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Simultan

Im Blindsimultan ist Marc Lang einsame Spitze – Ein Beitrag von FRANK HOPPE

 

Im Neubau des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Laichingen, einer Kleinstadt in Baden-Württemberg, konnte FM Marc Lang am 16. Juli seinen eigenen Weltrekord im Blindsimultan-Schnellschach verbessern. An 14 Brettern hatten die Spieler je 20 Minuten Zeit, wobei der neue und alte Weltrekordmann 14 mal 20 Minuten als Bedenkzeit bekam. Lang erreichte 10½ Punkte, wobei ihm 7½ Punkte (mehr als 50%) für einen erfolgreichen Weltrekordversuch gereicht hätten

Copyright: Hans Vöhringer/svw.info

Copyright: Hans Vöhringer/svw.info

 

 

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Eine Partie verlor Lang gegen Alexander Hermanns. Den Punkt teilte er mit Badens Präsident Uwe Pfenning, der auch Vizepräsident des Deutschen Schachbundes ist, mit Anita Felkel, Patrick Siewert, Jürgen Brunner und Marco Hrsak.

 

 

Für die Schachabteilung des TSV Laichingen gehörte das Blindsimultan zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen der Verein sein 50-jähriges Bestehen feiert.

 

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1985 schlug der damals 22-jährige Garry Kasparov in 24 Partien mit 13:11 Anatoli Karpov. Acht Jahre sollte er offizieller Weltmeister des Weltschachbundes FIDE bleiben – Ein Beitrag von RAINER ISE

 

Heute ist der 52jährige ein unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie und ein Menschenrechtsaktivist, der mit seinen Büchern und Vorträgen weltweit für Aufsehen sorgt. Das gerade erschienene Buch des

entschiedenen Kreml-Gegners trägt den Titel „Warum wir Putin stoppen müssen – Die Zerstörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen“.

 

In Mönchengladbach trat Garry Kasparov im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pioniere der Welt“ am 2. Juni 2016 um 20 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Halle auf. Er hielt einen Vortrag zum Thema „The Master Game: What leaders can learn from chess”. Das königliche Spiel als Blaupause für Führungsstrategien – ein Pflichttermin, nicht nur für alle Manager. Zuvor konnte man Kasparov auch schachlich in Aktion sehen: 15 Schachspieler hatten ab 14 Uhr die Ehre, in der Kaiser-Friedrich-Halle gegen Schach-Legende Garry Kasparov zu spielen. Es waren Vertreter aller Altersklassen aus regionalen Schachverbänden, die sich auf unterschiedlichste Weise qualifizierten. Ein Spieler hatte sich die Teilnahme bei der diesjährigen  Lichtblicke-Auktion ersteigert.

Lesen Sie auch auf 6einen Artikel über das Ereignis

(Quelle: www.schachbundesliga.de, Autor Marc Lang, Fotos: Rainer Ise)

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(M-)ein Erlebnisbericht vom Simultan mit Magnus Carlsen aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT – Von JANA SCHNEIDER

 

Video: Interview mit Felix Magath und Peer Steinbrück

Aller guten Dinge sind drei, und so kommt nach den beiden Beiträgen von Lara Schulze und Karol Lalla nun auch noch der angekündigte Erlebnisbericht von Jana Schneider. Die EU-Meisterin 2015 in der Altersklasse U14 hatte auf Initiative des Schach-Ticker einen der vier Plätze für geladene Gäste erhalten. Um die übrigen 66 Plätze für das Simultan mit Magnus Carlsen, dass am vergangenen Sonnabend [20. Februar] aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Wochenzeitung DIE ZEIT stattfand, hatten sich innerhalb kürzester Zeit mehr als 1400 Schachfreunde beworben.

[Raymund Stolze]


 

70 Spieler sind gleichzeitig gegen den Weltmeister angetreten und ich durfte eine von ihnen sein. Daneben hat Helmut Pfleger für Zuschauer und Begleitpersonen Partien von Carlsen analysiert und erklärt. Um 14:00 Uhr wurden wir Spieler eingelassen.

 

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Bericht von LARA SCHULZE (SK Lehrte) Deutsche Meisterin / EU-Vizemeisterin U14w: 21.02.2016

 

Lara Schulze und Magnus Carlsen

Lara Schulze und Magnus Carlsen

Am Samstag, dem 20.02.2016, durfte ich in Hamburg im Rahmen des 70-jährigem Jubiläums der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ im Simultanturnier gegen den Schachweltmeister Magnus Carlsen spielen.

 

zeit_OnlinePünktlich um 14.00 Uhr konnten die Spieler den Spielort betreten, ein schöner Saal im ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt in Hamburg. Es gab zugewiesene Plätze, für jeden Spieler Getränke und einen Imbiss. Mitten unter den Spielern saßen auch Peer Steinbrück und Felix Magath. Es folgte eine kleine Einweisung ins Simultan und ab 14.30 Uhr war der Saal auch für Zuschauer geöffnet.

 

Um Punkt 15.00 Uhr kam unter tobenden Applaus Magnus Carlsen in den Raum. Nach einer kurzen Ansprache ging es los. Jeden der 70 Spieler begrüßte er mit Handschlag. Der Weltmeister zog immer sehr schnell, so dass man nicht lange warten musste, bis er wieder beim eigenen Brett vorbeikam. Die Strecke, die er dabei zurücklegten musste, war allerdings enorm, denn die 70 Bretter bildeten eine sehr lange Gasse für den Weltmeister.

 

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Super-Ergebnis für Carlsen – Ein tolles Erlebnis für die Nummer 2 der U10, Jeremy Hommer – Ein Erlebnisbericht von KAROL LALLA

 

Jeremy Hommer mit Carlsen

Jeremy Hommer mit Carlsen

Von 15 Uhr bis 21.30 Uhr, stolze 6,5 Sunden zog sich das Schachevent, Carlsen vs ZEIT-Leser in dem Alten Hauptzollamt, in der Hafencity Hamburg. Lediglich 2 Remisen und 1 Niederlage gab der Weltmeister dabei ab.

 

Magnus Carlsen zeigte sich gut gelaunt, aber auch fit genug für einzeit_Onlineen Marathonauftritt. Der Weltmeister nahm es gleich mit 70 Spielern auf. Sicherlich war der größte Teil Schach-Breitensportler, es saßen aber auch genügend spielstarke Vereinspieler am Brett.

 

Eine Runde nahm ca 8 Minuten in Anspruch, 2 Tischreihen so dicht zusammengestellt, dass Magnus gerade auf- und abgehen konnte. Zwischendurch ein Schluck aus der Wasserflasche, ein Biss in den Fitnessriegel, paar Sätze auf englisch ins Mikro, mehr gönnte er sich und den vielen Zuschauern nicht. Ein Wimpernschlag pro Brett und weiter gings, Spieler für Spieler. Kein Mitleid kannte Magnus dabei bei seinen Zügen, ob Peer Steinbrück, der nicht einmal den 20. Zug erleben durfte, oder Felix Magath, der nach dem 24. Zug aufgab. Magnus spielte sein gewohnt kompromissloses Spiel.

 

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Ist es wirklich echt, dass ich gegen den Weltmeister spielen werde? – Gedanken vor meiner Begegnung mit Magnus Carlsen – Von JANA SCHNEIDER

 

Jana Schneider

Jana Schneider

Nur noch wenige Tage sind es bis zu meiner ersten Begegnung mit dem Weltmeister im Schach aus Norwegen. Ich bin schon total aufgeregt.

 

Freitag vor einer Woche habe ich es erfahren, meinen besten Dank an Raymund Stolze vom Schach-Ticker, der mir das ermöglicht hat. Erst habe ich gedacht, es sind noch Monate, bis ich Magnus Carlsen wirklich sehen werde, doch dann kam die Nachricht: In zwei Wochen ist es so weit. Nächsten Samstag.

 

Es erscheint mir immer noch irgendwie unwirklich. Als wäre das nur wieder ein Traum, den ich schon so oft geträumt habe. So oft habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, den Weltmeister einmal in der Wirklichkeit zu sehen. Und nun wird es Wirklichkeit werden. Ich darf sogar gegen ihn im Simultan Schach spielen.

 

Jetzt vorher überlege ich mir, wie es werden wird, wie es werden könnte und doch werde ich die Wahrheit wahrscheinlich nie erträumen können. Also macht es keinen Sinn, sich Möglichkeiten vorzustellen, aber ich tue es trotzdem. Unbewusst. Bewusst …

 

Ist das wirklich echt, dass ich in wenigen Tagen gegen den Weltmeister spielen werde? Oder doch nur ein wunderschöner Traum, ein Wunsch? Einer, der wahr wird. Ist das wirklich möglich? Anscheinend schon!

 

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Am 20.02., 15 Uhr, spielt Weltmeister Magnus Carlsen mit den weißen Steinen gegen 70 Gäste simultan. Im Alten Hauptzollamt der Hansestadt Hamburg, in der Speicherstadt, lädt „DIE ZEIT“ zum 70-jährigen Jubiläumshighlight – Ein Vorbericht von KAROL LALLA

 

Jeremy Hommer (Foto: Deutsche Schachjugend)

Jeremy Hommer (Foto: Deutsche Schachjugend)

Über 2000 Bewerber rissen sich um diese 70 Plätze, mit dabei 2 Lüneburger, eine überraschend hohe Quote, eine eigene „Lüneburg-Variante“ wäre zu dem feierlichen Anlass angebracht!

 

Das 9-jährige Lüneburger Jahrhunderttalent, Jeremy Hommer, 1750 Elo und Nr. 2 der Deutschen U10-Rangliste und der engagierte Lüneburger Lehrer und Vereinsvorsitzende des OSV Lüneburg, Karol Lalla, freuen sich auf diese einmalige Chance. Gemeinsam mit dem Lüneburger FIDE-Meister, Gert Rabeler, bereitet sich Jeremy schon seit Tagen intensiv vor. Mit der Schach-App fürs iPad „Play Magnus“ versucht Jeremy den Stil des Weltmeisters zu entschlüsseln. Bis zum 11-jährigen Magnus hat er bereits aufgeschlossen. An seiner soliden Caro-Kann-Verteidigung feilt Jeremy Tag für Tag. Er ist fest entschlossen, Magnus mit seiner zuhause vorbereiteten Variante das Leben schwer zu machen. Turnierspieler Karol Lalla dagegen lässt es ruhiger angehen und hofft mit Schwarz auf einen Stonewall  gegen Weltmeister Carlsen. Lange mithalten und auf einen Flüchtigkeitsfehler des Weltmeisters hoffen, lautet da die Devise.

 

Ködern für ein gemeinsames Foto, möchten Jeremy und Karol den Weltmeister, mit einem selbst veredelten „Play Magnus“-Schachset, welches im edlen rot/weiß lackiert wurde. Ob die Charme-Offensive und somit die „Lüneburg-Variante“ aufgeht? Wir werden sehen und berichten …

 

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Die Herren Steinbrück und Magath sind bei der Simultanshow zum 70-jährigen Jubiläum der ZEIT gegen Magnus Carlsen am 20. Februar in Hamburg dabei – Von RAYMUND STOLZE

 

Die 70 Plätze bei der im wahrsten Sinn des Wortes außergewöhnlichen Simultanshow zum 70-jährigen Jubiläum der Wochenzeitung DIE ZEIT in Hamburg am 20. Februar sind heiß begehrt. Und natürlich hat der Veranstalter auch einige für Prominente und Politik und Sport reserviert, was das öffentliche Interesse fraglos erhöht. So hat am heutigen Aschermittwoch [10. Februar] die Abteilung „ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen“ darüber in einer E-Mail informiert, dass der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Fußballmanager Felix Magath zu den Gegnern von Weltmeister Magnus Carlsen gehören werden.

 

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Peer Steinbrück gegen Vladimir Kramnik (2005) und Felix Magath auf und am Spielfeld

 

Was die schachliche Qualifikation der beiden „Herausforderer“ angeht, so gehören beide durchaus der Kategorie „versierter Hobbyspieler“ an. Peer Steinbrück hat beispielsweise am 5. März 2005 in der Bonner Kunsthalle – da war er noch Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen – gegen den damaligen Weltmeister Wladimir Kramnik sich sehr ordentlich aus der Affäre gezogen. Die Partie musste er zwar nach hartnäckigem Widerstand aufgeben, aber die Begegnung des Spitzenpolitikers mit dem russischen Schachkönig sorgte für große Resonanz in der Presse. Sie finden am Ende des Beitrags eine Möglichkeit zum Nachspielen der Partie Peer-Vladimir!

 

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Magnus Carlsen gibt in Hamburg am 20. Februar eine Simultanshow an 70 Brettern zum 70-jährigen Jubiläum der Wochenzeitung DIE ZEIT

 

So kann man auch seinen Geburtstag feiern. Zu ihrem 70-jährigen JuMagnus-Carlsen-London-R13biläum hat sich DIE ZEIT eine „Lange Nacht der ZEIT“ einfallen lassen. Und da das in Hamburg herausgegebene Wochenblatt immer schon etwas für Schach übrig hat – in der Nummer 45 des ZEITmagazins erschien am 5. November 1982 die erste Schachglosse von Dr. med. Helmut Pfleger – gönnt man sich ein Event der absoluten Extraklasse. Am 20. Februar ab 15 Uhr bittet im ehemaligen Hauptzollamt der Hansestadt, Alter Wandrahm 19-20, der Schachweltmeisters zu einer Simultanshow. Der 25-jährige Magnus Carlsen wird dabei symbolisch zum Anlass sage und schreibe an 70 Brettern gegen 70 Gegner gleichzeitig antreten.

 

Nutzen Sie also die Chance, einmal gegen die Nummer 1 der Schachwelt anzutreten – und ihn vielleicht sogar zu bezwingen! Eile ist freilich geboten, denn wer von Ihnen aktiv bei dieser einmaligen Veranstaltung dabei sein will, muss sich unter www.zeit.de/playmagnus um die Teilnahme bewerben.

 

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Eine Simultanaktion vom Kinderhilfswerk terre des hommes und der Deutschen Schachjugend SebastianSiebrecht

 

billionphotos-1209956_128x128Unter dem Motto „15 Titelträger für 15 Jahre“ wurden deutschlandweit Titelträger gesucht, die an einem Tag zu Gunsten von terre des hommes eine kostenlose Simultanveranstaltung geben. Die Zusagen der Titelträger ließen nicht lang auf sich warten. Mit über 50 Bewerbungen hatte die Deutsche Schachjugend nun die Qual der Wahl. Einige Titelträger boten daher sogar an, mehrere Veranstaltungen zu spielen, so dass nun 21 Simultanveranstaltungen Deutschlandweit stattfinden können.

 

Die Schachfreunde Moers veranstalten am 19. Juli zusammen mit der Deutschen Schachjugend und dem Kinderhilfswerk terre des hommes ein Simultanturnier mit buntem Rahmenprogramm wie einer Tombola, offenem Training und weiteren Aktionen. Infos in der PDF-Datei.

Evelyn Moncayo Romero (Foto) aus Ecuador kam, sah und besiegte in Strausberg beim Sporttag zur 775-Jahrfeier Maximilian Mätzkow – Ein Augenzeugenbericht von RAYMUND STOLZE

 

WIM Evelyn Moncayo Romero

WIM Evelyn Moncayo Romero

Wie kann man für den Schachsport nachhaltig in der Öffentlichkeit werben? Eigentlich ist es ganz einfach. Es heißt nur seine Chance zu sehen und sie dann aber auch zu nutzen. Für die Abteilung Schach des KSC war das am vergangenen Sonntag [21. Juni] der Sporterlebnistag, der zum 775. Geburtstag von Strausberg stattfand. Der Sport- und Erholungspark in der Landhausstraße bot dazu ideale Bedingungen, denn auf dem SEP-Gelände ist alles „unter einem Dach“ zu finden: gepflegte Sportanlagen, Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie für jeden Geschmack und abwechslungsreiche Freizeitangebote wie beispielweise den attraktiven Kletterwald

[ http://www.strausbergersep.de/sportstaetten.htm?start=anlageplan# ]. Da lohnt in jedem Fall ein Besuch auch außerhalb von „Feiertagen“ …

 

Beim Sporterlebnistag hatten vor allem die Vereine der „grünen Stadt am See“ die Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu machen. Und das nutzten dann auch die KSC-Königsjäger. Für das Rahmenprogramm hatten sie sich etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Blitzmatch zwischen einem prominenten Strausberger und Brandenburgs derzeit bestem Nachwuchsspieler Maximilian Paul Mätzkow. Die Wahl fiel im Vorfeld auf die Bürgermeisterin Elke Stadeler, die aber – Originalzitat – , wenn es sinnvoll ist, jederzeit delegieren kann. Und so überredete sie am „Herrentag“ beim Grillen ihren Ehemann, diese Herausforderung für sie anzunehmen. Diese Entscheidung kam freilich nicht von ungefähr, denn Peter Stadeler war einst ein ziemlich guter Schachspieler, aber nun als „selbstständiger Unternehmer “ fehlt ihm einfach die nötige Zeit dafür.

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Ein Erlebnisbericht von meiner Simultanpartie gegen GM Arik Braun beim 5. Schachfest von JULIA KIRST

 

Julia Kirst

„Zug um Zug“ und „Schach für alle!“ – mit diesen Slogans wurde seitens der Emanuel Lasker Gesellschaft für das 5. Schachfest im Berliner Hauptbahnhof (13. und 14. Juni 2015) geworben. Vor der Imbissbude McDonald’s hatte die Emanuel Lasker Gesellschaft ihre Zelte aufgeschlagen. Das Programm war vielfältig. Simultanschach am Samstag (GM Arik Braun) und Sonntag (WIM Filiz Osmanodja), etliche Schauvorführungen des Lebendschachensembles Ströbeck, ein Schnellschachturnier an beiden Tagen und ein Freundschaftsvergleichswettkampf im Schnellschach zwischen der Emanuel Lasker Gesellschaft und der Deutschen Bahn um den Pokal des Berliner Hauptbahnhofes am Samstag.

 

Ich war nur am Samstag beim Simultan mit von der Partie, sodass ich ausschließlich darüber berichte. Züge wurden nicht nur am Brett gespielt, sondern fuhren auch direkt unter uns mit donnerndem Getöse durch. Perfekter kann Werbung für Schach nicht sein.

 

Nun zu meiner Simultanpartie gegen GM Arik Braun, seines Zeichens Schachschwergewicht in Deutschland mit ELO 2559, dem Jugendweltmeistertitel u18 im Jahre 2006 sowie dem Deutschen Einzelmeistertitel 2009.

 

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Ein Bericht vom Blindsimultan am 18.April beim SV Berolina Mitte (Berlin) von MARC LANG

 

Marc Lang

Marc Lang

Es hat zwar fast zwei Monate gedauert, bis uns endlich Marc Langs Artikel von seinem ungewöhnlichen Blindsimultan in Berlin bei uns „eingetrudelt ist“, aber wir denken, dass dieses Projekt so außergewöhnlich und werbewirksam für das Königliche Spiel war, dass sein „Täterbericht“ trotzdem von Interesse ist. Und schließlich steht sein nächster Auftritt in Ingolstadt unmittelbar bevor.  Also: Einfach lesen!

 

Das Dumme für mich ist meist, dass die Veranstalter einfach nur geschickt fragen müssen. Ich liefere mich dann schon ganz von selbst ans Messer. Vielleicht hatten Christoph Brumme und Katja Sommaro diesen Gedanken auch schon im Hinterkopf, als Sie mich zum zweiten Mal nach 2014 zu einem Blindsimultan in das Spiellokal des SV Berolina Mitte ins Café „en passant“ einluden. Damals ließ ich mich zu einem Blindsimultan-Schnellschach (mit Uhren) hinreißen und u.a. parallel dazu noch blind einen Springer so über ein 24×24-Brett laufen, dass er kein Feld zweimal berührte. Und damals wie heuer stellten sie irgendwann die ganz unschuldige Frage: „So ein Blindsimultan ist ja ganz nett, aber kann man vielleicht noch ein bisschen was…dazu…machen?“

 

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Weltrekordler MARC LANG äußert sich exklusiv für den Schach-Ticker über eine außergewöhnliche Simultanshow am 18. April im Berliner Cafe „en passant“

 

MARC LANG

MARC LANG

Vom SCHACH-Chefredakteur Raj Tischbierek kam der Terminvorschlag für ein längst überfälliges Treffen. Am 18. April, also nächsten Sonnabend, würde er eine außergewöhnliche Blindschach-Veranstaltung in Berlin moderieren, was natürlich meine journalistische Neugierde weckte. Ort des Geschehens ab 14 Uhr wird das Schach-Cafe „en passant“ in der Schönhauser Allee 58 sein.

 

Katja Sommaro, Abteilungsleiterin Schach des ausrichtenden Vereins SV Berolina Mitte, teilte mir mit, dass an 14 Brettern gespielt wird: viermal Normalschach, einmal Fischer Random Chess, einmal Backgammon, dann Tandem, einmal Mühle, zweimal Räuberschach, zweimal Atomschach und dann noch ein exotisches Spiel (wahrscheinlich Schachzwo). Der Eintritt zu der faszinierenden Veranstaltung ist natürlich frei. „Es wird sicherlich ein vergnüglicher Nachmittag. Vorm En Passant werden wir auch Schachbretter und Uhren zum Blitzen zur Verfügung stellen“, so Katja.

 

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Ein Text-Bild-Bericht über die Simultanveranstaltung von Dr. Robert Hübner in Uedem von HERBERT CLOOSTERS, Kleve

 

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Er ist eine Schachlegende, gilt als Deutschlands bester Schachspieler nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Unzählige Erfolge säumen seinen schachlichen Werdegang. In seiner großen Zeit (in den 1970-er und 1980-er Jahren des letzten Jahrhunderts) klopfte er an die Tür zur Weltmeisterschaft, belegte Platz 3 der Weltrangliste. Seine Sensibilität und Feinfühligkeit verhinderten möglicherweise noch Größeres. Heute betreibt er Schach nur noch als Nebenbeschäftigung. Wichtiger sind ihm jetzt andere Dinge, wie beispielsweise die Malerei, der er sich mit Interesse widmet, oder auch seine Übersetzungstätigkeit. In etlichen Sprachen ist er „zu Hause“. Die Rede ist von Dr. Robert Hübner.

 

Ihn durften die ausrichtenden Schachvereine aus Kevelaer, Kranenburg und Uedem zu einer (nostalgischen) Simultanveranstaltung am Niederrhein begrüßen. In gewisser Weise schloss sich jetzt ein Kreis. Im Jahre 1963 gewann Hübner hier als Youngster die 5. Internationalen Uedemer Schachtage.

 

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Marc Lang (Foto) verbesserte in Zürich seinen eigenem Weltrekord im Blindsimultan-Schnellschach – Für Mai 2014 wird in Berlin eine Show der besonderen Art über die Bühne gehen

Einer Einladung der Schachgesellschaft Zürich, dem 1809 gegründeten ältesten Schachklub der Welt, konnte der mehrfache Blindschach-Weltrekordler Marc Lang nicht widerstehen. Und da er dort keinen Vortrag halten wollte, sondern seine Qualitäten als „Blindsimulant“ unter Beweis stellen sollte, war die Herausforderung schnell gefunden. Der Gast in der schönen Schweizer Metropole an der Limmat hatte sich zum Ziel gesetzt, seine Bestmarke vom 26. Januar diesen Jahres im Blindsimultan-Schnellschach zu verbessern. Damals hatte er an 12 Brettern im Rittersaal des Brenzer Schlosses, das eines der Wahrzeichen der Gemeinde Sontheim am Rande der Schwäbischen Alb ist an zwölf Brettern nach genau 382 Zügen mit 10:2 [+8 =4 – 0] ein perfektes „Schauspiel des Geistes“ geliefert. Nun wollte er es am 3. November mit 13 Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Doch geben wir dem selbstständigen Programmierer und zweifachen Familienvater dazu selbst das Wort:

 

„Zu aller erst, weil mir Blindsimultan-Schnellschach immer schon von Haus aus Magenschmerzen bereitet. Der Zeitdruck (in Zürich hatte ich im Schnitt gerade mal 18 Minuten pro Partie), die vielen Bretter und vor allem der Umstand, dass alle Gegner ständig durcheinander ziehen und man fast durchgängig an allen Brettern am Zug ist (die Kontrahenten spielen ja ebenfalls Schnellschach) verleihen dem

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Drittes Schachfest "Zug um Zug – Schach für alle!" im Hauptbahnhof Berlin

 

Samstag 28.9.: 11.30 Uhr Simultanschach mit dem Internationalen Meister Rasmus Svane an 25 Brettern

Sonntag 29.9.: 11:30 Uhr Simultanschach mit Hanna Marie Klek (Foto) an 25 Brettern

Anmeldungen für die Simultanvorstellungen und für das Schnellschachturnier bitte schicken an: pww@lasker-gesellschaft.de

Zum Flyer

GM Daniel Fridman und seine Ehefrau Anna Zatonskih spielen am 25. Mai simultan für einen guten Zweck
Preise für alle Teilnehmer !!!

von René Olthof

Es wird oft die Frage gestellt, wie das Schachspiel effektiv in die Öffentlichkeit gebracht werden kann und wie Schachspieler sich außerhalb der Schachwelt für die Gesellschaft einsetzen können.

 

Ein schönes Beispiel dazu geben uns Daniel Fridman und Anna Zatonskih, eines der spielstärksten Schachpaare der Welt. Daniel ist zweifacher deutscher Meister, während Anna einen Platz in der Weltrangliste Top-20 belegt und derzeit die Nummer 1 der Vereinigten Staaten ist. Sie wird in Kürze versuchen in Saint Louis ihren fünften US-Damentitel zu erobern. Die beiden sind schon seit längerer Zeit wohnhaft in Bochum und setzen sich ehrenamtlich für das Familienzentrum- Integrative Kindertagesstätte in der Wasserstraße in Bochum-Weitmar ein. Dort wird am Samstag, den 25. Mai 2013 ab 12.30 Uhr, ein Benefiz-Schachsimultan veranstaltet. Der Erlös kommt dem Familienzentrum zugute. Als besonderer Höhepunkt wird Anna Zatonskih sich einem Blind-Simultan stellen. Dazu gibt es bunte Schachaktivitäten als Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene. Großmeister Daniel Hausrath vom Schachverein Mülheim-Nord 1931 e.V. wird das Programm unterstützen. Ab 15:30 Uhr wird der amtierende Deutsche Meister Daniel Fridman an maximal 24 Brettern simultan spielen. Die Plätze werden gegen eine Spende vergeben.

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Nationalspielerin Melanie Ohme stellt sich beim FamilienSportFest bis zu 30 Gegnern

 

Ab 14.00 Uhr wird im VIP-Zelt Nationalspielerin Melanie Ohme gegen 25 – 30 Schachspieler(innen) simultan – also gleichzeitig – spielen.Herzlich willkommen sind alle, die Lust und Laune haben uns zu besuchen. Wir freuen uns über den ambitionierten Vereinsspieler genauso, wie über den oder die kleine(n) Schachanfänger(in) mit Mama, Papa, Opa oder Oma. Bei dieser Veranstaltung stehen gute Laune und Spaß klar im Vordergrund.Nationalspielerin Melanie Ohme stellt sich beim FamilienSportFest bis zu 30 Gegnern.

Melanie Ohme begann mit dem Schachspiel im Alter von 4 Jahren. Erlernt hat die heute 22-jährige die Regeln – wie in diesem Alter nicht unüblich – von ihren Eltern, die beide aktiv im Schachsport tätig waren. Im Alter von sieben Jahren trat sie dann in ihren ersten Schachver-ein ein. Dies war damals der SC Leipzig-Gohlis (nach Fusion heute Schachgemeinschaft Leip-zig). In ihren einzelnen Lebensabschnitten, gefördert von namhaften Trainern … weiter

GM Vlastimil Hort spielt Simultan gegen 21 Gegner auf dem Starnberger See  

Schach ist bekanntlich ein universelles Spiel – man kann es zu Hause am Computer spielen, im Stadtpark mit Freunden oder im Zug, um die Zeit bis zur nächsten Haltestelle zu überbrücken. Doch auf einem See oder Fluss hat in Deutschland bisher noch keine nennenswerte Schachveranstaltung stattgefunden – bis zum vergangenen Samstag. Und kein Geringerer als Vlastimil Hort, 14-maliger Teilnehmer der Schacholympiade und langjähriger Co-Moderator der WDR-Sendung „Schach der Großmeister“ beseitigte diesen weißen Fleck auf der Schachlandkarte. Der 69-jährige Schachveteran aus der Nähe von Köln spielte auf Einladung des baden-württembergischen Reiseunternehmens Poseidon Seereisen GmbH ein Simultan gegen 21 Gegner auf dem Katamaran MS Starnberg, einem 800 Passagiere fassenden Dampfer aus der Flotte der Bayerischen Seenschifffahrt.

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