Schach-Shop
Die Entscheidung

Kalli`s Turnierkalender
2. Erfurter Frauenfestival
Fußball-Tippspiel
Falls Kasperski meckert
Topp-Videos

billionphotos-1629683_xsmall150Videos aus 2015 und mehr...

Live-Rating
2700chess.com for more details and full list 2700chess.com for more details and full list

WM

Izvestia „verbessert“ Sutovskys Artikel redaktionell, Süddeutsche Zeitung zitiert diese Fälschung
 

Eigentlich betrachtete ich das WM-Match Carlsen-Karjakin als, auch journalistisch, abgeschlossen, und ich trenne Schach von Politik soweit es geht. Aber dieser Artikel muss sein.

 

Um die beteiligten Medien und Personen anfangs zu erwähnen: Für Izvestia schrieben auf Russisch mindestens zwei Personen – auf Einladung der israelische Grossmeister (mit Wurzeln in Aserbaidschan) und ACP-Präsident Emil Sutovsky und dann, ohne dass Sutovsky darum gebeten hatte, jedenfalls ein namentlich nicht bekannter Endredakteur. Izvestia kann man aktuell wohl als regimefreundliche Boulevardzeitung bezeichnen. Sutovsky schrieb dazu dann auf seiner Facebook-Seite, das stammt sicher zu 100% von ihm selbst. Izvestia hat später, nachdem die Original-Fälschung bereits anderswo international registriert wurde, den Artikel geändert und damit etwas entschärft.

 

Für die Süddeutsche Zeitung übersetzte und zitierte Frank Nienhuysen Sutovsky bzw. (konnte er nicht wissen) den Izvestia-Endredakteur. Das kann ich ihm nicht vorwerfen, eventuell durchaus dass er aus Sutovsky einen Russen macht. Die Süddeutsche Zeitung kann man als unabhängige ‚Qualitätszeitung‘ bezeichnen; Nienhuysen ist laut Profil beim Artikel erfahrener Mitarbeiter (seit 1994) und Osteuropa-Experte – bei russischen Quellen sicher nicht abhängig von Google-Übersetzungen.

 

Aus meiner eigenen Sicht: Wenn ich über Schach oder auch Leichtathletik schreibe, bin ich momentan immer Amateur oder allenfalls Gelegenheits-Freelancer, keinesfalls Profi. Einige meiner Leichtathletik-Texte (für Lokal- oder Vereinszeitung) wurden redaktionell bearbeitet und dabei gelegentlich etwas sinnentstellt – da unterstelle ich dem Endredakteur keine Absicht, und es war eher witzig als skandalös-peinlich. Umgekehrt: Wann lasse ich Artikel autorisieren? Bei schwierig-kontroversiellen Themen, wenn ich mir bei Zitaten nicht 100% sicher bin. Sicher auch, wenn ich Texte anderer redaktionell bearbeiten und dabei inhaltlich anpassen würde – war bisher nie der Fall. Ob es dazu einen journalistischen Kodex gibt, das weiss ich nicht – bin ja kein Profi. Ausdrückliche entsprechende Zusagen sollte man, unabhängig von juristischen oder moralischen Aspekten, geschriebenen oder ungeschriebenen Regeln, immer einhalten. Zu meinem Artikel bewusst keine Bilder – ich könnte natürlich Karjakin mit Putin T-Shirt zeigen oder auch Sutovsky (oft, auch im Izvestia-Artikel, im Anzug), aber das muss nicht sein.

 

Weiterlesen

470 Seniorinnen und Senioren kämpften in vier Kategorien um die WM-Titel.

 

wm_2016_anatoly_vaisser_und_clemens_werner

Weltmeister Anatoly Vaisser und Clemens Werner

Bei den am 30. November zu Ende gegangenen „26. World Senior Chess Championships“ in Marienbad (Tschechien) erreichte FM Clemens Werner in der Kategorie Open 65+ den hervorragenden fünften Platz 5, punktgleich mit den partienvier Schachschwergewichten GM Anatoly Vaisser, GM Vlastimil Jansa, GM Evgeny Sveshnikov und IM Vladimir Zhelnin.

 

Mit 6 Siegen und 5 Remis blieb er in den 11 Runden ohne Niederlage und erreichte mit 8,5 Punkten den geteilten ersten Platz, nur durch die Sekundärwertung auf Platz 5 einsortiert.

 

Clemens Werner schreibt dazu auf seiner Facebook-Seite „Die erzielte Großmeisternorm, die es für Punktgleichheit mit dem Weltmeister Anatoly Vaisser gibt, wird mir zwar nichts nützen. Aber Marienbad war auch so eine Reise wert!“

 

Uns ist dieses Ergebnis jedenfalls einen Blick auf die Schlusstabelle wert! Im Open 65+ gab es 265 Teilnehmer aus 59 Nationen, darunter 8 Großmeister, 23 Internationale Meister und 35 Fide-Meister!

 

Weiterlesen

„So sehe ich es“, andere Meinungen werden auch erwähnt

Ich beginne mal ohne Titelfoto (später kommt noch was) und mit (Abschluss-)Kommentaren anderer. Zeitungsblogger sahen es am Ende so: Für die ZEIT am Ende des Tiebreak-Liveblogs: „Der Herausforderer Karjakin kratzte gehörig am Mythos des Weltmeisters. Doch mit einem wunderschönen Zug beendete Carlsen die WM.“ (unklar wer das geschrieben hat, sie waren ja zu dritt). Im letzten WM-Blog der FAZ wählte Alexander Armbruster die Überschrift „Carlsen hat’s verdient – trotz allem.“ Ich gehe mal davon aus, dass bei Blogbeiträgen der Autor die Überschrift wählt (bei Artikeln macht es wohl mitunter die Endredaktion).

 

Ein bisschen internationale Presseschau: Die französische Liberation schrieb (Überschrift und ein bisschen mehr) „Magnus Carlsen bouscule mais toujours roi. Le champion du monde norvégien a conservé son titre mais le Russe Sergueï Kariakine lui a mené une vie beaucoup plus dure que prévu. … que ce fut laborieux alors que l’on attendait une victoire écrasante du Norvégien !“ [Magnus Carlsen stolpert aber bleibt König. Der norwegische Weltmeister behält seinen Titel, aber der Russe Sergei Karjakin machte ihm das Leben viel schwerer als prognostiziert. … was war es doch mühsam, wobei man einen eklatanten Sieg des Norwegers erwartet hätte!] Tendenz insgesamt: abgesehen vom recht zufälligen Schlussakkord ein eher glanzloser Sieg für Carlsen.

 

Dank an Europe Echecs für die französische Presseschau (alle 16 Links werde ich mir nicht reinziehen), dafür auch – repräsentativ für andere – ihr WM-Abschlusstweet auf Englisch: „Good News for Chess: Defending is not enough to get a World Chess Championship Title and Magnus Carlsen retains his crown!“ [Gute Nachricht für das Schach: Verteidigen reicht nicht, um Weltmeister zu werden und Magnus Carlsen behält seine Krone!]. Das – Karjakin hat nur verteidigt, das war seine Matchstrategie – wird oft behauptet, ebenso dass (Team) Carlsen eröffnungsmässig VIEL besser vorbereitet war. Beides werde ich später kommentieren. Zunächst die 12 Partien mit klassischer Bedenkzeit nochmals im Schnelldurchlauf:

Weiterlesen

Karjakin gab ihm genug Tiebreak-Geburtstagsgeschenke

 

sieger-carlsen-ruchess

Tiebreak

Das (Untertitel) ist, obwohl es stimmt, vielleicht etwas zu Kurz und Knapp. Man kann es auch so zusammenfassen; Am 30.11.2016, seinem 26. Geburtstag, war Magnus Carlsen der bessere Schnellschachspieler – nicht perfekt, aber er hat besser und auch schneller gespielt als Sergey Karjakin. Die Doppelkategorie „WM“ und „Schnellschach“ bedeutet nicht, dass ich hier über die Schnellschach-WM berichte – die gibt es erst an/nach Weihnachten in Katar. Nein, Thema heute ist der Schnellschach-Tiebreak in New York nach zuvor 12 Partien mit klassischer Bedenkzeit. Das reichte nicht, um einen Sieger zu ermitteln, nun reichten vier Schnellpartien. Blitzen mussten sie nicht, und auch für Mitteleuropäer war es zu noch relativ normaler Zeit (gegen 1:00 nachts) vorbei.

 

In New York hätte Carlsen wohl auch nach noch zehn Blitzpartien und dannpartien Armaggedon seinen Geburtstag (und eventuell den WM-Titel) noch im November feiern können, aber ich hätte dann wohl nicht live durchgehalten – auch bei den US-Wahlen liess ich mich am nächsten europäischen Morgen (unangenehm) überraschen.

 

Wieder eine (provokativ-)kurze Zusammenfassung der vier Schnellpartien. Erste Partie: nix los, remis. Zweite Partie: Carlsen bekam (mindestens) ein Geburtstagsgeschenk, die hat er dann zwar ausgepackt aber doch nicht akzeptiert – remis, dabei ein Beitrag zur Endspieltheorie. Dritte Partie: Carlsen bekam noch ein Geburtstagsgeschenk, diesmal war er einverstanden – Vorteil Carlsen und beim anschliessenden Matchball hatte er Aufschlag (Weiss). Vierte Partie aus Karjakins Sicht: Mit Schwarz auf Gewinn spielen wenn dem Gegner remis reicht ist nicht einfach – er versuchte alles und dann endete die WM mit einem bombastischen Schlussakkord von Carlsen.

 

Fotoquellen: diesmal vor allem vom russischen Schachverband (u.a. das Titelfoto), ausserdem Turnierseite (Fotografin Maria Yassakova) und einige andere Quellen. Hmm, nach der Entscheidung in New York war für mich zunächst Bettzeit, dann war ich ‚ewig‘ (oder jedenfalls länger als geplant-beabsichtigt) damit beschäftigt, Material zu sammeln und auszuwählen.

 

TurnierseiteRückblick WM 2014WM-Buch 2016

 

Weiterlesen

Magnus Carlsen bleibt Weltmeister. In der 4. Partie fiel die endgültige EntscheidungNiclasHuschenbeth.

 

Magnus Carlsen machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk, er wurde gestern 26 Jahre alt, indem er im Tiebreak seinen Herausforderer Sergey Karjakin mit 3:1 besiegte. Der machte Carlsen allerdings das Leben schwer. Im Tiebreak war Carlsen stets am Drücker. Mit einem fantastischen Zug in der 4. Runde des Tiebreaks beendete Carlsen den Krimi und krönte seine Leistung. Niclas Huschenbeth kommentiert launig den Tiebreak mit seinen spannenden Momenten.

Weiterlesen

Carlsen wollte es so (zwölfte Partie), für beide ist es ein Erfolgserlebnis?

 

carlsen-karjakin-wasserstein-merenzon

Ich beginne wieder mit einer ganz kurzen Zusammenfassung der vier letzten Partien. Neunte Partie: Karjakin war nahe am 2-0 (bzw. 5,5-3,5), dann wurde es remis. Zehnte Partie: Carlsen konnte ausgleichen, vor allem zu dieser Partie später mehr. Elfte Partie: Plusremis für Carlsen mit Schwarz, aber den Regeln entsprechend bekamen dafür beide jeweils einen wliveeiteren halben Punkt. Zwölfte Partie: Carlsen wollte ein Weissremis, Carlsen bekam ein Weissremis. (Dreizehnte bis sechzehnte und eventuell weitere Partien: bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt)

 

Das Titelbild (Max Avdeev, Quelle Turnierseite) zeigt mal wieder Magnus Carlsen und Sergey Karjakin, ausserdem Pamela Wasserstein und Ilya Merenzon – immer dabei, immer entspannt und gut gelaunt (ist schliesslich sein Beruf bei AGON). Wer ist Pamela Wasserstein? „Chief executive of New Yorker magazine“ – derlei Prominente durften bei der WM jeweils einen Zug lang mitspielen. Das ist der Beginn der zwölften und, wie sich später herausstellte, noch nicht letzten Partie. Es wurde eher Wasser (Isklar wird schliesslich auch ständig fotografiert) als Stein – lag nicht an Wassersteins 1.e4, sondern an Carlsens 5.Te1.

 

Andere Fotos teils von der Turnierseite, teils (dann ausdrücklich erwähnt) vom russischen Schachverband. Da die Leser wohl inzwischen wissen, dass Carlsen und Karjakin spielen sowie wer sie jeweils sponsort und auch genug Isklar-Wasserflaschen gesehen haben, zeige ich diesmal vor allem andere die, warum auch immer, ebenfalls in New York waren und vielleicht noch sind.

 

TurnierseiteLivestreamRückblick WM 2014LIVE-Blog auf ZEIT-ONLINEZEIT-ONLINE vor Ort

 

Weiterlesen

Carlsen schiesst ein Tor – es ist ein Eigentor

 

Der nächste Zwischenbericht war ohnehin nach acht von (höchstens oder auch mindestens) zwölf Partien geplanpress-conference-game-5-polina-gurtovayat, nun ist er – angesichts der dramatischen achten Partie – „Pflicht“. Wieder werde ich auf die Partien nur etwas eingehen – mit tagesaktueller Berichterstattung und GM-Kommentaren anderswo kann ich ohnehin nicht konkurrieren. Selbst habe ich vor allem chess.com und chess24 verfolgt – chess.com ist dabei durchgehend Carlsen-freundlich (auch zur achten Partie schafften sie es, vor allelivem über Karjakin zu lästern …), chess24 ausgewogen. Es gibt natürlich noch mehr, die andere Hamburger Schachseite Chessbase ist hiermit erwähnt.

 

Im Teaser eine kurze Beschreibung der vier letzten Partien: Runde 5 – für mich die beste Partie bisher, andere waren entweder relativ gehaltlos oder beiderseits phasenweise (für WM-Verhältnisse) schlecht. Es wurde remis – wenn einer Gewinnchancen hatte, dann Karjakin mit Schwarz. Runde 6 – sicheres Schwarzremis für Carlsen dank guter Eröffnungsvorbereitung. Runde 7 – ebenfalls Remis, beiderseits eher unteres WM-Niveau. Runde 8 – nicht remis, das weiss der mitdenkende Leser bereits, dabei unmöglich „kurz und knapp“ zusammenzufassen.

 

Fotos wieder weitgehend von der Turnierseite, diesmal teils auch vom russischen Schachverband. Das Titelbild (Polina Gurtovaya – Turnierseite) passt zur achten Partie – da gab es allerdings (siehe unten) keine Gelegenheit beide hinterher zusammen abzulichten; es stammt aus der Pressekonferenz nach der fünften Partie. Wer genau hinschaut (eventuell auf das Foto klicken um es zu vergrössern) sieht, dass die Spieler nicht bei ihren Namensschildern sitzen – das wurde vier Tage später (jedenfalls nach aktuellem Stand im WM-Match) quasi-symbolisch.

 

TurnierseiteLivestreamRückblick WM 2014

 

Weiterlesen

Marienbader Zwischenstand: Boris Khanukov (Foto) im Höhenflug

 

boris_khanukov_2016

Boris Khanukov

Bei den „26. World Senior Chess Championships“ vom 18.11. bis 1.12.2016 in Marienbad (Tschechien) mit rund 470 Teilnehmern sind die deutschen Vertreter Boris Khanukov und Matthias Kierzek nach 6 Runden in der stark besetzten Kategorie Open 65+ ganz vorne mit dabei. Das Bild zeigt Boris Kahnukov bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Niedernhausen, 2016.

 

Boris Khanukov (GER) gelang in Runde 5 ein Sieg gegen GM Vladimir Okhotnik (FRA, Elo 2434) und in Runde 6 gleich noch ein voller Punkt gegen IM Nathan Birnboim (ISR, Elo 2365). Damit liegt er mit 5,5/6 punktgleich mit GM Anatoly Vaisser auf Platz 1.

 

Mit 5/6 auf dem geteilten dritten Platz liegt Matthias Kierzek, dem in Runde 4 ein Sieg gegen GM Jan Plachetka (SVK, Elo 2348) gelang. Das Diagramm zeigt die kritische Stellung, in der Kierzek (mit Weiß am Zug) seinem großmeisterlichem Gegner mit einer kleinen taktischen Finesse eine Figur abluchsen konnte.

 

TurnierseiteResultateLIVEPartien

Weiterlesen

Zweimal eher wenig los, zweimal beiderseits phasenweise schlecht

 

Icgame-1-ivanovh fragte mich: wann und warum erstmals über das WM-Match berichten? Täglich – das machen andere, das schaffe ich nicht. Da bisher alle Partien remis endeten, war es „eigentlich“ erst nach sechs Runden geplant, damit (wenn das Match über die volle Distanz geht) bei Halbzeit. Aber Samstag habe ich selbst einen Mannschaftskampf, also nun doch bereits nachlive vier Partien. Aus diversen Gründen erst nach dem zweiten Ruhetag, fertig und veröffentlicht ist der Bericht wohl erst wenn die fünfte Partie bereits läuft.

 

Den Zwischenstand nannte ich bereits. Es gibt ja das hartnäckige Gerücht, dass Carlsen (fast) jedes ausgeglichene Endspiel gewinnt. Das ist natürlich Unsinn, da muss der Gegner dann Fehler machen und das passiert zwar manchmal, aber keinesfalls immer. Bisher im Match konnte er auch zwei klar bessere, zeitweise wohl objektiv gewonnene Endspiele „remis halten“ – lag einerseits an Karjakins zäher Verteidigung, andererseits an Carlsens suboptimalem Spiel. Natürlich spielte Karjakin zuvor auch suboptimal, sonst wäre es gar nicht erst dazu gekommen.

 

Fotos: Allzu viel Abwechslung gibt es bei einem Match nicht – den einen Spieler, den anderen oder beide. Gut, etwas mehr Auswahl gibt es schon, beim Match in New York gab es ja auch Zuschauer und geladene Gäste. Alle Fotos von der Turnierseite, Titelfoto von Ilya Ivanov, danach wird ein anderer Fotograf namentlich erwähnt aber zu Runde 3 erwähnt AGON nicht, wer fotografiert hat.

 

TurnierseiteLivestream

 

Weiterlesen

Am 19.11. starten die „26. World Senior Chess Championships“ in Marienbad (Tschechien), wo fast 500 Teilnehmer bis zum 30.11. um die Seniorentitel kämpfen.

 

Unter den fast 500 Teilnehmern/Innen gibt es rund 70, welche für die deutsche Föderation an den Start gehen, darunter Brigitte Burchardt (Startrang 4 bei w50+), Clemens Werner und Boris Khanukov (Startrang 20 und 21 bei Open 65+).

 

burchardt_werner_khanukov_2016

Brigitte Burchardt, Clemens Werner und Boris Khanukov

 

Wie inzwischen international üblich, gibt es die Kategorien 50+ und 65+, jeweils nach Männern und Frauen getrennt. Ein Novum dürfte die Austragung in vier verschiedenen Hotels ein, die jeweils einige hundert Meter voneinander entfernt liegen, was u.a. eine Geschlechtertrennung zur Folge hat; die Damen der Kategorien W50+ und W65+ spielen nämlich räumlich separiert von den Herren 65+ und 50+. Zudem ist die Kategorie 50+ ihrerseits auf zwei Spielorte verteilt, die 500 m voneinander entfernt liegen.

 

TurnierseiteResultateLIVE

 

Weiterlesen

(Und noch ein Turnierchen in St. Louis)

 

el-correo-1Die USA sind immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – da kann man auch ohne einschlägige Erfahrungen (zuvor nur als Geschäftsmann oder auch – früher – Schauspieler/Muskelprotz) wichtige politische Ämter erwerben. Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags, demnächst blickt auch die Schachwelt in die USA (New York und ein bisschen vielleicht auch St. Louis). Da fallen Entscheidungen wohl – für Mitteleuropäer – gegen Mitternacht oder etwas, aber nicht viel später.

 

live

Ab 11.11. um 20 Uhr

Schwerpunkt ist das WM-Match Carlsen-Karjakin in New York, aber parallel spendiert Rex $inquefield auch einigen, die sich dafür nicht qualifizieren konnten, ein paar $$$. Vor dem WM-Match sollte man beide Spieler zeigen – das letzte gemeinsame Foto stammt aus Bilbao. Es zeigt, dass Carlsen durchaus (was Benehmen betrifft) gewisse Schwächen hat, aber das wird akzeptiert und hat keinen Einfluss auf schachliche Resultate. Dass er diese Partie (und auch das Turnier) später gewann, ist allgemein bekannt – ich bewerte es etwas anders als andere.

 

New York, New York – nach 21 Jahren mal wieder Austragungsort einer Schach-WM, wie das zustande kam siehe später. Zuletzt war es 1995 Austragungsort der privaten WM Kasparov-Anand (lang lang ist’s her, damals gab es noch das World Trade Center), zuvor wurde 1990 die erste Hälfte des letzten Matches Kasparov-Karpov dort ausgetragen (zweite Hälfte in Lyon). Jeweils gewann Kasparov – das zweite Mal klar, das erste Mal knapp. London machte zuletzt auch politische Schlagzeilen – wobei die Stadt London gegen den Brexit war und auch die Stadt New York Donald Duck Trump nicht gewählt hat. Schachmetropole war London auch bereits vor dem jährlichen Superturnier im Dezember seit 2009: 1993 gewann beim (privaten) WM-Match Kasparov-Short der Favorit, aber an sein nächstes Londoner WM-Match 2000 gegen Kramnik hat Kasparov keine guten Erinnerungen. Beim Kandidatenturnier 2013 war Kasparov allenfalls indirekt beteiligt – da gewann am Ende der „haushohe Favorit“, ein gewisser Magnus Carlsen, knapp aufgrund eines Details im Regelwerk.

TurnierseiteLivestream

Weiterlesen

Ulrich Stock, Reporter der Wochenzeitung „Die Zeit“, berichtet direkt aus New York, von der WM  auf „Zeit Online“

 

Die zur Zeit in New York stattfindende Weltmeisterschaft im Schach bewegt die Medien darüber zu berichten. Selbst das Fernsehen bringt Ausschnitte. Unabhängig von der Weltmeisterschaft hat sich die Redaktion der Zeit, dank Ulrich Stock, dem Schach stets verbunden gefühlt. Zeit zeit-onlineeOnline hat eine Sonderseite ins Netz gestellt und Ulrich Stock berichtet täglich und fachkundig direkt vom Ort des Geschehens.

 

In der Ausgabe 7/2015 der renomierten Schachzeitschrift „SCHACH“ gab Ulrich Stock ein bemerkenswertes Interview. Auf die Frage

 

Welche Themen möchten Sie in der Schachöffentlichkeit/Schachpresse stärker behandelt wissen?stock

 

Die Frage, wie wir Schachspieler uns die Schachwelt wünschen und was wir dafür tun können.

 

Möchte ich einen so verschnarchten Verband?

Nein.

 

Möchte ich deutsche Spieler auf höchstem Niveau mitspielen sehen?
Ja.

 

Möchte ich Schach nur noch im Internet haben?
Nein.

 

Auf höchstem Niveau wird zur Zeit in New York gespielt. Ulrich Stock wird täglich vor Ort sein und von dem Ereignis des Jahres berichten.
Hier geht es zu „Zeit Online“

Und Statistik aus deutscher und internationaler Sicht

sieger-u12
Das wird ein eher „trockener“ Beitrag – ich mag Daten und Zahlenspiele, dabei wird es eher deskriptiv ohne viel Interpretation. Um es aufzulockern, auch ein paar Fotos von nach dem Turnier – bei Redaktionsschluss des Berichts über die „Keymer-Klasse“ U12 noch nicht verfügbar, oder ich wusste es jedenfalls noch nicht. Inzwischen stehen sie hier – Fotografin wohl wieder Sophie Nikoladze. Warum Vincent Keymer auf dem Titelfoto fehlt, siehe letzter Artikel. Später wird auch er nochmals gezeigt, aber das sind die Medaillensieger der Kategorie U12: zwei US-Amerikaner (Mitte offensichtlich, links – wenn man auf das Bild klickt um es zu vergrössern – auch) und ein Inder der das auch stolz erwähnt. Oder sind es – ethnisch – zwei Inder und ein Chinese? Silber Andrew Hong, Gold Nikhil Kumar, Bronze R(Rameshbabu) Praggnanandhaa.

 

Das hatte ich bereits, die anderen Sieger(innen) zunächst kurz und knapp erwähnt: U10 Ilya Makoveev (Russland), U8 Shageldi Kurbandurdyew (Turkmenistan), U12G Bibisara Abbausayeva (Russland), U10G Rochelle Wu (USA), U8G Aisha Zakirova (Kasachstan). Nicht alle wurden fotografiert, welche komplizierten Namen man sich merken muss (wobei Wu – einfacher geht es nicht) wird die Zukunft zeigen. Damit ist bereits klar, dass nur die USA und „die Sowjetunion“ goldene Erfolge feierten, ethnisch definiert war es dabei viermal Asien und zweimal Europa. Und nun zunächst immer noch kurz und knapp zu den anderen Turnieren:

 

Weiterlesen

Andere Medaillen nach Tiebreak – „Pech“ für Glückspilz Vincent Keymer

turniersaal2

 
Einige US-Amerikaner kennen den neuen Weltmeister wohl schon – allerdings war er nach Elo nur Nummer drei von sieben US boys in diesem Turnier (in allen insgesamt sechs Turnieren für mich zu viele boys and girls um durchzuzählen), und insgesamt Nummer 25 von 137 Teilnehmern. Kaum einer, vielleicht auch nicht er selbst, hatte wohl vorab damit gerechnet, dass ausgerechnet er U12-Weltmeister wird – aber es war souverän.

 

Warum war Vincent Keymer sowohl Pechvogel als Glückspilz? Nun, „Pech“ steht ja in Gänsefüsschen, Glück bezieht sich auf die letzte Runde in der Silber und Bronze vergeben wurden – Kumar stand bereits als Weltmeister fest. Das ist der Endstand im Turnier: Kumar(USA) 9.5/11, Hong(USA) 8.5(2), Praggnanandhaa(IND) 8.5(1.5/76.5), Nihal(IND) 8.5(1.5/69.5), Keymer(GER) 8.5(1), Avila Pavas(COL), Subelj(SLO), Skatchkov(RUS), Uzumcu(TUR), Batsuren(MGL) 8. Für Platz 2-5 in Klammern der/die Tiebreaks – zunächst Ergebnis des Miniturniers dieser vier Spieler, dann wenn noch nötig Buchholz. Wertungsbester mit 7.5/11 der Mongole Ganzorig Amartuvshin, 7/11 hatten u.a. die Mitfavoriten (vor dem Turnier) Jonas Bjerre aus Dänemark und Javokhir Sindarov aus Usbekistan.

 

Auf der Turnierseite und der dazu gehörenden Facebook-Seite fand ich kein Foto des neuen Weltmeisters, jedenfalls habe ich ihn nicht sicher erkannt – daher bekommen „viele“ das Titelfoto. Alle Fotos von Sophie Nikoladze via Facebook. Im weiteren Bericht zunächst die letzten fünf Runden des offenen U12-Turniers und dann ein bisschen zum gesamten Turnier einiger Spieler – ein paar Worte zu den anderen Turnieren und ein paar generelle Bemerkungen aus deutscher und anderer Länder Sicht später in einem separaten Beitrag.

TurnierseiteResultatePartien

Weiterlesen

Praggnanandhaa top, Sindarov (und Sindarov) flop, Keymer zwischendrin

keymer
In Batumi (Georgien) werden derzeit sechs parallele Turniere gespielt (Altersklassen U8, U10 und U12 jeweils für „alle“, de fakto Buben, und für Mädels). Klarer Schwerpunkt dieses Berichts zum Ruhetag nach sechs von elf Runden ist die Altersklasse U12 ohne G für „girls“ dahinter, die ist aus deutscher und international-globaler Sicht am interessantesten. Aus deutscher Sicht, da „wir“ da einen Medaillen- oder gar Titelkandidaten haben, gemeint ist natürlich Vincent Keymer (Titelfoto, alle Fotos von der Turnierseite). In den anderen Gruppen ist Elo bedingt aussagekräftig, insofern gibt es da teilweise keine Favoriten, aber soviel kann man aus deutscher Sicht kurz nach Halbzeit bereits sagen: von elf Teilnehmer(inne)n hat derzeit keine und keiner ausser Keymer Medaillenchancen.

 

Aus internationaler Sicht, da Keymer nicht der einzige ist, der vielleicht schon offensichtliches Weltklassespieler-Potential hat, das haben auch andere – teils im Untertitel bereits genannt (warum Sindarov doppelt genannt wird, da muss sich der Leser noch etwas gedulden – es sei denn, er kennt den Vorbericht des Schachtickers). Im Teaser noch der Zwischenstand der Gruppe U12: Praggnanandhaa (IND) 6/6, Hong (USA) 5.5, Keymer (GER), Cai Yuhao (CHN), Amartuvshin (MGL), Huang (CHN), Nihal (IND), Skatchkov (RUS), Kumar (USA) 5, usw. . 4,5/6 haben unter anderem (Wertungsbester) der Mitfavorit Jonas Bjerre aus Dänemark, und der nach Elo drittbeste Deutsche Ruben Gideon Köllner. 4/6 hat unter anderem, auf Platz 25, der an zwei gesetzte Usbeke Javokhir Sindarov.

TurnierseiteResultateLIVE

Weiterlesen

Vom 19. bis zum 30.10.2016 finden in Batumi (Georgien) die Weltmeisterschaften der Jugend U8-U10-U12 statt. Insgesamt 6 Gruppen, aufgeteilt in Mädchen und Jungen.

 

Vincent Keymer

Vincent Keymer

In der U12 Jungen startet Vincent Keymer, unser großes Talent, um Weltmeister zu werden. Sicher eines der größten deutschen Talente. Das Wort Jahrhunderttalent möchte ich jedoch nicht nutzen. Auch der Vergleich mit Carlsen ist verfrüht, gibt es doch 2 Konkurrenten, die er zu fürchten hat. Sein wohl (bisher) bestes Turnier spielte Vincent Keymer im August 2016 in Wien, wo er drei Großmeister besiegte und letztlich den hervoragenden 3. Platz belegte. Er ließ 13 Großmeister hinter sich. Insgesamt nahmen 310 Spieler teil.

 

Seine beiden Konkurrenten sind der Inder und Internationale Meister R. Praggnanandhaa (2442) und der usbekische Knabe CM Javokhir Sindarov mit einer Elo von 2402.

 

R. Praggnanandhaa

R. Praggnanandhaa

R. Praggnanandhaa gewann die Jugendweltmeisterschaften 2013 in der Altersklasse U8 und 2015 in der Altersklasse U10. Im Jahr 2016 wurde Praggnanandhaa als jüngstem Spieler in der Geschichte des Schachsports der Titel eines Internationalen Meisters verliehen. Bei seiner dritten Norm war er 10 Jahre, 10 Monate und 19 Tage alt. Die Normen für seinen Titel erfüllte er beim 30. Internationalen Schachfestival in Cannes im Februar 2016, beim B-Turnier des Aeroflot Opens in Moskau im März 2016, bei dem er unter anderem gegen die Großmeister Lewon Babujian und Borys Chartschenko gewann, sowie beim 9. Internationalen KIIT-Schachfestival in Bhubaneswar im Mai 2016.

Javokhir Sindarov ist eines der großen Talente der Schachnation Usbekistan. In seiner noch kurzen Karriere hat er bereits zahlreiche Großmeister besiegt. 

 

Es wird also für Vincent Keymer nicht leicht werden den Titel zu gewinnen. Die Beiden werden es ihm sehr schwer machen, aber auch den Wettbewerb aufwerten.

Anmerkungen von Thomas Richter: Vielleicht können aber auch andere in den Kampf um Titel oder Medaillen eingreifen, denn Elo ist – gerade in dieser Altersklasse – nicht alles:

TurnierseiteResultateLIVE

Weiterlesen

Schach-Großmeisterin Elisabeth Pähtz spricht im Interview mit Sportredakteur Axel Eger über die umstrittene Weltmeisterschaft im Iran im kommenden Jahr – Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Axel Eger

 

Elisabeth Paehtz-by Kublashvili

Elisabeth Paehtz-by Kublashvili

Die an den Iran für Februar 2017 vergebene Schach-WM erhitzt die Gemüter. Einige Spielerinnen planen aus Protest gegen die dortige Unterdrückung der Frauen mit dem Boykott. Sie auch?

 

Nein. Sicher ist der Iran aufgrund seiner strengen Gesetze nicht der ideale Ort. Aber es gab leider keinen anderen Ausrichter, der bereit war, eine Frauen-WM zu finanzieren. Also werde ich mit Kopftuch dort spielen.

 

Die Amerikanerin Nazi Paikidze hat bereits öffentlichkeitswirksam ihren Verzicht erklärt. Können Sie ihre Argumente nachvollziehen?

 

Es ist jedem selbst überlassen, ob er mitspielt oder nicht. Man muss aber auch sehen, wer sie ist. Wenn die 98. der Weltrangliste auf ihren WM-Start verzichtet, relativiert das einiges. Wie hätte sie sich entschieden, wenn sie die Chance auf eine Medaille hätte? Von den Top-Spielerinnen habe ich das nicht gehört. Die werden alle dabei sein.

 

Weiterlesen

Eine Betrachtung von Werner Fischer

 

Jordan-Alshaeby-Razan-by-David Llada

Jordan-Alshaeby-Razan-by-David Llada

Ja, es ist eine Zwangsmaßnahme, denn bei Nichtbefolgung ist eine WM-Teilnahme nicht möglich. Auch die Tatsache, dass im Iran bereits seit 1979 eine Kopftuchpflicht besteht, macht die Sache nicht besser. Sie ist weder kulturell, noch traditionell begründbar, sondern wurde den Frauen in diesem Land aufoktroyiert. Interessant an der diesbezüglichen Situation im Iran ist allerdings, dass die Kopftuchpflicht z.Zt. tendenziell eher auf ein liberaleres Fahrwasser zusteuert.

 

UAE-Wadima-HumAid-Al-Kalbani-by David Llada

UAE-Wadima-HumAid-Al-Kalbani-by David Llada

So hat Präsident Hassan Ruhani die Kompetenzen der sogenannten Sittenwächter drastisch eingeschränkt. Sie dürfen Frauen zukünftig auf der Straße nicht mehr aufhalten, sollte ihre Kleidung nicht den islamischen Vorschriften entsprechen. Wie die Zeit-Online bereits am 16.11.2013 geschrieben hat, äußerte sich der Präsident schon im Oktober vor Absolventen der Polizeiakademie dahingehend, „…dass Frauen sich auf der Straße und im Umgang mit der Polizei wieder sicher und entspannt fühlen sollten, wie die Khaleej Times aus Dubai berichtet. Er rief die Polizei zur Nachsicht auf und sprach den iranischen Frauen Mut zu. …….  Nun hat der als moderat geltende Politiker angeordnet, die sogenannten „Patrouillen des Wohlverhaltens“ künftig dem Innenministerium zu unterstellen. Dieses Vorgehen schwächt die Sittenpolizei und schränkt ihre Befugnisse ein.“. Dieser Weg der Liberalisierung wurde in den vergangenen Jahren fortgesetzt und mündete darin, dass die progressiven Kräfte nach dem Atomabkommen das Land wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter öffnen wollen.

 

Weiterlesen

Kopftuchzwang bei der Frauen-WM im Iran

 

Nazi Paikidze-Barnes (Copyright Maria Emelianova)

Nazi Paikidze-Barnes (Copyright Maria Emelianova)

Der Iran hat sich zwar dem Westen ein wenig angenähert, doch die Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Die Religionspolizei gibt den Ton an. Besonders Frauen sind im Iran benachteiligt. Todesurteile und Steinigungen sind an der Tagesordnung.
Zwischen 1981 und 1988 war Schach im Iran verboten, weil man meinte, dass es ein Glückspiel sei, zumal in den Parks und im Geheimen um Geld gespielt wurde.  Ausgerechnet im Iran soll nun laut Fide, im Februar 2017, die Frauenweltmeisterschaft mit 64 Teilnehmerinnen ausgetragen werden. So wurde es beim Kongress in Baku (Aserbaidschan), anlässlich der Schacholympiade, beschlossen. Einwände wurden nicht erhoben. Der Beschluss wurde durchgewunken, zumal über 100 Tagesordnungspunkte zur Abstimmung standen.

 

Es regt sich Widerstand. Sollen doch die Frauen Koptücher tragen, wie alle Frauen im Iran die öffentlich auftreten. Die Kommission für Frauenschach im Weltverband hat die Teilnehmerinnen aufgefordert, sich den Sitten und Gebräuchen des Gastgeberlandes anzupassen. Seit 1979 müssen die Frauen im Iran Kopftücher tragen.

Weiterlesen

Jugendweltmeisterschaft in Chanty-Mansijsk – Ein Beitrag von Bernd Vökler

 

Josefine Heinemann, in Runde 5 wieder alles ausgebügelt

Josefine Heinemann, in Runde 5 wieder alles ausgebügelt

 

„Mit 4 aus 5 in den Ruhetag zu gehen, halte ich für eine gute Idee“ unbekannter Fußballguru Jonathan. Dieser These folgte einzig Josefine Heinemann, die ihre Viertrundeniederlage problemlos in Runde 5 ausbügelte.

 

 

„Das Schachbrett ist rund und ein Spiel dauert 90 Züge!“ Frei nach Sepp Herberger agierte Dmitrij Kollars in der fünften Runde. Im Damenendspiel war plötzlich der wertvolle g2-Bauer weg und die Partie musste noch einmal gewonnen werden.

 

„Kontrollierte Offensive“ nach Otto Rehhagel praktiziert Roven Vogel. 2 Siege bei 3 Remis lassen noch Luft nach oben. „Wenn der Gegner keinen Fehler macht, kann ich nicht gewinnen.“

 

TurnierseiteZeitplanResultate

 

Weiterlesen

Online spielen
Forum

Bundesliga-Statistik

de.wikipedia.org

Elo
DWZ/Spielersuche
RSS-FEED
Archive
Kategorien