Kalenderblätter [23]

Meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann [29. März 1935] – Zum 80. Geburtstag einer deutschen Schachlegende von RAYMUND STOLZE

 

Schachlegendentreffen 2014 - Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch ... Foto: Dr. Gabriele Stolze

Schachlegendentreffen 2014 – Wolfgang Uhlmann und Raymund Stolze in angeregtem Gespräch … Foto: Dr. Gabriele Stolze

Bei einem Jubiläum wie diesem – es ist der 80. Geburtstag der deutschen Schachlegende Wolfgang Uhlmann – frage ich mich natürlich: Wie kann ich seine Lebensleistung, und in diesem Fall betrifft sie in erster Linie das Schachspiel, so würdigen, das ich nicht nur dem Großmeister, sondern ebenso dem Menschen gerecht werden kann.

 

Was seine sportlichen Erfolge angeht, so sind sie längst vom Deutschen Schachbund spätestens im Jahre 2003 gewürdigt worden, wo unser Mann als erster Ostdeutscher Ehrenmitglied der Dachorganisation aller organisierten deutschen Schachspieler wurde. Und dass er in dem 2000 erschienenen Buch „Das Großen Lexikon der DDR-Sportler“, wo die 1000 erfolgreichsten und populärsten ostdeutschen Sportlerinnen und Sportler mit ihren Erfolgen und Biographien erfasst wurden, sei unbedingt erwähnt.

 

Das sind nicht nur auf den ersten Blick sehr beeindruckende Fakten. Für mich aber zählen vor allem meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann, die sich zu einem Portrait einer integren Persönlichkeit formen, die öffentliche Anerkennung zurecht verdient.

Es war Ende der 1950er-Jahre. Ich bin relativ spät zum Schach gekommen, und so habe ich mich bei der Eröffnungswahl vor allem an Vorbildern orientiert. Da ich mit Schwarz auf den Doppelschritt des Königsbauern die Französische Verteidigung wählte – und das ist mit Ausnahmen bis heute noch so – war es naheliegend, mich an Wolfgang Uhlmann zu orientieren. Ein Blick in die Datenbank von ChessBase beweist: Von seiner ersten erfassten Partie, die er bei der Gesamtdeutschen Jugendmeisterschaft 1951 in Leipzig spielte, bis heute ist das Motto des am 29. März 1935 in Dresden geborenen besten DDR-Schachspielers aller Zeiten: „Französisch lebenslänglich…“

 

1962 im Juli bin ich dann Wolfgang Uhlmann, der zunächst den Beruf des Buchdruckers erlernte, um dann Industriekaufmann zu werden und sich letztlich doch ganz dem Schachsport widmen konnte, erstmals persönlich begegnet. Es war beim Internationalen Dr.-Emanuel-Lasker-Gedenkturnier, wo ich zu den acht Jugendlichen gehörte, die im Haus der Jungen Talente in der Ostberliner Klosterstraße – heute heißt es wieder Podewils Palais – die Ehre hatten, die Demonstrationsbretter zu bedienen. Ich bekam dabei die Chance, für die „Große Partie“ der neunten Runde zwischen Jewgeni Wasjukow und Wolfgang Uhlmann „eingeteilt“ zu werden. Das Partieformular mit den Unterschriften der beiden Kontrahenten – natürlich kam die Französische Verteidigung aufs Brett – hat in meinem persönlichen Turnier-Buch einen Ehrenplatz.

 

In den folgenden Jahren haben wir uns, wenn man so will, aus den Augen verloren. Ich wurde zwar ein recht passabler Amateur mit DDR-Liga-Erfahrungen, was die zweithöchste Spielklasse im Osten der geteilten Republik war, aber schachlich kam es zu keinem Duell mit dem elffachen DDR-Meister zwischen 1954 und 1986.

 

Allerdings habe ich Wolfgang Uhlmann 1974 in Potsdam bei den 23. DDR-Meisterschaften wieder getroffen. Ich machte nach dem Studium meine ersten beruflichen Schritte als Redakteur beim Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst [ADN]. Schach wurde zwar zu dieser Zeit nicht mehr als Leistungssport gefördert, aber über nationale Titelkämpfe gab es schon Berichte. So war ich Dauergast im Pavillon auf der Freundschaftsinsel, um zumindest die Ergebnisse nach Berlin zur Sportabteilung zu melden. Mein besonderes Interesse galt fraglos dem Auftritt unserer Nummer 1, obwohl es alles andere als glanzvoll war. Eine neue Generation, mit dem 18 Jahre jüngeren Rainer Knaak an der Spitze, war ausgezogen, den arrivierten Großmeister aus Dresden vom Sockel zu stoßen, was dem Yougster aus Leipzig auch gelang, denn er wurde erstmals Landesmeister. Aber Wolfgang zeigte gerade in der Niederlage Größe, d.h. er arbeitete an seinem Schach weiter und stellte sich mit immerhin 40 der Herausforderung. Diese Haltung, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben, hat ihn immer ausgezeichnet. Im Jahr darauf in Stralsund teilte er sich mit Rainer Knaak Platz 1, und 1976 sollte er seinen siebten Titel in Gröditz gewinnen.

 

Nun schreiben wir das Jahr 1985. Ein befreundeter Journalistenkollege hatte mich eingeladen, ihn nach Jüterbog zu begleiten, wohin die 34. DDR-Meisterschaften vergeben worden waren. Ich sagte zu, wollte aber nicht nur eben zuschauen, sondern ich hatte mir fest vorgenommen, wenn ich denn schon in die Brandenburgische Provinz fahre, dann um endlich mein erstes Interview mit Wolfgang Uhlmann zu führen. Das gelang auch – wobei ich das Tonband wohl noch in meinem Archiv habe. Mein Gesprächspartner nahm sich vor seiner Partie die nötige Zeit, um auf diese Weise gezielte Öffentlichkeitsarbeit für seinen Sport zu machen. Sicher war da bei ihm inzwischen auch das Vertrauen zur Tageszeitung „Junge Welt“, wo ich inzwischen in der Kulturabteilung für Film zuständig war, aber für den Sportteil mit der Kommentierung der Partien des Kandidatenfinale Smyslow vs. Kasparow sowie des folgenden unendlichen WM-Duells Karpow vs. Kasparow das Interesse für das Schachspiel geweckt hatte. Immerhin hatte diese Zeitung für junge Leute täglich mehr als eine Million Auflage.

 

Der nächste Zeitsprung, um uns zu begegnen, dauerte dann nur drei Jahre. 1988 – ich hatte mich beruflich zum Ostberliner Sportverlag verändert, was damals die erste Adresse im deutschsprachigen Raum für Schachbücher war – erschien sein Buch „Gute Läufer – schlechte Läufer“ [Co-Autor: Lothar Voigt]. Es gibt seinen Lesern einen faszinierenden Einblick in das schachliche Denken zweier Großmeister dank zahlreicher Partien aus ihrer Turnierpraxis.

 

Wolfgang Uhlmann war zwar Ende der 1980er-Jahre noch nicht am Ende seiner erfolgreichen Karriere, aber zu einem wichtigen Kriterium für ihn wurde immer mehr, seine reichen Erfahrungen unbedingt an den Nachwuchs weiter zu geben. Wie ihm das bis ins hohe Alter gelingt, darüber können jene junge Leute Auskunft geben, die mit ihm trainiert haben wie beispielsweise die Vizeweltmeisterin der Altersklasse U18 von 2014 Filiz Osmanodja.

 

Ebenso lässt es sich Wolfgang Uhlmann nicht nehmen, einmal jährlich die beiden besten Dresdner Nachwuchsspieler bei den Mädchen und Jungen, den größte Leistungssprung in den zurück liegenden zwölf Monaten gemacht haben, mit Pokalen aus seiner Sammlung auszuzeichnen. Was für eine Motivation muss das doch für sie sein, aus den Händen einer lebenden Schachlegende eine solche Auszeichnung überreicht zu bekommen!

 

Was Schachbücher angeht, so habe ich mit Wolfgang Uhlmann 2006 für die EDITION OLMS seinen Klassiker „Offene Linien“ wiederbelebt. Diese Neuausgabe erschien nach 25 Jahre komplett überarbeitet – und sie ist auch eine späte Wiedergutmachung an dem Co-Autoren und Schachtrainer Gerhard Schmidt, der seinerzeit aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland ausgereist war. Obwohl der Titel, der vor allem wegen seiner fundierten und verständlichen Darstellung in Schachkreisen als absoluter Geheimtipp galt, wurde er fortan auf den Index gesetzt, d.h. es blieb bei nur einer Auflage.

 

Dass ich Wolfgang Uhlmann schließlich 2009 erstmals Zuhause in Dresden besucht habe, verdanke ich wiederum einem Schachbuch-Projekt. Für „Zaubern wie Schachweltmeister Michail Tal“ wollten Karsten Müller und ich unbedingt in einer speziellen Rubrik Zwischenzüge drei deutsche Großmeister Ost und West zu Wort kommen lassen. Was die DDR anging, so war selbstverständlich der Dresdner erste Wahl. Es spricht für seine menschliche Größe, dass er für seinen Beitrag „Eine lehrreiche Erfahrung“ ausgerechnet seine Verlustpartie vom Aljechin-Gedenkturnier in Moskau 1971 – natürlich war es eine „Franzose“ – gegen den Zauberer aus Riga auswählte.

 

„Wenn ich eine Niederlage erlitten habe, die aber in einer hochklassigen Auseinandersetzung zustande kam, dann war das für mich eine gute Partie. Es gilt ja auch, den Erfolg des Gegners anzuerkennen, wenn er nun einmal besser ist. Und es ist für einen Schachspieler natürlich ganz wichtig, dass er die richtigen Lehren daraus zieht“, so Wolfgang Uhlmann.

 

Ich habe diesen Besuch in seinem Arbeitszimmer, wo er mit mir gemeinsam noch einmal in die erwähnte Partie an dem wunderschönen Schachtisch eintauchte, den er aus Geschenk bei der Olympiade 1966 in Havanna erhalten hatte, und mir in unserem im Gespräch seine Sicht auf gas Schachgenie Michail Tal lebendig schilderte, jedenfalls nicht vergessen.

 

Dass wir uns Anfang Juni 2011 beim 101. DSB-Kongress in Bonn begegnet sind, war eher Zufall. Ich hatte mich der Wahl zum Referenten für Öffentlichkeitsarbeit gestellt, und Wolfgang war als DSB-Ehrenmitglied Teilnehmer. Man merkte ihm die Nachwirkungen einer schweren Operation an, aber er klagte nicht, sondern sah es als seine Pflicht an, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Halbe Sachen kommen für den bodenständigen Sachsen niemals infrage – und verbiegen hat er sich in für ihn nicht leichten Zeiten ebenso wenig lassen.

 

Apropos Bodenständigkeit: Nach der deutschen Wiedervereinigung war Wolfgang, wie zahlreiche DDR-Spitzenspieler, eine willkommene Verstärkung für die Bundesliga-Vereine im Westen der Republik. Der Dresdner wurde bei der SG Porz mit offenen Amen aufgenommen, aber nach zwei Spielzeiten wechselte er wieder zurück in seine Heimatstadt und blieb seinem Klub auch dann treu, als der überwiegend in der Zweiten Liga spielte. Im Laufe der Jahre wurde aus dem Post SV Dresden, der Dresdner SC und schließlich der USV TU Dresden, bei dem Wolfgang nach wie vor zum erweiterten Aufgebot gehört. Kaum zu glauben aber wahr: Am 7. Dezember 2014 stellte er einen Rekord für die Ewigkeit auf: Mit 79 Jahren und 253 Tagen ist er der älteste Spieler aller Zeiten in der Bundesliga!

 

Ich habe Wolfgang, der für mich stets äußerliche Ruhe und innere Ausgeglichenheit ausstrahlt – wenn es jedoch um Schach geht, schwingt auch stets emotionale Begeisterung mit – nur ein einziges Mal lautstark erlebt. Es war im August vergangenen Jahres, als bei einem Empfang in Dresden anlässlich des ZMDI Schachfestivals die ungeklärte Leistungssportförderung des Deutschen Schachbundes öffentlich angesprochen wurde. Da ertönte plötzlich und unüberhörbar aus seinem Mund das Wort „unglaublich“ in die geradezu feierliche Stille. Dabei war er von dieser dann letztlich doch positiven Entscheidung für das deutsche Schach überhaupt nicht betroffen.

 

Aber dieser für alle hörbare persönliche Protest – ich hatte das von Wolfgang in diesem Kreis weiß Gott nicht erwartet – wurde bei ihm ganz sicher durch seine Erinnerungen an die 1970er-Zeiten ausgelöst, als für den Osten der Republik für fast zwei Jahrzehnte das unwiderrufliche Aus für die Teilnahme an Weltmeisterschaften und Schacholympiaden gekommen war. Von diesen Repressalien waren vor allem jene Talente betroffen, die zu den berechtigten Hoffnungen im DDR-Schach gehörten und vor denen die besten Jahre ihrer schachsportlichen Karriere noch lagen …

 

Bleibt schließlich noch ein letztes Kapitel meiner Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann. Im Januar 2012 kontaktierte mich der schachbegeisterte Unternehmer Dr. Rainer Maas. Der Geschäftsführer der PEGASUS Courtyard Dresden GmbH, wollte in jenem Jahr als Dankeschön an seinen „Trainer“ und Freund Wolfgang Uhlmann ihm zum 77. Geburtstag unbedingt eine Freude machen. Mein Vorschlag, ein Schnellschach-Turnier mit ehemaligen Gegnern zu organisieren, nahm er spontan an, und so wurden dann Mark Taimanow, Lajos Portisch und Dr. Robert Hübner eingeladen. Aus diesem Pilotprojekt entwickelte sich dann das „PEGASUS Chess Summit“, das im August des gleichen Jahres seine Premiere hatte. Diese weltweit einzigartige Veranstaltung der Schachlegenden ist eine großartige Werbung für den Schachsport und bietet zugleich den Dresdnern die einmalige Chance, die besten Schachmeister der Nachkriegszeit bei einer Partie mit lebenden Schachfiguren auf dem Neumarkt vor der weltberühmten Frauenkirche hautnah zu erleben.

 

Seitdem treffe ich die Uhlmanns – immer an Wolfgangs Seite ist seine sympathische Ehefrau Christine – einmal jährlich, und ich bewundere dabei stets aufs Neue, wie Wolfgang in seinem Alter nach wie vor mit Freude Schach spielt und ebenso am Schachleben aktiv Anteil nimmt. Mein ehrlicher Respekt gilt deshalb seiner Lebensleistung, die ich über mehr als ein halbes Jahrhundert bewusst mit erlebt habe und die eine öffentliche Würdigung in jedem Fall verdient!

 

Und deshalb freue   ich mich ganz besonders über die Einladung zu seiner Geburtstagsgala in seiner Heimatstadt, die vom USV TU Dresden, dem ZMDI Schachfestival Dresden e.V. mit Unterstützung der Pegasus Wohnbau GmbH veranstaltet wird …

 

Uhlmann-Partien – Siege gegen Weltmeister:

 

Wassili Smyslow 1972/73 Hastings

 

 

(255697) Uhlmann,W (2530) – Smyslov,V (2620) [A29]

Hastings 7273 Hastings (7), 1972

1.c4 e5 2.Nc3 Nc6 3.Nf3 Nf6 4.g3 Bb4 5.Bg2 0–0 6.0–0 e4 7.Ng5 Bxc3 8.bxc3 Re8 9.f3 exf3 10.Nxf3 d5 11.cxd5 Nxd5 12.e4 Nb6 13.d4 Bg4 14.h3 Bh5 15.e5 Nd5 16.Bd2 Qd7 17.g4 Bg6 18.Ng5 Na5 19.h4 h6 20.h5 hxg5 21.hxg6 fxg6 22.Qf3 c6 23.Bxg5 Nc4 24.Qh3 Qe6 25.Rf2 Rf8 26.Bf3 Nxc3 27.Raf1 Rxf3 28.Qxf3 Nb5 29.Kg2 Nxd4 30.Qf8+ 1–0

 

Michail Botwinnik, Schacholympiade 1962 in Warna/Bulgarien

 

 

(151490) Uhlmann,W – Botvinnik,M [E12]

Varna ol (Men) fin-A Varna (3), 1962

1.d4 Nf6 2.c4 e6 3.Nf3 b6 4.Nc3 Bb7 5.Bg5 h6 6.Bh4 g5 7.Bg3 Nh5 8.e3 Nxg3 9.hxg3 Bg7 10.Qc2 Nc6 11.a3 Qe7 12.0–0–0 g4 13.Nh4 a6 14.Kb1 h5 15.Be2 Rh6 16.f3 0–0–0 17.d5 Na7 18.Na4 gxf3 19.gxf3 d6 20.Ng2 Rdh8 21.e4 Kb8 22.Rd3 Re8 23.Re1 Bh8 24.Qd2 Rg6 25.g4 hxg4 26.fxg4 Be5 27.Rb3 Rh8 28.Qe3 Qg5 29.Nxb6 Qxe3 30.Nd7+ Kc8 31.Nxe3 Kxd7 32.Rxb7 Bd4 33.Bd1 Bb6 34.Ba4+ Kc8 35.Bc6 Rh3 36.Nc2 a5 37.Rf1 Nxc6 38.dxc6 Rg7 39.b4 a4 40.e5 Rb3+ 41.Kc1 Rd3 42.Rd1 Rxd1+ 43.Kxd1 Bg1 44.exd6 cxd6 45.b5 Bc5 46.Nb4 Bxb4 47.axb4 Rxg4 48.b6 1–0

 

 

Robert James Fischer, Buenos Aires 1960

 

(136257) Fischer,R – Uhlmann,W [C19]

Buenos Aires Buenos Aires (8), 02.07.1960

1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Bb4 4.e5 c5 5.a3 Bxc3+ 6.bxc3 Ne7 7.Nf3 Bd7 8.a4 Qa5 9.Qd2 Nbc6 10.Bd3 c4 11.Be2 f6 12.Ba3 Ng6 13.0–0 0–0–0 14.Bd6 Nce7 15.Nh4 Rde8 16.Nxg6 hxg6 17.exf6 gxf6 18.h3 Nf5 19.Bh2 g5 20.f4 Nd6 21.Bf3 g4 22.hxg4 f5 23.g5 Re7 24.Bg3 Be8 25.Qe3 Ne4 26.Bxe4 dxe4 27.Kf2 Reh7 28.Rfb1 Qd5 29.Qe1 Rh1 30.Qxh1 e3+ 31.Kg1 Rxh1+ 32.Kxh1 e2 33.Rb5 Bxb5 34.axb5 Qxb5 35.Re1 a5 36.Rxe2 a4 37.Rxe6 a3 38.g6 Qd7 39.Re5 b6 40.Bh4 a2 41.Re1 Qg7 42.Ra1 Qxg6 0–1

 

 

FIDE-Weltmeister Alexander Khalifman, Bundesliga 1992

 

(896335) Uhlmann,W (2480) – Khalifman,A (2635) [A22]

Bundesliga 9293 Germany, 1992

1.c4 e5 2.Nc3 Bb4 3.g3 Nf6 4.Bg2 0–0 5.Qb3 a5 6.Nf3 Nc6 7.0–0 d6 8.d3 h6 9.Nd5 Bc5 10.Bd2 Nxd5 11.cxd5 Nd4 12.Nxd4 exd4 13.e3 a4 14.Qc2 Bd7 15.Rac1 Re8 16.exd4 Bxd4 17.Bc3 Bb6 18.Qd2 Qg5 19.Qxg5 hxg5 20.Rfe1 g4 21.a3 Bf5 22.Be4 Bxe4 23.Rxe4 f5 24.Rf4 g6 25.h3 Re3 26.Kg2 gxh3+ 27.Kxh3 Rxd3 28.Re1 Bc5 29.Re6 Rxc3 30.bxc3 Kg7 31.Rh4 Rh8 32.Rxh8 Kxh8 33.Re7 Bxa3 34.Rxc7 b5 35.Kh4 Bc1 36.f4 Kg8 37.Kg5 Kf8 38.Rb7 Bd2 39.Rxb5 Bxc3 40.Rb8+ Kg7 41.Rb7+ 1–0

 

Viswanathan Anand, Amsterdam 1990 [einzige Partie gegen den späteren Weltmeister]

 

(698004) Uhlmann,W (2505) – Anand,V (2610) [A50]

OHRA-B Amsterdam (4), 1990

1.c4 Nc6 2.d4 e5 3.d5 Nce7 4.Nc3 Ng6 5.e4 Nf6 6.Nf3 Bb4 7.Qc2 Bxc3+ 8.bxc3 d6 9.h4 h6 10.g3 0–0 11.h5 Ne7 12.Nh4 c6 13.Be2 b5 14.dxc6 bxc4 15.0–0 Be6 16.Rd1 Qc7 17.Ba3 Rfd8 18.Rd2 Qxc6 19.Rad1 Nc8 20.Bf3 Rb8 21.Ng2 Bf5 22.Rd5 Nxd5 23.exf5 Nce7 24.f6 gxf6 25.Rxd5 Nxd5 26.Qd2 Rb5 27.Qxh6 Ne3 28.Qxe3 d5 29.Qh6 Rb1+ 30.Kh2 Rf1 31.Be7 1–0

 

Weitere Partien zum nachspielen:

 

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