Senioren

107 Teams aus 21 Nationen kämpfen ab heute (26.6.) bei den „Senior Team World Championships“ im Turnierhotel Radisson Blue in Radebeul um die Titel.

 

Selbstredend ist dieses Turnier mit fast 500 Spielern wieder ein großartiges Treffen von legendären Meistern, die jahrzehntelang Schachgeschichte geschrieben haben. Unter anderem finden wir die Namen Yuri Balashov, Artur Jussupov, Fridrik Olafsson, Evgeny Shveshnikov, Rafael Vaganjan, Evgeni Vasiukov und Heikki Westerinnen.

 

Eine besondere Erwähnung verdient der im 89-ten Lebensjahr stehende Andreas Dückstein (siehe Bildleiste), der für Österreich an 8 Schacholympiaden teilnahm und dem das Kunststück gelang, Turnierpartien gegen die Weltmeister Euwe, Botwinnik und Spasski zu gewinnen.

 

Westerinen_Balshov_Dueckstein_Zhelnin_Vasiukov

Heikki Westerinen (SUO), Yuri Balashov (RUS), Andreas Dückstein (Wien), Vladimir Zhelnin & Evgeni Vasiukov (RUS)

 

Die Startliste der Sektion 50+ mit 57 Einträgen wird angeführt von drei Teams mit einem Eloschnitt > 2500, nämlich Island (am Spitzenbrett mit liveLandesmeister Jon Hjartarson), England (mit John Nunn) und Armenien (mit Rafael Vaganjan).

 

Die leider wenig zahlreich vertretenen Frauenteams von Russland, Titelverteidiger Deutschland 1, Deutschland 2, Litauen und der Mongolei sind in der Sektion 50+ eingeordnet und spielen um den  Titel  „World Woman Team Champion 2016“.

 

In der Sektion 65+ gibt es 50 Meldungen, vorneweg Russland, Sankt Petersburg und Schachfreunde Leipzig, gefolgt von Deutschland 1, Deutschland 2 und Österreich.

 

In beiden Sektionen findet man eine „bunte Mischung“ von Mannschaften ganz unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung:

 

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In Bergen/Chiemsee gab es fast ein totes Rennen zwischen Peter Straub (SK Mering) und Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg), die beide mit 7 Punkten und 50 Buchholzpunkten durchs Ziel gingen. Erst das salomonische Urteil in Form der Sonneborn-Berger-Wertung entschied über den Titel.

 

Peter Straub und Karl-Heinz-Jergler

Peter Straub und Karl-Heinz-Jergler

Fast schon traditionell findet die „Offene Bayerische Senioren-Einzelmeisterschaft“ in Bergen/Chiemsee statt. Bei der dieses Jahr zum 9. Mal in ununterbrochener Folge in Bergen stattfindenden und gleichzeitig insgesamt 28. Auflage waren 93 Teilnehmer zu verzeichnen, die vom 4.-12.6.2016 um Titel und Platzierungen kämpften.

 

Zahlreich vertreten waren dabei die Nestorinnen und Nestoren mit insgesamt 43 Einträgen in der Startliste, wozu auch die leider nur insgesamt vier teilnehmenden Damen zählten. Erfreulicherweise konnten fast alle Teilnehmer die 9 anstrengenden Runden bis zum Ende absolvieren und es gab es nur ganz wenige, meist gesundheitsbedingte Rücktritte.

 

Aus Sicht des Ausrichters muss kritisch angemerkt werden, dass die Siegerehrung nach der Schlussrunde – wie angekündigt um 16 Uhr – von manchen Teilnehmern wegen knapp kalkulierter Bahnfahrt nicht mehr wahrgenommen wurde und deswegen sechs Preise nicht vergeben werden konnten. Das nicht vergebene Preisgeld floss an den Bayerischen Schachbund zurück. Dieses Jahr gab es für den Bayerischen Senioren-Einzelmeister keinen Pokal, die Staatskanzlei war etwas knauserig.

 

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„Immer wieder HWA“, so war kürzlich ein Beitrag im Schach-Ticker überschrieben, in dem über den Gewinn der Hessischen Senioreneinzelmeisterschaft durch Hans Werner Ackermann berichtet wurde. Nach wenigen Wochen ist es schon wieder so weit:  HWA gewinnt auch in Bad Neuenahr – Ein Bericht von Turnierorganisator  GOTTFRIED SCHUMACHER

 

Schiedsrichter Block, Partenheimer (2), Ackermann (1), Schumacher (3), Weinkönigin Ulrich

Schiedsrichter Block, Partenheimer (2), Ackermann (1), Schumacher (3), Weinkönigin Ulrich

FM Hans Werner Ackermann, für SSC Rostock spielender Westfale, gewinnt äußerst knapp die 7. Auflage des Seniorenopens im Bad Neuenahrer Hotel Krupp (4.-12.6.2016). Nur in der Feinwertung vorne liegend, aber punktgleich mit Axel Partenheimer aus Düsseldorf und FM Gottfried Schumacher vom ausrichtenden HTC Bad Neuenahr, findet das Turnier ein Trio an der Spitze, welches in der Startrangliste auch ganz vorne zu finden war.

 

Nur Favorit und Titelverteidiger IM Yuri Boidman konnte in der Schlussrunde von FM Schumacher besiegt werden, sodass für ihn nur der etwas undankbare vierte Platz heraussprang. FM Kuno Thiel, sozusagen Jungsenior im Turniergeschehen, machte bereits mit seinem dritten Platz im großen Bad Sooden-Allendorfer Turnier auf sich aufmerksam. Nun bestätigte er hier seine Form und erreicht einen guten fünften Platz!

 

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Schlussbericht von den Europäischen Senioreneinzelmeisterschaften. Boris Gruzmann mit gutem Ergebnis – trotz „Schweizer Gambit“!

 

Boris Gruzmann bei der Seniroen-Team WM, Dresden_2015 (Foto: B. Müller-Clostermann)

Boris Gruzmann, Dresden 2015

Vom 5.-13.6.2016 fand in Yerewan (Armenien) die 16. Europäische Senioreneinzelmeisterschaft statt, bei der 71 Männer und 24 Frauen – jeweils in den Kategorien 50+ und 65+ – um den Titel des „European Senior Champion“ partienkämpften.

 

Der einzige deutsche Teilnehmer in der Sektion 65+ war Boris Gruzmann, der nach einer Auftaktniederlage in Runde 1 – ein sogenanntes „Schweizer Gambit“ – in der Endabrechnung mit 6 Punkte noch den geteilten 4.-11. Platz in Gesellschaft illustrer Namen wie Sveshnikov, Vasiukov und Gaprindashwili erreichte, wenn er auch wegen schlechter Buchholzwertung nur auf Platz 11 einsortiert wurde.

 

Das Bild stammt von der letztjährigen Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft in Dresden, welche in diesem Jahr wenige Kilometer nach Radebeul weiter gezogen ist, natürlich wieder mit Boris Gruzmann im Team mit Jefim Rotstein, Boris Khanukov und Sergej Salov. Über 100 Mannschaften spielen dort ab dem 26.6. in der „World Team Championship“.

 

In Yerewan rangierten auf den Plätzen 1 bis 3 mit 6,5 Punkten IM Valentin Bogdanov (UKR) als neuer Titelträger, GM Viktor Kupreichik (BLR) und FM Bent Sorensen (DEN). Den Frauentitel sicherte sich GM Nona Gaprindashvili (GEO).

 

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Die Berliner Schachfreunde gratulieren – Eine Würdigung von WOLFGANG THORMANNProf. Dr. Hartmut Badestein, Siegerehrung 2016 (Foto: Thormann)

 

Am 10. Juni feiert der aus Halle/Saale gebürtige Hartmut Badestein seinen 80. Geburtstag in Berlin. Aufgewachsen in einer Schachfamilie spielte er schon 1949 erfolgreich sein erstes Turnier, die Pioniermeisterschaft von Sachsen-Anhalt. Bis heute spielt er aktiv Schach in den Mannschaftskämpfen für SC Friesen – Lichtenberg, in Clubmeisterschaften und Seniorenmeisterschaften.

 

Während des Jura-Studiums spielte er in der Oberliga – Sonderligamannschaft von Halle und qualifizierte sich 1960 für die DDR-Meisterschaft in Leipzig. Ende 1960 übersiedelte er nach Berlin und wurde Mitglied der TSG Oberschöneweide, später von AdW (Akademie der Wissenschaften) und nach Fusion von AdW mit Friesen 1997 von SC Friesen – Lichtenberg.

 

Neben seiner sehr erfolgreichen Karriere zum Ordentlichen Professor an der Hochschule für Ökonomie blieb nur wenig Zeit für den Schachsport. Trotzdem nahm er immer erfolgreich an den Mannschaftskämpfen für Berlin in der Oberliga/Sonderliga teil. Im Ruhestand konnte dem großen Hobby natürlich intensiver gefrönt werden. Hartmut nahm nunmehr an vielen Berliner, Deutschen und Weltmeisterschaften der Senioren teil. In der Berliner Seniorenmeisterschaft 2016 belegte er in der Nestoren Wertung den 2. Platz.

 

Zum Schluss noch eine prächtige Partie des Jubilars gegen den Internationalen Meister Burkhard Malich.

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Schwache deutsche Beteiligung

 

Eröffnungsfeier

Eröffnungsfeier

Die europäischen Einzelmeisterschaft der Senioren wird in Yerivan (Armenia) ausgetragen. Die Topp-Spieler in der Gruppe 50+ sind GM Rafael Vaganian (ARM 2577) und GM Zurab Sturua (GEO 2545), 2014 Welt Senioren-Champion und 2015 European Senior-Champion. Topp-Spielerin ist WGM Galina Strutinskaia (RUS 2237).

 

live

In der Kategorie 65+ ist GM Evgeny Sveshnikov (RUS 2509) der Favorit. Bei den Damen die Schachikone GM Nona Gaprindashvili (GEO 2299).
Zwei Deutsche Spieler spielen in der Gruppe 65+ mit. Es sind dies FM Boris Gruzmann und Hannelore Hoose. In der Gruppe 50+ ist leider kein deutscher Spieler vertreten.

 

Gespielt werden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge, plus 30 Minuten für den Rest der Partie. Es gibt einen Zeitzuschlag von 30 Sekunden.

 

Die Spitzenpaarungen werde Live übertragen. Für die Analyse sorgen die TCEC Motoren Stockfisch , Komodo und Houdini.

 

TurnierseiteTeilnehmer 50+Teilnehmer 65+Zeitplan 65+

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Abschlussbericht zur 24. Offenen Senioren Einzelmeisterschaft von Sachsen-Anhalt vom 29.05. bis 04.06.2016 – Ein Beitrag von Dr. GÜNTER REINEMANN

 

Siegerehrung

Siegerehrung

In einem dramatischen „Herzschlagfinale“ (Kahe: K,S,2B und Dr. Köhler: K,S,1B) schlägt Ralph Kahe den immer an den Tischen 1+2 spielenden Präsidenten des „Vereins Kinderschach in Deutschland“ Dr. Gerhard Köhler und wird in buchstäblich letzter Minute Turniersieger und neuer Senioren Landesmeister, herzlichen Glückwunsch! Mit dem Sieg in der vorletzten Runde gegen den bis dahin führenden Wolfgang Lenk ist der Sieg mit 0,5 Punkten Vorsprung vor George Gregor und einem Punkt Vorsprung vor den punktgleichen Wolfgang Lenk, Dr. Gerhard Köhler, Alexander Okrajek und Erich Krüger (Platzierungen Platz 3 bis 6 in dieser Reihenfolge nach Wertung) vollauf verdient. Die genannten Platzierten dominierten zusammen mit Helmar Liebscher, der nach 3 Runden 3 aus 3 hatte, den Turnierverlauf an der Spitze. Auch immer auf „Tuchfühlung“ zur Spitze waren Rudolf-Rainer Gehrmann, Joachim Knaak, Michael Bohnstorff, Wolfgang Meier, Wilfried Gläser, Achim Stanke und Werner Szenetra.

 

Großartig spielten die beiden Frauen, Dr. Gabriele Just und Dorit Gehrmann (letzterer fehlt oft das „Glück der Tüchtigen“). Dr. G. Just hatte einen ausgezeichneten Start mit 3 aus 4, kam am Ende auf 3,5 und wurde Siegerin der Frauenwertung knapp vor D. Gehrmann, die aufholte und trotz der Niederlage in der letzten Runde auf 3 Punkte gekommen war.

 

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FM Hans Werner Ackermann gewinnt die 12. offene Internationale Hessische Seniorenmeisterschaft 2016. Hessischer Meister wird der Kasseler Wolfgang Haase – Ein Bericht von GERHARD MEIWALD

 

vlnr Michael Jung-FM Kuno Thiel-FM Hans Werner Ackermann-IM Jan Rooze-TL Dr.Ulrich Zimmermann

Siegerehrung: Michael Jung, FM Kuno Thiel, FM Hans Werner Ackermann, IM Jan Rooze und Turnierleiter Dr.Ulrich Zimmermann

Am 30.April 2016 eröffnete der Hauptturnierleiter und Seniorenreferent des Hessischen Schachbundes Dr. Ulrich Zimmermann die 12. offene internationale Senioreneinzelmeisterschaft von Hessen, die bis zum 8. Mai 2016 im schönen Mozartsaal des Bad Sooden-Allendorfer Kurhauses stattfand. Er freute sich über den wieder einmal großen Zuspruch der 204 Teilnehmer und wünschte allen einen erfolgreichen Turnierverlauf.

 

Die Grüße der gastgebenden Stadt Bad Sooden-Allendorf überbrachte Bürgermeister Frank Hix und wünschte allen Teilnehmern eine angenehmen Aufenthalt im schönen Bad Sooden-Allendorf. Er freute sich neben der Begrüßung aller Teilnehmer auch einmal schon vor dem Turnier eine Ehrung vorzunehmen zu können. Er überreichte im Auftrage des Hessischen Ministerpräsidenten an Michael Jung und Walter Rammenstein den Ehrenbrief des Landes Hessen , für ihre langjährige verdienstvolle Arbeit um die Ausrichtung dieses traditionellen Schachturnieres in Bad Sooden – Allendorf.

 

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Hans-Joachim Vatter ist Deutscher Schnellschachmeister der Senioren. Christian Clemens gewinnt  bei den Nestoren,  Hannelore Neumeyer  bei den Damen – Ein Bericht von GERHARD MEIWALD

 

Seniorenschnellschachmeister 2016 vlnr FM Kuno Thiel-FM Hans-Joachim Vatter-FM Christof Herbrechtsmeier

FM Kuno Thiel (2), FM Hans-Joachim Vatter (1) und FM Christof Herbrechtsmeier (3)

Am 5. und 6. Mai 2016 fand im wunderschönen hessischen Städtchen Bad Sooden-Allendorf die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Senioren statt. Gerhard Meiwald, Seniorenreferent des DSB zeigte sich bei der Begrüßung hocherfreut, dass 56 Teilnehmer den Kampf um den Meistertitel aufnahmen, darunter auch 6 Frauen. 28 Teilnehmer hatten eine ELO-Zahl von über 2000 und es waren 10 Fidemeister angetreten.

 

Topfavorit FM Clemens Werner (Karlsruher SF 1853, ELO 2345) führte diese Rangliste an vor Titelverteidiger FM Hans-Werner Ackermann (SSC Rostock, ELO 2307) und FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr-Ahrweiler, ELO 2260) sowie FM Hans-Joachim Vatter (SC Untergrombach, ELO 2255) und FM Christof Herbrechtsmeier (SC Emmendingen, ELO 2238) denen beste Titelchancen einzuräumen waren. Aber auch die sehr spielstarken Nestoren FM Dr.Christian Clemens (SC BS Gliesmarode, ELO 2205), FM Juri Ljubarskij (Hannover 96, ELO 2212) wollten um den Titel mitspielen.

 

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Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic siegt mit sensationellen 8,5 Pkt

 

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

vlnr. IA Gerhard Fröwis, Obmann-Stv. Dr. Ludwig Weh, Turniersieger GM Predrag Nikolic (BIH), 2. IM Thomas Henrichs (GER), 3. WIM Nato Imnadze (GEO) und IA Ing. Albert Baumberger

Bulletin

Um den LeserInnen möglichst Nerven zu sparen, gleich eines vorweg. Alle Favoriten konnten sich großteils souverän „ihren“ Titel sichern.
Um den Gesamtsieg im 2. Int. Bodensee-Open gab Seniorenweltmeister GM Predrag Nikolic (BIH) noch eine Zugabe und besiegte in der Schlussrunde eindrucksvoll GM Mikail Ulybin (RUS).

 

Nikolic holt 8.5 Punkte aus neun Runden was eine Performance von 2777 und plus Elo 13,8 bedeutet.
Herzliche Gratulation!

 

IM Thomas Henrichs (GER) gewinnt in der letzten Runde gegen die bis dahin erfrischend aufspielende WIM Nato Imnadze (GEO) und sichert sich damit ebenfalls ungeschlagen mit 7,5 Punkten den zweiten Endrang.

 

Die in München lebende WIM Imnadze (7,0 Pkt.) darf sich mit dem dritten Rang, sowie einer IM und WGM Norm (plus 48,2 Elo, Performance 2449) trösten.

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Dominanz von Israel und Russland bei der Europa-Mannschaftsmeisterschaft. Jetzt ruft die Weltmeisterschaft!

 

ESTCC2016_PosterUnter dem Kürzel ESTCC 2016 fand vom 18.4. bis 28.4.2016 in einer Ferienanlage auf Chalkidiki im südlichen Griechenland die „European Senior Team Championship“ statt.

 

Ausrichter war die ECU (European Chess Union), also nicht die FIDE, die ihrerseits an gleichem Ort und zu gleicher Zeit eine Amateur(!)weltmeisterschaft in drei Elo-Klassen (U2300, U2100, U1700) mit 160 Teilnehmern durchführte, ein Turnierformat, das vor einigen Jahren von der ACO (Amateur Chess Organization) eingeführt worden war und von der Schachwelt anfangs skeptisch beobachtet wurde. Es gibt also künftig mehrere Amateurweltmeister, jeweils von der FIDE und der ACO. Die ACO wird auf der Insel Kos in wenigen Wochen ihre nächste Amateurweltmeisterschaft durchführen, in 7 Klassen von U1200 bis U2400.

 

Nach dieser Abschweifung bezüglich Terminplanung von FIDE, ECU und ACO zurück zu den Senioren. Wie fast zu befürchten, war das Teilnehmerfeld in beiden Sektionen 50+ und 65+ sehr überschaubar, in Summe nur 18 Mannschaften.

 

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Wolfgang Block gewinnt das Seniorenderby  2016 – Ein Bericht von DSB-Seniorenreferent GERHARD MEIWALD

 

Vom 6.-10. April 2016 fand im kleinen Heidedorf Wesel-Undeloh mitten in der schönen Lüneburger Heide (ca. 35 km südlich von Hamburg) wieder das „Senioren-Derby“ statt, ein Turnier der ganz besonderen Art, welches nämlich nur Schachspielern zugänglich ist, die im Austragungsjahr den Seniorenstatus erreichen. Bei den Herren ist dies mit Erreichen des 60., bei den Damen mit Erreichen des 55. Lebensjahres der Fall. „Senior“ oder „Seniorin“ zu werden bedeutet, dass künftig die zahlreichen mit großer Liebe und Sorgfalt an attraktiven Orten ausgerichteten und von großer Herzlichkeit unter den Teilnehmern geprägten Seniorenturniere offen stehen!

 

Teilnehmer Derby 2016_Web2

 

Ausrichter des Seniorenderbys war der „Förderkreis der Senioren im DSB“, der unseren Lesern in einem Kurzportrait als „Perle im Kometenschweif des DSB“ vorgestellt wurde. Turnierleiter war der frühere Seniorenreferent des DSB Klaus Gohde, der dieses einmalige Turnier in seiner Amtszeit auch ins Leben gerufen hat.

 

Finden Sie nun hier den Schlussbericht dieses  Turniers, bei dem man nur ein einziges Mal im Leben mitspielen darf!

 

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„Sir“ Erich Krüger sichert sich den Titel – Ein Bericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

WKT9_Rd6_Erich_KrügerMit 7,5 Punkten aus 9 Runden gewann Erich Krüger von den Sportfreunden Katernberg die 23. Offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren, die zur Erinnerung an den im Jahr 2006 allzu früh verstorbenen Organisator und Förderer des Schachsports zusätzlich unter dem Alias-Namen Willi-Knebel-Gedenkturnier firmiert. 56 Teilnehmer – ein neuer Höchststand – kämpften vom 28.2.-16.3. im Essener Moltkeviertel um Platzierungen und Preise in diesem durch ein besonderes Format gekennzeichneten Turnier, das in drei Dritteln über drei Wochen durchgeführt wird. Spieltage sind jeweils Montag, Dienstag und Mittwoch, so dass in den beiden Drittelpausen Gelegenheit zur Erholung bleibt.

 

„Sir Erich“ bedankte sich bei der Preisverleihung bescheiden für die hilfreiche Unterstützung durch seine Gegner, ohne die ihm der Turniersieg nicht möglich gewesen wäre!

 

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In 100 Tagen wird in Radebeul die 4. Schach – Mannschaftsweltmeisterschaft 50+ und 65+ 2016 eröffnet – ein herausragendes sportliches Ereignis. Nach der erfolgreichen Durchführung der 3. Mannschaftsweltmeisterschaft 2015 ist der ZMDI Schachfestival e.V. vom Weltschachverband FIDE erneut mit der Ausrichtung des Turniers betraut worden – Ein Vorbericht von YVONNE LEDFUß

 

GM Lothar Schmid 2012 in Dresden

GM Lothar Schmid 2012 in Dresden

Die Mannschaftsweltmeisterschaft 50+, 65+ 2016 startet am 26. Juni 2016. Am 4. Juli 2016 stehen die Weltmeister fest. Gespielt wird im Radisson Blu Hotel. Der Oberbürgermeister der Stadt Radebeul, Bert Wendsche, zeigte sich gegenüber Dr. Dirk Jordan, Präsident des ZMDI Schachfestival e.V., sehr erfreut darüber, dass die Stadt Radebeul Gastgeberin dieses herausragenden Turniers sein wird und heißt alle Gäste herzlich willkommen. Herausragend deshalb, weil in Radebeul wohl noch nie eine Weltmeisterschaft stattgefunden hat.

 

Radebeul und Schach: Radebeul ist aber in Sachen Schach kein gänzlich unbeschriebenes Blatt, hat die Stadt doch den Großmeister Lothar Schmid hervorgebracht. Schmid wurde 1928 in Radebeul geboren und hat noch einen weiteren Bezugspunkt zu Radebeul – er leitete lange Jahre den Karl May Verlag Bamberg. Schmid wurde mit ca. 13 Jahren Mitglied des Schachklubs Radebeul, gewann mit 15 Jahren die Dresdner Stadtmeisterschaft und spielte dann ab 1948 erfolgreich für die Bundesrepublik Deutschland. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er als Schiedsrichter des berühmten Wettkampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 in Reykjavik zwischen dem sowjetischen Titelverteidiger Boris Spassky und seinem US – amerikanischen Herausforderer Bobby Fischer, seinerzeit hochstilisiert zum Kampf der Systeme. Es ist wohl nur dem diplomatischen Geschick Schmids zu verdanken, dass der Wettkampf in den Zeiten des „Kalten Krieges“ überhaupt bis zum Ende geführt wurde. Lothar Schmid starb 2013 in Bamberg.

 

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Ein Bericht von der 32. Offenen Berliner Seniorenmeisterschaft von HARTMUT HÖCKENDORF

 

Brigitte Burchardt, Berlin 2016 (Foto: Thormann)

Brigitte Burchardt

Vom 26. Januar bis 4. Februar 2016 fand im Bootshaus der TSG Oberschöneweide in der Nixenstraße die 32. Offene Berliner Seniorenmeisterschaft im Schach statt. Die Rekordzahl von 146 schachbegeisterten reiferen Damen und Herren hatte sich versammelt, um in neun Runden Schweizer System die Berliner Seniorenmeister (60+) und Nestorenmeister (75+) zu ermitteln.

 

Nach neun Runden war die Sensation perfekt: Brigitte Burchardt [Rotation Pankow] hatte die alten Knaben das Fürchten gelehrt. Mit großartigen 8 Punkten aus neun Partien [sie ließ gegen ausschließlich männliche Gegnerschaft nur zwei Remisen zu!] wurde Brigitte Berliner Seniorenmeister(in). Auf Platz zwei landete der Seniorenmeister des Jahres 2014, Hans-Jürgen Meißner [SV Empor Berlin], der stolze 7½ Punkte erreichte. Er gab drei Remisen ab. Vier Spieler kamen auf 7 Punkte. Der dritte Platz ging nach Wertung an Hans-Peter Richter [Königsjäger Süd-West]. Reinhard Postler von der ausrichtenden TSG Oberschöneweide lief auf Platz vier ein. Es folgten Jürgen Federau [SC Kreuzberg, 5. Platz] und Hans-Rudolf Kreutzkamp] SK Union Eimsbuettel, 6. Platz].

 

Natürlich fiel auch die Frauenmeisterschaft an Brigitte Burchardt. Phantastisch ist auch die Leistung von Irmgard Helm [TSG Oberschöneweide, 93 Jahre jung!], die mit fulminantem Endspurt auf 3,5 Punkte und Platz zwei kam. Platz drei ging an Ilse Garms [ESV Eberswalde].

 

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Altmeister Dr. Fritz Baumbach siegt in Binz knapp vor den Jungsenioren Ackermann, Hassenrück und Schumacher. Brigitte Burchardt gewinnt den Titel bei den Frauen – Ein Schlussbericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Eins der attraktivsten [Senioren-]Turniere ist die Offene Senioren-Einzelmeisterschaft von Mecklenburg-Vorpommern, welche dieses Jahr vom 24.11. bis 2.12. bereits zum 15. Mal und zum 8. Mal im Hotel Binz-Therme auf Rügen stattfand. 176 Seniorinnen und Senioren spielten 9 Runden an 9 Tagen um Senioren-, Nestoren- und Damentitel.

 

Der 80-jährige Dr. Fritz Baumbach – wie wir alle wissen Großmeister und Weltmeister im Fernschach [1981] und auch DDR-Meister im „Nahschach“ [1970]  – konnte sich gegen die z.T. wesentlich jüngere Konkurrenz durchsetzen und seinen Turniersieg in Binz aus dem Jahr 2011 in diesem Jahr wiederholen. Aber jetzt der Reihe nach!

 

Fritz Baumbach setzt MattZwei der Favoriten – Helmut Hassenrück und Gottfried Schumacher – begannen mit einem sog. „Schweizer Gambit“, d.h. sie erlaubten sich bereits in der ersten Runde ein Remis, verschwanden dadurch kurzfristig im Mittelfeld, arbeiteten sich wieder in die Spitzengruppe und schließlich noch auf die Plätze 3 und 4 nach vorne. Die Begegnung Schumacher – Baumbach in Runde 8 war eine der entscheidenden Partien, deren etwas kuriose Schlussstellung – die beiden Könige haben bei noch gut gefülltem Brett die Fronten gewechselt – in neben stehendem Foto festgehalten ist. Wilhelm Steinitz – der Verfechter des „Kampfkönigs“ – hätte sicher seine Freude an dem doppelten Wanderkönig gehabt! Ich empfehle eine genauere Betrachtung der Stellung.

 

Nach Kg3-f4 zeigt sich, dass der schwarze König den besseren [Wander]Tag erwischt hat und der weiße König vor einem undeckbaren Matt steht. Wie kommentiert Zauberlehrling Bronstein seine Partien bei solch einem Sachverhalt? „The white king resigns!“

 

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Favoritensiege bei der Senioren-Einzelweltmeisterschaft in Acqui Terme. Jungseniorin Petra Schulz teilt den ersten Platz  in der Kategorie 50+ und gewinnt die Bronzemedaille.

 

Bei den 25. Senioren-Einzelweltmeisterschaften (9.-22.11.2015) in Acqui Terme wurden drei der vier Titel an die Elo-Favoriten vergeben.

 

Petra Schulz (Foto: Anita Just)Bei den Frauen gewannen die Ersten der Setzranglisten Galina Strutinskaia (Russland) und die legendäre Nona Gaprindashvili (Georgien) die Titel in der Kategorie 50+ bzw. 65+. Sehr erfreulich aus deutscher Sicht ist der dritte Platz der groß aufspielenden Jungseniorin Petra Schulz (Bild), mit 6-aus-9 punktgleich mit der neuen Weltmeisterin Strutinskaia, gegen die sie in der Schlussrunde nach 48 Zügen ein Remis erkämpfen konnte. Erst die Zweitwertung entschied über die Verteilung der Plätze 1 bis 4 in der Reihenfolge Galina Strutinskaia (RUS), Marina Makropoulou (GRE), Petra Schulz (GER) und Helene Mira (AUT).

 

Kurz nach der Siegerehrung schrieb ich hier noch „Wir hoffen in Kürze ein aktuelles Foto von Petra Schulz nachreichen zu können. Die Turnierseite ist hier leider völlig unergiebig.  ….  “ Inzwischen haben wir dank Dr. Anita Just vom SV W/B Allianz Leipzig ein aktuelles Bild (Sept. 2015)! Sie schreibt uns dazu: „Petra spielt schon seit Jahrzehnten in unserer Frauenmannschaft und in den letzten 2 Jahren hat sie richtig Fahrt aufgenommen! So besiegte sie u.a. WGM Nebolsina und erzielte remis gegen IM A. Savina, IM Ildiko Madl, WGM C. Voicu-Jagodzinsky, WGM V. Misanovic, WGM Daulyte Deimante und WGM Melanie Ohme! 2013/2014 erzielte sie eine WIM-Norm.“

 

Kuriosität am Rande: Unsere Jungseniorin und frisch gekürte WM-Dritte Petra Schulz kann bei den zahlreichen und attraktiven deutschen Senior*innen-Turnieren noch nicht teilnehmen, sondern muss sich noch einige Jahre mit der Vorfreude auf entspannte Turniere in Bade- und Kurorten wie Binz oder Büsum begnügen. Der Grund dafür sind die von der FIDE relativ neu eingeführten Altersgrenzen (50+ und 65+), die von den in Deutschland gebräuchlichen Untergrenzen abweichen, 55 bei den Frauen und 60 für die Männer. [Nachtrag: Eine Ausnahme ist das Seniorenturnier in Cuxhaven, hier dürfen Frauen ab 50 und Männer ab 55 Jahren mitmachen!]

 

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Förderkreis der Senioren im DSB. Was ist das eigentlich für ein Verein? – Eine Antwort von HANS-PETER KLUGER

 

Seniorenförderkreis_GrafikDer Förderkreis der Senioren ist ein eingetragener Verein, der als gemeinnützig anerkannt ist und sein Zweck ist …

 

Förderung des Deutschen Seniorenschachs

 

Aber es steckt ja viel viel mehr dahinter: Das Ganze ist schon eine Erfolgsgeschichte, die jeden Senior im Deutschen Schachbund interessieren sollte. Das Deutsche Seniorenschach boomt schon seit 1985/1990 und hat sich so toll entwickelt, dass es heute eine ganz wichtige Stütze des Deutschen Schachbundes ist.

 

Die Gründer des Vereins hatten 1993 das Ganze so konzipiert, dass ein ganz geringer Jahresbeitrag jedem Senior die Mitgliedschaft erlauben sollte. Man erkannte, dass viele, zum Teil während ihrer aktiven Zeit gute Schachspieler, plötzlich nicht mehr die Mittel hatten, um an den entstehenden großen Seniorenturnieren teilnehmen zu können.

 

Wir helfen den Ärmsten der Armen, damit sie sich einmal im Jahr ein Seniorenturnier leisten können, was immer wieder ein Erlebnis ganz besonderer Art darstellt.

 

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In Acqui Terme kämpfen 300 Seniorinnen und Senioren in vier Kategorien um die WM-Titel

 

Galina Strutinskaya (RUS) und Nona Gaprindashwili (GEO)

Galina Strutinskaya und Nona Gaprindashwili

Vom 9. bis 22. November finden in Acqui Terme (Italien) die Senioren-Einzelweltmeisterschaften statt, und zwar wie neuerdings bei FIDE-Turnieren üblich, in den vier Kategorien women 50+, women 65+, open 50+ und open 65+.

 

Bei den Frauen in der Kategorie w +50 werden von den 17 Teilnehmerinnen – darunter livebefinden sich mit Petra Schulz, Mira Kierzek und Rosemarie Sand drei deutsche Damen – 9 Runden Schweizer System gespielt. Elo-Favoritin ist Galina Strutinskaya aus Russland.

 

Sogar nur 10 Starterinnen gibt es in der Kategorie w +65, die in 9 Runden „jede-gegen-jede“ den WM-Titel ausspielen. Hier ist Nona Gaprindashwili aus Georgien die Favoritin.

 

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Der 15-jährige Moritz Greßmann schlägt in der Schlussrunde GM Viesturs Meijers und gewinnt das Open bei den 16. Bad Harzburger Schachtagen. Im Seniorenturnier siegt Hans Werner Ackermann vor Jefim Rotstein und Gerald Richter – Ein Bericht von BRUNO MÜLLER-CLOSTERMANN

 

Auf dem "Treppchen": Moritz Geßmann [*2000], Denis Mager [*1999] und Bernd KorsusDie Bad Harzburger Schachtage haben eine gewisse Tradition. In den ersten  Auflagen dieses Turniers findet man in den Siegerlisten die Namen Pirc, Bogoljubow, Kieninger (1938), Eliskases, Stahlberg, Rellstab (1939) und Ahues, Heinicke, Sämisch (1946). Das sind Namen, die den exakt 53(!) jugendlichen Teilnehmern von 103 Teilnehmern im Open vermutlich nicht alle geläufig sind. Aber als Eröffnung kennen wir natürlich alle Pirc und Bogol-Indisch oder die Sämisch-Variante im Nimzo-Inder.

 

Die offizielle Nummerierung der Bad Harzburger Schachtage beginnt im Jahr 1999 (was übrigens auch das Gründungsjahr des Schachtickers ist), so dass wir jetzt vom 27.-31.10.2015 die 16. Auflage erleben konnten. Und hier dominierten die Jugendlichen mit über 50% der Teilnehmer nicht nur quantitativ, sondern belegten auch die vordersten Plätze. Der 15-jährige  Moritz Geßmann vom BSV 68 Chemie Weißensee – gestartet auf Rang  14  und Elozahl 2103  – lag vor der Schlussrunde mit   6/7 ganz weit vorne und sicherte sich mit einem Sieg gegen GM Viesturs Meijers einen großartigen Turniererfolg mit 7 Punkten aus 8 Runden und einer Elo Performance von >2400. Platz 2  erreichte  der 16-jährige Denis Mager (Startrang 8, Elo 2204) vom TuS Makkabi Berlin mit 6,5/8. Der punktgleiche Bernd Korsus [Stratrang 3, Elo 2309] vom Delmenhorster SK erreichte als  weiterer Nicht-Titelträger den dritten Platz. Auch die weiteren mit  Geldpreisen versehenen Plätze 4-6 wurden von titellosen Spielern eingenommen. GM Meijers – Sieger von 2007 und 2009 –  musste sich mit dem 7. Platz begnügen.

 

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