Schauen Sie doch mal kurz rein!

Open

Wiener Open, 16. – 23. August 2016 – Von Frank Hoppe

 

Vincent Keymer (by Peter Kranzl)

Vincent Keymer (by Peter Kranzl)

In unserem südlichen Nachbarland hat es das wahrscheinlich größte deutsche Schachtalent seit Emanuel Lasker mal wieder richtig krachen lassen. Der erst 11-jährige Vincent Keymer, der im Oktober zum deutschen Kader in der Altersklasse U12 bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Batumi camera-8(Georgien) gehört, erzielte beim Wiener Open sensationelle 7½ von 9 Punkten. Ab Runde 5 bekam er es dabei ausschließlich mit Großmeistern zu tun, von denen er drei besiegte und mit zweien Remis machte! Sein letztes Opfer war in Runde 9 der 75-fache deutsche Nationalspieler Gerald Hertneck, dessen Königsangriff er überzeugend verpuffen ließ.

 

Das grandiose Ergebnis von Vincent bedeutete am Ende Platz 3 unter 310 Teilnehmern – nur einen halben Punkt hinter dem Turniersieger GM Markus Ragger und dem mit Vincent punktgleichen Ukrainer IM Wolodimir Wetoschko. Damit wurde Vincent natürlich auch bester deutscher Spieler und eine GM-Norm dürfte sein Ergebnis bei einer Eloleistung von 2586 auch wert sein.

 

Gratulation!

TurnierseiteResultateAusschreibungPartienFotogalerie von Peter Kranzl

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Ragger führt nach sechs Runden

 

GM Markus Ragger

GM Markus Ragger

Markus Ragger führt nach der gestrigen Doppelrunde mit fünfeinhalb Punkten aus sechs Partien beim Vienna Chess Open allein vor fünfzehn Spielern mit je fünf Punkten. In der Gruppe der Verfolger sind neben den Co-Favoriten Rainer Buhmann und Dimitrios Mastrovasilis mit David Shengelia, Georg Fröwis, Georg Kilgus und Peter Schreiner auch vier Österreicher. Ragger besiegt gestern am Vormittag den Deutschen Gerald Hertneck mit einem Figurenopfer für viele Bauern und hält am Nachmittag gegen Rainer Buhmann mit Schwarz problemlos remis. Heute trifft Ragger ab 15:00 Uhr auf den camera-8Griechen Mastrovasilis, den dritten 2600-er neben ihm selbst und Buhmann im Feld.

 

Im Rahmen des Opens fand am vergangenen Donnerstag ein Kids-Turnier mit 50 Teilnehmern aus 16 Nationen statt. Gewonnen hat der Inder Magizhnan Nikhil mit sechseinhalb Punkten aus sieben Partien vor den Sindarov Brüdern Javokhir und Islombek aus Usbekisten. Bester Österreicher wurde Simon Lemsitzer am neunten Platz. Die Siegerehrung wurde von Wolfgang Gotschke, dem Geschäftsführer des Bundes-Sportförderfonds, gemeinsam mit Wiens Schachpräsident Christian Hursky und Organisator Johann Pöcksteiner vorgenommen. (wk)

 

Ein herzliches Dankeschön an GM Gerry Hertneck der uns viele Fotos für unser Fotogalerie zur Verfügung stellte. Besonders interessant die Fotos vom Zentralfriedhof Wien.

 

TurnierseiteResultateAusschreibungLIVEFotogalerie von Peter Kranzl

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Eine in vielerlei Hinsicht aufregende Trainings- und- Turnierreise liegt hinter uns – Ein Beitrag von Eberhard Schabel

 

TuRa Schach

TuRa Schach

Dies begann schon mit unserer Anreise, als wir leider in einen kleinen Unfall verwickelt wurden und sich so unsere Weiterfahrt um ca 1,5 Stunden verzögerte. Auch die kommenden Tage standen Auto- Technisch nicht unter einem günstigen Stern, so dass wir es nach 4 Tagen wechseln mussten.
Auf unsere Teilnehme am Schachturnier hatte dies jedoch keine negativen Auswirkungen.

 

Bad Aibling war Gastgeber des ältesten Schach- Opens Deutschlands, dem Silberpokalturnier. Bereits zum 65x wurde es vom 09.08. bis 15.08.2016 ausgetragen und mit 154 Teilnehmern, natürlich aus Bayern, aber auch aus anderen Bundesländern, aus den benachbarten Ländern Österreich und der Schweiz sowie eine junge Spielerin aus Weißrussland.

 

Favorit war bayrische U 16 Spitzenspieler Bergauz, Noam, der das Turnier auch gewinnen konnte. Im Finale um den Pokal spielte er dabei gegen den Bruckmühler Schlichtmann, Robin Remis und konnte im Blitz gewinnen. So interessant das Turniersystem mit seinem Pokalcharakter auch war, so sehr wurde es vom schachlichen Aspekt her auch uninteressant, da man sehr oft beobachten konnte, dass in der KO- Phase viele Spieler sich auf ihr Blitzschachkenntnisse verließen und sich so schnell auf Remis einließen. Turnierseite

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GM Jan-Christian Schröeder

GM Jan-Christian Schröeder

Vom 19. bis 28. August spielen in Barcelona (Spanien) fast 700 Spieler und Spielerinnen, in drei Gruppen, um gute Platzierungen und satte Geldpreise

 

Unter den ersten 20 der vorangemeldeten Spielern befinden sich zwei Deutsche. Es sind dies GM Vitaly Kunin  (2592) und GM Jan-Christian Schröeder (2523). Favorit ist der Inder Krishnan Sasikiran (2658) wenn man nach der Elozahl geht. Doch ein Open hat seine eigenen Gesetze.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 Krishnan Sasikiran India 2658 GM 2 Axel Bachmann Paraguay 2656 GM 3 Alexandr Fier Brasil 2627 GM 4 Qun Ma Xina 2621 GM 5 Jorge Cori Peru 2601 GM 6 Artyom Timofeev Rusia 2596 GM 7 Vitaly Kunin Alemanya 2592 GM 8 Chanda Sandipan India 2572 GM 9 Isan Reynaldo Ortiz Suarez Cuba 2564 GM 10 Krzysztof Jakubowski Polonia 2548 GM 11 Jules Moussard França 2539 IM 12 Chongsheng Zeng Xina 2538 GM 13 Cristhian Cruz Peru 2533 GM 14 Karen Grigoryan Armenia 2533 GM 15 Alvar Alonso Rosell Catalunya 2524 GM 16 Jan-Christian Schröeder Alemanya 2523 GM 17 Chen Lin Xina 2516 GM 18 Axel Delorme França 2514 IM 19 Lluis Comas Fabrego Catalunya 2507 GM 20 Deivy Vera Siguenas Perú 2496 IM …

 

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500 Schachspieler jagen Top-Star Markus Raggerviennachessopen

 

Markus Ragger

Markus Ragger

Das Vienna Chess Open startet am 16. August im Großen Festsaal des Wiener Rathauses bereits zum 20. Mal. Top-Star ist Österreichs bester Schachspieler Markus Ragger, der seinen ersten Titel in Wien holen will. Den Kampf sagen dem Kärntner über 500 Schachspieler aus über 50 Ländern an, darunter mehr als ein Dutzend Großmeister.

 

Nach 2015 findet das mit Abstand größte Schachturnier Österreichs bereits heuer wieder von 16. bis 23. August statt. Die 21. Auflage ist dann aufgrund der Umbauarbeiten im Wiener Rathaus erst für 2019 geplant.

 

Angeführt wird das Teilnehmerfeld des Vienna Chess Open 2016 von Markus Ragger. Österreichs Nummer 1 und aktuelle Nummer 53 der FIDE-Weltrangliste hat eine klare Zielsetzung. „Neun Runden in nur acht Tagen zu spielen wird eine besondere Herausforderung. Aber mein Ziel ist natürlich, meinen ersten Turniersieg in Wien zu holen!“ Ragger ist derzeit auch Nummer 1 der Setzliste, in der neben dem Kärntner noch weitere 14 Schach-Großmeister aufgeführt sind. Größter Konkurrent ist Rainer Buhmann. Der deutsche Olympia-Team-Spieler lebt in Österreich und ist deshalb auch ein wichtiger Trainingspartner Raggers.

TurnierseiteResultateAusschreibungLIVE

 

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Wenn ich in vielen Jahren 65 Jahre alt werde, dann werde ich mich wohl auf meinen Ruhestand vorbereiten, vielleicht eine Weltreise planen oder ich fahre nach Bad Aibling – Ein Beitrag von Eberhard Schabel

 

Für ein Schachturnier trifft dies natürlich zu. Wenn da ein Open zum 65. Mal ausgetragen wird, dann könnte man schon mal in die Historie deutscher Schachveranstaltungen gehen und wird feststellen, dass das 65. Silberpokal- Open DAS älteste OPEN in unserem Land ist. In der langen Geschichte des Turniers des SK Bad Aibling wurde es nur einmal nicht veranstaltet (1984), ansonsten läuft es immer zum gleichen Zeitpunkt (August) und immer mit dem gleichen Pokal- Modus.

 

Dieser Modus wird auf der WEB des Silberpokals wie folgt von Dr. Karlheinz Otto beschrieben:
„Seinen praktisch einmaligen Charakter hat das Turnier aber dadurch erhalten, daß es eine Kombination aus einem Pokalturnier und einem Rundenturnier darstellt.

 

Der Pokal wird, wie z.B. im Fußball auch, als KO-Turnier gespielt, nur daß das Elfmeterschießen nach einem Remis durch Blitzpartien ersetzt wird.
Der Gewinner beim Blitzen bleibt dann im Pokalwettbewerb, der Verlierer muß aber nicht wie im Fußball sofort „nach Hause gehen“, sondern spielt in dem parallel ausgetragenen Rundenturnier weiter, insgesamt acht Runden, die innerhalb 5-6 Tagen ausgespielt werden.“

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22 deutsche Spieler beim stark besetzten Open in Vlissingen (Niederlande). 262 TeilnehmerInnen, darunter insgesamt 60 Titelträger. 14 Großmeister, 21 Internationonale Meister, 23 Fidemeister, 1 WFM und 1 CM

 

IM Irene Kharisma Sukandar aus Indonesien auf Schachreisen. ( Foto: Eric Rosen )

IM Irene Kharisma Sukandar aus Indonesien auf Schachreisen. ( Foto: Eric Rosen )

Auszug aus der Teilnehmerliste:

 

live1 GM Sasikiran Krishnan IND 2658 2 GM Van Wely Loek NED 2657 3 GM Oleksiyenko Mykhaylo UKR 2610 4 GM Van Foreest Jorden NED 2601 5 GM Landa Konstantin RUS 2597 6 GM David Alberto ITA 2561 7 GM Zeng Chongsheng CHN 2538 8 GM Ikonnikov Vyacheslav RUS 2536 9 GM Ernst Sipke NED 2535 10 GM Lin Chen CHN 2516 11 IM Leenhouts Koen NED 2491 12 GM Hausrath Daniel GER 2487 13 IM Stany George Anthony IND 2476 14 IM Liang Awonder USA 2465 15 GM Debashis Das IND 2459 16 GM Wan Yunguo CHN 2458 17 IM Admiraal Miguoel NED 2458 18 IM Rathnakaran Kantholi IND 2452 19 GM Venkatesh Marani Rajendran IND 2450 20 IM Zelbel Patrick GER 2445…

 

Gespielt wird vom 6. bis 13. August. Beginn der Partien täglich ab 18:30 Uhr. Am 13. August (letzte Runde) bereits um 11:30 Uhr.

 

TurnierseiteResultate

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Und mehr zum Xtracon Chess Open (früher Politiken Cup)

Bluebaum

 
„Schon wieder“ bezieht sich darauf, dass er Ende März das Grenke Chess Open gewann – das war finanziell und sportlich noch höher zu bewerten, denn er war nur Nummer 25 der Setzliste, nun immerhin Nummer 10. Damals in Karlsruhe wie nun im dänischen Helsingor landeten mehrere Spieler punktgleichpartien auf Platz eins, damals sechs diesmal sieben. Jeweils hatte Bluebaum – auch ein bisschen Glückssache – die beste Wertung, ein halber Buchholz-Punkt entschied zu seinen Gunsten.

 

Da in Helsingor zu viele (nämlich fünfzehn) Spieler einen halben Brettpunkt zu wenig erzielten für den geteilten ersten Platz, nenne ich nur die glorreichen sieben und dann jeweils einige (international oder jedenfalls aus deutscher Sicht oder auch nur (ex-)hessischer Sicht) bekannte Namen: Bluebaum, Shirov, Amin, IM Carlstedt (alle anderen sind GMs), Marin, Hammer, Degraeve 8/10. Dahinter mit 7,5/10 u.a. Dreev, Timman, Naroditsky, Agdestein, Fressinet und Rasmus Svane. Mit 7/10 u.a. Julio Granda Zuniga, Jan-Christian Schroeder und Malte Colpe. Wertungsbester mit 6,5/10 Erik Zude, punktgleich u.a. Julian Kramer. Wertungsbester mit 6/10 Matthias Bach, punktgleich u.a. Stephan Buchal. Wertungsbester mit 5,5/10 noch ein Svane, Vorname Frederik.

 

Fotos stammen von der Turnierseite – eine kleine Auswahl mit Schwerpunkt deutsche Teilnehmer. Jahrelang hiess das Turnier „Politiken Cup“, dieses Jahr hatten sie mit dem IT-Unternehmen Xtracon einen neuen Sponsor. Offiziell heisst es auch „Copenhagen Chess Festival“ – Austragungsort ist jedoch das Konventum in Helsingor, früher (bevor Kopenhagen und Malmö mit einer Brücke verbunden wurden) wichtiger Fährhafen nach Schweden, noch länger bekannt als Schauplatz von Shakespeares Hamlet.

 

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Offene „Niederländische Meisterschaft“ in Dieren vom 26. Juli bis 4. August

 

GM L'Ami, Erwin 2606

GM L’Ami, Erwin 2606

Gespannt sein darf man auf das Abschneiden der deutschen Teilnehmer. Besonders Igor Khenkin hat livedurch aus Chancen oben mitzuspielen. Gespielt werden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 90Minuten für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie zuzüglich 30 Sek. pro Zug. Die Partien beginnen um 13 Uhr. Am letzten Tag bereits um 12 Uhr.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM L’Ami, Erwin 2606 2 GM Reinderman, Dimitri 2584 3 GM Sandipan, Chanda 2568 4 GM Khenkin, Igor 2553 5 GM Ikonnikov, Vyacheslav 2538 6 GM Horvath, Csaba 2520 7 GM Hausrath, Daniel 2483 8 GM Pruijssers, Roeland 2463 9 GM Debashis, Das 2451 10 IM Sagar, Shah 2433 11 GM Milov, Leonid 2430 12 FM Beerdsen, Thomas 2414 13 IM Hendriks, Willy 2407 14 FM Van Dooren, Dirk 2390 15 Zwirs, Nico 2374 16 FM Maris, Ivo 2370 17 Van Foreest, Lucas 2367 18 Geurink, Jasper 2359 19 IM Beukema, Stefan 2355 20 IM De Jong, Migchiel 2342 …

Turnierseite

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Am Ende gm Pruijssers nach Wertung vor FM ten Hertog, nach Punkten vor den Favoriten

Pruijssers
„gm“ (Kleinbuchstaben) ist nicht etwa ein Tippfehler, sondern eine Art ‚Stilmittel‘: Roeland Pruijssers ist einer – von diversen – Spielern, die den GM-Titel haben aber aktuell elomässig kein GM-Niveau. Für den GM-Titel braucht man ja, neben mehreren (meistens drei) GM-Normen, auch Elo 2500, wobei einmal im Leben reicht und dann ist und bleibt man Grossmeister. Pruijssers hatte vor dem Turnier Elo 2463, danach (in ein paar Tagen auch offiziell) wieder 20 Punkte mehr – also hat er für seine aktuell-nominellen Verhältnisse sehr gut gespielt, wie auch sein Nachbar in der Abschlusstabelle. Andere „gms“ wären in den Niederlanden Ruud Janssen (auch wenn er aktuell Elo 2505 hat), Harmen Jonkman und Dennis de Vreugt; vergleichbare Spieler gibt es sicher auch in anderen Ländern. Bei Jonkman und de Vreugt war „GM werden“ quasi Höhepunkt der Schachkarriere (oder gar „Anfang vom Ende“ ebendieser?); Pruijssers hatte durchaus für längere Zeit Elo 2500+ und verliess dann wieder diese Zone.

 

Wie dem auch sei, das ist der Endstand in Leiden – bunt gemischt relativ bekannte und (jedenfalls international) unbekannte Namen: gm Pruijssers und FM Ten Hertog 7/9, GM Sandipan, GM Van Wely, FM Kevlishvili, IM Pijpers 6.5, GM Postny, Van Tellingen, FM Beerdsen, GM Ikonnikov, IM Sagar Shah, gm Pavlovic 6.5, usw. (64 Teilnehmer, nicht alle spielten bis zum Ende mit).

 

Die Turnierseite hat einige wenige Fotos, die ich teilweise im weiteren Bericht verwende, aber keines von Pruijssers – jedenfalls noch nicht, Fotos von der Siegerehrung sind noch nicht online. Daher stammt das Titelfoto von der NL-Meisterschaft 2015.

 

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Auch in Warschau wurde Schach gespielt

Grzegorz_Gajewski_POLch_2014

… ein bisschen nach wie vor: einige Partien der letzten Runde des Najdorf-Memorials laufen noch, während ich bereits mit dem Artikel beginne. Aber die Entscheidung vorne ist gefallen: Sieger ist Anand-Sekundant Grzegorz Gajewski, der zum Turnierende aufdrehte und (vielleicht) davon profitierte, dass genau neun Runden – nicht mehr und nicht weniger – gespielt wurden. Das ist der Endstand: Gajewski 7.5/9, Smirin 7, Melkumyan, Gupta, Khairullin, Fier, Indjic, Tomczak, Zhigalko 6.5, usw. . Einige bekannte Namen bzw. Spieler, die zu einem früheren Zeitpunkt im Turnier ganz vorne mitmischten, fehlen noch – und Gajewski war nur oder immerhin Nummer 23 der Setzliste. Die deutschen Teilnehmer, immerhin 15 von 136, vorwiegend junge Spieler, werde ich auch noch ein bisschen erwähnen. Sie hatten gute oder nicht so gute Turniere, in den Kampf um den Turniersieg konnte (erwartungsgemäss) niemand eingreifen.

 

Die Fotogalerie der Turnierseite bietet jede Menge – allerdings (wie oft) keine Spielernamen und auch keinen Hinweis, aus welcher Runde das jeweilige Foto stammt. Teilweise konnte ich das rekonstruieren, weitere Fotos stammen von dort. Aber Gajewski habe ich da nicht entdeckt – daher ein älteres Foto von der Polnischen Meisterschaft 2014, Fotograf Przemyslaw Jahr, Quelle Wikipedia.

 

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Starkes Open in den Niederlanden – Van Wely führt die Teilnehmerliste an

 

Kurz vor dem Start der Jubiläumsausgabe des Leidener Schachturniers (15. bis 24. Juli) steht jetzt schon fest, dass es sich um eines der stärksten Turniere des letzten Jahrzehnts handelt. Mit über 150 Teilnehmern aus 17 verschiedenen Ländern und über 30 Titelträgern ist das Turnier extrem shotstark besetzt. Neben dem A-Open gibt es noch 2 weitere, nämlich das B- und C- Open. Darüber hinaus glogo-leidenibt es einen Vierkampf der Frauen.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Van Wely, Loek NED 2662 2 GM Postny, Evgeny ISR 2625 3 GM Sandipan, Chanda IND 2568 4 GM Ikonnikov, Vyacheslav RUS 2538 5 GM Horvath, Csaba HUN 2520 6 GM Pavlovic, Milos SRB 2475 7 IM Pijpers, Arthur NED 2473 8 GM Pruijssers, Roeland NED 2463 9 FM Ten Hertog, Hugo NED 2458 10 IM Sagar, Shah IND 2433 11 IM Sukandar, Irine Kharisma INA 2419 12 FM Beerdsliveen, Thomas NED 2414 13 IM Hendriks, Willy NED 2407 14 IM Rosen, Eric S USA 2393 15 IM Anurag, Mhamal IND 2392 16 GM Peng, Zhaoqin NED 2385 17 FM Kevlishvili, Robby NED 2384 18 Schmidt-Schaeffer, Sebasti GER 2384 19 Van Foreest, Lucas NED 2367 20 IM Wiersma, Eelke NED 2354 21 FM Harff, Marcel GER 2324…

 

Vierkampf der Frauen:
1 WIM Padurariu, Ioana Smaranda 2188 2 Middelveld, Martine 2101 3 Braggaar, Leonore 2088 4 Ratsma, Rosa 2027

 

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Jedes Jahr im Juli findet in Frankreich, im Medoc Gebiet, ein Weinopen statt – Ein Erlebnisbericht von ULLA HIELSCHER

 

Bis vor zwei Jahren war der Austragungsort Naujac sur Mer, wo die internationale Meisterin Rike Wohlers-Armas mit ihrem Mann IM Jules Armas einen Schachcampingplatz betrieb.

 

Unsere Berichterstatterin Ulla Hielscher belegte den 6. Platz

Unsere Berichterstatterin Ulla Hielscher belegte den 6. Platz

Nach dem Verkauf des Campingplatzes findet dieses Open jetzt seit letztem Jahr in Hourtin statt, einem kleinen Ort mit mehreren Ortsteilen, wovon einer direkt am Strand liegt. Viele der Teilnehmer übernachteten auf dem Campingplatz Village Western, dort gab es Sonderkonditionen. Er ist im Westernstil gestaltet, mit kleinem Westernstore (Supermarkt), City Marshal’s Office (Fahrradverleih) und Salon (Restaurant und Pizzaservice). Außerdem besteht die Möglichkeit zu reiten oder in einem Tipi zu übernachten. Somit ist das Turnier auch bestens für einen Familienurlaub geeignet.

 

Auf Komfort muss auch nicht verzichtet werden, wir übernachteten in Mobilheimen, die mit Mikrowelle, Dusche, WC und Gasherd ausgestattet sind und auch eine kleine Terrasse haben.

 

Am nahe gelegenen Strand wurde man mit angenehmen Temperaturen und meterhohen Wellen begrüßt. Auch Fahrräder konnte man zu vergünstigten Konditionen ausleihen.

 

Ergebnisse

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Samstag, ab 19 Uhr Start für die 35. Auflage der Jacques Lemans Schachopen. Wieder dabei ist der kroatische Doppelsieger GM Marin Bosiocic – Text Alfred Eichorn

 

Hartmut Metz

Hartmut Metz

Die Schachkönige im Inventar des Veranstaltervereins Asvö St. Veit [&] Co. stehen in der komfortablen Blumenhalle parat und zudem freut sich Obmann Fritz Knapp [&] Team vorläufig auf knapp 240 Schachsportler/-innen aus ein Dutzend Nationen. Kärntens liveTurnierprimus bricht somit den Uraltrekord und macht sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. „Danke an alle die dabei sind.“ So wie auszugsweise im A-Open der 2-fache Seriensieger Bosiocic und sein erster Rivale und Landsmann GM Davor Rogic. Die besten Karten auf einen Top-5-Endrang aus heimischer Sicht hat das SC Die Klagenfurter-Fidemeisterduo Harald Genser [&] David Wertjanz. Letzterer hat vor Kurzem in Ruden das 12-Stunden-Blitzturnier überzeugend gewonnen! Gespannt darf man auf das Abschneiden des Vorjahreszweiten, punktegleich mit dem Ersten, S70-Senior GM Lev Gutmann aus Deutschland wiederum sein. Apropos Senioren – Österreichs Nummer eins, IM Georg Danner, wird wohl wieder sämtliche Register ziehen, um auf seinem geliebten Kärntner Boden weiter für Furore zu sorgen.

 

Die besten Karten auf einen regionalen Coup gibt’s im B-Open mit dem Ex-Sieger Josef Widowitz, Stocklauser Weitensfeld. Ähnliches zutrauen kann man auch dem Magistrat Klagenfurt-Duo Leo Puff [&] Gerhard Raschun, der Zweite vor zwei Jahren. St. Veits 9-jähriges Talent Louie Schaffner stellt sich ebenso zum ersten Mal dieser starken Konkurrenz und verzichtet auf den möglichen Gesamtsieg im Jugendopen. Dort ein heißer Podiumskandidat aus Kärntner Sicht ist U12-Akteur Daniel Lepuschitz, Verein Post SV Kärnten. Am Sonntag gibt’s eine Doppelrunde mit Start um 10 und 19 Uhr.

ErgebnisseAusschreibung

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Das 44.  World-Open findet vom 30. Juni bis 4. Juli im Philadelphia Marriott Downtown Hotel , 1201 Market St, Philadelphia, Pennsylvania, USA, statt.

 

Die Veranstaltung hat neun Kategorien: Offen, Unter 2200, Unter 2000, Unter 1800, Unter 1600, Unter 1400, Unter 1200, Unter 900 und ohne liveWertungszahl.

Marriott Downtown Hotel

Marriott Downtown Hotel

 

Die Open-Kategoroe ist ein 9-rundiges Turnier nach Schweizer-System und wird vom 30. Juni bis zum 4. Juli gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für 40 Züge und 30 Minuten, zuzüglich 10 Sek. pro Zug, für den Rest der Partie. Fide Normen sind möglich.

 

Insgesamt gibt es 225.000 US-Dollar zu verteilen.
Open Kategorie: $ 20.000-10.000-5.000-2.500-1.300-1.000-800-700-600-500, FIDE 2300-2449 $ 5.000-2.500-1.500, FIDE 2200-2299 $ 5.000-2.500-1.500, FIDE Unter 2200/Ohne Wertungszahl $ 5.000-2.500-1.500.

 

TurnierseiteTeilnehmer Open

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Am Samstag beginnt eines der am stärksten besetzten Open in Europa. Mit dabei unsere Nachwuchshoffnung Jan-Christian Schröder (19 Jahre, 2497 Elo)

 

Die Teilnehmerliste ist beindruckend und auf Rekordkurs. Mehr als ein Dutzend haben eine Elozahl über 2.600. Angezogen hat das starke Teilnehmerfeld junge hungrige Spieler wie das amerikanische Nachwuchstalent Daniel Naroditsky, den Dänen Simon Bekker-Jensen und unsere Hoffnung Jan-Christian Schröder. 22
Der Favorit des Turniers ist die französiche Nummer Zwei, Etienne Bacrot, gefolgt von Titelverteidiger Alexander Areschkhenko. Insgesamt spielen über 20 Titelträger um satte Geldpreise und gute Platzierungen. Preisgeld: 15.000 Euro.

 

liveAuszug aus der Teilnehmerliste:
1 g BACROT Etienne 2702 2 g ARESHCHENKO Alexander 2654 3 g LAZNICKA Viktor 2654 4 g ZHIGALKO Sergei 2653 5 g JONES Gawain C B 2650 6 g GRANDELIUS Nils 2643 7 g EDOUARD Romain 2641 8 g KUZUBOV Yuriy 2635 9 g NARODITSKY Daniel 2634 10 g MAZE Sebastien 2614 11 g CORNETTE Matthieu 2579 12 g LALITH BABU M R 2579 13 g SENGUPTA Deep 2543 14 g LIBISZEWSKI Fabien 2533 15 g SCHROEDER Jan-Christian 2507 16 m BEKKER-JENSEN Simon 2460 17 m SAGAR Shah 2433 18 m PISCOPO Pierluigi 2429 19 m ZUDE Erik 2403 20 f CAPONE Nicola 2397 …

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Mit Europameister Daniel Fridman und Sieger des Echternacher-Open von 2012

 

Abtei

Abtei

Das Echternacher-Open (Luxemburg) ist ein Turnier mit langer Tradition. Am Wochenende ist es wieder so weit. Über 300 Spieler haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Darunter, aufgrund der Nähe zu Deutschland, unglaublich viele deutsche Spieler. In der vorläufigen Teilnehmerliste an Zwei gesetzt ist GM Daniel Fridman.  Alle vorangemeldeten Spieler können Sie am Ende einsehen. Die Liste ist in alle Richtungen sortierbar. Gespielt wird in der alten Abtei, ein historisches Gebäude mit einem historichen Ambiente. Seit Jahren ideale Spielmöglichkeiten. Vielleicht hat das Open auch deshalb einen so großen Zulauf. Die Bedenkzeit beträgt 45 Minuten für eine Partie. Für viele Spieler etwas gewöhnungsbedürftig.

 

Auszug aus der Teilnehmerliste:
1. Edouard,Romain GM 2648 FRA 2. Fridman,Daniel GM 2607 GER 3. Feller,Sebastien GM 2602 FRA 4. Khenkin,Igor GM 2553 GER 5. Libiszewski,Fabien GM 2537 FRA 6. Levin,Felix GM 2530 GER 7. Berelowitsch,Alexand GM 2520 GER 8. Andersson,Ulf GM 2515 SWE 9. Dann,Matthias IM 2482 GER 10. Ringoir,Tanguy GM 2474 BEL 11. Hoffmann,Michael GM 2471 GER 12. Ginsburg,Gennadi GM 2466 GER 13. Wiedenkeller,Michael IM 2460 LUX 14. Noe,Christopher FM 2428 GER 15. Morawietz,Dieter IM 2424 GER 16. Yankelevich,Lev   2415 GER 17. Seul,Georg IM 2409 GER 18. Vedder,Henk IM 2374 NED 19. Keymer,Vincent   2341 GER 20. Boidman,Yuri IM 2330 GER

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Teilnahme am weltbekannten Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund – Ein Beitrag von DIETER AUER

 

Rainer Buhmann

Rainer Buhmann

Der Hockenheimer Rainer Buhmann entstammt der Familie Seitz (Seitz´sche Mühle) und erblickte 1981 in Leimen das Licht der Welt. Das Hockenheimer Urgestein – Mitglied des Rennstadtteams – ist seit 15 Jahren Nationalspieler, gewann mit Deutschland 2001 Bronze bei der Europameisterschaft und gehörte zum Team, das 2011 Gold bei der EM in Griechenland gewann.

 

Der 35-jährige Rainer Buhmann befindet sich zurzeit in der Form seines Lebens. Als Nr. 3 der deutschen Rangliste rückte er mit der ELO-Zahl 2653 in den Bereich der TOP-Hundert der Weltrangliste und steht im Moment vor dem Höhepunkt seiner Schachlaufbahn.

 

Seine Teilnahme am Großmeisterturnier „ Dortmunder Sparkassen Chess- Meeting“ aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der Sparkasse führt ihn in ein achtköpfiges Weltklassefeld mit drei Spielern aus der aktuellen Top-Ten der FIDE-Weltrangliste.

 

An der Spitze des elitären Feldes steht der dreimalige russische Weltmeister Wladimir Kramnik, derzeit die Nummer zwei der Welt. Kramnik feierte 1993 Premiere in Dortmund und wurde auf Anhieb Zweiter hinter dem legendären Anatoli Karpow – dem Ehrenmitglied der Schachvereinigung 1930 Hockenheim und heutigen Mannschaftskollegen von Rainer Buhmann. Kramnik wurde danach Dauerteilnehmer und Seriensieger der Dortmunder Weltklasseveranstaltungen (Chess-Meetings).

 

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119 Teilnehmer bedeuten Rekordteilnahme – Ein Beitrag von WERNER FISCHER

 

Am Fronleichnamswochenende wurde auch in diesem Jahr wieder Schach vom Feinsten geboten. Zum 7. Mal trafen sich die Schachjünger aus Nah und Fern, um den Besten untereinander auszukämpfen.

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Großmeister Felix Levin

Großmeister Felix Levin

In sieben Runden kreuzten mehrere Titelträger die Klingen mit oft hochklassigen Gegnern aus der Region, denn gleichzeitig war dieses Turnier – wie schon in den vergangenen drei Jahren – die offizielle Verbandsmeisterschaft des Ruhrgebiets. Aber auch Spieler aus entfernteren Regionen fanden den Weg ins Stadtteilzentrum Pluto. Schritt für Schritt entwickelt sich dieses Kombiturnier wohl zu einem ganz besonderen Ereignis in der regionalen Schachszene. Schon wieder wurde nämlich mit 119 Spierlern ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Turniersieger – und schlussendlich Verbandsmeister – wurde der letztjährige Sieger und Titelverteidiger, GM Felix Levin, gefolgt von IM Mikhail Zaitsev.

 

Bester Teilnehmer aus dem Schachbezirk Herne/Vest war Jens Nebel (SG Drewer), der an Rang 10 gesetzt war und in der Endabrechnung den 3. Platz belegte. Eine achtbare Platzierung im vorderen Tabellendrittel erreichte Julian Tober vom SVUF. Er war damit bester Herner und verbesserte sich gegenüber der Startrangliste um 20 Plätze.

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Am Ende siegt doch der Favorit

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Ein bisschen erinnerte das Kurnosov Memorial an die Berliner WM im Blitzschach: Auch da kam Grischuk „von hinten“ und war zum Schluss Weltmeister. Unterschiede gibt es auch: Damals war er nicht klarer oder einziger Favorit, und damals hatte er vier Runden vor Turnierende anderthalb Punkte Rückstand auf den „uneinholbar führenden“ Vachier-Lagrave. Diesmal hatte er nach sieben von elf Runden nur einen Punkt Rückstand auf das Duo Movsesian-Inarkiev; kein anderer Spieler „hatte das Turnier bereits gewonnen“. Damals wie diesmal brauchte und erzielte er 3,5 Punkte aus den wichtigen vier letzten Runden.

 

So stand es am Ende: Grischuk 9/11, Smirnov, Riazantsev 8.5, Rublevsky, Movsesian, Inarkiev, Maletin, Shomoev, Lysyj, Yudin, Khusnutdinov, Bocharov 8, usw. (insgesamt 145 Teilnehmer). Alle Grossmeister, mehr oder weniger bekannte Namen, zwei Nicht-Russen fallen heraus: Sergei Movsesian ist Armenier, Rustam Khusnutdinov ist Kasache. Da es keine Vorschau zum Turnier gab, gibt es nun erst ein bisschen Vorschau hinterher. Danach werde ich auf einige Runden eingehen und das teilweise dramatische Geschehen auch diagrammatisch dokumentieren. Da mag der Eindruck entstehen, dass vor allem üppig gepatzt wurde: das gehört im Schnellschach dazu, aber es gab auch recht hochklassiges Schach – nur dann eben ohne den einen Moment in dem die Partie kippte.

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