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Interview mit GM Vitaly Kunin in der neuesten Ausgabe von Schachschachtitel_ticker

 

1983 in Moskau geboren, siedelte Vitaly (so möchte er auf Deutsch geschrieben werden) 2001 mit Eltern und Spdfchwester nach Darmstadt über. Später studierte er in Moskau Linguistik, kehrte nach Deutschland zurück, arbeitete auf dem Frankfurter Flughafen für eine Spedition und … beschäftigte sich doch im Grunde die meiste Zeit mit den Brettern, die ihm die Welt bedeuten. In unserem Fragebogen bekennt er sich zum Beruf Schachprofi! 2006 wurde Kunin in Osterburg Deutscher Vizemeister, was er 2015 in Saarbrücken wiederholen konnte. Er kratzt seit geraumer Zeit an der 2600er Elogrenze, ist viel unterwegs und spielte zuletzt mehrere Turniere am Stück. Vom Mitropa Cup in Prag (8/2016) und dem Bieler Schachfestival berichtete er für SCHACH. Kunin ist seit 2010 verheiratet und seit knapp zwei Jahren auch Vater eines Sohnes.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

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Interview mit GM Jóhann Hjartarson  (Island) in der neuesten Ausgabe von Schachschachtitel_ticker

 

Interview

Seit mehr als 16 Jahren (exakt seit SCHACH 3/2000) gibt es unseren Fragebogen, aber noch nie hat(te) ein Isländer ihn beantwortet! Jóhann Hjartarson, 53, ist aus dem 1972er Boom hervorgegangen und gehört zu der Generation, die dem kleinen Land die höchste pro-KopfGroßmeisterdichte bescherte. 1987 gewann er das Interzonenturnier in Szirak und schlug im Achtelfinale des Kandidatenturniers Viktor Kortschnoj, bevor er gegen Anatoli Karpow aus dem WM-Zyklus ausschied. In Deutschland wurde er als langjähriges Mitglied der Münchner Bayern in deren goldenen Zeiten Anfang der 1990er Jahre bekannt. 1998 beendete der Mann aus Reykjavik seine Karriere als Schachprofi (»Ich sah keine Zukunft mehr, es wurde finanziell immer schwieriger und ich hatte Familie.«) und begann als Jurist bei deCODE genetics zu arbeiten, einem Forschungsunternehmen, das Mittel und Wege gegen die großen Krankheiten sucht. Seine Liebe zum Schach hat sich der frischgebackene Großvater jedoch erhalten: nach 1980 und 1984 wurde er 2016 wieder Isländischer Meister und in Radebeul gehörte er zur Mannschaft seines Landes bei der Senioren-Weltmeisterschaft

 

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Interview mit GM Ernesto Inarkijew (Russland) in der neuesten Ausgabe von Schach

 

Interview

Ernesto Inarkijew wurde 1985 in einer kleinen Ortschaft im Gebiet Osch in Kirgistan geboren und von seinen Eltern nach dem kubanischen Revolutionär Ernesto Che Guevera benannt. Im Alter von sieben Jahren kschach_tickeram er mit Schach in Berührung und spielte bei der Olympiade 1998 in Elista als 13-Jähriger für seine kirgisische Heimat. FIDE-Präsident Kirsan Iljumschinow war begeistert, auf seine Einladung hin siedelte Inarkijew im Jahre 2000 ins kalmykische Elista über und spielt seitdem unter russischer Flagge. Nun feierte der heute 30-jährige Globetrotter, der verheiratet und Vater eines Sohnes ist, mit dem Gewinn der Europameisterschaft im kosovarischen Gjakova seinen bisher größten sportlichen Erfolg und sprang parallel in der Elorangliste mit 2729 erstmals unter die Top 30 der Welt.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

 

Ich erhole mich gerade von den Strapazen der Europameisterschaft bei und mit meiner Familie – etwas Besseres kann es nicht geben!

 

2. Was würden Sie tun, wenn es ab morgen absolut kein Schach mehr in Ihrem Leben geben würde?

 

Da Schach ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens ist, seit ich sieben Jahre alt bin, wäre es ein harter Schlag, wenn es plötzlich verschwinden würde. Aber ich bin mir sicher, dass ich eine andere, zu mir passende Betätigung finden würde. Wenn ich mich sofort festlegen müsste, würde ich mich entweder für das Business oder Aikido entscheiden.

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Interview mit Großmeister Gennadi Sosonko in der neuesten Ausgabe von Schach

 

Interview

Der Leningrader bzw. St. Petersburger emigrierte 1972 aus der Sowjetunion und siedelte sich nach einem Zwischenstop in Israel in den Niederlanden an. In seiner besten Zeit als Spieler zählte »Genna« zur erweiterten Weltspitze und vertrat seine neue schach_tickerHeimat von 1974 bis 1996 auf insgesamt elf Schacholympiaden.

 

In den Niederlanden spielte Sosonko für die Mannschaft von Volmac Rotterdam, mit der er dreimal am European Club Cup teilnahm und als größten Erfolg 1988 den dritten Platz erreichte. In der deutschen Bundesliga spielte er von 1981 bis 1983 für Königsspringer Frankfurt, in Belgien für Anderlecht, mit denen er am European Club Cup 1990 teilnahm.

 

Zunehmend widmete er sich der schachpublizistischen Tätigkeit und verfasste zahlreiche Bücher und Artikel, in denen er seine persönlichen Erinnerungen an die großen Schachmeister des 20. Jahrhunderts literarisch verarbeitete. Sosonko ist heute 72 Jahre alt und lebt in Amsterdam – wenn er nicht gerade als Ehrengast und/oder Kommentator auf großen Turnieren weilt.

 

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HEUTE: Dr. Gerhard Köhler im Interview mit der Zeitschrift SCHACH

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Interview

Am 18.03.2016, wurde Dr. Gerhard Köhler 60 Jahre alt. Im Rahmen einer privaten Feier mit seinen Angehörigen sowie einer Reihe schachlicher Weggefährten u. a. aus der Zeit seiner Mitgliedschaft beim DDR-Spitzenteam Chemie Lützkendorf sowie der Emanuel Lasker Gesellschaft würdigte der Ehrenpräsident des Landesschachverbandes, Dr. Günter Reinemann, die herausragenden schachlichen Erfolge sowie auch besonders die verdienstvollen Leistungen des Jubilars beim Aufbau des Vereins „Kinderschach in Deutschland“ und überbrachte die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft von Dr. Köhler im Landesschachverband S.-A. und auch die Glückwünsche des HA des LSV und besonders seines Präsidenten, Andreas Domaske. Auch Paul Werner Wagner, Präsident der Emanuel Lasker Gesellschaft, und Frau Breustedt würdigten und ehrten mit launigen Beiträgen den Jubilar. Die zahlreichen Gäste konnten dem Kabarettisten Lothar Bölck lauschen, der ohne Punkt und Komma einen Vortrag als Pförtner im Kanzleramt zum Thema „Dummerland ist abgebrannt oder eine Reise durch Politik, Wirtschaft und digitale Demenz“ hielt.

 

Von der Vielzahl der Schacherfolge von Dr. Gerhard Köhler seien erwähnt:

 

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HEUTE: Baskaran Adhiban [Indien]

 

 

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Interview als pdf

Baskaran Adhiban Das aktuelle Heft 3/2016 von SCHACH hat drei Schwerpunkte. „Schaken, schaken, schaken!“ titelt Dirk Poldauf seinen wie immer sehr persönlichen Rückblick auf das Superturnier in Wijk an Zee, das inzwischen den Namen des indischen Stahlgiganten TATA STEEL trägt und seine 78. Auflage vom 16.-31. Januar 2016 erlebte. Sein ausführlicher Bericht auf insgesamt 36 Seiten, der wie immer auch hinter die Kulissen einer solchen Veranstaltung blickt, ist mit Partiekommentaren von Peter Heine Nielsen – das ist der Sekundant von Weltmeister Magnus Carlsen – und Mihail Marin angereichert.

 

Gleich zweimal ist Chefredakteur Raj Tischbierek „im Einsatz“ gewesen. Beim Tradewise Chess Festival 2016 wurde er mit 6/10 sogar bester deutscher Teilnehmer. Für seinen Report gelang es ihm, den WM-Kandidaten Hikaru Nakamura zur Kommentierung seiner Gewinnpartie gegen den Inder Abhijeet Gupta zu gewinnen. Beim Zürich Chess Challenge, über das der Schachhistoriker Dr. Michael Negele berichtet, übernimmt Raj Tischbierek den Partienteil.

 

Es lohnt sich erneut, wie schon im letzten Heft, Leserbriefe keineswegs zu übersehen. Der von Andreas Zaremba aus Brieselang – das liegt im Berliner Speckgürtel – korrigiert einen kleinen Fehler aus dem Editorial von Heft 2/2016:

 

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HEUTE: Reiner Stach [Deutschland]

 

Interview mit Rainer Stach

Interview mit Rainer Stach

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Das aktuelle Heft 2/2016 von SCHACH hat als den Schwerpunkt auf insgesamt 42 Seiten die Turnierberichterstattung mit einem „Rundflug zum Jahreswechsel“ von Moskau bis Wijk aan Zee. Klasse finde ich es, dass das Team um Chefredakteur Raj Tischbierek immer wieder neue Autoren gewinnt.

 

So gefällt mir beispielsweise die Reportage von Alexander Seyb „Magnus’ perfekter Dezember“ vom Quatar Masters in Doha ausgezeichnet. Sie ist auch deshalb authentisch, weil Alexander bei dem exzellent besetzten Open selbst mitgespielt und nicht nur kommentiert hat.

 

Zwei weitere lesenswerte Beiträge sind „Sind Sammler glückliche Menschen? Oder der Fuchs und die Trauben“ von Dr. Michael Negele und Mihail Marins SCHACH-Schule mit der Folge „Königsindische Strukturen“.

 

Es lohnt im Übrigen auch, Leserbriefe keineswegs zu übersehen. Der von Peter Anderberg aus Harmsdorf beantwortet jedenfalls endlich die Frage eindeutig, ob Klaus Bischoff „ältester Deutscher Meister“ ist.

 

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HEUTE: Malcom Pein [England]

 

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Interview mit Malcolm Pein

schachtitel_2016_01Das aktuelle Heft 1/2016 von SCHACH  hat als den Schwerpunkt natürlich die Mannschafts-Europameisterschaften in Reykjavik. Chefredakteur Raj Tischbierek streift dabei in seinen Rundenberichten den Weg der russischen Männer. So hatte Peter Swidler, der Spielführer des Teams das letzte große Turnier mit seiner Mannschaft 2007 gewonnen und danach viele Enttäuschungen erlebt. Klasse ist, dass es Tischbierek gelang, Jewgeni Tomaschewski aus dem siegreichen Team der „Sbornaja“ für den Beitrag „Endlich wieder Gold!“ zu gewinnen. Und eine „echte Perle“ ist sicherlich, dass Levon Aronjan seine Siegpartie gegen Weltmeister Magnus Carlsen kommentiert hat.

 

Ein lesenswerter Beitrag sind auch die Londoner Impressionen“ von Dirk Poldauf, der bei den Chess Classic 2015 in der englischen Hauptstadt dabei war, der dritten und letzten Veranstaltung im Rahmen der Grand Chess Tour. Bekanntlich ist das neue Format mit drei Superturnieren in eine „Schieflage“ geraten, weil Stavanger für 2016 ausgestiegen ist. Der wohl entscheidende Grund: St. Louis und London werden privat von Mäzenen finanziert, die Veranstaltung in Norwegen hat einen Sponsor.

 

Unserer Kooperation mit der im 70. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken wir die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“. Die Gesprächspartner erhalten dabei einen von der Redaktion vorgegebenen Fragebogen, den sie persönlich schriftlich beantworten. Diesmal kommt mit dem 55-jährigen Malcom Pein eine Institution im englischen Schach zu Wort. Ohne den Internationalen Meister [seit 1986] als spiritus rector sind die London Chess Classic kaum denkbar. Dass der umtriebige Mann darüber hinaus nicht nur treibende Kraft beim Projekt Chess in Schools and Communities ist, sondern Autor von mehreren Schachbüchern und täglicher Schach-Kolumnist des Daily Telegraph, sei ausdrücklich erwähnt. Letztere Aufgabe ist hierzulande völlig undenkbar. Fragt sich nur, ob es in Deutschland eine tägliche Schachkolumne jemals gegeben hat?

 

Auf die Frage, was ihm peinlich ist, lautete Peins Antwort übrigens:

 

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HEUTE: Tiger Hillarp Persson [Schweden]

 

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Interview mit Tiger Persson

Tiger_Hillarp_Persson_Dez_2015Das aktuelle Heft 12/2015 von SCHACH  bietet viel Lesestoff. Der reicht vom Europapokal in Skopje, wo „Siberia“ den Titelverteidiger „SOCAR“ gefrostet hat, über eine Turnierrundschau von Hoogeven über die Jugend-WM, das Masters Final in Bilbao, den Länderkampf Deutschland-Rumänien, die Bundesliga, die Chinesische Liga [!], die 19. OIBM Bad Wiessee bis zum Showdown in St. Louis mit Caruna vs. Nakamura, einer neuen Folge der SCHACH-Schule von Mihail Marin und Bücher-Rezensionen von Frank Zeller.

 

Unserer Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken wir die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“. Die Gesprächspartner erhalten dabei einen von der Redaktion vorgegebenen Fragebogen, den sie persönlich schriftlich beantworten. Diesmal kommt der 45-jährige Großmeister aus Malmö Tiger Hillarp Persson zu Wort. Der zweifache schwedische Landesmeister [2007/2008], der auch auf hohem Niveau Go spielt, hat sein Land seit 1996 achtmal bei Schacholympiaden vertreten.

 

Auf die Frage, welche Bücher er empfehlen könne, hat er folgende Antwort gegeben:

 

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HEUTE: Edmund Budrich [Deutschland]

 

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Edmund Budrich

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Interview

Im aktuellen Heft 11/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/] steht natürlich der Report über die Schnellschach- und Blitz-Weltmeisterschaft in Berlin von Dirk Poldauf im Mittelpunkt. Ein weiteres Schwerpunktthema ist der Weltcup in Baku. Vor Ort hat Wladimir Barski, der einst Sekundant von Alexander Morosewitsch war, das Geschehen live beobachte. Ihm ist der Beitrag zum Finale „Russisch Roulette: Karjakin kontra Swidler“ zu verdanken. Die Kommentierung der Partien hat Mihail Marin übernommen.

 

Unserer Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken wir die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: SCHACH-Fragebogen“. Diesmal kommt mit Edmund Budrich [*14. März 1932] ein Mann zu Wort, der in beiden deutschen Staaten Schach auf hohem nationalen Niveau gespielt hat. So wurde er am Anfang seiner Laufbahn 1951 DDR-Jugendmeister und 1952 geteilter Dritter bei der DDR-Meisterschaft der Männer. 1957 ging Budrich nach Westberlin. Dort setze er sein Studium der Musikwissenschaften fort und gewann 1957 mit der SG Eckbauer Berlin die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, was dem heute 83-Jährigen noch einmal 1967 mit der SG Porz gelang,

 

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HEUTE: Bernd Schneider [Deutschland]

 

Bernd Schneider (Foto: SCHACH - Deutsche Schachzeitung)

Bernd Schneider

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Zum Interview

Im aktuellen Heft 10/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/] gibt es zwei Schwerpunktthemen. Zum Einen ist das der Report „Abenteuer beim K.o.-Spektakel“ vom Weltcup-Auftakt in Baku, wo Berichterstatter Dirk Poldauf die ersten beiden Runden live verfolgte und so auch Augenzeuge des tragischen Ausscheidens des WM-Finalisten 2012 Boris Gelfand im ersten Durchgang gegen den jungen Chilenen Cristobal Henriquez war.

 

Zum Anderen widmet Chefredakteur Raj Tischbierek seinen Bericht „Große Unterhaltung!“ dem Sinquefield-Cup in St. Louis, der mit einem Triumph für Levon Aronjan endete. Der armenische Elite-Großmeister, der sich beim Weltcup leider nicht für das Kandidatenturnier 2016 qualifizieren konnte, kommentiert dabei seine Siegpartie gegen Wesley So, die eine spannende Auseinandersetzung in einer der schärfsten Varianten des Nimzo-Inders ist.

 

Unserer Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken wir die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragebogen“. Diesmal kommt IM Bernd Schneider zu Wort, der in Nordrhein-Westfalen in Schachkreisen eine Legende ist und zu dessen größten sportlichen Erfolgen ganz sicherlich der Europapokalsieg 1990 mit der SG Solingen gehört.

 

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HEUTE: Bundesturnierdirektor Ralph Alt

 

Ralph Alt

Ralph Alt

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Schachfragen an Ralph Alt

Schwerpunktthema im aktuellen Heft 9/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] ist das 48. Internationale Schachfestival Biel. Neben dem geschlossenen doppelrundigen GM-Turnier, das Maxime Vachier-Lagrave vor Radoslaw Wojtaszek gewann, bekommt auch das Meisterturnier, in dem Platz 1 Ex-Europameister Emil Sutovsky belegt, gebührende Aufmerksamkeit. Immerhin belegen mit Daniel Fridman und Dennis Wagner, der im Oktober in Heidelberg ein Physikstudium beginnt, zwei deutsche Nationalspieler die Ränge 4 und 6. in Dortmund ein Schwerpunktthema ist, sein wird. Und empfehlen kann ich auch eine neue Folge von Mihail Marins SCHACH-Schule, der in seinem Artikel einige technische und psychologische Aspekte der schrecklich anzuschauenden Züge g3:h4 bzw. g6:h5 betrachtet.

 

In Teil 6 der Serie ECHOLOT beschäftigt sich schließlich der international geschätzte Schachhistoriker Dr. Michael Negele aus Wuppertal mit der Frage: „Wem gehört ein Schachweltmeister?“. Konkret geht es in seinem Rückblick um den Umgang mit dem zweiten Schachweltmeister Dr. Emanuel Lasker im geteilten Deutschland. Aber auch die bange Frage – „Was bringt uns ein „Lasker-Jahr“ 2018″ ? hat jüngst nicht nur den Autor umgetrieben, wie er selbst einleitend erklärt.

 

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HEUTE: Prof. Dr. Christian Hesse [Deutschland]

 

Interview mit Prof. Hesse

Interview mit Prof. Hesse

 

Prof. Dr. Christian Hesse

Prof. Dr. Christian Hesse

 

Natürlich war zu erwarten, dass im aktuellen Heft 8/2015 von SCHACH  das Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund ein Schwerpunktthema sein wird. Und der 36-seitige Bericht von Dirk Poldauf über das traditionelle Turnier, bei dem Arkadij Naiditsch seinen Abschied vom DSB gegeben hat, der allerdings mit Platz 5 für den 29-Jährigen eher durchwachsen war, ist nicht zu übertreffen. Und noch auf einen zweiten Turnierreport möchte ich hinweisen. Es ist der von Vitaly Kunin vom 50. Capablanca-Memorial in Kubas Hauptstadt Havanna. Ich finde, dass das ein wirklich gelungener Auftakt des diplomierten Linguisten ist, der 2001 nach Deutschland kam und seit 2002 für den SC Freibauer Mörlenbach-Birkenau spielt. Er gewann übrigens die Premier-Gruppe mit einem Punkt Vorsprung vor dem 17-jährigen Polen Jan-Krzysztof Duda. Theoriefreunde werden sicherlich beim zweiten Teil von Mihail Marins Artikel „Ein Waffe gegen Königsindisch“ auf ihre Kosten kommen.

 

Und ehe ich es vergesse, auch eine Personalie wird gewürdigt: Der langjährige Chefredakteur von SCHACH, Horst Rittner, seines Zeichens sechster Fernschachweltmeister, feierte am 16. Juli seinen 85. Geburtstag. Den Glückwünschen des SCHACH-Teams Sybille Heyme, Dirk Poldauf und Raj Tischbierek schließen wir uns gern an – alles Gute, Horst!

 

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HEUTE: Ulrich Stock [Deutschland]

 

Interview mit Ulrich Stock

Interview mit Ulrich Stock

 

Ulrich Stock

Ulrich Stock

 

Dass im aktuellen Heft 7/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] das dritte Norway Chess in Stavanger ein Schwerpunktthema ist, war nicht anders zu erwarten. Immerhin war Weltmeister Magnus Carlsen beim seinem „Heimturnier“ der große Favorit – und erlebte mit Platz 7 bei vier Niederlagen in neun Partien eine echte Pleite. Als Kommentator konnte Mihail Marin gewonnen werden, der u.a. den glänzenden Sieg von Viswananthan Anand gegen den Champion unter die Lupe genommen hat. Und natürlich gibt es auch einen ausführlichen Turnierbericht von Wladimir Barski vom FIDE-Grand-Prix-Finale in Chanty Mansijsk, wo Caruana & Nakamura die beiden Tickets zum Kandidatenturnier 2016 endgültig gelöst haben. Theoriefreunde werden schließlich bei Mihail Marins Artikel „Ein Waffe gegen Königsindisch“ [Teil 1] auf ihre Kosten kommen.

 

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Maria Musitschuk

Maria Musitschuk

HEUTE: Maria Musitschuk [Ukraine]

 

Interview

Dass im aktuellen Heft 6/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] das Gashimow-Memorial in Shamkir ein Schwerpunktthema ist, war nicht anders zu erwarten. Immerhin war in Aserbaidschan Weltmeister Magnus Carlsen der Crack und den Cracks. Und standesgemäß kann er wie fast jedem seiner Turniere einer „Idealrunde“ nahe. Die Partieanalysen stammen von Viswanathan Anand, der sein Springeropfer im Spanier gegen Wesley So erläutert, das er mit 10.Sg5!? einleitete, Peter Heine Nielsen und Mihail Marin.

 

Natürlich erhält auch die Mannschafts-WM in Zachkadsor entsprechenden Platz. John Donaldson [Kapitän der USA-Mannschaft] konnte für den Bericht gewonnen werden, die Partien kommentieren Pawel Eljanow und Dirk Poldauf. In dem Zusammenhang ist auch die Umfrage von Maria Fominych unter russischen Spitzenspielern und Trainern angesichts des enttäuschenden Auftretens der Schachnation Nummer 1 interessant. Über die Team-WM der Frauen, die zur gleichen Zeit im chinesischen Chengdu stattfand und mit dem Sieg von Georgien endete, berichtet der „Frauenschach-Versteher“ Adrian Michatlschischin.

 

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HEUTE: Jewgeni Najer [Russland]schachtitel_ticker

 

Dass im aktuellen Heft 5/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] die Frauen-Weltmeisterschaft ein Schwerpunktthema ist, war nicht anders zu erwarten. Und das Team von Chefredakteur Raj Tischbierek hat mit Elisabeth Pähtz eine wahrlich kompetente Autorin gewonnen. Nach dem Ausscheiden in Runde 1 war Deutschlands unumstrittene Nummer 1 als englischsprachige Kommentatorin vor Ort und hat nicht nur das dramatische Finale im Ski-Kurort Krasnaja Poljana – der Austragungsort der WM war nicht Sotschi! – zwischen Maria Musitschuk und Natalja Pogonina erlebt und auch durchlitten. „Es gab Momente in diesem Turnier, da hätte ich mit einer meiner Kolleginnen am liebsten mitgeheult!“ [Elisabeths Mitgefühl gilt im konkreten Fall Harika Dronavalli …]. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch das Interview mit der neuen Weltmeisterin aus der Ukraine, das der „Frauenschach-Versteher“ Adrian Michaltschischin führte, und ein Gespräch zum Thema „Frauenschach“ mit Sergej Schipow, der u.a. äußerte: „Es ist immer wieder scheußlich anzusehen, wie starke männliche Großmeister sich bei vollem Brett auf Remis einigen und damit das Schach als konkurrenzfähige Sportart diskreditieren. Frauen erlauben sich so etwas nicht.“

 

Empfehlen kann ich außerdem den außergewöhnlichen Beitrag „Königsmörder“ in der SCHACH-Schule von Mihail Marin [der rumänische Großmeister feierte am 21. April seinen 50. Geburtstag!], den Raj Tischbierek mit einem Special Das Rätsel ‚Alexander Kotow“ ergänzt hat.

 

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HEUTE: Lubomir Ftacnik [Slowakei]

 

Dass aktuellen Heft 4/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] bietet zahlreiche lesenswerte Beiträge – aber das ist von dem Team um Chefredakteur Raj Tischbierek nicht anders zu erwarten, der sich selbst zum überrascheschachtitelnden Rückzug des SC Eppingen in einem sehr konstruktiven und nachdenklichen Kommentar „Überfällige Reformen“ dezidiert äußert. Dass es SCHACH gelingt, immer wieder erstklassige Autoren zu gewinnen, dafür stehen diesmal Jewgeni Tomaschewski mit „Mein Sieg in Tbilissi“ , Yochanan Afek mit seinem EM-Report „Jewgeni Najer ist neuer Europameister“ und „Der atemberaubende ‚Mitrofanow-Zug!’“ sowie Mihail Marins SCHACH-Schule-Artikel „Wolfgang Uhlmann zum 80.“.

 

Unserer Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift SCHACH verdanken die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“, in der diesmal der 57-jährige Großmeister Lubomir Ftacnik zu Wort kommt. Der 57-jährige hat an Brett 1 der Slowakei mit tollen 7,5/9 bei den Senioren-Team-Weltmeisterschaften in Dresden großen Anteil an dem nicht unbedingt zu erwartenden WM-Titel in der Kategorie 50+. In der Schach-Bundesliga ist er übrigens seit der Saison 1992/93 eine feste Größe beim Hamburger SK. Von den 340 Bundesligawettkämpfen, die sein Verein seitdem bestritt , hat Ftacnik nur elf versäumt (Stand nach der 13 von 15 Runden in der Saison 2014/15). Mein Tipp: einfach lesen!

 

Raymund Stolze

HEUTE: Oleg Skworzow [Russland]

 

Oleg Skworzow

Oleg Skworzow

Dass im aktuellen Heft 3/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] die vier (!) großen Schachevents Zürich Chess Challenge, die GRENKE Chess Classic in Baden-Baden, das Tradwise Gibraltar Chess Festival und das 77. Tata-Steel-Festival in Wijk aan Zee die Schwerpunktthemen bilden werden, kommt erwartet. Und dennoch gilt es einen Mann zu loben, dem wir zwei schachtitel_tickeraußergewöhnliche Turnierberichte aus der Schweiz [13 Druckseiten] und den Niederlanden [25 Druckseiten] verdanken: IM Dirk Poldauf. Und damit nicht genug, hat er doch den Sturmlauf von Dennis Wagner in Gibraltar ebenfalls mit einem Zusatz-Beitrag den Bericht von Elisabeth Pähtz aufgewertet. Und schließlich verdanken wir seiner Kolumne „Kommt die Golden League?“ eine interessante News zum Turnier-Programm der absoluten Weltelite.

 

Es gibt ja bereits den Grand Slam und den FIDE-Grand-Prix mit nunmehr vier Turnieren. Aber von Exweltmeister Garri Kasparow geht nun die Initiative zu einem neuen Projekt aus, das der absoluten Weltspitze vorbehalten sein soll. Norway Chess in Stavanger [Juni], der Siquefield Cup in St. Louis [August/September] und die London Chess Classic [Dezember[ sind bereits gesetzt, dazu soll eine Veranstaltung 2016 im indonesischen Jakarta kommen. Vorbehalten soll diese Golden-League den TOP 9 der FIDE-Weltrangliste sein, außerdem kann der jeweiliger Ausrichter einen Spieler nominieren.

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HEUTE: Lawrence Trent [England]

 

Das Schwerpunktthema im aktuellen Heft 2/2015 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ ] ischachtitel_tickerst ein großer Rundflug auf insgesamt 61 Seiten durch insgesamt 20 Turniere auf vier Kontinenten – von der U16-Olympiade im ungarischen Györ bis zum Auftakt des diesjährigen 77. Tata Steel in Wijk aan Zee. Interessant finde ich auch den Beitrag von Frank Zeller über die „Schachliterarischen Höhepunkte aus 2014. Und das trifft auch auf die SCHACH-Schule von Mihail Martin zu, der sich in seinem Artikel „Das phantastische b6-b5“ über Vorgänger dieses thematischen Bauernopfers beschäftigt, das Herausforder Viswanathan Anand in der elften WM-Partie gegen Titelverteidiger Magnus Carlsen aufs Brett zauberte. 23… b5!! war alles andere als der Verlustzug, obwohl der Inder sowohl diese Begegnung als damit auch das Duell um die Schachkrone verlor.

 

Lassen Sie mich schließlich noch darauf hinweisen, dass unsere Kooperation mit der im 69. Jahrgang erscheinenden Zeitschrift nun genau 24 Monate andauert. Und das hoffentlich nicht nur aus unserer Sicht erfolgreich! Wir verdanken ihr u.a. die Veröffentlichung der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“, in der diesmal der Brite Lawrence Trent zu Wort kommt. Den 28-jährigen Internationalen Meister, der in kürzester Zeit in das „Oberhaus“ der Live-Kommentatoren von hochkarätigen Schachwettbewerben aufgestiegen ist, kann man in der laufenden Bundesliga Saison bei den Sportfreunden Katernberg auch am Schachbrett erleben. Mein Tipp: einfach lesen!

 

Raymund Stolze

HEUTE: Scholastic Center [USA]

 

Rex A. Sinquefield

Rex A. Sinquefield

Die beiden bestimmenden Themen im aktuellen Heft 10/2014 von SCHACH [http://www.zeitschriftschach.de/ sind der 2. Sinquefield-Cup im Chess Club und Scholastic Center von Saint Louis, der Schach der Megaklasse in der guten Stube des „Show-Me State“ mit einem phänomenalen Sieger Fabiano Caruana lieferte, und die GRENKE Chess Classic in Baden-Baden. Augenzeuge in den USA shotCAC1TVH5war Dr. Michael Negele, dem ein überaus interessanter Bericht von einem Superevent zu verdanken ist. Die Partien haben Chefredakteur Ray Tischbierek und IM Dirk Poldauf fachkundig kommentiert. Bei der inoffiziellen „Deutschen Supermeisterschaft“, die von Arkadij Naiditsch gewonnen wurde, war Autor Philipp Schlosser als Spieler dabei, was eine außergewöhnliche Sichtweise des Turniergeschehens verspricht-

 

Apropos Saint Louis. Ohne das selbstlose finanzielle Engagement von „Self-made-man“ Rex A. Sinquefield [http://en.wikipedia.org/wiki/Rex_Sinquefield] ist ein solche hochkarätige Veranstaltung nicht durchführbar. In der Rubrik „Seite 64: Schach-Fragen“, die wir im Rahmen unserer Kooperation mit der bereits im 68. Jahrgang monatlich erscheinenden Zeitschrift regelmäßig veröffentlich können, kommt der 70-jährige Schachmäzen zu Wort, dessen maßgebliche Investitionen das Chess Club und Scholastic Center im attraktiven Central West End-Viertel von Saint Louis überhaupt erst ermöglich hat. Und der Mann hat etwas zu sagen – deshalb mein Tipp: einfach lesen!

 

Raymund Stolze

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