Open

Schachturniere in schöner Landschaft hoch im Kurs

 

Strand (by Alina L'Ami )

Strand (by Alina L’Ami )

Gallipoli ist eine malerische süditalienische Hafenstadt mit etwas über 20.000 Einwohnern in Apulien, in der Provinz Lecce, am Golf von Tarent. Gallipoli besteht aus dem Dorf (italienisch: Borgo) und aus der Altstadt (centro storico). Die Nachbargemeinden sind Alezio, Galatone, Matino, Sannicola und Taviano.

 

Hier wird vom 21. bis 28. Mai ein kleines, aber gut besetztes Open ausgetragen. Es wird nicht nur Schach gespielt, sondern in den Pausen Ausflüge in die herrliche Umgebung organisiert.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:

Sergey Fedorchuk GM 2623 Ucraina Andryi Vovk GM 2617 Ucraina Daniel Szadinowski IM 2520 Poland Jan Sprenger IM 2506 Germania Arthur Pijpers IM 2470 Paesi Bassi Miroljub Lazic GM 2455 Serbia Edwin van Haastert IM 2448 Paesi Bassi Carlo D’Amore IM 2444 Italy Igor Naumkin GM 2441 Russia Oskar Wieczorek IM 2433 Poland Mohammad Nubairshah Shaikh NC 2413 India Artem Gilevych FM 2404 Italia Alina L’Ami WGM 2350 Rumenia Ivan Babikov FM 2301 Russia Mark Lyell FM 2239 United Kingdom Vladislav Chizhikov NC 2229 Russia Edoardo Di Benedetto -M 2228 Italy Peter Doggers CM 2221 Netherlands dhanush bharadwaj NC 2221 India Alistair Hill CM 2217 United Kingdom Lorscheid Gerhard FM 2214 GER Artem Pugachev NC 2214 Russia Desiree Di Benedetto WFM 2168 Italy Remmelt Otten NC 2166 Netherlands PARNALI DHARIA WIM 2160 India …

Turnierseite

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Saric vor dem Ruhetag alleine vorne

Turniersaal
 
Zumindest der Form halber sollte ich hinzufügen: Gemeint ist Ivan Saric aus Kroatien, Ante Saric spielt auch mit und ist momentan auf Platz 74 zu finden. Ab Donnerstag werden noch fünf Runden gespielt, der Stand nach den ersten sechs von elf ist demnach eine Momentaufnahme: Saric 5.5/6, Wojtaszek, Jobava, Navara, Inarkiev, Kovalenko 5, Vitiugov, Ipatov, Salgado Lopez, Cheparinov, Vallejo, Ponomariov, Zubov, Goganov, Fressinet, Berkes, Anton Guijarro, Bartel, Nabaty, Ter-Sahakyan, Demchenko 4.5, usw. . Ich nannte relativ viele Namen (21), da es neben Titel und Medaillen auch um 23 Qualifikationsplätze für den Weltcup geht. Derzeit reicht bei sehr guter Wertung also auch 4/6 (+2) – das haben die vier deutschen Teilnehmer mit Schachtitel, allerdings keine ausreichend gute Wertung. Da muss im weiteren Turnierverlauf sicher noch mindestens ein Sieg her.

 

Da ich Saric im Fotobereich der Turnierseite nicht gefunden habe, stattdessen ein allgemeiner Eindruck vom Turniersaal. Vielleicht etwas rustikal – zu (Kritik am) Austragungsort Gjakova (ein auf chess.com kommentierender Serbe schrieb Djakovica) im Kosovo komme ich noch. Ansonsten ist die Webseite etwas mager – unter „News“ nur der Hinweis auf Eröffnungsfeier und technical meeting sowie eine Stellungnahme zu einem Protestfall, unter „Press releases“ der Hinweis „kommt noch“. Nun erst zu Ivan Saric:

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Grossmeister vorne weitgehend unter sich

Bachmann
Im Vorbericht hatte ich dem Publikum – nach einem Blick auf die Teilnehmerliste – 16 Grossmeister versprochen, zugleich die ersten sechzehn der Setzliste. Dieses Jahr war kein Fast- oder Demnächst-GM dabei, wie die letzten Jahre Jorden Van Foreest (der zwar auch mitspielte, aber seine früheren Titel FM und IM nicht mehr führt). Der Norweger Johannessen ist dann nicht erschienen, aber fünfzehn ist ja auch nicht schlecht. Von diesen machte Axel Bachmann alles richtig: ungeschlagen, 100% gegen Nicht-GMs und auch ein Sieg gegen einen GM-Kollegen. Ab Runde 2 spielte er am ersten Brett, da der nach Elo ganz leicht (2634 zu 2632) favorisierte Christian Bauer bereits in Runde 1 einen halben Punkt einbüsste, und auch danach etwas zu oft remisierte. So gewann der Mann aus Paraguay das Turnier, von mir bekommt er dafür das Titelfoto (alle Fotos Quelle Turnierseite).

 

Endstand: Bachmann 6/7, Gharamian, Fier, Van Foreest, Swinkels, Bauer 5.5, usw. . 5/7 erzielten (nicht sauber nach Wertung sortiert) die GMs Socko, Fridman, Wirig und Dambacher, die IMs Feuerstack, Hovhannisyan und Ducarmon sowie die FMs Van Dooren und Hing Ting Lai. Da fehlen noch fünf von fünfzehn Grossmeistern.

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Zehnte Auflage, 16 Grossmeister, fast 500 Teilnehmer

Schachbundesliga 12. Spieltag

Daniel Fridman (Schachbundesliga 12. Spieltag)

 

Es ist wieder Zeit für die traditionelle Vorschau zu einem traditionellen Open. „Tradition“ ist dabei Definitionssache: Das Limburg Open gibt es seit 2008 immer an Pfingsten, nicht von Anfang an als BPB Limburg Open nach dem derzeitigen Hauptsponsor Bruls Prefab Betoliven. Vor zwei Jahren habe ich es „registriert“ und seither schreibe ich dazu. Geographisch ist ja Kollege Franz Jittenmeier näher am Geschehen (ausser 2014, da war ich zum Turnierende vor Ort), aber ich kenne mich in der NL-Schachszene besser aus. Die zehnte Auflage hat vielleicht ein aufgestocktes Budget und daher mehr GMs als jemals zuvor, noch kann ich alle erwähnen: Christian Bauer, Axel Bachmann, Tigran Gharamian, Alexandr Fier, Daniel Fridman, Bartosz Socko, Emanuel Berg, Jorden van Foreest, Boris Chatalbashev, Sipke Ernst, Jan-Christian Schröder, Ruud Janssen, Anthony Wirig, Leif Erlend Johannessen, Martijn Dambacher, Robin Swinkels.

 

Das sind alles Spieler, die kaum Einladungen zu Rundenturnieren bekommen und daher viele Opens spielen, sowie auch Mannschaftskämpfe oft in mehreren Ländern. Zum Beispiel Daniel Fridman spielte dieses Jahr auch in der niederländischen, belgischen, französischen und israelischen Liga – das Titelfoto habe ich allerdings hier gefunden.

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Bericht zum 31. Ruhrhalbinsel-Open im Essener Süden – Von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Essen-Luftbild_Ruhrhalbinsel_2014

Blick auf das „Herz des Ruhrgebiets“, Foto: Hans Blossey

Als Blickfang würdigen wir eingangs die Region durch eine Luftaufnahme vom Herzen des Ruhrgebiets im Süden von Essen. Das Spiellokal „Bürgertreff“ des SF Essen-Überruhr und Ort des Geschehens liegt wenig entfernt mitten auf der Nachbarhalbinsel. Zu dem inzwischen traditionellen 7-rundigem Open vom 4.5.-8.5.2016 waren 107 Teilnehmer am Start.

 

Der Zieleinlauf mit IM Patrick Zelbel, Grzegorz Osipiak, IM Bosko Tomic, GM Daniel Hausrath und Dennis Luft – das war das Quintett, das es in die Hauptpreise schaffte – war keine große Überraschung. Patrick Zelbel, der für Hansa Dortmund in der Bundesliga eine überragende Saison gespielt hat, blieb ohne Niederlage, erlaubte sich ein kollegiales Remis gegen Daniel Hausrath (SV Mülheim Nord) und in der Schlussrunde ein den Gesamtsieg sicherndes Freundschaftsremis gegen Dennis Luft von den SF Dortmund-Brackel. Nachtrag: Wie der Homepage von Hansa Dortmund zu entnehmen ist, war der Entscheidungstag gleichzeitig der 23. Geburtstag von Patrick! Also nachträglich auch dazu herzlichen Glückwunsch vom Schachticker!

 

Vielleicht doch eine Überraschung war der laut Startrangliste Elo- und staatenlose Grzegorz Osipiak, wobei ich die fehlenden Angaben mit „2300“ und „POL“ schätzen würde. Bekannt war dagegen seine DWZ mit 2238 aus nur sieben Wertungen und der Name seines Duisburger Vereins „Brett vor´m Kopp“.

 

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Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic siegt mit sensationellen 8,5 Pkt

 

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

Bulletin

Um den LeserInnen möglichst Nerven zu sparen, gleich eines vorweg. Alle Favoriten konnten sich großteils souverän „ihren“ Titel sichern.
Um den Gesamtsieg im 2. Int. Bodensee-Open gab Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic (BIH) noch eine Zugabe und besiegte in der Schlussrunde eindrucksvoll GM Mikail Ulybin (RUS).

 

Nikolic holt 8.5 Punkte aus neun Runden was eine Performance von 2777 und plus Elo 13,8 bedeutet.
Herzliche Gratulation!

 

IM Thomas Henrichs (GER) gewinnt in der letzten Runde gegen die bis dahin erfrischend aufspielende WIM Nato Imnadze (GEO) und sichert sich damit ebenfalls ungeschlagen mit 7,5 Punkten den zweiten Endrang.

 

Die in München lebende WIM Imnadze (7,0 Pkt.) darf sich mit dem dritten Rang, sowie einer IM und WGM Norm (plus 48,2 Elo, Performance 2449) trösten.

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Großartiges Schachereignis in Schweden mit Live-Übertragung – 30. April bis 8. Mai

 

Stockholms Schachclub, Schacksällskap, feiert sein 150- jähriges Bestehen mit einem großen Open im ehrwürdigen Hotel Scandic Hasselbacken im pdfHerzen von The Royal Djurgården in Stockholm (Schweden). Fast 400 Spieler alogotypehasselbackenus aller Welt haben sich bereits angemeldet. Darunter 40 Großmeister, 29 Internationale Meitser und 37 Fidemeister. Gespielt wird vom 30. April bis 8. Mai im Hotel Scandic Hasselbacken, mitten im Zentrum von Stockholm, in der oberen Etage des Hotels mit Blick auf den Vergnügungspark Gröna Lund und das ABBA-Museum.

 

Gründer des Schachclubs war kein Geringerer als der Nordpol-Forscher A. E. Nordenskiöld. Stefan Lindh, Vorsitzender des Schachclubs heute, freut sich auf das großartige Ereignis. Am Abend vor dem Open, 29. April, wird es mit ca. 100 liveGästen ein großes Bankett geben.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM 2736 Andreikin Dmitry RUS 2 GM 2686 Shirov Alexei LAT 3 GM 2682 Almasi Zoltan HUN 4 GM 2673 Postny Evgeny ISR 5 GM 2665 Smirin Ilia ISR 6 GM 2663 Adhiban B. IND 7 GM 2660 Tkachiev Vladislav FRA 8 GM 2658 S.P Sethuraman GM IND 9 GM 2654 Predojevic Borki BIH 10 GM 2648 Vidit Santosh Gujrathi IND 11 GM 2644 Berkes Ferenc HUN 12 GM 2643 Krishnan Sasikiran IND 13 GM 2625 Mareco Sandro ARG 14 GM 2621 Bachmann Axel PAR 15 GM 2620 Onischuk Vladimir UKR 16 GM 2618 Landa Konstantin RUS 17 GM 2617 Sébastien Mazé FRA 18 GM 2607 Savchenko Boris RUS 19 GM 2604 Bok Benjamin NED 20 GM 2591 Goganov Aleksey RUS …

Turnierseite

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260 Denksportler kommen zum Schach-Festival nach Wunsiedel – Jan Fischer interviewt Turnierorganisator Ludwig Zier in der FRANKENPOST.

 

Herr Zier, neunmal haben Sie das Schach-Festival in Wunsiedel bereits organisiert.turniersaal Was wird zum kleinen Jubiläum anders?

 

Wir haben in mehrerer Hinsicht nochmals zugelegt. So ist der Preisfonds deutlich gewachsen – auf 8100 Euro. Eine Live-Übertragung im Internet gibt es jetzt von acht anstatt vier Spitzenbrettern. Und es kommen mehr Großmeister als in den Vorjahren, 16 oder 17 werden es wohl sein.

 

Erwarten Sie auch einen Rekord bei der Teilnehmerzahl?

 

Ich gehe davon aus, dass wir den Rekord brechen. Nach den Voranmeldungen liegen wir zurzeit knapp unter 270 Teilnehmern. Die Zahl wird sich bis zuletzt noch verändern, sodass wohl 260 ins Turnier starten werden. Die bisherige Bestmarke von 250 Teilnehmern stammt aus dem Jahr 2014. Bemerkenswert auch: Das Festival war schon Anfang März ausgebucht.

 

Hätten Sie beim ersten Turnier gedacht, dass es einmal ein derartiger Selbstläufer werden würde? … Weiterlesen

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Vom 25.05.16 bis 29.05.2016 findet – wie in den vergangenen Jahren – das inzwischen für viele Schachsportler zur gerne besuchten Pflichtveranstaltung gewordene „Unser Fritz“-Open, in Verbindung mit der Einzelmeisterschaft des Schachverband Ruhrgebiet statt.

 

Ein Turnier, das jetzt bereits zum 3. Mal als Kombinationsveranstaltung auf dem Programm steht. Da sich diese Art des Doppelturniers inzwiufo7schen (sowohl nach Meinung der SVR-Spielleitung, als auch der Organisatoren des Open) bewährt hat, wurde beschlossen, eine solche Vorgehensweise dauerhaft zu etablieren.

 

Es gibt mehrere Gründe für den Erfolg dieser Inszenierung. Mal abgesehen vom Termin, nämlich dem langen Fronleichnamswochenende, sowie dem erstklassigen Ambiente, sind auch turnierspezifische Parameter von Bedeutung. In den letzten Jahren konnten jeweils etwa 100 Teilnehmer gezählt werden, wovon ca. 50 % aus dem Einzugsbereich des SVR kamen – also ein durchaus beachtlicher Zuspruch für eine regionale Meisterschaft. Zudem ist auch das Leistungsniveau mehr als beachtlich, denn es konnten sich ausnahmslos Titelträger in die Siegerliste eintragen und über die Hälfte der Mitwirkenden lag über TWZ 2000. Schließlich sei noch darauf hingewiesen, dass die Preisgelder addiert werden, falls die Gewinner als Open-Akteure auch dem Schachverband Ruhrgebiet angehören. Die Qualifikanten des SVR sind übrigens startgeldfrei.

 

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Turnier Ascona vom 22.04.16 bis 24.04.16 – Ein Erlebnisbericht von Uwe Ritter

 

Claudio Boscetti

Claudio Boscetti

Die Homepage des Veranstalters kenne ich schon seit Jahren, jedoch habe ich stets aus Gründen der Entfernung von einer Teilnahme Abstand genommen, da mir die weite Anfahrt aus Norddeutschland, mehr als 1000 km eine Strecke, für einen Kurztrip nicht passend erschien. Andererseits sind die Spielorte so verlockend, dass man sich nicht wundern sollte, wenn ich sage, dass ich im letzten Jahr bedingt durch eine berufliche Tätigkeit in Weingarten bei Ravensburg zum ersten Mal mein Glück versuchte.

 

Hinter dem Begriff swisschesstour verbirgt sich die Ein-Mann-Show des studierten schweizer Kunsthistorikers und Marketingexperten Claudio Boscetti. Seit 15 Jahren veranstaltet der Schachenthusiast aus Lugano Turniere an den schönsten Orten der Schweiz.

 

Nach Stein am Rhein, Roveredo und Lugano im letzten Jahr, hatte ich mich nun für das Tunier in Ascona entschieden. Nun ist die  Schweiz teuer und die Gegend um Ascona mit Quadratmeterpreisen ab 11.000 SFR für eine Eigentumswohnung erst Recht. Die Übernachtung sollte 100 SFR kosten und das in Ascona. Ein Glücksgriff oder doch nicht?

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Gut organisiertes Open des Schachklubs Bregenz von 1920 – Das 1. Open gewann GM Sebastian Bogner

 

Fabian Matt

Fabian Matt

Von 30. April bis 8. Mai 2016 findet im Bregenzer Hotel Mercure die 2. Auflage des Internationalen BodenseeOPENs statt. Gleichzeitig findet auch wieder das Seniorenopen statt, welches ebenfalls ein interessantes Teilnehmerfeld verspricht.

 

Es liegen schon mehr als 150 Anmeldungen vor, die Riege der heimischen Spitzenspieler, die gleichzeitig die Vorarlberger Landeseinzelmeisterschaft unter sich ausmachen, wird derzeit vom Wolfurter Fabian Matt angeführt.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Nikolic Predrag BIH 2622; 2 GM Ulybin Mikhail RUS 2521; 3 GM Gleizerov Evgeny RUS 2508; 4 GM Milov Leonid GER 2447; 5 GM Sergeev Vladimir UKR 2435; 6 GM Galdunts Sergey ARM 2419; 7 IM Boric Muhamed BIH 2395; 8 IM Weindl Alfred GER 2330; 9 FM Matt Fabian AUT 2329; 10 IM Atakisi Umut TUR 2315; 11 IM Bronznik Valerij UKR 2293; 12 CM Kulkarni Bhakti IND 2284; 13 FM Dittmar Peter GER 2259; 14 FM Bezemer Arno NED 2248; 15 Bezler Rainer AUT 2246; 16 Dhanush Bharadwaj IND 2221; 17 FM Lorscheid Gerhard GER 2214; 18 FM Srienz Christian AUT 2214; 19 Hovenga Alje NED 2211; …

TurnierseiteResultateResultate SeniorenAusschreibung

Spielt Hou Yifan doch mit?

Nisipeanu

 
Einerseits ist dieser Artikel voreilig, da noch keine Details bekannt sind. Andererseits reizt es mich, über etwas zu schreiben, was anderswo offenbar kaum registriert wurde. Von einem Kollegen eventuell schon, aber er bzw. sein Arbeitgeber hat es nur nebenbei auf Twitter zweiterwähnt. Worum geht es? Lange war unklar, ob es auch im nächsten WM-Zyklus eine Grand Prix Serie gibt. Vor vier Tagen hat FIDE auf Twitter den Schleier etwas gelüftet: „New FIDE Grand-Prix format, four 9-round swiss events: Oct 2016, Feb, May, July 2017. More details soon!“. Agon/worldchess schreibt da gerne „watch this space!“ – das hat FIDE nicht übernommen. Also etwas später als geplant – das erste Turnier sollte eigentlich im Mai stattfinden – und nach Schweizer System, demnach sicher mit mehr Teilnehmern. Da wäre wohl Platz u.a. auch für Hou Yifan, die beim GP der Damen keine Lust mehr hat.

 

Aber das Titelbild gebe ich einer anderen „Dame“, die trotz Pferdeschwanz bei Damenturnieren nicht spielberechtigt ist. Auch Liviu-Dieter Nisipeanu wäre eventuell dabei – um eine „wichtige“ Rolle zu spielen müsste er besser abschneiden als bei Tata Steel Chess im B-Turnier, daher stammt das Foto von Alina l’Ami. Wichtige Rolle hiesse mindestens einmal im Preisgeld-Bereich, mehr (Qualifikation für das nächste Kandidatenturnier) ist wohl unrealistisch.

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Ganguly tiebreak-gleicher als Vallejo, Jones tiebreak-gleicher als Akopian

Akopian
Zwei offene Turniere stehen nun im Schatten von Norway Chess – wobei in beiden Fällen angesichts hochsommerlicher Temperaturen Schatten bzw. ein klimatisiertes Spiellokal vielleicht durchaus willkommen war. Eines hatten beide Turniere gemeinsam: Zwei Spieler teilten sich den ersten Platz, einer hatte den leicht besseren Buchholz-Tiebreak, obwohl der andere im Turnierverlauf recht deutlich stärkere Gegner hatte. Daher nenne ich beim Endstand für die beiden Sieger in Klammern Buchholz und TPR:

 

Bangkok: Ganguly (53.5, 2665) und Vallejo (52.5, 2712) 7.5/9, Bok, Khairullin, Sunilduth, Gustafsson, Sipila, Gordon 7. Alle ausser dem Finnen IM Sipila sind Grossmeister, wie auch van Wely (klar Wertungsbester nach allen Kriterien mit 6.5/9), Short (diesmal nur 6/9) und noch einige andere Turnierteilnehmer.

 

Dubai: Jones (49.5, 2769) und Akopian (49, 2831!) 7.5/9, Savchenko, Fier, Vidit, Darini, Bruzon, Antipov 7 – alle Grossmeister, wie auch diverse noch nicht genannte und nach Elo höher einzuschätzende.

 

Fotos stammen jeweils von der Turnierseite – Bangkok hier, Dubai hier. Alles was ich für Vladimir Akopian tun kann, ist ihm und nicht Gawain Jones das Titelfoto geben.

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WIM Josefine Heinemann (Foto) als einzige deutsche Spielerin beim stark besetzten Open in Dubai

 

liveKnapp 200 Schachspieler aus aller Welt haben sich bereits angemeldet, darunter 133 Titelträger. Am zahlreichsten vertreten ist Indien mit 61 Teilnehmern. Wir sind gespannt auf das Abschneiden unseres Nachwuchstalents WIM Josefine Heinemann, die als einzige Deutsche an dem Turnier teilnimmt. Das Interesse in den Arabischen EmiraJosefine_Heinemannten Schachturniere zu veranstalten hat zugenommen. Hatte doch der Großmufti von Saudi-Arabien das Schachspielen verboten. Offensichtlich ohne Erfolg.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Cheparinov Ivan BUL 2695 2 GM Korobov Anton UKR 2695 3 GM Sargissian Gabriel ARM 2693 4 GM Bruzon Batista Lazaro CUB 2679 5 GM Howell David W L ENG 2678 6 GM Areshchenko Alexander UKR 2674 7 GM Jobava Baadur GEO 2672 8 GM Adhiban B. IND 2663 9 GM Kovalenko Igor LAT 2662 10 GM Sethuraman S.P. IND 2658 11 GM Akopian Vladimir ARM 2656 12 GM Safarli Eltaj AZE 2656 13 GM Amin Bassem EGY 2655 14 GM Jones Gawain C B ENG 262016DO-Header50 15 GM Vidit Santosh Gujrathi IND 2648 16 GM Guseinov Gadir AZE 2645 17 GM Kuzubov Yuriy UKR 2638 18 GM Sokolov Ivan NED 2626 19 GM Mareco Sandro ARG 2625 20 GM Salem A.R. Saleh UAE 2621 …

 

TurnierseiteResultate

 

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10. bis 17.4.2016 – Ein Open mit zahlreichen deutschen Spielern

 

Gerd Schebler

GM Gerd Schebler

Eines der großen Turniere in Asien beginnt am 10.4. in Bangkok. Ein Open ohne Elo-Begrenzung, ein Challenger, Elo bis 2100 und ein Blitzturnier am 13.4. liveFinalrunden am 14.4.. Gespielt werden jeweils 9 Runden (Open u. Challenger) mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten zzgl. 30 Sek. pro Zug für den Rest der Partie.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Vallejo Pons Francisco ESP 2691 2 GM Short Nigel D ENG 2671 3 GM Van Wely Loek NED 2654 4 GM Ganguly Surya Shekhar IND 2647 5 GM Gustafsson Jan GER 2629 6 GM Khairullin Ildar RUS 2629 7 GM Bok Benjamin NED 2604 8 GM Halkias Stelios GRE 2553 9 GM Barbosa Oliver PHI 2517 10 GM Kunte Abhijit IND 2505 11 GM Sunilduth Lyna Narayanan IND 2501 12 GM Swapnil S. Dhopade IND 2499 13 GM Gordon Stephen J ENG 2496 14 IM Pourramezanali Amirreza IRI 2488 15 IM Smirnov Anton AUS 2479 16 GM Bitoon Richard PHI 2457 17 GM Laylo Darwin PHI 2457 18 IM Lorparizangeneh Shahin IRI 2456 19 IM Sipila Vilka FIN 2440 20 GM Schebler Gerhard GER 2430 …
Ein interessanter Teilnehmer ist GM Gerd Schebler, der in Thailand wohnt und mit einer Thailänderin verheiratet ist. Vor einigen Monaten gab Gerd dem Schach-Ticker ein Interview. Wir wünschen ihm eine gute Platzierung und viel Spaß.

 

TurnierseiteErgebnisseRückblick 2015

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Der Sieger: GM Kiril Georgiev (Foto by Dragan Zivic)

Der Sieger: GM Kiril Georgiev (Foto by Dragan Zivic)

Gespielt wird in Karpos, einer Gemeinde in der Hauptstadt Skopje (Mazedonien) vom 1. bis 7.4.2016

 

liveAuszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Ivanisevic Ivan SRB 2651 2 GM Markus Robert SRB 2651 3 GM Perunovic Milos SRB 2641 4 GM Romanov Evgeny RUS 2635 5 GM Georgiev Kiril BUL 2631 6 GM Kozul Zdenko CRO 2600 7 GM Brkic Ante CRO 2598 8 GM Damljanovic Branko SRB 2588 9 GM Saric Ante CRO 2587 10 GM Djukic Nikola MNE 2563 11 GM Svetushkin Dmitry MDA 2562 12 GM Nikolov Momchil BUL 2559 13 GM Dvirnyy Danyyil ITA 2555 14 GM Maiorov Nikita BLR 2547 15 GM Mastrovasilis Athanasios GRE 2538 16 GM Kovacevic Aleksandar SRB 2520 17 GM Blagojevic Dragisa MNE 2509 18 IM Pancevski Filip MKD 2500 19 IM Valsecchi Alessio ITA 2492 20 GM Milanovic Danilo SRB 2485 ...

Fotos: Emilia Dimitrova

ResultateTurnierseiteFotogalerie

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Matthias Blübaum gewinnt GRENKE Chess Open – Von GEORGIOS SOULEIDIS

 

Foto: Die drei Erstplatzierten Matthias Blübaum (Mitte), Vladimir Fedoseev (links) und Nikita Vitiugov (rechts), umrahmt von Hans-Walter Schmitt und Sven Noppes

Foto: Die drei Erstplatzierten Matthias Blübaum (Mitte), Vladimir Fedoseev (links) und Nikita Vitiugov (rechts), umrahmt von Hans-Walter Schmitt und Sven Noppes

Das erste GRENKE Chess Open endete mit einer faustdicken Überraschung. Matthias Blübaum belegte den ersten Platz und düpierte dabei die versammelte Weltelite. Der deutsche Großmeister hatte am Ende 7,5 Punkte auf dem Konto und ließ fünf weitere Spieler mit der gleichen Punktzahl dank der besseren Buchholzwertug hinter sich. Er darf sich über den Turniersieg und über den ersten Geldpreis von 7375 Euro freuen. Der zweite Platz geht an Vladimir Fedoseev (Russland). Den dritten Platz teilen sich Nikita Vitiugov (Russland) und der im Turnier lange Führende Milos Perunovic (Serbien). Ni Hua (China) und Francisco Vallejo Pons (Spanien) landeten auf Platz fünf und sechs.

 

In der letzten Runde des GRENKE Chess Open kam an den ersten beiden Tischen kaum Spannung auf. Francisco Vallejo Pons gab seine Partie mit Weiß gegen Milos Perunovic schnell remis. Das gab Matthias Blübaum die Chance durch einen Sieg gegen Markus Ragger als einziger Spieler auf 8,0 Punkte zu kommen. Der österreichische Großmeister dagegen kämpfte um den geteilten Turniersieg. In einer Grünfeld-Indischen Partie konnte keiner der Spieler einen Vorteil für sich verbuchen und so endete der Kampf in ausgeglichener Stellung nach 27 Zügen remis. Damit war klar, dass sich mehrere Spieler die ersten Preise nach Hort-System teilen würden.

 

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Milos Perunovic führt beim GRENKE Chess Open – Elisabeth Paehtz locken 2000 Euro

 

Milos Perunovic

Milos Perunovic (by Georgios Souleidis)

Milos Perunovic führt nach sieben von neun Runden das GRENKE Chess Open mit 6,5 Punkten an. Mit einem halben Rückstand folgen neun Großmeister. Unter ihnen befindet sich der Turnierfavorit Li Chao und als einziger deutscher Spieler Matthias Blübaum.

Für Milos Perunovic verlief der vierte Tag beim GRENKE Chess Open optimal. Im Spitzenduell der bis dahin verlustpunktfreien Spieler besiegte der serbische Großmeister in der 6. Runde Vitaly Kunin, bevor er in der 7. Runde mit einem Remis Li Chao ausbremste und die alleinige Tabellenführung verteidigte. Perunovic trifft in der 8. Runde auf Nikita Vitiugov. Der russische Großmeister legte mit zwei Siegen einen perfekten Tag hin und fordert den Tabellenführer heraus. Mit zwei Siegen am vierten Tag meldeten sich auch die Mitfavoriten auf den Turniersieg Anton Korobov, Alexei Shirov, Francisco Vallejo Pons und Alexander Moiseenko zurück.

 

In der 8. Runde kommt es zu spannenden und hochklassigen Duellen an der Spitze:

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Großmeisterduo führt beim GRENKE Chess Open – Ein Beitrag von GEORGIOS SOULEIDIS

 

Li Chao

Li Chao

Nach fünf von neun Runden liegen nur noch Milos Perunovic und Vitaly Kunin verlustpunktfrei an der Spitze des hochklassig besetzten Feldes beim GRENKE Chess Open. Hinter ihnen folgt ein Pulk von neun Spielern. Zu ihnen gehören der Turnierfavorit Chao Li sowie die deutschen Nachwuchsspieler Andreas Heimann und Matthias Blübaum.

Der dritte Tag des GRENKE Chess Open begann, wie der zweite endete. Chao Li und Alexei Shirov sorgten für die Höhepunkte. Der 26-jährige Chinese besiegte in der 4. Runde leicht und locker Alexandre Danin und untermauerte seine Ambitionen seinen Vorjahressieg vom Neckar Open nach dem Umzug nach Karlsruhe zu wiederholen. In der 5. Runde kam die Nr. 1 der Setzliste gegen Sergey Fedorchuk allerdings nach ausgeglichenem Verlauf nicht über ein Remis hinaus. Alexei Shirov sorgte am dritten Tag für ein Drama in zwei Akten. Zuerst rettete er sich auf einfallsreiche Weise gegen Falko Bindrich aus einer Verluststellung, bevor er das Kunststück gegen Vladislav Kovalev sogar mit einer Minusfigur wiederholte.

 

Aus deutscher Sicht erfreulich ist das Abschneiden der Nachwuchssspieler Andreas Heimann und Matthias Blübaum. In der 5. Runde traten sie nach vier Siegen zu Beginn des Turniers sogar gegeneinander an. Die Partie nahm nach 19 Zügen ein friedliches Ende. Noch besser als die beiden agierte bislang Vitaly Kunin. Der 32-jährige Großmeister profitierte in der 5. Runde allerdings von einem Aussetzer seines Gegners Vladimir Fedoseev, der in ausgeglichener Stellung einen entscheidenden Bauern einstellte. Kunin führt das GRENKE Chess Open zusammen mit Milos Perunovic an. Der serbische Großmeister, nach dem eine Variante des Wolga-Gambits benannt ist, spielt bislang ein ausgezeichnetes Turnier. In der 4. Runde besiegte Perunovic den französischen Großmeister Jean-Noel Riff und in der 5. Runde den moldawischen Großmeister Dmitry Svetushkin.

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Chao Li und Alexei Shirov brillieren beim GRENKE Chess Open

 

Hartmut Metzt remis gegen Rapport in der 2. Runde

Hartmut Metzt remis gegen Rapport in der 2. Runde

Chao Li wird beim GRENKE Chess Open bislang seiner Favoritenrolle gerecht. Die Nr. 1 der Setzliste legte mit drei glatten Siegen einen perfekten Start hin. In der 3. Runde bekam es die Nr. 15 der Weltrangliste mit dem aufstrebenden Großmeister Jan-Christian Schröder zu tun. Während der junge Deutsche seine Chancen am Damenflügel suchte, konzentrierte Chao Li sein Kräfte am Königsflügel und brach entscheidend zum gegnerischen König durch. Neben dem 26-jährigen Chinesen präsentiert sich von den Topfavoriten auch Alexei Shirov in ausgezeichneter Verfassung. Gegen Cemil Can Ali Marandi zeigte der lettische Großmeister seine profunden Kenntnisse der Archangelsker Variante der Spanischen Partie. Der internationale Meister aus der Türkei verwechselte etwas in der Eröffnung und kam böse unter die Räder.

 

Zahlreiche Großmeister gaben am zweiten Tag des größten offenen Turniers in Deutschland zumindest einen halben Punkt ab, das prominenteste Opfer lautet aber Gata Kamsky. Der mehrmalige US-Meister und frühere WM-Anwärter verlor gegen den jungen Franzosen Bilel Bellahcene und verließ bitter enttäuscht den Turniersaal. Vor der 4. Runde liegen noch 26 Spieler mit weißer Weste an der Spitze des Feldes. Unter ihnen befinden sich sechs deutsche Spieler. Die deutsche Nr. 1, Georg Meier, gab in der 3. Runde einen halben Punkt gegen Dennes Abel ab und liegt im großen Verfolgerfeld mit 2,5 Punkten. Hier findet man auch die stärkste deutsche Spielerin, Elisabeth Pähtz, die in der 3. Runde dem favorisierten Etienne Bacrot ein Remis abknöpfte. Neben Pähtz hatten bei den Frauen Deimante Daulyte und Judith Fuchs den besten Start und liegen ebenfalls bei 2,5 Punkten.

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