Schach-Olympiade 2016

Ein Beitrag von Alexander Armbruster auf dem Schachblog der Frankfurter Allegemeinen Zeitung

 

Während sich nun in Rio zu den olympischen Sommerspielen mehr als 11.000 Sportler in mehr als 300 Wettbewerben messen, ist eine Disziplin nach  wie vor nicht dabei: Schach. Schade finden das natürlich die Schachspieler selbst, die ihre Leistungen durchaus und – wie dieser Autor findet: zu Recht! – für Sport halten.faz

 

Es soll jetzt aber nicht darum gehen, was alles dafür spricht, Schach als Sportart anzusehen, die verdient hätte, eine offizielle olympische Disziplin zu sein, und was nicht. Vielmehr wollen wir einen Blick darauf lenken, dass der Weltschachbund Fide ebendeswegen seit vielen Jahren eigene Schach-Olympiaden ausrichtet, Wettkämpfe, in denen Mannschaften der Mitgliedsländer gegeneinander antreten. Die Fide selbst ist bekanntlich am 20. Juli 1924 in Paris ins Leben gerufen worden, als in der französischen Hauptstadt gerade die insgesamt achten olympischen Sommerspiele der Neuzeit ausgetragen worden waren. In jenem Sommer gab es dann auch zum ersten Mal Schach-Olympia – allerdings in einem eher seltsamen Modus, nicht vergleichbar mit den aus jeweils vier Spieler besehenden Mannschafts-Wettstreits, wie sie mittlerweile etabliert sind. Und noch nicht von der Fide selbst veranstaltet, sondern vom französischen Schachbund… Weiter auf dem neuen Schachblog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

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