Vorschau

Diesmal im belgischen Leuven

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Nach jedem Turnier kann man fragen „was, wenn es noch einmal komplett von vorne beginnt?“. Meistens ist diese Frage zwar „nett“ oder „interessant“, aber rein hypothetisch – aber die Chess Tour setzt in dieser Hinsicht neue Masstäbe im Schach. Gerade ist livedas Turnier in Paris vorbei, schon wird es in Leuven wiederholt – mit (bis auf ein Detail) identischem Format und fast identischem Teilnehmerfeld. Einziger Unterschied: Anand ist diesmal dabei, damit ist für Fressinet kein Platz (und ein belgischer Spieler, wer auch immer, wäre ohnehin aktuell eine ziemlich wilde Wildcard).

 

Für Leser mit kurzem Gedächtnis wiederhole ich die Teilnehmerliste – heute mal alphabetisch und damit zu Beginn die „Pointe“: Anand, Aronian, Carlsen, Caruana, Giri, Kramnik, Nakamura, So, Topalov, Vachier-Lagrave. Dieser Endstand wäre aus meiner Sicht sehr überraschend, denn MVL traue ich mehr zu.

Titelbild (Fotograf Marco Mertens, Quelle Turnierseite): Austragungsort, das historische Rathaus von Leuven.

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Paris, danach Leuven in Belgien

Nachdem Norway Chess sich nach einem Jahr schon wieder verabschiedete, hatte die Chess Tour bekanntlich ein Problem – nur noch Sinquefield Cup und London Classic wäre etwas wenig für eine „Tour“. Aber sie fanden neue Austragungsorte und neue Sponsoren, die allerdings Schnell- und liveBlitzschach bevorzugten und/oder nur ein „halbes“ Turnier finanzieren wollten. Da Frankreich und Belgien Nachbarländer sind und da im Juni noch Termine frei waren im Kalender, bot es sich an, die Turniere direkt nacheinander durchzuziehen – mit nahezu identischem Teilnehmerfeld. In Paris spielen vom 9.-12.6. Carlsen, Kramnik, Caruana, Aronian, Vachier-Lagrave, Nakamura, Giri, So, Topalov und Fressinet. In Leuven (17.-20.6.) macht dann Fressinet Platz für Anand. Wie das Teilnehmerfeld genau zustande kam und warum Anand in Paris fehlt, dazu später mehr. Damit die Spieler sich zwischendurch nicht langweilen bzw. jedenfalls beschäftigt sind, gibt es auch noch ein Rahmenprogramm.

 

Beim Titelfoto hebe ich generell fast nie einen Spieler besonders hervor, es gibt auch keine Ausnahmen für Norweger die – im Rahmen der Chess Tour – dieses Jahr nur Schnell- und Blitzschach spielen. Stattdessen der Austragungsort: das Maison de la Chimie ist durchaus repräsentativ, ausserdem mitten in Paris – ca. 300m Luftlinie zum Eiffelturm.

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Spanische Experimente – wobei nicht immer Spanisch gespielt wird


Kurz vor Turnierbeginn (ab 14:30 heute Freitag 3. Juni) eine kurze Vorschau zu einem etwas anderen Turnier. Spanien experimentiert gelegentlich mit etwas anderen Turnierformaten – vor Jahren hatten sie „Advanced Chess“ eingeführt (Computerhilfe während der Partie erlaubt) und irgendwann wieder eingestellt, nun nennen sie das neueste Experiment „neoklassisch“. Das bezieht sich nicht auf die Zeitkontrolle (25 Minuten plus 10 Sekunden Inkrement ist schlichtweg Schnellschach), sondern darauf, dass die Spieler Eröffnungen vorgesetzt bekommen, die sie kennen und mögen oder auch nicht.

 

Mehr passt nicht in den Teaser, nur noch die Teilnehmer: Vallejo, Ponomariov, Granda Zuniga, Short, Anton Guijarro. Das Titelbild gebe ich Julio Granda Zuniga, der mit fast 50 Jahren zwei Dinge zum ersten Mal im Leben schaffte: Elo fast 2700 und ein Platz in der deutschen Schachbundesliga (für DJK Aufwärts Aachen). Irgendwo habe ich gelesen, dass er nicht mehr Obstbauer in Peru ist sondern (was die Anreise zur deutschen Bundesliga sicher erleichtert) inzwischen in Spanien lebt. Jedenfalls spielt er jede Menge Turniere in und um Spanien, das Foto stammt vom Andorra Open 2014 (Quelle Federació d’Escacs Valls d’Andorra via Wikipedia). Danach gibt es auch noch ein Open, in dem neben den fünf bereits genannten Grossmeistern auch unbekanntere spanische GMs und Amateure mitspielen, daneben auch ein paar Nicht-Spanier. Einer dieser „Exoten“ ist beim deutschen Publikum wohl relativ bekannt, aber da bitte ich die Leser um etwas Geduld.

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Dieses Jahr mit „gemischtem“ Teilnehmerfeld

Gashimov
Superturniere experimentieren gerne mal mit dem Format, bzw. passen es eventuell an aktuelle Möglichkeiten (wer hat Zeit und Lust um zu spielen?) an. Das Gashimov Memorial gibt es seit 2014, da Vugar Gashimov (Titelbild von der Tliveurnierseite) am 10.1.2014 im viel zu jungen Alter von 27 Jahren verstarb. Die wichtigste Info gleich zu Beginn, wer ist diesmal dabei? Caruana, Giri, Karjakin, Harikrishna, Eljanov, Mamedyarov, Radjabov, Safarli, Hou Yifan, Mamedov. „Gemischt“ bezieht sich auf vier Azeris und sechs Ausländer(innen), sowie darauf, dass die Spieler ein bisschen überall in der aktuellen top100 zu finden sind. 2014 hatten sie eine ziemlich elitäre A-Gruppe mit sechs Teilnehmern (darunter Mamedyarov und Radjabov), und dazu ein B-Turnier mit fünf Azeris und fünf Ausländern. 2015 dann nur ein Turnier, dafür zehn Teilnehmer – neun mit Elo fast 2750 oder mehr, Mamedov durfte auch mitspielen (soweit ich mich erinnere, da Radjabov abgesagt hatte). Dieses Jahr ist das Feld zwei- bis dreigeteilt:

 

Caruana, Giri und Karjakin sind etablierte absolute Weltklasse, Harikrishna, Eljanov und Mamedyarov nach aktueller Elo knapp dahinter. Radjabov ist zwischendrin: vor drei Jahren war er noch Nummer 4 weltweit, danach ging es bergab, inzwischen hat er sich im Bereich top30 stabilisiert, spielt allerdings eher sporadisch. Die drei anderen haben Elo unter 2700 – Safarli hat sich bei der (nicht allzu stark besetzten) azerischen Meisterschaft qualifiziert, Mamedov ist ebenfalls Lokalmatador, Hou Yifan ist weiblich.

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Zehnte Auflage, 16 Grossmeister, fast 500 Teilnehmer

Schachbundesliga 12. Spieltag

Daniel Fridman (Schachbundesliga 12. Spieltag)

 

Es ist wieder Zeit für die traditionelle Vorschau zu einem traditionellen Open. „Tradition“ ist dabei Definitionssache: Das Limburg Open gibt es seit 2008 immer an Pfingsten, nicht von Anfang an als BPB Limburg Open nach dem derzeitigen Hauptsponsor Bruls Prefab Betoliven. Vor zwei Jahren habe ich es „registriert“ und seither schreibe ich dazu. Geographisch ist ja Kollege Franz Jittenmeier näher am Geschehen (ausser 2014, da war ich zum Turnierende vor Ort), aber ich kenne mich in der NL-Schachszene besser aus. Die zehnte Auflage hat vielleicht ein aufgestocktes Budget und daher mehr GMs als jemals zuvor, noch kann ich alle erwähnen: Christian Bauer, Axel Bachmann, Tigran Gharamian, Alexandr Fier, Daniel Fridman, Bartosz Socko, Emanuel Berg, Jorden van Foreest, Boris Chatalbashev, Sipke Ernst, Jan-Christian Schröder, Ruud Janssen, Anthony Wirig, Leif Erlend Johannessen, Martijn Dambacher, Robin Swinkels.

 

Das sind alles Spieler, die kaum Einladungen zu Rundenturnieren bekommen und daher viele Opens spielen, sowie auch Mannschaftskämpfe oft in mehreren Ländern. Zum Beispiel Daniel Fridman spielte dieses Jahr auch in der niederländischen, belgischen, französischen und israelischen Liga – das Titelfoto habe ich allerdings hier gefunden.

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Vorschau und was vor dem Turnier bereits alles passierte

Li Chao (Grenke Chess Open)
Normalerweise hat eine Turniervorschau (von mir) etwa diese Elemente: Wer spielt mit, wo und wann wird gespielt, eventuell wer kommentiert das live im Internet, eveliventuell Prognosen, eventuell ein paar Worte zur Geschichte des Turniers. Norway Chess 2016 hat mehr zu bieten, da es bereits vorab diverse Aufregungen gab. Die Konkurrenz hatte oft tagesaktuell berichtet, ich werde das ungefähr chronologisch zusammenfassen – aber zuerst das konventionelle Element, die nach momentaner Elo sortierte aktuellste Teilnehmerliste: Carlsen, Kramnik, Giri, Vachier-Lagrave, Aronian, Eljanov, Harikrishna, Li Chao, Topalov, Grandelius.

 

Bei Titelfotos versuche ich immer, etwas Abwechslung einzubauen, daher heute ein Spieler der – in der Rubrik GM-Turniere – wohl noch nie abgebildet wurde. Das ist ein ziemlich aktuelles Foto von Li Chao – vom Grenke Chess Open über Ostern in Karlsruhe. Derlei Turniere und Mannschaftskämpfe spielte er bisher vor allem – warum er nun ein Weltklasse-Rundenturnier mitspielen darf und worauf er dafür vorläufig verzichtete, dazu später mehr.

 

Die Vorgeschichte ab ca. Januar 2016 in Stichworten: Bisher war Norway Chess 2013 Anfang/Mitte Mai (zwischen zwei damals existierenden russischen Superturnieren, siehe unten), 2014 Anfang Juni, 2015 Ende Juni. Dieses Jahr wählten sie die zweite Aprilhälfte, um eine Kollision mit einem anderen „Schachturnier“ zu vermeiden. Denn wie sagte (nicht etwa Lukas Podolski, sondern) der inzwischen auch international bekannte, u.a. auch in niederländischen Medien erwähnte, Jan Böhmermann: „Fussball ist wie Schach, nur ohne Würfel“ – und im Juni wird die Fussball-Europameisterschaft ausgetragen. Das war der offizielle Grund für die Terminverlegung von Norway Chess. Die Ausrichter wussten, dass es damit relativ kurz nach dem Kandidatenturnier und zumindest zeitnah zum üblichen Termin der US-Meisterschaften lag, beides hatte später Folgen.

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In 100 Tagen wird in Radebeul die 4. Schach – Mannschaftsweltmeisterschaft 50+ und 65+ 2016 eröffnet – ein herausragendes sportliches Ereignis. Nach der erfolgreichen Durchführung der 3. Mannschaftsweltmeisterschaft 2015 ist der ZMDI Schachfestival e.V. vom Weltschachverband FIDE erneut mit der Ausrichtung des Turniers betraut worden – Ein Vorbericht von YVONNE LEDFUß

 

GM Lothar Schmid 2012 in Dresden

GM Lothar Schmid 2012 in Dresden

Die Mannschaftsweltmeisterschaft 50+, 65+ 2016 startet am 26. Juni 2016. Am 4. Juli 2016 stehen die Weltmeister fest. Gespielt wird im Radisson Blu Hotel. Der Oberbürgermeister der Stadt Radebeul, Bert Wendsche, zeigte sich gegenüber Dr. Dirk Jordan, Präsident des ZMDI Schachfestival e.V., sehr erfreut darüber, dass die Stadt Radebeul Gastgeberin dieses herausragenden Turniers sein wird und heißt alle Gäste herzlich willkommen. Herausragend deshalb, weil in Radebeul wohl noch nie eine Weltmeisterschaft stattgefunden hat.

 

Radebeul und Schach: Radebeul ist aber in Sachen Schach kein gänzlich unbeschriebenes Blatt, hat die Stadt doch den Großmeister Lothar Schmid hervorgebracht. Schmid wurde 1928 in Radebeul geboren und hat noch einen weiteren Bezugspunkt zu Radebeul – er leitete lange Jahre den Karl May Verlag Bamberg. Schmid wurde mit ca. 13 Jahren Mitglied des Schachklubs Radebeul, gewann mit 15 Jahren die Dresdner Stadtmeisterschaft und spielte dann ab 1948 erfolgreich für die Bundesrepublik Deutschland. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er als Schiedsrichter des berühmten Wettkampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 in Reykjavik zwischen dem sowjetischen Titelverteidiger Boris Spassky und seinem US – amerikanischen Herausforderer Bobby Fischer, seinerzeit hochstilisiert zum Kampf der Systeme. Es ist wohl nur dem diplomatischen Geschick Schmids zu verdanken, dass der Wettkampf in den Zeiten des „Kalten Krieges“ überhaupt bis zum Ende geführt wurde. Lothar Schmid starb 2013 in Bamberg.

 

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Ab Freitag wird gespielt

Ab 13 Uhr

Spielsaal by AGON
Die Schachwelt schaut nach Moskau – vielleicht schon heute für die Schlussrunde des Aeroflot-Opens, sicherlich ab Freitag für ein kleineres Turnier mit noch höherem Eloschnitt. Die acht Teilnehmer sind schon einige Zeit bekannt, ich nenne sie noch einmal und auch warum sie mitspielen: Anand als Sieger des letzten Kandidatenturniers und dann Verlierer des WM-Matches gegen Carlsen, Caruana und Nakamura als Beste der FIDE Grand Prix Serie, Karjakin und Svidler als Weltcup-Finalisten, Topalov und Giri nach Elo, Aronian als Wildcard. Warum bekam ein Armenier die Wildcard für ein Turnier in Moskau, und nicht der Russe Kramnik? Weil der Sponsor Tashir Group jedenfalls ursprünglich aus Armenien stammt.

 

Ausrichter AGON legt viel Wert auf Design – siehe das Titelfoto und andere im Artikel „A New Way to Watch Chess“. Was kann ich noch bereits im Teaser erwähnen? Die Paarungen stehen unter anderem hier, gespielt wird jeweils ab 14:00 Ortszeit (12:00 in Mitteleuropa) im Rhythmus drei Runden – Ruhetag – drei Runden – Ruhetag usw. . Hoppla, neueste Information auf der Turnierseite ist: Anstoss jeweils um 15:00 Ortszeit. Zum Schluss bei insgesamt 14 Runden natürlich nur noch deren zwei. Spätestens am 28.3. kennen wir den Sieger – es sei denn ein Tiebreak-Match muss entscheiden, wer das Ticket nach New York zum WM-Match gegen Carlsen bekommt. Das ist allerdings sehr unwahrscheinlich: Schnell- und eventuell Blitzschach gibt es laut Regelwerk nur, wenn zwei oder mehr Spieler nach allen Kriterien (Punkte, direktes Resultat, Anzahl Siege und Sonneborn-Berger) gleichauf liegen. Daher verzichte ich darauf, das dann notwendige komplizierte Verfahren zu verstehen und zu erklären.

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Moskau, Jurmala, Reykjavik, Ho-Ch-Minh-Stadt, Karlsruhe, (im April Bangkok)

 

live

Ab heute 13 Uhr: Aeroflot Open 2016 LIVE!

Mit „Moskau“ meine ich diesmal nicht das Kandidatenturnier – das in der zweiten Märzhälfte (11.-28.3.) sicher hier und anderswo doBoris_Gelfandminieren wird, aber dafür haben sich laut Regelwerk nur acht Spieler qualifiziert. Der Rest darf bzw. muss zuschauen (einige werden sicher auch sekundieren) oder anderswo Schach spielen. Thema dieses Artikels ist (Aeroflot und andere) offene Turniere – Schlag auf Schlag und teilweise parallel zueinander. Da treffen Amateure und Profis aufeinander, die Grenze ist etwas fliessend – es gibt auch „Halbprofis“. Profis kann man eventuell weiter in drei Gruppen unterteilen: 1) diejenigen, die (jedenfalls zeitweise) genug Einladungen zu hochkarätigen Rundenturnieren bekamen und daher allenfalls sporadisch in offenen Turnieren spiel(t)en, 2) die breite Masse, für die offene Turniere Routine und wichtige Einnahmequelle sind, 3) Personen, die ihren Lebensunterhalt weiterhin mit Schach verdienen, aber nur noch gelegentlich selbst am Brett sitzen.

 

Beim Titelbild zögerte ich, wem ich es geben soll, und habe mich bewusst für ein altes Foto entschieden (Quelle stefan64-Wikipedia). Es ist ziemlich genau zehn Jahre alt und stammt aus Wijk aan Zee 2006, damals hiess das Turnier noch Corus Chess. Leser und Leserinnen erkennen den Herrn vermutlich, da er sich äusserlich kaum verändert hat: Boris Gelfand. Im anderen Moskauer Turnier führt er die Setzliste an, da und später anderswo sind noch mehr Spieler dabei, die in WM-Zyklen schon einmal die Endphase erreichten: Kamsky (Aeroflot und Karlsruhe), Ivanchuk und Shirov (Jurmala), Mamedyarov (Reykjavik), Short (Bangkok). Aber nun der Reihe nach:

 

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Im Juni noch mehr Schnell- und Blitzschach auf hohem Niveau

 

„Hohes NiHotel Savoyveau“ bezieht sich jeweils jedenfalls auf die Elozahlen – wie hochklassig die Partien bei wenig Bedenkzeit dann sind wird sich zeigen. Geplant und umgesetzt: ein Vorbericht zur Zürich Chess Challenge 2016. Spontan da „breaking news“ und zeitlich (im doppelten Sinne) passend: neues von der Chess Tour – so neu dass es auf der hier verlivelinkten Seite noch nicht erwähnt wird, aber einige haben ihren Informationsvorsprung auf Twitter weltweitwebkundig gemacht.

 

Aber zunächst zu Zürich: Die Schachgesellschaft Zürich und/oder Sponsor Oleg Skvortsov experimentieren gerne mal, diesmal mit der Bedenkzeit. Dazu gleich mehr, zunächst die Teilnehmer nach aktuellster Elo sortiert: Kramnik, Giri, Aronian, Nakamura, Anand, Shirov. Das ist durchaus ein attraktives und hochklassiges Feld – auch wenn Anand nach seinem Abenteuer Gibraltar zum ersten Mal seit ewig (zumindest in diesem Jahrtausend) live nicht mehr top10 ist und Carlsen nicht eingeladen wurde. Das hat er hier bestätigt, zum möglichen Hintergrund siehe hier. Shirov ist wohl dabei, da er beim Europacup für die Schachgesellschaft Zürich spielte – nachdem russische Teams ihn wohl wegen inzwischen zu wenig Elo aussortierten. Das ist noch nicht alles: im Rahmenprogramm noch ein kurzes Match (zwei Partien) zwischen Gelfand und Morozevich. Gelfand hat aktuell Elo 2735 (war mal mehr), Morozevich 2683 (war mal viel mehr), beide muss ich dem Publikum wohl nicht vorstellen, die sechs zuvor erwähnten (einschliesslich Shirov) auch nicht.

 

Eines bleibt in Zürich beim alten: der Austragungsort im historisch-schicken Savoy-Hotel mitten in der Stadt (Titelfoto Quelle Turnierseite).

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Alle Jahre wieder in Wijk aan Zee

 

Liviu-Dieter Nisipeanu

Liviu-Dieter Nisipeanu

Ich hatte bereits eine frühe Vorschau zu Tata Steel 2016 – zum damaligen Zeitpunkt (11. November 2015) waren zwölf von vierzehn Teilnehmern der A-Gruppe bekannt, Nummer 13 (ACP Tour Qualifikant Tomashevsky) zu 90% sicher, und die Nummer 14 war auch naheliegend und wurde von mir erwähnt – Pavel Eljanov. Nach aktuellster Elo sind diese 14 etwas anders sortiert als vor zwei Monaten, aber (trotz relativ grosser Elo-Unterschiede für einige) nur etwas: Carlsen, Giri, Caruana, So, Karjakin, Ding Liren, Eljanov, Malivemedyarov, Adams, Navara, Tomashevsky, Wei Yi, Hou Yifan, van Wely.

 

Noch nicht bekannt waren die Teilnehmer der B-Gruppe, offiziell „Challengers“ – da gab es naturgemäss Überraschungen, denn bei dem recht grossen Elo-Spektrum kommen weit mehr als 100 Spieler(innen) potentiell in Frage, ausgewählt wurden auch hier 14: Nisipeanu, Adhiban, Safarli, Dreev, l’Ami, Bok, Sevian, Antipov, Abasov, Ju Wenjun, Jorden Van Foreest, Nino Batsiashvili, Miguoel Admiraal, Anne Haast. Da die meisten Reporter sich wohl stark auf die A-Gruppe (offiziell „Masters“) konzentrieren, werde ich auf die B-Gruppe etwas ausführlicher eingehen. Deswegen und da ich für eine deutsche Seite schreibe, bekommt Liviu-Dieter Nisipeanu das Titelbild (von Euku via Wikipedia). Es entstand 2015 in Dortmund, wo er insgesamt auch mit der Weltspitze mithalten konnte und gleich zu Beginn gegen Wesley So ein Ausrufezeichen setzte. Das war das zweite Duell dieser beiden Spieler, zuvor trafen sie 2010 aufeinander – in der B-Gruppe in Wijk aan Zee, damals gewann Wesley So. Wer von beiden „besser“ ist, wird sich vielleicht 2017 in Wijk aan Zee herausstellen?

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Schnellschach in Tallinn

 

Beginn 8.1.: 13 Uhr – Beginn 9. u. 10.1. 10 Uhr

Normalerweise beginnt das Schachjahr (für mich, d.h. offene Turniere in der ersten Januarwoche verfolge ich allenfalls ein bisschen) mit Wijk aan Zee. Dieses Jahr ist Wijk aan Zee eine Woche später, und damit lohnt sich am Tallinnzweiten Januar-Wochenende auch ein (Internet-)Blick nach Tallinn. In Wijk aan Zee sind die Bedingungen (draussen, natürlich nicht drinnen) mal winterlich, mal eher herbstlich. In Tallinn herrscht momentan der Winter – Wettervorhersage kommt später, aber das Titelbild ist auch aussagekräftig. Das habe ich auf Emil Sutovskys Facebook-Seite gefunden – das Turnier wird von ACP, estnischem Schachverband und Estonian Sports Association Kalev (zu Lebzeiten Keres‘ Verein) gemeinsam organisiert.

 

Wer spielt alles mit? Ich nenne zunächst die ersten fünfzehn der Setzliste – da Schnellschach gespielt wird, nach Rapid-Elo sortiert: Svidler, Kovalenko, Gelfand, Fridman, Matlakov, Berkes, Eljanov, Vitiugov, Motylev, Tiviakov, Howell, Ganguly, Georgiev, Sutovsky, Duda. Damenpreise gibt es auch, Kandidatinnen sind wohl vor allem Gunina, Kosteniuk und Cramling. Und da es ein Turnier nach Schweizer System ist, sind auch titellose Spieler dabei – im unteren Bereich der Setzliste (insgesamt haben sich 178 Spieler angemeldet) vor allem Esten, daneben die anderen baltischen Staaten, Finnland usw. . Daniel Fridman vertritt die deutschen Farben alleine – aus biographischen Gründen spielt er öfters mal im Baltikum.

 

Eine Turnierseite gibt es, bzw. eine Seite zum Thema „Paul Keres-100“. Momentan stehen da vor allem allgemeine Infos, während dem Turnier gibt es dann zumindest Live-Übertragung. Da Keres‘ runder Geburtstag Anlass dieses Turniers ist, wähle ich auch die Rubrik Kalenderblätter, aber speziell zu Paul Keres wird Kollege Hartmut Metz etwas schreiben.

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Und andere Weihnachtsturniere eher Kurz & Knapp

 

In DeutscSieger 2014hland gibt es dieses Jahr wohl keine weisse Weihnacht, aber diverse Schachspieler aus Deutschland und vielen anderen Ländern zieht es dennoch ins warme Katar am Persischen Golf. Da wird Schach gespielt, da stimmen die Konditionen – neben Geld wird auch noch Luxus geboten. Nicht eingeplant ist wohl, dass es nach aktueller Wettervorhersage auch da regnet, ausgerechnet am liveRuhetag im Turnier (25.12.); aber bei Temperaturen um 20 Grad kann man das verkraften. Da ich generell keine Vorschusslorbeeren verteile, die nichts mit diesem Turnier zu tun haben, zeigt das Titelbild (Quelle Turnierseite) die Sieger des letzten Jahres: Yu Yangyi gewann vor Giri und Kramnik, Bela Khotenashvili (links) gewann den recht grosszügigen Damenpreis, die anderen auf dem Foto betrachten sich wohl auch als Sieger – schliesslich setzte das Turnier aus dem Nichts heraus ein kräftiges Ausrufezeichen.

 

Kramnik hatte in einem Interview gesagt „ein Open spiele ich vielleicht mal, wenn ich kein top10 Spieler mehr bin“ – Ende 2014 war er vorübergehend Nummer 11, prompt spielte er in Katar. Dieses Jahr bekommen er (live-aktuell wieder Nummer 2), Giri (Nummer 3) und andere Konkurrenz von einem Spieler, der noch einiges anstellen müsste um sich aus der top10 zu verabschieden. Bei der Startliste erwähne ich (zunächst) nur oder immerhin die 20 besten von 145 Teilnehmern: Carlsen, Kramnik, Giri, So, Karjakin, Li Chao, Mamedyarov, Tomashevsky, Harikrishna, Jakovenko, Yu Yangyi, Wei Yi, Radjabov, Vitiugov, Wojtaszek, Korobov, Ivanchuk, Ponomariov, Ni Hua, Moiseenko.

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Schach ist mehr als die „Chess Tour“

Kivunim_Ashdod_-_21
Die Schachwelt (gemeint ist nicht die deutschsprachige Webseite) schaut vor allem nach London, der Schachticker hat zwei Augen und blickt nächste Woche auch nach Israel – zumal aber nicht nur weil man beide Veranstaltungen verfolgen kann und nur am Ende bzw. Anfang der jeweiligen Turniertage ein bisschen hin und her klicken muss. Grund ist der umgekehrte Zeitunterschied mit Deutschland und die Tatsache, dass die Runden in London an Wochentagen relativ spät beginnen.

 

In den Teaser passt noch das Teilnehmerfeld in Ashdod: Ivanchuk, Nepomniachtchi, Guseinov, Rapport, Gelfand, Bacrot, Jakovenko, Eljanov, Georgiev, Sutovsky, Smirin, Sevian. Damit haben sie immerhin zwei top10 Spieler laut dieser Liste, nach der die Teilnehmer auch sortiert sind – später noch ein paar Bemerkungen zu Schnellschach-Elo. Und diverse Teilnehmer sind durchaus bekannt, im Zweifelsfall bekannter als der an drei gesetzte Guseinov. Gespielt wird zunächst in zwei Sechsergruppen, danach Halbfinale und Finale im KO-Format, d.h. eventuell Verlängerung (Blitzschach) und Elfmeterschiessen (Armaggedon).

 

Und auch das Titelbild (Quelle Turnierseite) passt noch in den Teaser. Gespielt wird im Kivoonim Center – für ein Schachturnier bietet es jedenfalls von aussen viel Weiss und wenig Schwarz, aber das ist ja nicht die Hauptfunktion dieses Gebäudes (sondern Hilfe für Einwanderer nach Israel). Blau sieht man ebenfalls auf diesem und anderen Fotos, blau ist nächste Woche auch der Himmel und das nahe Mittelmeer. Ob die Teilnehmer am Brett baden gehen, liegt auch am jeweiligen Gegner. Ob sie im Mittelmeer baden gehen, können sie selbst entscheiden – Wettervorhersage durchgehend sonnig und Lufttemperatur bis 20 Grad.

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Nicht ganz – es gibt auch ein Rahmenprogramm

 

Das LonLondon Classic2don Chess Classic hat seit der ersten Auflage 2009 schon verschiedene Formate ausprobiert: Es begann mit einem Modell, das es quasi schon vorher in Wijk aan Zee gab und das Dortmund danach übernommen hat: mehrere einheimische Spieler dürfen gegen etablierte Weltklassespieler antreten. 2013 gab es dann Schnellschach im KO-System, 2014 ein kleines Eliteturnier mit sechs Teilnehmern, in dem aus England nur für Adams Platz war. Davor mischten diese sechs sich im Schnellschach unters Volk und gönnten diesem immerhin das eine oder andere Remis.

 

Dieses Jahr ist London Teil der „Chess Tour“, also weitestgehend dasselbe Teilnehmerfeld wie in Stliveavanger und St. Louis, plus diesmal Michael Adams. Wer das bereits vergessen hat und die Spieler auf der Karikatur von ‚Ajedrez con Humor‘ nicht erkennt: dabei sind ausserdem nach aktueller Elo sortiert Carlsen, Topalov, Anand, Nakamura, Aronian, Caruana, Giri, Vachier-Lagrave und Grischuk. Da alle mit Carlsen beginnen, tue ich es auch:

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Eher Kolumne als früher Vorbericht

 

NormNavara+Girialerweise schreibe ich Vorberichte erst einige Tage vor Turnierbeginn – auch diesmal gibt es dann noch einen relativ „konventionellen“, während dieser eher unkonventionell wird. Aber da „fast alle“ bereits einen ersten Vorbericht zu Tata Steel hatten, darf der Schachticker nicht fehlen. Wie immer (zumindest versuche ich es) setze ich eigene Akzente, schon mit dem Titel – die „Konkurrenz“ erwähnt zunächst ein bis zwei andere Spieler. Aber dass Carlsen mitspielt, hat aus zwei Gründen wenig Überraschungs- und damit aus meiner Sicht auch nicht so viel Nachrichtenwert: 1) Es ist allgemein üblich (Ausnahmen bestätigen die Regel), den Vorjahressieger wiederum einzuladen. 2) Alle wollen Carlsen, also kann er sich seine Turniere aussuchen und seine finanziellen Wünsche nach oben anpassen.

 

Daneben wird auch Wei Yi erwähnt, der – so steht „überall“ – letztes Jahr die B-Gruppe dominierte. Stimmt aber nicht ganz, es war bis zum Schluss ein Rennen zwischen ihm und David Navara – ich begrüsse es, dass die Veranstalter auch den Tschechen für die A-Gruppe einladen, auch wenn ihm am Ende ein halber Punkt fehlte. Das Titelfoto fand ich auf der Turnierseite 2015 – warum ich gerade dieses auswähle passt nicht mehr in den Teaser, nur noch die bereits bekannten Teilnehmer der A-Gruppe, nach aktueller Elo sortiert: Carlsen, Caruana, Giri, Ding Liren, So, Karjakin, Adams, Mamedyarov, Navara, Wei Yi, Hou Yifan, van Wely. Da fehlen noch zwei, von denen einer bereits ziemlich sicher feststeht (siehe unten). Die Teilnehmer der B-Gruppe kennen momentan nur Insider.

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Nach Skopje kommt Reykjavik

 

live

Ab 16 Uhr

Vor kulaugardalsholl_utan_1rzem erst traf sich Schach-Europa beim Europacup für Vereinsteams in Skopje; ab Freitag sitzen zum Teil dieselben Spieler (und Spielerinnen, aber die Damen übernimmt Kollege Raymund Stolze) in Reykjavik am Brett. „Zum Teil“ hat mehrere Gründe: Amerikaner, Chinesen, Inder und andere Nicht-Europäer sind gar nicht spielberechtigt, jedes Land (bis auf Gastgeber Island) darf nur ein Team nominieren, und jedes Team hat statt sechs Spielern plus zwei Reservisten nur deren vier plus einen. Nur Inländer sind spielberechtigt, damit hat Italien (an 23 gesetzt) wohl keine Medaillenchancen, und Mazedonien verzichtet ganz auf die Teilnahme. Die werden nicht unbedingt vermisst, andere eventuell schon (siehe später im Bericht). Immerhin konnten die doppelt eingesetzten Spieler auf der Durchreise von Skopje nach Reykjavik zwischendurch zu Hause vorbeischauen und dann beim erneuten Koffer packen eine andere Garderobe auswählen.

 

Beim Titelbild (Quelle Turnierseite) mache ich es wie immer: kein Spieler (und keine Mannschaft) bekommt visuelle Vorschuss-Loorbeeren, stattdessen ein Foto des Austragungsortes: Laugardarshöll ist normalerweise eine Sporthalle, auch wenn es 1972 bereits Mittelpunkt der Schachwelt war – als Austragungsort des berühmt-berüchtigten WM-Matches Fischer-Spassky. Die „Konkurrenz“ (soweit sie bereits Vorberichte haben) entschied sich anders:

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Früher stärker, aber immer noch klein und fein

 

Bilbao MDA_8568-1nennt sein Turnier immer noch „Chess Masters Final“, dazu später mehr. Dabei sind diesmal Viswanathan Anand, Anish Giri, Ding Liren und Wesley So – also ein „Opa“ (könnte theoretisch sein, allerdings wurde Anand erst 2011 Vater) und drei junge Spielerlive. Laut Pressebericht ein „stratosphärischer“ Eloschnitt von 2785,75, der bisher nur einmal übertroffen wurde. Mit vier Spielern ist das (auch ohne Carlsen) einfacher als mit einem grösseren Teilnehmerfeld – live-aktuell ist es etwas weniger da Giri zuletzt bei Welt- und Europacup knapp 20 Punkte verlor.

 

Das Titelbild habe ich direkt von „Press Bilbaochess 2015“ – nicht dieses, aber ähnliche findet man auch auf der Turnierseite. Wer ist alles darauf? Zweiter bis vierter von links Ding Liren, Wesley So und Vishy Anand, zweiter von rechts wohl Paco Vallejo (warum siehe unten), die anderen (er)kenne ich nicht. Wer fehlt? Anish Giri – die email bekam ich am Freitag, und da spielte er noch beim Europacup in Skopje. Auf Twitter hat er aber gestern (Samstag) verraten, dass er heute (Sonntag) nach Bilbao fliegt – im Gegensatz zu den drei anderen hat er ja keine Jetlag-Probleme.

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128 reisen nach Baku, einer wird gewinnen, zwei sind im Kandidatenturnier

12 Uhr heute

Venue
Nach zwei etwas verspäteten Beiträgen kommt dieser recht früh: „Anstoss“ in Baku ist erst am 11. September (bzw. tags zuvor „Technical Meeting“ und Eröffnungszeremonie). Aber im Laufe der Woche habe ich voraussichtlich wenig Zeit, und nach menschlichem Ermessen gibt es zwischenzeitlich auch keine neuen Fakten. Worum geht es beim Weltcup? Zum Teil habe ich es im Untertitel bereits erwähnt: die beiden Finalisten qualifizieren sich für das Kandidatenturnier, der Sieger bekommt darüber hinaus noch mehr Preisgeld und mehr ewigen Ruhm. Gespielt wird im KO-Modus: zwei Partien mit klassischer Bedenkzeit (vier im Finale), danach eventuell Tiebreaks – Schnellschach, wenn nötig Blitzschach, wenn unbedingt nötig Armaggedon. Also halbiert sich das Teilnehmerfeld nach jeweils zwei bis drei Tagen. Der Weltcup ist für einige Spieler die wohl letzte Chance, sich für das Kandidatenturnier zu qualifizieren. Für andere Spieler, mit denen man nicht unbedingt rechnen würde, ist es die einzige Chance (wer hatte 2013 Andreikin, Nummer 21 der damaligen Setzliste, auf der Rechnung?). Viele andere träumen wohl höchstens vom Finale, werden aber nach einigen Runden eventuell dennoch relativ zufrieden und etwas reicher abreisen.

 

Das Titelbild zeigt den Austragungsort – das Fairmont Baku Hotel befindet sich im nördlichen der drei laut Turnierseite (daher stammt auch das Foto) ikonischen Flame Towers. Die Teilnehmer werden sicher den richtigen Turm finden – und diesen dann womöglich kaum verlassen, da sie wohl auch in diesem Hotel übernachten.

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Fortsetzung der Chess Tour in St. Louis

 

2015 Sinquefield Cup SlideSonntag beginnt die dritte Auflage des Sinquefield Cups, was soll ich dazu schreiben? Man kann natürlich einige Sätze oder auch Absätze dafür ver(sch)wenden, wie toll, toll und nochmals toll dieses Turnier ist – das machen zum Teil andere, Jubelarien sind nicht mein Stil. Wer sich vor allem für Elo interessiert und eher nebenbei, da es nun einmal miteinander zu tun hat, auch für Schach, der kommt nach einer gewissen Durststrecke wieder auf seine Kosten. (Wer sich generell für Schach interessiert, der Schachticker und auch andere Quellen haben auch die letzten Wochen über diverse Turniere berichtet).

 

Die Teilnehmer setze ich eigentlich als bekannt voraus und erwähne sie trotzdem. In alphabetischer Reihenfolge: Anand, Aronian, Carlsen, Caruana, Giri, Grischuk, Nakamura, Topalov, So, Vachier-Lagrave bzw. (durcheinander gewürfelt) Alexander, Anish, Fabiano, Hikaru, Levon, Magnus, Maxime, Veselin, Vishy und Wesley. Ist Fabiano Caruana Favorit, da er in beiden Kategorien in der vorderen Hälfte landet? Hat Wesley So auch diesmal in St. Louis schlechte Karten? Prognosen sind Schall und Rauch, ein bisschen spekuliere ich trotzdem:

 

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