Seite 64: SCHACH-Fragen [50]

Maxim Matlakow

Im Juni wurde der 26-Jährige aus St. Petersburg in Minsk Europameister (ª SCHACH 7/2017). Diesem Erfolg folgte prompt die Einberufung in die russische Nationalmannschaft, mit der er bei der Mannschafts-WM in Chanty Mansijsk Silber holte. Matlakow gehört zur nachrückenden Kohorte des russischen Schachs. Mit einer Elo von 2728 ist er aktuell die Nr. 30 in der Welt. Er machte sich u. a. auch als Sekundant von Peter Swidler einen Namen und spielt in der Bundesliga für den SK Schwäbisch Hall. Auch wenn Matlakow, wie er selbst sagt, nicht gern Ziele formuliert, dürfen wir davon ausgehen, dass er sich für den im September anstehenden Weltcup in Tbilissi einiges vorgenommen hat.

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?

Ich befinde mich in aller Regel an dem Ort, an dem ich mich befinden möchte.

2. Was würden Sie tun, wenn es ab morgen absolut kein Schach mehr in Ihrem Leben geben würde?

Ich würde wahrscheinlich nichts tun und die Hände in den Schoß legen.

3. Was halten Sie für die beste und für die schädlichste Entwicklung im modernen Schach?

Die fundamentalen Veränderungen der modernen Technologie beeinflussen die Entwicklung des Schachs und das Herangehen an das Spiel positiv. Sie töten andererseits aber auch die Individualität und erweisen sich dadurch auch als negativ.

4. Wer ist Ihrer Meinung nach die am meisten über und die am meisten unterbewertete Persönlichkeit der Schachgeschichte?

 

64-Fragebogen-SEP
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