschen Blitzmeisterschaft in Gladenbach – Ein Beitrag von ALISA FREY

 

Deutsche Blitzmeisterin 2016 Elisabeth Paehtz, 2. Platz Josefine Heinemann und 3. Platz Melanie Lubbe

Deutsche Blitzmeisterin 2016 Elisabeth Paehtz, 2. Platz Josefine Heinemann und 3. Platz Melanie Lubbe

Deutsche Frauen Blitzmeisterschaft 2016 in Gladenbach. Wie im vergangenen Jahr, wird am Wochenende die Deutsche Frauen Blitzmeisterschaft wieder in Gladenbach stattfinden. Etwas ungewöhnlich ist die Austragung dieser Meisterschaft im Juli, aber möglicherweise ist es genau dieser Termin, der so viele starke Spielerinnen auf den Plan gerufen hat. Mit 10 von 21 gemeldeten Spielerinnen ist fast die Hälfte mit Titel dekoriert.

 

Angeführt wird das Feld von keiner geringeren als Deutschlands bester Schachspielerin Elisabeth Pähtz, die einen weiteren nationalen Titel in ihre Sammlung aufnehmen möchte. Ernstzunehmende Konkurrenz hat sich allerdings ebenfalls angemeldet. Mit Marta Michna ist eine weitere starke Nationalspielerin und Blitzerin im Teilnehmerfeld, die sicherlich nach knapp verpasstem Titel im letzten Jahr, nun diesen Sonntag ganz oben stehen möchte. Apropos Titel des letzten Jahres, auch Gisela Fischdick hat sich als Titelverteidigerin zur Teilnahme gemeldet. Ebenfalls gespannt sein kann man auf das Abschneiden von Josefine Heinemann, in der vermutlich auch eine starke Blitzerin steckt. Nicht zu vergessen ist mit Sicherheit auch Melanie Lubbe. Ob sie Blitzen selbst zu ihren Stärken zählen würde oder nicht … … zumindest im öffentlich ausgeblitzen Namensduell gegen ihren Ehemann war der Ausgang trotz der Elodifferenz lange unklar. Außerdem sollte beim Blitzen auch immer ein Auge auf die erfahrene und starke Blitzerin Alina Rath aus Berlin geworfen werden, die bestimmt der ein oder anderen weniger erfahrenen Blitzerin – egal mit welcher Elozahl– gefährlich werden könnte. Ihre Blitz- ELo liegt nicht umsonst 200 Punkte über ihrer Zahl.

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Infos

Österreich ermittelt seine Meister

 

Das Kultur- und Kongresshaus am Dom in St. Johann im Pongau ist für die Schach-Staatsmeisterschaften bereit. Vom 23. bis 31. Juli werden die Bewerbe der allgemeinen Klasse und der Frauen gespielt. Im Frauenbewerb gehört Titelverteidigerin Katharina Newrkla auch heuer wieder zum liveFavoritenkreis. Elofavoritin ist allerdings Newcomerin Elisabeth Hapala, die heuer bereits ein WIM Turnier in Tschechien gewinnen konnte und eine tadellose Europameisterschaft in Rumänien hinter sich hat. Gespannt darf man auch sein ob der Aufwärtstrend von Anna-Lena Schnegg weiter anhält. Beim Mitropacup in Prag konnte sie sich für die Olympiade im September qualifzieren. In der offenen Klasse führen die IM`s Georg Fröwis, Peter Schreiner und Mario Schachinger die Setzliste an. Insgesamt sind 46 Spieler vorangemeldet. Kurzentschlossen haben morgen noch bis 13:30 Uhr vor Ort Gelegenheit zu nennen. Um 13:45 wird Turnierdirektor Rudolf Berti im Beisein von Präsident Kurt Jungwirth die Staatsmeisterschaft eröffnen und fünfzehn Minuten später, um 14:00 Uhr, werden die Schiedsrichtern Hans Stummer und Gerhard Herndl den Startschuss zur ersten Runde geben. Alle Partien werden live übertragen. (wk, Foto: Günter Vorreiter)

 

TurnierseiteOffene KlasseFrauenLIVE

GM Yannick Pelletier und WIM Gundula Heinatz sind die Titel-Favoriten

 

Sie spielen in Flims im Herren-Titelturnier: (obere Reihe von links) GM Bogner, GM Pelletier, GM Kosteniuk, IM Georgiadis, IM Studer; (untere Reihe von links) GM Gallagher, IM Lötscher, IM Kurmann, IM Vuilleumier, IM Klauser.

Sie spielen in Flims im Herren-Titelturnier: (obere Reihe von links) GM Bogner, GM Pelletier, GM Kosteniuk, IM Georgiadis, IM Studer; (untere Reihe von links) GM Gallagher, IM Lötscher, IM Kurmann, IM Vuilleumier, IM Klauser.

Der für die Schweizer Nationalmannschaft spielende deutsche Grossmeister Sebastian Bogner ist zwar die Nummer 1 im Herren-Titelturnier an den vom 7. bis 15. Juli in Flims stattfindenden Schweizer Einzelmeisterschaften. Weil er jedoch nicht titelberechtigt ist, gehört die Favoritenrolle auf die liveGoldmedaille in Abwesenheit von Titelverteidiger GM Vadim Milov Grossmeister Yannick Pelletier.

Der gebürtige Bieler strebt im Bündnerland seinen sechsten Titel nach 1995, 2000, 2002, 2010 und 2014 an. Neben Yannick Pelletier sind mit GM Alexandra Kosteniuk (2013), GM Joe Gallagher (1997/1998/2004/2005/2007/2012) und IM Markus Klauser (1986) drei weitere ehemalige Schweizer Meister am Start.

 

Erstmals in einem SEM-Titelturnier dabei sind die beiden Internationalen Meister Noël Studer und Alexandre Vuilleumier. Noël Studer peilt in Flims seine dritte GM-Norm an, IM Nico Georgiadis die 2500-ELO-Grenze für den definitiven GM-Titel. Auf eine Teilnahme verzichtet der letztjährige Meister GM Vadim Milov.

 

Ergenisse/Partien

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Neben Oparin (Titelbild) auch Fedoseev, Kokarev, Riazantsev und Goganov

Oparin2
 
Warum ein Bericht über die „Russian Higher League“, ein Turnier mit eher unbekannten Namen? Weil das durchaus starke Grossmeister sind (Elo unter 2700 aber oft über 2600, nach dem Turnier auch der Sieger), und weil die besten fünf sich für das Finale der russischen Meisterschaft qualifizierten und im Oktober dann auf bekannte Namen treffen werden. Wenn man so will, klaffte die grösste Lücke zwischen Platz fünf und sechs, auch wenn es nur ein halber Buchholzpunkt war – das ist der Endstand mit fünf Glücklichen und vier Unglücklichen: Oparin 6.5/9, Fedoseev, Kokarev, Riazantsev, Goganov, Ponkratov, Zvjaginsev, Sjugirov, Volkov 6, usw. .

 

Dabei hatte Ponkratov am ehesten Buchholz-Pech, die drei anderen nicht-qualifizierten hatten nachvollziehbar bzw. begründet im Turnierverlauf schwächere Gegner. Timofeev und Matlakov, die die Gruppe mit 5,5/9 anführen, hatten dagegen stärkere Gegner aber es fehlte halt am Ende ein halber Punkt (Brettpunkt, nicht Buchholz). Das Titelbild (alle Fotos vom russischen Schachverband) bekommt natürlich Grigoriy Oparin. Wer ist Grigoriy Oparin?

 

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Qualifikationsturnier für die russische Meisterschaft

 

Das Eisschnelllaufzentrum Kolomna, 110 km südlich von Moskau, ist vom 22.6.-1.7. Austragungsort der „Russian Higher League“live.59761_Bn320x180.jpg

 

Top gesetzte Spieler sind Maxim Sergejewitsch Matlakow, Wadim Wiktorowitsch Swjaginzew, Daniil Dubov, Sanan Wjatscheslawowitsch Sjugirow, Vladimir Fedoseev, Igor Iljitsch Lyssy, Aleksandr Rakhmanov, Ivan Popov, Alexander Riazantsev, Evgeny Romanov, Mikhailv Kobalia usw.

 

Gespielt wird nach Schweizer System; die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge, danach 30 Minuten bis zum Ende der Partie, zuzüglich 30 Sek. pro Zug Zeitzuschlag. Der Leser mag sich fragen „wo sind die besten Russen?“. Die – nicht alle aber jedenfalls einige – werden erst beim Superfinale im Oktober (Austragungsort Nowosibirsk, genaues Datum offenbar noch nicht bekannt) ins Geschehen eingreifen und dann den russischen Meister ermitteln. Bereits qualifiziert sind die drei Besten des Vorjahrs in Chita (Tomashevsky, Karjakin und Vitiugov) sowie drei weitere Spieler nach Elo – wohl Kramnik, Svidler und Grischuk. Ob Karjakin mitspielt, wird sich zeigen – schliesslich will er im November in (voraussichtlich) New York Weltmeister werden … . Auch Kramnik, der seit Jahren nicht mehr in Russland lebt, war manchmal aber nicht immer bei der Landesmeisterschaft dabei. Dazu stossen die fünf Besten aus Kolomna – zweite bis dritte russische Garnitur, in vielen anderen Ländern wären sie automatisch (in manchen Ländern als Favorit) bei der Landesmeisterschaft dabei. Drei plus drei plus fünf ist elf – offenbar gibt es noch einen Freiplatz, um das Feld zu komplettieren.

 

Live-Übertragung mit Computeranalyse der Programme Stockfisch , Houdini, und Komodo.

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Diesmal wieder Clichy vor Bischwiller

Austragungsort

 
Die letzten paar Jahre waren die französischen Mannschaftsmeisterschaften durchaus spannend, nach dem Motto: Wer gewinnt, Clichy oder Bischwiller? Diesmal schaffte es wieder „Team Vachier-Lagrave“ aus Clichy, Grossraum Paris vor „Team Grenke“ (gesponsort von Grenke Location, Ableger von Grenke Leasing) aus dem elsässischen Bischwiller. Es lag vielleicht daran, dass Bischwiller auch im entscheidenden Duell gegen Clichy auf das nominelle Spitzenbrett Giri verzichtete – dabei hätte er auf der Durchreise von Shamkir zur Chess Tour in Paris durchaus in Drancy, Vorort von Paris, vorbeischauen können. Das Turnier hatte quasi zwei Phasen: In den ersten neun Runden ging es darum, ob die Favoriten gegen den Rest der Liga Mannschaftspunkte abgeben würden: Beide spielten 4-4 gegen den späteren Vierten Bois-Colombes, ebenfalls Grossraum Paris, das war’s. In Runde 10 gab es das direkte Duell, Clichy gewann und stand damit bereits als Meister fest. Denn auch wenn sie in der letzten Runde gepatzt hätten, zählt in Frankreich bei Gleichstand nach Mannschaftspunkten zuerst nicht Brettpunkte, sondern der direkte Vergleich.

 

Titelbild (alle Fotos vom französischen Schachverband, hier gefunden) ist der Austragungsort in Drancy – der Aufsteiger aus ebendiesem Ort ist zwar direkt wieder abgestiegen, aber immerhin hatten sie 11 Tage lang ganz Frankreich und auch diverse ausländische Schachspieler zu Gast. Darunter auch mehrere deutsche Spieler, deren Abschneiden spielt im weiteren Bericht auch eine Rolle, aber zunächst zu den beiden Spitzenteams:

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Die Asien Meisterschaften finden vom 25. Mai bis 5. Juni im Hotel Uzbekistan, in Tashkent (Uzbekistan) statt

 

Männer und Frauen ermitteln ihre Meister und kämpfen um die Qualifikation am World Cup. Die ersten 5 der Männer qualifizieren sich für die WM 2017 und bei den Frauen die Siegerin.
Insgesamt gibt es 75.000 US-Dollar zu verteilen. Open Männer: $11,000, $9,000, $7,000, $5,000, $3,000 etc – Open Frauen: $5,000, $4,000, $3,000, $2,000 etc – Blitz: $4000 Open und $2000 Siegprämie für Frauen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste der Männer:
1 GM Le Quang Liem VIE 2718 2 GM Kasimdzhanov Rustam UZB 2703 3 GM Wei Yi CHN 2694 4 GM Ni Hua CHN 2682 5 GM Adhiban B. IND 2665 6 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2658 7 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2654 8 GM Gupta Abhijeet IND 2654 9 GM Sethuraman S.P. IND 2647 10 GM Nguyen Ngoc Truong Son VIE 2636 11 GM Salem A.R. Saleh UAE 2625 12 GM Lu Shanglei CHN 2614 13 GM Wen Yang CHN 2611 14 GM Kazhgaleyev Murtas KAZ 2582 15 GM Lalith Babu M R IND 2579 live16 GM Vakhidov Jahongir UZB 2578 17 GM Bai Jinshi CHN 2567 18 GM Gao Rui CHN 2556 19 GM Ghaem Maghami Ehsan IRI 2551 20 GM Sengupta Deep IND 2543 …

 

Open Frauen:
1 IM Khademalsharieh Sarasadat IRI 2459 2 IM Guo Qi CHN 2447 3 IM Munguntuul Batkhuyag MGL 2442 4 IM Padmini Rout IND 2433 5 WGM Saduakassova Dinara KAZ 2415 6 IM Batchimeg Tuvshintugs MGL 2412 7 WIM Tokhirjonova Gulrukhbegim UZB 2390 8 WGM Hejazipour Mitra IRI 2349 9 IM Pham Le Thao Nguyen VIE 2348 10 WGM Soumya Swaminathan IND 2346 11 WGM Pourkashiyan Atousa IRI 2336 12 WIM Pratyusha Bodda IND 2336 13 WIM Vaishali R IND 2322 14 WIM Gevorgyan Irina UZB 2311 15 WGM Gomes Mary Ann IND 2304 …

TurnierseiteResultate MännerResultate Frauen

 

 

Vor Jahren noch Entwicklungsland im Schach, heute eine der stärksten Ligen der Welt.

 

Aufstellungen

Top 12, das sind die besten 12 Mannschaften Frankreichs, die im Centrum von Drancy, im prächtigen Chateau de Ladoucette, die vom 28. Mai bis 8. Juni um den Titel der besten Mannschaft Frankreichs kämpfen. Titelverteidiger ist FFE - AFFICHE TOP 12 - 2016 - DRANCY.aiBischwiller (Gesponsert von Grenke Leasing), die mit 33 Punkten eine Runde vor Schluss Meister wurden, gefolgt vom Meister des Jahres 2014 Clichy (31 Punkte) und Bois-Colombes (28 Punkte).

 

Viele Weltklassespieler verdienen in der Eliteliga der Franzosen ihr Geld. Beispielsweise Wesley So für Clichy, Anish Giri für Bischweiler, David Navara und Radosław Wojtaszek für Mülhausen. Die stärksten Franzosen sind: Maxime Vachier-Lagrave, Laurent Fressinet und Etienne Bacrot. Mit der  „Deutschen Bundesliga“, der russischen Major League, zählt die Top12 zu den stärksten Vereinsmannschaft der Welt.

 

liveZahlreiche deutsche Spieler verstärken die französischen Teams. Arkadj Nadisch und Philipp Schlosser für Bischweiler. Fabian Döttling für Strassburg. Mathias Blühbaum und Andreas Heimann für EVRY Grand Roque. Alexander Donchenko für VANDOEUVRE Échec. Florian Grafl und Laszlo Hetey für SAINT QUENTIN. Dennis Wagner für NICE Alekhin.
Im Gegensatz zur „Deutschen Bundesliga“ ist ein Frauenbrett in jeder Mannschaft Pflicht.  Almira SKRIPCHENKO , Judith FUCHS (GER), Marie SEBAG, Sophie MILLIET, Delmante DAULYTE, Anastasia SAVINA und Alexandra KOSTENIUK um nur einige Spielerinnen zu nennen.

 

Französicher Schachverband Europe Echecs

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[M-]ein Abschlussbericht von der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016 in Willingen von JANA SCHNEIDER

 

Und jetzt ist die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2016 schon wieder vorbei! Einerseits bin ich froh, wieder Jana1zuhause zu sein, andererseits ist die DEM doch jedes Jahr wieder ein schönes Turnier, auf dem ich viele Freunde aus ganz Deutschland wieder dem2016-grosstreffen und auch neue Kontakte knüpfen kann.

 

Nachdem ich meine sechste Partie gegen Lara Schulze leider unglücklich verlor, habe ich noch einmal mein Bestes gegeben und meine restlichen drei Spiele gewonnen. Da Lara ein Remis gegen Annmarie Mütsch abgab, reichte mir das zum Meistertitel. Ich bin Deutsche Meisterin in der U14 geworden.

 

Als dies nach meiner letzten Partie feststand, hatte ich allen Grund zum Feiern. An diesem Samstagnachmittag haben wir dann noch in großer Runde die unterschiedlichsten Gesellschaftsspiele gespielt und hatten einfach mal Spaß ohne Schach. Am Abend stand dann die Siegerehrung mit den gefürchteten Spielen für die Sieger an. Da gab es dann „Eins, zwei oder drei“, ein Schachquiz und natürlich das bekannte Kondiblitz gegen Großmeister Ilja Zaragatski für die U12.

Ich selbst in der U14 hatte die Aufgabe, ein Puzzle zu lösen. Im ganzen Saal haben Zuschauer die Umschläge mit jeweils einem Puzzleteil oder einer Niete in die Höhe gehalten. Rote Farbe für uns Mädchen, gelb für die Jungen. Die Teile sollten wir an eine Pinnwand heften.

 

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Chronik des laufenden Schachsinns

dem2016-grossAm Ende haben einige mutige Spieler und Spielerinnes es doch geschafft, den Morbus Willingen überwunden und schließlich den Titel errungen:

 

Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

U10

Der Titel bei den Jüngsten geht an Berlin. Mit 9,5 Punkten holt der an Platz 4 der Setzliste gesetzte Bao Anh Le Bui mit einem halben Punkt Vorsprung den Meistertitel. Gegen die 3 vor ihm Gesetzten erreichte der Spieler vom SV Mattnetz Berlin 2,5 Punkte. Nach zehn Runden purem Kampfgeist reichte sein erstes Remis nun zum Meistertitel.

 

Svenja Butenandt

Svenja Butenandt

U10w

Bereits gestern ging der erste Meistertitel nach Bayern. Mit unglaublichen 11 aus 11 sichert sich Svenja Butenandt ihren Titel. 100 Prozent holte zuletzt Vincent Keymer 2014 in Magdeburg. Die an zwei gestzte Svenja vom TC Tegernsee dominiert damit ihre Altersklasse und schafft nach ihrem 6. Platz in 2015 nun den Sprung an die Spitze.

 

Ruben Gideon Köllner

Ruben Gideon Köllner

U12

Ruben Gideon Köllner vom SV Bergneustadt/Derschlag (NRW) sicherte sich souverän mit 10 aus 11 den Titel in der U12. Seit er in Runde 6 den bis dahin führenden Tobias Kölle besiegte, war der Zweitgesetzte auf Erfolgskurs. Ruben spielte nur einmal Remis und schlug u.a. den Setzlistenersten.

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Die SF Bad Ems/Wolfhagen sind mit dem russischen Exweltmeister und drei seiner Landsleute Goldfavorit bei den 33. Titelkämpfen – Von RAYMUND STOLZE

 

Ergebnisse/Tabelle

Ergebnisse/Tabelle

Die deutsche Schachwelt hat an diesem Sonnabend [21. Mai] ihr Highlight in Schifferstadt – ich habe die Stadt eigentlich immer mit dem Ringer Wilfried Dittrich in Verbindung gebracht. Das war der „Kran von Schifferstadt“, der bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 bereits in Runde 1 der Konkurrenz im Griechisch-römischen Stil den 182 Kilogramm schweren US-Amerikaner Chris Taylor auf Schulter besiegte. Diese Fernsehbilder bleiben wahrlich unvergesslich!

 

Nun aber sorgt Schifferstadt als Austragungsort der 33. Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften ganz sicherlich erneut für Schlagzeilen.

 

Ich konnte die folgende Nachricht, die Bundesturnierdirektor Ralph Alt unter der Überschrift „Exweltmeister am Samstag bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft in Schifferstadt“ auf der DSB-Seite veröffentlichte, zunächst nicht glauben [ http://www.schachbund.de/news/ex-weltmeister-am-samstag-bei-der-blitz-mannschaftsmeisterschaft-in-schifferstadt.html ].

Turnierseite

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 Bao Anh Le Bui

Bao Anh Le Bui

Nur noch eine Runde ist zu spielen und die Spannung vor der letzten Runde ist riesengroß! Allein eine Spielerin kann der letzten Partie ganz entspannt entgegensehen. Erste Deutsche Meisterin 2016 bereits eine Runde vor Schluss ist in der U10w mit unwiderstehlichen 10/10 Svenja Butenandt!

 

dem2016-grossU10

Bao An Le Bui steht kurz vor dem Titelgewinn! Er führt mit 9/10 seine Altersklasse an und hat einen ganzen Zähler Vorsprung auf seiner ärgsten Verfolger Gino Rössel. Dementsprechend genügt ihm in der letzten Runde bereits ein halber Punkt zum sicheren Titelgewinn, während Gino Rössel alles daran setzen wird zu gewinnen, denn mit etwas Glück kann er auch noch den Titel holen, schließlich hat er deutliche Vorteile in der Buchholz.

 

Mit einer kleinen Kombination sicherte sich der derzeitig Führende sich ausfolgender Stellung heraus seine Tabellenführung vor der letzten Runde:

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