Peinlich, peinlich

Amtierende Weltmeister verlieren selten. Wenn es dann doch einmal passiert, dann in aller Regel gegen einen spielstarken Grossmeister. Dass titellose Spieler gegen einen amtierenden Weltmeister gewinnen ist nicht denkbar, sollte man meinen. Dennoch, dieses Kunststück gab es einst auf deutschem Boden.

1983 beim Mephisto-Grossmeisterturnier in Hannover, welches nichts anderes als die Neuauflage der altbekannten internationalen deutschen Meisterschaft war, gab es gleich in der ersten Runde eine Sensation. Was Robert Hübner, dem damaligen deutschen Aushängeschild des deutschen Schachs, bis dahin in 13 Partien nicht gelungen war, gelang ausgerechnet dem Bamberger Bundesliga-Spieler Wolfram Hartmann zur grossen Überraschung aller Beobachter direkt in der ersten Runde.

 

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