WM – Videoanalysen von GM Niclas Huschenbeth

Magnus Carlsen bleibt Weltmeister. In der 4. Partie fiel die endgültige EntscheidungNiclasHuschenbeth.

 

Magnus Carlsen machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk, er wurde gestern 26 Jahre alt, indem er im Tiebreak seinen Herausforderer Sergey Karjakin mit 3:1 besiegte. Der machte Carlsen allerdings das Leben schwer. Im Tiebreak war Carlsen stets am Drücker. Mit einem fantastischen Zug in der 4. Runde des Tiebreaks beendete Carlsen den Krimi und krönte seine Leistung. Niclas Huschenbeth kommentiert launig den Tiebreak mit seinen spannenden Momenten.

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8 thoughts on “WM – Videoanalysen von GM Niclas Huschenbeth

  1. Hömma Peule!

    Ich weiß ganich wattduda so schaf drauf biss. Da wa donixlos. Abba du als Patza findest datt noch spannend. Wat scprichs du übrigänz fürn Deutsch. Issja schlimm datt.

  2. Hömma, Fränzken,
    wat is mit die 12. Partie? Bei son kleinen Verein wie Zeppelin Herne kann man die schon kucken!
    bis die Tage
    Peule

  3. Hallo Christian
    Ob du was übersehen hast? Jo, hast du. Zum einen ist der weiße “Springer” ein Läufer. Zum anderen und Wichtigerem:
    Schwarz setzt Matt durch Annäherung seines Kings. Auf f2 stehend, setzt dann die Lady den eingeklemmten weißen King matt – entweder auf g2 oder g3. 😀

  4. Hallo,

    nach 53.Qxa2 Ng4+ 54.Kh3 Qg1 55.Qb2+ Kg6 56Bf3 Nf2+ 57.Qxf2 Qxf2 58. Bg2 ist das doch Remis?

    Wie soll die schwarze Dame noch an den König rankokmmen und schwarz den Bauern durchbringen? e4 ist auch latent durch den Springer gedeckt und schwarz kann nicht mehr als wiederholtes Schach bieten, hab ich was übersehen?

  5. Peng! Endlich mal kein Remis. Wie ich vermutete, dass je weiter das Match so eng verläuft, Carlsen allmählich die Nerven verliert… In dieser 8. Partie war es der Fall. Im Bemühen mit den weißen Steinen endlich mal zu gewinnen, verzockt Carlsen die Partie, weil Karjakin -und das muss man konstatieren- mit 51.-Dh5 und 52.-a2 die besten Züge findet. Karjakin genügen nun 4 Remisen, um WM zu werden. Das werden noch 4 unterhaltsame Spiele werden. Gar nicht “weltmeisterlich” verhält sich Carlsen in der Niederlage. Es ist ein Zeichen schlechter Kinderstube, wenn er den Gegner beim finalen Handshake nicht mal anschaut und die Pressekonferenz fluchtartig verlässt.

  6. Kommentare nach der 8. Runde auf Facebook:

    Michael Wais Ich find’s gut. Mit dem Spiel von Carlsen als Weltmeister kann ich mich nicht anfreunden. Natürlich hinkt der Vergleich, aber Barcelona spielt gegen Porto auch nicht auf abwarten, sondern attackiert von der ersten Minute an statt auf die Nachspielzeit zu warten.

    Markus Regez Magnus scheint in dieser Partie die Geduld und damit das Gespür für Gefahren verloren zu haben. Remis mit Zugwiederholung war ihn nicht genug… Nun bleiben vier Runden um den Rückstand aufzuholen.

    Asha Francis Hall whoa was für eine Überraschung. War dies die Entscheidung?

    Manfred Ganske Endlich….jetzt steht Carlsen unter Druck und das verändert einiges.

    Heinrich von Düsseldorf Wenn Carksen Weltmeister bleiben will, muss er langsam seine Nerven in den Griff bekommen … er spielt -für seine Verhältnisse.- teilweise “unterirdisch”/seltsam ungenau … leider

    Thomas Michalczak Das war gestern sehr optimistisch von Carlsen. Ein Hoch auf Karjakins Taktiktrainer Roman Vidoniak, gute Arbeit. Ich hoffe Carlsen revanchiert sich für die Niederlage.

    Tomislav Bodrozic bxc4 war so ziemlich der Anfang vom Ende für Carlsen. Alte russische Schachschule bestraft sowas gerne
    mal

    Manfred Ganske Carlsen konnte Remis erzwingen und spielt auf Sieg. Karjakin mit brillantem Finale, beide in Zeitnot, dramatisch, spannend und von Karjakin psychologisch starker Auftritt.

    Felix Freigeist Ich habe es nicht bereut, die Partie bis zum Schluß verfolgt zu gaben. War eine spannende Angelegenheit.
    Jetzt wird es wohl zur Sache gehen müssen 🙂 Die kommenden Partien versprechen Hochspannung pur, denn jetzt muß der noch amtierende Weltmeister zeigen, wozu er fähig ist. Karjakin ist eine nervenstarke Nuß, die schwer zu knacken sein wird … und der kann sich in der Folge jeweils mit einem Remis begnügen. Das wird noch was werden

    Felix Freigeist Auf die heutige Partei kann man wohl sehr gespannt sein. Hat der Weltmeister erfolgreich seine Wunden geleckt und tobt heute Abend wie ein Wirbelwind über das Schachbrett? 😉 Ich halte mir den Abend jedenfalls frei, um die Partie zu verfolgen.
    Ich halte den Magnus für den stärkeren Spieler. Aber dieser clevere und nervenstarke Russe scheint ihm überhaupt nicht zu liegen.
    Wie auch immer … spannend wird es allemal

  7. Es ist ein spannendes und ab der dritten Partie auch ein dramatisches Match und noch ist alles offen. Herz was willst du mehr. Abgesehen davon, kann ich keine Überheblichkeit von Carlsen-Fans (nicht Jünger) erkennen. Jeder weiß, dass kein Mensch unfehlbar ist. Außerdem wissen wir, dass im Sport nicht automatisch immer der Bessere gewinnen muss. Wie in der Analyse bereits zu Sprache kam: Es kann nicht Sinn der Sache sein, mit Weiß aus der Eröffnung heraus deutlich ins Hintertreffen zu geraten und sprichwörtlich am Abgrund stehen, um sich dann mit Glück und Geschick über sechs Stunden permanent verteidigen zu müssen.

  8. Wie sagte Sergey Karjakin zu Beginn des WM-Matches: “Ich bin hergekommen, um die Krone des Schachs zurück nach Russland zu holen. Da gehört sie ja hin.”
    Das zeugt von gesundem Selbstvertrauen. Selbstvertrauen, welches Anand bei den letzten zwei WM Kämpfen gegen Carlsen fehlte. Nach den 4 Remisen, insbesondere nach den beiden vergeigten Gewinnstellungen der Partien 3 und 4 sind Karjakins Chancen WM zu werden, höher als zu Beginn des WM-Kampfes. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass bei Carlsen nun langsam Selbstzweifel aufkommen, ob er Karjakin mit seiner nervenstarken Verteidigungskunst überhaupt besiegen kann. Das WM-Match bleibt spannend.
    PS.
    Auf “Playchess” und “chess24” ist es amüsant zu beobachten, wie die Überheblichkeit der vielen “Carlsen-Jünger” gaaanz langsam bröckelt.

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