Senioren

FM Hans Werner Ackermann gewinnt die 12. offene Internationale Hessische Seniorenmeisterschaft 2016. Hessischer Meister wird der Kasseler Wolfgang Haase – Ein Bericht von GERHARD MEIWALD

 

vlnr Michael Jung-FM Kuno Thiel-FM Hans Werner Ackermann-IM Jan Rooze-TL Dr.Ulrich Zimmermann

Siegerehrung: Michael Jung, FM Kuno Thiel, FM Hans Werner Ackermann, IM Jan Rooze und Turnierleiter Dr.Ulrich Zimmermann

Am 30.April 2016 eröffnete der Hauptturnierleiter und Seniorenreferent des Hessischen Schachbundes Dr. Ulrich Zimmermann die 12. offene internationale Senioreneinzelmeisterschaft von Hessen, die bis zum 8. Mai 2016 im schönen Mozartsaal des Bad Sooden-Allendorfer Kurhauses stattfand. Er freute sich über den wieder einmal großen Zuspruch der 204 Teilnehmer und wünschte allen einen erfolgreichen Turnierverlauf.

 

Die Grüße der gastgebenden Stadt Bad Sooden-Allendorf überbrachte Bürgermeister Frank Hix und wünschte allen Teilnehmern eine angenehmen Aufenthalt im schönen Bad Sooden-Allendorf. Er freute sich neben der Begrüßung aller Teilnehmer auch einmal schon vor dem Turnier eine Ehrung vorzunehmen zu können. Er überreichte im Auftrage des Hessischen Ministerpräsidenten an Michael Jung und Walter Rammenstein den Ehrenbrief des Landes Hessen , für ihre langjährige verdienstvolle Arbeit um die Ausrichtung dieses traditionellen Schachturnieres in Bad Sooden – Allendorf.

 

Weiterlesen

Hans-Joachim Vatter ist Deutscher Schnellschachmeister der Senioren. Christian Clemens gewinnt  bei den Nestoren,  Hannelore Neumeyer  bei den Damen – Ein Bericht von GERHARD MEIWALD

 

Seniorenschnellschachmeister 2016 vlnr FM Kuno Thiel-FM Hans-Joachim Vatter-FM Christof Herbrechtsmeier

FM Kuno Thiel (2), FM Hans-Joachim Vatter (1) und FM Christof Herbrechtsmeier (3)

Am 5. und 6. Mai 2016 fand im wunderschönen hessischen Städtchen Bad Sooden-Allendorf die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Senioren statt. Gerhard Meiwald, Seniorenreferent des DSB zeigte sich bei der Begrüßung hocherfreut, dass 56 Teilnehmer den Kampf um den Meistertitel aufnahmen, darunter auch 6 Frauen. 28 Teilnehmer hatten eine ELO-Zahl von über 2000 und es waren 10 Fidemeister angetreten.

 

Topfavorit FM Clemens Werner (Karlsruher SF 1853, ELO 2345) führte diese Rangliste an vor Titelverteidiger FM Hans-Werner Ackermann (SSC Rostock, ELO 2307) und FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr-Ahrweiler, ELO 2260) sowie FM Hans-Joachim Vatter (SC Untergrombach, ELO 2255) und FM Christof Herbrechtsmeier (SC Emmendingen, ELO 2238) denen beste Titelchancen einzuräumen waren. Aber auch die sehr spielstarken Nestoren FM Dr.Christian Clemens (SC BS Gliesmarode, ELO 2205), FM Juri Ljubarskij (Hannover 96, ELO 2212) wollten um den Titel mitspielen.

 

Weiterlesen

Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic siegt mit sensationellen 8,5 Pkt

 

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

Bulletin

Um den LeserInnen möglichst Nerven zu sparen, gleich eines vorweg. Alle Favoriten konnten sich großteils souverän „ihren“ Titel sichern.
Um den Gesamtsieg im 2. Int. Bodensee-Open gab Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic (BIH) noch eine Zugabe und besiegte in der Schlussrunde eindrucksvoll GM Mikail Ulybin (RUS).

 

Nikolic holt 8.5 Punkte aus neun Runden was eine Performance von 2777 und plus Elo 13,8 bedeutet.
Herzliche Gratulation!

 

IM Thomas Henrichs (GER) gewinnt in der letzten Runde gegen die bis dahin erfrischend aufspielende WIM Nato Imnadze (GEO) und sichert sich damit ebenfalls ungeschlagen mit 7,5 Punkten den zweiten Endrang.

 

Die in München lebende WIM Imnadze (7,0 Pkt.) darf sich mit dem dritten Rang, sowie einer IM und WGM Norm (plus 48,2 Elo, Performance 2449) trösten.

Weiterlesen

Dominanz von Israel und Russland bei der Europa-Mannschaftsmeisterschaft. Jetzt ruft die Weltmeisterschaft!

 

ESTCC2016_PosterUnter dem Kürzel ESTCC 2016 fand vom 18.4. bis 28.4.2016 in einer Ferienanlage auf Chalkidiki im südlichen Griechenland die „European Senior Team Championship“ statt.

 

Ausrichter war die ECU (European Chess Union), also nicht die FIDE, die ihrerseits an gleichem Ort und zu gleicher Zeit eine Amateur(!)weltmeisterschaft in drei Elo-Klassen (U2300, U2100, U1700) mit 160 Teilnehmern durchführte, ein Turnierformat, das vor einigen Jahren von der ACO (Amateur Chess Organization) eingeführt worden war und von der Schachwelt anfangs skeptisch beobachtet wurde. Es gibt also künftig mehrere Amateurweltmeister, jeweils von der FIDE und der ACO. Die ACO wird auf der Insel Kos in wenigen Wochen ihre nächste Amateurweltmeisterschaft durchführen, in 7 Klassen von U1200 bis U2400.

 

Nach dieser Abschweifung bezüglich Terminplanung von FIDE, ECU und ACO zurück zu den Senioren. Wie fast zu befürchten, war das Teilnehmerfeld in beiden Sektionen 50+ und 65+ sehr überschaubar, in Summe nur 18 Mannschaften.

 

Weiterlesen

Wolfgang Block gewinnt das Seniorenderby  2016 – Ein Bericht von DSB-Seniorenreferent GERHARD MEIWALD

 

Vom 6.-10. April 2016 fand im kleinen Heidedorf Wesel-Undeloh mitten in der schönen Lüneburger Heide (ca. 35 km südlich von Hamburg) wieder das „Senioren-Derby“ statt, ein Turnier der ganz besonderen Art, welches nämlich nur Schachspielern zugänglich ist, die im Austragungsjahr den Seniorenstatus erreichen. Bei den Herren ist dies mit Erreichen des 60., bei den Damen mit Erreichen des 55. Lebensjahres der Fall. „Senior“ oder „Seniorin“ zu werden bedeutet, dass künftig die zahlreichen mit großer Liebe und Sorgfalt an attraktiven Orten ausgerichteten und von großer Herzlichkeit unter den Teilnehmern geprägten Seniorenturniere offen stehen!

 

Teilnehmer Derby 2016_Web2

 

Ausrichter des Seniorenderbys war der „Förderkreis der Senioren im DSB“, der unseren Lesern in einem Kurzportrait als „Perle im Kometenschweif des DSB“ vorgestellt wurde. Turnierleiter war der frühere Seniorenreferent des DSB Klaus Gohde, der dieses einmalige Turnier in seiner Amtszeit auch ins Leben gerufen hat.

 

Finden Sie nun hier den Schlussbericht dieses  Turniers, bei dem man nur ein einziges Mal im Leben mitspielen darf!

 

Weiterlesen

„Sir“ Erich Krüger sichert sich den Titel – Ein Bericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

WKT9_Rd6_Erich_KrügerMit 7,5 Punkten aus 9 Runden gewann Erich Krüger von den Sportfreunden Katernberg die 23. Offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren, die zur Erinnerung an den im Jahr 2006 allzu früh verstorbenen Organisator und Förderer des Schachsports zusätzlich unter dem Alias-Namen Willi-Knebel-Gedenkturnier firmiert. 56 Teilnehmer – ein neuer Höchststand – kämpften vom 28.2.-16.3. im Essener Moltkeviertel um Platzierungen und Preise in diesem durch ein besonderes Format gekennzeichneten Turnier, das in drei Dritteln über drei Wochen durchgeführt wird. Spieltage sind jeweils Montag, Dienstag und Mittwoch, so dass in den beiden Drittelpausen Gelegenheit zur Erholung bleibt.

 

„Sir Erich“ bedankte sich bei der Preisverleihung bescheiden für die hilfreiche Unterstützung durch seine Gegner, ohne die ihm der Turniersieg nicht möglich gewesen wäre!

 

Weiterlesen

In 100 Tagen wird in Radebeul die 4. Schach – Mannschaftsweltmeisterschaft 50+ und 65+ 2016 eröffnet – ein herausragendes sportliches Ereignis. Nach der erfolgreichen Durchführung der 3. Mannschaftsweltmeisterschaft 2015 ist der ZMDI Schachfestival e.V. vom Weltschachverband FIDE erneut mit der Ausrichtung des Turniers betraut worden – Ein Vorbericht von YVONNE LEDFUß

 

GM Lothar Schmid 2012 in Dresden

GM Lothar Schmid 2012 in Dresden

Die Mannschaftsweltmeisterschaft 50+, 65+ 2016 startet am 26. Juni 2016. Am 4. Juli 2016 stehen die Weltmeister fest. Gespielt wird im Radisson Blu Hotel. Der Oberbürgermeister der Stadt Radebeul, Bert Wendsche, zeigte sich gegenüber Dr. Dirk Jordan, Präsident des ZMDI Schachfestival e.V., sehr erfreut darüber, dass die Stadt Radebeul Gastgeberin dieses herausragenden Turniers sein wird und heißt alle Gäste herzlich willkommen. Herausragend deshalb, weil in Radebeul wohl noch nie eine Weltmeisterschaft stattgefunden hat.

 

Radebeul und Schach: Radebeul ist aber in Sachen Schach kein gänzlich unbeschriebenes Blatt, hat die Stadt doch den Großmeister Lothar Schmid hervorgebracht. Schmid wurde 1928 in Radebeul geboren und hat noch einen weiteren Bezugspunkt zu Radebeul – er leitete lange Jahre den Karl May Verlag Bamberg. Schmid wurde mit ca. 13 Jahren Mitglied des Schachklubs Radebeul, gewann mit 15 Jahren die Dresdner Stadtmeisterschaft und spielte dann ab 1948 erfolgreich für die Bundesrepublik Deutschland. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er als Schiedsrichter des berühmten Wettkampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 in Reykjavik zwischen dem sowjetischen Titelverteidiger Boris Spassky und seinem US – amerikanischen Herausforderer Bobby Fischer, seinerzeit hochstilisiert zum Kampf der Systeme. Es ist wohl nur dem diplomatischen Geschick Schmids zu verdanken, dass der Wettkampf in den Zeiten des „Kalten Krieges“ überhaupt bis zum Ende geführt wurde. Lothar Schmid starb 2013 in Bamberg.

 

Weiterlesen

Ein Bericht von der 32. Offenen Berliner Seniorenmeisterschaft von HARTMUT HÖCKENDORF

 

Brigitte Burchardt, Berlin 2016 (Foto: Thormann)

Brigitte Burchardt

Vom 26. Januar bis 4. Februar 2016 fand im Bootshaus der TSG Oberschöneweide in der Nixenstraße die 32. Offene Berliner Seniorenmeisterschaft im Schach statt. Die Rekordzahl von 146 schachbegeisterten reiferen Damen und Herren hatte sich versammelt, um in neun Runden Schweizer System die Berliner Seniorenmeister (60+) und Nestorenmeister (75+) zu ermitteln.

 

Nach neun Runden war die Sensation perfekt: Brigitte Burchardt [Rotation Pankow] hatte die alten Knaben das Fürchten gelehrt. Mit großartigen 8 Punkten aus neun Partien [sie ließ gegen ausschließlich männliche Gegnerschaft nur zwei Remisen zu!] wurde Brigitte Berliner Seniorenmeister(in). Auf Platz zwei landete der Seniorenmeister des Jahres 2014, Hans-Jürgen Meißner [SV Empor Berlin], der stolze 7½ Punkte erreichte. Er gab drei Remisen ab. Vier Spieler kamen auf 7 Punkte. Der dritte Platz ging nach Wertung an Hans-Peter Richter [Königsjäger Süd-West]. Reinhard Postler von der ausrichtenden TSG Oberschöneweide lief auf Platz vier ein. Es folgten Jürgen Federau [SC Kreuzberg, 5. Platz] und Hans-Rudolf Kreutzkamp] SK Union Eimsbuettel, 6. Platz].

 

Natürlich fiel auch die Frauenmeisterschaft an Brigitte Burchardt. Phantastisch ist auch die Leistung von Irmgard Helm [TSG Oberschöneweide, 93 Jahre jung!], die mit fulminantem Endspurt auf 3,5 Punkte und Platz zwei kam. Platz drei ging an Ilse Garms [ESV Eberswalde].

 

Weiterlesen

Altmeister Dr. Fritz Baumbach siegt in Binz knapp vor den Jungsenioren Ackermann, Hassenrück und Schumacher. Brigitte Burchardt gewinnt den Titel bei den Frauen – Ein Schlussbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Eins der attraktivsten [Senioren-]Turniere ist die Offene Senioren-Einzelmeisterschaft von Mecklenburg-Vorpommern, welche dieses Jahr vom 24.11. bis 2.12. bereits zum 15. Mal und zum 8. Mal im Hotel Binz-Therme auf Rügen stattfand. 176 Seniorinnen und Senioren spielten 9 Runden an 9 Tagen um Senioren-, Nestoren- und Damentitel.

 

Der 80-jährige Dr. Fritz Baumbach – wie wir alle wissen Großmeister und Weltmeister im Fernschach [1981] und auch DDR-Meister im „Nahschach“ [1970]  – konnte sich gegen die z.T. wesentlich jüngere Konkurrenz durchsetzen und seinen Turniersieg in Binz aus dem Jahr 2011 in diesem Jahr wiederholen. Aber jetzt der Reihe nach!

 

Fritz Baumbach setzt MattZwei der Favoriten – Helmut Hassenrück und Gottfried Schumacher – begannen mit einem sog. „Schweizer Gambit“, d.h. sie erlaubten sich bereits in der ersten Runde ein Remis, verschwanden dadurch kurzfristig im Mittelfeld, arbeiteten sich wieder in die Spitzengruppe und schließlich noch auf die Plätze 3 und 4 nach vorne. Die Begegnung Schumacher – Baumbach in Runde 8 war eine der entscheidenden Partien, deren etwas kuriose Schlussstellung – die beiden Könige haben bei noch gut gefülltem Brett die Fronten gewechselt – in neben stehendem Foto festgehalten ist. Wilhelm Steinitz – der Verfechter des „Kampfkönigs“ – hätte sicher seine Freude an dem doppelten Wanderkönig gehabt! Ich empfehle eine genauere Betrachtung der Stellung.

 

Nach Kg3-f4 zeigt sich, dass der schwarze König den besseren [Wander]Tag erwischt hat und der weiße König vor einem undeckbaren Matt steht. Wie kommentiert Zauberlehrling Bronstein seine Partien bei solch einem Sachverhalt? „The white king resigns!“

 

Weiterlesen

Favoritensiege bei der Senioren-Einzelweltmeisterschaft in Acqui Terme. Jungseniorin Petra Schulz teilt den ersten Platz  in der Kategorie 50+ und gewinnt die Bronzemedaille.

 

Bei den 25. Senioren-Einzelweltmeisterschaften (9.-22.11.2015) in Acqui Terme wurden drei der vier Titel an die Elo-Favoriten vergeben.

 

Petra Schulz (Foto: Anita Just)Bei den Frauen gewannen die Ersten der Setzranglisten Galina Strutinskaia (Russland) und die legendäre Nona Gaprindashvili (Georgien) die Titel in der Kategorie 50+ bzw. 65+. Sehr erfreulich aus deutscher Sicht ist der dritte Platz der groß aufspielenden Jungseniorin Petra Schulz (Bild), mit 6-aus-9 punktgleich mit der neuen Weltmeisterin Strutinskaia, gegen die sie in der Schlussrunde nach 48 Zügen ein Remis erkämpfen konnte. Erst die Zweitwertung entschied über die Verteilung der Plätze 1 bis 4 in der Reihenfolge Galina Strutinskaia (RUS), Marina Makropoulou (GRE), Petra Schulz (GER) und Helene Mira (AUT).

 

Kurz nach der Siegerehrung schrieb ich hier noch „Wir hoffen in Kürze ein aktuelles Foto von Petra Schulz nachreichen zu können. Die Turnierseite ist hier leider völlig unergiebig.  ….  “ Inzwischen haben wir dank Dr. Anita Just vom SV W/B Allianz Leipzig ein aktuelles Bild (Sept. 2015)! Sie schreibt uns dazu: „Petra spielt schon seit Jahrzehnten in unserer Frauenmannschaft und in den letzten 2 Jahren hat sie richtig Fahrt aufgenommen! So besiegte sie u.a. WGM Nebolsina und erzielte remis gegen IM A. Savina, IM Ildiko Madl, WGM C. Voicu-Jagodzinsky, WGM V. Misanovic, WGM Daulyte Deimante und WGM Melanie Ohme! 2013/2014 erzielte sie eine WIM-Norm.“

 

Kuriosität am Rande: Unsere Jungseniorin und frisch gekürte WM-Dritte Petra Schulz kann bei den zahlreichen und attraktiven deutschen Senior*innen-Turnieren noch nicht teilnehmen, sondern muss sich noch einige Jahre mit der Vorfreude auf entspannte Turniere in Bade- und Kurorten wie Binz oder Büsum begnügen. Der Grund dafür sind die von der FIDE relativ neu eingeführten Altersgrenzen (50+ und 65+), die von den in Deutschland gebräuchlichen Untergrenzen abweichen, 55 bei den Frauen und 60 für die Männer. [Nachtrag: Eine Ausnahme ist das Seniorenturnier in Cuxhaven, hier dürfen Frauen ab 50 und Männer ab 55 Jahren mitmachen!]

 

Weiterlesen

Förderkreis der Senioren im DSB. Was ist das eigentlich für ein Verein? – Eine Antwort von HANS-PETER KLUGER

 

Seniorenförderkreis_GrafikDer Förderkreis der Senioren ist ein eingetragener Verein, der als gemeinnützig anerkannt ist und sein Zweck ist …

 

Förderung des Deutschen Seniorenschachs

 

Aber es steckt ja viel viel mehr dahinter: Das Ganze ist schon eine Erfolgsgeschichte, die jeden Senior im Deutschen Schachbund interessieren sollte. Das Deutsche Seniorenschach boomt schon seit 1985/1990 und hat sich so toll entwickelt, dass es heute eine ganz wichtige Stütze des Deutschen Schachbundes ist.

 

Die Gründer des Vereins hatten 1993 das Ganze so konzipiert, dass ein ganz geringer Jahresbeitrag jedem Senior die Mitgliedschaft erlauben sollte. Man erkannte, dass viele, zum Teil während ihrer aktiven Zeit gute Schachspieler, plötzlich nicht mehr die Mittel hatten, um an den entstehenden großen Seniorenturnieren teilnehmen zu können.

 

Wir helfen den Ärmsten der Armen, damit sie sich einmal im Jahr ein Seniorenturnier leisten können, was immer wieder ein Erlebnis ganz besonderer Art darstellt.

 

Weiterlesen

In Acqui Terme kämpfen 300 Seniorinnen und Senioren in vier Kategorien um die WM-Titel

 

Galina Strutinskaya (RUS) und Nona Gaprindashwili (GEO)

Galina Strutinskaya und Nona Gaprindashwili

Vom 9. bis 22. November finden in Acqui Terme (Italien) die Senioren-Einzelweltmeisterschaften statt, und zwar wie neuerdings bei FIDE-Turnieren üblich, in den vier Kategorien women 50+, women 65+, open 50+ und open 65+.

 

Bei den Frauen in der Kategorie w +50 werden von den 17 Teilnehmerinnen – darunter livebefinden sich mit Petra Schulz, Mira Kierzek und Rosemarie Sand drei deutsche Damen – 9 Runden Schweizer System gespielt. Elo-Favoritin ist Galina Strutinskaya aus Russland.

 

Sogar nur 10 Starterinnen gibt es in der Kategorie w +65, die in 9 Runden „jede-gegen-jede“ den WM-Titel ausspielen. Hier ist Nona Gaprindashwili aus Georgien die Favoritin.

 

Weiterlesen

Der 15-jährige Moritz Greßmann schlägt in der Schlussrunde GM Viesturs Meijers und gewinnt das Open bei den 16. Bad Harzburger Schachtagen. Im Seniorenturnier siegt Hans Werner Ackermann vor Jefim Rotstein und Gerald Richter – Ein Bericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Auf dem "Treppchen": Moritz Geßmann [*2000], Denis Mager [*1999] und Bernd KorsusDie Bad Harzburger Schachtage haben eine gewisse Tradition. In den ersten  Auflagen dieses Turniers findet man in den Siegerlisten die Namen Pirc, Bogoljubow, Kieninger (1938), Eliskases, Stahlberg, Rellstab (1939) und Ahues, Heinicke, Sämisch (1946). Das sind Namen, die den exakt 53(!) jugendlichen Teilnehmern von 103 Teilnehmern im Open vermutlich nicht alle geläufig sind. Aber als Eröffnung kennen wir natürlich alle Pirc und Bogol-Indisch oder die Sämisch-Variante im Nimzo-Inder.

 

Die offizielle Nummerierung der Bad Harzburger Schachtage beginnt im Jahr 1999 (was übrigens auch das Gründungsjahr des Schachtickers ist), so dass wir jetzt vom 27.-31.10.2015 die 16. Auflage erleben konnten. Und hier dominierten die Jugendlichen mit über 50% der Teilnehmer nicht nur quantitativ, sondern belegten auch die vordersten Plätze. Der 15-jährige  Moritz Geßmann vom BSV 68 Chemie Weißensee – gestartet auf Rang  14  und Elozahl 2103  – lag vor der Schlussrunde mit   6/7 ganz weit vorne und sicherte sich mit einem Sieg gegen GM Viesturs Meijers einen großartigen Turniererfolg mit 7 Punkten aus 8 Runden und einer Elo Performance von >2400. Platz 2  erreichte  der 16-jährige Denis Mager (Startrang 8, Elo 2204) vom TuS Makkabi Berlin mit 6,5/8. Der punktgleiche Bernd Korsus [Stratrang 3, Elo 2309] vom Delmenhorster SK erreichte als  weiterer Nicht-Titelträger den dritten Platz. Auch die weiteren mit  Geldpreisen versehenen Plätze 4-6 wurden von titellosen Spielern eingenommen. GM Meijers – Sieger von 2007 und 2009 –  musste sich mit dem 7. Platz begnügen.

 

Weiterlesen

Schlussbericht von der 9. Offenen Seniorenmeisterschaft von Schleswig-Holstein – Von DSB-Seniorenreferent GERHARD MEIWALD

 

Sieger vlnr FM Clemens Werner-FM Berthold Bartsch-FM Gottfried Schumacher-SR Gerhard Meiwald_klein

Clemens Werner, Berthold Bartsch, Gottfried Schumacher, Gerhard Meiwald

Vom 28. September bis zum 07. Oktober 2015 fand die 9. Offene Seniorenmeisterschaft des Schachverbandes Schleswig-Holstein im großen Saal des Büsumer Veranstaltungszentrums statt. Mit 138 Teilnehmern erfuhr diese Veranstaltung, nach 79 Teilnehmern in 2013 und 104 Teilnehmern in 2014, eine immer größere Resonanz. Es kamen nicht nur Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik, sondern auch aus den Niederlanden, Schweden, Schweiz und Luxemburg.

 

Unter den 8 weiblichen Teilnehmerinnen befand sich die Deutsche Seniorenmeisterin WFM Mira Kierzek (SC Fulda) und die drittplatzierte Dietlind Meinke (MTV Leck).

 

 

Im sehr renommierten Feld der männlichen Teilnehmer befanden sich zahlreiche Spieler der aktuellen Seniorennationalmannschaft darunter auch der Titelverteidiger des Vorjahres FM Hans Werner Ackermann (SSC Rostock), FM Clemens Werner (Karlsruher SF), FM Berthold Bartsch (SC Forchheim) und FM Dr. Bernd Baum (SV Empor Erfurt). Neben Christian Hess (FC St. Pauli), der Sieger von 2013, kam auch mit Dr. Matthias Kierzek (SC Fulda) der frischgebackene Sieger der offenen hessischen Seniorenmeisterschaft, um bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitzureden. Auch bereits mit Meistertiteln ausgestattet kamen FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr), Deutscher Seniorenblitzmeister 2013, und der aktuelle Deutsche Seniorenblitzmeister Günter Weidlich (SC Dresden-Leuben). Aber auch die Schleswig-Holsteinischen Seniorenmeister Nikolai Quiring und Alexander Berenstein (beide SV VHS Rendsburg) wollten um eine gute Platzierung mitspielen.

 

Weiterlesen

Offene Schleswig-Holsteinische Senioren-Einzelmeisterschaft – ein Vorbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Büsum_2015_Wappen_mit_RahmenMit 137 Eintragungen ist die Meldeliste für die Offene Schleswig-Holsteinische Senioren-Einzelmeisterschaft (28.9.-7.10.2015) auch in diesem Jahr weiter gewachsen. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 gab es ca. 80 und im Jahr 2014 genau 104 Teilnehmer. Wie schon in den voran gegangenen Jahren liegt das Turnier bei Gerhard Meiwald in den besten Händen, diesmal quasi als Multifunktionär, nämlich Turnierleiter, Schiedsrichter und DSB-Seniorenreferent in einer Person.

 

Positiv zu erwähnen ist auch das schöne, auf der Deichkrone gelegene Spiellokal „Büsumer Pesel“ mit Blick aufs Wattenmeer und auf der anderen Seite mit dem Museumshafen und dem sich direkt anschließenden Büsumer Ortskern.

 

Wie es sich für Seniorenturniere gehört, gibt es keine Doppelrunden, sondern 9 Runden an 9 Tagen. Halt, nein, stimmt ja gar nicht! Ich sehe gerade, dass am 3. Oktober ein Ruhetag eingelegt wird. Also 9 Runden an 10 Tagen!

 

Weiterlesen

Schlussbericht von den  24. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände 2015 – Von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Gerhard Meiwald mit Württemberg 1: Claus Seyfried, Rolf Fritsch, Horst Weisenburger, Bernhard Krüger und Christoph Frick

Württemberg 1 bei der Siegereehrung (Foto: Frank Hoppe)

In der Schlussrunde saßen sich die punktgleichen und direkt um den Titel konkurrierenden Teams Württemberg 1 und Niedersachsen 1 an den Brettern gegenüber (beide 9 Punkte). Der Mitkonkurrent Brandenburg 1 (ebnfals 9 Punkte) musste gegen Baden 1 (8 Punkte) antreten. Dahinter gab es weitere zwei Paarungen von Mannschaften mit ebenfalls 8 Punkten: Hessen 1 – Bremen und Bayern 1 – Berlin 1.

 

In der Spitzenpaarung mit 4 entschiedenen Partien setzte sich Württemberg 1 mit 3:1 gegen den Titelverteidiger Niedersachsen durch und wurde mit 11:3 Mannschaftspunkten „Deutscher Senioren-Mannschaftsmeister der Landesverbände 2015“, oder kurz DSenMMdLV 2015.  😎

 

Hessen 1 und Baden 1 konnten ebenfalls ihre Kämpfe gewinnen und erreichten dadurch die Plätze 2 und 3. Der Vorjahresmeister Niedersachsen fiel durch die Niederlage auf Platz 5 zurück, der Mitfavorit NRW erreicht nach einem Fehlstart mit 2:4 Mannschaftspunkten nur noch Platz 10.

 

Nachtrag: Schon kurz nach Turnierende gibt es die Partien zum Nachspielen!

 

Weiterlesen

Nach 4 Runden führen die Seniorenteams aus Hessen und Baden – Ein Zwischenbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Was die teilnehmenden Mannschaften angeht, muss ich einige Korrekturen zu meinem Vorbericht nachreichen. Es fehlt nämlich nicht nur Thüringen, sondern auch das Saarland. Ich hatte mich schlicht verzählt, weil es nicht 16 sondern sogar 17 Schachbundesländer gibt! Baden und Württemberg bilden ja jeweils einen eigenständigen Landesverband, was ich als gebürtiger Badener beim Durchzählen hätte merken sollen.

18 Banner (17 Landesverbände + Blinden- und Sehbehindertenschachbund)

18 Banner (17 Landesverbände + Blinden- und Sehbehindertenschachbund)

Meine kritische Anmerkung, dass manche großen Landesverbände (genannt hatte ich NRW und Baden) sich nur mit einer Mannschaft beteiligen, verdient ebenfalls eine Ergänzung. Zu den großen Verbänden gehört natürlich auch Bayern, das zwar zwei Mannschaften gemeldet hatte und mit Bayern I in der Besetzung Bartsch/Niedermeier/Oechslein/Kannenberg mit Eloschnitt 2269 in der Startrangliste den Platz 1 mit NRW und Hessen exakt geteilt hat bzw. – leider muss man schreiben – geteilt hätte, wenn denn im Turnierhotel noch Platz für das Bayern-Team gewesen wäre! In der Ausschreibung steht zum Punkt Unterkunft eindeutig: „Die Kontingente sind abrufbar bis 1. August 2015“. Aber der Anfang Juli getätigte „Kontingentabruf“ wurde mit „ausgebucht“ beantwortet und Alternativen wurden nicht angeboten.

 

Dem Bayernteam blieben außer Frust und Ärger nur die nutzlosen Supersparpreistickets nach Berlin! Eine irritierende Organisationspanne, sage ich mal ganz vorsichtig als außenstehender Beobachter.

 

Weiterlesen

In in Berlin-Spandau kämpfen 28 Ländermannschaften um den Titel

 

Boris Khanukov (NRW), Clemens Werner (Baden), Boris Gruzmann (Schleswig-Holstein)

Boris Khanukov (NRW), Clemens Werner (Baden), Boris Gruzmann (Schleswig-Holstein)

Nach den vor kurzem beendeten Einzelmeisterschaften in Magdeburg folgt nun die 24. Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände. 15 Bundesländer (Thüringen hat kein Team gemeldet) und der Blindenschachbund sind in Berlin-Spandau vertreten, die meisten Länder sogar mit zwei Mannschaften. Zu den Ausnahmen gehören der Gastgeber Berlin, der drei Mannschaften stellt und die beiden starken Verbände Baden und NRW, die sich etwas überraschend mit der Teilnahme von je nur einer Mannschaft begnügen. Insgesamt sind 28 Mannschaften mit jeweils 4-6 Spielern am Start.

 

Weiterlesen

Boris Gruzmann und Mira Kierzek gewinnen die Titel – Abschlussbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften  in Magdeburg (15.-23.8.2015) wurden in der letzten Runde die beiden führenden Berthold Bartsch und Peter Rahls (beide 7 Punkte) doch noch von den  direkten Verfolgern Jefim Rotstein und Boris Gruzmann (beide 6,5 Punkte) abgefangen.

Jefim Rotstein (2-mal "Vizemeister"), Boris Gruzmann (Senioren- und Nestorenmeister!), Mira Kierzek (Seniorenmeisterin)

Jefim Rotstein (2-facher „Vizemeister“), Boris Gruzmann (Senioren- und Nestorenmeister!) und Mira Kierzek (Seniorenmeisterin)

Im direkten Vergleich mit Rotstein erreichte Bartsch ein deutlich besser stehendes Dame-Turm-Endspiel, um dann zuerst einen Bauern einzustellen und anschließend die immer noch ausgeglichen stehende Partie sogar noch zu verlieren. Sehr ärgerlich für Berthold Bartsch, da ihm ein Remis  zum sicheren Titelgewinn gereicht hätte! Auch Peter Rahls als Tabellenzweiter verlor seine Partie gegen Boris Gruzmann, so dass die Tabellenspitze nach der 9. und letzten Runde gedreht war: Gruzmann und Rotstein (beide 7,5 Punkte) vor Bartsch und Rahls (beide immer noch 7 Punkte). Durch die bessere Sekundärwertung wird Boris Gruzmann sowohl „Deutscher Seniorenmeister“ als auch  „Deutscher Nestorenmeister“ vor Jefim Rotstein, der sich „zweifacher Vize-Meister“ nennen darf!?

 

Weiterlesen

Noch drei Runden bei den Deutschen Senioreneinzelmeisterschaften – Ein Zwischenbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

Runde 6: B. Bartsch - H.W. Ackermann: 0-1

Runde 6: B. Bartsch – H.W. Ackermann: 0-1

 

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Magdeburg führt nach 6 von 9 Runden Hans Werner Ackermann, der nach einem Remis in der Startrunde, anschließend 5 Partien in Serie gewinnen und in Runde 6 den bis dato mit 5/5 führenden Berthold Bartsch durch kaltblütiges Verteidigungsspiel von der Spitze verdrängen konnte, vgl. Foto.

 

Punktgleich mit Ackermann auf Platz 2 rangiert der Leipziger Nestor Gottfried Braun, der in Runde 6 die Skandinavische Verteidigung seines Gegners Rainer Selig durch ruhiges Positionsspiel zum Einsturz brachte. Hinter dem Führungsduo Ackermann und Braun (beide 5,5), die in Runde 7 aufeinandertreffen, folgt ein starkes Quintett mit Berthold Bartsch, Gerhard Kiefer, Karl-Heinz Kannenberg, Peter Rahls und Sergej Salov (alle 5 Punkte).

 

TurnierseiteLIVE-Übertragungen der Gruppen A und B

 

Weiterlesen

Online spielen
RSS-FEED

Bundesliga-Statistik

de.wikipedia.org

Elo
DWZ/Vereinssuche
DWZ/Spielersuche
Archive
Kategorien
  • Aufrufe heute: 17.070
  • Aufrufe gestern: 154.350