Regionale Meisterschaft

Abschlussbericht zur 24. Offenen Senioren Einzelmeisterschaft von Sachsen-Anhalt vom 29.05. bis 04.06.2016 – Ein Beitrag von Dr. GÜNTER REINEMANN

 

Siegerehrung

Siegerehrung

In einem dramatischen „Herzschlagfinale“ (Kahe: K,S,2B und Dr. Köhler: K,S,1B) schlägt Ralph Kahe den immer an den Tischen 1+2 spielenden Präsidenten des „Vereins Kinderschach in Deutschland“ Dr. Gerhard Köhler und wird in buchstäblich letzter Minute Turniersieger und neuer Senioren Landesmeister, herzlichen Glückwunsch! Mit dem Sieg in der vorletzten Runde gegen den bis dahin führenden Wolfgang Lenk ist der Sieg mit 0,5 Punkten Vorsprung vor George Gregor und einem Punkt Vorsprung vor den punktgleichen Wolfgang Lenk, Dr. Gerhard Köhler, Alexander Okrajek und Erich Krüger (Platzierungen Platz 3 bis 6 in dieser Reihenfolge nach Wertung) vollauf verdient. Die genannten Platzierten dominierten zusammen mit Helmar Liebscher, der nach 3 Runden 3 aus 3 hatte, den Turnierverlauf an der Spitze. Auch immer auf „Tuchfühlung“ zur Spitze waren Rudolf-Rainer Gehrmann, Joachim Knaak, Michael Bohnstorff, Wolfgang Meier, Wilfried Gläser, Achim Stanke und Werner Szenetra.

 

Großartig spielten die beiden Frauen, Dr. Gabriele Just und Dorit Gehrmann (letzterer fehlt oft das „Glück der Tüchtigen“). Dr. G. Just hatte einen ausgezeichneten Start mit 3 aus 4, kam am Ende auf 3,5 und wurde Siegerin der Frauenwertung knapp vor D. Gehrmann, die aufholte und trotz der Niederlage in der letzten Runde auf 3 Punkte gekommen war.

 

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Ein Bericht von der 32. Offenen Berliner Seniorenmeisterschaft von HARTMUT HÖCKENDORF

 

Brigitte Burchardt, Berlin 2016 (Foto: Thormann)

Brigitte Burchardt

Vom 26. Januar bis 4. Februar 2016 fand im Bootshaus der TSG Oberschöneweide in der Nixenstraße die 32. Offene Berliner Seniorenmeisterschaft im Schach statt. Die Rekordzahl von 146 schachbegeisterten reiferen Damen und Herren hatte sich versammelt, um in neun Runden Schweizer System die Berliner Seniorenmeister (60+) und Nestorenmeister (75+) zu ermitteln.

 

Nach neun Runden war die Sensation perfekt: Brigitte Burchardt [Rotation Pankow] hatte die alten Knaben das Fürchten gelehrt. Mit großartigen 8 Punkten aus neun Partien [sie ließ gegen ausschließlich männliche Gegnerschaft nur zwei Remisen zu!] wurde Brigitte Berliner Seniorenmeister(in). Auf Platz zwei landete der Seniorenmeister des Jahres 2014, Hans-Jürgen Meißner [SV Empor Berlin], der stolze 7½ Punkte erreichte. Er gab drei Remisen ab. Vier Spieler kamen auf 7 Punkte. Der dritte Platz ging nach Wertung an Hans-Peter Richter [Königsjäger Süd-West]. Reinhard Postler von der ausrichtenden TSG Oberschöneweide lief auf Platz vier ein. Es folgten Jürgen Federau [SC Kreuzberg, 5. Platz] und Hans-Rudolf Kreutzkamp] SK Union Eimsbuettel, 6. Platz].

 

Natürlich fiel auch die Frauenmeisterschaft an Brigitte Burchardt. Phantastisch ist auch die Leistung von Irmgard Helm [TSG Oberschöneweide, 93 Jahre jung!], die mit fulminantem Endspurt auf 3,5 Punkte und Platz zwei kam. Platz drei ging an Ilse Garms [ESV Eberswalde].

 

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Altmeister Dr. Fritz Baumbach siegt in Binz knapp vor den Jungsenioren Ackermann, Hassenrück und Schumacher. Brigitte Burchardt gewinnt den Titel bei den Frauen – Ein Schlussbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Eins der attraktivsten [Senioren-]Turniere ist die Offene Senioren-Einzelmeisterschaft von Mecklenburg-Vorpommern, welche dieses Jahr vom 24.11. bis 2.12. bereits zum 15. Mal und zum 8. Mal im Hotel Binz-Therme auf Rügen stattfand. 176 Seniorinnen und Senioren spielten 9 Runden an 9 Tagen um Senioren-, Nestoren- und Damentitel.

 

Der 80-jährige Dr. Fritz Baumbach – wie wir alle wissen Großmeister und Weltmeister im Fernschach [1981] und auch DDR-Meister im „Nahschach“ [1970]  – konnte sich gegen die z.T. wesentlich jüngere Konkurrenz durchsetzen und seinen Turniersieg in Binz aus dem Jahr 2011 in diesem Jahr wiederholen. Aber jetzt der Reihe nach!

 

Fritz Baumbach setzt MattZwei der Favoriten – Helmut Hassenrück und Gottfried Schumacher – begannen mit einem sog. „Schweizer Gambit“, d.h. sie erlaubten sich bereits in der ersten Runde ein Remis, verschwanden dadurch kurzfristig im Mittelfeld, arbeiteten sich wieder in die Spitzengruppe und schließlich noch auf die Plätze 3 und 4 nach vorne. Die Begegnung Schumacher – Baumbach in Runde 8 war eine der entscheidenden Partien, deren etwas kuriose Schlussstellung – die beiden Könige haben bei noch gut gefülltem Brett die Fronten gewechselt – in neben stehendem Foto festgehalten ist. Wilhelm Steinitz – der Verfechter des „Kampfkönigs“ – hätte sicher seine Freude an dem doppelten Wanderkönig gehabt! Ich empfehle eine genauere Betrachtung der Stellung.

 

Nach Kg3-f4 zeigt sich, dass der schwarze König den besseren [Wander]Tag erwischt hat und der weiße König vor einem undeckbaren Matt steht. Wie kommentiert Zauberlehrling Bronstein seine Partien bei solch einem Sachverhalt? „The white king resigns!“

 

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31.10. bis 8.11. – Erstmals mit LIVE-Übertragung!

 

Bootfahrt auf dem Tegernsee

Bulletin

Zum 19. Mal findet die Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft  (OIBM) in Bad Wiessee statt. Dank der professionellen Unterstützung durch Horst Leckner, der Gemeinde und dem Team der Tegernseer Tal Tourismus GmbH konnte aus einem kleinen, feinen Turnier eine international renommierte Großveranstaltung entstehen. Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus genießt die OIBM einen hervorragenden Ruf und gilt in der Schachszene als Referenz für Großmeister, worauf wir im Tal wirklich sehr stolz sind. Nehmen Sie sich während Ihres Aufenthaltes ein paar Stunden Zeit die Region besser kennenzulernen, neue Einrichtungen zu besuchen oder bei einem langen Spaziergang entlang der Seepromenade die frische, gesunde Luft des Heilklimas zu genießen. Erkunden Sie das Tegernseer Tal zulive Fuß, auf dem Fahrrad oder einem Elektro-Bike. Besuchen Sie zum Beispiel unsere Naturkäserei Tegernseer Land, die Büttenpapierfabrik Gmund oder gehen Sie mit einem unserer Heimatführer im Tal auf Erkundungstour. Lassen Sie sich bei einem Besuch im Badepark Bad Wiessee erfrischen oder spüren Sie die wohltuende Kraft der stärksten Jod-Schwefelquellen Deutschlands. Zwischendrin verwöhnen Sie unsere Gasthöfe und Restaurants mit regionalen Schmankerl und ausgefallenen Gerichten. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg und Freude am königlichen Spiel sowie eine schöne Zeit am Tegernsee!

 

Georg Overs
Geschäftsführer der Tegernseer Tal Tourismus GmbH

 

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Dr.Matthias Kierzeck gewinnt – Ein Bericht von Gerhard Meiwald

 

Turniersieger vlnr TL Michael Jung-FM Berthold Bartsch-Dr.Matthias Kierzek-Pim Ghisen-SR Dr.Ulrich Zimmermann

Turniersieger vlnr TL Michael Jung-FM Berthold Bartsch-Dr.Matthias Kierzek-Pim Ghisen-SR Dr.Ulrich Zimmermann

Am 09.Mai 2015 eröffnet der Hauptturnierleiter und Seniorenreferent des Hessischen Schachverbandes Dr. Ulrich Zimmermann die 11. Offene Senioreneinzelmeisterschaft von Hessen, die bis zum 17.05.2014 im schönen Mozartsaal der Kur – und Kongresshalle Bad Sooden-Allendorf stattfindet. Er freut sich über den wieder einmal großen Zuspruch der über 210 Teilnehmer und wünscht allen einen erfolgreichen Turnierverlauf.

 

Die Grüße der gastgebenden Stadt Bad Sooden-Allendorf überbringt Bürgermeister Frank Hix und wünschte allen Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt im schönen Bad Sooden-Allendorf. Michael Jung der Vorsitzende des gastgebenden Schachklubs freut sich viele bekannte, aber auch neue Schachfreunde begrüßen zu können, insbesondere die 101 Teilnehmer die bereits das Nestorenalter überschritten haben. Selbstverständlich freute er sich auch über den mit 17 Teilnehmerinnen großen Anteil der Schachspielenden Damen.

 

Im großen Teilnehmerfeld waren wie schon in den vergangenen Jahren viele Niederländische Schachfreunde mit einigen Meisterspielern die durchaus Titelambitionen anmelden durften.

 

Darunter Vorjahresmeister Ad van den Berg (Aas Alsmaar), Pim Ghijsen (VAS Amsterdam) Ben van Geffen (Meesemaaker 74), Peter Holscher (SC Artswoud) und Pierre Smeets (HMC Hertogenbosch) Aber auch aus Belgien und der Schweiz wurden Teilnehmer begrüßt.

 

Ergebnisse/Teilnehmer/TabelleAusschreibung

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FM Berthold Bartsch souveräner Sieger in Binz
Ein Abschlussbericht von Prof. Dr. Müller-Clostermann (SF Katernberg)

 

Mit dem Rekordergebnis von satten 8,5 Punkten aus 9 Runden wurde FM Berthold Bartsch (SC Forchheim) Seniorenmeister von Mecklenburg-Vorpommern. In der letzten Runde konnte FM Bartsch als fast sicherer Turniersieger es aber nicht lassen, mit dem Feuer zu spielen und eine dubiose Nebenvariante des Budapester Gambits einem Praxistest zu unterziehen. Sein Gegner Kurt Schreiber (Dotzheim) spielte Bartsch erst völlig an die Wand, um schließlich den Gewinnzug zu verpassen und sogar noch den vollen Punkt abzugeben. Auf Platz 2 folgte als Vizemeister Ihr Berichterstatter mit 7 Punkten vor sage und schreibe 10(!) Teilnehmern mit 6,5 Punkten, die sich durch Sekundär- und Tertiärwertung auf die Plätze 3 bis 12 sortierten. Kleine Anekdote am Rande: Turniersieger und Jungsenior Bartsch (mit 8,5 aus 9) fragt mich nach der Schlussrunde, wieso die Verfolger so wenig Punkte haben! Meine Antwort: Kein Wunder, wenn Du keine Punkte abgibst!

 

Glücklicher Nestorenmeister wurde Erich Krüger (SF Katernberg) mit 6,5 Punkten, der in der Schlussrunde gegen Vorjahresturniersieger Peter Rahls (SK Zehlendorf) ein nahezu hoffnungsloses Endspiel zu einem Remis verteidigen konnte. Der ehrenvolle Zweite und bez. Punkten und Buchholzwertung gleichstehende Rolf Bachmann (SV Hamm) hatte letztlich nur eine minimal schwächere Buchholzsummenwertung. Dritter der Nestorenwertung wurde IM Heinz Liebert (USV Halle), mit ebenfalls 6,5 Punkten und mit nur einem halben Buchholzpunkt weniger! Buchholzlotterie pur! Den Damentitel gewann Barbara Jacob (SK Ochtrup) vor Heidrun Bade (USV Potsdam) und Dietlind Meinke (MTV Leck).

Turnierseite Rückblick 2013 Panoramafoto von Binz

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Ein Vorbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann1

 

Im Vorjahr waren wegen der Sturmschäden durch die Orkane Kyrill und Christian ein Bahnhof und mehrere Trassen ausgefallen, so dass für die Teilnehmer auf der Anreise Umwege und mehrfaches Umsteigen notwendig war. Während der Schlussrunde und auf dem Heimweg hatten wir dann das nächste Sturmtief namens Xaver im Nacken, in dessen Historie nachzulesen ist (Zitat): „Die Deutsche Bahn riet von Bahnreisen im Norden ab“! In diesem Jahr sieht es deutlich besser aus. Ein noch bestehender Schienenersatzverkehr Stralsund-Binz endet am Montag früh, so dass der „Ostsee-Express“ einen Großteil der Teilnehmer hoffentlich ohne Umstiege direkt ans Ziel bringen kann, zum Ostseebad Binz mit dem hervorragenden Turnierhotel „Binz-Therme“ schon fast in Sichtweite!

Turnierseite Rückblick 2013 Panoramafoto von Binz

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FM Hans-Werner Ackermann

FM Hans-Werner Ackermann siegt in Büsum
Ein Schlussbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

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FM Werner Nautsch

FM Hans-Werner Ackermann (SSC Rostock) gewinnt die Offene Schleswig-Holsteinische Senioreneinzelmeisterschaft „OSEM 2014“ mit 7,5 Punkten vor dem punktgleichen Helmut Hassenrück (SG Gladbeck). Ackermann konnte in Runde 8 dem bis dahin mit 6,5 Punkten führenden Hassenrück die einzige Niederlage beibringen und dadurch selbst die alleinige Tabellenführung übernehmen. Hassenrück wiederum konnte in der Schlussrunde  den schließlich mit 6,5 Punkten Drittplatzierten FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr) schlagen und mit Ackermann gleichziehen. Letztlich entschied die bessere Buchholzwertung zu Gunsten von Ackermann.

 

Auf den Plätzen 3 bis 10 (alle 6,5 Punkte) herrschte ein mächtiges Gedränge von 8 Spielern, darunter auch FM Werner Nautsch von den Sportfreunden Katernberg, der knapp vor seinem punktgleichen Vereinskollegen FM Willy Rosen, das Turnier als Nestorenmeister abschließen konnte. Bei den Frauen erspielte sich Elke Böttcher (Lübecker SV) den ersten Preis.

 

Das Turnier fand zum zweiten Mal in Büsum statt und war mit 104 Teilnehmern sehr gut besucht. Das im wahrsten Sinne des Wortes herausragende Spiellokal „Büsumer Pesel“ (Motto: Das Fenster zum Meer!) und die perfekte Turnierorganisation lassen für die künftigen Turniere weiteren Zulauf erwarten.

Turnierseite      Schlussbericht von Gerhard Meiwald

Jugend gegen Erfahrung in Maastricht

 

Früher spielte Erwin l’Ami mit bei den “Rising Stars vs. Experience” Duellen; inzwischen ist er 29 Jahre alt bzw. immer noch jung – beim Limburg Open am 2014_dagp_28Pfingstwochenende bekamen er und andere Grossmeister es mit einer Reihe junger Spieler zu tun. Traditionell spielt in Maastricht fast die komplette niederländische Jugendspitze. Dieses Jahr fehlten eigentlich nur Robin van Kampen und Benjamin Bok – die sind bereits GMs und erwarten/verlangen daher vermutlich Konditionen. Die besten deutschen Jugendlichen waren verhindert, da parallel die deutsche Jugendmeisterschaft lief. Um das Ergebnis bereits vorwegzunehmen: Nur Erwin l’Ami kam dabei (fast) ungeschoren davon, bestätigte seine Favoritenrolle und war am Ende alleiniger Turniersieger. Da der Schachticker schon zweimal ein Foto von ihm hatte (zusammen mit Ehefrau Alina), wähle ich diesmal ein anderes von der Siegerehrung (Quelle Turnierseite), das besser zum Gesamtbild passt. Das sind einige der Spieler, die den 6.-14. Platz teilten: von links nach rechts Tycho Dijkhuis, GM Ruud Janssen, WGM/IM Alina l’Ami [also doch, ausserdem war sie damit beste Dame], Turnierdirektor Hans Ouwersloot, Thomas Beerdsen, Paul Dreuning vom limburgischen Schachverband und IM Mher Hovhannisyan. Für alle Ergebnisse aller Gruppen verweise ich wiederum auf die Turnierseite.

 

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7. Willi-Knebel-Gedenkturnier: FM Willy Rosen (Foto) knapp vor Jurij Vasiljev

Ein Bericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

Die offenen Ruhrgebietsmeisterschaften der Senioren, die zum 7. Mal als Willi-Knebel-Gedenkturnier firmierte, wurde mit der erfreulich großen Anzahl von 49 Teilnehmern wieder in Essen von den Sportfreunden Katernberg durchgeführt. Nach 9 spannenden Runden mit vielen Führungswechseln siegte FM Willy Rosen (Sportfreunde Katernberg) dank besserer Wertung vor Jurij Vasiljev (Schachfreunde Moers) – beide Spieler blieben ungeschlagen und erreichten 7 Punkte. Die Preisverleihung wurde von Frau Elfi Knebel durchgeführt, im Bild zusammen mit dem Turniersieger Willy Rosen. Die Plätze 3-5 erreichten mit jeweils 6,5 Punkten Manfred Achenbach (SC Mülheim), FM Bernhard Schippan (Schachklub Herne-Sodingen) und Heinz Schlefing (Velberter SG).

Die Willi-Knebelturniere haben ein besonderes Format, erstrecken sie sich doch über volle drei Wochen, wobei Montags, Dienstags und Mittwochs jeweils eine Runde gespielt wird, insgesamt also 9 Runden. Dank der relativ geringen Entfernungen können die Teilnehmer täglich zum Spielort anreisen; der Einzugsradius erstreckte sich in diesem Jahr sogar bis Aachen und Osnabrück! Als Spielsaal stand uns der bestens geeignete Gemeindesaal St. Bonifatius im schönen Essener Moltkeviertel zur Verfügung und die dankbaren Schachspieler erbrachten Spenden zur Restaurierung des maroden Kirchendaches. Das Ruhrgebiet ist halt nicht Köln und nicht Limburg!

Ausführliche Berichte zu allen 9 Runden gibt es auf den Seiten der Sportfreunde Katenberg: http://www.sfk-schach.de/willi-knebel-turniere.html
Außerdem gibt es eine kommentierte Fotostrecke: http://www.sfk-schach.de/senioren-113.html

Ein Abschlussbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann

 

FM Peter Rahls (Senioren), Miloca Schneider (Seniorinnen) und IM Heinz Liebert (Nestoren) gewinnen im Ostseebad Binz bei den 13. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern die ersten Preise.

FM Rahls behielt mehrfach in kritischen Stellungen die Ruhe und wusste zu gegebener Zeit seine Chancen nutzen. So auch in der letzten Runde gegen FM Dr. Christian Clemens (vgl. Bild), der seine aussichtsreiche Stellung nicht zum Sieg verwerten konnte und statt dem Turniersieg schließlich hinter FM Dr. Bernd Baum und Dr. Fritz Baumbach „nur“ den vierten Platz erreichte. Hinter FM Detlef Neukirch auf Platz 5 landete Ihr Berichterstatter glücklich auf Platz 6 bei insgesamt 174 Teilnehmern.

Bei den Frauen gewann Miloca Schneider mit einem halben(!) Buchholzpunkt knapp vor Irmgard Narr. Der Nestorenpreis ging an IM Heinz Liebert.

Auch im Jahr 2014 wird das Ostseebad Binz auf Rügen wieder der Austragungsort dieses äußerst beliebten Seniorenturniers unter der vorbildlichen Leitung von Gerhard Krüger sein.





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Bayern München Meister – Ausrichter: SK Schweinfurt 2000 e.V., Pfarrzentrum St. Kilian, 27.04.2013

 

Erstmals fand die Bayerische Mannschaftsmeisterschaft in Schweinfurt statt. Am 27. April 2013 fanden sich 22 Schachteams im Pfarrzentrum St. Kilian ein; die Teams aus Würzburg, Bad Tölz und Neutraubling mussten leider kurzfristig absagen. Gerade als man um 11.15 Uhr zur ersten Runde starten wollte, kam noch das vermisste Team aus Altensittenbach. Der Zeitplan wurde aber schnell wieder eingeholt, so dass die Runden dann im 15-Minuten-Takt weiter gingen und planmäßig mit einer Stunde Mittagspause um 17.15 Uhr die letzte Runde startete.

 

Erst-Liga-Aufsteiger FC Bayern München (Foto) ging als klarer Favorit in das Rennen und nach drei Runden konnte nur noch Gröbenzell mit 6:0 Punkten mithalten. Nach dem 2:2 von Gröbenzell gegen Erlangen übernahm Bayern München die alleinige Tabellenführung. In der 7. Runde gab es aber ein 2:2 gegen Pang/Rosenheim (2. Runde 1:3 gegen Erlangen), so dass Gröbenzell noch einmal aufschließen konnte.

Turnierseite mit Ergebnissen
Ausführlicher Bericht mit Fotos

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Vom 23.März bis 29.März 2013 wurde in Neumünster über 9 Runden der Landesmeister des Schachverbandes Schleswig-Holstein ermittelt.

In der Meisterklasse waren 16 Teilnehmer qualifiziert.

Als hoher Favorit ging der für den SK Norderstedt am Spitzenbrett der 1.Bundesliga startende IM Michael Kopylov an den Start. Nach einem furiosen Start mit 3 Siegen, schien alles in den erwarteten Bahnen zu verlaufen. In den folgenden 4 Runden musste er sich jedoch jeweils mit Remisergebnissen zufrieden geben. Nach der 7.Runde führte er mit 5Pkt., seine Verfolger Ralph Junge (SG Turm Kiel) und Giso Jahnke (Preetzer TSV) blieben ihm aber mit 4,5Pkt.unmittelbar auf den Fersen. In der 8.Runde konnte er aber mit einem Sieg über Alexander Petri (SK Doppelbauer Kiel) und einem Remis zwischen seinen Verfolgern Giso Jahnke und Ralph Junge einen standesgemäßen Abstand wieder herstellen.

In der Schlussrunde wurde IM Michael Kopylov mit einem Sieg über Matthias Budzyn (SG Turm Kiel) mit 7 Punkten aus 9Partien und 1,5Punkten Vorsprung verdienter Landesmeister 2013.

Eine kleine Überraschung hatte die Schlussrunde dennoch zu vermelden. Der letztjährige Jugend-Meister der U18 Jonah Krause (SV Bargteheide) konnte sich mit einem Sieg über Sören Koop(SC Wrist-Kellinghusen) noch an Ralph Junge und Giso Jahnke mit 5,5 Punkten und der besseren Feinwertung vorbeischieben.

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Partien
Foto:  vlnr Jonah Krause – IM Michael Kopylov- CM Giso Jahnke – Ullrich Kraue

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27.10. bis 4.11.2012
Auszug aus der Teilnehmerliste:
Fridman Daniel GM 2670 GER Nisipeanu Dieter GM 2661 ROU Khenkin Igor GM 2655 GER Landa Konstantin GM 2641 RUS Parligras Mircea GM 2633 ROU Sumets Andrey GM 2627 UKR Volkov Sergey GM 2623 RUS Lupulescu Constantin GM 2609 ROU Graf Alexander GM 2605 GER Rozentalis Eduardas GM 2600 LTU Sokolov Andrei GM 2579 FRA Andersson Ulf GM 2569 SWE Momchil Nikolov GM 2562 BUL Nyzhnyk Illia GM 2561 UKR Eingorn Viacheslav GM 2553 UKR Chatalbashev Boris GM 2549 BUG Prusikin Michael GM 2546 GER Naumann Alexander GM 2535 GER Chernyshov Konstantin GM 2534 RUS Bromberger Stefan IM 2520 GER …
Es ist schon ein ganz besonderes Highlight der jährlich stattfindenden Schachturniere, die "Offenen Bayerischen Meisterschaften" die in der Wandelhalle des herrlich gelegenen Kurortes Bad Wiessee. am Tegernsee stattfinden.. Die Meisterschaft findet schon zum 16. Mal statt. Dieses Jahr werden 470 Schachfreunde aus aller Welt erwartet. Viele reisen mit der ganzen Familie an, um Urlaub und Schach miteinander zu verbinden.

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Partien
Schlussbericht
Rückblick

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Vom 6. bis 12.10.2012 fanden in Herne-Sodingen die NRW-Einzelmeisterschaften statt. Veranstalter war der Schachbund NRW .

Schlussbericht:

Klaus Löffelbein – In der Schlussrunde ging es für die führenden Spieler sicherlich auch um den Titel des NRW-Meisters doch primär waren die betroffenen Spieler an den beiden Qualifikationen für die Deutsche Meisterschaft interessiert. Es hatte sich folgende Konstellation ergeben: an Brett 1 (Litwak – Kummerow) hätte man sich umgehend auf ein Remis verständigt, wenn der nach Buchholzzahl nur Dritte (Braun) seine Partie nicht gewinnen sollte; doch solange musste gekämpft werden. Insbesondere musste Litwak auf Gewinn spielen, da bei einem Sieg von Braun und einem eigenen Remis er nur Dritter geworden wäre. Der IM Christian Braun musste eh versuchen mit Weiß gegen den Meister des Ruhrgebiets Mark Kusnetsov voll zu punkten. Wie man das auch von Mannschaftkämpfen kennt, musste also bei den beiden Spitzenpaarungen immer das Nachbarbrett mit beobachtet werden. Zu allem Überfluss konnte sich auch die Buchholzwertung durch die Ergebnisse an den anderen Brettern entscheidend ändern.

Im Verlauf dieser letzten Runde brachte dann Christian Braun eine Bauernlawine gegen den gegnerischen König zum Laufen. Diese Initiative mündete in ein Endspiel mit einem Turm mehr, das der Gegner aber noch bis zur endgültigen Entscheidung fortsetzte. Inzwischen hatte auch FM Litwak die Königsstellung seines Gegners arg zerrupft. In beiden Fällen wurde also die Gunst der Stunde genutzt, die letzte Partie mit Weiß spielen zu können. Letztlich entschied ein halber Buchholzpunkt über den Titel. Damit kann sich nun Aleksej Litwak (Im Foto links gegen Kummerow) schmücken. Nach seinem Ausrutscher in der 2. Runde brachte IM Christian Braun das Kunststück fertig 5 Partien nacheinander zu gewinnen; damit hatte er dann das Hauptziel die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft erreicht.

Die Partien dieser Meisterschaft sind teilweise recht lehrreich, teils auch von überraschenden Wendungen gekennzeichnet. Die Spannung der letzten Runde spiegelt sich auch in den beiden Spitzenpartien der letzten Runde.

Turnierseite Rückblick 2011 Rückblick 2010 Rückblick 2009 Rückblick 2008 (Die Turnierseite wurde von Franz Jittenmeier erstellt)

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Vom 29.September bis 05.Oktober 2012 OSEM SH bester Schleswig-Holsteiner vlnr Gerhard Meiwald-Hans-Jürgen Scepanik

FM Dr. Bernd Baum gewinnt die 6.Offene Seniorenmeisterschaft von Schleswig-Holstein 2012

Bei der Eröffnung und Begrüßung der Telnehmer freute sich Veranstalter und Seniorenreferent des Schachverbandes SH, Gerhard Meiwald dass sich die Teilnehmerzahl auch in diesem Jahr wieder auf  dem gleich hohen Niveau des Vorjahres bewegte und sich in diesem Jahr 63 Männer und 3 Frauen um den Titel bewarben.

Vor dem Turnierbeginn stellte er dann  für den Technikbereich Michael Piegenschke vor, der gemeinsam mit ihm, für einen reibungslosen Ablauf sorgen wollte.

Das große Teilnehmerfeld wurde angeführt von FM Dr.Bernd Baum (SV Empor Erfurt) vor dem Titelträger des Jahres 2010  FM Juri Ljubarskij ( Hannover 96 Schach) und FM Prof.Dr.Manfred Dornieden(SK Union Oldenburg) , dem Niedersächsischen Seniorenmeister 2011 (SK Union Oldenburg) Ebenfalls noch zum Favoritenkreis gehörten, Lothar Kollberg (SC Rotation Pankow),Werner Szenetra (SV Berenbostel) Uwe Bade(SC Friesen Lichtenberg), Seyran Khodjabagyan(SK Lister Turm) und Manfred Achenbach ( SC Mülheim 08/25), … mehr unter Bericht/Ergebnisse
Foto: OSEM SH bester Schleswig-Holsteiner vlnr Gerhard Meiwald-Hans-Jürgen Scepanik

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Bericht/Ergebnisse

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25.8. bis 2.9.2012
Die Württembergische Schach-Einzelmeisterschaft 2012 der Männer und Frauen findet an einem äußerst attraktiven Spielort statt – im Hochschulzentrum Vöhlinschloß Illertissen (www.hochschulschloss.de).
Die Abteilung Schach des SV Jedesheim (www.schach-jedesheim.de) hat die Ausrichtung erneut übernommen. Nach 1994, 1999 und 2005 findet die Württembergische Meisterschaft 2012 nun zum vierten Mal in den letzten 18 Jahren im gastfreundlichen Illertissen statt.
Einige Teilnehmer können sich sicher noch an die  früheren Veranstaltungen in der Historischen Schranne hinter dem Rathaus Illertissen erinnern. Doch diesmal geht es hinauf zum Vöhlinschloss und den Teilnehmern und Besuchern bietet sich ein weiter Rundblick über Illertissen, ja von Ulm bis zu den Alpen.
Bild: Vöhlinschloß Illertissen (Wikipedia)
 

2GM Smeets, Jan NED 2620 4.7. bis 2.8.2012
Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Smeets, Jan NED 2620 2 GM Greenfeld, Alon ISR 2556 3 GM Ikonnikov, Vyacheslav RUS 2537 4 GM Bakre, Tejas IND 2482 5 IM Raznikov, Danny ISR 2462 6 IM Popilski, Gil ISR 2450 7 IM Satyapragyan, Swayangsu IND 2435 8 IM Hendriks, Willy NED 2422 9 FM Sowray, Peter J ENG 2375 10 IM De Jong, Migchiel NED 2358 11 Pijpers, Arthur NED 2341 12 Anurag, Mhamal IND 2301 13 Thakur, Akash IND 2280 14 Houben, Jaap NED 2269 15 FM Heemskerk, Wim NED 2252 16 CM Arjun, Bharat IND 2250 17 Schouten, Nico NED 2232 18 Colijn, Stefan NED 2220 19 WIM Efroimski, Marsel ISR 2187 20 FM Vogel, Jaap NED 2179 …
Foto: GM Jan Smeets (NL) Quelle: Wikipedia

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7. bis 15.7.2012
Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 g Fedorchuk Sergey A. 2630 UKR 2 g LE ROUX Jean-Pierre 2559 FRA 3 g STRIKOVIC Aleksa 2559 SRB 4 g SALEM Ar Saleh 2545 VAE 5 g GULIYEV Namig 2539 Aze 6 g SHCHEKACHEV Andrei 2528 FRA 7 g Chabanon Jean-Luc 2481 FRA 8 g RENET Olivier 2472 FRA 9 m DOURERASSOU Jonathan 2460 FRA 10 m DEMUTH Adrien 2460 FRA 11 m AKSHAYRAJ Kore 2454 IND 12 g Wirig Anthony 2452 FRA 13 m Lorin D'Costa AR 2434 ENG 14 m ZHOU Yang-Fan 2427 ENG 15 m ROSER Kevin 2423 FRA 16 m Shirazi Kamran 2417 FRA 17 m Moussard Jules 2412 FRA 18 m Sochacki Christophe 2406 FRA 19 m Kuijf Marinus 2401 NED 20 f SONG Julien 2398 FRA … über 600 Teilnehmer!!

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GM Igor Khenkin 2675Spieltage: Montags am 30.April., 07., 14., 21.Mai und 04., 11., 18.Juni 
Mit dem "Deutschen Meister" Igor Khenkin!
Auszug aus der Teilnehmerliste:
1 GM Khenkin,Igor 2675 Wiesbadener SV 1885 2 IM Telljohann,Sven 2391 Sfr.Schöneck 3 IM Zude,Erik,Dr. 2340 SV 1920 Hofheim 4 IM Reschke,Stefan 2329 VSG 1880 Offenbach 5 FM Gohil,Harry 2298 Schott Mainz 6 FM Isserman,Ryhor 2274 SK Bad Homburg 1927 7 Kayser,Felix 2251 Wiesbadener SV 1885 8 FM Stockmann,Michael 2235 Sfr.Schöneck 9 FM Goreacinic,Dmitri 2231 VSG 1880 Offenbach 10 Brüggemann,Ludger 2190 Frankfurter TV 1860 11 Minor,Samuel 2177 Wiesbadener SV 1885 12 FM Uwira,Oliver 2172 SC 1961 König Nied 13 Koch,Markus 2154 SC Brett vorm Kopp Ffm 14 Prenzler,Daniel 2154 SC 1961 König Nied 15 Chandler,Patrick 2143 Sfr.Neuberg 16 Meyer,Kai-Christian 2139 Sfr.Schöneck 17 FM Röschlau,Bernd 2129 SC Brett vorm Kopp Ffm 18 Holvason,Juri 2125 SC Brett vorm Kopp Ffm 19 Partzsch,Lukas 2122 SC Matt im Park Ffm 20 Reschke,Thomas 2118 SC Frankfurt-West … insgesamt 157 Teilnehmer!!     Foto: Copyright: Mike Rosa

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