Und ewig lockt h7

Von Stefan Löffler – Eigentlich hätte Lewon Aronjan sogar einen noch stärkeren Zug gehabt, der wahrscheinlich auf banale Weise zum Sieg geführt hätte. Doch die Chance, den Weltmeister mit einem klassischen Läuferopfer auf dem Feld h7 fertigzumachen, kriegt man nur einmal im Leben. So begab es sich zwischen Aronjan und Magnus Carlsen in der vierten Runde des „Alitbox Norway Chess“-Einladungsturniers in Stavanger nach 16 Zügen, dass der weiße Läufer sein Leben für den schwarzen h-Bauern aushauchte.


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Seit dem WM-Kampf im November läuft es nicht rund für Carlsen. Erst im Stechen behauptete er damals seinen Titel gegen Karjakin. In Wijk aan Zee stahl im Wesley So die Show. Dann im April beim Grenke Chess Classic in Karlsruhe und Baden-Baden war es Lewon Aronjan, wobei sie sich damals eine wildromantische Remispartie geliefert hatten. Carlsens Vorsprung in der Weltrangliste schmilzt und schmilzt. Aktuell beträgt er gerade noch 13 Elopunkte. Hier seine spektakulärste Niederlage seit langem Zug für Zug: Weiterlesen auf dem Schachblog der FAZ


Foto: Offizielle Seite

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