Staatsmeisterschaften in Graz

Vom 12. bis 20. August finden im Grazer Hotel Novapark die österreichischen Staatsmeisterschaften im Standardschach statt. In der offenen Klasse führt Valentin Dragnev die Setzliste vor den Steirern Peter Schreiner und Andreas Diermair an. Gespannt darf man auf das Abschneiden der jungen Garde sein. Neben Dragnev sind das vor allem Luca Kessler, Florian Mesaros und Martin Christian Huber.

Sie folgen in der Setzliste hinter Titelverteidiger Georg Fröwis auf den Plätzen fünf bis sieben. Im Frauenbewerb ist die sechsfache Staatsmeisterin Anna-Christina Kopinits in Abwesenheit von Eva Moser und der frischgebackenen Mutter Regina Theissl-Pokorna in der Favoritenrolle.

Im Kampf um den Sieg werden sie vor allem Katharina Newrkla, Julia Novkovic, Nikola Mayrhuber, Titelverteidigerin Anna-Lena Schnegg und Veronika Exler fordern. Anmeldungen für die Staatsmeisterschaften sind morgen, Samstag, noch von 14:00 bis 15:15 möglich.

Die Eröffnung ist für 15:45 Uhr geplant, die erste Runde beginnt um 16:00 Uhr. Bereits heute folgt um 18:30 Uhr als Auftaktveranstaltung ein Blitzturnier, das anlässlich des 90 Jahre Jubiläums des Steirischen Schachverbandes ausgetragen wird. Der frischgebackene Blitzschach Staatsmeister Markus Ragger, er gewann den Titel am vergangenen Wochenende in Pöchlarn, die Setzliste an. Hier sind Anmeldungen heute vor Ort noch bis 18:15 Uhr möglich. (wk)

ErgebnisseErgebnisse FrauenWeekendBlitz Open
Kopinits und Diermair sind die Staatsmeister 2017
In der offenen KLasse gewinnt Andreas Diermair nach dramatischen Schlussrunden mit ständigen Führungswechseln letztlich verdient die Staatsmeisterschaft. Der Steirer in Diensten von Feffernitz legt mit fünf Siegen aus fünf Partien kräftig vor, macht es dann aber mit nur einem Punkt aus drei Partien noch spannend. Erst als die Felle bereits davonzuschwimmen drohten kehrt Diermair mit einem Sieg gegen Georg Fröwis den Spieß noch einmal um. Christoph Menezes und Harald Schneider-Zinner kommen gegen Schnider und Huber über Remisen nicht hinaus. Die Wiener Klubkollegen bei Ottakring dürfen sich zurecht über Silber und Bronze freuen. Die Steirer Gert Schnider und Martin Christian Huber müssen nach Feinwertung mit den undankbaren Plätzen vier und fünf punktegleich mit Schneider-Zinner vorlieb nehmen. Elofavorit Valentin Dragnev folgt als Bester der Spieler mit sechs Punkten am sechsten Platz. David Wertjanz gelingt der siebente Platz und eine IM-Norm. Hinter Peter Schreiner belegt der dreizehnjährige Dominik Horvath einen guten neunten Platz. Er zeigt erstaunliche Reife und bleibt wie Menezes und Schnider ungeschlagen. Florian Schwabeneder etabliert sich erneut in den Top-10. Im Frauenbewerb stand Anna-Christina Kopinits bereits vor der Schlussrunde als Siegerin fest. Nach ihrer überraschenden Auftaktniederlage gegen die Steirerin Jasmin-Denise Schloffer gewinnt Kopinits acht Partien in Serie, zuletzt gegen Nikola Mayrhuber. Den Kampf um die weiteren Medaillen entscheiden Veronika Exler und Min Wu für sich. Exler erobert nach einem Remis gegen Newrkla mit sechs Punkten Silber, Wu hat von insgesamt sechs Spielerinnen mit fünfeinhalb Punkten die bester Feinwertung und sichert sich Bronze. Letzlich verdient, da auch ihre Performance die drittbeste aller Spielerinnen ist. Überhaupt zeigen die jungen Spielerinnen erfreuliche Leistungen. Wu wird als Nummer 14 der Setzliste Dritte und gewinnt ebenso wie Alexandra Busuioc und Jasmin-Denise Schloffer viele, viele Elopunkte. Ehrenpräsident Kurt Jungwirth und Vizepräsident Fritz Knapp nahmen für den ÖSB die Siegehrung vor. (wk)
STM - Erneuter Führungswechsel in der offenen Klasse, Kopinits sichert siebenten Titel vorzeitig
Die Staatsmeisterschaft der offenen Klasse ist an Spannung kaum zu überbieten. Die achte Runde bringt in der offenen Klasse erneut einen Führungswechsel. Chrstoph Menezes gewinnt am Spitzenbrett gegen Harald Schneider-Zinner und jagd seinem Klubkollegen und Mentor die Führung postwendend wieder ab. Da es im Duell der direkten Verfolger zwischen Gert Schnider und Andras Diermair keinen Sieger gibt, führt Menzes vor der Schlussrunde allein mit sechseinhalb Punkten vor Schneider-Zinner, Diermair, Schnider und Huber. Der junge Grazer kann mit einem Sieg gegen Hiermann zur Gruppe der Verfolger mit sechs Punkten aufschließen. Die Entscheidung im Kampf um Titel und Medaillen folgt heute ab 10:00 Uhr. An den Spitzenbrettern spielen: Menezes gegen Schnider, Schneider-Zinner gegen Huber und Diermair gegen Fröwis. Im Frauenbewerb kann Anna-Christina Kopinits der Schlussrunde gelassen entgegen blicken. Sie sichert ihren siebenten Titel mit einem siebenten Sieg in Serie gegen Alexandra Busuioc vorzeitig. Es ist eine Runde ohne Remisen. Veronika Exler und Nikola Mayrhuber liegen nach Siegen gegen Schloffer bzw. Trippold mit je fünfeinhalb Punkten aussichtsreich auf Medaillenplätzen. Allerdings folgen mit Wu, Busuioc, Trippold, Newrkla und Hapala fünf Spielerinnen mit fünf Punkten. Sie alle kämpfen heute um Silber und Bronze, insbesondere weil auf Mayrhuber mit Kopinits und Exler mit Newrkla keine leichten Gegnerinnen warten. (wk)
STM - Turbulenter Freitag mit Sensationen
Die Staatsmeisterschaften in Graz erlebten gestern einen turbulenten Freitag mit kräftigen Sensationen. Am Spitzenbrett der offenen Klasse strauchelt ein bisher souverän spielender Andreas Diermair gegen Harald Schneider-Zinner. Dem Wiener gelingt es in der Eröffnung zu überraschen und die Partie im Königsangriff zu entscheiden. Die nächste Sensation passiert zwei Bretter dahinter. Gert Schnider erwischt Peter Schreiner am falschen Fuß und gewinnt bald einen Bauern und später die Partie. Da auch Valentin Dragnev gegen Dominik Horvath froh sein kann noch ein Remis zu erreichen, war es kein guter Tag für die Favoriten. In der Tabelle führt Schneider-Zinner mit sechs Punkten vor Diermair, Schnider und Menezes (alle 5,5). Danach folgen mit Wertjanz, Huber, Schwabeneder, Fröwis und Hiermann fünf Spieler mit fünf Punkten. Dieser Kreis wird in den beiden Schlussrunden wohl die Medaillen untereinander ausspielen. Im Frauenbewerb bleibt die ganz große Sensation gestern aus. Im Spitzenspiel gelingt Min Wu gegen Anna-Christina Kopinits eine tolle Partie. Sie steht lange glatt auf Gewinn. Das Wiener Talent kann den Sack aber nicht zumachen und läuft nach einem Blackout in ein Mattnetz. Eine Sensation gab es trotzdem. Alexandra Busuioc gewinnt gegen Veronika Exler und ist nun gemeinsam mit Denise Trippold die erste Verfolgerin von Kopinits. Beide haben fünf Punkte und einen Punkt Rückstand. Hätte Wu gestern gewonnen, wären gleich vier Spielerinnen mit fünf Punkten an der Spitze gewesen. So bleibt Kopinits aber klar auf Titelkurs und könnte heute im direkten Duell mit Busuioc schon alles klar machen. (wk)
STM - Bgm. Siegfried Nagl eröffnet die 6. Runde
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl besuchte gestern die 6. Runde der Staatsmeisterschaften. Nagl dankt in einer kurzen Ansprache Präsident Jungwirth und seinem Team für den langjährigen Einsatz um das Schach in Graz und sagt weitere Unterstützung seitens der Stadt für die Zukunft zu. Nagl bekennt sich selbst als begeisterter Hobbyspieler im familiären Kreis und eröffnet die Spitzenpartie zwischen Peter Schreiner und Andreas Diermair. Beide agieren in der Partie dann eher vorsichtig und rasch zeichnet sich die Punkteteilung zwischen den Feffernitzer Klubkollegen ab. Harald Schneider-Zinner und Christoph Menezes nutzen die Gunst der Stunde mit Siegen gegen Florian Schwabeneder bzw. Andreas Schieder und verkürzen den Rückstand auf Diermair auf einen halben Punkt. Hinter dem Spitzentrio folgen Schnider, Wertjanz und Schreiner mit jeweils viereinhalb Punkten. Im Frauenbewerb übernimmt Anna-Christina Kopinits mit einem Sieg gegen Denise Trippold die Führung und stellt die Rangordnung nach ihrer Auftaktniederlage mit fünf Siegen in Serie wieder her. Titel Nummer Sieben scheint für sie in Griffweite. Veronika Exler gewinnt gegen Nikola Mayrhuber und ist gemeinsam mit Trippold erste Verfolgerin von Kopinits. Das Nachwuchs-Trio Jasmin-Denise Schloffer, Min Wu und Alexandra Busuioc zeigt weiter gute Leistungen und folgt mit vier Punken in der Tabelle auf den Plätzen vier bis sechs. (wk)
STM - Diermair siegt weiter, Trippold stark
Denise Trippold ist die Frau der Stunde bei den Staatsmeisterschaften im Grazer Hotel Novapark. Die Niederösterreicherin fügt gestern der Turnierüberraschung Min Wu eine erste Niederlage zu und übernimmt mit viereinhalb Punkten die alleinige Führung. Am Spitzenbrett besiegt Anna-Christina Kopinits, sie spielte wie Trippold mt Schwarz, Veronika Exler und ist trotz ihrer sensationellen Auftaktniederlage gegen Schloffer mit vier Punkten die erste Verfolgerin. Die heutige Schlagerpartie bei den Frauen zwischen den Beiden verspricht spannend zu werden. Beachtlich schlägt sich weiter die junge Garde. Jasmin-Denise Schloffer schaffte gestern gegen Katharina Newrkla ihre zweite Sensation und liegt gemeinsam mit Exler und den weiteren Talenten Nikola Mayhuber und Alexandra Busuioc mit dreieinhalb Punkten aussichtsreich im Kampf um die Medaillen. In der offenen Klasse bleibt Andras Diermair auf Siegeskurs. Gestern musste Luca Kessler seine Überlegenheit anerkennen. Diermair hat bereits einen ganzen Punkt Vorsprung auf die Gruppe der Verfolger mit vier Punkten. Sie besteht aus Schnider, Schreiner, Menezes, Schneider-Zinner, Wertjanz, Schieder und Schwabeneder. Bemerkenswert waren gestern vor allem die Siege von Schwabeneder gegen Elo-Favorit Dragnev, von Wertjanz gegen Huber und von Schieder gegen Blohberger. Die Frage der heutigen sechsten Runde lautet: Kann Peter Schreiner im Duell der Steirer Andreas Diermair stoppen? Die Live-Übertragung der Runde beginnt um 15:00 Uhr. Sie wird vom Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl eröffnet werden. (wk)
STM - Diermair allein in Front
Andreas Diermair gewinnt in der vierten Runde am Spitzenbrett mit Schwarz gegen Martin Christian Huber und ist nun der einzige Spieler der Staatsmeisterschaften in Graz ohne Punkteverlust. Seine ersten Verfolger sind mit je dreieinhalb Punkten Luca Kessler, Gert Schnider und Harald Schneider-Zinner. Kessler remisiert mit Schwarz gegen Valentin Dragnev, Schnider bleibt ebenfalls mit Schwarz gegen Herwig Pilaj erfolgreich und Schneider-Zinner besiegt seinen Ottakringer Klubkollegen Felix Blohberger. Hinter den Top-4 folgen neun Spieler mt drei Punkten. Im Frauenbewerb endet das Spitzenspiel zwischen Denise Trippold und Veronika Exler mit einer Punkteteilung. Da auch Min Wu gegen Katharina Newrkla remisiert bleiben die Beiden mit dreieinhalb Punkten in Führung. Drei Punkte haben Wu, Kopinits und Hapala. Newrkla, Schloffer, Mayrhuber und Busuioc folgen mit zweieinhalb. Titelverteidigerin Anna-Lena Schnegg führt die Gruppe der Spielerinnen mit zwei Punkten an. Die fünfte Runde beginnt heute um 15:00 Uhr. (wk)
STM - Nur wenige mit weißer Weste in Graz
Drei Runden sind bei den Staatsmeisterschaften im Standardschach in Graz gespielt. Nur noch wenige Spielerinnen und Spieler haben eine weiße Weste. In der offenen Klasse gelingt dieses Kunststück Andreas Diermair, Martin Christian Huber und Luca Kessler. Zwei der Elofavoriten mussten hingegen bereits Remisen zulassen. Valentin Dragnev kam gestern gegen seinen Klubkollegen und ehemaligen Trainer Harald Schneider-Zinner „nur“ zur Punkteteilung. Peter Schreiner, hinter Dragnev die Nummer Zwei der Setzliste, remisiert bereits in der zweiten Runde mit Schwarz gegen Kurt Fahrner. Gut im Rennen sind mit zweieinhalb Punkten neben Dragnev, Schreiner und Schneider-Zinner auch Gert Schnider, Christoph Menezes und Felix Blohberger. Burgenlands Hoffnung Dominik Horvath hält ungeschlagen ebenso bei zwei Punkten wie sein „Landsmann“ Florian Mesaros. Im Frauenbewerb sind Veronika Exler und Denise Trippold noch ohne Punkteverlust. Trippold gelang gestern mit Schwarz gegen Katharina Newrkla ein Außenseitersieg. Im Duell der jungen Überraschungssiegerinnen der Auftaktrunde bleibt Min Wu gegen Jasmin-Denise Schloffer erfolgreich. Wu ist mit zweieinhalb Punkten erste Verfolgerin des Führungsduos. Elofavoritin Anna-Christina Kopinits kämpft sich mit zwei Siegen in die Gruppe der Verfolger mit zwei Punkten, der auch Newrkla, Schloffer, Hiebler, Mayrhuber, Kordzadze und Hapala angehören. Die „Neo-Österreicherin“ Kordzadze fügte gestern sensationell Julia Novkovic eine zweite Niederlage zu. (wk)
Erste Überraschungen bei den Staatsmeisterschaften
Die Staatsmeisterschaften 2017 im Standardschach wurden gestern am Nachmittag vom neuen ÖSB-Präsidenten Christian Hursky und Ehrenpräsident Kurt Jungwirth eröffnet. Organisatorin Andrea Schmidbauer vermeldet 64 Teilnehmer in der offenen Klasse und 23 bei den Frauen. Die erste Runde brachte einige Überraschungen. Im Frauenbewerb müssen sich gleich zwei der drei topgesetzten Spielerinnen geschlagen geben. Die steirische Hoffnung Jasmin-Denise Schloffer besiegt am Spitzenbrett Anna-Christina Kopinits. Zwei Bretter dahinter schlägt Min Wu mit Julia Novkovic die Nummer Drei der Setzliste. Ein klares Zeichen, dass die Jugend nachdrängt und auf die Arrivierten keine leichte Woche wartet. Auch bei den Herren sorgt ein Steirer für die größte Überraschung. Markus Gössler gewinnt gegen Schnellschach Europameister Florian Mesaros. Georg Fröwis und Mario Schachinger, zwei Staatsmeister der letzten Jahre, müssen sich mit Remisen gegen Lukas Breneis und Emanuel Frank zufrieden geben. Ein Überraschungssieg gelingt auch dem Wiener Talent Marc Morgunov gegen Florian Schwabeneder. Die heutige zweite Runde beginnt um 15:00 Uhr. 30 Bretter der offenen Klasse und sechs bei den Frauen werden live übertragen. (wk)
Ausschreibung Staatsmeisterschaft
Ausschreibung Staatsmeisterschaft Frauen
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