liveLive-Übertragung Kurnosov Gedächtnisturnier
U. a. mit: 1 GM Grischuk Alexander RUS 2760; 2 GM Rublevsky Sergei RUS 2738; 3 GM Inarkiev Ernesto RUS 2729; 4 GM Ponkratov Pavel RUS 2712; 5 GM Movsesian Sergei ARM 2685; 6 GM Khismatullin Denis RUS 2676; 7 GM Riazantsev Alexander RUS 2675; 8 GM Lysyj Igor RUS 2665; 9 GM Bocharov Dmitry RUS 2659; 10 GM Zvjaginsev Vadim RUS 2628 ...

Rezension

„Was braucht ein Schachspieler? Einen Spielpartner, einen Trainer, eine Schach-Bibliothek und einen Onlineschach-Zugang! FRITZ, das „populärste deutsche Schachprogramm“ bietet für Anfänger und Turnierspieler genau das.“  So wird das kürzlich in Version 15  erschienene Schachprogramm von seinem Hersteller angepriesen – Eine Rezension von „Fritz 15“ von UWE BEKEMANN

 

Auf die Meldung „Fritz 15 ist erschienen“ haben die Schachfreunde mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen und Erwartungen reagiert. Diese wurden maßgeblich davon beeinflusst,

  • ob man Neuling oder „alter Hase“ ist,
  • was genau man am Computer in Sachen Schach machen möchte,
  • ob man schon eine Vorgängerversion hat,
  • ob man den Rechner für Nah-/Brettschach, Fernschach oder beides nutzen möchte

und sicherlich von noch manch anderen Kriterien darüber hinaus.

Fritz 15 ist quasi ein Paket, das eine ganze Reihe von Angeboten enthält. Über einen modern gestalteten Startbildschirm nimmt der Anwender die Weichenstellung vor. Dieser sieht wie folgt aus:

 

fritz-a-oberfläche

Abb. 1: Startbildschirm

 

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Ein sehr gelungener, französischer Schachfilm mit einem Kurzauftritt der französischen Nr 1, Maxim Vachier-Lagrave, in Alfred Hitchcock-Manier (kurz durchs Bild spazieren) – Eine Rezension von KAROL LALLA

 

Schach als Obsession, der Hauptdarsteller wird zum Avatar seines Trainers, der selber mal die Nr. 2 der Welt war. Die Scheinwelt des 2D_ZugUmZug_DVD_RGB-800x1134Schachsports, im Sport ein unantastbarer Held, im wahren Leben verwirrt und ohne Halt. Keine berufliche Ausbildung, eine video_grosszwielichtige Beziehung, die Privatsphäre als dauerhafte Wette gegen Andere, um seine Überlegenheit zu demonstrieren. In Wirklichkeit jedoch abhängig vom Trainer, dem Erfolg im Schach und der Bewunderung seiner Schachfreunde. Erfrischend, ein kleiner, selbstbewußter Junge, klug, unausrechenbar, mischt die komplette Schachszene auf bis hin zum großen Finale. Keine Datenbank kennt ihn, unter seinem Pseudonym ist er im Onlineschach nicht leicht zu finden. Es kommt zum Showdown im Finale, Zug um Zug muss sich zeigen, wer das größere, spielerische Talent ist.

 

Der Schluß ist großes Kino. Der Hauptdarsteller opfert waghalsig in Zeitnot Haus und Hof, das Kind scheint den besseren Überblick im Gemenge behalten zu haben. Bis das tödliche Mattnetz aufs Brett kommt. Die Erfahrung gewinnt dank Geistesblitz über die Intuition, aber … der Irrsinn des Siegen müssens ist dem Protagonisten zu wider. Er entlarvt seinen bisherigen zwanghaften Antrieb und sein Alter Ego, lässt die Zeit ungenutzt ablaufen und zeigt Größe, indem er verliert und somit dem Kind zum Turniersieg und zum Durchbruch verhilft. Ein moralischer Sieg über sich, den Trainer und die künstliche Freundschaft zu Freunden und Freundin. Der Applaus des gesamten Publikums ist irreal, gibt aber im Film dem Hauptdarsteller die Würde zurück und den Triumph über die Parallelwelt Schach.

 

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André Schulz: Das große Buch der Schach-Weltmeisterschaften – 46 Titelkämpfe – von Steinitz bis Carlsen – Anmerkungen zu einer WM-Chronik von RAYMUND STOLZE

 

PROLOG

 

Die nachfolgenden vier Zitate habe ich bewusst aus dem Vorwort ausgewählt [Seiten 7-8], weil ich denke, dass sie das Ziel für dieses Projekt formulieren. Bei Rezensionen sollte man ehrlicherweise untersuchen, wie es dem Autor gelungen ist, seinen Ansprüchen tatsächlich gerecht zu werden …

 

[1] Unzählige Bücher wurden zu den einzelnen Weltmeisterschaften geschrieben, wobei naturgemäß zumeist die Partien der WM-Kämpfe im Mittelpunkt der Betrachtung standen. Übergreifende Darstellungen der verschiedenen Schachweltmeisterschaften gab es bisher jedoch kaum. Dieses Buch soll diese Lücke schließen.

 

[2] Bei der Schilderung der Kämpfe neben dem Brett habe ich versucht, mich auf die Darstellung der Fakten zu beschränken, so wie sie in den mir zur Verfügung stehenden Quellen veröffentlicht wurden. Dabei wollte ich nie für die eine oder andere Seite Partei ergreifen oder den Leser bei seiner Meinungsbildung beeinflussen.

 

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Von Hans-Joachim Hecht [„Rochaden – Schacherinnerungen“] und Wolfgang Uhlmann [„Meine besten Partien“] sind neue Bücher erschienen – Eine Betrachtung von RAYMUND STOLZE

 

Leseprobe

Leseprobe

Neuerscheinung in der Edition Marco, 2015Ich gebe zu, dass die Gefahr bei Buchbesprechungen vor allem darin besteht, dass dem Autor häufig ungerechtfertigt vorgeworfen wird, nicht jenen Erwartungen zu entsprechen, die der Rezensent hat. Nun, wenn es denn so ist, dann kann ich dem Kritiker nur empfehlen, selbst zu schreiben …

 

Und noch ein einleitender Gedanke: Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich jede Ausgabe des inzwischen nicht mehr erscheinenden Magazins „SCHACHWELT“ käuflich am Kiosk erworben habe, allein wegen Robert Hübners Serie „Erinnerungen“. Die erste Folge erschien in der Nummer 1 im September 2009, die letzte mit der letzten Ausgabe im Juli 2010. Leider hat der vielleicht bedeutendste deutsche Schachspieler nach Weltmeister Emanuel Lasker bis heute aus diesem mehr als interessanten Lesestoff – und ich hatte ja gerade erst einmal die Mitglieder in seinem Kölner Klub kennen gelernt – immer [noch] keine Autobiographie verfasst …

 

Anders haben es dagegen kürzlich die beiden Schachlegenden Hans-Joachim Hecht [*10. Januar 1939 in Luckenwalde] und Wolfgang Uhlmann [*29. März 1935 in Dresden] getan, denn beide haben fast zur gleichen Zeit ihr Buch vorgelegt!

 

Ich gebe gern zu, dass mich nicht nur Hechts Konzept seines Titels „Rochaden – Erinnerungen“ eindeutig mehr überzeugt. Und das aus mehreren Gründen.

 

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Alexander Koblenz „Schach lebenslänglich – Erinnerungen eines Erfolgstrainers“ – eine Buchrezension von JULIA KIRST

 

Der Schachbüchermarkt ist überschwemmt von neu erscheinenden Büchern. Über diese Bücher wird kurz nach ihrem Erscheinen auch gleich eine Rezension geschrieben. Ich habe mir gedacht: Warum immer auf Neues warten, wenn das Gute schon im eigenen Bücherschrank liegt? Deshalb habe ich mir gleich das Buch „Schach lebenslänglich – Erinnerungen eines Erfolgstrainers “ von Alexander Koblenz geschnappt, durchgelesen und eine Rezension geschrieben.

 

Leonid Serin kündigt im Vorwort an: „Das Buch gibt eine Antwort auf eine Frage, die sich schachbegeisterte junge Leute im Laufe von Jahrzehnten stellen mussten: Ist Schach es wert, dass man ihm sein Leben widmet? Kann es Lebensinhalt sein? Der talentierte, zutiefst bescheidene Meister Alexander Koblenz ist mit den Koryphäen Caissas solidarisch. Er antwortet: Ja, Schach ist es wert. Ja, Schach kann Lebensinhalt sein.“

 

Koblenz‘ Erzählungen beginnen im Jahr 1935. Er übernahm für die lettische Zeitung „Jaunākās Zinas“ die Berichterstattung über den Weltmeisterschaftskampf zwischen Herausforderer Euwe und Weltmeister Aljechin in Amsterdam. Das Duell endete mit einem Sieg des Herausforderers. Aljechin konnte den Titel in einem Revanchematch zwar zurückerobern, starb jedoch am 24. März 1946 verarmt und unglücklich in Portugal. Ist dieses das Schicksal von Künstlern, wozu Schachspieler zweifelsohne auch gehören?
 

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Schachinformator 115 – Eine persönliche Empfehlung von RAYMUND STOLZE

 

Am 26. Februar diesen Jahres hatten wir angekündigt, dass der Schach-Ticker unter der Rubrik „Ausgelesen!“ künftig Besprechungen von empfehlenswerten Schachbüchern veröffentlichen wird. Es werden dabei nicht immer Neuerscheinungen sein, sondern auch Titel aus „längst vergangenen Zeiten“, wo es noch keine Computer gab, die eine Variante bis ins Endspiel vorhergesehen haben. Den Auftakt hatte Philipp Lins von der Tiroler Schachschule [ http://www.schachule.at ] mit seiner Rezension zu Kämpfen und Siegen mit Hikaru Nakamura  –  Eine amerikanische Schachkarriere auf den Spuren Bobby Fischers. [EDITION OLMS 2012] gemacht. Ich möchte Ihnen heute Band 115 vom SCHACHINFORMATOR vorstellen, der im November 2012 in Belgrad unter Federführung von Chefredakteur Branko Tadic erschienen ist. Kaufen, lesen, in der eigenen Schachpraxis nutzen und auf jeden Fall sammeln, so lautet meine persönliche Empfehlung!!!

 

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Kämpfen und Siegen mit Hikaru Nakamura – Eine Rezension von PHILIPP LINS

 

Künftig wird der Schach-Ticker unter der Rubrik „Ausgelesen!“ Besprechungen von empfehlenswerten Schachbüchern veröffentlichen. Es werden dabei nicht immer Neuerscheinungen sein, sondern auch Titel aus „längst vergangenen Zeiten“, wo es noch keine Computer gab, die eine Variante bis ins Endspiel vorhergesehen haben. Den Auftakt macht heute Philipp Lins von der Tiroler Schachschule [ http://www.schachule.at ] mit seiner Rezension zu Kämpfen und Siegen mit Hikaru Nakamura  –  Eine amerikanische Schachkarriere auf den Spuren Bobby Fischers. Das Buch erschien Ende November 2012 als Band 86 in der PraxisSchach-Reihe der EDITION OLMS… mehr

Neuerscheinung mit Leseprobe!

Die Slawische Verteidigung ist derzeit die beliebteste geschlossene Verteidigung der überwältigen Mehrheit erstklassiger Großmeister. Fast in jeder Partie auf hohem Niveau wird mit d4 eröffnet. Der Schwarze kann problemlos dagegenhalten, wenn er die Theorie kennt und beherrscht. Alle Neuheiten und taktische Ideen werden in dem Buch ausführlich beschrieben und analysiert. Das Buch hat 350 Seiten und ist in Englisch.
Der Autor:
Konstantin Sakaev ist ein russischer Schachgroßmeister mit einer aktuellen Elozahl von 2591. Sakaev hat ausgezeichnete Theoriekenntnisse und genießt unter den Kennern einen guten Ruf. Bevorzugt schreibt er über Eröffnungen die er selber anwendet. Leseprobe

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