Die Kramnik-Show in Skopje

Europacup dann auch aus deutsch(sprachig)er Sicht

 

DasKramnik-Topalov Titelbild zum Vorbericht hatte Franz Jittenmeier ausgesucht (auch wenn ich den Bericht danach inhaltlich bearbeitet habe), und er hatte einen guten Riecher – daher bekommt der neue Weltranglistenvierte auch dieses Titelbild, alle Fotos Turnierseite. Schliesslich war er mit 4,5/5 an Brett 1 massgeblich am Titelgewinn von Siberia beteiligt – das nominell favorisierte SOCAR aus Aserbaidschan (jedenfalls der Sponsor und die hinteren Bretter) hatte das Nachsehen. Das lag auch daran, dass Kramnik seinen alten Rivalen Topalov (ebenfalls im Bild, aber von hinten) besiegte. Es war ein Start-Zielsieg für Siberia, wobei die letzte Runde dennoch spannend wurde.

 

Das ist der Endstand – punktgleiche Teams nach Wertung geordnet: Siberia 13/14 Mannschaftspunkten, SOCAR, Mednyi Vsadnik (St. Petersburg), Obiettivo Risarcimento (ITA) 11, Novy Bor (CZE), Alkaloid (MKD), SHSM Moskau, Belorechensk (RUS), Leiden (NED), Maria Saal (AUT), Beer-Sheva (ISR) 10. Da fehlen (erwartungsgemäss) die deutschen Teams aus Hamburg und Bremen. Auch zu ihnen später ein paar Zeilen – und wenn ich schon dabei bin, bediene ich auch den restlichen deutschen Sprachraum ein bisschen.

 

Bei „Runde für Runde“ beschränke ich mich, jedenfalls zunächst, auf die vordersten Tische und streife die ersten beiden Runden nur. Da erfüllten die Favoriten ihre Pflichtaufgaben mehr oder weniger souverän, am schwersten tat sich Obiettivo Risarcimento: In Runde 1 reichten ca. 300 Punkte Elovorsprung an den ersten vier Brettern gegen Grupo Desportivo Dias Ferreira aus Portugal nur für vier Remisen – gut für sie, dass sie an Brett 5 und 6 400 Elopunkte Vorsprung hatten und diese Partien gewannen. In Runde 2 bahnte sich gegen Schachgesellschaft Zürich eine halbe bis ganze Sensation an: Zwar gewann Vachier-Lagrave glatt in 20 Zügen gegen IM Studer, aber Nakamura verlor gegen Pelletier – der Schweizer hatte, nach eigener Aussage seit 10 Jahren, eine Neuerung im Königsinder parat, nun gewann er damit gegen einen prominenten Gegner! Obiettivo gewann am Ende 4-2, da Lucas Brunner in Remisstellung gegen Vocaturo patzte und Karjakin an Brett 2 gegen Christian Bauer eine Verluststellung noch gewann. 3-3 oder gar 2,5-3,5 aus italienischer Sicht war durchaus drin.

 

In Runde 3 gab es die ersten Favoritenduelle. SOCAR gewann glatt 4,5-1,5 gegen Belorechensk. Siberia besiegte Moskau 4-2, aber auch das war knapper als das Ergebnis suggeriert. Grischuk verlor eine turbulente Partie gegen Najer, der war immerhin mal russischer Meister. Dubov in Moskauer Diensten stand gegen Li Chao für Siberia klar besser bis gewonnen, wollte dann zu schön gewinnen und erlaubte einen spektakulären Konter. Kramnik-Nepomniachtchi 1-0 und Wang Yue-Zvjaginsev 1-0 waren dagegen recht glatte Siege im Endspiel. Odlar Yurdu – Alkaloid 2,5-3,5: An fünf Brettern konnten die nominell unterlegenen echten Azeris (auch Spitzenbrett Sutovsky hat seine Wurzeln dort) gegen die Gross-Mazedonier aus der Ukraine, Russland und China remisieren, allerdings Andreikin-Rasulov 1-0. Sutovsky war hinterher auf sich selbst ein bisschen sauer, da er gegen Ivanchuk nach eigener Facebook-Aussage im Berliner Endspiel den Sieg verpasste – wo genau hat er nicht gesagt, und mir fehlt Zeit und Kompetenz um das näher zu untersuchen. Im italienischen Duell konnte Obiettivo aus Padua das Team aus Modena glatt 4,5-1,5 besiegen, u.a. Nakamura – GM Ortega (2478) 1-0. Man ist geneigt zu sagen „na und“, aber das blieb Nakamuras einziger Sieg im Turnier.

 

Zwischendurch ein Blick in den Turniersaal:

Turniersaal

 

Runde 4 hatte bereits Schlüsselpaarungen für den späteren Endstand: SOCAR – Obiettivo 4-2: Mamedyarov gewann recht glatt gegen Bacrot, Topalov aus schlechterer Stellung heraus gegen Leko, der Rest remis. Ja, Obiettivo spielte vorne mit in dieser Reihenfolge Leko, Karjakin, Nakamura und Vachier-Lagrave: zwei solide Spieler an den ersten Brettern – wobei diese insgesamt die entscheidenden Punkte machten und dabei keineswegs solide spielten. Auf dem Foto sieht man, wer für SOCAR noch dabei war – das Duell Caruana-Nakamura gab es nicht, da SOCAR-Brett 2 Giri pausierte.

SOCAR - Obiettivo

Siberia – Mednyi Vsadnik 4,5-1,5: Vorne wollte Kramnik mit Schwarz gegen Svidler nur Ausgleich, aber dann griff Svidler im Endspiel daneben. Die beiden sibirischen Chinesen Wang Yue und Li Chao gewannen auch, gegen Matlakov und Rodshtein. Alkaloid – Novy Bor 3,5-2,5: wieder ein knapper Sieg für das lokale Team mit weiter Anreise. Diesmal gewann der Spieler mit der weitesten Anreise: Hracek – Yu Yangyi 0-1 im Damenendspiel, der Rest alles remis. Belorechensk – Vaalerenga 2,5-3,5 – hoppla! Für die Norweger konnte der russische Trainer GM Romanov vorne gegen Gelfand remis halten, weiter hinten GM Rublevsky (2702) – IM Christiansen (2391) 0-1 und IM Sagafos (2398) – GM Landa (2626) 1-0.

 

Runde 5: Siberia – SOCAR 3,5-2,5: Kramnik dachte „immer im Endspiel gewinnen ist langweilig, ich bin doch nicht Magnus Carlsen!“ und gewann stattdessen im Mittelspiel. Na gut, ein paar Worte mehr zur Partie, schliesslich spielte er gegen Topalov. Nach betont ruhiger Eröffnung (1.d4 Sf6 2.Sf3 e6 3.e3) entwickelte er immer mehr Druck, und Verteidigung ist nicht unbedingt Topalovs Stärke. Ausserdem gewinnt bei Kramnik gegen Topalov immer der Weisspieler – in klassischen Partien konnte Schwarz (Kramnik) zuletzt 2007 in Wijk aan Zee Remis halten. Danach gewann Topalov 2008 ebenfalls in Wijk aan Zee spektakulär, dann spielten sie jahrelang nur Schnell- und Blindschach gegeneinander, und 2014/2015 gab es fünf Weissiege in Serie – neuester Stand: drei für Kramnik, zwei für Topalov. Ausserdem im Match: Grischuk bezwang Caruanas Berliner Mauer, Li Chao unterlag gegen Adams in einer turbulenten Partie. Insgesamt war der Sieg für Siberia knapp, aber durchaus verdient.

SOCAR - Siberia

Hier wurde das Match „von hinten“ fotografiert, im Vordergrund also Brett 6 Mamedyarov-Korobov (remis).

Obiettivo – Alkaloid 3,5-2,5: Immer knapp gewinnen schaffte Alkaloid also nicht, entscheidend war Leko-Ivanchuk 1-0 nach „eigentlich“ inkorrektem Königsangriff. Leko selbst nannte es ausgleichende Gerechtigkeit für die unnötige Niederlage tags zuvor gegen Topalov. Der Rest remis. Dann ein paar klare Siege für Favoriten gegen nach oben gespülte schwächere Teams, dann Odlar Yurdu – Vaalerenga (nur) 3,5-2,5.

 

Runde 6: Siberia – Alkaloid 3,5-2,5, also wieder das falsche knappe Ergebnis aus lokal-internationaler Perspektive. Kramnik kopierte quasi seine Partie gegen Svidler: mit Schwarz auf Ausgleich spielen und dann im Endspiel gewinnen. Li Chao besiegte Andreikin ebenfalls im Endspiel, aber Wang Yue patzte gegen Kryvoruchko und verlor. SOCAR – Novy Bor 3,5-2,5: Topalov gewann ein Najdorf-sizilianisches Duell gegen Wojtaszek, hinten Radjabov-Sasikiran 1-0 und Bartel-Mamedov 1-0. Obiettivo – Moskau 3.5-2,5: Bei fünf Remisen entschied Karjakin-Inarkiev 1-0 – wieder aus verdächtiger Stellung nach einem allenfalls halbkorrekten Figurenopfer. Nakamura spielte mit Schwarz gegen Najer provokativ (1.d4 e6 2.c4 b6 3.e4 Lb7 – das ist doch kein Internet-Blitz?) und schaffte es irgendwie, nicht zu verlieren. Mednyi Vsadnik – Odlar Yurdu 4,5-1,5 war deutlich.

 

Runde 7: Siberia hatte zwei Mannschaftspunkte Vorsprung, spielte gegen Obiettivo und die konnten (nach zuvor erfolgreichem aber doch durchwachsenem Turnier) tatsächlich Paroli bieten. Vachier-Lagrave bekam mit Weiss gegen Li Chao schnell Oberwasser, dessen sibirisch-chinesischer Landsmann bezeichnete später 10.-Se4?! als „bad bad bad“. Wang Yue spielt positionell, Li Chao wollte wohl angreifen – aber aus dem Bauernsturm am Königsflügel wurde nichts, und am Damenflügel machte Weiss Fortschritte, später 1-0. Wang Yue gewann dafür ein königsindisches Duell gegen Bacrot. Grischuk-Nakamura wurde ein Zeitnotdrama, von Grischuk früh vorbereitet: 1.d4 d5 2.Sf3 (6 Minuten) Sf6 3.Lf4 e6 4.e3 (7 Minuten). Später investierte Nakamura eine gute halbe Stunde für 15.-g6, lass uns blitzen! Gesagt getan, es wurde turbulent, mit nach geschaffter Zeitkontrolle einem Remisendspiel das sie sofort remis gaben. Kramnik gewann ausnahmsweise nicht, schliesslich spielte er gegen Leko. Karjakin-Aronian und Vocaturo-Korobov auch remis, also Siberia-Obiettivo 3-3 und das reichte Team Kramnik.

 

Mednyi Vsadnik – SOCAR ebenfalls 3-3: Adams gewann positionell trotz oder eher wegen ungleichfarbiger Läufer gegen Matlakov, aber Mamedyarov verlor plötzlich und etwas „unnötig“ gegen Rodshtein.  Favoritensiege an den nächsten Tischen, wobei Belorechensk-Modena (Ortega-Jobava 1-0) und Moskau – Odlar Yurdu mit 3,5-2,5 jeweils knapp war. Zu den Teams die eher überraschend ebenfalls 10-4 Mannschaftspunkte erzielten komme ich noch.

 

Warum hat Siberia gewonnen? Laut Kramnik (Interview hier) lag es am Teamgeist: „Die Atmosphäre im Team ist fantastisch. Wir essen zusammen zu Abend, wir sind alle Freunde, man fühlt ‚positive vibes‘. Ich habe so etwas selten erlebt … wir sind wie eine grosse Familie. Ich bin glücklich, für dieses Team zu spielen.“ Laut Kramnik war Wang Yue letztes Jahr etwas einsam, da er kaum Englisch und kein Russisch spricht. Also haben sie diesmal Li Chao eingeladen, nun reden die beiden Chinesisch und der Rest Russisch. Es lag aber vielleicht auch daran, dass Kramnik mit Weiss gegen Topalov spielte.

 

Zu den deutschen Teams. Für Hamburg berichtete Jonathan Carlstedt auf der Vereinshomepage (ich bin normalerweise – Geschmackssache – kein „Fan“ seiner Art über Schach zu schreiben, aber das hat er aus meiner Sicht gut gemacht); für Bremen berichtete Olaf Steffens auf Schach-Welt. Am Ende wurde Hamburg, an 17 gesetzt, 24. und die an 25 gesetzten Bremer landeten auf Platz 32. Hamburg begann mit einem mühsamen Sieg gegen Matinkylan Shakkikerho aus Finnland, dann ein glatter Sieg gegen Raika Rapid Feffernitz aus Österreich, dann zwei Niederlagen – einkalkuliert, denn die Gegner kamen aus St. Petersburg und Moskau! White Rose aus England wurde wieder besiegt, die Niederlage gegen das leicht favorisierte Zürich war laut Jonathan Carlstedt vermeidbar. Zum 3-3 in der Schlussrunde gegen (das bereits erwähnte) Team von Grupo Desportivo Dos Ferreira aus Portugal hat er sich noch nicht geäussert, erwartet hatten sie vermutlich mehr. Hamburg war übrigens stolz darauf, dass sie das jüngste Team hatten, siehe Foto:

White Rose - HSK

Der Herr mit Brille und abweichender Sitzhaltung ist etwas fehl am Platz – das ist Jonathan Carlstedt, als Einziger nicht U18 oder gar U16. Insgesamt war Hamburg wohl tatsächlich das jüngste Team, wobei zwei andere Mannschaften an Brett 6 durchgehend einen U14-Spieler hatten: Or Bronstein für das israelische Rishon Lezion erzielte sehr gute 5/7, Robin Reichardt für En Passant aus den Niederlanden weniger gute 2/7 – aber auch so gewann er ein paar Elopunkte dazu, da er zuvor nur deren 1879 hatte. Das andere Extrem war Cardigan aus Wales – da ist Gerry Heap (*1960) der Benjamin, die fünf anderen sind Altersklasse S65, seit wievielen Jahrzehnten spielen sie in dieser Aufstellung? Nochmal ein Bild von Hamburg, diesmal von vorne:

Svane-Wells

Bremen begann mit einem glatten 6-0 gegen ein Team aus dem Kosovo, in der nächsten Runde war ein 0-6 einkalkuliert aber dann gewann SOCAR nur 5-1 (Babula-Giri 1-0!). Danach zwei knappe Siege gegen niederländische Teams (da hatte dieser Reporter gemischte Gefühle), dann kam Beer-Sheva: zwar nicht absolute Weltklasse aber doch sechs Grossmeister, Ergebnis 0-6 aus Bremer Sicht. Auch für Bremen ging das Ende daneben: zunächst spielten sie gegen Viking – Olaf dachte zunächst, das sind Norweger, aber es waren Schweden. Wie dem auch sei: 2,5-3,5 aus Bremer Sicht. Dann sagte die Auslosung „OK, ihr bekommt Eure Norweger“ – 1,5-4,5 gegen Oslo angeführt von Jon Ludvig Hammer. Das (Foto) war vielleicht der Turnierhöhepunkt aus Bremer Sicht:

SOCAR - Werder Bremen

 

Wie angekündigt, decke ich den kompletten deutschen Sprachraum ab: Maria Saal aus Österreich wurde, an 19 gesetzt, Zehnter. Gegen Siberia und Odlar Yurdu haben sie verloren, den Rest gewonnen – dabei auch die letzten beiden Runden gegen gleichwertige bis leicht stärkere Teams: ein glattes 5-1 gegen Oslo und ein knappes 3,5.2,5 gegen Cheddleton aus England. Zürich gewann vier Matches und verlor gegen drei Topteams: Obiettivo (da war mehr drin), St. Petersburg und Novy Bor. Zu Riehen, Genf (ohnehin nicht deutscher Sprachraum) und Feffernitz sage ich mal nur: sie haben auch mitgespielt und landeten jeweils etwa da, wo sie laut Setzliste hingehören.

 

Auch auf der Homepage der LSG Leiden habe ich vorbeigeschaut: Sie berichteten sehr ausführlich und kombinierten dabei die Blickwinkel von Olaf Steffens (eher atmosphärisch-anekdotisch) und Jonathan Carlstedt (vor allem schachlich). Drei Punkte will ich herausgreifen: Sie verrieten, was sich hinter Mednyi Vsadnik verbirgt: das ist ein bekanntes Gedicht von Alexander Pushkin, übersetzt heisst es „Bronzener Reiter“, Thema ist ein Standbild Peter des Grossen – also kulturell angehaucht mit Bezug St. Petersburg, nicht etwa ein neuer Sponsor. Nicht verraten haben sie, ob einer von ihnen Russisch kann oder ob der Gegner sie informierte. Zum Match gegen Werder Bremen schrieben sie „LSG beisst sich in den eigenen Schwanz“, bezeichnen die Niederlage als unglücklich oder unnötig und analysieren alle Partien.

 

Und ein Ziel war, eventuell GM-Normen zu erzielen: Das schaffte Spitzenbrett Arthur Pijpers, während Brett 4 Edwin Van Haastert trotz TPR 2639 scheiterte – er hatte nur zwei grossmeisterliche Gegner. In Runde 6 durfte er an Brett 2 aufrücken, so bekam er den zweiten GM. Aber in Runde 7 hatten sie Lospech und spielten gegen Vaalerenga – die haben, jedenfalls derzeit, nur einen GM im Team. Insgesamt war das Turnier trotz der knappen Niederlage gegen Bremen und der relativ knappen Niederlage gegen St. Petersburg AKA Mednyi Vsadnik (2-4) ein Erfolg, zumal sie am Ende Vaalerenga 4,5-1,5 wegputzten, was nominell stärkere Teams nicht geschafft hatten. Auch von ihnen ein Foto „Amateure gegen Weltklasse“:

Leiden - Mednyi Vsadnik

 An Brett 6 gewann am Ende Weiss (IM Wiersma) gegen GM Saric.

 

Noch ein paar individuelle Elo-Bemerkungen: Dass Kramnik nun wieder Nummer 4 ist, hatte ich bereits erwähnt. Fünf jüngere Spieler hat er überholt, vor ihm liegen ausser Carlsen nur noch die, wie Kramnik, „alten“ Topalov und Anand. Etwas weiter unten gab es ein Massensterben von Spielern der Kategorie 2700+: Howell hatte vor dem Turnier 2705, nun hat er 2693 – Schuld waren vor allem Niederlagen zu Beginn gegen IM Diermair und (keine so grosse Überraschung, Elo kostete es trotzdem) GM Swiercz. Shirov hatte vor dem Turnier den 2700+ Club verlassen (er und Morozevich hatten ein schlechtes Turnier in Poikovsky) und verlor weiteren Eloboden – zu oft Remis auch gegen nominell schwächere Spieler, wobei er gegen GM Dambacher (2493) mit Remis sehr gut bedient war. Rublevsky ist nun auch (mal wieder) ex-2700+, vor allem wegen der bereits erwähnten Null gegen IM Christiansen. Andere die nahe dran waren, sind nun wieder etwas weiter weg: Markus Ragger (u.a. Null gegen IM Wiedenkeller) und Etienne Bacrot (mässige 2,5/6 – Niederlagen gegen Mamedyarov und Wang Yue waren mit schuldig, dass Obiettivo am Ende nur Blech gewann).

 

Wie geht es weiter? Für Giri bereits Montag in Bilbao, für viele andere mit der Europäischen Mannschaftsmeisterschaft in Reykjavik ab dem 12. November, dazwischen ist u.a. auch ein Bundesliga-Wochenende.

 

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