„Deutsche Schachschule“

Vom Deutschen Schachbund ausgezeichnete Grundschule in Bayern

 

Seit Januar 2016 darf sich die Grundschule Garching-West als eine von sieben Grundschulen in Bayern „Deutsche Schachschule“ nennen. Um dies zu feiern, 4war am 20. April die gesamte Schulfamilie zu einem großen Schachfest eingeladen. Das Foyer, aufwendig mit Schachinsignien geschmückt, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Schülerinnen und Schüler kamen in 1Schwarz-Weiß gekleidet oder trugen stolz das neue Schul-Schach-T-Shirt. Schulleiterin Susanne Norkauer eröffnete den Festakt und betonte in Ihrer Ansprache die Wichtigkeit des Schachspielens für die kindliche Entwicklung und das Lernen. Außerdem berichtete sie vom spannenden Prozedere der Bewerbung um den Titel, für den zahlreiche Kriterien erfüllt werden mussten. Sie sei nun überglücklich, dass die Schule diesen wertvollen Titel erhalten hat. Garchings Zweiter Bürgermeister Alfons Kraft gratulierte hierzu und zollte der Schule seinen Respekt, den Schachsport so fest im Schulprofil verankert zu haben. Eine ganz besondere Ehre wurde dem Schachlehrer zuteil: Helge Frowein bekam eine Schachtrophäe überreicht und durfte anschließend wohlverdient den „Schachthron“ der Schule besteigen. Mit großem Einsatz brachten sich auch die Kinder ein: Es wurden das Schullied und das jüngst komponierte Schachlied gesungen sowie ein lehrreiches und lustiges Schauspiel über die Eigenschaften der Schachfiguren aufgeführt. Zum Abschluss wurde der Schule das neue Logo „Deutsche Schachschule“ durch den Vorstand der Deutschen Schulschachstiftung und Schulschachreferenten in Bayern, Herrn Walter Rädler, übergeben, für das schon ein Ehrenplatz im Eingangsbereich vorgesehen war.

 


3Doch auch das Schachspielen kam an diesem Nachmittag nicht zu kurz. Nach dem offiziellen Festakt, war ein buntes Schachprogramm vorbereitet: Es standen zahlreiche Schachbretter bereit, der amtierende bayerische Meister forderte zum Simultanschach heraus, einige bastelten Schach-Kronen, Schach-Lesezeichen und Schachbretter, man konnte Schokoladenschachfiguren kaufen und Schachtricks lösen sowie gegen einen Schachcomputer spielen und einen Schachfilm anschauen.

 
Und wer einfach nur miteinander ins Gespräch kommen wollte, traf sich im „Cafe“ des Elternbeirats und ließ das gelungene Fest bei Speis und Trank ausklingen.

 

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