Kasparow vergleicht Trump mit Putin

27. Juli 2016 – Alexander Armbruster schreibt auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

Schach und die große Politik hängen seit Jahrzehnten immer irgendwie zusammen, manchmal mehr, manchmal weniger. Die Dauerrivalität der beiden früheren Wproxyeltmeister Garri Kasparow und Anatoli Karpow war ein schillerndes Beispiel – Karpow, der Liebling des sowjetischen Establishments gegen Kasparow, der schließlich sogar seinen eigenen Wettkampfverband auf den Weg brachte (und sich als stärkerer Spieler durchsetzte).

 

Dann natürlich das spektakuläre Weltmeisterschafts-Match zwischen den Amerikaner „Bobby“ Fischer und dem Russen Boris Spasski in der isländischen Hauptstadt Reykjavík im Jahr 1972. Der Kalte Krieg sozusagen auf 64 Feldern – besonders für die Sowjetunion, die Schach dominierte, ging es um viel. Fischer gewann bekanntlich spektakulär, der Zweikampf erregte Aufsehen über die Schachgemeinde hinaus. Medial ist dieser Kampf immer wieder inszeniert worden, jüngst zum Beispiel im Film „Bauernopfer“ … weiterlesen

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