Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft DSAM

Magdeburg 2016 – Ottonenschach an der Elbe – Ein Beitrag von Ralf Mulde

 

Prof. Dr. Matthias Puhle,

Prof. Dr. Matthias Puhle,

„Das ist ja in den Analyseräumen und auf dem Flur der reinste Kindergarten“, freute sich Martina Jordan als Schatzmeisterin der DSAM über den ersten Tag der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM in Magdeburg 2016. Es war ein wirklich buntes Bild, das auch das Fernsehen einfing.

 

Tatsächlich ergab sich an diesem Standort für die Turnierserie mit 358 Teilnehmern nicht nur ein neuer Teilnehmer-Rekord, sondern mit 70 quirligen Spielerinnen und Spielern der Jahrgänge 2002 (und jünger) ein „Zwerge“-Anteil von knapp 20%. Wobei „quirlig“ und „jung“ keineswegs „laut“ heißt. Natürlich liegt das auch an den „Magdeburger Schachzwergen“, ein wahrer Mammut-Verein mit großer Ausstrahlung auch in die Rathaus-Etagen. Der bekannte Historiker Prof. Dr. Matthias Puhle, als Beigeordneter für Kultur und Sport den Magdeburger Oberbürgermeister mit einem lustigen Grußwort vertretend, ging besonders auf diesen Club ein, wünschte den Spielern viel Erfolg und zufrieden stellende Partien, was bekanntlich mehr bedeuten kann.

 

Der gewiss zu den Favoriten der stärksten Gruppe A zählende Manfred Menacher ließ es mit einem Start-Remis ruhig angehen, während der noch sehr junge Raphael Rehberg sein Turnier mit einem Sieg eröffnete. Der älteste Teilnehmer des Turniers, Hubert Walkewitz, zeigt in der B-Gruppe, dass er zu jener Generation gehört, die noch kräftig zubeißen kann und begann mit einem Sieg. Und die Damen? Verhalten sich unauffällig. In der Gruppe C gaben Heike Könze, Susan Reyher und Claudia Meffert der Konkurrenz einfach ein bisschen Vorsprung, aber es war ja nur die erste Runde.

 

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