Senioren

470 Seniorinnen und Senioren kämpften in vier Kategorien um die WM-Titel.

 

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Weltmeister Anatoly Vaisser und Clemens Werner

Bei den am 30. November zu Ende gegangenen „26. World Senior Chess Championships“ in Marienbad (Tschechien) erreichte FM Clemens Werner in der Kategorie Open 65+ den hervorragenden fünften Platz, punktgleich mit den partienvier Schachschwergewichten GM Anatoly Vaisser, GM Vlastimil Jansa, GM Evgeny Sveshnikov und IM Vladimir Zhelnin.

 

Mit 6 Siegen und 5 Remis blieb er in den 11 Runden ohne Niederlage und erreichte mit 8,5 Punkten den geteilten ersten Platz, nur durch die Sekundärwertung auf Platz 5 einsortiert.

 

Clemens Werner schreibt dazu auf seiner Facebook-Seite „Die erzielte Großmeisternorm, die es für Punktgleichheit mit dem Weltmeister Anatoly Vaisser gibt, wird mir zwar nichts nützen. Aber Marienbad war auch so eine Reise wert!“

 

Nachtrag Nr. 1: Leider ist die GM-Norm nun doch keine. Punktgleichheit mit dem Weltmeister führt nämlich nur für die Zweit- und Drittplatzierten zur GM-Norm, nicht für die Viert- und Fünftplatzierten! So sind die FIDE-Regularien. Hier fehlten Clemens Werner also genau 2,5 Punkte in der Sekundärwertung (Buchholzpunkte).

 

Uns ist dieses Ergebnis jedenfalls einen Blick auf die Schlusstabelle wert! Im Open 65+ gab es 265 Teilnehmer aus 59 Nationen, darunter 8 Großmeister, 23 Internationale Meister und 35 Fide-Meister!

 

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Hans Werner Ackermann gewinnt den Seniorentitel mit 8,5 Punkten aus 9 Runden. Friedrich Baumbach wird Nestorenmeister, Eveline Nünchert holt den Damentitel.

 

Gutgelauntes Trio: Peter Rahls (3. und Nestoren-Vizemeister), Friedrich Baumbach (2. und Nestorenmeister) und neuer Titelträger Hans Werner Ackermann (1)

Gutgelauntes Trio: Peter Rahls (3. und Nestoren-Vizemeister), Friedrich Baumbach (2. und Nestorenmeister) und neuer Titelträger Hans Werner Ackermann (1)

Bei den „16. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern“, die zum 8. Mal im Turnierhotel Binz-Therme auf Rügen stattfanden und mit 175 Teilnehmern und Teilnehmerinnen wieder Monate im Voraus ausgebucht war, gelang Hans Werner Ackermann – nach zweijährigem Gastspiel für Hansa Rostock jetzt wieder in der Heimat für Hansa Dortmund aktiv – ein souveräner Start/Ziel-Sieg.

 

Erst nach 7 erkämpften Siegen in Folge gab es in Runde 8 ein schonendes Remis gegen den Vorjahressieger und späteren Zweitplatzierten und Nestorensieger Friedrich Baumbach (SC Friesen Lichtenberg), als Großmeister im Fernschach eine lebende Legende. Im Vorjahr war diese direkte Begegnung in einem Zeitnotduell zugunsten des im Blitzmodus offensichtlich nervenstarken Friedrich Baumbach entschieden worden, was am Ende zu der Reihung „1. Baumbach, 2. Ackermann“ führte, beide mit 7,5 Punkten und knapper Buchholzentscheidung.  Dieses Jahr also nicht B vor A, sondern A vor B: „1. Ackermann 8,5 Punkte, 2. Baumbach 7 Punkte“.

 

Dahinter rangierten Peter Rahls (SK Zehlendorf, 7 Punkte) und Erich Krüger (SF Katernberg, 6,5 Punkte) auf den Plätzen 3 und 4, beide ebenfalls im Nestorenstatus.

 

Mit ebenfalls 6,5 Punkten folgten auf den Plätzen 5 bis 8 IM Heinz Liebert (USV Halle), Kurt Schreiber (TuS Dotzheim), Alfred Kotlar (SC Recklinghausen Altstadt) und Ihr Berichterstatter (Sportfreunde Katernberg), der sich nach schwachem Start noch nach oben arbeiten konnte.

 

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Marienbader Zwischenstand: Boris Khanukov (Foto) im Höhenflug

 

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Boris Khanukov

Bei den „26. World Senior Chess Championships“ vom 18.11. bis 1.12.2016 in Marienbad (Tschechien) mit rund 470 Teilnehmern sind die deutschen Vertreter Boris Khanukov und Matthias Kierzek nach 6 Runden in der stark besetzten Kategorie Open 65+ ganz vorne mit dabei. Das Bild zeigt Boris Kahnukov bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Niedernhausen, 2016.

 

Boris Khanukov (GER) gelang in Runde 5 ein Sieg gegen GM Vladimir Okhotnik (FRA, Elo 2434) und in Runde 6 gleich noch ein voller Punkt gegen IM Nathan Birnboim (ISR, Elo 2365). Damit liegt er mit 5,5/6 punktgleich mit GM Anatoly Vaisser auf Platz 1.

 

Mit 5/6 auf dem geteilten dritten Platz liegt Matthias Kierzek, dem in Runde 4 ein Sieg gegen GM Jan Plachetka (SVK, Elo 2348) gelang. Das Diagramm zeigt die kritische Stellung, in der Kierzek (mit Weiß am Zug) seinem großmeisterlichem Gegner mit einer kleinen taktischen Finesse eine Figur abluchsen konnte.

 

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Vom 23.11. bis zum 1.12. findet in Binz auf Rügen die 16. Auflage eines der größten und beliebtesten Seniorenturniere Deutschlands statt.

 

Für die „Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern“ unter der souveränen Leitung von Turnierleiter Gerhard Krüger im Seehotel Binz-Therme auf Rügen haben dieses Jahr wieder 175 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeldet, welche den Turniersaal bis auf den letzten Platz füllen werden.

 

In der Startrangliste ganz vorne finden wir Hans Werner Ackermann (inzwischen wieder  bei Hansa Dortmund), Erich Krüger (Sportfreunde Katernberg) und Titelverteidiger Friedrich Baumbach (SC Friesen Lichtenberg), der im Vorjahr den Titel dank seiner in der Schlussrunde bestens laufenden „Buchholzpferdchen“ ganz knapp vor Hans Werner Ackermann gewinnen konnte.

 

binz_2015_baumbach_ackermann_hassenrueck_schumacher-900x220Die vier Erstplatzierten aus dem Jahr 2015:
Friedrich Baumbach, Hans Werner Ackermann, Helmut Hassenrück und Gottfried Schumacher

 

Die Dritt- und Viertplatzierten Helmut Hassenrück bzw. Gottfried Schumacher vermissen wir dieses Jahr leider in der Meldeliste!

 

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Am 19.11. starten die „26. World Senior Chess Championships“ in Marienbad (Tschechien), wo fast 500 Teilnehmer bis zum 30.11. um die Seniorentitel kämpfen.

 

Unter den fast 500 Teilnehmern/Innen gibt es rund 70, welche für die deutsche Föderation an den Start gehen, darunter Brigitte Burchardt (Startrang 4 bei w50+), Clemens Werner und Boris Khanukov (Startrang 20 und 21 bei Open 65+).

 

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Brigitte Burchardt, Clemens Werner und Boris Khanukov

 

Wie inzwischen international üblich, gibt es die Kategorien 50+ und 65+, jeweils nach Männern und Frauen getrennt. Ein Novum dürfte die Austragung in vier verschiedenen Hotels ein, die jeweils einige hundert Meter voneinander entfernt liegen, was u.a. eine Geschlechtertrennung zur Folge hat; die Damen der Kategorien W50+ und W65+ spielen nämlich räumlich separiert von den Herren 65+ und 50+. Zudem ist die Kategorie 50+ ihrerseits auf zwei Spielorte verteilt, die 500 m voneinander entfernt liegen.

 

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Bei den 25. Deutschen Seniorenmannschaftsmeisterschaften der Landesverbände in Magdeburg war in der Schlussrunde nochmal für Spannung gesorgt. Am Ende setzte sich das Team aus Baden durch, knapp vor Württemberg und Berlin. – Ein Schlussbericht von Gerhard Meiwald

 

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Das siegreiche Team von Baden: Rainer Voigt (Landessportbund), Gert Kleint (HSR), Christof Herbrechtsmeier, Mihail Nekrasov, Gerhard Kiefer, Clemens Werner, Bernd Fugmann, Frau Hoteldirektorin Imwalle, Dr. Günter Reinemann und Michael Zeuner

 

An Tisch 1 trafen die punktgleichen Bayern auf die Mannschaft von Baden; an Tisch 2 das ebenfalls mitführende Nordrhein-Westfalen auf Berlin. Wollte Berlin den Titel gewinnen, musste es auf jeden Fall gegen NRW siegreich bleiben. Auch Württemberg I hatte im Falle eines hohen Sieges gegen Sachsen-Anhalt I noch Chancen auf einen Spitzenplatz auf Grund bisher vorhandener guter Zweitwertung.

 

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Bei der 25. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Bundesländer ist nach 5 Runden noch nichts entschieden – Ein Bericht von Dr. Günter Reinemann

 

Brigitte Burchardt in Radebeul 2016 (Foto: B. Müller-Clostermann)

Brigitte Burchardt in Radebeul 2016

War es gestern eng an der Spitze, ist es ganz oben noch enger geworden. Bayern siegte im Spitzenspiel durch den „big point“ von Karl-Heinz Kannenberg gegen Württemberg und ist nun zusammen mit NRW auf dem Platz an der Sonne.

 

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Nur durch die Drittwertung getrennt liegt Berlin in Lauerstellung. Die Hauptstädter konnten dabei das Team des Gastgebers mit 3:1 schlagen. Grundlage dafür bildete der recht schnelle Sieg von der einzigen Dame im Feld: Brigitte Burchardt. Die gebürtige Weißenfelserin aus dem südlichen Sachsen-Anhalt, die jahrelang zur Frauen-Meistermannschaft von Halle gehörte, gewann damit bereits zum vierten Mal (bei einem Remis) und hat damit zusammen mit Christoph Frick aus Württemberg die meisten Punkte erspielt.

 

Die zweite Vertretung des Gastgebers stellt mit Karl-Heinz Bondick den einzigen Spieler, der bisher alle vier Spiele gewinnen konnte. Ebenfalls top aus dem Land der Frühaufsteher ist sein Mannschaftskollege Dr. Hans Werchan (beide vom USC Magdeburg), der in den letzten Runden stets an Brett 3 oder 4 kämpfte. Mit fast 83 Jahren ist das eine bemerkenswerte Leistung.

 

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Die 25. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände in Magdeburg steuert auf das Bergfest zu – Ein Zwischenbericht von Dr. Günter Reinemann

 

Dr. Köhler (mit Schwarz) schaffte den Big Point

Dr. Köhler (mit Schwarz) schaffte den Big Point

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Nach drei gespielten Runden kann eine erste Zwischenbilanz gezogen werden. Nur noch Württemberg 1, welches sich in der heutigen 3. Runde gegen die eigene 2. Mannschaft souverän durchsetzen konnte, hat eine „weiße Weste“ und liegt mit 6 Mannschaftspunkten auf Platz 1. Morgen treffen die Württemberger auf den eigentlichen Turnierfavoriten NRW 1, das heute gegen Gastgeber Sachsen-Anhalt 1 über ein 2:2 nicht hinaus kam.

 

Den Sachsen-Anhaltinern gelang nach dem gestrigen Sieg gegen den Setzlistenzweiten Baden mit dem heutigen Unentschieden gegen den Topfavoriten die zweite große Überraschung. Für den „Big Point“ sorgte heute der Amateurweltmeister Dr. Gerhard Köhler (Sachsen-Anhalt 1) mit einem Sieg über den Deutschen Seniorenmeister Dr. Boris Khanukov.

 

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Der Schachklub Bad Harzburg veranstaltet vom 11. bis 15. Oktober im Bündheimer Schloss zum 17. Mal die Bad Harzburger Schachtage.  Fast 140 Teilnehmer verteilen sich hälftig auf das 8-rundige Open und und das 6-rundige Seniorenturnier.

 

In diesem Jahr ist das ausgezeichnet organisierte Turnier an attraktivem Ort nicht vollständig ausgebucht, was vermutlich seine Ursache in einigen zeitgleich stattfindenden Turnieren hat. U.a. fehlen der  Vorjahressieger HW Ackermann und Jefim Rotstein, die bei den Senioren-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände in Magdeburg gemeinsam für das Team NRW 1  antreten.

 

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Einige Impressionen vergangener Turniere zeigt unsere mit einer abendlichen Ansicht des Bündheimer Schlosses eingeleitete Bildleiste, u.a. mit Vincent Keymer (im Jahr 2012), der inzwischen bei internationalen Einsätzen erfolgreich ist und genau wie Torsten Frings (alias Hugh Ditmas) dieses Jahr nicht dabei ist.  Ob der Tiger wieder mit am Brett stehen wird (oder darf?!) ist noch nicht bekannt; jedenfalls hat sich sein Halter Olaf Steffens in die Startliste eingetragen.

 

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25. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände vom 9.-15. Oktober in Magdeburg – Ein Vorbericht von Dr. Günter Reinemann

 

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Spielsaal im Hotel Maritim

Nach der 27. Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft im August 2015 findet vom 09.10. – 15.10.2016 liveerneut im exklusiven Hotel MARITIM in Magdeburg die 25. Deutsche Senioren-Mannschafts-Meisterschaft der Landesverbände statt. Nach Meldeschluss liegen die Anmeldungen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenschachbundes, von Niedersachsen, Hamburg, Baden, Sachsen, Brandenburg und Bremen (jeweils 1 Mannschaft) sowie von Rheinland-Pfalz, Bayern, Württemberg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, NRW, Hessen (jeweils 2 Mannschaften) vor. Um auf eine geradzahlige Anzahl von Mannschaften zu kommen, geht Sachsen-Anhalt mit 3 Mannschaften an den Start. Leider haben Thüringen und das Saarland keine Meldung vorgenommen. Somit werden 26 Mannschaften teilnehmen.

 

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Vom 26.09 – 04.10.2016 fand im schönen Nordseeheilbad Büsum die 10. Offene Seniorenmeisterschaft mit neuer Rekordbeteiligung von 156 Teilnehmern statt. Das Turnier endete mit einem Sieg von Bernd Baum vor Reinhard Postler und Helmut Hassenrück – Ein Bericht von GERHARD MEIWALD

 

 

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Bei der Siegerehrung flankiert von Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje und Turnierleiter Gerhard Meiwald:
Helmut Hassenrück (3), Bernd Baum (1) und Reinhard Postler (2)

 

Neben Titelverteidiger FM Berthold Bartsch (SC Forchheim) waren FM Hans-Werner Ackermann (SC Hansa Dortmund) Sieger 2014, FM Dr. Bernd Baum (SC Fulda) Sieger 2012, FM Christian Hess (FC St.Pauli) Sieger 2013, FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr), FM Reinhard Postler und FM Wolfgang Thormann (beide SG Oberschöneweide) sowie Altmeister FM Dr. Reinhard Zunker (SV Hofheim) und Newcomer FM Kuno Thiel (SC Bayer Leverkusen) mit Titelambitionen angereist. Dass die beiden noch titellosen Spitzenspieler Dr. Matthias Kierzek (SC Fulda) Sieger der offenen hessischen Seniorenmeisterschaft 2015 und Helmut Hassenrück (SG Gladbeck) Sieger Offene Seniorenmeisterschaft Rheinland-Pfalz 2015 da ebenfalls mitmischen wollten, verstand sich von selbst.

 

Da sich im weiteren Teilnehmerfeld bis Ranglistenplatz 23 Spieler mit einem ELO Rating über 2100 befanden, konnten sich die Titelträger keineswegs auf ihren Meriten ausruhen.

 

Erstmals erreichte die weibliche Teilnehmerzahl mit 11 den zweistelligen Bereich. Mit Titelverteidigerin WFM Mira Kierzek (SC Fulda) amtierende und mehrfache Deutsche Seniorenmeisterin, Dorit Gehrmann (SV Eutin) Siegerin 2013 und Dietlind Meinke (MTV Leck) waren die Favoritinnen bereits ausgemacht.

 

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buesum_2016_posterNach 79, 104 und 137 Teilnehmern in den Jahren 2013-15 hat die Meldeliste für die 10. Offene Schleswig-Holsteinische Senioren-Einzelmeisterschaft 2016 in Büsum kurz vor Turnierstart den neuen Rekordstand von 172 Eintragungen erreicht.

 

Und es wachsen nicht nur die Teilnehmerzahlen, sondern auch die Zuwächse! Diese Entwicklung liegt nicht nur an dem im wahrsten Sinne des Wortes hervorragenden auf der Deichkrone gelegenen Spiellokal „Büsumer Pesel“ mit Blick aufs Wattenmeer und dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Büsumer Ortskern, sondern auch an der vorbildlichen Organisation.  Diese liegt wieder in den bewährten Händen von Gerhard Meiwald, der das Büsumer Seniorenturnier ins Leben gerufen hat, als Turnierleiter, Schiedsrichter und DSB-Seniorenreferent in einer Person.

 

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Schlussbericht zu den Deutschen Senioreneinzelmeisterschaften (13.-21.8.2016) in Niedernhausen. Boris Khanukov vor Clemens Werner und Horst Degenhardt. Mira Kierzek verteidigt erfolgreich ihren Frauentitel.

 

Der mit drei Remisen sehr mäßig ins Turnier gestartete IM Boris Khanukov – übrigens Dr. der technischen Wissenschaften und „Meister des Sports der UdSSR“  –  ließ in den Runden 4 bis 9 eine Serie von  6 Siegen folgen, wobei er in der Schlussrunde den bis dahin führenden Hans-Werner Ackermann durch einen souverän heraus gespielten Weißsieg abfangen konnte und mit 7,5 Punkten aus 9 Runden Senioren- und(!) Nestorenmeister wurde.

 

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Neuer Titelträger Boris Khanukov. Titelverteidiger Boris Gruzmann reicht dem neuen Vizemeister Clemens Werner die Hand zur Aufgabe. Horst Degenhardt erkämpft den dritten Platz

 

Khanukov wurde dadurch Doppel-Nachfolger von Boris Gruzman, dem im Vorjahr ebenfalls das Double gelang. Der Schnappschuss (mittleres Bild) zeigt die Schlusstellung und Gratulation an den neuen Vizeseniorenmeister Clemens Werner. Jungsenior Horst Degenhardt errang durch ein hart erkämpftes Remis in 123 Zügen  gegen Jefim Rotstein den dritten Platz.

 

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Vorbericht zur 28. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft.   … und „Letzter Aufruf“!

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

Titelverteidiger: Boris Gruzman, Mira Kierczek

An diesem Sonnabend [13.8.] beginnt in Wiesbaden-Niedernhausen die deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft (13.-21.8.16). Nach anfangs zögerlichem Anmeldeverhalten hat die Veranstaltung in den letzten Wochen erheblich Zulauf bekommen, so dass eine „ordentliche“ Teilnehmerzahl noch erreicht worden ist, zumindest in der A-Gruppe. Täglich gehen weitere Meldungen ein, bis heute sind es 138. Für die ELO/DWZ-begrenzte B-Gruppe liegen 74 Anmeldungen vor.

 

Das Starterfeld kann sich sehen lassen! Titelverteidiger FM Boris Gruzmann trifft auf die Ex-Seniorenmeister IM Yuri Boidman (2014), FM Dr. Christian Clemens (2011, 2009), FM Clemens Werner (2010), Erich Krüger (2008) und den mehrfachen Nestorenmeister FM Jefim Rotstein.

 

Topgesetzt ist FM Hans Werner Ackermann, der schon viele Turniersiege errungen hat, dem aber der deutsche Meistertitel noch fehlt.

 

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Fedor Dushatskiy ist Gesamtsieger. Dieter Villing schafft das Double und wird RLP-Senioren-  und Nestorenmeister. Als Schlussbonus gibt es für die Leser einen Rückblick in die 1970-er Jahre – Ein Bericht von KLAUS-PETER THRONICKE

 

RLP Senioren Open 2016: Fedor Dushatskiy und Dieter Villing

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Das 14. RLP-Senioren-Open 2016 (16. bis 24.07.2016) begann bei schönster Sommerhitze am 16.07.2016 im GDA Wohnstift (Seniorenstift) in Neustadt an der Weinstraße. Dank klimatisiertem Spielsaal konnten die 75 Teilnehmer das schöne Ambiente des gastgebenden GDA Wohnstifts ganz besonders genießen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern auch aus den benachbarten Bundesländern und  dem nahen Ausland.  Erneut war eine kleine Steigerung der Teilnehmerzahl zu verzeichnen.

 

Entsprechend dem Wunsch einiger Teilnehmer aus dem Vorjahr wurden erstmalig 9 Runden angesetzt. Gespielt wurde mit Fischerzeit, dies hat sich sehr bewährt. So konnten viele Partien ausgespielt werden, es gab nur äußerst selten Zeitüberschreitungen.

 

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Vom 13.-21. August findet in Niedernhausen – gelegen im Naturpark Rhein-Taunus zwischen Wiesbaden und Frankfurt – die 28. Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft  statt. Bei bisher fast 200 Teilnehmern ist noch Luft für weitere Anmeldungen! 

 

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Vom 13. bis 21. August werden im Ramada-4-Sterne-Hotel Micador Senioren und Seniorinnen nicht nur um die Titel Seniorenmeister, Nestorenmeister und Damenmeisterin kämpfen, sondern auch eine gute Zeit miteinander verbringen, in der neben der sportlichen Anspannung an den Brettern auch die notwendige Erholung nicht zu kurz kommen wird.

 

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Baden-Württembergische Senioren-Einzelmeisterschaft in Freudenstadt: Hans Werner Ackermann gewinnt das Turnier und Christof Herbrechtsmeier holt den Titel – Ein Bericht von BERND FUGMANN

 

Siegerehrung: Bernhard Krüger, Sen. Ref. SVW - Armin Winkler, Präs. SVW - Christof Herbrechtsmeier, Seniorenmeister BW - Dr. Matthias Kleifges, Schiedsrichter FSR und Bernd Fugmann, Sen. Ref. BSV

Bernhard Krüger, Armin Winkler, Seniorenmeister Christof Herbrechtsmeier, Dr. Matthias Kleifges, Bernd Fugmann

Logo_Baden_Und_WuerttembergMit 110 Teilnehmern aus vier Nationen und 13 Bundesländern war die 2. Offene Baden-Württembergische Senioren-Einzelmeisterschaft vom 1.07. bis 9.07.2016 im klimatisierten Kurhaus von Freudenstadt sehr attraktiv besetzt. Auch die Sieger des vergangenen Jahres waren wieder mit von der Partie. Aus Baden hatten sich 26 Teilnehmer, aus Württemberg 43 Teilnehmer angemeldet.

 

Da sich der Termin mit der Weltmeisterschaft der Senioren in Radebeul bei Dresden überschnitt, waren einige Spitzenspieler nicht am Start. Davon profitierten wiederum die etwas schwächeren Spieler. Als ältester Teilnehmer nahm Robert Bauer mit 93 Jahren von Post Karlsruhe teil.

 

Geleitet wurde das Turnier vom Seniorenreferenten Bernd Fugmann des BSV, von Schiedsrichter Dr. Matthias Kleifges (FSR), Webmaster für Senioren des DSB Christian Eichner und dem Seniorenreferenten vom SVW. Alle Spieler konnten bei grosszügigen Platzverhältnissen auf qualitativ hochwertigen Holzbrettern ihre Partien austragen.

 

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Das 24. Offene Brandenburgische Seniorenturnier fand vom 16. – 26.06.2016 im Ostseebad Miedzyzdroje (Polen) statt – Ein Bericht von KARL-HEINZ LANGER

 

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Am Strand von Międzyzdroje

Auch in diesem Jahr fanden sich wieder viele Freunde des königlichen Spiels im schönen polnischen Ostseebad Międzyzdroje ein. Die Gelegenheit, beim 24. Offenen Brandenburgischen Seniorenturnier dabei zu sein, nahmen 94 Schachfreunde wahr, davon 56 aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, NRW und Hamburg, dazu 9 polnische und je ein Spieler aus der Ukraine und aus Russland. 6 Titelträger – darunter GM Hans-Joachim Hecht und IM  Evgeniej Piankov sowie 4 FIDE-Meister waren am Start. Drei Damen nahmen den Kampf auf, wobei besonders WFM Eveline Nünchert kräftig mitmischte. 27 Nestoren ab 75 Jahre waren dabei, darunter als älteste Teilnehmer Zdzislaw Grabczynski und Hans Kielstein, beide Jahrgang 1932.

 

In den ersten beiden Runden gab es noch die erwarteten Ergebnisse. Aber bereits in der 3. Runde mussten sich die vermeintlichen Favoriten IM Evgeniej Piankov gegen WFM Eveline Nünchert und FM Fritz Baumbach gegen WFM Margarita Komysheva mit einem Remis begnügen.

 

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Die 4. Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren in den drei Sektionen 50+, 65+ und Damen  fand vom 26. Juni bis 4. Juli in der schönen Wein- und Garten-, sowie Karl-May-Stadt Radebeul statt – Ein Beitrag aus Sicht des Teams SV Horst-Emscher von DOROTA WECLAWSKI

Die 4. Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft 2016 der Senioren 50+ und 65+ in Radebeul

Die 4. Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft 2016 der Senioren 50+ und 65+ in Radebeul

 

Unter der Schirmherrschaft der FIDE, organisierte erneut der Ausrichter ZMDI Schachfestival Dresden e.V., dieses weltstärkste internationale Mannschaftsseniorenturnier, welches letztes Jahr in Dresden stattfand. Die erfahrenen und sehr gut organisierten Schachfreunde um Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan durften dieses Jahr ebenfalls das 100. Jubiläum des Ramada-Cup-Turniers in Halle feiern. „Herzlichen Glückwunsch!!“

 

Die schachliche Spannung und faire Atmosphäre um Schachkultgrößen und dasFußball-EM-Public-Viewing, welches aus Frankreich live übertragen wurde, spielte sich in dem schönen und freundlichen Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre des „Sächsischen Nizza“ ab.

 

Am Dienstag, den 26.06.2016 um 14:00 Uhr, fand die Eröffnung mit 107 Teams aus 23 Nationen statt. Das Open-Turnier für Vierermannschaften wurde vom belebenden Programm der Künstler der Sächsischen Artistenschule Dresden e.V. und von Grundschülern aus Niederlößnitz in Radebeul eröffnet, die mit den Landesflaggen der teilnehmenden Spieler und Spielerinnen einmarschierten. Gänsehautatmosphäre bei allen Teilnehmern und Gästen!

 

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Russia Women entscheidet die Frauenwertung für sich – Ein Beitrag von YVONNE LEDFUß   

 

Germany 50 + World Champion

Germany 50 + World Champion

Der letzte Turniertag war geprägt von einem spannenden Fernduell der führenden Teams. Armenia besiegte die Emanuel–Lasker–Gesellschaft mit 2 ½ und Germany 1 setzte sich mit 3 ½ Punkten gegen das Team Thüringen durch. Damit haben beide 16 Mannschaftspunkte. Infolgedessen entschied die Zweitwertung über den Turniersieg. Mit nur einem halben Brettpunkt Vorsprung lag Germany 1 nach neun Runden vorne. Dritter wurde England 1. Die Plätze vier und fünf belegen die Emanuel–Lasker–Gesellschaft und die Hessische Seniorenmannschaft.

 

In der Sektion 65+ stand das Team Russia 65+ bereits vor der heutigen Runde als Sieger fest. Sie zeigten auch am letzten Tag erneut eine starke Leistung und besiegten Moldova mit 3:1 und sind mit 18 Mannschaftspunkten souveräner Weltmeister. Die Silbermedaillen gehen an St. Petersburg, das heute gegen Norway 1 mit 3:1 gewann. Den dritten Platz belegt mit 13 Mannschaftspunkten Belgium 1. Sie konnten ihre letzte Partie gegen Germany 1 mit 3:1 für sich entscheiden. Vierter ist England 1 und den fünften Platz belegt Germany 2.

 

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